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DE1003120B - Vorrichtung zum Zusammenbinden von Staeben od. dgl. zu Buendeln mittels Bindedrahts - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenbinden von Staeben od. dgl. zu Buendeln mittels Bindedrahts

Info

Publication number
DE1003120B
DE1003120B DESCH16795A DESC016795A DE1003120B DE 1003120 B DE1003120 B DE 1003120B DE SCH16795 A DESCH16795 A DE SCH16795A DE SC016795 A DESC016795 A DE SC016795A DE 1003120 B DE1003120 B DE 1003120B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
binding wire
rods
bundles
slide rods
guide body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH16795A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Greuel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DESCH16795A priority Critical patent/DE1003120B/de
Publication of DE1003120B publication Critical patent/DE1003120B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/10Bundling rods, sticks, or like elongated objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zusammenbinden von Stäben od. dgl. zu Bündeln mittels Bindedrahts Zusatz zum Patent 950 117 Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenbinden von Stäben oder ähnlichen Materialien, wie Stangen oder Draht, zu Bündeln mittels Bindedrahts, bei weIcher der mechanische Bindevorgang möglichst der Handarbeit nachgestaltet ist, wobei der Bindedraht quer über dem zu bindenden Gut in geradliniger Erstreckung und beiderseits gleichviel überstehend ausgelegt, dann über das zu bindende Gut abgebogen und schließlich um das Gut herumgebogen wird, woraufhin dann die sich kreuzenden Enden des Bindedrahtes miteinander verdrillt werden. Hierzu ist die Vorrichtung mit zwei Führungskörpern versehen, die in Gleitbahnen aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind. Der mit den Gleitbahnen versehene Kopf der Vorrichtung ist heb- und senkbar sowie drehbar angeordnet. Zur Durchführung des Bindevorganges sind drei Bewegungen - die Bewegung der Führungskörper in den Gleitbahnen, das Heben und Senken sowie das Drehen des Kopfes - auszuführen, und es ist für jede Bewegung ein besonderer Antrieb erforderlich.
  • Ziel der Erfindung ist es, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent durch Verringerung des baulichen Aufwandes zu verbessern, indem die Zahl der erforderlichen Bewegungen und damit die Zahl der zur Durchführung der Bewegungen erforderlichen Antriebe herabgesetzt wird.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen,, die den Bindedraht aufnehmenden Führungskörper an den Enden von über Kreuz geführten Gleitstangen anzuordnen. Die Gleitstangen sind dabei über Hebelgestänge in ihrer Längsrichtung, also über Kreuz von einem in einem Zylinder geführten Kolben od. dgl. bewegbar in den drehbaren Kopf der Vorrichtung eingesetzt. Durch die Anordnung und Bewegung der Gleitstangen über Kreuz werden die Führungskörper dann gleichzeitig aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegt sowie gehoben bzw. gesenkt.
  • Um einen störungsfreien Ablauf des Bindevorganges sicherzustellen, ist es erforderlich, den Bindedraht in den ihn aufnehmenden Bohrungen in den Führungskörpern festzuhalten. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird daher vorgeschlagen, in Bohrungen, welche die den Bindedraht aufnehmenden Bohrungen kreuzen, halbzylindrische Klemmbolzen einzusetzen, die durch Drehung den Bindedraht in den Bohrungen der Führungskörper festklemmen. Betätigt werden können die Bolzen von Elektromagneten od. dgl. über durch die hohlen Gleitstangen geführte Gestänge.
  • Der Klemmbolzen, der in dem dem zulaufenden Bindedraht zugekehrten Führungskörper angeordnet ist, kann erfindungsgemäß mit einer Schneide versehen sein, so daß zugleich mit dem Klemmen des Bindedrahtes das Ablängen des Bindedrahtes erfolgt.
  • Ein besonderer Antrieb und eine gesonderte Steuerung der Schneeidvorrichtung entfällt damit.
  • Für den Fall, daß Stabbündel verschiedenen Durchmessers gebunden werden sollen, ist zwecks Vermeidung zeitraubender Leerhübe der Gleitstangen für den der Verschiebung der Gleitstangen dienenden Kolben eine Hubbegrenzung vorgesehen. Entsprechend dem veränderlichen Hub der die Gleitstangen bewegenden Kolben ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung auch die Einlauflänge des Bindedrahtes regelbar.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung teilweise geschnitten, in den Fig. 2, 3 und 4 die Vorrichtung in den verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • In dem Gehäuse 1 ist der Kopf 2 drehbar gelagert, wobei die Drehung durch die, von einem hier nicht dargestellten Antrieb bewegbare Zahnstange 3 bewirkt wird. In den annähernd unter 450 geneigten Führungen 4 sind die sich kreuzenden Gleitstangen 5 über die Winkelhebel 6 und 7 von dem im Zylinder 9 geführten Kolben 8 verschiebbar. Die Gleitstangen 5 tragen an ihren oberen Enden die mit Bohrungen 10 und 11 versehenen Führungskörper 12 und 13. In die Bohrungen 10 und 11 wird der von der Trommel 14 durch den Treibrollensatz 15 abgezogene Bindedraht eingeführt. Gekreuzt werden die Bohrungen 10 und 11 von den Bohrungen 10a und 11a, in denen halbzylindrische Klemmbolzen 16 und 17 gelagert sind, die durch an ihren Armen 18 angreifende Zugstangen 19 von den Elektromagneten 20a und 20b gedreht werden können. Der Klemmbolzen 17, der in dem dem zulaufenden Bindedraht zugekehrten und mit einem Einlauftrichter 21 versehenen Führungskörper 13 gelagert ist, ist mit einer Schneide22 versehen, durch die der Bindedraht bei Drehung des Klemmbolzens 17 abgelängt wird. Mit 23 ist der Auswerfer für die gebundenen Bündel bezeichnet.
