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DE1003314B - Luftdichter Behaelter aus mehreren durch Loetung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere laengs- oder quergeteilte Verbindungsmuffe - Google Patents

Luftdichter Behaelter aus mehreren durch Loetung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere laengs- oder quergeteilte Verbindungsmuffe

Info

Publication number
DE1003314B
DE1003314B DES43113A DES0043113A DE1003314B DE 1003314 B DE1003314 B DE 1003314B DE S43113 A DES43113 A DE S43113A DE S0043113 A DES0043113 A DE S0043113A DE 1003314 B DE1003314 B DE 1003314B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
airtight container
soldering
longitudinally
projections
another
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES43113A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Mickoleit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES43113A priority Critical patent/DE1003314B/de
Publication of DE1003314B publication Critical patent/DE1003314B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
    • H02G15/113Boxes split longitudinally in main cable direction

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Verbindungsmuffen von elektrischen Kabeln bestehen im allgemeinen aus zwei Einzelteilen, z. B. bei einer längsgeteilten Muffe aus dem Ober- und Unterteil, die an den aneinanderstoßenden Kanten miteinander luftdicht verlötet werden. Stehen derartige Muffen unter einem Innendruck, ζ. B. bei Fernmeldekabeln, die zur Überwachung der Dichtigkeit des Kabelmantels einschließlich der Verbindungsmuffen und sonstigen Garnituren mit einem Druckgas gefüllt sind, so wird die Lötnaht mechanisch beansprucht, und es besteht die Gefahr des Undichtwerdens der Lötnaht. In solchen Fällen ist eine Entlastung der Lötnäht erwünscht.
Es ist zwar bekannt, die Lötnäht von längsgeteilten Kabelmuffen durch die Anordnung besonderer Schienen zu entlasten. Hierzu sind die Verbindungskanten der Muffenhälften nach außen umgebördelt und die Schienen als Spannschienen mit annähernd C-förmigem Querschnitt ausgebildet. Die Verbindung des Ober- und Unterteiles der Muffe wird dadurch hergestellt, daß die Spannschienen um die aneinander-1 legenden umgebördelten Kanten gelegt und die Ränder der C-f örmigen Spannschienen zusammengekniffen werden. Diese Verbindungsanordnung hat jedoch den Nachteil, daß bei ihr sich der Innendruck als eine solche Kraft auswirkt, die bestrebt ist, die zusammengekniffenen Ränder der Spannschienen wieder auseinanderzubiegen. Außerdem hat die bekannte Verbindungsanordnung noch den Nachteil, daß die miteinander verbundenen Muffenteile nur schwer wieder voneinander gelöst werden können.
Die Erfindung betrifft einen luftdichten Behälter aus mehreren durch Lötung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere eine längs- oder quergeteilte Verbindungsmuffe für unter Innendruck stehende elekirische Kabel, und sie hat sich zur Aufgabe gestellt, für die Lötnaht eine gegenüber dem Innendruck besonders widerstandsfähige Ausbildung zu schaffen. Die Erfindung besteht darin, daß die Verbindungskanten zahnartige Vorsprünge besitzen, die wechsel- seitig in den Lücken zwischen den Zähnen der benachbarten Verbindungskanten liegen. Hierbei ist es für den verfolgten Zweck wesentlich, daß das Lot der Lötwulst nicht mehr in demselben Maße wie bei den bekannten Verbindungen, wo die Verbindungskanten der Behältertei'le flach aneinanderstoßen, auf Zug beansprucht wird». Während bei den bekannten Verbindungen das Lot im wesentlichen nur Zugkräften bei der Beanspruchung unterliegt, wirkt sich bei der Verbindung gemäß der Erfindung die Beanspruchung der Lötnaht nicht nur in Zugkräften, sondern auch ein wesentlicher Teil davon in Scherkräften auf das zwischen den ineinanderliegenden Zähnen gelegene Lot aus. Da aber das Lot gegenüber Scherkräften bedeu-Luftdichter Behälter aus mehreren durch Lotung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere längs- oder quergeteilte
Verbindungsmuffe
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 4
Fritz Mickoleit, Berlin-Spandau,
ist als Erfinder genannt worden
tend widerstandsfähiger ist als gegenüber Zugkräften, so ist damit die Gefahr des Undichtwerdens der Lötnaht wesentlich verringert.
Vorteilhaft sind die Enden der zahnartigen Vorsprünge jeder Verbindungskante nach außen abgebogen, so daß zwischen diesen abgebogenen Enden eine Rinne entsteht. Beim Aufbringen der Lötwulst, z. B. durch Aufschmieren, nimmt diese Rinne einen Teil der die Verbindungsstelle abdichtenden Lötwulst in ihrem Innern auf. Die unter dem Einfluß des Innendrucks auseinanderstrebenden Behälterteile belasten bei einer solchen Ausbildung der Verbindungskanten das im Innern der Rinne gelegene Lot lediglich auf Druck und Scherung. Durch einen in die Rinne eingelegten Draht, Schiene od. dgl. kann noch eine weitere wesentliche Zugentlastung der Lötnaht erzielt werden.
An Hand der Figuren soll die Erfindung näher erläutert und weitere, die Erfindung aufbauende Einzelheiten angeführt werden.
Fig. 1 bis 3 zeigen als Ausführungsbeispiel für die Erfindung eine längsgeteilte und
Fig. 4 eine quergeteilte Muffe.
Die Fig. 1 zeigt die Einzelteile einer Muffe, das Muffenoberteil 1 und das Muffenunterteil 2, vor ihrer Verbindung. Danach besitzen die Muffenteile 1 und 2 an den aneinanderstoßenden Kanten zahnartige Vorsprünge 1' und 2'. Die Zahne sind gegeneinander um Lückenbreite versetzt, so daß die Zahne des einen Muffenteiles in die Lücken zwischen den Zähnen des anderen benachbarten Muffenteiles eingreifen können. An ihren äußeren Enden sind die Zähne gemäß der Figur nach außen abgebogen, so daß beim Zusammenfügen der Muffenteile zwischen den Zähnen ein lang-
