DE10032645A1 - Reinigugsvorrichtung mit Reinigungsringen zur Reinigung zylindrischer Körper, vorzugsweise für die Quarzhüllrohre in UV-Desinfektionsanlagen,speziell in UV-Desinfektionsgerinnen für Abwasser, die neben einer achsparallelen Längsbewegung über die Außenflächen noch eine zusätzliche winkelbegrenzte und alternierende Drehbewegung ausführen. - Google Patents
Reinigugsvorrichtung mit Reinigungsringen zur Reinigung zylindrischer Körper, vorzugsweise für die Quarzhüllrohre in UV-Desinfektionsanlagen,speziell in UV-Desinfektionsgerinnen für Abwasser, die neben einer achsparallelen Längsbewegung über die Außenflächen noch eine zusätzliche winkelbegrenzte und alternierende Drehbewegung ausführen.Info
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist eine Reinigungsvorrichtung mit Reinigungsringen zur Reinigung zylindrischer Körper, vorzugsweise für die Quarzhüllrohre in UV-Desinfektionsanlagen, speziell in UV-Desinfektionsgerinnen für Abwasser, die neben einer achsparallelen Längsbewegung über die Außenflächen noch eine zusätzliche winkelbegrenzte und alternierende Drehbewegung ausführen. Nach dem erfinderischen Gedanken werden die Reinigungsringe langsam achsparallel über die Quarzhüllrohre bewegt, wobei sie zur Verstärkung der Reinigungsleistung und vor allem zum besseren Eindringen in Mulden an unrunden Stellen der Quarzrohre, zusätzlich winkel-begrenzt und mit geeigneter Geschwindigkeit alternierend um eine Drehachse bewegt. Diese Bewegungsart der Reinigungsringe erfordert, bei nahezu gleicher Reinigungsleistung, einen erheblich geringeren mechanischen Aufwand als bei einer vollen und ununterbrochenen Rotation der Reinigungsringe notwendig wäre. Verglichen mit den üblichen starren und auf den Quarzhüllrohren ohne Drehbewegung achsparallel hin- und herbewegten Wischerringen ist die Reinigungsleistung mit Reinigungsringen nach dem erfinderischen Gedanken erheblich besser.
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Reinigungsvorrichtung mit Reinigungsringen zur Reini
gung zylindrischer Körper, vorzugsweise für die Quarzhüllrohre in UV-Desinfektionsanlagen,
speziell in UV-Desinfektionsgerinnen für Abwasser, die neben einer achsparallelen Längs
bewegung über die Außenflächen noch eine zusätzliche winkelbegrenzte und alternierende
Drehbewegung ausführen.
In geschlossene zylindrische UV-Bestrahlungskammern kommen schon seit langem Wi
schervorrichtungen mit starren, meist aus UV-beständigem Teflon gefertigten Wischerringen,
welche auf den Quarzhüllrohren, in denen die UV-Strahler eingebaut sind, hin- und herge
schoben werden können, zum Einsatz. Das Quarzglas, aus denen die Hüllrohre für die
UV-Strahler gefertigt werden, ist ein schwer zu bearbeitendes Material. Die Quarzhüllrohre wer
den im teigigen Zustand gezogen und sind oft nicht genau rund und haben naturgemäß rela
tiv große Durchmessertoleranzen. Schon aus diesem Grund können starre Wischerringe
nicht an allen Stellen voll wirksam sein, weil Mulden in der Oberfläche der Hüllrohre unter die
Spachtelkante eines Wischerringes hindurchlaufen und die Wischerringe bei einem Hüll
rohruntermaß nicht satt genug aufliegen. Solche Wischerringe schmieren außerdem über die
meist schleimigen Anfangsverunreinigungen auf den Quarzhüllrohren hinweg. Rundbürsten
anstelle von starren Wischerringen sind besser, jedoch nur sinnvoll und wirksam, sofern sie
um die Quarzhüllrohre rotieren. Dieses erfordert jedoch einen erheblichen mechanischen
