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DE100297C - - Google Patents

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Publication number
DE100297C
DE100297C DENDAT100297D DE100297DA DE100297C DE 100297 C DE100297 C DE 100297C DE NDAT100297 D DENDAT100297 D DE NDAT100297D DE 100297D A DE100297D A DE 100297DA DE 100297 C DE100297 C DE 100297C
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DE
Germany
Prior art keywords
counting
bars
holes
points
rods
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Active
Application number
DENDAT100297D
Other languages
English (en)
Publication of DE100297C publication Critical patent/DE100297C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Entrepreneurship & Innovation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Rechenlehrmittel für die Anfangsgründe der verschiedenen Rechenvorgä'nge.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in:
Fig. ι einen . Theil der Vorderansicht und
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 1-2, Fig. 3 die Oberansicht. In den
Fig. 4 und 5 sind zwei verschiedene Ansichten eines Theiles der Zählfeder dargestellt.
Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus der Rückwand a, der Führungsleiste b und der Fufsleiste c. Diese sä'mmtlichen Theile sind zwecks Beschreibens mit Kreide schwarz gestrichen. Zwischen den Leisten b und c sind längliche Zählbrettchen öder Schieber d d1 d2 . . . mit Zehner- oder Zigfeldern in Nuthen verschiebbar angeordnet, die in zwei Farben abwechseln, so dafs . z. B. das erste Zehner- oder Zigfeld roth, das nächste grün gefärbt ist. Jedes Zählbrettchen ist auf der einen Seite mit 10 Zä'hlpunkten g und mit einem Theilstrich i versehen (Fig. 4), während die andere Seite nur 5 Zählpunkte g trägt (Fig. 5).
Die beiden Leisten b und c sind vor den Zählbrettchen mit in der Entfernung der Zählpunkte von einander stehenden Bohrungen f versehen (s. Fig. 3), in welche man Stäbe e einfügt.
Die Vorderflächen der Leisten b und c und der Rückwand α kann man zum Beschreiben mit den in Betracht kommenden Ziffern und Rechenzeichen verwenden.
Beim Unterricht erhalten zunächst die Zählpunkte g, links beginnend, die Zählwörter eins, zwei, drei, vier u. s.w. als Namen. Sie stellen in dieser Weise nur den Zählraum, also nicht die Zahlen selbst dar.
Die Zahlen werden durch Stäbe e dargestellt und ihre Stellung im Zählraum durch Einstecken derselben vor die Zählpunkte gleichen Namens veranschaulicht.
Die Rechnungsarten werden durch Einstecken oder Herausnehmen oder auch Versetzen der Stäbe e vor den Zählpunkten der Zehnerbrettchen veranschaulicht.
Um den Gebrauch des Rechenlehrmittels und dadurch seine Wirkung näher zu erklären, sollen hier einige Rechenbeispiele vorgeführt werden.
1. Es sollen zwei Zahlen, z. B. 3 und 3, zusammengezählt werden.
Man schiebt die Zählbrettchen zwischen die Leisten b und c, steckt links vor den dritten Zä'hlpunkt einen Stab e1, zählt von da nach rechts weitere 3 Zählpunkte ab und steckt vor den zuletzt genannten einen zweiten Stab e ein; dies wird dem Kinde vorgeführt und dann der Stab e1 herausgezogen, so dafs 3 und 3 die Zahl 6 ergiebt.
2. Abziehen: Es soll z. B. von der Zahl 6 die Zahl 3 abgezogen werden. Man zählt von links nach rechts 6 Zählpunkte ab und steckt vor den sechsten den Stab e ein, sodann zählt man von rechts nach links 3 Punkte ab und fügt den Stab e1 ein, so dafs das Kind den übrig gebliebenen Rest zählen kann.
3. Vervielfachen: Man zählt die gegebene Grundzahl, z. B. 3, so oft nach einander ab und steckt dementsprechend so viel Stäbe e ein., als dies der gegebene Vervielfacher, ζ. Β. 2,

Claims (1)

  1. bedingt. Ist dies geschehen, dann zieht man von links ab die Stäbe bis zu dem letzten Stabe heraus, wodurch das Vielfache, im vorliegenden Falle 6, entsteht.
    Beim Theilen geht man in umgekehrter Richtung vor.
    Für die allerersten Anfangsgründe empfiehlt es sich, die gröfsere Feldereintheilung nach Fig. 5 zu verwenden, wobei immer zwei gleichfarbige Zählbrettchen neben einander eingeschoben werden, während für den späteren Unterricht die Theilung ι ο nach Fig. 4 besser geeignet ist. .
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Rechenlehrmittel, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Wandtafel mit verschiedenen Zehner- oder Zigfeldern (d di o?2 . . .) mit gleichartigen Zähl- oder Einerpunkten (g), vor die in Durchbohrungen einer Längsleiste (b) und Einbohrungen eines Fufsbrettes (c) Rechenstäbe (e) eingestellt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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