DE10028697A1 - Entriegelungshebel an einer Fahrzeughaube oder-Klappe - Google Patents
Entriegelungshebel an einer Fahrzeughaube oder-KlappeInfo
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Abstract
Entriegelungshebel (1) an einer Fahrzeughaube oder -klappe (Motorhaube 2), der aus einer nicht ergreifbaren Rückzugslage in eine ergreifbare Betätigungslage verstellbar ist, sowie manuell aus der Betätigungslage in eine Entriegelungslage verstellt werden kann und dabei ein Verriegelungselement (Fanghaken 18) zur Arretierung der Fahrzeughaube oder -klappe (Motorhaube 2) entriegelt. Der Entriegelungshebel (1) ist von einem Motorantrieb (3) aus der Rückzugslage in die Betätigungslage verstellbar und derart mit einem Stellelement (12) des Motorantriebs (3) verbunden, dass sich der Entriegelungshebel (1) aus der Betätigungslage manuell in eine vorgegebene Richtung oder um eine Schwenkachse (Drehgelenk 11) in die Entriegelungslage verstellen läßt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Entriegelungshebel an einer Fahrzeughaube oder
-klappe, mit den im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Ein derartiger Entriegelungshebel bildet in der DE-OS 23 64 466 einen Fanghaken
an der Motorhaube eines Kraftfahrzeugs, der nach dem Entriegeln von Schlössern
der Motorhaube durch Betätigung eines Öffnungshebels im Fahrgastraum des Kraft
fahrzeugs die durch Federkraft etwas geöffnete Motorhaube noch festhält, bis der
normal vor dem Kraftfahrzeug ergreifbare Entriegelungshebel manuell in eine die
Motorhaube freigebende Entriegelungslage verstellt ist. Ein vollständiges Entriegeln
und Öffnen der Motorhaube erfordert somit eine manuelle Betätigung von Hebeln an
unterschiedlichen Orten, wobei der Entriegelungshebel üblicherweise an einer Stelle
angeordnet ist, an der er verschmutzen kann und bei seiner manuellen Betätigung
Schmutzteile auf die Betätigungshand überträgt. Das Entriegeln und Öffnen der
Motorhaube wird deshalb als zumindest etwas lästig und mühsam empfunden und
kann dazu führen, dass der Füllstand der im Motorraum angeordneten Flüssigkeits
behälter beispielsweise bei einem Tankvorgang nicht überprüft und fehlende Flüs
sigkeiten nicht nachgefüllt werden, die bei einem Mangel die Fahrsicherheit oder
den Fahrkomfort beeinträchtigen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Entriegelungshebel mit den
Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruches 1 anzugeben, der in einfacher
Weise ein Öffnen der geschlossenen Fahrzeughaube oder -klappe von einer
außerhalb des Fahrzeugs befindlichen Person ermöglicht.
Diese Aufgabe ist durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Nachdem der Entriegelungshebel von einem Motorantrieb aus der Rückzugslage in
die Betätigungslage verstellbar ist, kann diese Verstellbewegung beispielsweise
über einen von außen leicht zugänglichen Schalter oder eine Fernsteuerung bewirkt
werden. Ebenso ist es möglich dass diese Verstellbewegung über einen Sensor
oder dergleichen bewirkt wird, der eine vor der Fahrzeughaube oder -klappe
stehende Person erfasst. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Verstellen des
Entriegelungshebels von der Rückzugslage in die Betätigungslage selbstständig er
folgt, wenn sich im Fahrzeug befindliche Schalter oder Hebel, beispielsweise der
Schalthebel in einer vorgegebenen Lage befindet und/oder das Kraftfahrzeug keine
oder allenfalls eine geringe Fahrgeschwindigkeit aufweist. In der Rückzugslage kann
der Entriegelungshebel so geschützt angeordnet sein, dass er nicht oder kaum ver
schmutzt. Befindet sich der Entriegelungshebel in seiner Betätigungslage, in der
eventuell eine auffällige Markierung eine beispielsweise beim Betanken des Kraft
fahrzeugs an dem Entriegelungshebel vorbeigehende Person daran erinnert, dass
der Füllstand von unter der Fahrzeughaube oder -klappe befindliche Flüssigkeiten
oder andere gelegentlich zu überwachende Einrichtungen zu überprüfen sind, so
kann durch einfaches manuelles Verstellen des Entriegelungshebels in die Entriege
lungslage die Fahrzeughaube oder -klappe von außen entriegelt und beispielsweise
durch eine entsprechende Kraft am Entriegelungshebel in eine hochgeschwenkte
Lage oder in die maximale Öffnungslage verstellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch die Motorhaube eines Kraftfahrzeugs,
mit in Rückzugslage befindlichem Entriegelungshebel,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht, in der sich der Entriegelungshebel in
seiner Betätigungslage befindet, und
Fig. 3 eine der vorhergehenden Figur entsprechende Ansicht, mit von einer
Bedienperson in die Entriegelungslage angehobenem Entriegelungshebel.
