[go: up one dir, main page]

DE10029709A1 - Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen

Info

Publication number
DE10029709A1
DE10029709A1 DE10029709A DE10029709A DE10029709A1 DE 10029709 A1 DE10029709 A1 DE 10029709A1 DE 10029709 A DE10029709 A DE 10029709A DE 10029709 A DE10029709 A DE 10029709A DE 10029709 A1 DE10029709 A1 DE 10029709A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
groups
alkynyl halide
bisubstituted
bromo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10029709A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Wiesler
Stefan Raddatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ
Original Assignee
Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ filed Critical Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ
Priority to DE10029709A priority Critical patent/DE10029709A1/de
Priority to PCT/DE2001/002230 priority patent/WO2001096262A1/de
Publication of DE10029709A1 publication Critical patent/DE10029709A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G83/00Macromolecular compounds not provided for in groups C08G2/00 - C08G81/00
    • C08G83/002Dendritic macromolecules
    • C08G83/003Dendrimers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P35/00Antineoplastic agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07HSUGARS; DERIVATIVES THEREOF; NUCLEOSIDES; NUCLEOTIDES; NUCLEIC ACIDS
    • C07H15/00Compounds containing hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals directly attached to hetero atoms of saccharide radicals
    • C07H15/02Acyclic radicals, not substituted by cyclic structures
    • C07H15/04Acyclic radicals, not substituted by cyclic structures attached to an oxygen atom of the saccharide radical

