DE3543759C2 - Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor - Google Patents
Luft/Kraftstoff-VerhältnisdetektorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisdetektor nach dem Oberbegriff des Patentanspru
ches 1.
Es sind bereits verschiedene Einrichtungen zur Bestim
mung des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses eines einer Verbrennungsvorrichtung,
wie eine Brennkraftmaschine, zu
geführten Brenngasgemisches auf der Grundlage der Sau
erstoffkonzentration im Abgas entwickelt worden. Bei
einer, in der JP-OS 178354/1984 beschriebenen Einrich
tung sind zwei Elemente, jeweils in Form einer Sauer
stoffionen leitenden Festelektrolytplatte mit je einer
auf jeder Seite ausgebildeten porösen Elektrode, vorge
sehen, wobei die beiden Platten einander mit einem
kleinen Zwischenraum gegenüberstehen. Das eine Element
dient als Sauerstoff-Pumpzelle zum Auspumpen von Sauer
stoff aus dem Zwischenraum, während das andere Element
als Sauerstoffkonzentrationsdifferenz -betätigte elek
trochemische Meßfühler- oder Sensorzelle zur Erzeugung
einer Spannung in Abhängigkeit von der Sauerstoffkon
zentrationsdifferenz zwischen der Außenatmosphäre und
der Atmosphäre im Zwischenraum dient. Diese Einrichtung
vermag ein genaues, das Luft/Kraftstoff-Verhältnis an
gebendes Signal zumindest im kraftstoffarmen, d. h. Ma
gerbereich zu liefern.
Dieser Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor besitzt je
doch die in Fig. 2 dargestellte Kennlinie. Er ist
hauptsächlich für die Lieferung eines das Luft/Kraft
stoff-Verhältnis angebenden Signals im Kraftstoff-Ma
gerbereich, in welchem Restsauerstoff im Abgas enthal
ten ist, vorgesehen; er vermag jedoch auch in dem mit
Kraftstoff angereicherten Bereich, in welchem kein
Restsauerstoff vorhanden ist, auf CO, CO₂, H₂O usw. im
Abgas anzusprechen und ein Signal zu liefern, das dem
im Magerbereich erzeugten Signal gleich ist. Dies be
deutet, daß mit der gleichen Größe des Meßsignals zwei
verschiedene Größen des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
ausgedrückt werden können. Zur Vermeidung dieser Zwei
deutigkeit kann diese Einrichtung daher für Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Regelzwecke nur dann eingesetzt wer
den, wenn eindeutig bekannt ist, ob die geregelte Verbrennungsvorrichtung
im kraftstoffarmen oder im
-reichen Bereich arbeitet. In der graphischen Darstel
lung von Fig. 2 bezeichnet λ das Luftüberschußverhält
nis, wobei λ = 1 für ein dem theoretischen Wert ent
sprechendes Luft/Kraftstoff-Verhältnis steht.
In der EP 0 126 590 A3 ist ein Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisdetektor beschrieben, bei dem eine Sauerstoff
pumpe zusammen mit einem Sauerstoffsensor vorgesehen
ist. Die Sauerstoffpumpe und der Sauerstoffsensor wei
sen jeweils einen Festelektrolyten auf, wobei diese Fe
stelektrolyten beidseitig mit Platinelektroden belegt
sind. Zwischen der Sauerstoffpumpe und dem Sauerstoff
sensor besteht ein schmaler Spalt mit einer Breite von
etwa 0,1 mm. Die Sauerstoffpumpe und der Sauerstoffsen
sor sind beide an eine elektronische Steuerschaltung 12
angeschlossen, die eine EMK zwischen die Elektroden des
Sauerstoffsensors legt und einen Pumpstrom zwischen den
Elektroden der Sauerstoffpumpe fließen läßt. Die EMK
ist dabei auf einem konstanten Wert gehalten, indem für
den Pumpstrom ein geeigneter Wert eingestellt wird.
Weiterhin beschreibt die US 4 450 065 einen ähnlichen
Stand der Technik, wenn von der elektronischen Schal
tung abgesehen wird.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor zu schaffen, der ein
kontinuierliches Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Meßsignal
in Form einer einseitig gerichteten, eindeutigen elek
trischen Größe unabhängig davon zu liefern vermag, ob
Abgas im kraftstoffarmen Bereich oder im kraftstoffan
gereicherten Bereich arbeitet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Luft/-Kraftstoff-Verhältnisdetektor
mit den Merkmalen des Pa
tentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Bei dem erfindungsgemäßen Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor kann das Meßsignal unmittelbar für die Regelung
des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses benutzt werden, und
diese Regelung läßt sich genau und einfach über den ge
samten Mischungsbereich hinweg durchführen.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Er
findung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zei
gen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt und teilweise
in Schnittbildform gehaltene Darstellung
eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektors gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Kennlinie eines
von einem bisherigen Luft/Kraftstoff-Verhältnis
detektor gelieferten Meßsignals,
Fig. 3 eine graphische Darstellung der Kennlinie eines
vom erfindungsgemäßen Luft/Kraftstoff-Verhält
nisdetektor gelieferten Meßsignals,
Fig. 4 eine Fig. 1 ähnelnde Darstellung eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektors
gemäß einer
anderen Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 5 ein Zeitsteuerdiagramm zur Verdeutlichung der
Arbeitsweise des Detektors nach Fig. 4.
