DE10028525C1 - Fahrzeugluftreifen, unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens und Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens - Google Patents
Fahrzeugluftreifen, unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens und Verfahren zur Herstellung eines FahrzeugluftreifensInfo
- Publication number
- DE10028525C1 DE10028525C1 DE2000128525 DE10028525A DE10028525C1 DE 10028525 C1 DE10028525 C1 DE 10028525C1 DE 2000128525 DE2000128525 DE 2000128525 DE 10028525 A DE10028525 A DE 10028525A DE 10028525 C1 DE10028525 C1 DE 10028525C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tire
- pneumatic vehicle
- carcass
- vehicle tire
- side wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000011324 bead Substances 0.000 title abstract description 94
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims abstract description 21
- 239000005060 rubber Substances 0.000 claims description 20
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 14
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 claims description 13
- 239000004035 construction material Substances 0.000 claims description 6
- 238000003908 quality control method Methods 0.000 claims description 5
- 239000004566 building material Substances 0.000 claims description 2
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 12
- 239000000463 material Substances 0.000 description 11
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 description 9
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 6
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 5
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 4
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 4
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
- DOSMHBDKKKMIEF-UHFFFAOYSA-N 2-[3-(diethylamino)-6-diethylazaniumylidenexanthen-9-yl]-5-[3-[3-[4-(1-methylindol-3-yl)-2,5-dioxopyrrol-3-yl]indol-1-yl]propylsulfamoyl]benzenesulfonate Chemical compound C1=CC(=[N+](CC)CC)C=C2OC3=CC(N(CC)CC)=CC=C3C(C=3C(=CC(=CC=3)S(=O)(=O)NCCCN3C4=CC=CC=C4C(C=4C(NC(=O)C=4C=4C5=CC=CC=C5N(C)C=4)=O)=C3)S([O-])(=O)=O)=C21 DOSMHBDKKKMIEF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000007142 ring opening reaction Methods 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 2
- 239000004677 Nylon Substances 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229920001778 nylon Polymers 0.000 description 1
- 239000002984 plastic foam Substances 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 description 1
- 239000004636 vulcanized rubber Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C15/00—Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
- B60C15/02—Seating or securing beads on rims
- B60C15/0206—Seating or securing beads on rims using inside rim bead seating, i.e. the bead being seated at a radially inner side of the rim
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/08—Building tyres
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C15/00—Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
- B60C15/02—Seating or securing beads on rims
- B60C15/0209—Supplementary means for securing the bead
- B60C15/0213—Supplementary means for securing the bead the bead being clamped by rings, cables, rim flanges or other parts of the rim
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tyre Moulding (AREA)
Abstract
Fahrzeugluftreifen mit einem Laufstreifen und zwei Reifenseitenwänden, deren radial innerer Endbereich jeweils als Sitzfläche zur Befestigung des Fahrzeugluftstreifens an einer korrespondierend ausgebildeten Sitzfläche einer zum Fahrzeugluftstreifen korrespondierenden Felge ausgebildet ist, DOLLAR A Mit einer Karkasse aus parallelen in Gummi eingebetteten Festigkeitsträgern, die sich zwischen den beiden als Sitzfläche ausgebildeten Endbereichen der Reifenseitenwände über den gesamten axialen Erstreckungsbereich des Fahrzeugluftreifens erstrecken, wobei die Karkasse entlang ihrer Erstreckung zwischen den beiden Endbereichen wenigstens dreigeteilt ausgebildet ist mit jeweils einer Teilung im radial inneren Erstreckungsbereich der Seitenwand zwischen dem als Sitzfläche ausgebildeten Endbereich und der Hälfte - insbesondere dem inneren Drittel - der radialen Seitenwanderstreckung.
Description
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugluftreifen, einen unvulkanisierten Rohling eines
Fahrzeugluftreifens und ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens.
Fahrzeugluftreifen werden üblicherweise dadurch hergestellt, daß auf eine Aufbautrommel
zunächst eine luftundurchlässige Innenschicht aus Kautschukmaterial aufgelegt wird und
darauf eine oder mehrere Lagen von in Kautschuk eingebetteten Festigkeitsträgern der
Karkasse. Auf diese Lagen werden zwischen den beiden Enden der Karkassenlagen die aus
Festigkeitsträgern ausgebildeten Wulstkerne gesetzt und gegebenenfalls noch zusätzliche
festigkeitbildender Schichten im Wulstkernbereich aufgebaut. Der Erstreckungsbereich des
auf die Aufbautrommel zwischen den beiden Wulstkernen aufgebauten
Reifenaufbaumaterials wird zur Erzeugeng der Reifentorusfom bombiert. Die axial außerhalb
der Wulstkerne überstehenden Lagenenden werden um den Kern umgeschlagen und an
den zwischen Kernen befindlichen torusförmigen Hauptteil der sich über die gesamte
Reifenseitenwand bis in den Kronenbereich des Reifentorus erstreckenden
Aufbauschichten im Bereich der Seitenwand angepreßt. Nach Fertigstellung des
Reifenrohlings durch Auflage zusätzlicher Kautschukstreifen auf die Seitenwand und durch
verbinden des torusförmig gebildeten Karkasspakets mit dem aus Gürtelaufbauschichten
und Laufstreifenkautschukmischung ausgebildeten Gürtelpakets zum Reifenrohling, wird der
Rohling in eine Vulkanisationspresse eingelegt und unter Ausformung des Laufstreifenprofils
zum fertigen Fahrzeugluftreifen vulkanisiert. Die Karkassenlage erstreckt sich im fertigen
Fahrzeugluftreifen in radialer Richtung einstückig aus dem Wulstbereich über die gesamte
Erstreckung der Reifenseitenwand bis in den Laufstreifenbereich des Fahrzeuzgluftreifens.