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Abstract

Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist ein Verfahren, bei dem hochsubstituierte Alkinylhalogenide mit CH-aciden Carbonylverbindungen in Gegenwart eines Reduktionsmittels umgesetzt werden.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen.
Für biologische Anwendungen haben dendritische Strukturen, insbesondere dendritische Saccharidstrukturen, in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeu­ tung erfahren. Man hat erkannt, daß dendritische Strukturen für biologische Erken­ nungsprozesse eine Rolle spielen, z. B. bei der Metastatisierung oder bei Infektio­ nen durch Viren bzw. Bakterien (Varki, Glycobiology 1993, 3, 97). Die zum Aufbau dieser Strukturen verwendeten Reaktionen leiden jedoch allesamt unter dem Nachteil, daß sie keine Möglichkeit bieten, verschiedenste (Zucker)strukturen in wenigen Reaktionsschritten einzuführen.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem dendritische Strukturen (insbesondere dendritische Sac­ charidstrukturen mit hoher Variabilität) einfach, kostengünstig, in hoher Variabilität und in guten Ausbeuten darzustellen sind.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Gegenstände in den Patentansprüchen erreicht.
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist somit ein Verfahren, bei dem hoch­ substituierte Alkinylhalogenide mit CH-aciden Carbonylverbindungen in Gegenwart einer starken Base umgesetzt werden.
Dendrimere/dendritische Strukturen sind dreidimensionale, hoch geordnete oligo­ mere bzw. -polymere Verbindungen. Diese weisen mehrere reaktionsfähige Grup­ pen auf. An diese Gruppen werden Substanzen gebunden. Auf diese Weise werden Dendrimere der ersten Generation erhalten. An die Substanzen des Den­ drimers der ersten Generation können weitere Substanzen gebunden werden, die dann mit weiteren Substanzen verknüpft werden können. Dabei werden Den­ drimere der zweiten Generation erhalten. Durch Wiederholung dieser Reaktions­ folge werden Dendrimere höherer Generationen erhalten.
Die vorliegende Erfindung basiert auf dem Befund, daß auch hochsubstituierte Alkinylhalogenide in guten bis sehr guten Ausbeuten reaktive C-H-acide Verbindun­ gen mehrfach (z. B. bis zu viermal) alkylieren können. Anschließend können ggf. vorhandene Estergruppierungen oder Schutzgruppen abgespalten und die ver­ bleibende Ketofunktion reduziert werden, so daß eine Alkoholfunktion entsteht. Diese Alkoholfunktion kann erneut mit einem reaktiven Alkinylhalogenid alkyliert werden, was die Generierung eines Spacers in der entstehenden dendrimeren Struktur bedeutet. Als Spacer kommen deshalb bevorzugt gesättigte oder ungesät­ tigte Kohlenwasserstoffketten, vorzugsweise C2-C18-Gruppen, die ggf. Hetero­ atome, wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoffatome enthalten, vor. Das zugrunde liegende Reaktionsschema ist in Fig. 1 gezeigt. Ein bevorzugtes Reaktionsschema zur Herstellung dendrimerer Saccharidstrukturen ist in Fig. 2 gezeigt.
Erfindungsgemäß soll unter einer C-H-aciden Carbonylverbindung jeglicher Kohlen­ wasserstoff mit einer -C=O-Gruppierung verstanden werden, bei denen die Ab­ spaltung eines oder mehrerer Protonen erleichtert ist. Bevorzugte C-H-acide Verbindungen sind Acetondicarbonsäurediethylester, Acetessigester, Malonsäure­ diethylester, Acetondicarbonsäuredi(2-trimethylsilylethyl)ester, Acetondicarbonsäu­ redi-t-butylester.
Erfindungsgemäß sollen unter einem Alkinylhalogenid alle aliphatischen, alicycli­ schen oder aromatischen Kohlenwasserstoffe verstanden werden, die eine minde­ stens bisubstituierte C-C-Dreifachbindung aufweisen und einen Halogen-Sub­ stituenten aufweisen. Der Halogensubstituent kann Fluorid, Bromid, Chlorid oder Iodid sein, wobei Bromid bevorzugt ist. Ganz bevorzugte Verbindungen sind 2- Alkinylhalogenide, wie 1-Brom-2-butin-4-ol oder 1-Brom-2-hexin-6-ol. Die Alkinyl­ halogenide weisen bevorzugt an mindestens einem ihrer Ende eine Modifikation R auf. Bevorzugt haben die Alkinylhalogenide deshalb folgende Struktur: Hal-CH2-C∼C-R [mit R = chemische Schutzgruppen (z. B. Acylgruppen (z. B. Benzoyl), Alkylgruppen (z. B. Methyl-, Ethyl-, n-Propyl, iso-Propyl), tert-Butylgruppen, Benzyl­ gruppen, Silylgruppen), pharmazeutische Wirkstoffe, wie z. B. Peptide oder Glyco­ peptide, bevorzugt ist R = Saccharid]. Der Ausdruck "Saccharid" umfaßt Sac­ charide jeglicher Art, insbesondere Monosaccharide in allen stereoisomeren und enantiomeren Formen, z. B. Pentosen und Hexosen, wie α- und β-D-Glukose und Derivate davon, wie mit Schutzgruppen, z. B. Benzyl geschützte Saccharide und/oder mit funktionellen Gruppen, wie Aminogruppen, Phosphatgruppen oder Haloge­ nidgruppen, modifizierte Saccharide. Als Saccharide gelten hier besonders Inosite, ganz besonders optisch aktive Derivate von myo-Inosit und Quebrachitol, z. B. aus Galactinolen, sowohl aus pflanzlichen Quellen, wie Zuckerrüben, als auch aus Milchprodukten, oder durch enzymatische Enantiomerentrennung gewonnene Derivate. Die Saccharide können gleich oder verschieden voneinander sein. Zwischen dem eigentlichen Alkylhalogenid und der Modifikationen können sich zur Verminderung von sterischen Wechselwirkungen auch Linker bzw. Spacer, wie (CH2)n-Gruppen mit n = 1-20, befinden, wobei diese auch Heteroatome, wie N, O und S enthalten können.
In einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäß hergestellten den­ drimeren Struktur liegt zwischen der aus der C-H-aciden Verbindung stammenden Kernstruktur und einem bis maximal allen der Endmodifikationen (z. B. Sacchariden) ein wie vorstehend definierter Spacer vor. Liegen mehrere Spacer vor, können diese gleich oder verschieden voneinander sein.
Zur Kopplung der bisubstituierten Alkin-Bausteine an die C-H-aciden Verbindungen hat es sich als bevorzugt herausgestellt in einem polaren, aprotischen organischen Lösungsmittel (z. B. DMF, DMSO) unter basischen Bedingungen (z. B. unter Zusatz von NaH, Natriumethylat, Deazabicycloundecan (DBU), LIH, wobei NaH bevorzugt ist) zu arbeiten. Allgemein wurde die mehrmalige Reaktion zwischen einer C-H- aciden Verbindung und einem unsubstituierten Alkinylbromid bereits von R. K. Singh in Synthesis 1985, 54 beschrieben. Diese Reaktion läuft jedoch unter Pha­ sentransferkatalyse ab. Alle organischen Stoffe sind in einer organischen Phase, die notwendige Base (z. B. Hydroxid) ist in Wasser gelöst. Durch intensives Rühren erzeugt man ein Suspension, wobei das Hydroxid mit Hilfe eines geeigneten Gegenions (meist Tetrabutylammonium = Phasentransferkatalysator) in die organi­ sche Phase "geschleppt" werden kann und dort ein Proton abstrahieren kann. Da bei dieser Reaktion die Natronlauge in mindestens 10-20fachem Überschuß eingesetzt wird, läßt sich bei der Alkylierung von z. B. Malonestern keine monosub­ stituierte Spezies, sondern fast immer nur die bialkylierte Spezies isolieren.
Die Verhältnisse, in denen die Komponenten miteinander reagieren, können von einem Fachmann bestimmt werden. Vorzugsweise liegt das Verhältnis der Kompo­ nenten bei:
Die Reaktionszeiten können zwischen 2 und 24, bevorzugt zwischen 5 und 20, ganz bevorzugt 8 bis 15 Stunden betragen.
Die Reaktionstemperaturen liegen zwischen 0°C und 60°C, bevorzugt zwischen 20 und 40°C, ganz bevorzugt bei Raumtemperatur bis ca. 30°C.
Im Laufe der Reaktion müssen weniger alkylierte Spezies dann nicht abgetrennt werden, wenn 2 (z. B. ausgehend vom Malonester) oder 4 (ausgehend von Aceton­ dicarbonsäureester) gleiche Reste angefügt werden sollen. Dann handelt es sich um eine sog. erschöpfende Alkylierung, die als "Ein-Topf-Reaktion" stattfinden kann. Sollen jedoch Spezies mit verschiedenen Dendrimerarmen synthetisiert werden, sollte nach jedem Alkylierungsschritt gereinigt werden. Diese Reinigung, wie auch die Reinigung jeglicher Zwischen- oder Endprodukte, kann mittels Säu­ lenchromatographie erfolgen, z. B. über Kieselgel 60 (Fa. Machery-Nagel) mit Petrolether/Essigester als Laufmittel.
Bevorzugte Verbindungen, die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren her­ gestellt bzw. umgesetzt werden, sind die in den nachfolgenden Beispielen ge­ zeigten Verbindungen 43α, 43β, 44, 47, 48, 49 und 50.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet je nach Wahl der Ausgangsverbindungen verschiedene Möglichkeiten: Bei der Wahl einer unsymmetrischen C-H-aciden Verbindungen (z. B. Acetessigester) ist es möglich, Deprotonierung und Alkylierung zu steuern, so daß man nach und nach vier einzelne und auch unterschiedlich substituierte Alkinylhalogenide regioselektiv ankoppeln kann. Dies bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Spacerlängen und z. B. Zuckergruppierungen ein­ zusetzen. Die Konfiguration am anomeren Zentrum wird vorher bei der Anbindung des Zuckerbausteins an das Alkinylbromid festgelegt, so daß anomerenreine Verbindungen gewonnen werden können. Nach Abspaltung eventuell vorhandener Estergruppen wird die Keto-Gruppe in die Alkoholfunktion übergeführt, so daß ein weiterer Spacer eingeführt werden kann, an den z. B. ein gewünschter Wirkstoff gekoppelt sein kann. Eine solches Reaktionsschema ist in Fig. 3 gezeigt.
