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DE1003311B - Steckverbindung - Google Patents

Steckverbindung

Info

Publication number
DE1003311B
DE1003311B DES31979A DES0031979A DE1003311B DE 1003311 B DE1003311 B DE 1003311B DE S31979 A DES31979 A DE S31979A DE S0031979 A DES0031979 A DE S0031979A DE 1003311 B DE1003311 B DE 1003311B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sectors
cylinder sectors
full cylinder
cross
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES31979A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Sertillange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1003311B publication Critical patent/DE1003311B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/28Contacts for sliding cooperation with identically-shaped contact, e.g. for hermaphroditic coupling devices

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung für elektrische Leiter oder andere elektrische Anwendungsgebiete, bei welchen die eigentlichen Steckerteile durch eine gegenseitige Axialverschiebung miteinander in Eingriff gebracht werden.
Es sind bereits derartige Steckverbindungen, bekannt, welche gebogene oder ebene Kontaktflächen aufweisen, welche zu der Achse der Steckerteile konzentrisch bzw. parallel sind. Bei einer derartigen Anordnung folgen somit die Kontaktflächen in radialer Richtung aufeinander, so daß der Kontaktdruck von der Achse der Steckerteile ausgehend nach außen abnimmt, so daß die Stromverteilung auf die einzelnen Kontaktflächen ungleichmäßig wird. Außerdem weisen derartige Steckerteile im allgemeinen komplizierte Formen auf, was ihre Herstellung erschwert und ihren Gestehungspreis erhöht. Ferner müssen bei einem derartigen System die miteinander in Eingriff zu bringenden Steckerteile einander genau entsprechen, d. h. ein bestimmter Steckerteil kann nicht mit einem anderen Steckerteil mit anderen Abmessungen verbunden werden.
Demgegenüber ist die erfindungsgemäße Steckerverbindung dadurch gekennzeichnet, daß hier jeder Steckerteil in gleichmäßiger kreissymmetrischer Verteilung abwechselnd ausgeschnittene Zylindersektoren und volle Zylindersektaren aufweist, wobei sowohl die ausgeschnittenen: Zylindersektoren als auch die vollen Zylindersektoren im Querschnitt die Form von sich paarweise gegenüberliegenden, zu der Achse des Stekkers konzentrischen Kreissektoren haben, wobei die Ausbildung so· getroffen ist, daß der Querschnitt der kreisförmigen vollen:Zylindersektoren um ein Geringes größer als der der ausgeschnittenen Zylindersektoren. ist, wobei ferner die eigentlichen Kontaktflächen durch die im Querschnitt radial verlaufenden Seitenflächen der ineinandergeschobenen vollen Zylindersektoren gebildet werden.
Durch diese symmetrische Ausbildung mit radialen Kontaktflächen wird erreicht, daß die Kontaktdrücke an allen Kontaktflächen die gleichen sind, was eine gleichmäßige Stromverteilung zur Folge hat. Außerdem ist es bei dieser Ausbildung möglich, Steckerteile mit stark verschiedenen Durchmessern miteinander in Eingriff zu bringen:.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Abb. 1 zeigt schaubildlich eine erste Ausführungsform der Enden der miteinander zu verbindenden Stücke;
Abb. 2 ist eine schaubildliche Ansicht der Stücke der Abb. 1 nach ihrer Vereinigung;
Abb. 3 zeigt mit ihren beiden Ansichten die Querschnitte von zwei entsprechend einer zweiten Ausfüh-Steckverbindung
Anmelder:
Maurice Sertillange,
Saint-Etienne, Loire (Frankreich)
Vertreter: P. Meffert, Patentanwalt,
Koblenz, Kaiser-Wilhelm-Ring 27
Beanspruchte !Priorität:
Frankreich vom 4. Februar 1952
Maurice Sertillange, Saint-Etienne, Loire (Frankreich), ist als Erfinder genannt worden
rungsform ausgebildeten Stücken für eine koaxiale zweipolige Verbindung;
Abb. 4 zeigt schaubildlich eine dritte Ausführungsform der Enden der miteinander zu verbindenden Stücke;
Abb. 5 zeigt in zwei Schnittansichten eine vierte Ausführungsform der Enden der zu vereinigenden Stücke;
Abb. 6 zeigt in zwei Schnittansichten eine fünfte Ausführungsform der Enden der zu vereinigenden Stücke.
Zur Erzielung eines kräftigen Kontakts haben die vollen Zylinderabschnitte eines jeden Steckerteils einen etwas größeren Querschnitt als die Ausschnitte, so daß nach Ineinanderschieben der beiden symmetrischen Steckerteile ein Kontaktdruck zwischen, ihnen auftritt. Ferner sind in den vollen Zylinderabschnitten Längsschlitze zur Vergrößerung der Elastizität der Steckerteile vorgesehen. Die die Steckverbindung bildenden beiden Steckerteile, welche in genau gleicher Weise ausgebildet sind, ergeben eine durchaus befriedigende axiale elektrische Verbindung, wie sie z. B. bei Hochfrequenzkreisen erforderlich werden, was jedoch nur einen keineswegs beschränkenden Sonderfall einer elektrischen Verbindung darstellt. Die Anwendung dieser Verbindungsart kann auf zahlreiche Fälle ausgedehnt werden, z. B. Stecker, Sicherungen, Trennschalter, Steckdosen usw., bei welchen die erfindungsgemäße Verbindung anwendbar ist.
