DE10031684A1 - Flachstrickmaschine - Google Patents
FlachstrickmaschineInfo
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Abstract
Eine Flachstrickmaschine mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden Nadelbetten mit Maschenbildern (30, 40) und/oder Kammspaltplatinen (45), wobei zur Veränderung der Kammspaltweite die Maschenbilder (30, 40) und/oder die Kammspaltplatinen (45) mindestens eines Nadelbetts, in denen ein den Abschlaggrund für die Maschen bildender Draht (20) fixiert ist, gemeinsam verstellbar am Nadelbett angeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit mindestens
zwei sich gegenüberliegenden Nadelbetten mit Maschenbildern
und/oder Kammspaltplatinen.
Flachstrickmaschinen weisen auch heute noch in der Regel feste
Kammspaltweiten auf, die einen Kompromiss darstellen zwischen
dem Wunsch nach einer möglichst großen Kammspaltweite zur
reibungslosen Ausbildung der Maschen und dem Wunsch nach einer
möglichst kleinen Kammspaltweite, damit die Fadenlänge vom
Maschenkopf der Nadel des vorderen Nadelbetts zum Maschenkopf
der Nadel des hinteren Nadelbetts möglichst kurz ist.
Es ist jedoch bekannt, dass bei manchen Gestricken, insbeson
dere bei doppelflächigen Gestricken das Maschenbild optimiert
werden kann, wenn die Kammspaltweite entsprechend der verwen
deten Garnstärke verändert wird. Es sind daher bereits Ver
fahren vorgeschlagen worden, die Kammspaltweite durch das
Verschieben der Nadelbetten parallel zu ihrer Längsachse zu
verändern. Diese Kammspaltweite wird dann beibehalten, bis die
Maschine auf die Produktion eines anderen Strickartikels
umgestellt wird. Ein solches Verfahren ist beispielsweise im
DE-GM 1 827 478 beschrieben. Die Kammspaltweite lässt sich
dabei in bestimmten Stufen verstellen. Aus der DE-PS 569 752
ist ein Verfahren bekannt, mit dem ein stufenloses Verschieben
der Nadelbetten und damit eine stufenlose Einstellung der
Kammspaltweite möglich ist. Diese bekannten Verfahren, bei
denen eine Verschiebung des gesamten Nadelbetts notwendig ist,
sind jedoch nur von Hand und nicht während des Strickvorgangs
auszuführen.
In der EP-OS 0 533 414 ist eine Flachstrickmaschine offenbart,
bei der der Abschlaggrund des Nadelbetts durch Platinen gebil
det wird. Diese Platinen können über Steuerkurven, die sich
auf der Schlossplatte des Schlittens befinden, zur Maschinen
längsachse hin oder von dieser weg verschoben werden. Hier
durch entsteht zwar streng genommen keine Veränderung der
Kammspaltweite, doch bringt dieses Verfahren bei doppelflächi
gen Gestricken einen ähnlichen Effekt wie die Veränderung der
Kammspaltweite.
Bei der Flachstrickmaschine der EP-OS 0 897 027 führen die Ma
schenbilder eine Schwenkbewegung zur Maschinenlängsachse hin
oder von dieser weg aus. Auch hier wird die Bewegung der
Maschenbilder über eine Steuerkurve beeinflusst, die sich auf
der Schlossplatte befindet. Eine echte Veränderung der Kamm
spaltweite findet auch hier nicht statt, doch kann mit diesem
Verfahren die Qualität von einflächigen Gestricken verbessert
werden, bei denen höchstens jede zweite Nadel eines Nadelbetts
Maschen bildet.