Erfindungsgemäß hergestellte Dendrimere zeichnen sich durch eine Reihe von vorteilhaften Eigenschaften aus. Sie sind biologisch abbaubar. Daher sind sie leicht zu entsorgen. Desweiteren sind sie im wesentlichen aus nachwachsenden Roh­ stoffen hergestellt. Somit werden fossile Rohstoffe geschont und die CO2-Bilanz neutral gehalten. Weiterhin liegen die erfindungsgemäßen Dendrimere in genau definierten Strukturen vor, d. h. es gibt keine Fehlstellen und/oder inter- oder intramolekulare Bindungen. Ferner weisen erfindungsgemäße Dendrimere chirale C-Atome auf. Darüberhinaus können sie aufgrund ihres Aufbaus chemische Verbin­ dungen gut binden und unter geeigneten Bedingungen leicht wieder abgeben. Desweiteren sind erfindungsgemäße Dendrimere in der Lage, selektive Wechsel­ wirkungen mit Zucker-spezifischen Rezeptoren einzugehen und somit z. B. an Viren, Bakterien und Zellen zu binden.
Daher eignen sich erfindungsgemäß hergestellten Dendrimere bestens als Säulen­ material zur Abtrennung von Stoffen aus Gemischen von Produkten, insbesondere zur Trennung von Racematen in Enantiomere. Ferner können sie aufgrund ihrer Wechselwirkungen mit Rezeptoren für die affinitätschromatographische Isolation von Lektinen und anderen Glycoproteinen sowie als Zelladhäsionsinhibitoren, z. B. von Viren und Bakterien zum Infektionsschutz, eingesetzt werden.
Darüberhinaus können erfindungsgemäß hergestellte Dendrimere für eine Vielzahl weiterer Verwendungen vorgesehen werden. Beispielsweise können sie als Kataly­ satoren bei der enatioselektiven Synthese eingesetzt werden. Auch eignen sie sich im medizinischen Bereich, z. B. als Träger von Arzneistoffen, insbesondere zum Einsatz bei Depotmedikamenten und zur gezielten Einschleusung von Wirkstoffen in Zielzellen (drug-targeting). Desweiteren können sie zur Verhinderung von Ab­ stoßungsreaktionen bei Organtransplantationen eingesetzt werden. Auch können erfindungsgemäße Dendrimere zur Oberflächenbeschichtung wäßriger Medien und als Micellen verwendet werden. Weiterhin können sie, insbesondere wenn sie in der äußersten Schale funktionelle Gruppen, wie Amino-Gruppen tragen, zur Trans­ fektion, als multi-antigene Determinanten, künstliche Vaccinen oder Enzymmodelle in Analogie zu Cyclodextrinen eingesetzt werden. Ferner können erfindungs­ gemäße Dendrimere, die Festphasen-konjugiert sind, insbesondere Derivate von Inositol, zur Aufbereitung Bakterien-verseuchten Trinkwassers verwendet werden. Desweiteren können erfindungsgemäße Dendrimere, wenn sie mit Farbstoffen verknüpft sind, zur Markierung von Lektinen in histochemischen und zytoche­ mischen Verfahren eingesetzt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 allgemeines Reaktionsschema,
Fig. 2 Aufbau einer dendrimeren Struktur ausgehend von einem Galactose- modifizierten Alkinylbromid und Acetondicarbonsäurester,
Fig. 3 Aufbau einer dendrimeren Struktur ausgehend von einem Zucker- modifizierten Alkinylbromid und Acetessigester.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1 Herstellung von 1-Brom-4[2',3',4',6'-tetra-O-benzyl-α-D-glucopyra­ nosyl]-but-2-in (43α) und 1-Brom-4[2',3',4',6'-tetra-O-benzyl-β-D- glucopyranosyl]-but-2-in (43β)
1.23 g (1.80 mmol) 2,3,4,6-Tetra-O-benzyl-α(-bzw. β-)-D-glucopyranosyl-trichlora­ cetimidat [Schmidt et al., Angew. Chem. 1980, 92, 763] und 373 mg (2,50 mmol) 1-Brombut-2-in-4-ol wurden in 16 ml Dichlormethan unter Argon gelöst und auf -30°C abgekühlt. Über ein Septum gab man tropfenweise 60 µl (72 mg, 0.32 mmol) Trimethylsilyltrifluormethansulfonat dazu. Unter Rühren ließ man den Ansatz über Nacht auf RT erwärmen. Man schüttelte die Reaktionsmischung mit gesättigter Natriumhydrogencarbonat-Lösung aus und trennte die organische Phase ab. Die wäßrige Phase wurde noch zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Man vereinigte die organischen Phasen und trocknete über wasserfreiem Natriumsulfat. Es wurde eingeengt und der Rückstand mittels Säulenchromatrographie getrennt.
SC: KG, PE/EE (17 : 3)
43α:
Ausbeute: 501 mg (41%)
DC: Rf (PE/EE 17 : 3): 0.17
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.57-3.80, 3.94-4.03 (4H, 2H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 3.89 (2H, t, H-10); 4.30 (2H, t, H-7); 4.43-5.00 (8H, m, H-11a . . . d); 5.04 (1H, d, H-1); 7.11-7.39 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d), J7,10 = 1.9 Hz, J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.0 (C-10); 54.7 (C-7); 68.4 (C-6).; 70.7, 77.5, 79.3, 81.6 (C-2, C-3, C-4, C-5); 72.9, 73.4, 75.0, 75.7 (C-11a . . . d); 81.5, 82.1 (C-8, C-9); 95.4 (C-1); 127.5, 127.6, 127.6, 127.8, 127.9, 128.1, 128.3, 128.4 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 137.8, 137.9, 138.2, 138.7 (C-12a . . . d)
C38H39BrO6. M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H39 81BrO6Na [M+Na+]: 695.181
Gefunden: 695.181
Berechnet für C38H39 79BrO6Na [M+Na+]: 693.182
Gefunden: 693.182
43β:
Ausbeute: 392 mg (32%)
DC: Rf (PE/EE 17 : 3): 0.20
