DE10029709A1 - Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von dendritischen StrukturenInfo
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Abstract
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist ein Verfahren, bei dem hochsubstituierte Alkinylhalogenide mit CH-aciden Carbonylverbindungen in Gegenwart eines Reduktionsmittels umgesetzt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen.
Für biologische Anwendungen haben dendritische Strukturen, insbesondere
dendritische Saccharidstrukturen, in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeu
tung erfahren. Man hat erkannt, daß dendritische Strukturen für biologische Erken
nungsprozesse eine Rolle spielen, z. B. bei der Metastatisierung oder bei Infektio
nen durch Viren bzw. Bakterien (Varki, Glycobiology 1993, 3, 97). Die zum Aufbau
dieser Strukturen verwendeten Reaktionen leiden jedoch allesamt unter dem
Nachteil, daß sie keine Möglichkeit bieten, verschiedenste (Zucker)strukturen in
wenigen Reaktionsschritten einzuführen.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
bereitzustellen, mit dem dendritische Strukturen (insbesondere dendritische Sac
charidstrukturen mit hoher Variabilität) einfach, kostengünstig, in hoher Variabilität
und in guten Ausbeuten darzustellen sind.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Gegenstände in den Patentansprüchen
erreicht.
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist somit ein Verfahren, bei dem hoch
substituierte Alkinylhalogenide mit CH-aciden Carbonylverbindungen in Gegenwart
einer starken Base umgesetzt werden.
Dendrimere/dendritische Strukturen sind dreidimensionale, hoch geordnete oligo
mere bzw. -polymere Verbindungen. Diese weisen mehrere reaktionsfähige Grup
pen auf. An diese Gruppen werden Substanzen gebunden. Auf diese Weise
werden Dendrimere der ersten Generation erhalten. An die Substanzen des Den
drimers der ersten Generation können weitere Substanzen gebunden werden, die
dann mit weiteren Substanzen verknüpft werden können. Dabei werden Den
drimere der zweiten Generation erhalten. Durch Wiederholung dieser Reaktions
folge werden Dendrimere höherer Generationen erhalten.
Die vorliegende Erfindung basiert auf dem Befund, daß auch hochsubstituierte
Alkinylhalogenide in guten bis sehr guten Ausbeuten reaktive C-H-acide Verbindun
gen mehrfach (z. B. bis zu viermal) alkylieren können. Anschließend können ggf.
vorhandene Estergruppierungen oder Schutzgruppen abgespalten und die ver
bleibende Ketofunktion reduziert werden, so daß eine Alkoholfunktion entsteht.
Diese Alkoholfunktion kann erneut mit einem reaktiven Alkinylhalogenid alkyliert
werden, was die Generierung eines Spacers in der entstehenden dendrimeren
Struktur bedeutet. Als Spacer kommen deshalb bevorzugt gesättigte oder ungesät
tigte Kohlenwasserstoffketten, vorzugsweise C2-C18-Gruppen, die ggf. Hetero
atome, wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoffatome enthalten, vor. Das zugrunde
liegende Reaktionsschema ist in Fig. 1 gezeigt. Ein bevorzugtes Reaktionsschema
zur Herstellung dendrimerer Saccharidstrukturen ist in Fig. 2 gezeigt.
Erfindungsgemäß soll unter einer C-H-aciden Carbonylverbindung jeglicher Kohlen
wasserstoff mit einer -C=O-Gruppierung verstanden werden, bei denen die Ab
spaltung eines oder mehrerer Protonen erleichtert ist. Bevorzugte C-H-acide
Verbindungen sind Acetondicarbonsäurediethylester, Acetessigester, Malonsäure
diethylester, Acetondicarbonsäuredi(2-trimethylsilylethyl)ester, Acetondicarbonsäu
redi-t-butylester.
Erfindungsgemäß sollen unter einem Alkinylhalogenid alle aliphatischen, alicycli
schen oder aromatischen Kohlenwasserstoffe verstanden werden, die eine minde
stens bisubstituierte C-C-Dreifachbindung aufweisen und einen Halogen-Sub
stituenten aufweisen. Der Halogensubstituent kann Fluorid, Bromid, Chlorid oder
Iodid sein, wobei Bromid bevorzugt ist. Ganz bevorzugte Verbindungen sind 2-
Alkinylhalogenide, wie 1-Brom-2-butin-4-ol oder 1-Brom-2-hexin-6-ol. Die Alkinyl
halogenide weisen bevorzugt an mindestens einem ihrer Ende eine Modifikation R
auf. Bevorzugt haben die Alkinylhalogenide deshalb folgende Struktur: Hal-CH2-C∼C-R
[mit R = chemische Schutzgruppen (z. B. Acylgruppen (z. B. Benzoyl),
Alkylgruppen (z. B. Methyl-, Ethyl-, n-Propyl, iso-Propyl), tert-Butylgruppen, Benzyl
gruppen, Silylgruppen), pharmazeutische Wirkstoffe, wie z. B. Peptide oder Glyco
peptide, bevorzugt ist R = Saccharid]. Der Ausdruck "Saccharid" umfaßt Sac
charide jeglicher Art, insbesondere Monosaccharide in allen stereoisomeren und
enantiomeren Formen, z. B. Pentosen und Hexosen, wie α- und β-D-Glukose und
Derivate davon, wie mit Schutzgruppen, z. B. Benzyl geschützte Saccharide und/oder
mit funktionellen Gruppen, wie Aminogruppen, Phosphatgruppen oder Haloge
nidgruppen, modifizierte Saccharide. Als Saccharide gelten hier besonders Inosite,
ganz besonders optisch aktive Derivate von myo-Inosit und Quebrachitol, z. B. aus
Galactinolen, sowohl aus pflanzlichen Quellen, wie Zuckerrüben, als auch aus
Milchprodukten, oder durch enzymatische Enantiomerentrennung gewonnene
Derivate. Die Saccharide können gleich oder verschieden voneinander sein.
