DE10030741A1 - Schüttguttransportfahrzeug - Google Patents
SchüttguttransportfahrzeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/02—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
- B65F3/04—Linkages, pivoted arms, or pivoted carriers for raising and subsequently tipping receptacles
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schüttguttransportfahrzeug, insbesondere ein Müllfahrzeug, mit einer Lademulde an einem Fahrzeugende, die von einer Ladekante begrenzt ist, einer Hubschwenkvorrichtung zum Anheben von Sammelbehältern und Entleeren des Sammelbehälterinhalts in die Lademulde, wobei die Hubschwenkvorrichtung ein Paar voneinander beabstandete Schwenkarme besitzt, die um eine zur Längsrichtung der Ladekante parallele Schwenkachse schwenkbar gelagert und durch eine die Schwenkachse bestimmende Schwenkarmwelle miteinander gekoppelt sind. Erfindungsgemäß ist die Schwenkarmwelle vom Fahrzeugende zumindest genauso weit entfernt wie die Ladekante angeordnet. Insbesondere ist die Schwenkarmwelle in die Ladekante integriert.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schüttguttransportfahrzeug, insbesondere ein
Müllfahrzeug, mit einer Lademulde an einem Fahrzeugende, die von einer Lade
kante begrenzt ist, sowie mit einer Hubschwenkvorrichtung zum Anheben von
Sammelbehältern und Entleeren des Sammelbehälterinhalts in die Lademulde, wo
bei die Hubschwenkvorrichtung ein Paar voneinander beabstandete Schwenkarme
besitzt, die um eine zur Längsrichtung der Ladekante parallele Schwenkachse
schwenkbar gelagert und durch eine die Schwenkachse bestimmende Schwenk
armwelle miteinander gekoppelt sind.
Bei Müllfahrzeugen insbesondere für sehr große Müllgefäße bzw. -wannen ist es
bekannt, daß die Schwenkarme, mittels derer die Müllgefäße vom Boden angeho
ben und über die am Fahrzeugende, insbesondere am Fahrzeugheck, befindliche
Ladekante gekippt werden, an ihren der Schwenkachse abgewandten Enden nicht
durch eine Quertraverse miteinander verbunden sind, sondern frei tragende Enden
besitzen, um die entsprechend großen Müllbehälter besser greifen zu können. Um
die Bewegung der beiden auf gegenüberliegenden Seiten der Lademulde angeord
neten Schwenkarme zu synchronisieren, wurde bereits vorgeschlagen, diese durch
eine Schwenkarmwelle miteinander zu koppeln, die sich parallel zur Längsachse
der Ladekante von dem einen Schwenkarm zu dem anderen Schwenkarm er
streckt.
Bei der Anordnung einer solchen Schwenkarmwelle treten jedoch Platzprobleme
auf. Zudem kann eine derartige Schwenkarmwelle beim Befüllen der Lademulde
hinderlich sein und im Weg umgehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Fahrzeug
der eingangs genannten Art anzugeben, das Nachteile des Standes der Technik
vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Insbesondere soll eine
günstigere Koppelung der Schwenkarme erzielt werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Schüttguttransportfahrzeug gemäß
Patentanspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Bei einem erfindungsgemäßen Schüttguttransportfahrzeug ist also vorgesehen,
daß die Schwenkarmwelle vom Fahrzeugende zumindest genauso weit entfernt wie
die Ladekante angeordnet ist. Sie liegt also nicht hinter der Ladekante und steht
über diese am Fahrzeugende über. Sie ist vielmehr in das Fahrzeugende, insbe
sondere in das Fahrzeugheck integriert. Hierdurch können kürzere Baumaße des
Fahrzeugs erreicht werden. Ein Überstand der Schwenkarmwelle ist vermieden.
Darüber hinaus bringt die nach vorne verschobene Anordnung der Schwenkarm
welle den Vorteil mit sich, daß sich im Bereich der Ladekante weniger Gestrüpp,
d. h. überstehende Bauteile befinden, die bei der Beladung des Fahrzeugs im Weg
umgehen und an denen Gegenstände hängenbleiben könnten.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Schwenkarmwelle in die Ladekante selbst
integriert. Sie kann sich durch das Innere der Ladekante erstrecken bzw. in dem
oder unter dem von den Ladekantenwandungen begrenzten Raum angeordnet
sein. Hierdurch wird eine besonders platzsparende Anordnung erzielt. Darüber hin
aus ergibt sich durch die entsprechende Lage der Anlenkpunkte der Schwenkarme
eine günstige Kinematik, die das Anheben und Über-die-Ladekante-kippen der
Sammelbehälter in günstiger Weise ermöglicht.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die Schwenkarmwelle in einem
Rohr gelagert sein, das der Ladekante zugeordnet ist, insbesondere zumindest ei
nen Teil der Ladekante bildet. Die Lagerung der Schwenkarmwelle bildet die Lade
kante und umgekehrt. Das Rohr kann verschiedene Querschnitte besitzen. Vor
zugsweise besitzt es einen kreisrunden Querschnitt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Heck eines Müllfahrzeuges gemäß einer bevor
zugten Ausführung der Erfindung, wobei die Lademulde mit der zugehö
rigen Ladekante sowie die Schwenkarme einer Hubschwenkvorrichtung
gezeigt sind, deren Lagerung in die Ladekante integriert ist,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Fahrzeughecks aus Fig. 1 in einer
schematischen Darstellung, die die Schwenkarme in einer herabge
schwenkten Stellung zur Aufnahme eines Müllcontainers sowie die ent
sprechende Anordnung der Schwenkachse der Schwenkarme zeigt, und
Fig. 3 einen Schnitt durch die Ladekante aus den vorhergehenden Figuren, der
die in die Ladekante integrierte Anordnung der Schwenkarmwelle zeigt.