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.43-3.76 (6H, m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 3.89 (2H, t, H-10); 4.46-4.97 (11H, m, H-1, H-7, H-11a . . . d); 7.12-7.40 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d); J7,10 = 2.0 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.0 (C-10); 56.3 (C-7); 68.8 (C-6); 73.5, 74.7, 74.9, 75.6 (C-11a . . . d); 74.9, 77.6, 82.0, 84.6 (C-2, C-3, C-4, C-5), 81.7, 82.0 (C-8, C-9); 101.6 (C-1); 127.6, 127.6, 127.6, 127.7, 127.7, 127.8, 127.9, 128.2, 128.3 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 138.1, 138.4, 138.6 (C-12a . . . d)
C38H39BrO6
M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H39 79BrO6Na [M+Na+]: 693.183
Gefunden: 693.181
Berechnet für C38H39 81BrO6Na [M+Na+]: 695.181
Gefunden: 695.183
Beispiel 2 Herstellung von 1-Brom-4-[2',3',4',6'-Tetra-(O)-benzyl-α-D-galacto­ pyranosyl]-but-2-in (44)
3.51 g (5.12 mmol) [2,3,4,6-Tetra-(O)-benzyl-β-D-galactogyranosyl]-trichloraceti­ midat [Schmidt 1980] und 879 mg (10.2 mmol) 2-Butin-1,4-diol wurden in 15 ml abs. Acetonitril suspendiert. Man kühlte auf 15°C ab und tropfte 150 µl (≈ 184 mg, 0.82 mmol) Trimethylsilyltrifluormethansulfonat dazu. Nach dreißig Minuten brach man die Reaktion durch Zugabe von 250 mg festem Natriumhydrogencarbonat ab. Nach weiteren 30 Minuten ließ man auf Raumtemperatur erwärmen und filtrierte. Das Filtrat wurde am Rotationsverdampfer eingeengt und der Rückstand durch Säulenchromatographie über Kieselgel mit PE/EE 7 : 3 gereinigt. Das Gemisch der beiden anomeren Produkte wurde als farbloses Öl mit der Masse 2.55 g gewon­ nen, der R-Wert betrug 0.21 auf dem DC mit PE/EE 2 : 1. Im ESI-Massenspektrum fand man für die errechnete Molmasse M = 608.7 des Zwischenproduktes erwar­ tungsgemäß die Signale für [M+H]+, [M+NH4]+ und [M+Na]+.
307 mg des Zwischenproduktes wurden in 3 ml abs. CH2Cl2 gelöst. Zu dieser Lösung gab man zunächst 327 mg (0.986 mmol) Tetrabrommethan und nach dessen Auflösung 318 mg (1.21 mmol) Triphenylphosphin portionsweise über 10 Minuten in fester Form. Man ließ 24 Stunden rühren und engte anschließend am Rotationsverdampfer ein. Der Rückstand wurde mit Diethylether versetzt und 30 min intensiv gerührt. Man filtrierte den Niederschlag ab und engte das Filtrat ein. Die Aufreinigung erfolgte mittels Säulenchromatographie. Nur ein kleiner Teil des Eluats enthielt reines Produkt [DC: Rf (PE/Et2O 8 : 2): 0.09], der Hauptteil bildete Mischfraktionen mit einem Nebenprodukt, vermutlich mit dem entsprechenden α- Anomer [DC: R1 (PE/Et2O 8 : 2): 0.075], die verworfen wurden.
Ausbeute: 56.0 mg (14% über zwei Stufen)
DC: Rf(PE/Et2O 8 : 2): 0.09
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 3.51-3.60, 3.79-3.89 (je 4H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-7, H-10); 4.40-4.79, 4.91-4.96 (11H, je m, H-1, H-6, H-11a . . . d); 7.27-7.42 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H-15a . . . d)
15C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 14.1 (C-10); 56.0 (C-7); 68.7 (C-6); 73.1, 73.5, 74.4, 75.0 (C-11a . . . d); 73.4, 73.4, 79.2, 82.1 (C-2, C-3, C-4, C-5); 81.4, 82.4 (C-8, C-9); 101.7 (C-1); 127.5, 127.7, 127.8, 128.1, 128.2. 128.2, 128.3, 128.4 (C-13a . . . d, C14a . . . d, C-15a . . . d; 137.8, 138.4, 138.5, 138.7 (C-12a . . . d)
C38H39BrO5
M = 672.6
HR-MS (FAB):
Berechnet für C38H40 79BrO6 [M+H]+: 671.201
Gefunden: 671.193
Berechnet für C38H40 81BrO6[M+H]+: 673.199
Gefunden: 673.199.
Beispiel 3 2,2-Bis[4'-(2",3",4",6"-Tetra-(O)-benzyl-α-D-glucosyl)-but-2'-inyl]- malonsäuredi-tert.-butylester (47)
54 mg (80 µmol) 1-Brom-4-[2',3',4',6'-tetra-(O)-benzyl-α-D-glucosyl]-but-2-in 43 und 6.9 mg (32 µmol) Malonsäure-di-tert.-butylester wurden in 0.5 ml DMF gelöst. Man fügte 3.2 mg 60%ige NaH-Suspension (80 µmol) in fester Form hinzu und ließ bei RT 16 Stunden rühren. Die Reaktion wurde durch Zugabe von 2 ml Wasser und 2 ml Diethylether abgebrochen. Man trennte die organische Phase ab und ex­ trahierte die wäßrige Phase noch zweimal mit Diethylether. Die vereinigten organi­ schen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsul­ fat getrocknet. Nach dem Einrotieren reinigte man den Rückstand mittels Säulen­ chromatographie.
Ausbeute: 25.1 mg (56%)
SC: KG, PE/EE, 5 : 1
DC: Rf (PE/EE 5 : 1): 0.24
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 1.43 (18H, s, H-14); 2.92 (4H, m, H-10); 3.56-3.99 (10H, 2H, je m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6); 4.18 (4H, m, H-7); 4.42-4.98 (16H, m, H-11a . . . d); 5.04 (2H, d, H-1); 7.11-7.39 (20H, m, H-13a . . . d, H-14a . . . d, H- 15a . . . d); J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 22.9 (C-10); 27.8, (C-14), 54.5 (C-7); 57.2 (C-11); 68.4 (C-6); 70.6, 77.5, 79.4, 81.9 (C-2, C-3, C-4, C-5); 72.7, 73.5, 74.9, 75.6 (C-11a . . . d); 78.3, 81.6, 82.1 (C-8, C-9, C-13); 94.8 (C-1); 127.5, 127.5, 127.6, 127.8, 127.8, 127.9, 128.1, 128.3, 128.3, 128.3 (C-13a . . . d, C-14a . . . d, C-15a . . . d); 138.0, 138.1, 138.3, 138.8 (C-12a . . . d), 167.8 (C-12)
