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DE10028395B4 - Anordnung, bestehend aus einem Polymer-Elektrolyt-Membranelement und einer Dichtung für Brennstoffzellen - Google Patents

Anordnung, bestehend aus einem Polymer-Elektrolyt-Membranelement und einer Dichtung für Brennstoffzellen Download PDF

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DE10028395B4
DE10028395B4 DE10028395A DE10028395A DE10028395B4 DE 10028395 B4 DE10028395 B4 DE 10028395B4 DE 10028395 A DE10028395 A DE 10028395A DE 10028395 A DE10028395 A DE 10028395A DE 10028395 B4 DE10028395 B4 DE 10028395B4
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sealing
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Shigeo Fujisawa Wakamatsu
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Nok Corp
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Nok Corp
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Abstract

Anordnung, bestehend aus einem Polymer-Elektrolyt-Membranelement (12) und einer Dichtung (1) zur Abdichtung von Arbeitsgasen und -flüssigkeiten, wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Wasser in einer Brennstoffzelle, wobei die Dichtung umfaßt:
einen Dichtungskörper (2), der eine Oberseite, Unterseite und mindestens eine Öffnung (3) aufweist,
einen Abdichtungsabschnitt (6) auf dem Dichtungskörper (2), wobei der Abdichtungsabschnitt (6) aus einem flüssigen Gummivulkanisat gebildet ist, das durch Vernetzen oder Vulkanisieren eine mit dem Dichtungskörper verbundene elastomere Abdichtung bildet, wobei der Abdichtungsabschnitt (6) einen oberen Abdichtungsabschnitt (7), der sich über die Oberseite des Dichtungskörpers (2) erstreckt, einen unteren Abdichtungsabschnitt (8), der sich über die Unterseite des Dichtungskörpers (2) erstreckt, und einen inneren Abdichtungsabschnitt (9), der sich über die Innenseite (4) der Öffnung (3) erstreckt, umfasst, und wobei
das Polymer-Elektrolyt-Membranelement (12) in der Öffnung (3) der derart gebildeten Dichtung (1) eingeklemmt ist und wobei der Abdichtungsabschnitt (6) am Dichtungskörper (2) und dem äußeren Abschnitt...

Description

  • STAND DER TECHNIK
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Anordnungen, bestehend aus einem Polymer-Elektrolyt-Membranelement und einer Dichtung als Abdichtungsvorrichtungen für Brennstoffzellen, z.B. gestapelte Brennstoffzellen. Die Dichtung trägt eine Schicht, z.B. eine elektrolytische Membran, in einem begrenzten Bereich und dichtet Arbeitsgase und -flüssigkeiten, wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Wasser ab.
  • 2. Beschreibung der verwandten Technik
  • Im allgemeinen umfaßt jede "Zelle" einer Brennstoffzelle ein Paar von durchlässigen, bipolaren Platten oder Sammel-Trenn-Elektroden und ein Paar von Membran- und Elektrodenbaugruppen (MEBs). Jede MEB besteht aus einer Polymer-Elektrolyt-Membran, einer katalytischen Lage und einer reaktiven Elektrodenlage. Die MEB wird zwischen zwei bipolaren Platten eingelegt. Die funktionellen Anforderungen bei einer derartigen Verbundkonfiguration oder -zelle sind zum Beispiel ein konstanter Abstand zwischen den beiden benachbarten bipolaren Platten, eine hochgradig hermetische oder geringfügig durchlässige Abdichtung, wodurch die Verdampfung von Wasser und die Austrocknung der Polymer-Elektrolyt-Membran verhindert wird, und einfaches Zusammenbauen und Zerlegen. Mehrere benachbarte "Zellen" bilden einen Brennstoffzellen-"Stapel".
  • Normalerweise wird der Brennstoffzellenstapel durch ein aushärtendes Haftmittel abgedichtet. Diese Abdichtung ist am Anfang wirksam, hat aber einen bedeutenden Nachteil, denn schadhafte Abdichtungen aus aushärtenden Haftmitteln können nicht einfach durch neue ersetzt werden.
  • Lösungen zur Behebung dieses Problems sind zum Beispiel die Schaffung einer Abdichtung zwischen den Brennstoffzellenstapeln, wobei Dichtungen, wie in den Patentanmeldungen JP 09-231987 A , JP 07-226220 A und JP 07-153480 A offenbart, verwendet werden oder eine Verbunddichtung bestehend aus einer Gummischicht und einer Zellular- oder Schwammlage, wie in der JP 07-312223 A offenbart, verwendet wird. Diese Dichtungen erhöhen die Gesamtdicke des Brennstoffzellenstapels und ziehen leichtes Zusammenbauen und Zerlegen nicht in Betracht.
  • Eine andere Lösung umfaßt die Verwendung einer Dichtung, bestehend aus einem Metallgefüge oder einer Metallschicht und einer Gummilage. Das hat die folgenden Nachteile:
    • A. Gasförmige Komponenten in der Brennstoffzelle und Kühlwasser reagieren mit der Metallschicht, so daß verunreinigende Ionen erzeugt werden. Das bewirkt eine verminderte Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle für die elektrische Stromerzeugung.
    • B. Da das Metallgefüge relativ dick ist, im Bereich von 0,5 bis 2,0 mm, ist ein großer Brennstoffzellenstapel, der ungefähr 100 Zellen umfaßt, schwer und groß.
    • C. Jegliche Verformung des Metallgefüges, wie durch Verziehen, erschwert die Positionierung und den Zusammenbau der Polymer-Elekrolyt-Membran. Diese Verformung kann entstehen, wenn eine Auflagelast angewandt wird, um eine Abdichtung zu gewährleisten, und als Ergebnis verzieht sich das Metallgefüge. Der verzogene Abschnitt verursacht eine Krümmung des Metallgefüges der Dichtung und erschwert infolgedessen den Zusammenbau der Brennstoffzelle.
    • D. Da eine große Fläche abgedichtet wird, erfordert der Zusammenbau der Brennstoffzellen eine große Druckkraft. Die Druckkraft der Abdichtung ändert sich jedoch bedeutend, da die komprimierte Höhe der Abdichtung sich leicht ändert, wodurch sich unbeständige Abdichtungscharakteristiken ergeben.
  • Beim Zusammenbau von Brennstoffzellen sind die Polymer-Elektrolyt-Membranen geneigt, durch Staub oder dergleichen verunreinigt zu werden, aufgrund der direkten Handhabung der Schichten. Staub oder dergleichen beeinflussen die stromerzeugende Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle. Es ist auch schwer, die Schicht an der vorbestimmten Stelle in der Brennstoffzelle richtig zu positionieren, weil die Membran dünn und weich ist.
  • Aus der DE 197 13 250 A1 ist eine Anordnung bekannt, bei der eine Membran zwischen zwei Elektroden angeordnet ist. Diese Anordnung wird auch als Membran-Elektroden-Anordnung, abgekürzt MEA bezeichnet. Bei dieser Anordnung sind die Randbereiche der Elektroden mit einem flüssigkeitsdichten adhäsiven Verbund versehen. Dazu werden die Elektroden mit dem Klebermaterial des Verbunds getränkt oder imprägniert. Eine ähnliche Anordnung ist aus der JP 08 148 171 A bekannt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anordnung, bestehend aus einem Polymer-Elektrolyt-Membranelement und einer Dichtung für Brennstoffzellen zu schaffen, die für einfachen Zusammenbau geeignet ist, wobei
    die Dichtung hinsichtlich Größe und Gewicht kompakt Sein soll und wobei
    die Dichtung die Notwendigkeit einer direkten Handhabung der Polymer-Elektrolyt-Membranen beseitigen soll.
  • Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dichtung für Brennstoffzellen zu schaffen, umfassend einen Dichtungskörper, der ein Metallgefüge und eine Harzschicht umfaßt und Öffnungen aufweist, und einen Abdichtungsabschnitt, der ein flüssiges Gummivulkanisat umfaßt, wobei der Abdichtungsabschnitt mit dem Dichtungskörper verbunden wird und die Innenseite jeder Öffnung mit dem Abdichtungsabschnitt abgedeckt wird.
  • Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Dichtung für Brennstoffzellen, umfassend einen Dichtungskörper, der ein Metallgefüge und eine Harzschicht umfaßt und Öffnungen und mindestens ein durchgehendes Loch aufweist, und einen Abdichtungsabschnitt, der ein flüssiges Gummivulkanisat umfaßt. Der Abdichtungsabschnitt wird mit dem Dichtungskörper verbunden, und der Abdichtungsabschnitt wird vollständig derart ausgebildet, daß er durch das durchgehende Loch in dem Körper durchgeht und die Seitenfläche jeder Öffnung und die Ober- und Unterseite des Dichtungskörpers in der Nachbarschaft jeder Öffnung abdeckt.
  • Ein dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Dichtung für Brennstoffzellen, bestehend aus einem Dichtungskörper, umfassend ein Metallgefüge und wobei eine Harzschicht in den Öffnungen angeordnet ist, und einem Abdichtungsabschnitt, der ein flüssiges Gummivulkanisat umfaßt. Der Abdichtungsabschnitt wird mit dem Dichtungskörper und dem äußeren Abschnitt der Polymer-Elektrolyt-Membranen verbunden und deckt die Seitenfläche jeder Öffnung und die Ober- und Unterseite des Dichtungskörpers und der Polymer-Elektrolyt-Membranen in der Nachbarschaft jeder Öffnung ab.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird die Innenseite jeder Öffnung vollständig mit dem Abdichtungsabschnitt abgedeckt; als ein Ergebnis tritt die Arbeitsflüssigkeit nicht in direkten Kontakt mit dem Dichtungskörper, wenn die Dichtung in eine Brennstoffzelle eingebaut wird. Infolgedessen verhindert der Dichtungskörper die Bildung von Verunreinigungen, z. B. Ionen, welche die Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle für die elektrische Stromerzeugung vermindern. Demgemäß weist die Brennstoffzelle, welche die Dichtung umfaßt, eine hohe stromerzeugende Leistungsfähigkeit auf.
  • Der Abdichtungsabschnitt kann ohne ein Haftmittel fest am Dichtungskörper angebracht werden, um den Kantenabschnitt zu umgeben, umfassend das durchgehende Loch und jede Öffnung. Da kein Haftmittel für die Verbindung zwischen dem Dichtungskörper und dem Abdichtungsabschnitt verwendet wird, verursacht eine Brennstoffzelle, die diese Dichtung verwendet, keine Verminderung der Leistungsfähigkeit für die elektrische Stromerzeugung aufgrund von irgendwelchen chemischen Reaktionen mit dem Haftmittel. Des weiteren ist der Prozeß des Anbringens eines Haftmittels nicht erforderlich, um den Dichtungskörper an dem Gefüge festzumachen. Auf diese Weise wird der Fertigungsprozeß der Dichtung vereinfacht.
  • Der Dichtungskörper weist vorzugsweise eine Dicke im Bereich von 0,03 bis 0,3 mm auf. Der Abstand zwischen den beiden benachbarten bipolaren Platten kann verringert werden, wenn diese Dichtung dazwischen eingebaut wird. Auf diese Weise wird eine Brennstoffzelle, welche diese Dichtung verwendet, eine verbesserte Leistungsfähigkeit für die elektrische Stromerzeugung aufweisen und dünner und leichter sein.
  • Der Abdichtungsabschnitt kann fest mit dem Dichtungskörperund dem Polymer-Elektrolyten verbunden werden. Jegliche Verunreinigung der Polymer-Elekrolyt-Membran kann wirksam verhindert werden, weil keine Notwendigkeit einer direkten Handhabung der Membran besteht, und die genaue Positionierung der Membran kann erreicht werden, weil die Membran fest an der steifen Dichtung angebracht wird. Jede Veränderung in der Größe der Membran, die durch den Druck der Arbeitsflüssigkeit oder des Arbeitsgases oder die Temperatur während des Gebrauchs verursacht wird, kann durch den Abdichtungsabschnitt wirksam ausgeglichen werden, weil der Abdichtungsabschnitt aus einem relativ nachgiebigen weichen Material, wie flüssigem Kautschuk, hergestellt wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Ansicht von oben einer Dichtung für Brennstoffzellen gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A in 1;
  • 3 ist eine Teilansicht im Querschnitt einer Dichtung für Brennstoffzellen gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist eine Teilansicht im Querschnitt einer Dichtung für Brennstoffzellen gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 5 ist eine Teilansicht im Querschnitt einer Dichtung für Brennstoffzellen gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist eine Teilansicht im Querschnitt einer Dichtung für Brennstoffzellen gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden jetzt mit Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • 1 ist eine Ansicht von oben einer Dichtung für Brennstoffzellen gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und 2 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A in 1.
  • Mit Bezugnahme auf 1 weist eine Dichtung 1 in diesem Ausführungsbeispiel eine rechtwinkelige flache Gesamtform auf. Mindestens zwei weitere Öffnungen 3 werden auf der Fläche gebildet. Diese Öffnungen 3 werden in Richtung der Dicke der Dichtung derart gebildet, daß Gas, wie Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff, und Arbeitsflüssigkeiten, wie Wasser, durch die Öffnungen 3 zirkulieren oder strömen können.
  • Mit Bezugnahme auf 2 weist die Dichtung 1 einen flachen Dichtungskörper oder ein flaches Dichtungsgefüge 2 auf, das sich aus einem Metall oder einem Polymerharz zusammensetzt. Auf alternative Weise wird das Gefüge 2 aus Metall, wie Stahl oder rostfreiem Stahl, hergestellt, und auf alternative Weise ist das Polymerharz Polyamid oder Nylon oder Stanyl® oder Polyethylen-Terephtalat (PET) oder Polybutylen-Terephtalat (PBT) oder ähnliche thermoplastischen Materialien oder auf alternative Weise Duroplast-Kunststoffmaterial, wie Polyester oder Vinylester. Die Öffnungen 3 werden im Dichtungskörper 2 gebildet. Der Dichtungskörper 2 weist eine Auskragung 5 auf, die einen bogenförmigen Querschnitt auf der Oberseite davon aufweist, um die Abdichtungskräfte oder die Abdichtungsauflagelasten der oberen Linie örtlich zu verstärken. Die Auskragung 5 ist eine die Oberseite des Dichtungskörpers erweiternde Sicke. Der Dichtungskörper 2 im ersten Ausführungsbeispiel weist eine Dicke t1 von ungefähr 2 mm auf. Das ist jedoch keine Einschränkung, was die Anwendung im Rahmen der Erfindung betrifft, sondern die Dichtungsdicke kann von 0,5 mm bis 3,0 mm variieren.
  • Der Dichtungskörper 2 wird mit einer Dichtsicke oder einem Dichtmittel 6 bestehend aus einem elastischen Material abgedeckt, das einen oberen Abdichtungsabschnitt 7 auf der Oberseite, einen unteren Abdichtungsabschnitt 8 auf der Unterseite und einen inneren Abdichtungsabschnitt 9 auf der Innenseite jeder Öffnung bildet. Der Abdichtungsabschnitt 6 wird mit dem Dichtungskörper 2 mittels eines in der Technik wohlbekannten Haftmittels verbunden. Der obere, untere und innere Abdichtungsabschnitt 7, 8 und 9 werden integral gebildet, indem ein flüssiges Gummivulkanisat verwendet wird, das eine JIS-A-Härte von 60 oder weniger aufweist (wobei JIS die Abkürzung für Japanische Industrienorm ist). Das flüssige Gummivulkanisat ist ein in der Technik wohlbekanntes elastomerisches Material. Das flüssige Gummivulkanisat wird als eine Flüssigkeit bei niedrigem Druck im Bereich von 2,0 bis 10,0 MPa in eine Form eingespritzt, die das Dichtungsgefüge enthält. Durch die Verwendung von niedrigem Einspritzdruck, um das Gummivulkanisat in die Form einzuspritzen, verändert, verwandelt oder spaltet der Gummi den Dichtungskörper 2 nicht, auch wenn die Körperdicke sehr gering ist und keine große Festigkeit aufweist. Sobald das flüssige Gummivulkanisat in die Form eingespritzt ist, beginnt es sich aufgrund der geheizten Form zu erwärmen, und sobald das flüssige Gummivulkanisat eine Temperaturschwelle erreicht, beginnt es zu vernetzen oder zu vulkanisieren und bildet eine elastomerische Abdichtung, die mit dem Dichtungskörper 2 verbunden wird.
  • Die Dichtung klemmt eine Elektrolyt-Membran 12 ein, beispielsweise bestehend aus fluorhaltigem Material wie Nafion® (siehe WO 97/50139 A1 ), welches in einem relativ begrenzten Bereich in einem Brennstoffzellenstapel eingebaut wird, um die Arbeitsgase und -flüssigkeiten, wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Wasser, abzudichten, die einen Druck von 0,5 MPa aufweisen.
  • Da die Innenseite 4 jeder Öffnung 3 vollständig mit dem Abdichtungsabschnitt 6 abgedeckt wird, tritt die Arbeitsflüssigkeit nicht direkt in Kontakt mit dem Dichtungsgefüge 2, wenn die Dichtung 1 in eine Brennstoffzelle eingebaut wird. Infolgedessen erlaubt der Dichtungskörper 2 keine Bildung von Verunreinigungen, z. B. Ionen, welche die Leistungsfähigkeit der Brennstoffzellen für die elektrische Stromerzeugung vermindern können. Dementsprechend weisen Brennstoffzellen, welche diese Dichtung umfassen, eine hohe Leistungsfähigkeit für die elektrische Stromerzeugung auf.
  • Der Dichtungskörper 2 wird mit dem Abdichtungsabschnitt 6 bestehend aus dem integral gebildeten oberen, unteren und inneren Abdichtungsabschnitt 7, 8 und 9 vollständig abgedeckt. Auf diese Weise löst sich der Abdichtungsabschnitt 6 nicht vom Dichtungskörper 2. Auf diese Weise kann der Dichtungskörper, der mit dem Abdichtungsabschnitt 6 abgedeckt wird, den Beschichtungsschritt vereinfachen, der für das Anbringen eines Haftmittels erforderlich ist, und infolgedessen die Zusammenbauleistung der Dichtung 1 in einer Brennstoffzelle verbessern.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Mit Bezugnahme auf 3 wird in einer Dichtung 1 des zweiten Ausführungsbeispiels nur ein peripherer Abschnitt jeder Öffnung 3 eines Dichtungskörpers 2 mit einem Abdichtungsabschnitt 6 abgedeckt. Die Dichtung 1 weist einen flachen Körper 2 auf, der sich aus einem Metall oder einem Polymerharz zusammensetzt, wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, und mindestens drei Öffnungen 3 aufweist. Der Dichtungskörper 1 ist sehr dünn, wobei er eine Dicke t2 von 0,03 bis 0,5 mm aufweist.
  • Der periphere Abschnitt jeder Öffnung 3 des Dichtungskörpers 2 wird mit einem Abdichtungs- oder Verdichtungsabschnitt 6 abgedeckt und damit verbunden. Auf diese Weise wird die Innenseite 4 der Öffnung 3 vollständig abgedeckt mit dem Abdichtungsabschnitt 6, um einen oberen Abdichtungsabschnitt 7, einen unteren Abdichtungsabschnitt 8 und einen inneren Abdichtungsabschnitt 9 auf der Innenseite jeder Öffnung zu bilden. Der Abdichtungsabschnitt 6 setzt sich aus demselben flüssigen Gummi-Vulkanisatmaterial zusammen, wie im ersten Ausführungsbeispiel offenbart. Der obere Abdichtungsabschnitt 7 weist eine Dichtsicke auf, die einen dreieckigen, runden oder kreisförmigen Querschnitt hat. Der untere Abdichtungsabschnitt 8 weist einen Trapezquerschnitt und eine flache Oberseite auf. Die Höhe des unteren Abdichtungsabschnitts 8 ist geringer als die Höhe des oberen Abdichtungsabschnitts 7.
  • Die Dichtung klemmt eine Elektrolyt-Membran in einem relativ begrenzten Bereich (eine Breite von ungefähr 1,5 mm) in einer gestapelten Brennstoffzelle ein, um die Arbeitsgase und -flüssigkeiten, wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Wasser, abzudichten, die einen Druck von 0,5 MPa aufweisen.
  • Da die Innenseite 4 jeder Öffnung 3 vollständig mit dem Abdichtungsabschnitt 6 abgedeckt wird, treten die Arbeitsflüssigkeiten nicht in direkten Kontakt mit dem Dichtungs körper 2, wenn die Dichtung 1 in eine Brennstoffzelle eingebaut wird. Infolgedessen erlaubt der Dichtungskörper 2 keine Bildung von Verunreinigungen, z. B. Ionen, welche die Leistungsfähigkeit der Brennstoffzellen für die elektrische Stromerzeugung vermindern können. Dementsprechend weisen Brennstoffzellen, welche die Dichtung 6 umfassen, eine hohe Leistungsfähigkeit für die elektrische Stromerzeugung auf.
  • Der Dichtungskörper 2 wird mit dem Abdichtungsabschnitt 6 bestehend aus dem integral gebildeten oberen, unteren und inneren Abdichtungsabschnitt 7, 8 und 9 vollständig abgedeckt. Auf diese Weise löst sich der Abdichtungsabschnitt 6 nicht vom Dichtungskörper 2, auch wenn der Abdichtungsabschnitt 6 nicht fest am Dichtungskörper 2 anhaftet. Auf diese Weise kann der Dichtungskörper, der mit dem Abdichtungsabschnitt 6 abgedeckt wird, den Beschichtungsschritt vereinfachen, der für das Anbringen eines Haftmittels erforderlich ist, und infolgedessen die Zusammenbauleistung der Dichtung 1 in einer Brennstoffzelle verbessern.
  • Da die Dicke t2 des Dichtungskörpers 2 relativ dünn ist, das heißt 0,03 bis 0,5 mm, kann der Abstand zwischen zwei benachbarten bipolaren Teilen vermindert werden, wenn die Dichtung 1 verwendet wird. Infolgedessen weist eine Brennstoffzelle, welche diese Dichtung 1 verwendet, eine verbesserte Leistungsfähigkeit für die elektrische Stromerzeugung, eine verminderte Größe und ein vermindertes Gewicht auf. Die Dicke t2 kann weiter vermindert werden, wenn Verformbarkeit, Schwindung, Spannungsabbau und Form des Abdichtungsabschnitts 6 beim Zusammenbau einer Brennstoffzelle in Betracht gezogen werden.
  • Der Abdichtungsabschnitt 6 tritt in engen Kontakt mit einer benachbarten bipolaren Platte, um eine für die Abdichtung erforderliche Abdichtungskraft (das heißt, die Auflagelast) zu erzeugen. In diesem Ausführungsbeispiel weist der Dichtungskörper 2 keine Auskragung auf. Deshalb kommt es zu keinem Verziehen, und der Zusammenbau der Brennstoffzelle wird vereinfacht. Des weiteren wird der Zusammenbau durch eine geringe Klemmkraft erreicht. Auf diese Weise ist jede Änderung der Abdichtungkraft gering, und es wird ein stabiles Abdichtungssystem erreicht.
  • Diese Abdichtungskonfiguration erlaubt eine große Vielfalt von Dichtungsaufbaukonfigurationen.
  • Außerdem kann die Dichtung in die Brennstoffzelle eingebaut werden, ohne daß der Abdichtungsabschnitt 6 in direkten Kontakt mit den Händen des Monteurs tritt. Auf diese Weise wird der Abdichtungsabschnitt 6 vor Verunreinigungen durch Schmutz und Staub während des Zusammenbaus geschützt.
  • Der einen Trapezquerschnitt aufweisende untere Abdichtungsabschnitt 8 kann die Schiefstellung der eingebauten Dichtung 1 unterbinden oder verringern und auf diese Weise die Abdichtungscharakteristiken verbessern.
  • Drittes Ausführungsbeispiel
  • Mit Bezugnahme auf 4 weist die Dichtung 1 einen Abdichtungsabschnitt 6 auf, der einen oberen Abdichtungsabschnitt auf der Oberseite und einen unteren Abdichtungsabschnitt 8 auf der Unterseite aufweist, der dieselbe dreieckige Querschnittsform aufweist wie der obere Abdichtungsabschnitt 7 im zweiten Ausführungsbeispiel. Bei dieser Abdichtungskonfiguration wird jede Änderung der Abdichtungskraft aufgrund einer Änderung in der Anzahl bipolarer Platten weiter verringert. Infolgedessen weist die Dichtung 1 zusätzlich zu den Vorteilen im zweiten Ausführungsbeispiel noch weiter stabilisierte Abdichtungscharakteristiken auf.
  • Viertes Ausführungsbeispiel
  • Mit Bezugnahme auf 5 weist eine Dichtung 1 in dem vierten Ausführungsbeispiel einen Abdichtungsabschnitt 6 auf, der nur an der Peripherie jeder Öffnung 3 eines flachen Dichtungskörpers 2 vorgesehen ist, der sich aus einem Metall oder einem Polymerharz zusammensetzt, wie im zweiten und dritten Ausführungsbeispiel. Die Dicke t2 des Dichtungskörpers 2 ist ungefähr 0,03 bis 0,5 mm.
  • Der Dichtungskörper 2 weist eine Mehrzahl von durchgehenden Löchern 11 in der Nachbarschaft jeder Öffnung 3 auf. Der Abdichtungsabschnitt 6 wird integral gebildet, so daß der Abdichtungsabschnitt 6 durch das durchgehende Loch 11 durchgeht und die Innenseite 4 und die Peripherie der Öffnung 3 abdeckt. Der obere Abdichtungsabschnitt 7 und der untere Abdichtungsabschnitt 8 weisen Auskragungen auf. In einer derartigen Konfiguration ist der Abdichtungsabschnitt 6 integral vorgesehen, um den Kantenabschnitt, umfassend die durchgehenden Löcher 11 und die Öffnung 3, zu umgeben. Auf diese Weise kann der Abdichtungsabschnitt hergestellt werden, um am Dichtungskörper 2 ohne ein Haftungsmittel zu haften. Die Mehrzahl von durchgehenden Löchern in einem bestimmten Abstand kann in der Nachbarschaft der Öffnung 3 vorgesehen werden, um einen mechanischen Verschluß zu bilden und die Haftung oder die Verbindung zwischen dem Dichtungskörper 2 und dem Abdichtungsabschnitt 6 zu verbessern.
  • Die Dichtung 1 weist die folgenden Vorteile zusätzlich zu den oben erwähnten Vorteilen auf.
  • Da kein Haft- oder Klebemittel für die Haftung zwischen dem Dichtungskörper 2 und dem Abdichtungsabschnitt 6 verwendet wird, erfolgt bei einer Brennstoffzelle, mit dieser Dichtung, keine Verminderung der Leistungsfähigkeit für die elektrische Stromerzeugung aufgrund einer chemischen Reaktion des Haftmittels. Des weiteren ist eine Beschichtung mittels eines Haftmittels oder Klebstoffs für den Zusammenbau der Dichtung 1 nicht erforderlich. Deshalb wird der Fertigungsprozeß für eine Dichtung 1 des vierten Ausführungsbeispiels vereinfacht.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der untere Abdichtungsabschnitt 8 auf der Unterseite dieselbe Querschnittform aufweisen wie der im zweiten Ausführungsbeispiel, wodurch die Abdichtungscharakteristiken weiter verbessert werden. Die Fachleute werden erkennen, daß durchgehende Löcher 11 auch für das Verfahren des zweiten oder dritten Ausführungsbeispiels verwendet werden können, um den Abdichtungsabschnitt oder den oberen Abdichtungsabschnitt 7 mit dem unteren Abdichtungsabschnitt 8 mechanisch zu verbinden.
  • Fünftes Ausführungsbeispiel
  • Mit Bezugnahme auf 6 ist in einer Dichtung 1 in dem fünften Ausführungsbeispiel und dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ein Abdichtungsabschnitt 6 nur an der Peripherie jeder Öffnung 3 eines flachen Dichtungskörpers 2 vorgesehen, der sich aus einem Metall oder einem Polymerharz zusammensetzt, wie vorher im ersten, zweiten und dritten Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Dicke t2 des Dichtungskörpers 2 ist ungefähr 0,03 bis 0,5 mm.
  • Der Dichtungskörper 2 weist ein durchgehendes Loch 11 in der Nachbarschaft jeder Öffnung 3 auf, um einen mechanischen Verschluß zu bilden. Die Abmessung des durchgehenden Loches ist ungefähr 0,3 mm bis 1 mm im Durchmesser. Diese durchgehenden Löcher werden in Abständen von ungefähr 10 mm voneinander angeordnet. Der obere Abdichtungsabschnitt 7 und der untere Abdichtungsabschnitt 8 weisen Auskragungen auf. Insbesondere weist der obere Teil der Abdichtungsabschnitte 7 und 8 eine Spitze rings um jeden der Abdichtungsabschnitte 7 und 8 herum auf. Der Abdichtungsabschnitt 6 wird aus einem flüssigen Gummivulkanisat oder einem elastischen Material hergestellt, wie vorher im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben. Die innere Oberfläche 4 der Öffnung 3 wird durch einen elastischen Gummi abgedeckt. Wie bereits erwähnt, wird die Polymer-Elekrolyt-Membran 12 in der Öffnung 3 positioniert. Der innere Abdichtungsabschnitt 9 wird ringsum der äußeren Oberfläche der Membran geklemmt und befestigt, wie in 6 dargestellt. Die innere Oberfläche 4 der Öffnung der Dichtung kann mit der äußeren Oberfläche 13 in Kontakt treten. Vorzugsweise besteht kein Kontakt zwischen der inneren Oberfläche 4 der Öffnung 3 und der äußeren Oberfläche 13 der Membran 12. Bei dieser Konfiguration wird der Abdichtungsabschnitt 6 integral gebildet, um den Kantenabschnitt, umfassend das durchgehende Loch 11 und die Öffnung 3, und den äußeren Kantenabschnitt 13 der Membran als Ganzes zu umgeben. Der Abdichtungsabschnitt 6 haftet an der Membran 12. Ein durchgehendes Loch kann in der Nachbarschaft der äußeren Oberfläche der Membran vorgesehen werden. Auf diese Weise kann der Abdichtungsabschnitt 6 fest an dem Dichtungskörper 2 und der Membran 12 ohne Haftmittel angeheftet oder angebracht werden. Eine Mehrzahl von durchgehenden Löchern in einem bestimmten Abstand (Beispielsweise 10 mm) kann in der Nachbarschaft der Öffnung 3 vorgesehen werden, um die Haftung zwischen dem Dichtungskörper 2 und der Membran 12 und dem Abdichtungsabschnitt 6 herzustellen. Üblicherweise wird bei einer Dichtung eine Schicht aus Polymer-Elektrolyt-Membran verwendet.
  • Die Dichtung 1 weist die folgenden Vorteile auf zusätzlich zu den bereits erwähnten. Da kein Haftmittel für die Haftung zwischen dem Dichtungskörper, dem Abdichtungsabschnitt und der Polymer-Elektrolyt-Membran verwendet wird, bewirken Brennstoffzellen, die diese Dichtung verwenden, keine Verminderung der Leistungsfähigkeit für die elektrische Stromerzeugung aufgrund einer chemischen Reaktion mit dem Haftmittel. Da die Polymer-Elektrolyt-Membran an der Dichtung am Abdichtungsabschnitt angebracht wird, besteht keine Notwendigkeit, die Polymer-Elektrolyt-Membran während des Zusammenbauprozesses der Brennstoffzellen direkt zu handhaben, so daß die Verunreinigung durch Berühren der Membran wirksam vermieden werden kann. Des weiteren wird der Zusammenbauprozeß vereinfacht, weil die Polymer-Elektrolyt-Membran gleichzeitig in die Dichtung eingebaut werden kann. Die genaue Positionierung des Polymer-Elektrolyts kann leicht erreicht werden, weil die Polymer-Elektrolyt-Membran fest an der steifen Dichtung angebracht wird. Es besteht noch ein weiterer Vorteil bei der Dichtung mit der Elektrolyt-Membran, und zwar der, daß die durch den Druck der Arbeitsflüssigkeit oder des Arbeitsgases oder die Temperatur verursachte Änderung der Membrandicke durch den Abdichtungsabschnitt, der weich und nachgiebig ist, wirksam ausgeglichen wird. Die der Membran hinzugefügte Last wird erheblich verringert, wodurch die Lebensdauer der Brennstoffzelle erhöht wird.

Claims (12)

  1. Anordnung, bestehend aus einem Polymer-Elektrolyt-Membranelement (12) und einer Dichtung (1) zur Abdichtung von Arbeitsgasen und -flüssigkeiten, wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Wasser in einer Brennstoffzelle, wobei die Dichtung umfaßt: einen Dichtungskörper (2), der eine Oberseite, Unterseite und mindestens eine Öffnung (3) aufweist, einen Abdichtungsabschnitt (6) auf dem Dichtungskörper (2), wobei der Abdichtungsabschnitt (6) aus einem flüssigen Gummivulkanisat gebildet ist, das durch Vernetzen oder Vulkanisieren eine mit dem Dichtungskörper verbundene elastomere Abdichtung bildet, wobei der Abdichtungsabschnitt (6) einen oberen Abdichtungsabschnitt (7), der sich über die Oberseite des Dichtungskörpers (2) erstreckt, einen unteren Abdichtungsabschnitt (8), der sich über die Unterseite des Dichtungskörpers (2) erstreckt, und einen inneren Abdichtungsabschnitt (9), der sich über die Innenseite (4) der Öffnung (3) erstreckt, umfasst, und wobei das Polymer-Elektrolyt-Membranelement (12) in der Öffnung (3) der derart gebildeten Dichtung (1) eingeklemmt ist und wobei der Abdichtungsabschnitt (6) am Dichtungskörper (2) und dem äußeren Abschnitt (13) des Membranelements (12) angebracht ist.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei das Elektrolyt-Membranelement (12) aus einem fluorhaltigen Material besteht.
  3. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Dichtungskörper (2) eine Auskragung (5) aufweist, wobei die Auskragung (5) einen bogenförmigen Abschnitt aufweist, der sich über die Oberseite erstreckt.
  4. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Abdichtungsabschnitt (6) einen dreieckigen Querschnitt aufweist.
  5. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Abdichtungsabschnitt (6) einen Trapezquerschnitt aufweist.
  6. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der obere Abdichtungsabschnitt (7) einen dreieckigen Querschnitt aufweist und der untere Abdichtungsabschnitt (8) einen Trapezquerschnitt aufweist.
  7. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der obere Abdichtungsabschnitt (7) einen dreieckigen Querschnitt aufweist und der untere Abdichtungsabschnitt (8) einen dreieckigen Querschnitt aufweist.
  8. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Dichtungskörper (2) eine Dicke im Bereich von 0,03 bis 3,0 mm aufweist.
  9. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Dichtungskörper (2) aus einem Metall gebildet ist.
  10. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Dichtungskörper (2) aus einem Polymerharz gebildet ist.
  11. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Abdichtungsabschnitt (6) eine flache Oberseite aufweist.
  12. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7 wobei der Dichtungskörper (2) eine Mehrzahl von durchgehenden Löchern (11) umfasst, die sich von der Oberseite zur Unterseite erstrecken, so dass der obere Abdichtungsabschnitt (7) mit dem unteren Abdichtungsabschnitt (8) durch Abdichtungsmaterial in den Löchern (11) verbunden ist.
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