Der in Fig. 1 dargestellte Entriegelungshebel 1 ist an der Unterseite der Motorhaube
2 eines Kraftfahrzeugs von einem Motorantrieb 3 aus der dargestellten Rückzugsla
ge motorisch in die Fig. 2 entsprechende Betätigungslage verstellbar, wobei der Ent
riegelungshebel 1 lediglich in der Rückzugslage nicht außerhalb des Kraftfahrzeugs
manuell ergreifbar ist. Die Motorhaube 2 ist beispielsweise von zwei seitlich
gegenüberliegenden Schlössern 4 in seiner Schließstellung verriegelt. Die Schlösser
4 weisen beispielsweise eine um eine Achse 5 schwenkbare Drehfalle 6 auf, die mit
einem von der Innenseite der Motorhaube 2 nach unten abstehenden Schließbolzen
7 oder dergleichen zusammenwirkt. Die Drehfalle 6 ist mit wenigstens einer Raste 8
versehen, vor die bei geschlossener Motorhaube 2 eine federbelastete, um eine
Achse 9 schwenkbare Sperrklinke 10 eingefallen ist. Der Entriegelungshebel 1 ist in
der Figur vereinfacht stabförmig dargestellt und in einem Drehgelenk 11 schwenkbar
mit einem beispielsweise geradlinig verstellbaren Stellelement 12 des Motorantriebs
3 verbunden. Der Entriegelungshebel 1 ist zwischen Anschlägen 13, 14 an der
Motorhaube 2 um die Achse des Drehgelenks 11 schwenkbar und von einer einer
seits am Entriegelungshebel 1 und andererseits an der Motorhaube 2 angelenkten
Feder 15 gegen den Anschlag 13 belastet. Der Entriegelungshebel 1 ist fest mit
einem durch eine unterbrochene Umrisslinie vereinfacht dargestellten Fanghaken
verbunden, der in der dargestellten Rückzugslage mit einer Stützschulter 16 an der
Fahrzeugkarosserie und in der Fig. 2 entsprechenden Betätigungslage mit einer
karosseriefesten Stützschulter 17 zusammenwirkt und dadurch die Motorhaube 2
auch dann festhält, wenn die Schlösser 4 beispielsweise bei einem Unfall unbeab
sichtigt geöffnet sind. Die beiden Stützschultern 16 und 17 können seitlich versetzt
oder hintereinander so angeordnet sein, dass sich der Fanghaken 18 problemlos
von der Rückzugslage in die Betätigungslage verstellen läßt. Es ist auch möglich,
dass die beiden Stützschultern durch eine einzige Stützschulter gebildet sind. An
der Motorhaube 2 oder an anderer Stelle im Fahrzeug ist eine Schalteinrichtung 19
vorgesehen, die über Steuer- oder Stromleitungen 20 mit dem Motorantrieb 3 ver
bunden ist. Über eine Fernsteuerung oder einen von außerhalb des Kraftfahrzeugs
zugänglichen Schalter, oder einem Sensor, der eine vor der Fahrzeughaube oder -
klappe befindliche Person erfasst, wird der Motorantrieb 3 eingeschaltet, der darauf
hin den Entriegelungshebel 1 von seiner Rückzugslage in die Betätigungslage ver
stellt. Diese Verstellbewegung kann auch erst dann erfolgen, wenn sich der im Fahr
zeuginneren befindliche Schalthebel in einer vorgegeben Stellung befindet oder das
Kraftfahrzeug keine oder allenfalls eine geringe Fahrgeschwindigkeit aufweist. Eine
andere oder zusätzliche Bedingung für eine motorische Verlagerung des Entriege
lungshebels von der Rückzugslage in die Betätigungslage kann sein, dass wenig
stens ein Türschloss einer Fahrzeugtür entriegelt und/oder der Motor des Kraftfahr
zeugs abgeschaltet bzw. mehrere der angegebenen Bedingungen erfüllt sind. Nach
dem motorischen Verstellen des Entriegelungshebels 1 von der Rückzugslage in die
Betätigungslage schaltet entweder ein Schaltelement oder die Schalteinrichtung 19
den Motorantrieb 3 selbsttätig ab. Im vorliegenden Fall ist der Motorantrieb 3 selbst
hemmend ausgebildet, so dass nach dem Abschalten des Motorantriebs 3 in der
Betätigungslage das Stellelement 12 und damit das Drehgelenk 11 an der Motor
haube 3 festgehalten sind.