Zwischen dem eigentlichen Alkylhalogenid und der Modifikationen können sich zur
Verminderung von sterischen Wechselwirkungen auch Linker bzw. Spacer, wie
(CH2)n-Gruppen mit n = 1-20, befinden, wobei diese auch Heteroatome, wie N, O
und S enthalten können.
In einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäß hergestellten den
drimeren Struktur liegt zwischen der aus der C-H-aciden Verbindung stammenden
Kernstruktur und einem bis maximal allen der Endmodifikationen (z. B. Sacchariden)
ein wie vorstehend definierter Spacer vor. Liegen mehrere Spacer vor, können
diese gleich oder verschieden voneinander sein.
Zur Kopplung der bisubstituierten Alkin-Bausteine an die C-H-aciden Verbindungen
hat es sich als bevorzugt herausgestellt in einem polaren, aprotischen organischen
Lösungsmittel (z. B. DMF, DMSO) unter basischen Bedingungen (z. B. unter Zusatz
von NaH, Natriumethylat, Deazabicycloundecan (DBU), LIH, wobei NaH bevorzugt
ist) zu arbeiten. Allgemein wurde die mehrmalige Reaktion zwischen einer C-H-
aciden Verbindung und einem unsubstituierten Alkinylbromid bereits von R. K.
Singh in Synthesis 1985, 54 beschrieben. Diese Reaktion läuft jedoch unter Pha
sentransferkatalyse ab. Alle organischen Stoffe sind in einer organischen Phase,
die notwendige Base (z. B. Hydroxid) ist in Wasser gelöst. Durch intensives Rühren
erzeugt man ein Suspension, wobei das Hydroxid mit Hilfe eines geeigneten
Gegenions (meist Tetrabutylammonium = Phasentransferkatalysator) in die organi
sche Phase "geschleppt" werden kann und dort ein Proton abstrahieren kann. Da
bei dieser Reaktion die Natronlauge in mindestens 10-20fachem Überschuß
eingesetzt wird, läßt sich bei der Alkylierung von z. B. Malonestern keine monosub
stituierte Spezies, sondern fast immer nur die bialkylierte Spezies isolieren.
Die Verhältnisse, in denen die Komponenten miteinander reagieren, können von
einem Fachmann bestimmt werden. Vorzugsweise liegt das Verhältnis der Kompo
nenten bei:
Die Reaktionszeiten können zwischen 2 und 24, bevorzugt zwischen 5 und 20,
ganz bevorzugt 8 bis 15 Stunden betragen.
Die Reaktionstemperaturen liegen zwischen 0°C und 60°C, bevorzugt zwischen 20
und 40°C, ganz bevorzugt bei Raumtemperatur bis ca. 30°C.
Im Laufe der Reaktion müssen weniger alkylierte Spezies dann nicht abgetrennt
werden, wenn 2 (z. B. ausgehend vom Malonester) oder 4 (ausgehend von Aceton
dicarbonsäureester) gleiche Reste angefügt werden sollen. Dann handelt es sich
um eine sog. erschöpfende Alkylierung, die als "Ein-Topf-Reaktion" stattfinden
kann. Sollen jedoch Spezies mit verschiedenen Dendrimerarmen synthetisiert
werden, sollte nach jedem Alkylierungsschritt gereinigt werden. Diese Reinigung,
wie auch die Reinigung jeglicher Zwischen- oder Endprodukte, kann mittels Säu
lenchromatographie erfolgen, z. B. über Kieselgel 60 (Fa. Machery-Nagel) mit
Petrolether/Essigester als Laufmittel.
