DE10030417A1 - Bildprojektor - Google Patents
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- G—PHYSICS
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Abstract
In einem Bildprojektor zur Erzeugung eines sichtbaren Bildes auf einem Objekt (50) projiziert eine Lichtstrahl-Projektionseinrichtung einen Lichtstrahl, und eine Ablenkeinrichtung (7) ändert häufig eine Fortpflanzungsrichtung, in welcher sich der projizierte Lichtstrahl fortpflanzt, um eine Position eines Oberflächenbereiches auf dem Objekt zu ändern, wobei dieser Oberflächenbereich durch den projizierten Lichtstrahl so zu bestrahlen ist, daß der bestrahlte Oberflächenbereich schnell und wiederholt über das Objekt bewegt wird, um das sichtbare Bild auf dem Objekt (50) zu erzeugen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Bildprojektor oder ein Bilderzeugungsverfahren zum
Projizieren eines Lichtstrahls auf ein Objekt, um ein sichtbares Bild auf dem Ob
jekt zu erzeugen.
Bei einem Bildprojektor des Standes der Technik, wie offenbart in JP A-9-230499,
wird ein zweidimensionales sichtbares Bild auf einer eine kristalline Flüssigkeit
enthaltenden, optisch transparenten Platte erzeugt, und das sichtbare Bild wird auf
einen Bildschirm projiziert, indem man einen Lichtstrahl durch die optisch transpa
rente Platte hindurch auf den Bildschirm schickt.
Als Ablenkungseinrichtung zum Ändern oder Ablenken einer Lichtstrahl-
Fortpflanzungsrichtung ist ein Galvano-Spiegel, wie offenbart in JP A-7-218857,
allgemein bekannt.
Ein Ziel der Erfindung ist, einen Bildprojektor oder ein Bilderzeugungsverfahren
zum Erzeugen eines sichtbaren Bildes auf einem Objekt bereitzustellen, wobei bei
dem Bildprojektor oder dem Bilderzeugungsverfahren die Anzahl der Lichtquellen
auffallend gering ist, ein zweidimensionales sichtbares Bild nicht erzeugt werden
braucht, und ein großes und/oder hochauflösendes sichtbares Bild auf dem Objekt
erhalten wird.
Gemäß der Erfindung weist ein Bildprojektor zum Erzeugen eines sichtbaren Bildes
auf einem Objekt auf: Eine Lichtstrahl-Projektionseinrichtung, welche einen Licht
strahl projiziert, und eine Ablenkeinrichtung, welche die Fortpflanzungsrichtung, in
welcher sich der projizierte Lichtstrahl fortpflanzt, häufig ändert, um die Position
eines Oberflächenbereiches auf dem Objekt zu ändern, wobei der Oberflächenbe
reich durch den projizierten Lichtstrahl so zu bestrahlen ist, daß der bestrahlte
Oberflächenbereich schnell und wiederholt über das Objekt bewegt wird, um das
sichtbare Bild auf dem Objekt zu erzeugen.
Da die Fortpflanzungsrichtung häufig geändert wird, um die Position auf der Ober
fläche des Objekts zu verändern, und dabei die Oberfläche durch den projizierten
Lichtstrahl so zu bestrahlen ist, daß sich der bestrahlte Oberflächenbereich schnell
und wiederholt über das Objekt bewegt, um ein sichtbares Bild auf dem Objekt zu
erzeugen, ist die Anzahl der Lichtquellen zum Erzeugen des sichtbaren Bildes be
merkenswert klein, und das zweidimensionale sichtbare Bild braucht nicht erzeugt
zu werden, bevor es auf das Objekt projiziert wird, und es wird dabei ein großes
und/oder hochauflösendes sichtbares Bild auf dem Objekt erzielt.
Wenn der Lichtstrahl mindestens zwei Element-Lichtstrahlen beinhaltet, um jeweils
gleichzeitig die Oberflächenbereiche voneinander getrennt zu bestrahlen, wird die
Frequenz der schnellen und wiederholten Bewegung des bestrahlten Oberflächenbe
reichs auf dem Objekt vermindert. Die Element-Lichtstrahlen können in der Licht
strahl-Projektionseinrichtung in Fortpflanzungsrichtung gesehen entlang einer ge
dachten im wesentlichen geraden Linie angeordnet sein, so daß der Lichtstrahl in
Fortpflanzungsrichtung gesehen von länglicher und schmaler Form ist, um die
Oberflächenbereiche voneinander getrennt entlang der gedachten in Fortpflanzungs
richtung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt zu bestrahlen.
Wenn die Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen geraden Li
nie wiederholt auf dem Objekt in Fortpflanzungsrichtung gesehen, in einer Rich
tung im wesentlichen senkrecht zur gedachten im wesentlichen geraden Linie be
wegt werden, so daß das sichtbare Bild auf dem Objekt bleibt, wird schnell ein
bandförmiges sichtbares Bild auf dem Objekt erzeugt. Wenn die Oberflächenberei
che entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie wiederholt auf dem Ob
jekt in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen in paralleler Richtung zur
gedachten im wesentlichen geraden Linie verschoben werden, so daß das sichtbare
Bild auf dem Objekt gehalten wird, wird eine längliche Form des sichtbaren Bildes
auf dem Objekt schnell erzeugt. Die Element-Lichtstrahlen entlang der gedachten
im wesentlichen geraden Linie können in Fortpflanzungsrichtung gesehen genau auf
der gedachten im wesentlichen geraden Linie angeordnet sein, oder können in
Fortpflanzungsrichtung gesehen relativ zur gedachten im wesentlichen geraden Li
nie versetzt angeordnet sein.
Die Farb- und/oder die Leuchtintensität des Lichtstrahls oder mindestens einem der
Element-Lichtstrahlen können in Übereinstimmung mit der Bewegung des Oberflä
chenbereiches auf dem Objekt verändert werden, so daß komplexe Bildelemente im
sichtbaren Bild auf dem Objekt erzeugt werden.
Die Lichtstrahl-Projektionseinrichtung weist mindestens zwei Lichtquellen auf,
welche jeweils voneinander farblich verschiedene Farbkomponenten-Lichtstrahlen
erzeugen, die zum Lichtstrahl oder mindestens einem Element-Lichtstrahl kombi
niert werden, so daß komplexe farbige Bildelemente im sichtbaren Bild auf dem
Objekt erzeugt werden.
Wenn die Lichtstrahl-Projektionseinrichtung eine Lichtquelle zum Erzeugen des
Lichtstrahls und eine mit der Lichtquelle verbundene optische Faser zur Übertra
gung des Lichtstrahls von der Lichtquelle zur Ablenkeinrichtung aufweist, kann die
Positionsbeziehung zwischen der Lichtquelle und der Ablenkeinrichtung nach
Wunsch frei festgelegt werden, indem die Flexibilität der optischen Faser ausge
nutzt wird. Wenn die Lichtstrahl-Projektionseinrichtung mindestens zwei Licht
quellen aufweist, welche jeweils voneinander farblich verschiedene Farbkompo
nenten-Lichtstrahlen erzeugen, die zum Lichtstrahl kombiniert werden, sowie eine
optische Faser, die mit jeder der Lichtquellen verbunden ist, um den Farbkompo
nenten-Lichtstrahl von jeder der Lichtquellen zur Ablenkeinrichtung zu übertragen,
kann die Positionsbeziehung zwischen jeder der Lichtquellen und der Ablenkein
richtung nach Wunsch frei festgelegt werden, indem die Flexibilität der optischen
Faser ausgenutzt wird.