Getriebeaufwand, zumal in Anlagen mit einer Vielzahl von UV-Strahlern, wobei jeder einzel
ne in einem Hüllrohr untergebracht ist. Es ist bei den geschlossenen UV-Bestrahlungs
kammern und speziell auch in UV-Desinfektionsgerinnen für Abwasser beim augenblickli
chen Stand der Technik sinnvoller, dafür zu sorgen, daß man die Quarzhüllrohre schnell und
bruchsicher aus- und einbauen kann als sich mit den unvollkommenen starren Wischerrin
gen zu begnügen. Vielfach verzichtet man auch auf Wischervorrichtungen. Es kann dann
innerhalb eines kurzen Servicebetriebes jedes Quarzhüllrohr schnell ausgebaut, genau in
spiziert und außerhalb der Bestrahlungskammer gründlich gereinigt werden. Bei den offenen
UV-Bestrahlungsgerinnen ordnet man in den Banks übereinander liegende Reihen von
UV-Strahlern in Modulen an, die man zwecks Reinigung herausziehen kann und beispielsweise
in Reinigungslösungen taucht, um sie danach abgespült wieder in die Strahlerbank einzuset
zen. Insoweit solche Strahlerbanks in UV-Bestrahlungsgerinnen Wischervorrichtungen für
die Quarzhüllrohre haben, gilt das bereits oben gesagte. Das Problem ist allen Herstellern
und auch den Betreibern von UV-Anlagen bestens bekannt und es wird immer wieder dar
über nachgedacht. Teilweise führt es zu exotischen Lösungen, beispielsweise zu Wischer
ringen mit Kammern, die noch zusätzlich Reinigungschemikalien enthalten, die sich länger
fristig aufbrauchen sollen.
Fig. 1 zeigt einen Wischerring 1 in einem dosenförmigen Ringgehäuse 2, das an einem Wi
schergestänge 3 befestigt ist, mit dem es auf dem Quarzhüllrohr 4 in den beiden Bewe
gungsrichtungen S hin- und hergeschoben werden kann. Meist sitzen im Abstand zwei oder
mehr Wischerringe auf dem Quarzhüllrohr, die sich überschneiden, damit kein Leerfeld beim
Reinigungsprozess auf der Hüllrohroberfläche entsteht und die Wischerhübe kürzer sind. Es
soll 8 eine überzeichnete Mulde an einer unrunden Stelle auf der Oberfläche des Hüllrohres
4 sein. Es ist leicht einzusehen, daß auch dann, wenn sich die Muldentiefe im Zehntelmilli
merbereich befindet, bei dünnen Schmutzbelägen vom darüberlaufenden Wischerring 1 kei
ne hundertprozentige Reinigungswirkung erwartet werden kann, vom Verschmieren von
Schmutz an nahezu runden Stellen des Quarzrohres ganz zu schweigen.
Das wesentliche der Erfindung soll an Fig. 2 und Fig. 3 deutlich gemacht werden. Es handelt
es sich in beiden Fällen um Reinigungsringe mit Rundbürsten 6 auf dem Quarzhüllrohr 4.
Trennt man sich von der Vorstellung, daß die Rundbürsten auf dem Hüllrohr voll rotieren,
d. h. rundlaufen müssen und begnügt man sich mit einer winkelbegrenzten alternierenden
Bewegung der Bürste auf dem Hüllrohr, die nach Fig. 2 sowohl eine umlaufende Bewegung, als
auch nach Fig. 3 eine Kippbewegung sein kann, dann ergeben sich einfache Bewegungs
mechanismen für den Antrieb des Reinigungsringes. Und das ist die Grundidee der vorlie
genden Erfindung: den Reinigungsringen zu der Längsbewegung auf den Quarzhüllrohren
nur eine winkelbegrenzte, alternierende zusätzliche Drehbewegung zu verleihen, mit ande
ren Worten, die Hüllrohre zu "schruppen", d. h. "abzubürsten" statt nur spachtelartig auf dem
Schmutz hin- und her zu streichen. Das ergibt eine erheblich verbesserte Reinigungsleistung
bei einem nur geringen konstruktiven Mehraufwand, verglichen mit nur hin- und herschie
benden Reinigungswischern, gleich, welchen Aufbau sie immer haben.