C87H96O16
M = 1397.7
HR-MS (FAB):
Berechnet für C87H96O16Na [M+Na]+: 1419.660
Gefunden: 1419.664
Beispiel 4 Herstellung von 2,2-Bis[4'-α-D-glucopyranosyl-butyl]-malonsäure­ di-tert.-butylester (48)
20.2 mg (14.5 µmol) 2,2-Bis[4'-(2",3",4",6"-Tetra-(O)-benzyl-α-D-glucosyl)-but-2'- inyl]malonsäuredi-tert.-butylester 47 und 6.9 mg 20%iges Pd/C wurden unter einer Wasserstoffatmosphäre in 1.0 ml Aceton/Wasser (9 : 1) suspendiert. Man ließ 16 Stunden bei RT rühren. Nach gründlichem Spülen des Kolbens mit Argon wurde die Reaktionsmischung über einen Membranfilter filtriert und das Filtrat am Rota­ tionsverdampfer eingeengt. Der Rückstand konnte durch Filtration über Kieselgel mit Methanol als Eluent gereinigt werden. Man isolierte ein farbloses Öl.
Ausbeute: 9.8 mg (99%)
SC: KG, EE/MeOH, 4 : 1
DC: Rf (EE/MeOH 4 : 1): 0.19
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CD3OD): 1.20-1.29, 1.60-1.79 (12H, je m, H-8, H-9, H-10); 1.43 (18H, s, H-14); 3.22-3.81 (16H, m, H-2, H-3, H-4, H-5, H-6, H-7); 4.75 (2H, d, H-1); J1,2 = 3.6 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CD3OD): 21.9, 31.1, 33.0 (C-8, C-9, C-10); 28.3 (C-14); 59.8 (C-11); 62.7 (C-6); 68.9 (C-7); 71.9 (C-3); 73.6, 73.7 (C-2, C-5); 75.2 (C-4); 82.4 (C-13); 100.2 (C-1); 172.6 (C-12)
C31H56O16
M = 684.8
HR-MS (FAB):
Berechnet für C31H56O16Na [M+Na]+: 707.347
Gefunden: 707.350
Beispiel 5 Herstellung von 2,2,4,4-Tetrakis[4'-(2",3",4",6"-Tetra-(O)-benzyl- α-D-glucapyranosyl)-but-2'-inyl]-3-oxoglutarsäuredi-tert.-butylester (49)
90 mg (134 µmol) 1-Brom-4-[2',3',4',6'-tetra-(O)-benzyl-α-D-glucosyl]-but-2-in 43 und 5.7 mg (22 µmol) 3-Oxoglutarsäuredi-tert.-butylester wurden in 0.5 ml DMF gelöst. Man fügte 4.6 mg 60%ige NaH-Suspension (110 µmol) in fester Form hinzu und ließ bei RT 24 Stunden rühren. Die Reaktion wurde durch Zugabe von 2 ml Wasser und 2 ml Diethylether abgebrochen. Man trennte die organische Phase ab und extrahierte die wäßrige Phase nach zweimal mit Diethylether. Die verunreinig­ ten organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Einrotieren reinigte man den Rückstand mittels Säulenchromatographie.
Ausbeute: 19.8 mg (33%)
SC: KG, PE/EE, 4 : 1
DC: Rf (PE/EE 4 : 1): 0.12
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CDCl3): 1.44 (18H, s, H-14); 2.91-3.15 (8H, m, H-10, H-10a); 3.55-3.97 (20H, 4H, je m, H-2, H-2a, H-3, H-3a, H-4, H-4a, H-5, H-5a, H-6, H-6a); 4.15 (4H, m, H-7, H-7a); 4.39-4.96 (32H, m, H-11a . . . h); 5.05, 5.06 (je 2H, je d, H-1); 7.09-7.37 (80H, m, H-13a . . . h, H-14a . . . h, H-15a . . . h); J1,2 = 3.3 Hz
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CDCl3): 24.7, 24.8 (C-10, C-10a); 27.8 (C-15), 54.5 (C-7); 62.6 (C-11); 68.5 (C-6); 70.6, 77.5, 79.4, 81.9 (C-2, C-2a, C-3, C-3a, C-4, C-4a, C-5, C-5a); 72.5, 73.5, 74.9, 75.6 (C-16a . . . h); 79.2, 79.2, 81.6, 81.7 (C-8, C-8a, C-9, C-9a); 83.9 (C-14); 94.8 (C-1, C-1a); 127.5, 127.5, 127.6, 127.8, 127.8, 127.9, 128.0, 128.3, 128.3, 128.3, 128.4 (C-13a . . . h, C-14a . . . h, C-15a . . . h); 138.0, 138.1, 138.4, 138.9 (C-12a . . . h), 167.6 (C-13); 197.0 (C-12)
C165H174O29
M = 2621.4
MS (ESI):
Berechnet für C165H174O29Na [M+Na+]: 2644.4
Gefunden: 2644.2
Beispiel 6 Herstellung von 2,2,4,4-Tetrakis[4'-(α-D-glucopyranosyl)-butyl]-3- oxoglutarsäuredi-tert-butylester (50)
17.2 mg (6.56 µmol) 2,2,4,4-Tetrakis[4'-(2",3",4",6"-Tetra-(O)-benzyl-α-D-gluco­ pyranosyl)-but-2'-inyl]-3-oxoglutarsäuredi-tert.-butylester (49) und 5.8 mg 20%iges Pd/C wurden unter einer Wasserstoffatmosphäre in 1.0 ml Aceton/Wasser (9 : 1) suspendiert und analog Vorschrift 48 umgesetzt und aufgearbeitet. Der Rückstand wurde mittels Säulenchromatographie gereinigt. Man isolierte ein farbloses Öl.
Ausbeute: 2.1 mg (27%)
SC: KG, PE/EE, 2 : 1
DC: Rf (PE/EE 2 : 1): 0.15
1H-NMR: δH (250.13 MHz; CD3OD): 1.20-1.37, 1.58-1.63 (24H, je m, H-8, H-8a, H-9, H-9a, H-10, H-10a); 1.45 (18H, s, H-15); 3.22-3.81 (16H, m, H-2, H-2a, H-3, H-3a, H-4, H-4a, H-5, H-5a, H-6, H-6a, H-7, H-7a); Signal für H-1 und H-1a, erwartet bei δ = 4.75, wird vermutlich vom starken Lösungsmittelsignal bei δ = 4.78 überdeckt
13C-NMR: δC (62.90 MHz; CD3OD): 22.3, 31.3, 34.1 (C-8, C-9, C-10); 28.6 (C-15); 62.9 (C-6); 66.6 (C-11); 69.1 (C-7); 72.0 (C-3); 73.8, 73.8 (C-2, C-5); 75.3 (C-4); 83.4 (C-14); 100.3 (C-1); 172.8 (C-13), 208.6 (C-12)
C53H94O29
M = 1195.3
HR-MS (FAB):
Berechnet für C53H94O29Na [M+Na+]: 1217.578
Gefunden: 1217.581