Die Beeinflussung von Platinen bzw. Maschenbildern über Steu
erkurven, die am Schlitten angeordnet sind, führt bei den
bekannten Verfahren dazu, dass der Abschlaggrund sich nur so
lange in einem genau definierten Abstand zur Maschinenlängs
achse befindet, wie die Platinen mit der Steuerkurve in Ein
griff stehen. In der übrigen Zeit der Schlittenbewegung nehmen
sie jedoch indifferente Positionen ein, was sich nachteilig
auf die Gleichmäßigkeit des Maschenbildes auswirkt. Ein weite
rer Nachteil der Ansteuerung der Maschenbilder und Platinen
über Steuerkurven der Schlossplatte liegt darin, dass die
Steuerkurven die Schlossplatte in Richtung zur Maschinenlängs
achse hin verbreitern und dadurch den Zugriffsbereich zu den
Maschen bildenden Elementen für den Bediener der Maschine
verringern.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Flachstrickmaschine vorzuschlagen, mit der zur Erhöhung der
Qualität des Maschenbildes insbesondere die Kammspaltweite
während des Strickvorgangs ohne Bewegung der Nadelbetten ein
stellbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Flachstrickmaschi
ne mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden Nadelbetten mit
Maschenbildern und/oder Kammspaltplatinen gelöst, die dadurch
gekennzeichnet ist, dass zur Veränderung der Kammspaltweite
die Maschenbilder und/oder die Kammspaltplatinen mindestens
eines Nadelbetts, in denen ein den Abschlaggrund für die Ma
sche bildender Draht fixiert ist, gemeinsam verstellbar am
Nadelbett angeordnet sind.
Bei der erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine ist also eine
Einstellung der Kammspaltweite über die gesamte Länge des
Nadelbetts möglich, ohne dass die Nadelbetten selbst bewegt
werden müssen. Die eingestellte Kammspaltweite bleibt so lange
bestehen, bis eine erneute Verstellung nötig wird. Dabei kann
die Verstellung der Maschenbilder und/oder der Kammspaltplati
nen während des Strickvorgangs durchgeführt werden. Die Ver
stellung der Maschenbilder und/oder der Kammspaltplatinen kann
auch unabhängig von der Stellung des Schlittens durchführbar
sein. Die Schlittenposition und -geschwindigkeit muss dann
nicht zur Verstellung der Kammspaltweite verändert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Flachstrickmaschine kann der den Abschlaggrund für die Maschen
bildende Draht in jedem zweiten Maschenbilder eines Nadelbetts
fixiert sein und die dazwischenliegenden Maschenbilder unab
hängig zu den zur Fixierung des Drahtes dienenden Maschenbil
dern gemeinsam verstellbar im Nadelbett angeordnet sein. Die
jenigen Maschenbilder, die nicht zur Fixierung des Abschlags
drahtes dienen, können also eine andere Position als die Ma
schenbilder zur Fixierung des Abschlagsdrahtes einnehmen und
damit auch eine andere Position bezüglich des Abschlaggrundes
aufweisen als diese.
Bei einer Ausgestaltung der Flachstrickmaschine mit noch mehr
Möglichkeiten, den Kammspalt zu beeinflussen, kann der den Ab
schlaggrund für die Maschen bildende Draht in Kammspaltplati
nen fixiert sein und diese Kammspaltplatinen gemeinsam und
unabhängig von gemeinsam verstellbaren Maschenbildern ver
stellbar im Nadelbett angeordnet sein. Dabei können zwei Typen
von Maschenbildern vorgesehen sein, die unabhängig voneinander
verstellbar am Nadelbett angeordnet sind. Damit ergeben sich
insgesamt drei unabhängig voneinander einstellbare Elemente:
die Kammspaltplatinen und die Maschenbilder des ersten und
zweiten Typs.
Vorzugsweise können dabei die Maschenbilder und/oder die Kamm
spaltplatinen derart verstellbar angeordnet sein, dass sie in
jeder Verstellposition geführt sind, sodass indifferente Posi
tionen der Maschenbilder und Kammspaltplatinen ausgeschlossen
sind, die sich nachteilig auf die Gleichmäßigkeit des Maschen
bildes auswirken würden.
Zum Antrieb können die Maschenbilder und/oder die Kammspalt
platinen auf Leisten gelagert sein, die längs und/oder guer
zur Nadelbettlängsrichtung verschiebbar sind. Die Leisten kön
nen dabei mindestens zwei schräg zur Nadelbettlängsachse ver
laufende Langlöcher aufweisen, in die am Nadelbett befestigte
Führungsstifte hineinragen. Durch die Lagerung der Maschenbil
der und/oder der Kammspaltplatinen auf den Leisten führt eine
Verschiebung der Leisten, die durch die Führungsstifte geführt
werden, zu einer Bewegung der Maschenbilder und/oder Kamm
spaltplatinen zur Maschinenlängsachse hin oder von dieser weg.
Entsprechend vergrößert oder verkleinert sich der Kammspalt.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen einer erfin
dungsgemäßen Flachstrickmaschine anhand der Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch das vordere und
hintere Nadelbett einer Flachstrickmaschi
ne nach dem Stand der Technik;
Fig. 2a einen Querschnitt durch das vordere Nadel
bett einer ersten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine;
Fig. 2b einen Maschenbilder des Nadelbetts aus
Fig. 2a in verschiedenen Verstellpositio
nen;
Fig. 2c eine Teilansicht einer Vorrichtung zur
Verstellung der Maschenbilder des Nadel
betts aus Fig. 2a;
Fig. 3a einen Querschnitt durch das vordere Nadel
bett einer zweiten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine;
Fig. 3b eine Detailansicht zweier Maschenbilder
des Nadelbetts aus Fig. 3a;
Fig. 3c eine Teilansicht einer Verstellvorrichtung
zur Verstellung der Maschenbilder aus
Fig. 3b;
Fig. 4a einen Querschnitt durch das vordere Nadel
bett einer dritten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine;
Fig. 4b eine Detailansicht zweier Maschenbilder
und einer Kammspaltplatine des Nadelbetts
aus Fig. 4a;
Fig. 4c eine Teilansicht einer Verstellvorrichtung
für die Maschenbilder und die Kammspalt
platinen des Nadelbetts aus Fig. 4a;
Fig. 5a bis 5c schematische Detailansichten auf das vor
dere Nadelbett der Fig. 2a in Richtung des
Pfeils Z in unterschiedlichen Stellungen
der Maschenbilder;
Fig. 6 eine schematische Ansicht des Fadenlaufes
einbettiger Gestricke, die mit jeder zwei
ten Nadel eines Nadelbetts erzeugt werden,
auf einer Flachstrickmaschine mit starren
Maschenbildern;
Fig. 7a, 7b eine schematische Ansicht eines Fadenlaufs
entsprechend der Fig. 6 bei einer Flach
strickmaschine mit einem Nadelbett ent
sprechend Fig. 4a.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch das vordere Nadelbett 6
und das hintere Nadelbett 7 einer Strickmaschine nach dem
Stand der Technik mit einer nicht veränderbaren Kammspaltwei
te 1. Die Nadelbetten 6 und 7 weisen Maschenbilder 3 und Na
delbettstege 5 auf. Der Abschlaggrund wird durch Drähte 2
gebildet, die durch jeden Maschenbilder 3 fixiert sind. Die
Maschenbilder 3 sind fest am Nadelbett 6 und 7 angeordnet. Die
Nadeln 4 befinden sich in ihrer Grundposition. Eine Verstel
lung der Kammspaltweite ist bei dieser Strickmaschine nicht
möglich.
Demgegenüber zeigt Fig. 2a einen Querschnitt durch ein Nadel
bett 6 einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Flachstrickmaschine mit verstellbarer Kammspaltweite. Die Ma
schenbilder 30, die alle der Fixierung eines den Abschlaggrund
bildenden Drahtes 20 dienen, sind in Nuten 51 von Nadelbett
stegen 50 längs beweglich gelagert. Sie weisen außerdem eine
Führungsnut 31 auf, die eine Leiste 60 formschlüssig derart
umgreifen, dass die Maschenbilder 30 auf der Leiste 60 gleiten
können. Die Leiste 60 weist eine Nut 61 auf, in der ein Füh
rungsstift 90, der fest mit dem Nadelbett 6 verbunden ist,
eine Gleitführung bildet.
Fig. 2b zeigt die unterschiedlichen möglichen Positonen der
Maschenbilder 30. KS 0 bezeichnet dabei eine mittlere Kamm
spaltweite. Werden die Maschenbilder aus dieser in der Mitte
dargestellten Position vorgetrieben, so ergibt sich die mini
male Kammspaltweite KS-. In ihrer maximal zurückgezogenen
Position ermöglichen die Maschenbilder 30 eine maximale Kamm
spaltweite KS+.
In Fig. 2c ist die Leiste 60 zur Verstellung der Maschenbil
der 30 in der Draufsicht gezeigt. Es ist hier zu erkennen,
dass die Nut 61 die Form eines Langlochs hat, in der der Füh
rungsstift 90 gleiten kann. Durch eine Bewegung der Leiste 60
in Pfeilrichtung Y oder Pfeilrichtung X wird die Leiste 60
entweder in Richtung Y' oder X' bewegt, wodurch es zu einer
Bewegung der Maschenbilder 30, die auf der Leiste 60 sitzen,
zur Maschinenlängsachse hin oder von dieser weg kommt. Ent
sprechend verändert sich dann die Kammspaltweite.
Die Fig. 3a bis 3c zeigen den Fig. 2a bis 2c entsprechende
Darstellungen einer zweiten Ausführungsform eines Nadelbetts 6
einer erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine. Im Gegensatz zum
Nadelbett 6 der Fig. 2a sind hier zwei verschiedene Maschen
bilder 30 und 40 vorgesehen, wobei die Maschenbilder 30 der
Fixierung des Abschlagsdrahtes 20 dienen, während die Maschen
bilder 40 Langlöcher 21 aufweisen, durch die der Abschlags
draht 20 hindurchgeführt ist (Fig. 3b). Die Maschenbilder 30
und 40 können unabhängig voneinander verstellt werden. Hierzu
sind zwei Leisten 60 und 70 vorgesehen. Mit der Leiste 60
werden die Maschenbilder 30 verschoben, die den Abschlags
draht 20 fixieren, während mit der Leiste 70 die Maschenbil
der 40 verstellt werden. Dadurch, dass die Leiste 70 eine ge
ringere Breite aufweist als die Leiste 60 ist eine weitgehend
unabhängigere Einstellung der Maschenbilder 30 und 40 vonein
ander gewährleistet. Die Kammspaltweite wird einzig durch die
Maschenbilder 30 und deren Stellung bestimmt. Die Leisten 60
und 70 weisen deckungsgleiche Nuten 61 auf, durch die wieder
ein Führungsstift 90, der fest mit dem Nadelbett 6 verbunden
ist, hineinragt (Fig. 3c).
In den Fig. 4a bis 4c sind analoge Darstellungen zu den
Fig. 3a bis 3c einer dritten Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Flachstrickmaschine gezeigt. Diese Ausführungsform
weist besonders viele Verstellmöglichkeiten auf. Der Ab
schlagsdraht 20 wird hier durch Kammspaltplatinen 45 fixiert.
Außerdem sind zwei Maschenbildertypen 30 und 40 vorgesehen,
die jeweils Langlöcher 21 aufweisen, durch die der Abschlags
draht 20 geführt ist. Da nun drei verschiedene Elemente vor
gesehen sind, die gemeinsam aber unabhängig voneinander ver
stellt werden sollen, sind jetzt drei Führungsleisten vorgese
hen, die übereinander angeordnet sind und von unten nach oben
eine abnehmende Breite aufweisen. Die Führungsleiste 60 dient
der Steuerung der Bewegung der Maschenbilder 30, die Leiste 70
der Verstellung der Maschenbilder 40 und die Leiste 80 der
Verstellung der Kammspaltplatinen 45. Die Kammspaltweite wird
allein durch Veränderung der Stellung der Kammspaltplatinen 45
beeinflusst. Die Maschenbilder 30 und 40 können allerdings nur
bedingt unabhängig von der Kammspaltplatine 45 bewegt werden.
Es muss hier sichergestellt werden, dass ihre Stellung nicht
mit dem Abschlagsdraht 20 kollidiert.
Die Fig. 5a bis 5c zeigen einen Ausschnitt auf das Nadelbett 6
aus Fig. 2a in Pfeilrichtung Z. Fig. 5a gibt dabei die Posi
tion der Leiste 60 in der in Pfeilrichtung X möglichen Endpo
sition an. Der Führungsstift 90 schlägt jetzt am Ende des
Langlochs 61 an. Alle Maschenbilder sind in ihre äußerste
Position verfahren, wodurch sich eine geringstmögliche Kamm
spaltweite KS- ergibt. Fig. 5b zeigt eine mittlere Stellung
der Maschenbilder 30, die zu einer mittleren Kammspaltwei
te KS 0 führt. In Figur. 5c ist schließlich die Endposition der
Leiste 60 bei Verschiebung in Y-Richtung gezeigt. In dieser
Stellung nehmen die Maschenbilder 30 und damit der Abschlags
draht 20 ihre innerste Position ein, sodass sich damit eine
maximal mögliche Kammspaltweite KS+ einstellt.
Die Fig. 6 und 7 demonstrieren den Vorteil von unabhängig von
einander verstellbaren Maschenbildern 30 und 40 gemäß der Aus
führungsform einer erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine nach
den Fig. 4a bis 4c gegenüber einer Flachstrickmaschine mit
starren Maschenbildern. Fig. 6 zeigt dabei eine Detailansicht
eines Nadelbetts mit starren Maschenbildern 3 beim Stricken
eines einflächigen Gestricks mit nur jeder zweiten Nadel 4.
Die Fadenmenge, die sich zwischen zwei strickenden Nadelha
ken 4 befindet, setzt sich aus den Strängen 10, 11 und 12
zusammen.
Demgegenüber zeigen die Fig. 7a und 7b eine Detailansicht
eines Nadelbetts gemäß Fig. 4a mit unabhängig voneinander
verstellbaren Maschenbildern 30 und 40. In Strickrichtung 51
sind die Maschenbilder 30 weiter ausgefahren als die Maschen
bilder 40. In umgekehrter Strickrichtung 52 hingegen sind die
Maschenbilder 40 weiter ausgefahren als die Maschenbilder 30.
Die Position des Abschlagsdrahtes 20 wird durch die Kammspalt
platinen 45 bestimmt. Die Fadenmenge, die sich jetzt zwischen
zwei benachbarten Maschen erstreckt, setzt sich in Fig. 7a aus
den Strängen 10', 11' und 12' und in Fig. 7b aus den Strän
gen 10", 11" und 12" zusammen. Insgesamt ist diese Faden
länge kürzer als die Fadenlänge zwischen zwei Maschen bei
einem Nadelbett gemäß Fig. 6. Dies führt zu einer verbesserten
Struktur des Gestricks.
Claims (9)
1. Flachstrickmaschine mit mindestens zwei sich gegenüber
liegenden Nadelbetten (6, 7) mit Maschenbildern (30, 40)
und/oder Kammspaltplatinen (45), dadurch gekennzeichnet,
dass zur Veränderung der Kammspaltweite die Maschenbil
der (30, 40) und/oder die Kammspaltplatinen (45)
mindestens eines Nadelbetts (6), in denen ein den Ab
schlaggrund für die Maschen bildender Draht (20) fixiert
ist, gemeinsam verstellbar am Nadelbett (6) angeordnet
sind.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass die Verstellung der Maschenbilder (30, 40)
und/oder der Kammspaltplatinen (45) während des Strickvor
gangs durchführbar ist.
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Verstellung der Maschenbilder (30,
40) und/oder der Kammspaltplatinen (45) unabhängig von der
Stellung des Schlittens durchführbar ist.
4. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der den Abschlaggrund für die
Maschen bildende Draht (20) in jedem zweiten Maschenbil
der (30) eines Nadelbetts (6) fixiert ist und die dazwi
schenliegenden Maschenbilder (40) unabhängig zu den zur
Fixierung des Drahtes (20) dienenden Maschenbildern (30)
gemeinsam verstellbar im Nadelbett (6) angeordnet sind.
5. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, dass der den Abschlaggrund für die
Maschen bildende Draht (20) in Kammspaltplatinen (45)
fixiert ist und diese Kammspaltplatinen (45) gemeinsam und
unabhängig von gemeinsam verstellbaren Maschenbildern (30,
40) verstellbar im Nadelbett (6) angeordnet sind.
6. Flachstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, dass zwei Typen von Maschenbildern (30, 40) vorgese
hen sind, die unabhängig voneinander verstellbar am Nadel
bett (6) angeordnet sind.
7. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, dass die Maschenbilder (30, 40)
und/oder die Kammspaltplatinen (45) derart verstellbar
angeordnet sind, dass sie in jeder Verstellposition ge
führt sind.
8. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, dass die Maschenbilder (30, 40)
und/oder die Kammspaltplatinen (45) auf Leisten (60, 70,
80) gelagert sind, die längs und/oder quer zur Nadelbett
längsrichtung verschiebbar sind.
9. Flachstrickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, dass die Leisten (60, 70, 80) mindestens zwei schräg
zur Nadelbettlängsachse verlaufende Langlöcher (61) auf
weisen, in die am Nadelbett (6) befestigte Führungsstif
te (90) hineinragen.
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