Der Sauerstoffionen-leitende
Festelektrolyt besteht typischerweise aus einer festen
Lösung aus Zirkonoxid und Yttriumoxid oder Zirkonoxid
und Calciumoxid. Brauchbar sind auch feste
Lösungen von Cerdioxid, Thoriumdioxid und Hafniumdioxid,
eine feste Lösung eines Oxids des Perovskite-Typs und
eine feste Lösung eines dreiwertigen Metalloxids.
Die auf beiden Seiten dieses Festelektrolyten auszubil
dende poröse Elektrode kann aus Platin, Rhodium oder
einem beliebigen anderen Metall, das die oxidative
Reaktion zu katalysieren vermag, bestehen. Ein bevor
zugtes Verfahren zur Herstellung der porösen Elektrode
ist folgendes: Ein Pulver eines der oben angegebenen
Metalle als Hauptkomponente wird mit einem Pulver
eines keramischen Materials vermischt, welches dem des
Festelektrolyten entspricht. Das Gemisch wird zu einer
Pastenform verarbeitet, und die Paste wird dann nach
zweckmäßiger Dickschichttechnik auf die Festelektrolyt
platte aufgedruckt und anschließend gesintert. Wahl
weise kann die Elektrodenschicht nach Dünnschichttechnik,
z. B. durch Flammsprühen, chemisches Metallisieren oder
Aufdampfen, erzeugt werden, worauf eine poröse Schutz
schicht aus Aluminiumoxid, Spinell, Zirkonoxid, Mullit
o. dgl. nach zweckmäßiger Dickschichttechnik auf der
Elektrodenschicht ausgebildet wird. Besonders bevorzugt
wird die poröse Schicht auf der dem Diffusionsraum zu
gewandten Elektrode mit einer Dispersion von Platin,
Rhodium, o. dgl. imprägniert, um die Fähigkeit zum
Katalysieren oxidativer Reaktionen zu verbessern.
Auf die beschriebene Weise werden zwei
Elemente hergestellt, von denen das eine als Sauer
stoffkonzentrationsdifferenz-betätigte elektrochemische
Zelle benutzt wird.
Das Arbeitsprinzip dieser Zelle ist folgendes: Wenn
sich der Sauerstoffionen-leitende Festelektrolyt unter
geeigneten Temperaturbedingungen befindet (mindestens
400°C, wenn er aus Zirkonoxid besteht), wandern Sauer
stoffionen durch den Festelektrolyten von der Fläche,
an welcher hohe Sauerstoffpartialdrücke vorliegen, zu
dem Bereich, in welchem der Sauerstoffpartialdruck
niedrig ist, wobei die Differenz des Sauerstoffpartial
drucks über den Festelektrolyten als Spannung (elektro
motorische Kraft bzw. EMK) zwischen den O₂-durchlässigen
Elektroden auf den gegenüberliegenden Seiten des
Elektrolyten gemessen werden kann.
Beim Detektor ist eine Luftkammer
in der Weise ausgebildet, daß die Elektrode
an der Seite der elektrochemischen Zelle, welche von
der dem Diffusionsraum zugewandten Seite abgewandt ist,
mit der Atmosphäre oder Außenluft in Berührung steht,
wodurch die Erzeugung einer Spannung ermöglicht wird,
welche die Differenz zwischen der Konzentration atmo
shärischen Sauerstoffs und derjenigen des im Diffusions
raum vorhandenen Sauerstoffs angibt.
Das andere der beiden Elemente dient als Sauerstoff
pumpe. Sein Betrieb hängt von der Fähigkeit des Sauer
stoffionen-leitenden Festelektrolyten, die Wanderung
von Sauerstoffionen durch den Elektrolyten bei Anlegung
einer Spannung zuzulassen, ab. Wenn eine Spannung zwi
schen seine beiden Elektroden angelegt wird, "pumpt"
dieses Element Sauerstoff aus dem Diffusionsraum in
das Abgas. Für das Sauerstoffpumpelement kann auch eine
Luftkammer an der Seite, welche von der dem
Diffusionsraum zugewandten Seite abgewandt ist, vorge
sehen sein.