«9 837/339
gestreckter Hohlraum entsteht, in welchen ein Draht, eine Schiene od. dgl. eingelegt werden kann.
Die Fig. 2 zeigt eine aus den Muffenteilen 1 und 2 der Fig. 1 zusammengesetzte Muffe, bei welcher zwischen den Zahnen 1' und 2' beispielsweise ein Stahldraht 4 eingelegt ist. Um das Zusammenfügen der Muffenteile zu erleichtern und eine genaue Zentrierung und Halterung derselben zu erhalten, ist es vorteilhaft, an der Innenseite eines Muffenteils, beispielsweise gemäß der Fig. 1 an dem Muffenunterteil, einen Führungsstreifen 3 anzubringen, der bei zusammengefügten Muffenteilen die Verbindungsstelle von innen abdeckt.
Genauer können diese Verhältnisse aus der Fig. 3 entnommen werden. Diese Figur stellt die für die Erfindung wesentlichen Teile im Querschnitt dar.
Mit 1 und 2 sind wiederum das Oberteil und das Unterteil der Muffe bezeichnet und dementsprechend die an ihren Verbindungskanten angeordneten Zähne mit 1' und 2'. Aus der Figur ist deutlich erkennbar, wie beispielsweise der Zahn 2' durch die Lücke zwischen den Zähnen 1' durchgreift. Infolge der Abbiegung der Zähne bilden diese einen nach außen vollkommen offenen Hohlraum, in welchen beispielsweise ein Stahldraht 4 eingelegt ist. Der dichte Abschluß des Muffeninnenraumes und die starre Verbindung der Muffenteile werden mittels der Lötwulst 5 erzielt. Der auf der Innenseite des Muffenunterteiles angebrachte Führungsstreifen 3 legt die Lage des Muffenoberteiles zum Muffenunterteil fest.
Bei der in der Fig. 4 dargestellten quergeteilten Muffe sind die Muffenteile mit 6 und 7 bezeichnet und die an ihren Verbindungskanten angebrachten zahnartigen Vorsprünge, die denen der vorhergehenden Figuren ähneln, mit 6' und T. Die druckaufnehmende Verbindung der Muffenteile wird mittels des Stahldrahtes 8 bewirkt, der zwischen die Zähne 6' und T eingelegt ist und die Muffe ringförmig umschließt. Über das Ganze ist dann noch eine Lötwulst aufgetragen, die den Muffeninnenraum nach außen dicht abschließt.
Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt; diese können vielmehr im Rahmen der Erfindung noch weiteren Veränderungen unterworfen werden. So ist es beispielsweise möglich und in manchen Fällen auch vorteilhaft, statt wie in den Figuren die Enden der Vorsprünge rechtwinklig, diese Enden vielmehr kreisförmig abzubiegen, so daß sie zusammen im zusammengefügten Zustand der Muffenteile nahezu oder ganz einen zylindrischen Raum umschließen, in welchen ein Stahldraht eingeschoben werden kann. Insbesondere ist die Erfindung aber auch ganz allgemein bei Behältern anwendbar, die unter einem Innendruck stehen und bei denen eine Lötnaht gegenüber dem Innendruck entlastet werden soll. Beispielsweise ist die Erfindung auch anwendbar bei Verbindungsmuffen von unter Innendruck stehenden Hochspannungskabeln.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Luftdichter Behälter aus mehreren durch Lötung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere längs- oder quergeteilte Verbindungsmuffe für unter Innendruck stehende elektrische Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungskanten zahnartige Vorsprünge besitzen, die wechselseitig in den Lücken zwisehen den Zähnen der benachbarten Verbindungskante liegen.
2. Luftdichter Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zahnartigen Vorsprünge an ihren Enden nach außen abgebogen sind, so daß zwischen den abgebogenen Enden der Vorsprünge an den benachbarten Verbindungskanten eine Rinne entsteht.
3. Luftdichter Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Rinne ein Draht, eine Schiene od. dgl. eingelegt ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle auf der Innenseite des Behälters von einem Führungsstreifen abgedeckt ist, der mit dem einem Teil des Behälters fest verbunden, beispielsweise verlötet oder verschweißt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 512 415.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 8377339 2.57
DES43113A 1955-03-21 1955-03-21 Luftdichter Behaelter aus mehreren durch Loetung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere laengs- oder quergeteilte Verbindungsmuffe Pending DE1003314B (de)

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DES43113A DE1003314B (de) 1955-03-21 1955-03-21 Luftdichter Behaelter aus mehreren durch Loetung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere laengs- oder quergeteilte Verbindungsmuffe

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Publications (1)

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DE1003314B true DE1003314B (de) 1957-02-28

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES43113A Pending DE1003314B (de) 1955-03-21 1955-03-21 Luftdichter Behaelter aus mehreren durch Loetung miteinander verbundenen Teilen, insbesondere laengs- oder quergeteilte Verbindungsmuffe

Country Status (1)

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DE (1) DE1003314B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4384906A (en) 1981-09-09 1983-05-24 Raychem Corporation Flat sheet closure and method
USD314186S (en) 1989-01-13 1991-01-29 Kitagawa Industries Co., Ltd. Cable sleeve for absorbing electric noise
USD319217S (en) 1989-02-17 1991-08-20 Kitagawa Industries Co., Ltd. Housing for an absorber of electrical noise

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE512415C (de) * 1930-11-14 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Aus Ober- und Unterteil bestehende Kabelmuffe

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