Bevorzugte Verbindungen, die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren her
gestellt bzw. umgesetzt werden, sind die in den nachfolgenden Beispielen ge
zeigten Verbindungen 43α, 43β, 44, 47, 48, 49 und 50.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet je nach Wahl der Ausgangsverbindungen
verschiedene Möglichkeiten: Bei der Wahl einer unsymmetrischen C-H-aciden
Verbindungen (z. B. Acetessigester) ist es möglich, Deprotonierung und Alkylierung
zu steuern, so daß man nach und nach vier einzelne und auch unterschiedlich
substituierte Alkinylhalogenide regioselektiv ankoppeln kann. Dies bietet die
Möglichkeit, unterschiedliche Spacerlängen und z. B. Zuckergruppierungen ein
zusetzen. Die Konfiguration am anomeren Zentrum wird vorher bei der Anbindung
des Zuckerbausteins an das Alkinylbromid festgelegt, so daß anomerenreine
Verbindungen gewonnen werden können. Nach Abspaltung eventuell vorhandener
Estergruppen wird die Keto-Gruppe in die Alkoholfunktion übergeführt, so daß ein
weiterer Spacer eingeführt werden kann, an den z. B. ein gewünschter Wirkstoff
gekoppelt sein kann. Eine solches Reaktionsschema ist in Fig. 3 gezeigt.
Erfindungsgemäß hergestellte Dendrimere zeichnen sich durch eine Reihe von
vorteilhaften Eigenschaften aus. Sie sind biologisch abbaubar. Daher sind sie leicht
zu entsorgen. Desweiteren sind sie im wesentlichen aus nachwachsenden Roh
stoffen hergestellt. Somit werden fossile Rohstoffe geschont und die CO2-Bilanz
neutral gehalten. Weiterhin liegen die erfindungsgemäßen Dendrimere in genau
definierten Strukturen vor, d. h. es gibt keine Fehlstellen und/oder inter- oder
intramolekulare Bindungen. Ferner weisen erfindungsgemäße Dendrimere chirale
C-Atome auf. Darüberhinaus können sie aufgrund ihres Aufbaus chemische Verbin
dungen gut binden und unter geeigneten Bedingungen leicht wieder abgeben.
Desweiteren sind erfindungsgemäße Dendrimere in der Lage, selektive Wechsel
wirkungen mit Zucker-spezifischen Rezeptoren einzugehen und somit z. B. an Viren,
Bakterien und Zellen zu binden.
Daher eignen sich erfindungsgemäß hergestellten Dendrimere bestens als Säulen
material zur Abtrennung von Stoffen aus Gemischen von Produkten, insbesondere
zur Trennung von Racematen in Enantiomere. Ferner können sie aufgrund ihrer
Wechselwirkungen mit Rezeptoren für die affinitätschromatographische Isolation
von Lektinen und anderen Glycoproteinen sowie als Zelladhäsionsinhibitoren, z. B.
von Viren und Bakterien zum Infektionsschutz, eingesetzt werden.
Darüberhinaus können erfindungsgemäß hergestellte Dendrimere für eine Vielzahl
weiterer Verwendungen vorgesehen werden. Beispielsweise können sie als Kataly
satoren bei der enatioselektiven Synthese eingesetzt werden. Auch eignen sie sich
im medizinischen Bereich, z. B. als Träger von Arzneistoffen, insbesondere zum
Einsatz bei Depotmedikamenten und zur gezielten Einschleusung von Wirkstoffen
in Zielzellen (drug-targeting). Desweiteren können sie zur Verhinderung von Ab
stoßungsreaktionen bei Organtransplantationen eingesetzt werden. Auch können
erfindungsgemäße Dendrimere zur Oberflächenbeschichtung wäßriger Medien und
als Micellen verwendet werden. Weiterhin können sie, insbesondere wenn sie in
der äußersten Schale funktionelle Gruppen, wie Amino-Gruppen tragen, zur Trans
fektion, als multi-antigene Determinanten, künstliche Vaccinen oder Enzymmodelle
in Analogie zu Cyclodextrinen eingesetzt werden. Ferner können erfindungs
gemäße Dendrimere, die Festphasen-konjugiert sind, insbesondere Derivate von
Inositol, zur Aufbereitung Bakterien-verseuchten Trinkwassers verwendet werden.
Desweiteren können erfindungsgemäße Dendrimere, wenn sie mit Farbstoffen
verknüpft sind, zur Markierung von Lektinen in histochemischen und zytoche
mischen Verfahren eingesetzt werden.
Fig. 1 allgemeines Reaktionsschema,
Fig. 2 Aufbau einer dendrimeren Struktur ausgehend von einem Galactose-
modifizierten Alkinylbromid und Acetondicarbonsäurester,
Fig. 3 Aufbau einer dendrimeren Struktur ausgehend von einem Zucker-
modifizierten Alkinylbromid und Acetessigester.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
1.23 g (1.80 mmol) 2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α(-bzw. β-)-D-glucopyranosyl-trichlora
cetimidat [Schmidt et al., Angew. Chem. 1980, 92, 763] und 373 mg (2,50 mmol)
1-Brombut-2-in-4-ol wurden in 16 ml Dichlormethan unter Argon gelöst und auf
-30°C abgekühlt. Über ein Septum gab man tropfenweise 60 µl (72 mg, 0.32 mmol)
Trimethylsilyltrifluormethansulfonat dazu. Unter Rühren ließ man den Ansatz über
Nacht auf RT erwärmen. Man schüttelte die Reaktionsmischung mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonat-Lösung aus und trennte die organische Phase ab. Die
wäßrige Phase wurde noch zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Man vereinigte
die organischen Phasen und trocknete über wasserfreiem Natriumsulfat. Es wurde
eingeengt und der Rückstand mittels Säulenchromatrographie getrennt.
SC: KG, PE/EE (17 : 3)
43α:
Ausbeute: 501 mg (41%)
DC: Rf (PE/EE 17 : 3): 0.17
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.57-3.80, 3.94-4.03 (4H, 2H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 3.89 (2H, t, H-10); 4.30 (2H, t, H-7); 4.43-5.00 (8H, m, H-11a . . . d); 5.04 (1H, d, H-1); 7.11-7.39 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d), J7,10 = 1.9 Hz, J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.0 (C-10); 54.7 (C-7); 68.4 (C-6).; 70.7, 77.5, 79.3, 81.6 (C-2, C-3, C-4, C-5); 72.9, 73.4, 75.0, 75.7 (C-11a . . . d); 81.5, 82.1 (C-8, C-9); 95.4 (C-1); 127.5, 127.6, 127.6, 127.8, 127.9, 128.1, 128.3, 128.4 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 137.8, 137.9, 138.2, 138.7 (C-12a . . . d)
SC: KG, PE/EE (17 : 3)
43α:
Ausbeute: 501 mg (41%)
DC: Rf (PE/EE 17 : 3): 0.17
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.57-3.80, 3.94-4.03 (4H, 2H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 3.89 (2H, t, H-10); 4.30 (2H, t, H-7); 4.43-5.00 (8H, m, H-11a . . . d); 5.04 (1H, d, H-1); 7.11-7.39 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d), J7,10 = 1.9 Hz, J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.0 (C-10); 54.7 (C-7); 68.4 (C-6).; 70.7, 77.5, 79.3, 81.6 (C-2, C-3, C-4, C-5); 72.9, 73.4, 75.0, 75.7 (C-11a . . . d); 81.5, 82.1 (C-8, C-9); 95.4 (C-1); 127.5, 127.6, 127.6, 127.8, 127.9, 128.1, 128.3, 128.4 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 137.8, 137.9, 138.2, 138.7 (C-12a . . . d)
C38H39BrO6. M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H39 81BrO6Na [M+Na+]: 695.181
Gefunden: 695.181
Berechnet für C38H39 79BrO6Na [M+Na+]: 693.182
Gefunden: 693.182
43β:
Ausbeute: 392 mg (32%)
DC: Rf (PE/EE 17 : 3): 0.20
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.43-3.76 (6H, m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 3.89 (2H, t, H-10); 4.46-4.97 (11H, m, H-1, H-7, H-11a . . . d); 7.12-7.40 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d); J7,10 = 2.0 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.0 (C-10); 56.3 (C-7); 68.8 (C-6); 73.5, 74.7, 74.9, 75.6 (C-11a . . . d); 74.9, 77.6, 82.0, 84.6 (C-2, C-3, C-4, C-5), 81.7, 82.0 (C-8, C-9); 101.6 (C-1); 127.6, 127.6, 127.6, 127.7, 127.7, 127.8, 127.9, 128.2, 128.3 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 138.1, 138.4, 138.6 (C-12a . . . d)
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H39 81BrO6Na [M+Na+]: 695.181
Gefunden: 695.181
Berechnet für C38H39 79BrO6Na [M+Na+]: 693.182
Gefunden: 693.182
43β:
Ausbeute: 392 mg (32%)
DC: Rf (PE/EE 17 : 3): 0.20
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.43-3.76 (6H, m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 3.89 (2H, t, H-10); 4.46-4.97 (11H, m, H-1, H-7, H-11a . . . d); 7.12-7.40 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d); J7,10 = 2.0 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.0 (C-10); 56.3 (C-7); 68.8 (C-6); 73.5, 74.7, 74.9, 75.6 (C-11a . . . d); 74.9, 77.6, 82.0, 84.6 (C-2, C-3, C-4, C-5), 81.7, 82.0 (C-8, C-9); 101.6 (C-1); 127.6, 127.6, 127.6, 127.7, 127.7, 127.8, 127.9, 128.2, 128.3 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 138.1, 138.4, 138.6 (C-12a . . . d)
C38H39BrO6
M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H39 79BrO6Na [M+Na+]: 693.183
Gefunden: 693.181
Berechnet für C38H39 81BrO6Na [M+Na+]: 695.181
Gefunden: 695.183
M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H39 79BrO6Na [M+Na+]: 693.183
Gefunden: 693.181
Berechnet für C38H39 81BrO6Na [M+Na+]: 695.181
Gefunden: 695.183
3.51 g (5.12 mmol) [2,3,4,6-Tetra-(O)-benzyl-β-D-galactogyranosyl]-trichloraceti
midat [Schmidt 1980] und 879 mg (10.2 mmol) 2-Butin-1,4-diol wurden in 15 ml
abs. Acetonitril suspendiert. Man kühlte auf 15°C ab und tropfte 150 µl (≈ 184 mg,
0.82 mmol) Trimethylsilyltrifluormethansulfonat dazu. Nach dreißig Minuten brach
man die Reaktion durch Zugabe von 250 mg festem Natriumhydrogencarbonat ab.
Nach weiteren 30 Minuten ließ man auf Raumtemperatur erwärmen und filtrierte.
Das Filtrat wurde am Rotationsverdampfer eingeengt und der Rückstand durch
Säulenchromatographie über Kieselgel mit PE/EE 7 : 3 gereinigt. Das Gemisch der
beiden anomeren Produkte wurde als farbloses Öl mit der Masse 2.55 g gewon
nen, der R-Wert betrug 0.21 auf dem DC mit PE/EE 2 : 1. Im ESI-Massenspektrum
fand man für die errechnete Molmasse M = 608.7 des Zwischenproduktes erwar
tungsgemäß die Signale für [M+H]+, [M+NH4]+ und [M+Na]+.
307 mg des Zwischenproduktes wurden in 3 ml abs. CH2Cl2 gelöst. Zu dieser
Lösung gab man zunächst 327 mg (0.986 mmol) Tetrabrommethan und nach
dessen Auflösung 318 mg (1.21 mmol) Triphenylphosphin portionsweise über 10
Minuten in fester Form. Man ließ 24 Stunden rühren und engte anschließend am
Rotationsverdampfer ein. Der Rückstand wurde mit Diethylether versetzt und 30 min
intensiv gerührt. Man filtrierte den Niederschlag ab und engte das Filtrat ein.
Die Aufreinigung erfolgte mittels Säulenchromatographie. Nur ein kleiner Teil des
Eluats enthielt reines Produkt [DC: Rf (PE/Et2O 8 : 2): 0.09], der Hauptteil bildete
Mischfraktionen mit einem Nebenprodukt, vermutlich mit dem entsprechenden α-
Anomer [DC: R1 (PE/Et2O 8 : 2): 0.075], die verworfen wurden.
Ausbeute: 56.0 mg (14% über zwei Stufen)
DC: Rf(PE/Et2O 8 : 2): 0.09
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.51-3.60, 3.79-3.89 (je 4H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-7, H-10); 4.40-4.79, 4.91-4.96 (11H, je m, H-1, H-6, H-11a . . . d); 7.27-7.42 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d)
15C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.1 (C-10); 56.0 (C-7); 68.7 (C-6); 73.1, 73.5, 74.4, 75.0 (C-11a . . . d); 73.4, 73.4, 79.2, 82.1 (C-2, C-3, C-4, C-5); 81.4, 82.4 (C-8, C-9); 101.7 (C-1); 127.5, 127.7, 127.8, 128.1, 128.2. 128.2, 128.3, 128.4 (C-13a . . . d, C14a . . . d, C-15a . . . d; 137.8, 138.4, 138.5, 138.7 (C-12a . . . d)
Ausbeute: 56.0 mg (14% über zwei Stufen)
DC: Rf(PE/Et2O 8 : 2): 0.09
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.51-3.60, 3.79-3.89 (je 4H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-7, H-10); 4.40-4.79, 4.91-4.96 (11H, je m, H-1, H-6, H-11a . . . d); 7.27-7.42 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d)
15C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.1 (C-10); 56.0 (C-7); 68.7 (C-6); 73.1, 73.5, 74.4, 75.0 (C-11a . . . d); 73.4, 73.4, 79.2, 82.1 (C-2, C-3, C-4, C-5); 81.4, 82.4 (C-8, C-9); 101.7 (C-1); 127.5, 127.7, 127.8, 128.1, 128.2. 128.2, 128.3, 128.4 (C-13a . . . d, C14a . . . d, C-15a . . . d; 137.8, 138.4, 138.5, 138.7 (C-12a . . . d)
C38H39BrO5
M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H40 79BrO6 [M+H]+: 671.201
Gefunden: 671.193
Berechnet für C38H40 81BrO6[M+H]+: 673.199
Gefunden: 673.199.
M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H40 79BrO6 [M+H]+: 671.201
Gefunden: 671.193
Berechnet für C38H40 81BrO6[M+H]+: 673.199
Gefunden: 673.199.
54 mg (80 µmol) 1-Brom-4-[2',3',4',6'-tetra-(O)-benzyl-α-D-glucosyl]-but-2-in 43
und 6.9 mg (32 µmol) Malonsäure-di-tert.-butylester wurden in 0.5 ml DMF gelöst.
Man fügte 3.2 mg 60%ige NaH-Suspension (80 µmol) in fester Form hinzu und ließ
bei RT 16 Stunden rühren. Die Reaktion wurde durch Zugabe von 2 ml Wasser und
2 ml Diethylether abgebrochen. Man trennte die organische Phase ab und ex
trahierte die wäßrige Phase noch zweimal mit Diethylether. Die vereinigten organi
schen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsul
fat getrocknet. Nach dem Einrotieren reinigte man den Rückstand mittels Säulen
chromatographie.
Ausbeute: 25.1 mg (56%)
SC: KG, PE/EE, 5 : 1
DC: Rf (PE/EE 5 : 1): 0.24
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 1.43 (18H, s, H-14); 2.92 (4H, m, H-10); 3.56-3.99 (10H, 2H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 4.18 (4H, m, H-7); 4.42-4.98 (16H, m, H-11a . . . d); 5.04 (2H, d, H-1); 7.11-7.39 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H- 15a . . . d); J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 22.9 (C-10); 27.8, (C-14), 54.5 (C-7); 57.2 (C-11); 68.4 (C-6); 70.6, 77.5, 79.4, 81.9 (C-2, C-3, C-4, C-5); 72.7, 73.5, 74.9, 75.6 (C-11a . . . d); 78.3, 81.6, 82.1 (C-8, C-9, C-13); 94.8 (C-1); 127.5, 127.5, 127.6, 127.8, 127.8, 127.9, 128.1, 128.3, 128.3, 128.3 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 138.0, 138.1, 138.3, 138.8 (C-12a . . . d), 167.8 (C-12)
Ausbeute: 25.1 mg (56%)
SC: KG, PE/EE, 5 : 1
DC: Rf (PE/EE 5 : 1): 0.24
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 1.43 (18H, s, H-14); 2.92 (4H, m, H-10); 3.56-3.99 (10H, 2H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 4.18 (4H, m, H-7); 4.42-4.98 (16H, m, H-11a . . . d); 5.04 (2H, d, H-1); 7.11-7.39 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H- 15a . . . d); J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 22.9 (C-10); 27.8, (C-14), 54.5 (C-7); 57.2 (C-11); 68.4 (C-6); 70.6, 77.5, 79.4, 81.9 (C-2, C-3, C-4, C-5); 72.7, 73.5, 74.9, 75.6 (C-11a . . . d); 78.3, 81.6, 82.1 (C-8, C-9, C-13); 94.8 (C-1); 127.5, 127.5, 127.6, 127.8, 127.8, 127.9, 128.1, 128.3, 128.3, 128.3 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 138.0, 138.1, 138.3, 138.8 (C-12a . . . d), 167.8 (C-12)
C87H96O16
M = 1397.7
HR-MS (FAB):
Berechnet für C87H96O16Na [M+Na]+: 1419.660
Gefunden: 1419.664
M = 1397.7
HR-MS (FAB):
Berechnet für C87H96O16Na [M+Na]+: 1419.660
Gefunden: 1419.664
20.2 mg (14.5 µmol) 2,2-Bis[4'-(2",3",4",6"-Tetra-(O)-benzyl-α-D-glucosyl)-but-2'-
inyl]malonsäuredi-tert.-butylester 47 und 6.9 mg 20%iges Pd/C wurden unter einer
Wasserstoffatmosphäre in 1.0 ml Aceton/Wasser (9 : 1) suspendiert. Man ließ 16
Stunden bei RT rühren. Nach gründlichem Spülen des Kolbens mit Argon wurde
die Reaktionsmischung über einen Membranfilter filtriert und das Filtrat am Rota
tionsverdampfer eingeengt. Der Rückstand konnte durch Filtration über Kieselgel
mit Methanol als Eluent gereinigt werden. Man isolierte ein farbloses Öl.
Ausbeute: 9.8 mg (99%)
SC: KG, EE/MeOH, 4 : 1
DC: Rf (EE/MeOH 4 : 1): 0.19
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CD3OD): 1.20-1.29, 1.60-1.79 (12H, je m, H-8, H-9, H-10); 1.43 (18H, s, H-14); 3.22-3.81 (16H, m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6, H-7); 4.75 (2H, d, H-1); J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CD3OD): 21.9, 31.1, 33.0 (C-8, C-9, C-10); 28.3 (C-14); 59.8 (C-11); 62.7 (C-6); 68.9 (C-7); 71.9 (C-3); 73.6, 73.7 (C-2, C-5); 75.2 (C-4); 82.4 (C-13); 100.2 (C-1); 172.6 (C-12)
Ausbeute: 9.8 mg (99%)
SC: KG, EE/MeOH, 4 : 1
DC: Rf (EE/MeOH 4 : 1): 0.19
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CD3OD): 1.20-1.29, 1.60-1.79 (12H, je m, H-8, H-9, H-10); 1.43 (18H, s, H-14); 3.22-3.81 (16H, m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6, H-7); 4.75 (2H, d, H-1); J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CD3OD): 21.9, 31.1, 33.0 (C-8, C-9, C-10); 28.3 (C-14); 59.8 (C-11); 62.7 (C-6); 68.9 (C-7); 71.9 (C-3); 73.6, 73.7 (C-2, C-5); 75.2 (C-4); 82.4 (C-13); 100.2 (C-1); 172.6 (C-12)
C31H56O16
M = 684.8
HR-MS (FAB):
Berechnet für C31H56O16Na [M+Na]+: 707.347
Gefunden: 707.350
M = 684.8
HR-MS (FAB):
Berechnet für C31H56O16Na [M+Na]+: 707.347
Gefunden: 707.350
90 mg (134 µmol) 1-Brom-4-[2',3',4',6'-tetra-(O)-benzyl-α-D-glucosyl]-but-2-in 43
und 5.7 mg (22 µmol) 3-Oxoglutarsäuredi-tert.-butylester wurden in 0.5 ml DMF
gelöst. Man fügte 4.6 mg 60%ige NaH-Suspension (110 µmol) in fester Form hinzu
und ließ bei RT 24 Stunden rühren. Die Reaktion wurde durch Zugabe von 2 ml
Wasser und 2 ml Diethylether abgebrochen. Man trennte die organische Phase ab
und extrahierte die wäßrige Phase nach zweimal mit Diethylether. Die verunreinig
ten organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Einrotieren reinigte man den Rückstand mittels
Säulenchromatographie.
Ausbeute: 19.8 mg (33%)
SC: KG, PE/EE, 4 : 1
DC: Rf (PE/EE 4 : 1): 0.12
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 1.44 (18H, s, H-14); 2.91-3.15 (8H, m, H-10, H-10a); 3.55-3.97 (20H, 4H, je m, H-2, H-2a, H-3, H-3a, H-4, H-4a, H-5, H-5a, H-6, H-6a); 4.15 (4H, m, H-7, H-7a); 4.39-4.96 (32H, m, H-11a . . . h); 5.05, 5.06 (je 2H, je d, H-1); 7.09-7.37 (80H, m, H-13a . . . h, H-14a . . . h, H-15a . . . h); J1,2 = 3.3 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 24.7, 24.8 (C-10, C-10a); 27.8 (C-15), 54.5 (C-7); 62.6 (C-11); 68.5 (C-6); 70.6, 77.5, 79.4, 81.9 (C-2, C-2a, C-3, C-3a, C-4, C-4a, C-5, C-5a); 72.5, 73.5, 74.9, 75.6 (C-16a . . . h); 79.2, 79.2, 81.6, 81.7 (C-8, C-8a, C-9, C-9a); 83.9 (C-14); 94.8 (C-1, C-1a); 127.5, 127.5, 127.6, 127.8, 127.8, 127.9, 128.0, 128.3, 128.3, 128.3, 128.4 (C-13a . . . h, C-14a . . . h, C-15a . . . h); 138.0, 138.1, 138.4, 138.9 (C-12a . . . h), 167.6 (C-13); 197.0 (C-12)
Ausbeute: 19.8 mg (33%)
SC: KG, PE/EE, 4 : 1
DC: Rf (PE/EE 4 : 1): 0.12
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 1.44 (18H, s, H-14); 2.91-3.15 (8H, m, H-10, H-10a); 3.55-3.97 (20H, 4H, je m, H-2, H-2a, H-3, H-3a, H-4, H-4a, H-5, H-5a, H-6, H-6a); 4.15 (4H, m, H-7, H-7a); 4.39-4.96 (32H, m, H-11a . . . h); 5.05, 5.06 (je 2H, je d, H-1); 7.09-7.37 (80H, m, H-13a . . . h, H-14a . . . h, H-15a . . . h); J1,2 = 3.3 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 24.7, 24.8 (C-10, C-10a); 27.8 (C-15), 54.5 (C-7); 62.6 (C-11); 68.5 (C-6); 70.6, 77.5, 79.4, 81.9 (C-2, C-2a, C-3, C-3a, C-4, C-4a, C-5, C-5a); 72.5, 73.5, 74.9, 75.6 (C-16a . . . h); 79.2, 79.2, 81.6, 81.7 (C-8, C-8a, C-9, C-9a); 83.9 (C-14); 94.8 (C-1, C-1a); 127.5, 127.5, 127.6, 127.8, 127.8, 127.9, 128.0, 128.3, 128.3, 128.3, 128.4 (C-13a . . . h, C-14a . . . h, C-15a . . . h); 138.0, 138.1, 138.4, 138.9 (C-12a . . . h), 167.6 (C-13); 197.0 (C-12)
C165H174O29
M = 2621.4
MS (ESI):
Berechnet für C165H174O29Na [M+Na+]: 2644.4
Gefunden: 2644.2
M = 2621.4
MS (ESI):
Berechnet für C165H174O29Na [M+Na+]: 2644.4
Gefunden: 2644.2
17.2 mg (6.56 µmol) 2,2,4,4-Tetrakis[4'-(2",3",4",6"-Tetra-(O)-benzyl-α-D-gluco
pyranosyl)-but-2'-inyl]-3-oxoglutarsäuredi-tert.-butylester (49) und 5.8 mg 20%iges
Pd/C wurden unter einer Wasserstoffatmosphäre in 1.0 ml Aceton/Wasser (9 : 1)
suspendiert und analog Vorschrift 48 umgesetzt und aufgearbeitet. Der Rückstand
wurde mittels Säulenchromatographie gereinigt. Man isolierte ein farbloses Öl.