In Fig. 2 befindet sich das Entriegelungselement 1 in seiner Betätigungslage. Das
nach außen vorstehende Ende des Entriegelungshebels 1 ist beispielsweise mit
einer auffälligen Farbe markiert, so dass beispielsweise beim Betanken des Fahr
zeugs der Fahrer oder eine andere Person beim Vorbeigehen an dem Entriege
lungshebel 1 daran erinnert wird, die Motorhaube zu öffnen und den Füllstand von
im Motorraum angeordneten Flüssigkeitsbehältern oder dergleichen zu überprüfen
und eventuell bei einem Mangel fehlende Flüssigkeiten oder dergleichen nachzufül
len. Ist ein Nachfüllen erfolgt oder ein Öffnen der Motorhaube nicht beabsichtigt, so
wird der Entriegelungshebel 1 durch Aktivierung des Motorantriebs 3 über die
Schalteinrichtung 19 selbsttätig in die Fig. 1 entsprechende Rückzugslage eingefah
ren, sobald die Schalteinrichtung 19 feststellt, dass das Fahrzeug nicht mehr den
vorgegebenen Zustand aufweist. Beim Schließen der eventuell geöffneten Motor
haube 2 schließen sich die Schlösser 4 selbsttätig. Nachdem nach der motorischen
Verlagerung des Entriegelungshebels 1 in dis Fig. 2 entsprechende Betätigungslage
die Schlösser 4 an der Motorhaube 3 noch geschlossen sind, ist ein Schließen der
Schlösser 4 vor oder nach der motorischen Rückverlagerung des Entriegelungshe
bels 1 in die Rückzugslage nicht erforderlich, wenn der Entriegelungshebel 1 nicht
manuell aus seiner Betätigungslage in die Entriegelungslage verstellt wurde.
Befindet sich der Entriegelungshebel 1 in seiner Betätigungslage und wird der Ent
riegelungshebel wie in Fig. 3 angedeutet über eine Bedienhand 21 in Pfeilrichtung
angehoben und damit um die Achse des Drehgelenks 11 gegen die Kraft der Feder
15 verschwenkt, so werden dabei die Sperrklinke 10 über eine nicht dargestellte me
chanische, elektrische oder elektronische Einrichtung von der Drehfalle 6 weg verla
gert und damit die Schlösser 4 geöffnet. Außerdem wird dabei der Fanghaken 18
von den Stützschultern 16, 17 so weg verlagert, dass sich unter der Kraft der am
Entriegelungshebel 1 in Pfeilrichtung wirkenden Betätigungskraft die Motorhaube 2
nach oben in eine Öffnungslage, beispielsweise in die maximale Öffnungslage ver
stellt. Soll die Motorhaube 2 wieder geschlossen werden, so kann über eine Bedien
hand an dem Entriegelungshebel 1 eine entsprechende Schließkraft bewirkt werden,
wobei in der Fig. 1 entsprechenden Schließstellung der Motorhaube 2 die Schlösser
4 selbsttätig schließen bzw. die Sperrklinke 10 vor die Raste 8 der Drehfalle 6 ein
fällt. Damit sich die Motorhaube 2 auch dann öffnen läßt, wenn die Schalteinrichtung
19 den vorgegebenen Zustand des Fahrzeugs nicht feststellt, kann durch eine be
sondere Betätigung eines Schaltelements innerhalb oder außerhalb des Fahrzeugs,
beispielsweise eine zweimalige Betätigung einer Fernsteuerung oder eines manuell
betätigbaren Schalters, oder durch eine Betätigung eines Vorzugselements ein mo
torisches Verstellen des Entriegelungshebels 1 von der Rückzugslage in die Betäti
gungslage bewirkt werden. Dies ist beispielsweise dann nützlich, wenn der zum Ein
schalten des Motorantriebs vorgegebene Zustand des Fahrzeugs beispielsweise bei
einer Betriebsstörung oder Pannenhilfe nicht erfüllbar ist. In diesem Fall kann die
Motorhaube 2 dennoch geöffnet werden, beispielsweise wenn der Motor des Kraft
fahrzeugs läuft.
Die Figuren stellen lediglich vereinfachte Prinzipskizzen eines einzigen Ausfüh
rungsbeispiels dar, auf das die Erfindung nicht eingeschränkt ist. Beispielsweise
kann das vom Motorantrieb verstellbare Stellelement schwenkbar oder auf einer ge
krümmten Bahn verstellbar angeordnet sein. Ebenso ist es möglich, dass der Entrie
gelungshebel bei seiner Verlagerung von der nicht ergreifbaren Rückzugslage in die
ergreifbare Betätigungslage nicht schwenkbar, sondern geradlinig oder auf einer an
deren gekrümmten Bahn verstellbar ist. Bei dem Ausführungsbeispiel ist der Motor
antrieb selbsthemmend ausgebildet. Ebenso kann der Motorantrieb nicht selbsthem
mend wirken, wenn sein Antrieb ausgeschaltet ist. Beispielsweise in diesem Fall
kann ein manuelles Verstellen des Entriegelungshebels von der Betätigungslage in
die Entriegelungslage das Stellelements des Motorantriebs mit verstellen. Bei dem
Ausführungsbeispiel sind die zum Arretieren der Motorhaube in der Schließstellung
vorgesehenen Schlösser geschlossen, wenn sich der Entriegelungshebel in seiner
Betätigungslage befindet. Ebenso ist es möglich, dass die Schlösser über eine me
chanische, elektrische oder elektronische Einrichtung geöffnet sind, wenn der Ent
riegelungshebel sich in seiner Betätigungslage befindet. Damit der geöffnete Zu
stand der Schlösser nicht unbemerkt bleibt, kann vorgesehen sein, dass die bei
spielsweise unter der Kraft einer Feder teilweise geöffnete Motorhaube motorisch
geschlossen wird und dabei die Schlösser selbsttätig in ihre Schließstellung gelan
gen. Diese Verlagerung der Motorhaube in ihre Schließstellung kann von der Schalt
einrichtung selbsttätig bewirkt werden, wenn der zur motorischen Verlagerung des
Entriegelungshebels von der Rückzugslage in die Betätigungslage vorgegebene Zu
stand des Fahrzeugs nicht gegeben ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass der
Motorantrieb beim Vorliegen des vorgegebenen Zustandes des Kraftfahrzeugs den
Entriegelungshebel erst dann von der Rückzugslage in die Betätigungslage verstellt,
wenn die Bedingungen zum Erfüllen des vorgegebenen Zustandes des Kraftfahr
zeugs eine vorgegebene Zeitdauer vorliegen. Die Fahrzeughaube oder -klappe
kann ein beliebiges verstellbares Teil des Kraftfahrzeugs, beispielsweise auch eine
Heckklappe oder eine Tankklappe sein. Die motorische Kraft für das Verstellen des
Entriegelungshebels von der Rückzugslage in die Betätigungslage ist gering und
kann von einem bauraum- und/oder kostenoptimierten Motorantrieb erzeugt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel werden bei der manuellen Verlagerung des Entriege
lungshebels aus der Betätigungslage in die Entriegelungslage das Schloss geöffnet
und dann der Fanghaken entriegelt. Ebenso kann das Öffnen des Schlosses und
Entriegeln des Fanghakens auch anders, beispielsweise dadurch erfolgen, dass bei
einer ersten manuellen Verlagerung des Entriegelungshebels aus der Betätigungsla
ge in die Entriegelungslage das Schloss geöffnet und bei einer zweiten derartigen
Verlagerung der Fanghaken entriegelt werden.
Claims (12)
1. Entriegelungshebel an einer Fahrzeughaube oder -klappe, der aus einer
nicht ergreifbaren Rückzugslage in eine ergreifbare Betätigungslage verstell
bar ist, sowie manuell aus der Betätigungslage in eine Entriegelungslage ver
stellt werden kann und dabei ein Verriegelungselement zur Arretierung der
Fahrzeughaube oder -klappe entriegelt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungshebel (1) von einem Motor
antrieb (3) aus der Rückzugslage in die Betätigungslage verstellbar ist und
derart mit einem Stellelement (12) des Motorantriebs (3) verbunden ist, dass
sich der Entriegelungshebel (1) aus der Betätigungslage manuell in eine vor
gegebene Richtung oder um eine Schwenkachse (Drehgelenk 11) in die Ent
riegelungslage verstellen läßt.