Das in den Figuren dargestellte Beispiel eines erfindungsgemäßen Müllfahrzeugs
besitzt am Fahrzeugheck eine Lademulde 1 mit einer Ladeöffnung 2, durch die hin
durch Schüttgut wie Müll und dergleichen in einen nicht näher dargestellten Sam
melbehälter des Fahrzeugs gegeben werden kann. Die Ladeöffnung 2 wird zum
Heck hin nach unten von einer Ladekante 3 begrenzt, wie die Fig. 1 und 2 zei
gen.
Zur Entleerung von Müllsammelbehältern ist ein Hubschwenkwerk 4 am Fahrzeug
heck vorgesehen, mit dem die entsprechenden Müllsammelbehälter vom Boden
angehoben und über die Ladekante 3 in die Lademulde 1 gekippt werden können,
so daß deren Inhalt in die Ladeöffnung 2 fällt. Hierzu besitzt das Hubschwenkwerk
4 zwei auf gegenüberliegenden Fahrzeugseiten angeordnete Schwenkarme 5, die
am Fahrzeugheck im Bereich der Ladekante 3 angelenkt sind. Die Schwenkarme 5
kragen von ihren Anlenkpunkten am Fahrzeugheck frei tragend aus. Es ist keine
Quertraverse am auskragenden Ende der Schwenkarme 5 vorgesehen, die diese
verbinden würde. Vielmehr sind, insbesondere um sehr große Müllsammelbehälter
aufnehmen zu können, an den frei tragenden Enden der Schwenkarme 5 entspre
chende Behälteraufnahmemittel 6 in Form gabelförmiger Greiferstücke angeordnet
(vgl. Fig. 2).
Zur Schwenklagerung der Schwenkarme 5 ist eine Schwenkarmwelle 7 vorgese
hen, die sich quer zur Fahrzeuglängsrichtung entlang der Ladekante 3 erstreckt.
Die Schwenkarmwelle 7 definiert eine bei ebenem Stand des Fahrzeugs horizon
tale Schwenkachse parallel zur Längsrichtung der Ladekante 3, um die die
Schwenkarme 5 hin- und hergeschwenkt werden können. Die Schwenkarme 5 sit
zen drehfest auf gegenüberliegenden Enden der Schwenkarmwelle 7, so daß die
Schwenkarmwelle 7 die Bewegung der beiden Schwenkarme 5 synchronisiert. Zur
Schwenkung der beiden Schwenkarme 5 können nicht näher dargestellte Betäti
gungsmittel, insbesondere an den Schwenkarmen sowie fahrzeugseitig angelenkte
Kolben-Zylinder-Einheiten in an sich bekannter Weise vorgesehen sein.
Die Schwenkarmwelle 7 sitzt in einem Rohr 8, das die Schwenkarmwelle 7 drehbar
lagert. Zwischen dem Rohr 8 und der Schwenkarmwelle 7 sind Lagermittel, insbe
sondere Gleitlager 10 vorgesehen. Das Rohr 8 erstreckt sich, wie die Figuren zei
gen, im Inneren der Ladekante 3. Genauer gesagt, liegt das Rohr 8 unter Lade
kantenblechen 11, die die Kontur der Ladekante bilden und eine Eingangsrutsche
in die Lademulde 1 formen (vgl. Fig. 3). Das Rohr 8 könnte ggf. selbst einen Teil
der Kontur der Ladekante 3 bilden.
Wie Fig. 3 zeigt, erstreckt sich das Rohr 8 durch zwei seitliche Rahmenprofile 9, die
einen Teil des Skeletts bzw. des Rahmens der Schüttung des Müllfahrzeuges bil
den. Sie bilden die rückseitige Kontur des Fahrzeugs bzw. der Lademulde 3. Hier
durch werden durch die Schwenkarme 5 auf deren Lagerung eingeleitete Kräfte
sicher aufgenommen und in die Struktur der Lademuldenwandung abgeleitet.
Claims (4)
1. Schüttguttransportfahrzeug, insbesondere Müllfahrzeug, mit einer Lademulde
(1) an einem Fahrzeugende, die von einer Ladekante (3) begrenzt ist, einer
Hubschwenkvorrichtung (4) zum Anheben von Sammelbehältern und Entlee
ren des Sammelbehälterinhalts in die Lademulde, wobei die Hubschwenkvor
richtung ein Paar voneinander beabstandete Schwenkarme (5) besitzt, die um
eine zur Längsachse der Ladekante (3) parallele Schwenkachse schwenkbar
gelagert und durch eine die Schwenkachse bestimmende Schwenkarmwelle
(7) miteinander gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk
armwelle (7) vom Fahrzeugende zumindest genauso weit entfernt wie die La
dekante (3) angeordnet ist.
2. Schüttguttransportfahrzeug nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die
Schwenkarmwelle (7) in die Ladekante (3) integriert ist.
3. Schüttguttransportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei die Schwenkarmwelle (7) in einem vorzugsweise kreisrunden Rohr (8)
gelagert ist, das der Ladekante (3) zugeordnet ist, insbesondere zumindest
einen Teil der Ladekante bildet.
4. Schüttguttransportfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei die Schwenkarme (5) drehfest mit der Schwenkarmwelle (7) verbunden
sind.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
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Legal Events
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