Wenn die Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen geraden Li
nie auf dem Objekt in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur gedachten in
Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt
bewegt werden, und anschließend erneut die Oberflächenbereiche entlang der im
wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt in Richtung im wesentlichen senkrecht
zur gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie
bewegt werden, nachdem die Oberflächenbereiche entlang der gedachten im we
sentlichen geraden Linie auf dem Objekt in Richtung im wesentlichen parallel zur
gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf
dem Objekt bewegt wurden, so daß das sichtbare Bild durch sequentielles "Stapeln"
in Richtung im wesentlichen parallel zur gedächten im wesentlichen geraden Linie
erzeugt wird, wobei das sichtbare Bild durch die gleichzeitig bestrahlten Oberflä
chenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie erzeugt wird,
die in Richtung im wesentlichen senkrecht zur gedachten im wesentlichen geraden
Linie schnell bewegt werden, wird ein großes und hochauflösendes Bild auf dem
Objekt erhalten, wobei dabei keine große Anzahl von Lichtquellen verwendet wird
und ein zweidimensionales sichtbares Bild vor seiner Projektion auf das Objekt
erzeugt wird.
Der Lichtstrahl kann einen inkohärenten Lichtstrahl beinhalten. Die Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung kann ein organisches Elektro-Lumineszenz-Element
und/oder eine lichtemittierende Diode zur Erzeugung des Lichtstrahls beinhalten.
Die Ablenkungseinrichtung kann einen Drehspiegel beinhalten, der so angeordnet
ist, daß er den Lichtstrahl empfängt, so daß dessen Fortpflanzungsrichtung häufig
geändert wird. Der Drehspiegel kann in einer Drehrichtung um eine Drehachse
kontinuierlich angetrieben werden oder in einander entgegengesetzten Richtungen
geschwenkt werden, um eine Hin- und Herbewegung in Umfangsrichtung auszufüh
ren. Der Drehspiegel kann eine Mehrzahl von Element-Drehspiegeln aufweisen,
die um die Drehachse herum verteilt sind und jeweils den Lichtstrahl empfangen.
Falls ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt verhindert wird, wenn die
Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie auf dem
Objekt relativ stark in Richtung im wesentlichen parallel zur gedachten in Fort
pflanzungsrichtung gesehenen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt ver
schoben sind, und ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt stattfindet, wenn
die Positionen der Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen ge
raden Linie im wesentlichen konstant (was eine geringe Verschiebung einschließt)
auf dem Objekt in einer Richtung im wesentlichen parallel zur gedachten in Fort
pflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt bleiben,
wird die Bildschärfe des sichtbaren Bildes auf dem Objekt aufrechterhalten oder
dessen Verschlechterung durch eine Überlagerung zwischen den bestrahlten und
verschobenen Oberflächenbereichen entlang der gedachten im wesentlichen geraden
Linie verhindert. Falls ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt stattfindet,
wenn die Positionen der Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentli
chen geraden Linie im wesentlichen konstant (was eine geringe Verschiebung bein
haltet) auf dem Objekt in Richtung im wesentlichen parallel zur gedachten in Fort
pflanzungsrichtung gesehen geraden Linie auf dem Objekt bleibt, während die Po
sitionen der Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen geraden
Linie auf dem Objekt in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur gedachten in
Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt
verändert werden, wird die Bildschärfe eines jeden der durch die Oberflächenberei
che entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie erzeugten Bildelemente
erhalten, ohne daß dabei eine Überlagerung zwischen den bestrahlten und verscho
benen Oberflächenbereichen entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie
auftritt.
Falls ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt verhindert wird, wenn der
Drehspiegel in die eine der einander entgegengesetzten Richtungen geschwenkt
wird, und ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt stattfindet, wenn der
Drehspiegel in die andere Richtung von den einander entgegengesetzten Richtungen
geschwenkt wird, wird die Steuerung für die Stromversorgung der Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung und/oder die Ansteuerung der Ablenkeinrichtung für das
Aufrechterhalten der Bildschärfe des sichtbaren Bildes vereinfacht.
Falls ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt verhindert wird, wenn die
Fortpflanzungsrichtung in Richtung einer Grenze oder Ecke zwischen den zueinan
der in Umfangsrichtung benachbarten Element-Spiegeln gerichtet ist, wird eine
Verschlechterung des sichtbaren Bildes durch einen von der Grenze oder Ecke zwi
schen den Element-Spiegeln reflektierten Lichtstrahl verhindert.
Falls der Oberflächenbereich auf dem Objekt in einander entgegengesetzten oder im
wesentlichen senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen verschoben wird, wird
der Lichtstrahl auf das Objekt projiziert, wenn der Oberflächenbereich auf dem
Objekt in der einen Richtung verschoben wird, und ein Projizieren des Lichtstrahls
auf das Objekt wird verhindert, wenn der Oberflächenbereich auf dem Objekt in
der anderen Richtung verschoben wird, und die Steuerung für die Stromversorgung
der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung und/oder die Ansteuerung der Ablenkein
richtung für das Aufrechterhalten der Bildschärfe des sichtbaren Bildes wird verein
facht.
Es wird bevorzugt, daß die Element-Lichtstrahlen bei ihrer Fortpflanzung zwischen
der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung und der Ablenkeinrichtung, oder bei Auftref
fen auf die Ablenkeinrichtung im wesentlichen parallel zueinander sind. Es wird
bevorzugt, daß die Element-Lichtstrahlen, welche sich gleichzeitig von der Ablenk
einrichtung zum Objekt fortpflanzen, im wesentlichen parallel zueinander sind.
Wenn der Lichtstrahl oder mindestens einer der Element-Lichtstrahlen von der
Lichtstrahl-Projektionseinrichtung zur Ablenkeinrichtung projiziert werden, nach
dem die voneinander farblich verschiedenen Farbkomponenten-Lichtstrahlen mit
einander gemischt wurden, um den Lichtstrahl oder mindestens einen der Element-
Lichtstrahlen zu erzeugen oder zu diesen kombiniert zu werden, wird ein Relativ
versatz zwischen Farbkomponenten in jedem der Bildelemente verhindert, so daß
die Farbe über die Gesamtheit jedes der Bildelemente gleichmäßig ist.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, welche Hauptelemente eines Bild
projektors einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist eine schematische Vorderansicht, welche eine in einem Bildpro
jektor verwendbare Lichtquelleneinheit zeigt.
Fig. 3a ist eine schematische Vorderansicht, welche eine weitere, im Bild
projektor verwendbare Lichtquelleneinheit zeigt.
Fig. 3b ist eine schematische Vorderansicht, welche eine weitere, in einem
Bildprojektor verwendbare Lichtquelleneinheit zeigt.
Fig. 4 ist eine schematische Ansicht, welche ein sichtbares Bild zeigt, das
durch Ändern der Horizontalposition von Oberflächenbereichen auf
dem Objekt erzeugt wird, wobei die Oberflächenbereiche jeweils
durch Element-Lichtstrahlen bestrahlt werden.
Fig. 5a ist eine schematische Ansicht, welche eine Anordnung der Element-
Lichtstrahlen, in Fortpflanzungsrichtung eines Lichtstrahls gesehen,
zeigt.
Fig. 5b ist eine schematische Ansicht, welche das sichtbare Bild zeigt, das
durch die Anordnung der Element-Lichtstrahlen von Fig. 5a erzeugt
wird, wenn keine Anpassung der An- und Ausschalt-Zeitpunkte der
Element-Lichtstrahlen erfolgt, um die Oberflächenbereiche auf einer
gedachten geraden Linie auf dem Objekt auszurichten.
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht, welche Hauptelemente eines weiteren
Bildprojektors als zweite Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Fig. 7 ist eine schematische Vorderansicht, welche eine weitere, im Bild
projektor verwendbare Lichtquelleneinheit zeigt.