Ausbeute: 2.1 mg (27%)
SC: KG, PE/EE, 2 : 1
DC: Rf (PE/EE 2 : 1): 0.15
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CD3OD): 1.20-1.37, 1.58-1.63 (24H, je m, H-8, H-8a, H-9, H-9a, H-10, H-10a); 1.45 (18H, s, H-15); 3.22-3.81 (16H, m, H-2, H-2a, H-3, H-3a, H-4, H-4a, H-5, H-5a, H-6, H-6a, H-7, H-7a); Signal für H-1 und H-1a, erwartet bei δ = 4.75, wird vermutlich vom starken Lösungsmittelsignal bei δ = 4.78 überdeckt
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CD3OD): 22.3, 31.3, 34.1 (C-8, C-9, C-10); 28.6 (C-15); 62.9 (C-6); 66.6 (C-11); 69.1 (C-7); 72.0 (C-3); 73.8, 73.8 (C-2, C-5); 75.3 (C-4); 83.4 (C-14); 100.3 (C-1); 172.8 (C-13), 208.6 (C-12)
Ausbeute: 2.1 mg (27%)
SC: KG, PE/EE, 2 : 1
DC: Rf (PE/EE 2 : 1): 0.15
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CD3OD): 1.20-1.37, 1.58-1.63 (24H, je m, H-8, H-8a, H-9, H-9a, H-10, H-10a); 1.45 (18H, s, H-15); 3.22-3.81 (16H, m, H-2, H-2a, H-3, H-3a, H-4, H-4a, H-5, H-5a, H-6, H-6a, H-7, H-7a); Signal für H-1 und H-1a, erwartet bei δ = 4.75, wird vermutlich vom starken Lösungsmittelsignal bei δ = 4.78 überdeckt
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CD3OD): 22.3, 31.3, 34.1 (C-8, C-9, C-10); 28.6 (C-15); 62.9 (C-6); 66.6 (C-11); 69.1 (C-7); 72.0 (C-3); 73.8, 73.8 (C-2, C-5); 75.3 (C-4); 83.4 (C-14); 100.3 (C-1); 172.8 (C-13), 208.6 (C-12)
C53H94O29
M = 1195.3
HR-MS (FAB):
Berechnet für C53H94O29Na [M+Na+]: 1217.578
Gefunden: 1217.581
M = 1195.3
HR-MS (FAB):
Berechnet für C53H94O29Na [M+Na+]: 1217.578
Gefunden: 1217.581
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen umfassend die
Reaktion eines mindestens bisubstituierten Alkinylhalogenids mit einer C-H-
aciden Carbonylverbindung in Gegenwart einer Base.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Base NaH, Natriumethylat, DBU oder
LiH ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die C-H-acide Carbonylverbin
dung Acetondicarbonsäurediethylester, Acetessigester, Malonsäurediethyle
ster, Acetondicarbonsäuredi(2-trimethylsilylethyl)ester oder Acetondicarbon
säuredi-t-butylester ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das mindestens bisubstituierte
Alkinylhalogenid sich von 1-Brom-2-butin-4-ol oder 1-Brom-2-hexin-6-ol
ableitet.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das mindestens bisubstituierte
Alkinylhalogenid folgende Struktur hat:
Hal-CH2-C∼C-R
mit R = Benzoyl-, Ethyl-, tert-Butyl-, Benzyl-, Silylgruppe, pharmazeutische Wirkstoffe, Saccharid.
Hal-CH2-C∼C-R
mit R = Benzoyl-, Ethyl-, tert-Butyl-, Benzyl-, Silylgruppe, pharmazeutische Wirkstoffe, Saccharid.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Reaktion in einem
polaren, aprotischen, organischen Lösungsmittel stattfindet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Komponenten C-H-
acide Carbonylverbindung, Alkinylhalogenid und Base im Verhältnis 1 : < 4 : < 4,5
umgesetzt werden.
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|---|---|---|---|
| DE10029709A DE10029709A1 (de) | 2000-06-16 | 2000-06-16 | Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10029709A DE10029709A1 (de) | 2000-06-16 | 2000-06-16 | Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen |
Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10029709A Ceased DE10029709A1 (de) | 2000-06-16 | 2000-06-16 | Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen |
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| US9383364B2 (en) | 2011-03-07 | 2016-07-05 | University Of Louisville Research Foundation, Inc. | Predictive marker of DNMT1 inhibitor therapeutic efficacy and methods of using the marker |
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