Claims (7)

1. Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen umfassend die Reaktion eines mindestens bisubstituierten Alkinylhalogenids mit einer C-H- aciden Carbonylverbindung in Gegenwart einer Base.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Base NaH, Natriumethylat, DBU oder LiH ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die C-H-acide Carbonylverbin­ dung Acetondicarbonsäurediethylester, Acetessigester, Malonsäurediethyle­ ster, Acetondicarbonsäuredi(2-trimethylsilylethyl)ester oder Acetondicarbon­ säuredi-t-butylester ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das mindestens bisubstituierte Alkinylhalogenid sich von 1-Brom-2-butin-4-ol oder 1-Brom-2-hexin-6-ol ableitet.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das mindestens bisubstituierte Alkinylhalogenid folgende Struktur hat:
Hal-CH2-C∼C-R
mit R = Benzoyl-, Ethyl-, tert-Butyl-, Benzyl-, Silylgruppe, pharmazeutische Wirkstoffe, Saccharid.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Reaktion in einem polaren, aprotischen, organischen Lösungsmittel stattfindet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Komponenten C-H- acide Carbonylverbindung, Alkinylhalogenid und Base im Verhältnis 1 : < 4 : < 4,5 umgesetzt werden.
DE10029709A 2000-06-16 2000-06-16 Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen Ceased DE10029709A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10029709A DE10029709A1 (de) 2000-06-16 2000-06-16 Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen
PCT/DE2001/002230 WO2001096262A1 (de) 2000-06-16 2001-06-13 Verfahren zur herstellung von dendritischen strukturen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10029709A DE10029709A1 (de) 2000-06-16 2000-06-16 Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10029709A1 true DE10029709A1 (de) 2002-01-03