Der erfindungsgemäße Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor
vermag somit ein Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal zur
Anzeige der Sauerstoffkonzentration im Abgas nach einem
der folgenden Mechanismen zu erzeugen:
- 1. Durch das Pumpelement wird Sauerstoff aus dem Dif fusionsraum in einer solchen Menge ausgepumpt, daß die von der elektrochemischen Zelle erzeugte Span nung auf einer vorbestimmten Größe gehalten wird, wobei der durch das Pumpelement fließende Strom (im folgenden zeitweilig auch als "Pumpstrom" bezeichnet) abgegriffen oder gemessen wird.
- 2. Wahlweise kann der durch das Sauerstoff-Pumpelement fließende Pumpstrom auf einer konstanten Größe gehalten werden, so daß Sauerstoff in vorbestimmter Menge aus dem Diffusionsraum ausgepumpt wird, wobei die von der elektrochemischen Zelle erzeugte Spannung gemessen wird.
Der Zweck der Anordnung der Konstantstromversorgung liegt
darin, das die zugeordnete Luftkammer aufweisende Element
nicht nur als Sauerstoffkonzentrationsdifferenz be
tätigte elektrochemische Zelle, sondern auch als Sauer
stoffpumpe einzusetzen, so daß atmosphärischer Sauer
stoff in vorbestimmter Menge in den Diffusions
raum gepumpt werden kann. Aufgrund der Zufuhr von
Sauerstoff in vorbestimmter Menge in den Diffusionsraum
ergeben sich die beiden folgenden Vorteile:
- 1. Es tritt nicht die in Fig. 2 dargestellte Erscheinung auf (d. h. daß das erzeugte Meßsignal sich bei einem Luft/Kraftstoff-Verhältnis nahe der theoretischen stöchiometrischen Größe umkehrt und damit zu einem zweideutigen Meßsignal für kraftstoffangereicherten und -armen Bereich führt)
- 2. Es wird die in Fig. 3 gezeigte Kennlinie erzielt (das Meßsignal für das Luft/Kraftstoff-Verhältnis ist ein eindeutiges, fortlaufendes Meßsignal über den gesamten Betriebsbereich hinweg, d. h. sowohl im angereicherten als auch im abgemagerten Bereich)
Genauer gesagt: die an die elektrochemische Zelle ange
legte Spannung, um durch diese Zelle einen vorbestimmten
Strom fließen zu lassen, variiert mit der Spannung, die
nach Maßgabe der Sauerstoffkonzentrations-Differenz
zwischen Außenluft und Diffusionsraum erzeugt wird;
infolgedessen kann ein Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal,
das eindeutig einem bestimmten Luft/Kraft
stoff-Verhältnis zugeordnet ist, auf eine der beiden
folgenden Arten abgegriffen werden:
- 1. Der durch das Sauerstoff-Pumpelement fließende Strom wird so geregelt, daß die angelegte Spannung auf einer konstanten Größe gehalten wird, und die ent sprechende Größe des Pumpstroms wird abgegriffen oder gemessen.
- 2. Ein konstanter Strom wird für eine vorbestimmte Zeit spanne durch die elektrochemische Zelle geleitet, um damit eine vorbestimmte Menge atmosphärischen Sauer stoffs in den Diffusionsraum einzuleiten; anschließend wird die durch die elektrochemische Zelle erzeugte Spannung oder der durch das Sauerstoff-Pumpelement fließende Pumpstrom auf oben angegebene Weise gere gelt, und die entsprechende Größe eines dieser beiden Parameter wird abgegriffen oder gemessen.
Im folgenden sind zwei bevorzugte Ausführungsformen
eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektors gemäß der Er
findung näher beschrieben.
Fig. 1 veranschaulicht schematisch den Detektor gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Anord
nung umfaßt eine Abgas- oder Auspuffleitung 1 von einer
Brennkraftmaschine, eine in die Abgasleitung 1 eingebau
te Meßfühlereinheit 2 und eine Luft/Kraftstoffverhält
nissignal-Detektorschaltung 3 zum Abgreifen eines die
Sauerstoffkonzentration im Abgas angebenden Luft/Kraft
stoff-Verhältnissignals. Diese Detektorschaltung 3 ent
spricht dem Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor.
Die Meßfühlereinheit 2 umfaßt ein Sauerstoff-Pumpelement
7 und eine Sauerstoffkonzentrationsdifferenz betätigte
elektrochemische Zelle 11. Das Pumpelement 7 besteht
aus einer Sauerstoffionen leitenden Festelektrolytplatte
4 (etwa 0,5 mm dick und bevorzugt bestehend aus stabi
lisiertem Zirkonoxid), wobei auf den gegenüberliegenden
Seiten der Platte 4 jeweils eine poröse Pt-Elektroden
schicht 5 bzw. 6 ausgebildet ist, die ihrerseits je
weils eine Dicke von etwa 20 µm besitzen und nach einem
Dickschicht-Auftragverfahren ausgebildet sein können.