Die Zahl der vollen Sektoren und somit die Zahl der ausgeschnittenen Sektoren kann beliebig seiin.
6OJ 837^36
Nach, diesem System lassen sich Verbindungen mit voneinander isolierten vielfachen Leitern herstellen, wobei die verschiedenen Kontakte konzentrisch zueinander angeordnet sind.
In den Rahmen der Erfindung fällt auch, das Walzen von Leiterschienen aus Profilstücken in Form von zwei symmetrischen Kreissektoren mit dem gleichen Scheitel.
Diese Schienen bilden nach Abstich der geeigneten Längen sowie nach Anbringung eines Schlitzes für das oben beschriebene Ineinanderstecken die Steckerteile. Man kann auch entsprechende Kontaktstücke herstellen, indem ebene Stücke zu einer dreieckigen prismatischen Form gepreßt werden.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführung^- formen der erfindungsgemäßen Verbindung.
Abb. 1 zeigt die zwei Teile einer Steckverbindung, bei welcher die vollen Zylinderabschnitte 2 des Teils 1 in die entsprechenden Zwischenräume oder ausgeschnittenen Zylinderabschnitte 21 des anderen Teils· V- eingesteckt werden. Umgekehrt werden; die vollen Sektoren des Teils I1 in die Ausschnitte des Teils 1 eingesteckt. Die Teile 1 und I1 sind vollkommen symmetrisch, und ihr Ineinandergreifen ergibt eine tadellose Verbindung (Abb. 2).
In Abb. 3 handelt es sich um eine koaxiale zweipolige Verbindung. Die inneren vollen Zylinderabschnitte 4 eines Teils greifen in die Ausschnitte 41 des anderen Teils, während die äußeren; vollen Zylinderabschnitte 5 des gleichen Teils in die Ausschnittes1 des zweiten Teils greifen. Die Kontaktteile in der Achse und am Umfang der Steckerteile sind durch einen Ringraum voneinander getrennt und können voneinander isoliert werden.
In Abb. 4 besitzt jeder der miteinander zu vereinigeraden Teile 6 und 61 vier volle Zylinderabschnitte, welche durch ebensoviele entsprechende ausgeschnittene Zylinderabschnitte voneinander getrennt sind.
Die beiden Ansichten der Abb. 5 zeigen, die Teile einer Verbindung starken Querschnitts, deren volle Zyliinderabschnitte Schlitze 9 bzw. 91 zur Erhöhung der Elastizität der Verbindung aufweisen. Diese Schlitze unterteilen die vollen Zylinderabschnitte in Lamellen 7 bzw. 71, welche bei der Herstellung der Verbindung in die Ausschnitte 8 bzw. 81 eintreten.
In Abb. 6 zeigen die beiden Ansichten: eine Ausführungsform der Steckerteile, bei welcher die eingreifenden Teile durch zwei Platten: gebildet werden, welche so· gepreßt sind, daß sie eine dreieckige prismatische Form erhalten.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Steckverbindung für elektrische Leiter und Geräte, bestehend aus ineinanderpassenden Stekkerteilen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stekkerteil (1, 1') in gleichmäßiger kreissymmetrischer Verteilung abwechselnd ausgeschnittene Zylindersektoren (2') und volle Zylindersektoren (2) aufweist, wobei sowohl die ausgeschnittenen Zylindersektoren als auch die vollen Zylindersektoren im Querschnitt die Form von sich paarweise gegenüberliegenden, zu der Achse des Steckers konzentrischen Kreissektoren haben, wobei die Ausbildung so getroffen ist, daß der Querschnitt " der kreisförmigen vollen Zylindersektoren um ein Geringes größer als der der ausgeschnittenen Zylindersektoren ist, wobei ferner die eigentlichen Kontaktflächen durch die im Querschnitt radial verlaufenden. Seitenflächen der ineinandergeschobenen vollen Zylindersektoren gebildet werden.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vollen Zylinderabschnitte Längsschlitze (9, 9') aufweisen.
3. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steckerteil konzentrisch zu den. im Querschnitt kreissektorförmig ausgeschnittenen Zylinder-Sektoren (4') und vollen Zylindersektoren (4) weitere in einem gewissen radialen Abstand von diesen und ebenfalls paarweise symmetrisch angeordnete ausgeschnittene Zylindersektoren (5') und volle Zylindersektoren (5) aufweist, weiche im Querschnitt die Form von Kreisringabschniitten haben, und deren Kontaktflächen ebenfalls durch die im Querschnitt radial verlaufenden Begrenzungsflächen der ineinandergeschobenen vollen Zylindersektoren gebildet werden.
4. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vollen Zylindersektoren durch gepreßte oder gewalzte Profilstücke gebildet werden, (Abb. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 853 909;
französische Patentschrift Nr. 1 028 124;
USA.-Patentschrif.ten Nr. 2 335 843, 2 389115.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 837/336 2.57
DES31979A 1952-02-04 1953-01-29 Steckverbindung Pending DE1003311B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1003311X 1952-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1003311B true DE1003311B (de) 1957-02-28

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ID=9562888

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES31979A Pending DE1003311B (de) 1952-02-04 1953-01-29 Steckverbindung

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DE (1) DE1003311B (de)
FR (1) FR1050189A (de)

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