  • Im folgenden sei kurz die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben: Sind die Führungskörper 12 und 13 in ihrer untersten Stellung, dann wird, entsprechend der Größe des zu bindenden Stabbündels, der Bindedraht von der Trommel 14 abgezogen und durch den Treibrollensatz 15 in die Bohrungen 10 und 11 eingeführt. Der Elektromagnet20a wird betätigt, so daß der Bindedraht zwischen dem halbzylindrischen Klemmbolzen 17 und der Wandung der Bohrung 11 festgeklemmt wird. Gleichzeitig mit der Drehung des Klemmbolzens 17 schwingt die Schneide 22 herunter und längt den Bindedraht ab. Nunmehr wird der Kolben 8 beaufschlagt, wodurch die Gleitstangen 5 ausfahren. Die Führungskörper 12 und 13 entfernen sich voneinander und spannen den Bindedraht zwischen stich aus. Während durch Betätigung des Elektromagneten20b der Klemmbolzen 16 das andere Bindedrahtende festklemmt, wird das Stabbündel in den Bereich der Vorrichtung transportiert. Der Kolben 8 wird entgegengesetzt beaufschlagt, und die Gleitstangen 5 fahren wieder ein. Dadurch wird der Bindedraht abgebogen und um das Stabbündel herumgezogen. Haben die Führungskörper 12 und 13 ihre unterste Stellung erreicht, wird der Antrieb der Zahnstange 3 eingeschaltet, durch die der Kopf 2 in Drehung versetzt wird und die Bindedrahtenden verwunden werden. Die Rückdrehung wird zum Verwinden der Bindeldrahtenden beim Umbinden des nächsten Bündels ausgenutzt. Durch Betätigung der Elektromagneten 20a und 20b geben die Klemmbolzen 16 und 17 die Bindedrahtenden frei, und das fertig gebundene Stabbündel kann durch den Auswerfer 23 aus der Vorrichtung herausgehoben werden, so daß diese für den nächsten Arbeitsgang bereit ist.
  • PATrNrANspnOcuE: 1. Vorrichtung zum Zusammenbinden von Stäben oder ähnlichen Materialien, wie Stangen oder Draht, zu Bündeln mittels Bindedrahts, bestehend aus einer Mulde zum Sammeln der zu bündelnden Stäbe und einer aus zwei Führungskörpern zusam- mengesetzten zu öffnenden und zu schließenden Führung, deren Führungskörper mit sich in der Schließstellung der Führung zu einer geradlinigen ununterbrochenen Bohrung ergänzenden Bohrungen versehen und in Gleitbahnen eingesetzt sind, in denen die Führungskörper nach dem Einführen des Bindedrahtes in deren Bohrungen und dem Ablängen des Bindedrahtes bis. auf einen den Durchmesser des Bündels übersteigenden Abstand voneinander entfernbar und an dem Bündel vorbei wieder aufeinander zu bewegbar sind, woraufhin durch Drehung des die Gleitbahnen für die Führungskörper aufweisenden Kopfes die Enden des Bindedrahtes miteinander verwunden werden, nach Patent 950 117, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper (12, 13) an den Enden von über Kreuz geführten Gleitstangen (5) angeordnet sind, welche über Hebelgestänge (6, 7) von einem in einem Zylinder (9) geführten Kolben (8) od. dgl. bewegbar in den drehbaren Kopf (2) eingesetzt sind, und der Schnittpunkt der sich kreuzenden Gleitstangen (5) sich stets auf der Querschnittsmittellinie des Stabbündels befindet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Bindedraht aufnehmenden Bohrungen (10, 11) in den Führungskörpern (12, 13) von je einer Bohrung (lOaa 11a) gekreuzt werden, in die halbzylindrische Klemmbolzen (16, 17) eingesetzt und in ihnen durch Elektromagneten (20a, 20b) od. dgl. über durch die hohl ausgebildeten Gleitstangen (5) geführte Gestänge (19) drehbar sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbolzen (17) in dem dem zulaufenden Bindedraht zugekehrten Führungskörper (13) mit einer durch die Drehung'des Klemmbolzens (17) beim Klemmvorgang zum Schnitt bringbaren Schneide (22) zum Ablängen des Bindedrahtes versehen ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine verstellbare Hubbegrenzung für den der Verschiebung der Gleitstangen (5) dienenden Kolben (8).
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der verstellbaren Hubbegrenzung die Einlauflänge des Bindedrahtes regelbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 470138.
DESCH16795A 1954-11-27 1954-11-27 Vorrichtung zum Zusammenbinden von Staeben od. dgl. zu Buendeln mittels Bindedrahts Pending DE1003120B (de)

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Publications (1)

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DE1003120B true DE1003120B (de) 1957-02-21

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ID=7427781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH16795A Pending DE1003120B (de) 1954-11-27 1954-11-27 Vorrichtung zum Zusammenbinden von Staeben od. dgl. zu Buendeln mittels Bindedrahts

Country Status (1)

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DE (1) DE1003120B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996030260A1 (en) * 1995-03-31 1996-10-03 Deichmann, Ulrich Method and apparatus for entwining or bundling of rod or bar shaped articles

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE470138C (de) * 1926-10-12 1929-01-09 Wilhelm Wanger Vorrichtung zum Buendeln von Walzstaeben

Patent Citations (1)

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