Family

ID=7645971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10029709A Ceased DE10029709A1 (de) 2000-06-16 2000-06-16 Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE10029709A1 (de)
WO (1) WO2001096262A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008098077A3 (en) * 2007-02-06 2008-12-11 Univ Louisville Res Found Substituted alkine derivatives as anti-cancer agents
US9383364B2 (en) 2011-03-07 2016-07-05 University Of Louisville Research Foundation, Inc. Predictive marker of DNMT1 inhibitor therapeutic efficacy and methods of using the marker
US9737493B2 (en) 2012-09-07 2017-08-22 University Of Louisville Research Foundation, Inc. Compositions and methods for modulating DNMT1 inhibitor activity

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19624705A1 (de) * 1996-06-20 1998-01-08 Deutsches Krebsforsch Dendrimere auf Saccharid-Basis

Non-Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
M. Fischer et al., Angew.Chem., 1999, 111, 934-55 *
R. Roy et al., Chem.Eur.J., 2000, 6, 1757-62 *
R.K. Singh, Synthesis, 1985, 54-55 *

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008098077A3 (en) * 2007-02-06 2008-12-11 Univ Louisville Res Found Substituted alkine derivatives as anti-cancer agents
JP2010518108A (ja) * 2007-02-06 2010-05-27 ユニバーシティ オブ ルーイビル リサーチ ファウンデーション,インコーポレーテッド 治療化合物
US8207381B2 (en) 2007-02-06 2012-06-26 University Of Louisville Research Foundation Therapeutic compounds
US8703829B2 (en) 2007-02-06 2014-04-22 University Of Louisville Research Foundation, Inc. Therapeutic compounds
US9383364B2 (en) 2011-03-07 2016-07-05 University Of Louisville Research Foundation, Inc. Predictive marker of DNMT1 inhibitor therapeutic efficacy and methods of using the marker
US9737493B2 (en) 2012-09-07 2017-08-22 University Of Louisville Research Foundation, Inc. Compositions and methods for modulating DNMT1 inhibitor activity

Also Published As

Publication number Publication date
WO2001096262A1 (de) 2001-12-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0841949B1 (de) Verwendung von saccharid-konjugaten
EP0369182B1 (de) Tumorhemmende Saccharid-Konjugate
DE19624705A1 (de) Dendrimere auf Saccharid-Basis
EP0845475A1 (de) Inositolglykane mit insulinartiger Wirkung
DE2804099A1 (de) Carminomycinderivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE3508356C2 (de)
DE10029709A1 (de) Verfahren zur Herstellung von dendritischen Strukturen
JPH11514992A (ja) 変性エーテルグリセログリコ脂質
US6759390B2 (en) Compounds and their uses
EP0906324A1 (de) Kohlenhydratderivate und ihre synthese an fester phase
EP0277310A1 (de) Zytostatisch wirksame Anthracyclinderivate
EP1313750A1 (de) Verfahren zur herstellung von wasserlöslichen saccharidkonjugaten und saccharidmimetika durch diels-alder-reaktion
DE10013328C2 (de) Verfahren zur Herstellung von perbenzylierten 1-O-Glycosiden
EP1521761B1 (de) Cdg-therapie mit mannose
EP0440078B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Retinylglykosiden und Zwischenprodukte für dieses Verfahren
DE19617939A1 (de) Neue chirale Micellbildner, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung
Hada et al. Syntheses of model compounds related to an antigenic epitope in pectic polysaccharides from Bupleurum falcatum L.
EP0777673A2 (de) Alpha-d-pentofuranosid-derivate, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung
EP0518270A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Zuckerepitopen
EP1409501B1 (de) Inositolphosphoglycanderivate und ihre medizinische verwendung
EP0485894B1 (de) Verfahren zur stereoselektiven Herstellung von semisynthetischen diastereomerenreinen N-Glycidyl-Anthracyclinen
DE10129888C2 (de) Verfahren zur Herstellung von perbenzylierten 1-O-Glycosiden
DE10129677C2 (de) Verfahren zur Herstellung von perbenzylierten 1-O-Glycosiden
WO2007048974A2 (fr) Heterooligomeres de d-glucosamine et n-acetyl-d-glucosamine, leur procede de preparation et leur utilisation
EP1997825A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Glycosamin-Analoga

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection