DE10028716B4 - Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil - Google Patents
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Abstract
Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil, bei der eine A-Säulenverstärkung (12) in einem A-Säulenteil (8) und Seitenschwellerverstärkungen (17, 18) in einem Seitenschwellerteil (9) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb der A-Säulenverstärkung (12) vom A-Säulenteil (8) bis zum Seitenschwellerteil (9) eine Zusatzverstärkung (13) angeordnet ist,
innerhalb des Säulenteiles (8) durch ein miteinader verbundenes äußeres Karosserieseitenteilblech (10) und ein Instrumententafelseitenblech (11) ein erstes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S1) gebildet ist,
durch die miteinander verbundene A-Säulenverstärkung (12) und die Zusatzverstärkung (13) ein zweites Profil mit geschlossenem Querschnitt (S2) innerhalb des ersten Profils (S1) gebildet ist,
durch ein miteinander verbundenes Seitenschwellerteil (10b) eines äußeren Karosserieseitenbleches (10) und ein inneres Seitenschwellerblech (16) ein drittes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S3) gebildet ist,
durch miteinander verbundene innere Seitenschwellerverstärkung (18), äußere Seitenschwellerverstärkung (17) und A-Säulenverstärkung (12) innerhalb des dritten Profils (S3) ein viertes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S4) gebildet ist,
die A-Säulenverstärkung...
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb der A-Säulenverstärkung (12) vom A-Säulenteil (8) bis zum Seitenschwellerteil (9) eine Zusatzverstärkung (13) angeordnet ist,
innerhalb des Säulenteiles (8) durch ein miteinader verbundenes äußeres Karosserieseitenteilblech (10) und ein Instrumententafelseitenblech (11) ein erstes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S1) gebildet ist,
durch die miteinander verbundene A-Säulenverstärkung (12) und die Zusatzverstärkung (13) ein zweites Profil mit geschlossenem Querschnitt (S2) innerhalb des ersten Profils (S1) gebildet ist,
durch ein miteinander verbundenes Seitenschwellerteil (10b) eines äußeren Karosserieseitenbleches (10) und ein inneres Seitenschwellerblech (16) ein drittes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S3) gebildet ist,
durch miteinander verbundene innere Seitenschwellerverstärkung (18), äußere Seitenschwellerverstärkung (17) und A-Säulenverstärkung (12) innerhalb des dritten Profils (S3) ein viertes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S4) gebildet ist,
die A-Säulenverstärkung...
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil, durch die die Steifigkeit eines A-Säulenteils bis zu einem Seitenschwellerteil hin bei einem vierrädrigen Fahrzeug erhöht werden kann.
- In den
10 bis13 ist eine eine bekannte Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil wiedergegeben. - Gemäß
10 wird eine Aufprallkraft, die von vorn auf die Vorderseite der Karosserie100 einwirkt, wie durch den Pfeil im Bild angezeigt, über einen Reifen101 übertragen. Die Vorderseite der Karosserie100 besteht aus einem A-Säulenteil102 und einem Seitenschwelierteil103 und paßt sich in der Form einem Öffnungsteil104 an, an das die Tür anschlägt. Ein Verbindungsteil des A-Säulenteils102 und des Seitenschwelierteils103 wird, wie in den11 und12 dargestellt, aus vier verschiedenen Blechen gebildet, einem Instrumententafelblech105 oder einem unteren Instrumententafel-Querträgerblech106 , einem Instrumententafelseitenblech107 oder einem inneren Seitenschwellerblech108 , einer A-Säulenverstärkung109 oder einer Seitenschwellerverstärkung110 sowie einem äußeren Karosserieseitenteilblech111 , die miteinander verbunden sind. - Am A-Säulenteil
102 sind eine Seite des Instrumententafelblechs105 , ein vorderes Ende107a des Instrumententafelseitenblechs107 und ein vorderes Ende111a des äußeren Karosserieseitenteilblechs111 miteinander verbunden; weiterhin sind ein hinteres Ende107b des Instrumententafelseitenblechs107 , ein hinteres Ende109b der A-Säulenverstärkung109 und ein hinteres Säulenende111b des äußeren Karosserieseitenteilblechs111 miteinander verbunden; und ein vorderes Ende109a der A-Säulenverstärkung109 ist mit einem Zwischenstück des Instrumententafelseitenblechs107 verbunden. Damit ist die Anzahl der verschweißten Bleche drei oder weniger. - Wenn von der Fahrzeugvorderseite her eine übermäßige Aufprallkraft auf dieses Teil einwirkt, wird das äußere Karosserieseitenteilblech
111 des A-Säulenteils102 so verformt, daß an der Vorderseite der Karosserie100 außen eine Torsionsverformung durch Biegeknickung und Biegemomente auftreten kann. - Dem bekannten Stand der Technik zufolge erstreckt sich das untere Ende der A-Säulenverstärkung
109 bis hinunter zum Seitenschwellerteil103 und ist mit dem vorderen Ende der Seitenschwellerverstärkung110 verbunden , Nach diesem Stand der Technik ist, wie inJP 10218035 A 13 dargestellt, eine äußere Seitenverstärkung110a der Seitenschwellerverstärkungen110 mit der Außenfläche der A-Säulenverstärkung109 verbunden. - Da jedoch eine innere Seitenverstärkung
110b mit dem inneren Seitenschwellerblech108 verbunden ist, bildet das untere Ende der A-Säulenverstärkung109 kein Profil mit geschlossenem Querschnitt. - Daher verformt sich das A-Säulenteil
102 bei Einwirkung einer Aufprallkraft von vorn oder von der Seite ohne großen Widerstand, und die Karosserie kann nicht gegen die von vorn oder von der Seite einwirkende Kraft geschützt werden. - Die vorliegende Erfindung dient der Lösung der oben beschriebenen Probleme, und demzufolge besteht ein Ziel der Erfindung in der Schaffung einer seitlichen Karosseriekonstruktion für ein Automobil, durch die die Steifigkeit der Vorderseite der Karosserie gegenüber einer Aufprallkraft von vorn oder von der Seite erhöht werden kann.
- Um das o.g, Ziel zu erreichen, wird durch die vorliegende Erfindung eine Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil geschaffen, bei der eine A-Säulenverstärkung in ein A-Säulenteil und eine Seitenschwellerverstärkung in ein Seitenschwellerteil eingebaut ist, in dem sich das untere Ende der A-Säulenverstärkung bis zum Seitenschwellerteil erstreckt und die A-Säulenverstärkung und die Seitenschwellerverstärkung so miteinander verbunden sind, daß sich im Seitenschwellerteil Profile mit geschlossenem Querschnitt ergeben.
- Weiterhin wird durch die vorliegende Endung eine Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil geschaffen, bei der in einem A-Säulenteil, das durch ein äußeres Karosserieseitenteilblech und ein inneres Säulenblech gebildet wird, eine A-Säulenverstärkung eingeschlossen wird und bei der eine Seitenschweilerverstärkung in einem Seitenschwellerteil eingeschlossen ist, das durch das äußere Karosserieseitenteilblech und ein seitliches inneres Schwellenblech gebildet wird; das untere Ende der A-Säulenverstärkung ist dabei bis zum Seitenschweilerteil verlängert; die A-Säulenverstärkung und die Seitenschwellerverstärkung sind so miteinander verbunden, daß im Seitenschwellerteil in sich geschlossene Querschnitte gebildet werden; das vordere Ende des inneren Seitenschwellerblechs steht quer zum Fahrzeug an der Innenseite etwas vor, und seine Vorderkante ist mit dem vorderen Ende des Seitenschwellerteils verbunden.
- Außerdem ist innerhalb der A-Säulenverstärkung vom A-Säulenteil bis zum Seitenschwellerteil eine Zusatzverstärkung angeordnet, und ein geschlossener Querschnitt, der durch die A-Säulenverstärkung und die Zusatzverstärkung gebildet wird, hat eine solche Form, daß sich das vertikale untere Ende zur hinteren Karosserie hin fortsetzt.
- Weiterhin wird die Seitenschwellerverstärkung durch die äußeren und inneren Seitenverstärkungen gebildet; dabei ist die äußere Seitenverstärkung mit einer Außenfläche der A-Säulenverstärkung und die innere Seitenverstärkung mit einem hinteren Flansch der A-Säulenverstärkung verbunden, und in bestimmten Abständen ist eine Vielzahl von Stützelemente in Längsrichtung der Karosserie zwischen der äußeren und inneren Seitenverstärkung angeordnet.
- Die Erfindung soll an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen erläutert werden. In den Figuren zeigen:
-
1 : eine Seitenansicht einer Karosserie eines Automobils; -
2 : eine vergrößerte perspektivische Teilansicht, die eine Ausführung einer Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil gemäß vorliegender Erfindung darstellt; -
3 : eine Teilschnittansicht einer in1 dargestellten Karosserieseite; -
4 : eine perspektivische Explosivdarstellung einer Ausführung einer Karosserieseitenieilkonstruktion für ein Automobil gemäß vorliegender Erfindung; -
5 : eine perspektivische Darstellung einer Seitenschweller-Längsverstärkung und einer äußeren Seitenschwellerverstärkung, wie sie in4 dargestellt ist; -
6 : eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in2 ; -
7 : eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B in2 ; -
8 : eine Schnittdarstellung entlang der Linie C-C in2 ; -
9 : eine Schnittdarstellung entlang der Linie D-D in2 ; -
10 : eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Karosserie Frontkonstruktion; -
11 : eine Schnittdarstellung entlang der Linie E-E in10 ; -
12 : eine Schnittdarstellung entlang der Linie F-F in10 und -
13 : eine Schnittdarstellung einer herkömmlichen Karosserie-Frontkonstruktion. - Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen wird nun eine Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben.
- Gemäß den
1 bis5 befindet sich an einer Karosserie1 eines Automobils auf der hinteren Seite eines Vorderradreifens2 ein Karosserieseitenteil3 . Das Karosserieseitenteil3 verfügt über Türöffnungen6 und7 , an die eine Vordertür4 bzw. eine hintere Tür5 anschlagen. Auf der Vorderseite und Unterseite der vorderen seitlichen Türöffnung6 befindet sich ein A-Säulenteil8 bzw. ein Seitenschwellerteil9 . - Der Aufbau des A-Säulenteils
8 und des Seitenschwellerteils9 wird anhand der6 bis8 erläutert. - Wie in der Querschnittsansicht
6 dargestellt, wird auf der Unterseite des A-Säulenteils8 durch ein A-Säulenteil10A eines äußeren Karosserieseitenteilblechs10 und durch ein Instrumententafelseitenblech11 ein geschlossener Querschnitt S1 gebildet. In diesem geschlossenen Querschnitt S1 befindet sich eine A-Säulenverstärkung12 , deren linke Seite im wesentlichen L-förmig ist (die rechte Seite hat eine im wesentlichen umgekehrte L-Form). Im Querschnitt hat die A-Säulenverstärkung12 die Form eines U, und eine Vorderkante12a der Verstärkung ist durch Punktschweißen an der Stelle w zusammen mit einer Vorderkante11a des Instrumententafelseitenblechs11 mit einer Vorderkante10a eines A-Säulenteils10A des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 verbunden. - Eine Hinterkante
12b der A-Säulenverstärkung12 ist durch Punktschweißen an der Stelle w mit der Innenseite des A-Säulenteils10A des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 verbunden. Eine Hinterkante10b des A-Säulenteils10A des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 und eine Hinterkante11b des Instrumententafelseitenblechs11 sind durch Punktschweißen an der Stelle w miteinander verbunden. - Mit der A-Säulenverstärkung
12 ist eine Zusatzverstärkung13 verbunden, die auf der Fahrzeuginnenraumseite als Verstärkungselement für die hintere Stirnfläche dient. Durch die Zusatzverstärkung13 und die A-Säulenverstärkung12 wird ein geschlossener Querschnitt S2 gebildet, der so gestaltet ist, daß sich das untere Ende zur Rückseite der Karosserie hin erstreckt. - An einem Teil, an dem die Vorderkante
10a des A-Säulenteils10A des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 und die Vorderkante11a des Instrumententafelseitenblechs11 miteinander verschweißt sind, sind ein Instrumententafelblech14 und ein unteres Instrumententafel-Querträgerblech15 durch Punktschweißen an der Stelle w mit der oberen bzw. unteren Seite quer zur Längsachse des Fahrzeuges verbunden (siehe7 ). - Andererseits wird, wie in der Querschnittsansicht
7 dargestellt, am Seitenschwellerteil9 durch ein Seitenschwellerteil108 des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 und durch ein inneres Seitenschwellerblech16 ein geschlossener Querschnitt S3 gebildet. Durch Punktschweißen sind eine Vorderkante10c des Seitenschwellerteils10B des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 , ein Flansch15a des unteren Instrumententafel- Querträgerblechs15 und eine Vorderkante12a der A-Säulenverstärkung12 an der Stelle w miteinander verbunden. - Das vordere Ende des inneren Seitenschwellerblechs
16 steht auf der Fahrzeuginnenraumseite etwas hervor, und eine Vorderkante16a des Blechs ist durch Punktschweißen an der Stelle w mit der Innenfläche des unterer Instrumententafel-Querträgerblechs15 verbunden. - Innerhalb des geschlossenen Querschnitts S3 befinden sich eine äußere Seitenschwellerverstärkung
17 und eine innere Seitenschwellerverstärkung18 . Ein vorderes Ende17a der äußeren Seitenschwellerverstärkung17 überlappt die Außenfläche der A-Säulenverstärkung12 und ist an der Stelle w mit dieser durch Punktschweißen verbunden. Weiterhin ist ein vorderes Ende18a der inneren Seitenschwellerverstärkung18 an der Stelle w durch Punktschweißen mit einer Hinterkante12b der A-Säulenverstärkung12 verbunden. Der obere Flansch18b und der untere Flansch18c der inneren Seitenschwellerverstärkung18 sind an der Stelle w durch Punktschweißen mit dem oberen Flansch16b bzw. dem unteren Flansch16c des inneren Seitenschwellerblechs16 verbunden. Der untere Flansch18c der inneren Seitenschwellerverstärkung18 ist mit einem unteren Flansch des Seitenschwellerteils10B des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 verbunden. - Der obere Flansch
17b und der untere Flansch17c der äußeren Seitenschwellerverstärkung17 sind an der Stelle w durch Punktschweißen so mit dem oberen bzw. unteren Teil der Seitenfläche der inneren Seitenschwellerverstärkung18 verbunden, daß sich zusammen mit der A-Säulenverstärkung12 ein geschlossener Querschnitt S4 ergibt. - Wie in
8 zu sehen ist, ist zwischen der äußeren Seitenschwellerverstärkung17 und der inneren Seitenschwellerverstärkung18 in bestimmten Abständen in Längsrichtung der Karosserie eine Vielzahl von Verstrebungen19 angeordnet, die als Stützelemente dienen. Diese Verstrebungen19 sind an Punkten angeordnet, die einem Bodenblech20 entsprechen, das fahrzeuginnenraumseitig so mit dem inneren Seitenschwellerblech16 verbunden ist, daß das Seitenschwellerteil9 verstärkt wird. - Wie in
5 dargestellt, wird an einer Zwischenposition der äußeren Seitenschwellerverstärkung17 das untere Ende21a einer Seitenschwellerverstärkungs-Verlängerung21 befestigt, und die äußere Seitenschwellerverstärkung17 wird über die Seitenschwellerverstärkungs-Verlängerung21 mit dem unteren Ende eines B-Säulenteils22 verbunden. - Wie in den
4 und9 zu sehen ist, ist die Verstärkung für das B-Säulenteil22 so aufgebaut, daß zwischen einem B-Säulenteil10C des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 und einem inneren B-Säulenblech23 eine B-Säulenverstärkung24 und eine hintere Türscharnierverstärkung25 angeordnet sind. Eine Außenfläche21b an einer vertikalen Zwi schenlage der Seitenschwellerverstärkungs-Verlängerung21 ist durch Punktschweißen an der Stelle w zusammen mit der hinteren Türscharnierverstärkung25 mit dem B-Säulenteil10C des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 verbunden, und ein oberes Ende21c ist mit dem inneren B-Säulenblech23 an der Stelle w punktverschweißt. - Nach dem oben beschriebenen Aufbau wird eine Aufprallkraft, die von der Fahrzeugvorderseite auf die Vorderseite der Karosserie einwirkt, auf das A-Säulenteil
8 und das Seitenschwellerteil9 übertragen. Beginnt sich das A-Säulenteil10A des äußeren Karosserieseitenteilblechs10 durch diese Kraft in Richtung hintere Karosserie zu verformen, dann wird diese Verformung durch den geschlossenen Querschnitt S2, der durch die Zusatzverstärkung13 innerhalb des A-Säulenteils10A und durch die A-Säulenverstärkung12 gebildet wird, in Grenzen gehalten. Wird die Aufprallkraft vom A-Säulenteil8 zum Seitenschwellerteil9 übertragen, dann wird diese Kraft durch das Seitenschwellerteil9 absorbiert, welches eine hohe Festigkeit besitzt, da auf der Rückseite der A-Säulenverstärkung12 durch die äußere Seitenschwellerverstärkung17 und die innere Seitenschwellerverstärkung18 auf der Seite des Seitenschwellerteils9 der geschlossene Querschnitt S4 gebildet wird, wodurch sich eine Konstruktion ergibt, bei der der geschlossene Querschnitt S2 mit dem geschlossenen Querschnitt S4 verbunden ist. - Da das Innere des A-Säulenteils
8 und des Seitenschwellerteils9 durch eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden geschlossenen Querschnitten S2 und S4 – wie oben beschrieben – unterteilt ist, kann die Steifigkeit vom A-Säulenteil8 bis zum Seitenschwellerteil9 hin erhöht werden. - Weiterhin kann auf Grund der Tatsache, daß das Vorderteil des inneren Seitenschwellerblechs
16 an der Fahrzeuginnenraumseite etwas heraussteht und die Vorderkante16a durch Punktschweißen an der Stelle w mit der Innenfläche des unteren Instrumententafel-Querträgerblechs15 verbunden ist, eine Aufprallkraft, die auf das untere Instrumententafel-Querträgerblech15 wirkt, durch eine Fläche des Vorderteils des inneren Seitenschwellerteils16 aufgenommen werden. Daher kann die von vorn einwirkende Kraft zum Seitenschwellerteil9 übertragen und von ihm absorbiert werden, was unter dem Aspekt der Festigkeit von Vorteil ist. - Andererseits kann bei einer Aufprallkraft, die seitlich von der Karosserie auf die Karosserieseite einwirkt, die Verformung durch die Verstrebungen
19 , welche sich zwischen der äußeren Seitenschwellerverstärkung17 und der inneren Seitenschwellerverstärkung18 befinden, in Grenzen gehalten werden. - Die vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht auf die oben beschriebene Ausführung. Es können beispielsweise die Größe, das Material und die Dicke der Zusatzverstär kung
13 entsprechend gewählt werden. Ebenso können die Form und Größe des geschlossenen Querschnitts S2, der durch die A-Säulenverstärkung12 und die Zusatzverstärkung13 gebildet wird, entsprechend gewählt werden. Es versteht sich von selbst, daß auch Änderungen, die oben nicht beschrieben worden sind, auf geeignete Weise vorgenommen werden können, ohne daß dadurch vom Gedanken und vom Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abgewichen wird. - Wie oben beschrieben, werden bei der Fahrzeug-Seitenkarosseriekonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung die unten beschriebenen Wirkungen erzielt.
- Da sich das untere Ende der A-Säulenverstärkung bis zum Seitenschwellerteil hin erstreckt und A-Säulenverstärkung und Seitenschwellerverstärkung so miteinander verbunden sind, daß sich im Seitenschwellerteil in sich geschlossene Querschnitte bilden, kann die Steifigkeit des A-Säulenteils und des Seitenschwellerteils gegenüber einer Aufprallkraft, die von vorn oder von der Seite auf das Fahrzeug einwirkt, erhöht werden.
- Weiterhin kann auf Grund der Tatsache, daß das Vorderteil des inneren Seitenschwellerblechs quer zum Fahrzeug bis zur Innenseite verlängert ist und seine Vorderkante mit dem Vorderteil des Seitenschwellerteils verbunden ist, eine von vorn einwirkende Aufprallkraft durch eine Fläche aufgenommen werden, so daß die Kraft auf das Seitenschwellerteil, das eine hohe Festigkeit aufweist, übertragen werden kann.
- Außerdem kann auf Grund der Tatsache, daß der geschlossene Querschnitt, der durch die A-Säulenverstärkung und die Zusatzverstärkung gebildet wird, eine solche Form hat, daß das vertikale untere Teil zur hinteren Karosserie hin verlängert ist, die Steifigkeit vom A-Säulenteil bis hin zum Seitenschwellerteil erhöht werden.
- Weiterhin wird die Seitenschwellerverstärkung durch die äußeren und inneren Seitenverstärkungen gebildet; dabei ist die äußere Seitenverstärkung mit einer Außenfläche der A-Säulenverstärkung und die innere Seitenverstärkung mit einem hinteren Flansch der A-Säulenverstärkung verbunden, und die vielen Stützelemente sind in bestimmten Abständen in Längsrichtung der Karosserie zwischen der äußeren und inneren Seitenverstärkung angeordnet. Dadurch kann die Steifigkeit des Seitenschwellerteils gegenüber einer seitlich einwirkenden Aufprallkraft erhöht werden.
Claims (4)
- Karosserieseitenteilkonstruktion für ein Automobil, bei der eine A-Säulenverstärkung (
12 ) in einem A-Säulenteil (8 ) und Seitenschwellerverstärkungen (17 ,18 ) in einem Seitenschwellerteil (9 ) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der A-Säulenverstärkung (12 ) vom A-Säulenteil (8 ) bis zum Seitenschwellerteil (9 ) eine Zusatzverstärkung (13 ) angeordnet ist, innerhalb des Säulenteiles (8 ) durch ein miteinader verbundenes äußeres Karosserieseitenteilblech (10 ) und ein Instrumententafelseitenblech (11 ) ein erstes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S1) gebildet ist, durch die miteinander verbundene A-Säulenverstärkung (12 ) und die Zusatzverstärkung (13 ) ein zweites Profil mit geschlossenem Querschnitt (S2) innerhalb des ersten Profils (S1) gebildet ist, durch ein miteinander verbundenes Seitenschwellerteil (10b ) eines äußeren Karosserieseitenbleches (10 ) und ein inneres Seitenschwellerblech (16 ) ein drittes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S3) gebildet ist, durch miteinander verbundene innere Seitenschwellerverstärkung (18 ), äußere Seitenschwellerverstärkung (17 ) und A-Säulenverstärkung (12 ) innerhalb des dritten Profils (S3) ein viertes Profil mit geschlossenem Querschnitt (S4) gebildet ist, die A-Säulenverstärkung (12 ) und die Seitenschwellerverstärkungen (17 ,18 ) so miteinander verbunden sind, daß die miteinander verbundenen zweiten und vierten Profile (S2, S4) im Seitenschwellerteil (9 ) angeordnet sind. - Karosserieseitenteilkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende des inneren Seitenschwellerblechs (
16 ) an der Kabinenseite, des Seitenschwellerteils (9 ) quer zum Fahrzeug an der Innenseite etwas hervorsteht und seine Vorderkante (16a ) mit einem Instrumententafel-Querträgerblech (15 ) und dieses mit dem vorderen Ende des Seitenschwellerteils (9 ) verbunden ist. - Karosserieseitenteilkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die A-Säulenverstärkung (
12 ) und die Zusatzverstärkung (13 ) gebildete zweite Profil (S2) so gestaltet ist, dass sich das vertikale untere Ende zur hinteren Karosserie hin fortsetzt. - Karosserieseitenteilkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Seitenschwellerverstärkung (
17 ) mit der Außenfläche der A-Säulenverstärkung (12 ) und die innere Seitenschwellerverstärkung (18 ) mit der hinteren Kante der A-Säulenverstärkung (12 ) verbunden ist, eine Vielzahl von Stützelementen (19 ) in bestimmten Abständen in Längsrichtung der Karosserie zwischen der äußeren (17 ) und inneren Seitenschwellerverstärkung (18 ) angeordnet ist.
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