Fig. 2 zeigt mit dem Reinigungsring 5 und einer eingesetzten Rundbürste 6 auf dem Quarz
hüllrohr 4 die gemeinte winkelbegrenzte alternierende Umfangsbewegung "u", die beispiels
weise 20° sein soll. Alterniert die Rundbürste relativ schnell auf der Hüllrohroberfläche, ver
glichen mit der Längsbewegung "S" entlang dem Quarzhüllrohr, dann wird die Reinigungs
wirkung sehr gut sein. Da erfahrungsgemäß die Anfangsverschmutzungen auf Quarzhüllroh
ren, besonders bei Benetzung der Oberflächen mit Abwasser erst gering und schmierig sind,
wird, setzt man solche Reinigungsringe von Anfang in Betrieb, der beginnende Schmutzfilm
bei jedem Durchgang des Reinigungsringes komplett abgebürstet und es wird so nicht erst
zu den bekannten Verkrustungen kommen, die auch für Bürsten ein Problem darstellen
könnten. Es ist also zu erwarten, daß die Standzeit der in der Anlage im Betrieb befindlichen
Quarzhüllrohre, d. h. die Laufzeit bis zum ersten notwendigen Ausbau der Hüllrohre für eine
gründliche Inspektion und Reinigung außerhalb der Anlage hierdurch ganz erheblich verlän
gert wird, was in Anlagen mit vielen eingebauten UV-Strahlern bzw. Modulen zu einer ganz
erheblichen Kosteneinsparung führen kann. Erwünscht und erstrebenswert ist eine Standzeit
der Quarzhüllrohre für die Dauer der UV-Strahlernutzung, die bei geschickter konstruktiver
Anwendung des erfinderischen Gedankens durchaus denkbar ist.
Fig. 3 zeigt eine winkelbegrenzte alternierende Drehung des Reinigungsringes 5 mit der
Ringbürste 6 um eine andere Drehachse, nämlich 7, die senkrecht auf der Längsachse
des Quarzhüllrohres steht. Diese stellt sich auf der Oberfläche des Quarzhüllrohres nicht als
Umfangsbewegung, wie in Fig. 2 gezeigt, dar, sondern sie erscheint in der Draufsicht nach
Fig. 3 als eine Kippbewegung, die aber durchaus einen Reinigungseffekt auf der Oberfläche
des Rohres bewirkt und dieselbe auf eine andere typische Weise abbürstet. Beispielsweise
sei in Fig. 3a die Endlage 9 5° nach rechts von der Mittellage und die entgegengesetzte 10
nach links in Fig. 3b ebenso 5° von der Mittellage. Die Borstenwege auf der Oberfläche sind
nicht überall gleichartig, je nachdem wo sie sich auf der Oberfläche des Quarzhüllrohres be
finden. In Fig. 3a erkennt man ebenfalls eine Tiefenwirkung in Mulden. Die
Schrubbewegung auf der Oberfläche des Rohres ist hier vielleicht nicht so überzeugend wie bei der
Methode nach Fig. 2. Jedoch ergeben sich hier konstruktive Vereinfachungen, wie das An
wendungsbeispiel 2 zeigen wird.
Die Anfangsverschmutzungen bedürfen weniger eines festen mechanischen Abreibens zur
Entfernung als vielmehr eine alternierende Bewegung der sie benetzenden unmittelbaren
Wassernachbarschaft. Die alternierend bewegten Borsten der Bürsten, die praktisch auf den
Flächen hin- und herbürsten und die Wasserteilchen zur schnellen Mitbewegung veranlas
sen, übertragen die Bewegung auch auf den noch nicht aufgekrusteten Schmutz, der so be
wegt und in das Umgebungswasser hineinbefördert wird, das ihn mitschleppt. Beim ständigen
Hin- und Herfahren auf den Quarzhüllrohren treffen die Bürsten beim Rücklauf auf noch fast
saubere Stellen. Es geht dann immer nur um die Entfernung von wenig Anfangsverschmut
zung, welche die nach dem erfinderischen Gedanken bewegten Bürsten, Lamellen oder
Packungen durch schnelles Aufwirbeln in das Umgebungswasser befördern müssen. Dabei
ist es nicht so wichtig, wie sich die Bürsten alternierend auf der Oberfläche bewegen.