Fig. 8a ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene senkrecht zur Drehachse des Polygonspiegels.
Fig. 8b ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene VIIIb-VIIIb, welche die Drehachse des Polygonspiegels ent
hält.
Fig. 8c ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene VIIIc-VIIIc, welche die Drehachse des Polygonspiegels ent
hält.
Fig. 8d ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene VIIId-VIIId, welche die Drehachse des Polygonspiegels ent
hält.
Fig. 9 ist eine schematische Ansicht, welche die Beziehung zwischen dem
Neigungsgrad eines Element-Spiegels des Polygonspiegels und einer
vom Lichtstrahl bestrahlten Position eines Oberflächenbereichs
zeigt.
Fig. 10a ist eine schematische Vorderansicht, welche eine weitere in einem
Bildprojektor verwendbare Lichtquelleneinheit zeigt.
Fig. 10b ist eine schematische Vorderansicht, welche eine weitere in einem
Bildprojektor verwendbare Lichtquelleneinheit zeigt.
Fig. 11 ist eine schematische Ansicht, welche ein sichtbares Bild zeigt, das
durch Ändern der Horizontalposition von Oberflächenbereichen auf
dem Objekt erzeugt wird, wobei die Oberflächenbereiche jeweils
durch Element-Lichtstrahlen bestrahlt werden.
Fig. 12a ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene senkrecht zur Drehachse des Polygonspiegels.
Fig. 12b ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene XIIb-XIIb, welche die Drehachse des Polygonspiegels ent
hält.
Fig. 12c ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene XIIc-XIIc, welche die Drehachse des Polygonspiegels enthält.
Fig. 12d ist ein Querschnitt eines Polygonspiegels entlang einer gedachten
Ebene XIId-XIId, welche die Drehachse des Polygonspiegels ent
hält.
Fig. 13a
bis 13f sind schematische Ansichten, welche jeweils die Beziehung zwi
schen dem Neigungsgrad eines Element-Spiegels des Polygonspie
gels und einer durch den Lichtstrahl bestrahlten Position des Ober
flächenbereichs zeigt.
Fig. 14 ist eine schematische Ansicht, welche einen weiteren, im Bildpro
jektor verwendbaren Polygonspiegel zeigt.
Fig. 15 ist eine schematische Ansicht, welche die Beziehung zwischen dem
Neigungsgrad eines Element-Spiegels des Polygonspiegels von Fig.
14 und der durch den Lichtstrahl bestrahlten Position des Oberflä
chenbereichs zeigt.
Fig. 16 ist eine schematische Ansicht, welche ein sichtbares Bild zeigt, das
durch Ändern der horizontalen und vertikalen Position von Oberflä
chenbereichen auf dem Objekt erzeugt wird, wobei die Oberflä
chenbereiche jeweils durch Element-Lichtstrahlen bestrahlt werden.
Fig. 17 ist eine schematische Ansicht, welche Hauptelemente eines weiteren
Bildprojektors als dritte Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Fig. 18 ist eine schematische Ansicht, welche ein sichtbares Bild zeigt, das
durch Ändern der horizontalen Position von Oberflächenbereichen
auf dem Objekt erzeugt wird, wobei die Oberflächenbereiche jeweils
durch Element-Lichtstrahlen bestrahlt werden.
Fig. 19a ist eine Vorderansicht eines Galvano-Spiegels von Fig. 18.
Fig. 19b ist ein Querschnitt des Galvano-Spiegels von Fig. 18 entlang einer
zu dessen Schwenkachse senkrechten gedachten Ebene.
Fig. 19c ist ein Querschnitt des Galvano-Spiegels von Fig. 18 entlang einer
gedachten Ebene, welche dessen Schwenkachse beinhaltet.
Fig. 20 ist eine schematische Ansicht, welche die Beziehung zwischen der
Drehposition des Galvano-Spiegels und der vom Lichtstrahl be
strahlten Position eines Oberflächenbereichs zeigt.
Fig. 21 ist eine schematische Ansicht, welche eine weitere Beziehung zwi
schen der Drehposition des Galvano-Spiegels und der vom Licht
strahl bestrahlten Position eines Oberflächenbereichs zeigt.
Fig. 22a
bis 22d sind schematische Ansichten, welche jeweils eine Beziehung zwi
schen der Drehposition des Galvano-Spiegels und dem Reflexions
winkel des Lichtstrahls auf dem Galvano-Spiegel zeigen.
Fig. 23 ist eine schematische Ansicht, welche Hauptelemente eines weiteren
Bildprojektors als vierte Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Fig. 24 ist eine schematische Ansicht, welche ein sichtbares Bild zeigt, das
durch Ändern der horizontalen und vertikalen Position von Oberflä
chenbereichen auf dem Objekt erzeugt wird, wobei die Oberflä
chenbereiche jeweils durch Element-Lichtstrahlen bestrahlt werden.
Fig. 25a ist eine Vorderansicht eines Galvano-Spiegels von Fig. 23.
Fig. 25b ist ein Querschnitt des Galvano-Spiegels von Fig. 23 entlang einer
zu dessen Schwenkachse senkrechten gedachten Ebene.
Fig. 25c ist ein Querschnitt des Galvano-Spiegels von Fig. 23 entlang einer
gedachten Ebene, welche dessen Schwenkachse beinhaltet.
Wie in Fig. 1 gezeigt besitzt ein Bildprojektor 1, welcher ein sichtbares Bild (die
Anzahl der horizontalen Bildelemente beträgt beispielsweise 800 und die Anzahl
der vertikalen Bildelemente beträgt beispielsweise 600) auf einen Bildschirm 50
projiziert, einen Signalwandler 2a, welche mit A/D-Wandlung und Signalsynchroni
sierung Eingangsbildsignale in Ausgangsbildelement-Steuersignale wandelt, eine
Steuereinrichtung 2b für lichtemittierende Dioden (LEDs), welche die Bildelement-
Steuersignale in LED Treibersignale wandelt, die ein Treibersignal für Rotlicht
emittierende LED, ein Treibersignal für Grünlicht-emittierende LED und ein Trei
bersignal für Blaulicht-emittierende LED mit -Kompensation und Gradations-
Steuerung beinhalten, eine Polygonspiegel-Steuereinrichtung 2c, welche die Dreh
position eines Polygonspiegels 7 zur Synchronisierung mit einem Lichtstrahl steu
ert, und ein optisches System.
Das optische System beinhaltet: eine LED-Gruppierung 3, eine Fokussierlinse 4,
welche Lichtstrahlen in jeweilige optische Fasern 5 einleitet, eine Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung 6, welche das rote, grüne und blaue Licht zu jedem Ele
ment-Lichtstrahl kombiniert und einen die Element-Lichtstrahlen beinhaltenden
Lichtstrahl projiziert, den Polygonspiegel 7 zum häufigen Ändern der Fortpflan
zungsrichtung des projizierten Lichtstrahls, eine Verzerrungskompensationslinse 8
und eine Projektionslinse 9. Durch diesen Bildprojektor 1 wird das sichtbare Bild,
welches 600 vertikale Bildelemente und 800 horizontale Bildelemente beinhaltet, 60
mal pro Sekunde auf den Bildschirm 50 projiziert, um ein sich bewegendes Bild zu
erzeugen.
Die LED-Gruppierung 3 enthält 600 LED-Sätze 3-1 bis 3-600, von denen jeder ein
Rotlicht-emittierendes LED 3a, ein Grünlicht-emittierendes LED 3b und ein Blau
licht-emittierendes LED 3c aufweist. Ein weiteres Farblicht-emittierendes LED
kann jeden der LED-Sätze eingebaut sein. Die 600 LED-Sätze sind entlang einer
gedachten im wesentlichen geraden Linie angeordnet, wie in Fig. 2 gezeigt. Die
LED-Gruppierung 3 kann 600 LED einer einzelnen Farbe anstatt der Vielfarb-
LED-Sätze enthalten.
Die Fokussierlinse 4 (richtig: Fokussierlinsen 4), die auf die LED-Sätze 3-1 bis 3-
600 ausgerichtet sind, fokussieren das von den LED-Sätzen 3-1 bis 3-600 erzeugte
Vielfarb-Licht in die optischen Fasern 5, um die Element-Lichtstrahlen in die
Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 einzuleiten, so daß das Licht, das jeweils durch
das Rotlicht-emittierende LED 3a, das Grünlicht-emittierende LED 3b und/oder
das Blaulicht-emittierende LED 3c erzeugt und zu den Element-Lichtstrahlen kom
biniert wurde, der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 in effektiver Weise zugeführt
wird. Die Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 besitzt Projektionslinsen 6a, welche
die Element-Lichtstrahlen in korrekter Weise parallel zueinander von der Licht
strahl-Projektionseinrichtung 6 auf den Polygonspiegel 7 projizieren. Die optischen
Fasern 5 ermöglichen, daß die LED-Gruppierung 3, welche die Lichtquellen 3-1
bis 3-600 beinhaltet, frei relativ zur Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 angeordnet
werden können und dabei die Lichtstrahlen, die zu den Element-Lichtstrahlen
kombiniert wurden, in effektiver Weise der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6
zugeführt werden. Die LED-Gruppierung 3 kann wie in Fig. 3a oder Fig. 3b ge
zeigt geformt sein.
Der Polygonspiegel 7 dreht sich, um die Fortpflanzungsrichtung häufig zu ändern,
was beinhaltet, daß die Element-Lichtstrahlen in korrekter Weise zueinander paral
lel sind. Die Verzerrungs-Kompensationslinse 8 lenkt den Lichtstrahl, der von der
Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 projiziert und vom Polygonspiegel 7 abgelenkt
wurde, auf die Projektionslinse 9. Die Projektionslinse 9 expandiert und projiziert
den Lichtstrahl, der in Übereinstimmung mit den Bildsignalen variiert und vom
Polygonspiegel 7 reflektiert wurde, um das sichtbare Bild auf dem Bildschirm 50 zu
erzeugen, wie in Fig. 4 gezeigt.
Wenn die Austrittsenden der optischen Fasern 5 so geformt sind, daß sie als Pro
jektionslinsen 6a wirken, werden die Projektionslinsen 6a nicht benötigt.
Um die 800 horizontalen Bildelemente 60 mal pro Sekunde zu erzeugen, damit ein
scharfes, sich bewegendes Bild erzeugt wird, muß die Farb- und/oder Leuchtinten
sität des Element-Lichtstrahls 48.000 mal (800 . 60) pro Sekunde geändert werden.
Wenn der Polygonspiegel 7 sechs Bildelemente aufweist, muß sich, damit die 800
horizontalen Bildelemente 60 mal pro Sekunde erzeugt werden, der Polygonspiegel
7 mit zehn Umdrehungen pro Sekunde drehen. Die LED-Steuereinrichtung 2b und
die Polygonspiegel-Steuereinrichtung 2c arbeiten miteinander derart zusammen,
daß ein Projizieren der Element-Lichtstrahlen von der Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung 6 verhindert wird, wenn die Fortpflanzungsrichtung des
Element-Lichtstrahls auf eine Ecke des Polygonspiegels 7 zwischen den in Um
fangsrichtung zueinander benachbarten Element-Spiegeln gerichtet ist.
Anstelle der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6, welche die Projektionslinse 6a
beinhaltet, welche auf einer gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im we
sentlichen geraden Linie angeordnet ist, wie in Fig. 7b gezeigt, kann die Licht
strahl-Projektionseinrichtung 6, welche die Projektionslinse 6a beinhaltet, die rela
tiv zur gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie
versetzt angeordnet ist, wie in Fig. 7a gezeigt, den Element-Lichtstrahl relativ zur
gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie proji
zieren, wie in Fig. 5a gezeigt. Durch die versetzten Element-Lichtstrahlen B-1 bis
B-600 ist das horizontale Ende des sichtbaren Bildes, das durch die Horizontalend-
Bildelemente S-1 bis S-600 auf der jeweiligen Horizontal-Bildelement-Gruppierung
L-1 bis L-600 auf dem Objekt gebildet wird, nicht gerade, wie in Fig. 5b darge
stellt. Wenn jedoch die An- und Ausschalt-Zeitpunkte der von den versetzt ange
ordneten Projektionslinsen 6a projizierten Element-Lichtstrahlen, d. h. die Hori
zontalpositionen der Bildelemente S-1 bis S-600, welche von den an- und ausge
schalteten und in horizontaler Richtung bewegten oder abgelenkten Element-
Lichtstrahlen erzeugt werden, jeweils abgestimmt werden, um die festen Horizon
talpositionsunterschiede zwischen den von den versetzten angeordneten Projekti
onslinsen 6a projizierten Element-Lichtstrahlen zu kompensieren, kann ein im we
sentlichen gerades horizontales Ende des sichtbaren Bildes, das durch die Horizon
talende-Bildelemente S-1 bis S-600 erzeugt wird, festgelegt werden.
Der Polygonspiegel 7 kann durch ein Prisma aus elektro-optischem Kristall als
Ablenkungseinrichtung zum Ablenken der Fortpflanzungsrichtung ersetzt werden,
so daß die Horizontal-Bildelemente durch die Bewegung des Lichtstrahls erzeugt
werden. Das Prisma aus elektro-optischem Kristall kann auch als Verzerrungs-
Kompensationslinse 8 arbeiten, wobei dabei die Verzerrungs-Kompensationslinse 8
und die Ablenkeinrichtung miteinander kombiniert sind.
In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, wie dargestellt in Fig. 6, weist
der Polygonspiegel 7 ein Paar von Element-Spiegelsätzen 7a-c und 7d-f [auf?], wo
bei in jedem dieser Element-Spiegelsätze die Neigungswinkel der Element-Spiegel
relativ zu einer Drehachse des Polygonspiegels 7 in Umfangsrichtung des Polygon
spiegels 7 verändert sind, um die Fortpflanzungsrichtung in vertikaler Richtung
abzulenken, d. h. in einer Richtung parallel zur gedachten in Fortpflanzungsrichtung
gesehen im wesentlichen geraden Linie, wie in den Fig. 8a-d gezeigt.
Die Änderung der Neigungswinkel der Element-Spiegel relativ zur Drehachse des
Polygonspiegels 7 in Übereinstimmung mit dem Fortschreiten der Drehung des
Polygonspiegels 7 bewirkt eine vertikale Verschiebung der 800 horizontalen Bild
elemente, wie in Fig. 9 gezeigt. Beispielsweise bildet der in vertikaler Richtung
erste der Element-Lichtstrahlen drei in vertikaler Richtung nebeneinanderliegende
Gruppierungen der 800 horizontalen Bildelemente L-1 bis L-3. Die Neigungswin
kel der Element-Spiegel sind so festgelegt, daß die vertikalen Abstände P1, P2
zwischen den drei in vertikaler Richtung nebeneinanderliegenden Gruppierungen
der 800 horizontalen Bildelemente L-1 bis L-3 gleich groß sind und der vertikale
Abstand P3 zwischen den einander benachbarten Horizontal-Bildelementen, welche
durch die einander in vertikaler Richtung in der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung
6 benachbarten Element-Lichtstrahlen erzeugt werden, gleich groß ist wie die ver
tikalen Abstände P1, P2. Daher kann die Anzahl der Element-Lichtstrahlen, die in
vertikaler Richtung entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie in der
Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 anzuordnen sind und die Anzahl der LED-
Lichtsätze als geforderte Lichtquellen, um 600 vertikale Gruppierungen L-1 bis L-
600 der 800 horizontalen Bildelemente zu erzeugen, wie in Fig. 11 dargestellt, 200
betragen.
Die optischen Fasern 5 ermöglicht, daß die LED-Gruppierung 3, welche die Licht
quellen oder LED-Sätze 3-1 bis 3-600 beinhaltet, frei relativ zur Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung 6 angeordnet sein können, und dabei die Element-
Lichtstrahlen der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 in effektiver Weise zugeführt
werden. Die LED-Gruppierung 3 kann wie in Fig. 10a oder Fig. 10b dargestellt
geformt sein.
Um die 800 Horizontal-Bildelemente 60 mal pro Sekunde zu erzeugen, damit ein
scharfes, sich bewegendes Bild erzeugt wird, während dabei jeder der Element-
Lichtstrahlen drei in vertikaler Richtung nebeneinanderliegende Gruppierungen der
800 Horizontal-Bildelemente bildet, muß sich die Farb- und/oder Lichtintensität
des Element-Lichtstrahls 144.000 (800 . 60 . 3) mal pro Sekunde ändern. Wenn der
Polygonspiegel 7 zwei Sätze von drei Element-Spiegeln aufweist, muß der Polygon
spiegel 7, um die 800 Horizontal-Bildelemente 60 mal pro Sekunde zu erzeugen,
sich mit 30 Umdrehungen pro Sekunde drehen.
Eine Kombination eines Blaulicht-emittierenden LED eines Nitrid-Verbindungs-
Halbleiters, eines Grünlicht-emittierenden LED eines Nitrid-Verbindungs-
Halbleiters und eines Rotlicht-emittierenden LED eines Al-Ga-In-P-Verbindungs-
Halbleiters ermöglicht, daß das sichtbare Bild auf dem Objekt hohe Lichtintensität
aufweist.
Der Polygonspiegel 7 kann sechs Element-Spiegel aufweisen, deren Neigungswin
kel relativ zur Drehachse des Polygonspiegels 7 in Umfangsrichtung des Polygon
spiegels 7 verändert sind, wie in den Fig. 12a-d dargestellt, um die Fortpflanzungs
richtung in vertikaler Richtung abzulenken, d. h. in Richtung parallel zur gedachten
in Fortpflanzungsrichtung gesehenen im wesentlichen geraden Linie, wie in den
Fig. 13a-f gezeigt.
Die Änderung der Neigungswinkel der Element-Spiegel relativ zur Drehachse des
Polygonspiegels 7 in Übereinstimmung mit dem Fortschreiten der Drehung des
Polygonspiegels 7 bewirkt eine vertikale Verschiebung der 800 Horizontal-
Bildelemente, wie in den Fig. 13a-f gezeigt. Einer der Element-Lichtstrahlen er
zeugt sechs in vertikaler Richtung nebeneinanderliegende Gruppierungen von 800
horizontalen Bildelementen. Die Neigungswinkel der Element-Spiegel sind so
festgelegt, daß die vertikalen Abstände zwischen in vertikaler Richtung nebenein
anderliegenden Gruppierungen der 800 Horizontal-Bildelemente, die durch den
einen der Element-Lichtstrahlen erzeugt werden, gleich groß bleiben und um einen
vertikalen Abstand zwischen den zueinander benachbarten Horizontal-
Bildelementen, welche jeweils durch die in vertikaler Richtung in der Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung 6 zueinander benachbarten Element-Lichtstrahlen erzeugt
werden, gleich groß wie die vertikalen Abstände zwischen den in vertikaler Rich
tung nebeneinanderliegenden Gruppierungen der 800 Horizontal-Bildelemente zu
halten, die durch den einen der Element-Lichtstrahlen erzeugt werden. Daher kann
die Anzahl der Element-Lichtstrahlen, die in vertikaler Richtung entlang der ge
dachten im wesentlichen geraden Linie in der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6
anzuordnen ist, und die Anzahl der LED-Lichtsätze, welche die geforderten Licht
quellen zur Erzeugung der 600 vertikalen Gruppierungen der 800 Horizontal-
Bildelemente darstellen, 100 betragen.
Um die 800 Horizontal-Bildelemente 60 mal pro Sekunde zu erzeugen, damit ein
scharfes, sich bewegendes Bild erzeugt wird, während dabei jeder der Element-
Lichtstrahlen sechs in vertikaler Richtung nebeneinanderliegende Gruppierungen
der 800 Horizontal-Bildelemente bildet, muß sich die Farb- und/oder Lichtintensi
tät des Element-Lichtstrahls 288.000 (800 . 60 . 6) mal pro Sekunde ändern. Wenn
der Polygonspiegel 7 sechs Element-Spiegel aufweist, muß der Polygonspiegel 7,
um die 800 Horizontal-Bildelemente 60 mal pro Sekunde zu erzeugen, sich mit 60
Umdrehungen pro Sekunde drehen.
Ein Polygonspiegel 11, der sich parallel zu seiner Drehachse erstreckende Element-
Spiegel 11b-g beinhaltet und sich um eine Welle 11a schwenken läßt, wie in Fig. 14
gezeigt, kann anstelle des Polygonspiegels 7 verwendet werden. Die Winkelpositi
on der Schwenkwelle 11a wird durch die Lorentz-Kraft F eingestellt, die durch
gesteuertes Anlegen eines axialen elektrischen Stroms I an die Welle 11a und Aus
bildung eines Magnetfelds B, das die Welle 11a zwischen einem Permanentmagne
ten 12 durchquert, erzeugt wird, so daß die Änderung der Neigungswinkel der
Element-Spiegel 11b-g relativ zu einer Basis-Drehachse des Polygonspiegels 11 in
Übereinstimmung mit fortschreitender Drehung des Polygonspiegels 11 eine verti
kale Verschiebung der 800 Horizontal-Bildelemente bewirkt, wie in Fig. 15 gezeigt.
Einer der Element-Lichtstrahlen erzeugt sechs in vertikaler Richtung nebeneinan
derliegende Gruppierungen der 800 Horizontal-Bildelemente. Die Neigungswinkel
der Element-Spiegel 11b-g sind so festgelegt, daß die vertikalen Abstände P1-P5
zwischen in vertikaler Richtung nebeneinanderliegenden Gruppierungen der 800
Horizontal-Bildelemente, die durch den einen der Element-Lichtstrahlen erzeugt
werden, gleich groß bleiben und ein vertikaler Abstand P6 zwischen den einander
benachbarten Horizontal-Bildelementen, die jeweils durch die zueinander in verti
kaler Richtung in der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 benachbarten Element-
Lichtstrahlen erzeugt werden, gleich groß bleiben wie die vertikalen Abstände P1-
P5 zwischen den in vertikaler Richtung nebeneinanderliegenden Gruppierungen der
800 Horizontal-Bildelemente, die durch den einen der Element-Lichtstrahlen er
zeugt werden. Daher kann die Anzahl der Element-Lichtstrahlen, die in vertikaler
Richtung entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie in der Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung 6 anzuordnen ist und die Anzahl der LED-Lichtsätze als
beanspruchte Lichtquellen, um die 600 vertikalen Gruppierungen der 800 Hori
zontal-Bildelemente zu erzeugen, 100 betragen. Da sich der Neigungswinkel des
Polygonspiegels 11 allmählich verändert, sind die 600 Vertikal-Gruppierungen L-1
bis L-600 der 800 Horizontal-Bildelemente relativ zur Horizontalrichtung geneigt,
wie in Fig. 16 gezeigt.
Der Polygonspiegel 7 kann durch einen Galvano-Spiegel 7, wie dargestellt in Fig.
17, ersetzt werden. Der Galvano-Spiegel 7 beinhaltet ein Siliziumsubstrat 7a, einen
auf dem Siliziumsubstrat 7a gehalterten Spiegel 7c, eine Torsionsstange 7b, welche
das Siliziumsubstrat 7a trägt, und eine den Spiegel 7c umgebende elektromagneti
sche Spule 7d. Dadurch, daß die elektromagnetische Spule 7d in einem Magnet
feld mit elektrischer Energie versorgt wird, um das Drehmoment einer Lorentz-
Kraft zu erzeugen, schwenkt der Spiegel 7c in der gewünschten Drehrichtung von
den einander entgegengesetzten Drehrichtungen hin und her, so daß die von der
Lichtstrahl-Projektionseinrichtung 6 zum Galvano-Spiegel 7 projizierte Fortpflan
zungsrichtung nach Wunsch geändert werden kann, um die 800 Horizontal-
Bildelemente in jeder der 600 Vertikalgruppierungen der 800 Horizontal-
Bildelemente erzeugt werden kann, wie in Fig. 18 gezeigt.
In einem NTSC-Bildabtastsystem werden die 800 Horizontal-Bildelemente in 52,7
mmsec (richtig: ms) gebildet und die Erzeugung der 800 Horizontal-Bildelemente
wird innerhalb 10,8 mmsec (richtig: ms) nach der vorhergehenden Erzeugung der
800 Horizontal-Bildelemente erneut begonnen. Um die 800 Horizontal-
Bildelemente 60 mal pro Sekunde zu erzeugen, muß der Galvano-Spiegel 7 mit
mindestens ca. 176,4 Hz oszillieren (die Hälfte der Oszillationszeitdauer von 2,83
mmsec (richtig: ms) für das Rückkehren in seine Ausgangsposition zur Erzeugung
der 800 Horizontal-Bildelemente nach der vorhergehenden Erzeugung der 800 Ho
rizontal-Bildelemente) und mit mindestens ca. 36,2 Hz oszillieren (die Hälfte der
Oszillationszeitdauer von 2,83 mmsec (richtig: ms) für die Erzeugung der 800 Ho
rizontal-Bildelemente), und die Farb- und/oder Lichtintensität des Element-
Lichtstrahls muß sich mit ungefähr ca. 58 kHz (48 kHz . 63,5/52,7) ändern. Um
beide Schwingungen von ca. 176,4 Hz und 36,2 Hz bei jedem Schwenken zu er
zielen, steuert die Steuereinrichtung 2c die Stromversorgung der elektromagneti
schen Spule 7d.
Wie in den Fig. 19a-c gezeigt, kann der Spiegel 7c eine konvexe Spiegelfläche 7c-1
aufweisen, deren Krümmungsradius in einer gedachten zur Torsionsstange 7b senk
rechten Ebene konstant ist. Durch die konvexe Spiegelfläche 7c-1 wird unter einem
festen Winkelbewegungsbereich des Spiegels als Ablenkeinrichtung die Positions
verteilungs-Gesamtbreite und das Intervall des Oberflächenbereiches, der durch den
zu einem festen Zeitintervall angeschalteten Lichtstrahl oder Element-Lichtstrahl
bestrahlt wird, kleiner und konstanter im Vergleich zum Spiegel mit ebener Ober
fläche, wie gezeigt in den Fig. 20 und 21, so daß ein sichtbares Bild, welches dem
Lichtstrahl oder den Element-Lichtstrahlen, die von der Lichtstrahl-
Projektionseinrichtung 6 projiziert wurden, korrekt entspricht, auf dem Objekt
scharf erzeugt wird, und die Größe der Verzerrungs-Kompensationslinse 8 kann
vermindert werden.
Wie in den Fig. 22a-d gezeigt, bei welchen Ko den Krümmungsradius-Mittelpunkt
der konvexen Spiegelfläche 7c-1 bezeichnet und O den Drehmittelpunkt des Spie
gels 7c bezeichnet, wird die Winkeländerung zwischen den Fortpflanzungsrichtun
gen des Lichtstrahls oder der Element-Lichtstrahlen um einen Reflexionspunkt, bei
welchem der Lichtstrahl oder Element-Lichtstrahl auf den Spiegel 7c auftrifft und
gemäß der Drehung des Spiegels 7c auf das Objekt reflektiert wird, durch die kon
vexe Spiegelfläche 7c-1 verkleinert. Die Form der konvexen Spiegelfläche 7c-1
kann angepaßt werden, damit das Positions-Verteilungsintervall des Oberflächenbe
reiches, der durch den Lichtstrahl oder Element-Lichtstrahlen, die bei dem festen
Zeitintervall angeschaltet werden, bestrahlt wird, in korrekter Weise konstant wird,
so daß die Verzerrungs-Kompensationslinse 8 weggelassen werden kann.
Wie in Fig. 23 gezeigt, kann ein Galvano-Spiegel 10, der durch Schwenken den
Lichtstrahl oder die Element-Lichtstrahlen in zwei zueinander senkrechten Dimen
sionen oder Richtungen ablenkt, verwendet werden. Der Galvano-Spiegel 10 bein
haltet ein erstes Siliziumsubstrat 10b, welches durch ein Paar von ersten Torsions
stangen 10a gehaltert wird, um den Lichtstrahl oder die Element-Lichtstrahlen in
vertikaler Richtung, d. h. der Richtung im wesentlichen parallel zur gedachten im
wesentlichen geraden Linie abzulenken, und ein zweites Siliziumsubstrat 10d, wel
ches auf dem ersten Siliziumsubstrat 10b durch ein Paar von zweiten Torsionsstan
gen 10c gehaltert ist, um den Lichtstrahl oder die Element-Lichtstrahlen in hori
zontaler Richtung, d. h. einer Richtung im wesentlichen senkrecht zu gedachten im
wesentlichen geraden Linie abzulenken. Ein Spiegel 10e ist auf dem zweiten Sili
ziumsubstrat 10d befestigt. In einem Magnetfeld werden eine auf dem ersten Sili
ziumsubstrat 10b befindliche Spule 10b-1 und eine auf dem zweiten Siliziumsub
strat 10d befindliche Spule 10d-1 durch die Steuereinrichtung 2c mit Strom ver
sorgt, um das erste Siliziumsubstrat 10b und das zweite Siliziumsubstrat 10d jeweils
in Drehung zu versetzen, so daß der Lichtstrahl oder die Element-Lichtstrahlen in
zueinander senkrechten Richtungen abgelenkt werden.
In einem NTSC-Bildabtastsystem werden die 800 Horizontal-Bildelemente in 52,7
mmsec (richtig: ms) gebildet und die Erzeugung der 800 Horizontal-Bildelemente
wird innerhalb 10,8 mmsec (richtig: ms) nach der vorhergehenden Erzeugung der
800 Horizontal-Bildelemente erneut begonnen.
Wenn der Galvano-Spiegel 10, der den Lichtstrahl oder die Element- Lichtstrahlen
in vertikaler Richtung ablenkt, sechs vertikale Gruppierungen (beispielsweise L-1
bis L-6) der 800 Horizontal-Bildelemente, wie gezeigt in Fig. 24 erzeugt, muß er,
um die 800 Horizontal-Bildelemente 60 mal pro Sekunde zu erzeugen, in horizon
taler Richtung mit mindestens ca. 1053 Hz oszillieren (die Hälfte der Schwenkzeit
dauer von 0,47 mmsec (richtig: ms) (10001(60 . 6) . (10,8/63,5)), um zum Begin
nen der Erzeugung der 800 Horizontal-Bildelemente in seine Ausgangsposition
zurückzukehren, nachdem er zuvor 800 Horizontal-Bildelemente erzeugt hat), und
muß in horizontaler Richtung mit mindestens ca. 217 Hz oszillieren (die Hälfte der
Oszillationszeitdauer von 2,31 mmsec (richtig: ms) (10001(60 . 6) . (52,7/63,5)),
um die 800 Horizontal-Bildelemente in jeder vertikalen Gruppierung der 800 Hori
zontal-Bildelemente zu erzeugen). Der Lichtstrahl oder die Element-Lichtstrahlen
sollen von der letzten Position b des in horizontaler Richtung letzten erzeugten
Bildelements der in vertikaler Richtung niedrigsten Gruppierung der 800 Horizon
tal-Bildelemente in die Ausgangsposition a des in horizontaler Richtung anfänglich
erzeugten Bildelements der in vertikaler Richtung höchsten Gruppierung der 800
Horizontal-Bildelemente innerhalb der Hälfte der Oszillationszeitdauer von 0,47
mmsec (richtig: ms) (1053 Hz) zurückzukehren, um in die Ausgangsposition zum
Beginnen der Erzeugung der 800 Horizontal-Bildelemente zurückzukehren, nach
dem zuvor die 800 Horizontal-Bildelemente in jeder der in sequentieller Richtung
erzeugten vertikalen sechs Gruppierungen der 800 Horizontal-Bildelemente erzeugt
wurden, und damit der Galvano-Spiegel 10 die vertikalen sechs Gruppierungen der
800 Horizontal-Bildelemente 60 mal pro Sekunde erzeugt, muß er in vertikaler
Richtung mit mindestens ca. 31 Hz (die Hälfte der Oszillationszeitdauer von 16,20
mmsec (richtig: ms) (10001(60 . 6) . 5 + 2,31) oszillieren.
Wie in den Fig. 25a-c gezeigt, kann der Spiegel 10 eine halbkugelförmige Spiegel
oberfläche 10e-1 aufweisen. Durch die halbkugelförmige Spiegelfläche 10e-1 wird
unter einem festen Winkelbewegungsbereich des als Ablenkeinrichtung dienenden
Spiegels die Positionsverteilungsgesamtbreite und das Intervall des Oberflächenbe
reiches, der durch den zu einem festen Zeitintervall angeschalteten Lichtstrahl oder
Element-Lichtstrahl bestrahlt wird, kleiner und konstanter im Vergleich zum Spie
gel mit ebener Oberfläche, wie gezeigt in den Fig. 20 und 21, so daß ein sichtbares
Bild, welches dem Lichtstrahl oder den Element-Lichtstrahlen, die von der Licht
strahl-Projektionseinrichtung 6 projiziert wurden, korrekt entspricht, auf dem Ob
jekt scharf erzeugt wird, die Größe der Verzerrungs-Kompensationslinse 8 vermin
dert werden kann und das Positions-Verteilungsintervall des Oberflächenbereiches,
der durch den Lichtstrahl oder die Element-Lichtstrahlen bestrahlt wird, die bei
dem festen Zeitintervall angeschaltet werden, in korrekter Weise konstant wird, so
daß die Verzerrungs-Kompensationslinse 8 weggelassen werden kann.
Claims (30)
1. Bildprojektor zum Erzeugen eines sichtbaren Bildes auf einem Objekt (50),
welcher aufweist:
eine Lichtstrahl-Projektionseinrichtung (6), welche einen Lichtstrahl proji ziert, und
eine Ablenkeinrichtung (7, 10), welche eine Fortpflanzungsrichtung, in wel cher sich der projizierte Lichtstrahl fortpflanzt, häufig ändert, um eine Po sition eines Oberflächenbereiches auf dem Objekt zu ändern, wobei der Oberflächenbereich durch den projizierten Lichtstrahl so zu bestrahlen ist, daß der bestrahlte Oberflächenbereich schnell und wiederholt über das Ob jekt bewegt wird, um das sichtbare Bild auf dem Objekt (50) zu erzeugen.
eine Lichtstrahl-Projektionseinrichtung (6), welche einen Lichtstrahl proji ziert, und
eine Ablenkeinrichtung (7, 10), welche eine Fortpflanzungsrichtung, in wel cher sich der projizierte Lichtstrahl fortpflanzt, häufig ändert, um eine Po sition eines Oberflächenbereiches auf dem Objekt zu ändern, wobei der Oberflächenbereich durch den projizierten Lichtstrahl so zu bestrahlen ist, daß der bestrahlte Oberflächenbereich schnell und wiederholt über das Ob jekt bewegt wird, um das sichtbare Bild auf dem Objekt (50) zu erzeugen.
2. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem der Lichtstrahl mindestens
zwei Element-Lichtstrahlen beinhaltet, welche jeweils gleichzeitig die Ober
flächenbereiche voneinander getrennt bestrahlen.
3. Bildprojektor nach Anspruch 2, bei welchem die Element-Lichtstrahlen
entlang einer gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen
geraden Linie angeordnet sind, so daß der Lichtstrahl gleichzeitig die Ober
flächenbereiche voneinander getrennt entlang der gedachten in Fortpflan
zungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt (50)
bestrahlt.
4. Bildprojektor nach Anspruch 3, bei welchem die Oberflächenbereiche ent
lang der gedachten im wesentlichen geraden Linie wiederholt auf dem Ob
jekt (50) in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur gedachten in
Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie bewegt wird,
so daß das sichtbare Bild auf dem Objekt (50) verbleibt.
5. Bildprojektor nach Anspruch 3, bei welchem die Oberflächenbereiche ent
lang der gedachten im wesentlichen geraden Linie wiederholt auf dem Ob
jekt (50) in im wesentlichen paralleler Richtung zur gedachten in Fortpflan
zungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie verschoben werden,
so daß das sichtbare Bild auf dem Objekt verbleibt.
6. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem die Farb- und/oder Lichtinten
sität des Lichtstrahls in Übereinstimmung mit der Bewegung des Oberflä
chenbereichs auf dem Objekt (50) durch die Ablenkeinrichtung (7, 10) ver
ändert wird.
7. Bildprojektor nach Anspruch 2, bei welchem die Farb- und/oder Lichtinten
sität mindestens eines Element-Lichtstrahls in Übereinstimmung mit der
Bewegung der Oberflächenbereiche auf dem Objekt (50) durch die Ablen
keinrichtung (7, 10) verändert wird.
8. Bildprojektor nach Anspruch 3, bei welchem die Element-Lichtstrahlen auf
der gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden
Linie angeordnet sind.
9. Bildprojektor nach Anspruch 3, bei welchem die Element-Lichtstrahlen
relativ zur gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen ge
raden Linie versetzt angeordnet sind.
10. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem die Lichtstrahl-Projektions
einrichtung (6) mindestens zwei Lichtquellen (3a, 3b, 3c) aufweist, welche
jeweils voneinander farblich verschiedene Farbkomponenten-Lichtstrahlen
erzeugen, die zum Lichtstrahl kombiniert werden.
11. Bildprojektor nach Anspruch 2, bei welchem die Lichtstrahl-Projektions
einrichtung mindestens zwei Lichtquellen (3a, 3b, 3c) aufweist, welche je
weils voneinander farblich verschiedene Farbkomponenten-Lichtstrahlen er
zeugen, die zum mindestens einen Element-Lichtstrahl kombiniert werden.
12. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem die Lichtstrahl-Projektions
einrichtung (6) eine Lichtquelle (3) aufweist, welche den Lichtstrahl er
zeugt, und eine optische Faser (5), die mit der Lichtquelle (3) verbunden
ist, um den Lichtstrahl von der Lichtquelle (3) zur Ablenkeinrichtung (7,
10) zu übertragen.
13. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem die Lichtstrahl-Projektions
einrichtung mindestens zwei Lichtquellen (3a, 3b, 3c) aufweist, welche je
weils voneinander farblich verschiedene Farbkomponenten-Lichtstrahlen er
zeugen, die zum Lichtstrahl kombiniert werden, sowie eine optische Faser
(5), die mit jeder der Lichtquellen (3a, 3b, 3c) verbunden ist, um den Farb
komponenten-Lichtstrahl von jeder der Lichtquellen (3a, 3b, 3c) zur Ab
lenkeinrichtung (7, 10) zu übertragen.
14. Bildprojektor nach Anspruch 3, bei welchem die Oberflächenbereiche ent
lang der gedachten im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt (50) in
im wesentlichen senkrechter Richtung zur gedachten in Fortpflanzungsrich
tung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt bewegt wer
den, und anschließend erneut die Oberflächenbereiche entlang der gedach
ten im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt in einer im wesentlichen
senkrechten Richtung zur gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im
wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt (50) bewegt werden, nachdem
die Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen geraden Li
nie auf dem Objekt (50) in im wesentlichen paralleler Richtung zur ge
dachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie
auf dem Objekt (50) bewegt wurden, so daß das sichtbare Bild durch se
quentielles "Stapeln" in Richtung im wesentlichen parallel zur gedachten im
wesentlichen geraden Linie erzeugt wird, wobei das sichtbare Bild durch die
gleichzeitig bestrahlten Oberflächenbereiche entlang der gedachten im we
sentlichen geraden Linie erzeugt wird, die rasch in Richtung im wesentli
chen senkrecht zur gedachten im wesentlichen geraden Linie bewegt wer
den.
15. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem der Lichtstrahl einen inkohä
renten Lichtstrahl beinhaltet.
16. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem die Ablenkeinrichtung (7, 10)
einen Drehspiegel beinhaltet, der angeordnet ist, um den Lichtstrahl so zu
empfangen, daß die Fortpflanzungsrichtung häufig verändert wird.
17. Bildprojektor nach Anspruch 16, bei welchem sich der Drehspiegel (7, 10)
in Drehrichtung um eine Drehachse kontinuierlich antreiben läßt.
18. Bildprojektor nach Anspruch 16, bei welchem sich der Drehspiegel (7, 10)
in einander entgegengesetzten Richtungen schwenken läßt, um eine Hin-
und Herbewegung in Umfangsrichtung auszuführen.
19. Bildprojektor nach Anspruch 17, bei welchem der Drehspiegel (7, 10) eine
Mehrzahl von Element-Drehspiegeln (7n, 10n) beinhaltet, welche um die
Drehachse verteilt angeordnet sind, um jeweils den Lichtstrahl zu empfan
gen.
20. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem die Lichtstrahl-Projektions
einrichtung (6) ein organisches Elektro-Lumineszenz-Element und/oder eine
lichtemittierende Diode zum Erzeugen des Lichtstrahls beinhaltet.
21. Bildprojektor nach Anspruch 3, bei welchem ein Projizieren des Licht
strahls auf das Objekt verhindert wird, wenn die Oberflächenbereiche ent
lang der gedachten im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt (50) in
im wesentlichen paralleler Richtung zur gedachten in Fortpflanzungsrich
tung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt (50) verscho
ben sind, und ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt stattfindet,
wenn die Positionen der Oberflächenbereiche entlang der gedachten im we
sentlichen geraden Linie auf dem Objekt (50) in im wesentlichen paralleler
Richtung zur gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen
geraden Linie auf dem Objekt (50) im wesentlichen konstant gehalten wer
den.
22. Bildprojektor nach Anspruch 21, bei welchem ein Projizieren des Licht
strahls auf das Objekt (50) stattfindet, wenn die Positionen auf den Oberflä
chenbereichen entlang der gedachten im wesentlichen geraden Linie auf
dem Objekt (50) in im wesentlichen paralleler Richtung zur gedachten in
Fortpflanzungsrichtung gesehen im wesentlichen geraden Linie auf dem
Objekt im wesentlichen konstant gehalten werden, hingegen die Positionen
der Oberflächenbereiche entlang der gedachten im wesentlichen geraden Li
nie auf dem Objekt (50) zur gedachten in Fortpflanzungsrichtung gesehen
im wesentlichen geraden Linie auf dem Objekt (50) in im wesentlichen
senkrechter Richtung verändert werden.
23. Bildprojektor nach Anspruch 18, bei welchem ein Projizieren des Licht
strahls auf das Objekt (50) verhindert wird, wenn der Drehspiegel (7, 10) in
der einen der einander entgegengesetzten Richtungen geschwenkt wird, und
ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt (50) stattfindet, wenn der
Drehspiegel (7, 10) in der anderen der einander entgegengesetzten Richtun
gen geschwenkt wird.
24. Bildprojektor nach Anspruch 19, bei welchem ein Projizieren des Licht
strahls auf das Objekt (50) verhindert wird, wenn die Fortpflanzungsrich
tung auf eine Grenze zwischen den in Umfangsrichtung benachbarten Ele
ment-Spiegeln (7n, 10n) gerichtet ist.
25. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem sich der Oberflächenbereich
auf dem Objekt (50) in einander entgegengesetzten Richtungen verschieben
läßt, ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt (50) stattfindet, wenn
der Oberflächenbereich (50) in der einen Richtung verschoben wird, und
ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt (50) verhindert wird, wenn
der Oberflächenbereich auf dem Objekt (50) in der anderen Richtung ver
schoben wird.
26. Bildprojektor nach Anspruch 1, bei welchem sich der Oberflächenbereich
auf dem Objekt (50) in im wesentlichen zueinander senkrechten Richtungen
verschieben läßt, ein Projizieren des Lichtstrahls auf das Objekt (50) statt
findet, wenn der Oberflächenbereich auf dem Objekt (50) in der einen der
Richtungen verschoben wird, und ein Projizieren des Lichtstrahls auf das
Objekt (50) verhindert wird, wenn der Oberflächenbereich auf dem Objekt
(50) in der anderen der Richtungen verschoben wird.
27. Bildprojektor nach Anspruch 2, bei welchem die Element-Lichtstrahlen sich
zwischen der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung (6) und der Ablenkeinrich
tung (7, 10) im wesentlichen parallel zueinander fortpflanzen.
28. Bildprojektor nach Anspruch 2, bei welchem die sich von der Ablenkein
richtung (7, 10) fortpflanzenden Element-Lichtstrahlen im wesentlichen par
allel zueinander verlaufen.
29. Bildprojektor nach Anspruch 10, bei welchem der Lichtstrahl von der
Lichtstrahl-Projektionseinrichtung (6) auf die Ablenkeinrichtung (7, 10)
projiziert wird, nachdem die voneinander farblich verschiedenen Farbkom
ponenten-Lichtstrahlen miteinander vermischt wurden, um den Lichtstrahl
zu erzeugen.
30. Bildprojektor nach Anspruch 11, bei welchem mindestens ein Element-
Lichtstrahl von der Lichtstrahl-Projektionseinrichtung (6) auf die Ablen
keinrichtung (7, 10) projiziert wird, nachdem die voneinander farblich ver
schiedenen Farbkomponenten-Lichtstrahlen miteinander vermischt wurden,
um den mindestens einen Element-Lichtstrahl zu erzeugen.
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