2. Entriegelungshebel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Motorantrieb (3) über eine Fernsteuerung
oder einen außerhalb des Fahrzeugs zugänglichen, manuell betätigbaren
Schalter einschaltbar ist und daraufhin den Entriegelungshebel (1) von der
Rückzugslage in die Betätigungslage verstellt.
3. Entriegelungshebel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (19) den Motorantrieb
(3) zum Verstellen des Entriegelungshebels (1) von der Rückzugslage in die
Betätigungslage einschaltet, wenn die Schalteinrichtung (19) einen vorgege
benen Zustand des Fahrzeugs feststellt.
4. Entriegelungshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass nach dem motorischen Verstellen des Entrie
gelungshebels (1) von der Rückzugslage in die Betätigungslage der Motor
antrieb (3) etwa in der Betätigungslage von einem Schaltelement selbsttätig
abgeschaltet wird.
5. Entriegelungshebel nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (19) den vorgegebenen
Zustand des Fahrzeugs feststellt, wenn wenigstens ein Türschloss einer
Fahrzeugtür entriegelt und wenigstens eine weitere Bedingung erfüllt ist.
6. Entriegelungshebel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Bedingung erfüllt ist, wenn das
Fahrzeug steht oder allenfalls eine geringe Fahrgeschwindigkeit von maximal
3 bis 5 km/h aufweist und/oder der Motor des Fahrzeugs abgeschaltet ist
und/oder ein Hebel im Fahrzeug in eine vorgegebenen Stellung gebracht ist
und/oder ein Sensor eine vor dem Fahrzeug befindliche Person erfaßt.
7. Entriegelungshebel nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (19) den Motorantrieb
(3) einschaltet, wenn der vorgegebene Zustand des Fahrzeugs für eine vor
gegebene Zeitdauer gegeben ist.
8. Entriegelungshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Motorantrieb (3) den Entriegelungshebel
(1) selbsttätig in die Rückzugslage verstellt, wenn der vorgegebene Zustand
des Fahrzeugs nicht gegeben ist und sich der Entriegelungshebel (1) nicht
bereits in seiner Rückzugslage befindet.
9. Entriegelungshebel nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass eine besondere Betätigung eines Schaltele
ments, beispielsweise eine zweimalige Betätigung der Fernsteuerung oder
des manuell betätigbaren Schalters, oder eine Betätigung eines Vorzugsele
ments, ein motorisches Verstellen des Entriegelungshebels (1) von der
Rückzugslage in die Betätigungslage auch dann bewirkt, wenn der vorgege
bene Zustand des Fahrzeugs nicht gegeben ist.
10. Entriegelungshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeughaube eine in Schließstellung
von wenigstens einem Schloss (4) arretierbare Motorhaube (2) und das Ver
riegelungselement ein Fanghaken (18) sind, und entweder beim motorischen
Verstellen des Entriegelungshebels (1) von der Rückzugslage in die Betäti
gungslage oder beim manuellen Verstellen des Entriegelungshebels (1) von
der Betätigungslage in die Entriegelungslage das Schloss (4) geöffnet wird.
11. Entriegelungshebel nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass entweder bei der manuellen Verlagerung des
Entriegelungshebels (1) aus der Betätigungslage in die Entriegelungslage
das Schloss (4) geöffnet und dann der Fanghaken (18) entriegelt werden,
oder eine erste derartige Verlagerung des Entriegelungshebels das Schloss
öffnet und eine zweite derartige Verlagerung den Fanghaken entriegelt.
12. Entriegelungshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungshebel (1) an der Fahrzeug
haube oder -klappe (Motorhaube 2) angeordnet und so ausgebildet bzw. zwi
schen Anschlägen (13, 14) verstellbar ist, dass an dem ergreifbaren Entrie
gelungshebel (1) eine die Fahrzeughaube oder -klappe (Motorhaube 2) öff
nende und/oder schließende manuelle Kraft bewirkt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10028697A DE10028697A1 (de) | 2000-06-09 | 2000-06-09 | Entriegelungshebel an einer Fahrzeughaube oder-Klappe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10028697A DE10028697A1 (de) | 2000-06-09 | 2000-06-09 | Entriegelungshebel an einer Fahrzeughaube oder-Klappe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10028697A1 true DE10028697A1 (de) | 2001-12-13 |
Family
ID=7645305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10028697A Withdrawn DE10028697A1 (de) | 2000-06-09 | 2000-06-09 | Entriegelungshebel an einer Fahrzeughaube oder-Klappe |
Country Status (1)
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