Die elektrochemische Zelle 11 besteht ebenfalls aus
einer Sauerstoffionen-leitenden Festelektrolytplatte 8,
die, ähnlich wie das Pumpelement 7, auf beiden Seiten
mit je einer porösen Pt-Elektrodenschicht 9 bzw. 10
versehen ist. Das Pumpelement 7 und die elektrochemi
sche Zelle 11 sind mit einem dazwischen festgelegten
Spalt oder Zwischenraum a entsprechend dem erwähnten
Diffusionsraum zwischen ihnen in die Abgasleitung
eingebaut, wobei der Zwischenraum a typischerweise
eine Weite von etwa 0,1 mm und bevorzugt von 0,05-0,15
mm besitzt. Die beiden Elemente sind fest mitein
ander verbunden, indem der Zwischenraum an ihren Basis
teilen mit einem wärmebeständigen und isolierenden Ab
standstück 12 ausgefüllt ist. Die von der dem Zwischen
raum a zugewandten Seite abgewandte Seite der elektro
chemischen Zelle 11 ist mit einer Wand 13 aus einem
wärmebeständigen und gasundurchlässigen Werkstoff
(typischerweise einem Metall oder Keramik) versehen,
so daß eine Luftkammer b festgelegt
wird, die einen Kontakt zwischen der Außenluft
und der porösen Pt-Elektrodenschicht
10 herstellt. Ein mit einem Außengewinde 14 versehener
Halter 15 ist unter Zwischenfügung eines wärmebestän
digen und isolierenden Klebmittelelements 16 um den
Basisteil der Kombination aus dem Pumpelement 7, der
elektrochemischen Zelle 11 und der Wand 13 herum fest
gelegt. Die Meßfühlereinheit 2 mit dem beschriebenen
Aufbau ist durch Einschrauben des Außengewindes 14 in
ein in der Abgasleitung 1 ausgebildetes Innengewinde 17
sicher in die Abgasleitung 1 eingebaut.
In der Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal-Detektorschal
tung 3 wird der durch die elektrochemische Zelle 11
fließende Strom auf eine konstante Größe eingestellt,
so daß atmosphärischer Sauerstoff in vorgegebener Menge
aus dem Luftraum b in den Zwischenraum a gepumpt wird.
Außerdem wird der durch das Pumpelement 7 fließende Pump
strom so geregelt, daß die an die elektrochemische Zelle
11 angelegte Spannung, die mit der EMK variiert, die in
Abhängigkeit von der Sauerstoffkonzentrationsdifferenz
zwischen dem Zwischenraum a und dem Luftraum b erzeugt
wird, auf einer vorbestimmten Größe gehalten wird. Die
entsprechende Größe des Pumpstroms wird als Luft/Kraft
stoff-Verhältnissignal abgegriffen.
Die an der dem Luftraum b zugewandten Seite der elektro
chemischen Zelle 11 ausgebildete poröse Pt-Elektroden
schicht 10 ist mit der invertierenden Eingangsklemme
eines Operationsverstärkers OP1 verbunden und über
einen Widerstand R1 an Masse gelegt. Die andere, dem
Zwischenraum a zugewandte poröse Pt-Elektrode 9 ist mit
dem Emitter eines Transistors TR1 verbunden, dessen
Basis über einen Widerstand R2 an die Ausgangsklemme
des Operationsverstärkers OP1 angeschlossen ist. Die
nicht-invertierende Eingangsklemme des Operationsver
stärkers OP1 und der Kollektor des Transistors TR1
werden mit vorbestimmten Vorspannungen E1 bzw. E2 be
schickt. Durch den kombinierten Betrieb der Einheiten
OP1 und TR1 wird die Emitterspannung des Transistors TR1
so geregelt, daß die an der porösen Pt-Elektrodenschicht
10 anliegende Spannung gleich E1 ist und ein konstanter,
durch E1/R1 bestimmter Strom I1 durch die elektrochemi
sche Zelle 11 fließt.
Die Ausgangsklemme des Verstärkers OP1 ist über einen
Widerstand R1 an die invertierende Eingangsklemme eines
Operationsverstärkers OP2 angeschlossen, an dessen
nicht-invertierende Eingangsklemme eine vorbestimmte
Vorspannung E3 angelegt wird. Die invertierende Ein
gangsklemme des Verstärkers OP2 ist über einen Konden
sator C1 mit dessen Ausgangsklemme verbunden. Der Opera
tionsverstärker OP2 wird somit als Integratorkreis be
trieben. Die Ausgangsklemme des Verstärkers OP2 ist wei
terhin an die Basis eines NPN-Transistors TR2 angeschlos
sen, der an seinem Kollektor mit einer vorbestimmten
Vorspannung E4 gespeist wird. Der Emitter des Transistors
TR2 ist über einen Widerstand R4 mit der porösen Elektro
denschicht 5 (an der von der dem Zwischenraum a zugewand
ten Seite abgewandten Seite ausgebildet) verbunden,
während die dem Zwischenraum a zugewandte poröse Elektro
denschicht 6 unmittelbar an Masse liegt. In dieser
Schaltung wird die Spannung an der Ausgangsklemme des
Operationsverstärkers OP1 oder die an die elektro
chemische Zelle 11 angelegte Spannung durch den
Operationsverstärker OP2 mit der Spannung E3 verglichen,
und die bestimmte oder gemessene Differenz wird über
den Transistor TR2 als Bezugsgröße oder Referenz für
die Einstellung des durch das Sauerstoff-Pumpelement 7
fließenden Pumpstroms I2 ausgegeben.
Die vorstehenden Ausführungen lassen sich wie folgt zu
sammenfassen: Die Ausgangsspannung des Verstärkers OP1,
die an die elektrochemische Zelle 11 angelegt wird, um
atmosphärischen Sauerstoff in bestimmter Menge in den
Zwischenraum a zu pumpen, variiert mit der Spannung
(EMK), die in Abhängigkeit von der Sauerstoffkonzentra
tionsdifferenz zwischen dem Luftraum b und dem Zwischen
raum a erzeugt wird; je größer diese EMK ist, um so
kleiner ist die am Ausgang des Verstärkers OP1 erzeugte
Spannung und umgekehrt. Der durch das Sauerstoff-Pump
element 7 fließende Pumpstrom I2 wird dabei so geregelt,
daß diese Ausgangsspannung auf einer konstanten Größe
bleibt. Die Spannung Vs wird über den
Widerstand R4, durch den der Pumpstrom I2 fließt, abge
griffen oder gemessen, wodurch ein Signal erhalten wird,
das gemäß Fig. 3 eindeutig einem bestimmten Luft/Kraft
stoff-Verhältnis zugeordnet ist.
Bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung wird
der über das Sauerstoff-Pumpelement fließende Pumpstrom
I2 so geregelt oder eingestellt, daß an der Ausgangs
klemme des Operationsverstärkers OP1 eine konstante
Spannung erzeugt wird, die einen konstanten Strom in
die elektrochemische Zelle 11 fließen läßt, wobei mit
einer am Ausgang des Verstärkers OP2 vorliegenden kon
stanten Spannung die Größe des Pumpstroms gemessen oder
abgegriffen wird. In diesem Fall kann die von der Zelle
11 infolge einer Änderung des Luft/Krafstoff-Verhältnis
ses erzeugte Spannung im Vergleich zur Ausgangsspannung
des Operationsverstärkers OP1 sehr klein sein, so daß
die Messung einer Änderung des Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses mit erheblichen Schwierigkeiten begleitet sein
kann. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten kann die
Spannung zwischen den porösen Pt-Elektrodenschichten 9
und 10 an der elektrochemischen Zelle 11 mittels eines
Differentialverstärkers erfaßt und der Pumpstrom so ge
regelt werden, daß die gemessene Spannung
konstant bleibt. Auf diese Weise kann die entsprechende
Größe des Pumpstroms ohne weiteres abgegriffen oder ge
messen werden. Durch diese Abwandlung wird eine genaue
Erzeugung eines Luft/Kraftstoff-Verhältnissignals ge
währleistet.
Ein Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung kann unter Ver
wendung derselben Meßfühlereinheit 2 wie bei der be
schriebenen ersten Ausführungsform ausgelegt sein. Bei
der zweiten Ausführungsform werden weiterhin die fol
genden zwei Operationen zyklisch oder periodisch in
vorgegebenen Intervallen ausgeführt:
- 1. Die elektrochemische Zelle 11 wird dazu benutzt, eine vorbestimmte Menge atmosphärischen Sauerstoffs in den Zwischenraum a zu pumpen.
- 2. Die durch die Zelle 11 erzeugte EMK wird abgegriffen, und der durch das Sauerstoff-Pumpelement 7 fließende Pumpstrom wird so geregelt, daß die abgegriffene EMK auf einer konstanten Größe gehalten wird. Die ent sprechende Größe des Pumpstroms wird sodann als Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal benutzt.
Fig. 4 veranschaulicht schematisch die Gesamtanordnung
des Detektors gemäß der zweiten Ausführungsform. Wie
oben erwähnt, entspricht die Meßfühlereinheit 2 voll
ständig derjenigen bei der ersten Ausführungsform der
Erfindung.
Gemäß Fig. 4 ist ein Multivibrator 31 vorgesehen, der
hauptsächlich einen Operationsverstärker OP3 enthält.
Der Multivibrator erzeugt Impulssignale in vorbestimm
ten Zeitabständen. Ein Zeitkonstantenkreis 32 ist an
die Basis eines Transistors TR3 angeschlossen. Durch
diesen Kreis wird der Transistor TR3 gleichzeitig mit
dem Anstieg eines vom Multivibrator 31 gelieferten
Impulssignals V1 durchgeschaltet, während das Sperren
des Transistors TR3 mit einer durch die Größen oder
Werte eines Widerstands R5 und eines Kondensators C2
bestimmten Verzögerung ab dem Abfall des Signals V1 um
eine Zeit t1 erfolgt (vgl. Fig. 5). An die Basis eines
Transistors TR4 ist über ein ODER-Glied OR1 ein Zeit
konstantenkreis 33 angeschlossen, durch den der
Transistor TR4 zu einem Zeitpunkt gesperrt wird, der
gegenüber dem Anstieg des Signals V1 um eine Zeit t2
(vgl. Fig. 5) verzögert ist, welche durch die Größen
eines Widerstands R6 und eines Kondensators
C3 bestimmt wird, während das Durchschalten des
Transistors TR4 gleichzeitig mit dem Abfall des Signals
V1 erfolgt.
Ein mit einem Transistor TR5 kombinierter Operationsver
stärker OP4 bildet einen Konstantstromkreis, der eine
vorbestimmte Menge oder Größe des Stroms I3 durch die
elektrochemische Zelle 11 fließen läßt, um Sauerstoff
in vorbestimmter Menge von der Außenluft in den Zwischen
raum a zu pumpen. Die Basis des Transistors TR5 ist mit
dem Kollektor des Transistors TR3 verbunden. Wenn somit
der Transistor TR3 sperrt, ist der Transistor TR5 ge
mäß Fig. 5 durchgeschaltet, so daß der vorbestimmte
Strom I3 durch die elektrochemische Zelle 11 fließt.
Ein Operationsverstärker OP5 bildet einen Verstärker
kreis zum Verstärken der für die elektrochemische Zelle
11 erzeugten Spannung, die für die Sauerstoffkonzentra
tionsdifferenz zwischen Außenluft und Zwischenraum a
repräsentativ ist. Ein mit einem Transistor TR6 kombi
nierter Operationsverstärker OP6 bildet einen Pumpstrom
regelkreis, der einen über die Sauerstoffpumpe 7 fließen
den Strom I4 so regelt, daß das die O₂-Konzentrations
differenz angebende, durch den Verstärker OP5 verstärkte
Spannungssignal stets auf einer vorbestimmten Größe ge
halten wird. Da die Basis des Transistors TR6 mit dem
Kollektor des Transistors TR4 verbunden ist, erfolgt
die Regelung des Pumpstroms I4 dann,
wenn die elektrochemische Zelle 11 nicht als Pumpelement
arbeitet. Mit anderen Worten: der Transistor TR6 schaltet
zur Durchführung nur der Pumpstrom-Regelwirkung durch,
während der Transistor TR4 im Sperrzustand bleibt (vgl.
Fig. 5).
Ein Operationsverstärker OP7 (Differentialverstärker)
dient zum Abgreifen oder Messen des über das Sauerstoff-Pumpelement
7 fließenden Pumpstroms I4 durch Erfassung
des Spannungsabfalls über einen Widerstand R7. Das
Spannungssignal vom Verstärker OP7 wird durch die Kombi
nation aus einem Kondensator C2 und einem Operationsver
stärker OP8 geglättet und als Luft/Kraftstoff-Verhältnis
signal Vs abgegriffen.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird
die elektrochemische Zelle 11 abwechselnd als Sauerstoff-Pumpelement
und als Sauerstoffkonzentrationsdifferenz
bestätigte elektrochemische Zelle benutzt, wobei ein
Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal abgegriffen oder ge
messen wird, nachdem eine vorbestimmte Sauerstoffmenge
in den Zwischenraum a gepumpt worden ist. Dieses Vorgehen
bietet sich für die Unterdrückung etwaiger ungünstiger
Einflüsse von Impedanzänderungen an,
die von der elektrochemischen Zelle 11 herrühren. Die
Kennlinie des gewonnenen Luft/Kraftstoff-Verhältnissignals
folgt dem Verlauf gemäß Fig. 3; dieses Signal ist über
den vollen Betriebsbereich, d. h. sowohl im angereicherten
als auch im abgemagerten Bereich, eindeutig einem be
stimmten Luft/Kraftstoff-Verhältnis zugeordnet.
Der beschriebene Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor ge
mäß der Erfindung kennzeichnet sich durch zwei spezielle
Merkmale:
- 1. Eine Luftkammer, die eine Berührung zwischen der Außenluft und der Elektrode gewähr leistet, die an der von der dem Diffusionsraum zuge wandten Seite abgewandten Seite der Sauerstoff konzentrationsdifferenz-betätigten elektrochemischen Zelle ausgebildet ist; und
- 2. eine Konstantstromversorgung, welche die elektro chemische Zelle nicht einfach nur als Vorrichtung zur Erzeugung einer EMK, welche die Sauerstoffkon zentrationsdifferenz zwischen der Außenluft und dem Diffusionsraum angibt, arbeiten läßt, sondern auch als Pumpelement, das mit einer vorbestimmten Strom menge beschickt wird, um atmosphärischen Sauerstoff in vorbestimmter Menge in den Diffusionsraum zu pumpen.
Mittels des erfindungsgemäßen Detektors wird ein Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal
in Form einer fortlaufenden
und einseitig gerichteten elektrischen Größe über den
vollen Betriebsbereich, d. h. sowohl den angereicherten
als auch den abgemagerten Bereich, gewonnen, wodurch
eine einfache Erfassung des Luft/Kraftstoff-Verhältnis
ses des der zugeordneten Brennkraftmaschine oder einer
anderen Verbrennungsvorrichtung zugeführten Luft/Kraft
stoffgemischs ermöglicht wird. Das
abgegriffene Luft/Kraftstoff-Ver
hältnissignal kann unmittelbar für die Gewährleistung
einer einfachen und genauen Regelung des Luft/Kraft
stoff-Verhältnisses über den vollen Betriebsbereich hin
weg, einschließlich des kraftstoffarmen Bereichs, des
Punkts des theoretischen Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
und des kraftstoffangereicherten Bereichs, herangezogen
werden.
Claims (12)
1. Luft/Kraftstoff-Verhältnisdetektor, umfassend
- - eine Meßfühlereinheit (2) mit zwei Elementen (7, 11), die jeweils einen Sauerstoffionen-leitenden Festelektrolyten (4, 8) mit je einer auf seinen beiden Flächen ausgebildeten porösen Elektrode (5, 6; 9, 10) aufweisen und die einem Diffusions raum (a), in den eine begrenzte Menge an Abgas einströmt, zugewandt sind, und
- - eine Luft/Kraftstoffverhältnissignal-Abgreifein richtung (3) zum Betätigen des einen der beiden Elemente (7, 11) als Sauerstoffkonzentrationsdif ferenz-betätigte elektrochemische Zelle (7; 11) und des anderen Elements als Sauerstoff-Pumpzelle (11; 7), wobei die Abgreifeinrichtung (3) eine Einheit zum Regeln einer vorbestimmten, durch ei ne elektrochemische Zelle (7; 11) erzeugten Span nung oder eines vorbestimmten, durch die Pumpzel le (11; 7) fließenden Stroms zur Lieferung eines eine Sauerstoffkonzentration im Abgas anzeigenden Luft/Kraftstoff-Verhältnissignals aufweist,
wobei:
- - zumindest die elektrochemische Zelle (7; 11) mit der Außenluft an derjenigen (5) ihrer Elektrode (5, 6) in Berührung steht, welche von der dem Diffusionsraum (a) zugewandten Seite abgewandt ist, und
- - die Luft/Kraftstoffverhältnissignal-Abgreifein richtung (3) eine Konstantstromversorgungseinheit zur Lieferung eines vorbestimmten Stroms zur elektrochemischen Zelle (7; 11) aufweist, so daß mittels der elektrochemischen Zelle (7; 11) Sau erstoff in vorbestimmter Menge von der Außenluft in den Diffusionsraum (a) gepumpt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Meßfühlereinheit (2) weiterhin eine Luftkam mer (b) aufweist, und
- - die zum Diffusionsraum (a) abgewandt liegende Elektrode (10) der Sauerstoff-Pumpzelle (11; 7) direkt dem Abgas ausgesetzt ist, so daß ein kon tinuierliches gleichgerichtetes Detektionssignal zur Anzeige des Luft/Kraftstoffverhältnisses im Abgas über dem gesamten kraftstoffreichen und kraftstoffmageren Betriebsbereich erhalten wird.
2. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Einrichtung zum Regeln eines zwischen den Elektro
den (9, 10) der Pumpzelle (11) fließenden Stroms
nach Maßgabe einer über die Elektroden der elektro
chemischen Zelle (7) erzeugten Spannung, so daß die
über die Elektroden (5, 6) der elektrochemischen
Zelle (7) erzeugte Spannung konstant ist.
3. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
eine Einrichtung, die als für eine Sauerstoffkon
zentration im Abgas repräsentatives Ausgangssignal
ein für den zwischen den Elektroden (9, 10) der
Pumpzelle (11) fließenden Strom repräsentatives Si
gnal liefert.
4. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einheit zur Lieferung eines vorbestimmten
Stroms zur elektrochemischen Zelle (11) eine erste
Bezugsspannungsquelle (E1), deren erste Klemme an
Masse liegt, einen ersten Operationsverstärker
(OP1), dessen erste Eingangsklemme mit der einen
Elektrode der elektrochemischen Zelle (11) verbun
den und der ersten Bezugsspannungsquelle (E1) ange
schlossen ist, einen zwischen die eine Elektrode
der elektrochemischen Zelle (11) und Masse geschal
teten ersten Widerstand (R1), eine zweite Bezugs
spannungsquelle (E2), deren erste Klemme an Masse
liegt, und einen ersten Transistor (TR1) mit einer
an einen Ausgang des ersten Operationsverstärkers
(OP1) angeschlossenen Basis, einem mit der zweiten
Klemme der zweiten Bezugsspannungsquelle (E2) ver
bundenen Kollektor und einem mit der anderen Elek
trode der elektrochemischen Zelle (11) verbundenen
Emitter aufweist.
5. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zum Regeln des zwischen den Elek
troden (5, 6) der Pumpzelle (7) fließenden Stroms
eine dritte Bezugsspannungsquelle (E3), deren erste
Klemme an Masse liegt, einen zweiten Operationsver
stärker (OP2) mit einer mit dem Emitter des ersten
Transistors (TR1) verbundenen ersten Eingangsklemme
und einer mit einer zweiten Klemme der dritten Be
zugsspannungsquelle (E3) verbundenen zweiten Ein
gangsklemme, eine vierte Bezugsspannungsquelle
(E4), deren erste Klemme an Masse liegt, und einen
zweiten Transistor (TR2), dessen Basis mit einem
Ausgang des zweiten Operationsverstärkers (OP2)
verbunden ist, dessen Kollektor an eine zweite
Klemme der vierten Bezugsspannungsquelle (E4) ange
schlossen ist und dessen Emitter mit der einen
Elektrode (5) der Pumpzelle (7), deren andere Elek
trode (6) an Masse liegt, verbunden ist, aufweist.
6. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die das Ausgangssignal liefernde Einrich
tung einen zweiten, zwischen den Emitter des zwei
ten Transistors (TR2) und die eine Elektrode (5)
der Pumpzelle (7) eingeschalteten Widerstand (R4)
aufweist.
7. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß eine Einrichtung zum abwechselnden Betrei
ben der Konstantstromversorgungseinheit und der
Stromregeleinheit in der Weise, daß die Operationen
der elektrochemischen Zelle (7; 11)
- 1. zum Pumpen einer vorbestimmten Sauerstoffmenge in den Diffusionsraum und
- 2. Erzeugen eines für das Luft/Kraftstoff-Verhält nis repräsentativen Signals abwechselnd erfol gen,
vorgesehen ist.
8. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zum abwechselnden Betreiben einen
Multivibrator (31) mit ersten und zweiten, abwech
selnd aktivierten Ausgangsklemmen, von denen die
erste Ausgangsklemme an die Basis des ersten Tran
sistors (TR) und die zweite Ausgangsklemme an die
Basis des zweiten Transistors angeschlossen sind,
und einen dritten Operationsverstärker (OP3) mit
ersten und zweiten Eingangsklemmen, die mit den be
treffenden Elektroden der elektrochemischen Zelle
verbunden sind, und einem an die erste Eingangs
klemme des zweiten Operationsverstärkers ange
schlossenen Ausgang aufweist.
9. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
ein erster und ein zweiter direktionaler Zeitkon
stantenkreis (32, 33) vorgesehen sind, die in Reihe
mit erster bzw. zweiter Ausgangsklemme des Multivi
brators geschaltet sind.
10. Schaltung mit einem Luft/Kraftstoff-Verhältnisde
tektor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zur Lieferung des Ausgangssignals
einen vierten Operationsverstärker mit einer ersten
und einer zweiten Klemme, die über den zweiten Wi
derstand geschaltet sind, einen fünften Operations
verstärker mit einer an einen Ausgang des vierten
Operationsverstärkers angeschlossenen Eingangsklem
me und einen mit dem fünften Operationsverstärker
verbundenen Glättungskreis aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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