Zur Anwendung kommt das Prinzip nach Fig. 2 mit einem Reinigungsring mit winkelbe
grenzter alternatierender Umlaufbewegung. In Fig. 4 sollen 4 die ganz oben liegenden zu
reinigenden parallelen Quarzhüllrohre eines UV-Desinfektionsgerinnes mit dem Wasserspie
gel 20 sein, 5 die Reinigungsringe mit den radialen Mitnehmernuten 11 und den Innenbür
sten 6. Die lineare Längsbewegung der Reinigungsringe 5 entlang der Quarzhüllrohre 4 in
Bewegungsrichtung "S" soll mit einer Führungsgabel 12 mit den beiden Mitnehmerstangen
13 und 15 geschehen, die an einem Joch 18 befeigt sind, das mit dem Verbindungsstück 19
mit dem Kurzhuberzeuger 16 verbunden ist, der an der Mitnehmerplatte 26 eines Linearan
triebes 17 befestigt ist, der über den übereinander liegenden Quarzhüllrohren angeordnet
sein soll. Den Kurzhuberzeuger kann man sich als eine Einheit mit einem Elektromagneten
mit einer Rückholfeder vorstellen. Ausgangspunkt des Hubes und Hubhöhe sollen einstellbar
sein, die Frequenz der Hübe über eine elektrischen Steuerung bestimmt. Bei Betätigung des
Linearantriebes soll die Führungsgabel die Reinigungsringe längs auf den Quarzhüllrohren
hin- und herfahren. Die rechte Mitnehmerstange 13 der Führungsgabel 12 soll Mitnehmer
stifte 14 haben, die in die Radialnute 11 der Reinigungsringe eingreift. Für jeden Reinigungs
ring ist ein Mitnehmerstift 14 vorgesehen. Das linke Mitnehmergestänge 15 soll keine Mit
nehmerstifte haben. Bewegt der Huberzeuger die Führungsgabel alternierend auf und nie
der, dann werden durch das Mitnehmergestänte 13 die Reinigungsringe alternierend, win
kelbegrenzt und in Umfangsrichtung auf den Oberflächen der Rohre 4 bewegt. Die linke Füh
rungsstange 15 gleitet dabei nur in der Ringnute des Reinigungsringes auf und ab. Sie ist
aber für eine unverkantete Längsführung der Reinigungsringe auf den Quarzrohren wichtig.
Durch die lockernde alternierende Bewegung auf den Quarzrohren gehen die Reinigungsrin
ge leicht mit der Führungsgabel mit, was bei langen Führungsgabeln, beispielsweise für acht
oder zehn übereinander angeordneten Quarzrohren sehr wichtig ist, damit die Führungsga
bel nicht unten hängt und oben linear weitergezwungen wird. Eine Abschaltvorrichtung für
den Linearantrieb für den Fall eines Ausfalles der zusätzlichen alternierenden Bewegung, d. h.
im Falle eines Versagens des magnetischen Huberzeugers sollte aus Sicherheitsgründen
vorgesehen werden. Fig. 4a zeigt beispielhaft die obere Grenzstellung der Führungsgabel mit
dem halben Hub H/2 ab Mittellinie, der 15° entsprechen soll, Fig. 4b darunter die untere
Grenzstellung ebenfalls mit 15° Auslenkung, bezogen auf die Mittellinie. Der SCHNITT A-B
ist links unten vergrößert gezeichnet.
Zur Anwendung kommt das Prinzip nach Fig. 3 mit einem Reinigungsring mit winkelbegrenz
ter alternierender Kippbewegung um eine Achse 23 senkrecht zur Achse der zu reinigenden
Quarzhüllrohre 4. Fig. 5a und Fig. 5b zeigen die Bürste jeweils in der Endlage nach rechts und
links gekippt, hier beispielsweise 5° bezogen auf die Mittellinie. In Fig. 5 sollen 4 die in der
Konfiguration oben liegenden und zu reinigenden parallelen Quarzhüllrohre in einem
UV-Desinfektionsgerinne mit dem Wasserspiegel 20 sein, 21 die Reinigungsringe mit den inne
ren Rundbürsten 22 und den Wellenstücken 23 zur Verbindung unter und übereinander. Sie
sollen jeweils in die Reinigungsringe eingesteckt und festgeschweißt sein. Die Reingungs
ringe sind übereinander genau ausgerichtet und liegen flach in einer Ebene, wie in Ansicht
"A" dargestellt ist. Die so beschaffene Einheit von Reinigungsringen soll mit einem Verlänge
rungsstück 24 in einem Drehlager 25 befestigt sein, das an einer Mitnehmerplatte 26 eines
Linearantriebes 17 befestigt ist, der die Längsbewegungen "S" entlang der Quarzhüllrohre
ausführen soll. Als Antrieb für die alternierende Kippbewegung der Reinigungsringe 21 soll in
diesem zweiten Anwendungsbeispiel ein einseitig wirkender Hubmagneten 27 mit einem
geschlitzten Stößel 28 und einem darin geführten Drehhebel 29 zusammen mit einer Rück
holfeder 30 dienen, alles befestigt an der Mitnehmerplatte 26 des Linearantriebes 17. Un
abhängig von der Linearbewegung der Reinigungsringe 21 über die Quarzhüllrohre 4 sollen
mit diesem Magnetantrieb die Reinigungsringe mit einstellbarer Frequenz, die beispielsweise
zwischen 5 und 10 pro Sekunde liegen soll, alternierend um die Achse 23 gekippt werden.
Die Wege der einzelnen Borsten der Ringbürsten 22 auf der Oberfläche der Quarzhüllrohre 4
werden zwar je nach Lage verschieden sein, ein Aufwühlen des Schmutzfilmes im Bürsten
bereich wird jedoch auch hier erfolgen, wenn es noch nicht zur einer starken Verkrustung
gekommen ist. Komponenten wie Linearantriebe, Hubmagnete etc. sind im Handel zu be
kommen. Sollen mit der Vorrichtung nach diesem Anwendungsbeispiel eine größere Anzahl
von Quarzhüllrohre, beispielsweise acht Rohre übereinander gereinigt werden, dann ist dar
auf zu achten, daß ein Verklemmen, ein Rupfen speziell der unteren Ringe vermieden wird,
was unweigerlich zu Störungen führt, solange der Linearantrieb weiterfährt. Hierzu kann ge
sagt werden, daß gerade eine schnelle alternierende Pilgerschrittbewegung der Reinigungs
ringe ein Hängenbleiben oder Rupfen auf den Quarzhüllrohren verhindern wird, weil hierbei
nur eine geringe Bewegungsreibung zu erwarten ist.
Claims (13)
1. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper,
dadurch gekennzeichnet, daß sie einen oder mehrere Reinigungsringe hat, welche auf ei
nem oder mehreren der zu reinigenden zylindrischen Körpern achsparallel hin- und herge
führt werden und zusätzlich winkelbegrenzt, das heißt in einem bestimmten Winkelbereich
um eine Achse alternierend gedreht werden können.
2. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Körper Quarzhüllrohre einer
UV-Desinfektionsanlage sind.
3. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Körper Quarzhüllrohre in einem
UV-Desinfektionsgerinne zur Desinfektion von Abwasser sind.
4. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse für die winkelbegrenzte Drehbewegung der Reini
gungsringe die Längsachse der zu reinigenden zylindrischen Körper und/oder von Hüllrohren
in UV-Desinfektionsanlagen ist.
5. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse für die winkelbegrenzte Drehbewegung der Reini
gungsringe nicht die Längsachse der zu reinigenden zylindrischen Körper und/oder von Hüll
rohren in beliebigen UV-Desinfektionsanlagen ist, sondern eine andere, beispielsweise eine
senkrecht auf der Längsachse von zu reinigenden zylindrischen Körpern oder von Hüllrohren
in UV-Desinfektionsanlagen stehende ist.
6. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsringe einschließlich ihrer inneren reinigungs
wirksamen Kontaktfläche, die beispielsweise aus einer Rundbürste, aus Lamellen oder einer
Packung bestehen kann, vorzugsweise aus einem UV-festen Material bestehen.
7. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsringe außen eine Rille haben, in die an
gegenüberliegenden Seiten je eine Stange einer Mitnehmergabel für eine verkantungsfreie Ver
schiebung eines oder mehrerer Reinigungsringe auf einem oder mehreren zylindrischen
Körpern und/oder Hüllrohren der Reinigungsvorrichtung eingreifen kann.
8. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Längsverschiebung der Reingungsringe auf einem oder
auf mehreren zylindrischen Körpern, die beispielsweise Hüllrohre in UV-Desinfektions
anlagen sein können, eines oder mehrere gabelartige Führungsgestänge hat, welche von
einem beliebigen Linearantrieb, der beispielsweise ein pneumatischer Linearantrieb mit ma
gnetischer Kupplung und einer Mitnehmerplatte sein kann oder eine Gewindespindelführung
mit einer Spindel mit links- und rechtsgängiger Gewindenute und einer Umkehrschleife je
weils an einem Ende und mit einem Mitnehmersupport, hin- und herbewegt werden und in
die Rillen an den Reinigungsringen nach Anspruch 7 eingreifen und so die Reinigungsringe
mit sich hin- und herschieben.
9. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die gabelartigen Führungsgestänge für die Reinigungsringe,
beispielsweise befestigt an der Mitnehmerplatte eines Linearantriebes nach Anspruch 8 mit
tels einem mechanischen und/oder elektrischen und/oder magnetischen und/oder pneumati
schen und/oder hydraulischen und/oder einen anderen Antrieb vertikal auf und ab bewegt
werden können, um beispielsweise mittels eines Mitnehmerstiftes in einem Arm des gabelar
tigen Führungsgestänges, der in einer radialen Nute im Reinigungsring eingreift, denselben
um den zylindrischen Körper beziehungsweise um das Hüllrohr winkelbegrenzt und alternie
rend zu drehen.
10. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Reinigungsringe winkelbegrenzt um eine Achse
senkrecht zur Längsachse der zylindrischen Körper beziehungsweise der Hüllrohre drehen kön
nen und hierzu senkrecht übereinander mit Wellenstücken zu einer Ringwelle gleich ausge
richteter Reinigungsringe, die alle flach in einer Ebene liegen, starr verbunden sind.
11. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 6 und spezi
ell 10,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Reinigungsringe winkelbegrenzt alternierend um eine
Achse senkrecht zur Längsachse der zylindrischen Körper beziehungsweise der Hüllrohre in
UV-Desinfektionsanlagen drehen können und hierzu die, wie nach Anspruch 9 verbundene
Anordnung der Reinigungsringe als Ringwelle, mit dem oberen Ende in einem Drehlager
hängend befestigt ist, das an der Mitnehmerplatte oder an einem anders gearteten Support
eines beliebigen Linearantriebes befestigt ist.
12. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 6 und spezi
ell 10 und 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringwelle speziell nach Anspruch 10 und 11, die in einem
Drehlager an der Mitnehmerplatte oder an einem anders gearteten Support eines beliebigen
Linearantriebes hängend befestigt ist, mittels einem mechanischen und/oder elektrischen und/oder
magnetischen und/oder pneumatischen und/oder hydraulischen und/oder einen ande
ren Antrieb winkelbegrenzt und alternierend gedreht wird.
13. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung zylindrischer Körper nach Anspruch 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung des erfinderischen Gedankens nach Anspruch
1 bis 12 in sogenannten UV-Desinfektionsgerinnen, speziell zur Desinfektion von Abwasser,
der Linearantrieb, wie beispielsweise in Anspruch 8 beschrieben oder ein beliebiger anderer
Linearantrieb als konstruktive Einheit den oberen Abschluß eines sogenannten "UV-Strahler-Moduls"
bildet, und dem Modul, in dem mehrere UV-Hüllrohre mit eingebauten UV-Strah
lern senkrecht übereinander angeordnet sind, neben seiner Funktion als Linearantrieb
gleichzeitig noch als obere Abschluß- und Abdeckeinheit und/oder Einbaugehäuse für die
Vorschaltgeräte und/oder Anhängesupport für die darunter liegende
UV-Strahlerkonfiguration dient.
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| DE10032645A Withdrawn DE10032645A1 (de) | 2000-07-05 | 2000-07-05 | Reinigugsvorrichtung mit Reinigungsringen zur Reinigung zylindrischer Körper, vorzugsweise für die Quarzhüllrohre in UV-Desinfektionsanlagen,speziell in UV-Desinfektionsgerinnen für Abwasser, die neben einer achsparallelen Längsbewegung über die Außenflächen noch eine zusätzliche winkelbegrenzte und alternierende Drehbewegung ausführen. |
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