Der auf der Aufbautrommel mit den Lagen aus Kautschuk und Festigkeitsträgern des
Aufbaumaterials umschlungene Wulstkern bildet das radial innere Ende der
Reifenseitenwand. Die wulstförmige Verdickung wird beim Aufbau auf der Aufbautrommel
so ausgeformt, daß er mit einer Sitzfläche versehen ist, mit der der fertig vulkanisierte
Fahrzeugluftreifen nach Montage auf eine korrespondierend ausgebildete Sitzfläche auf der
Felge dichtend festsitzt.
Der gemeinsame Aufbau der Schichten eines solchen Karkasspakets unter Integration des
Wulstkerns in die Aufbaulagen zur in diesen Aufbau integrierten Erzeugung eines Wulstes
mit Sitzfläche erzwingt die Einschränkung der einsetzbaren Ausformungsschritte auf solche
Maßnahmen, die den sonstigen Aufbau des torusförmigen Gesamtkarkasspakets nicht
weiter einschränken oder behindern. Da die Rundlaufgenauigkeit des fertigen
Fahrzeugreifens stark durch die Genauigkeit der Ausformung des die Sitzfläche
aufweisenden Wulstbereichs beeinflußt wird, sind der in den Gesamtaufbau und -
Ausformung des Karkassenpakets integrierten Ausbildung und Ausformung des die
Sitzfläche aufweisenden Wulstes Fertigungsschranken gesetzt, deren Auswirkungen -
soweit überhaupt möglich - nur mit sehr aufwendigen zusätzlichen Maßnahmen im Bereich
der Aufbautrommel verringert werden können.
Besonders aufwendig ist eine Herstellung von Fahrzeugluftreifen mit Sicherstellung sehr
hoher Rundlaufgenauigkeit bei Fahrzeugluftreifen, die mit einer Sitzfläche zum sicheren Sitz
auf der Feige jeweils an der Reifeninnenseite des radial inneren Reifenseitenwandendes
ausgebildet sind. Derartige Fahrzeugluftreifen sind beispielsweise CTS-Reifen, die u. a. aus
der DE 30 00 428 A1 bekannt sind, oder CWS-Reifen, die u. a. aus der WO 99/47369 A1
bekannt sind, oder auch Fahrzeugreifen von integrierten Radsystemen, die wulstkernlos
durch die Vulkanisation mit der Felge die Felge dabei integrierend verbunden werden, wie
sie beispielsweise aus der US 5 776 272 A bekannt sind.
Ein werterer Aspekt ist, dass bei konventionellem Bauverfahren der Fahrzeugreifen durch
den Karkasszug beim Bombieren die Karkasse im bogenförmigen Bereich um die
Felgeninnenseite das Bestreben hat, den Radius dieses Bogens zu vergrößern, d. h. die
unvulkanisierten Gummischichten zu durchdringen. Dadurch ist die Gummi-Bedachung im
fertigen Reifen zu gering, was zu Anscheuerungen bzw. Wulstschäden und damit zum
vorzeitigen Reifenausbau führen kann.
Als Gegenmaßnahme wird bei solchen Fahrzeugreifen ein zusätzliches, aufwendig
vorbehandeltes (vorvernetztes) Gewebebauteil (-Streifen) eingesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringem Aufwand zu ermöglichen, daß
Fahrzeugluftreifen mit einem Laufstreifen und zwei Reifenseitenwänden, deren radial
innerer Endbereich jeweils als Sitzfläche zur Befestigung des Fahrzeugluftreifens an einer
korrespondierend ausgebildeten Sitzfläche einer zum Fahrzeugluftreifen korrespondierenden
Felge ausgebildet ist, mit besserer Formgenauigkeit des jeweils mit der Sitzfläche
ausgebildeten radial inneren Endbereichs der Reifenseitenwände ausgebildet werden
können.
Erfindungsgemäß gelöst wird die Aufgabe durch die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens
gemäß den Merkmalen von Anspruch 1, durch die Ausbildung eines unvulkanisierten
Rohling eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 2 oder durch ein
Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens
gemäß den Merkmalen von Anspruch 5.
Die Teilung der Karkasse jeweils im radial inneren Erstreckungsbereich der Seitenwand
zwischen dem als Sitzfläche ausgebildeten Endbereich und der Hälfte - insbesondere dem
inneren Drittel - der radialen Seitenwanderstreckung ermöglicht es, die beiden mit der an
der Reifeninnenseite als Sitzfläche zur Befestigung des Fahrzeugluftreifens ausgebildeten
Endbereiche einschließlich des Karkasseabschnitts des jeweiligen Endbereichs der
Reifenseitenwand jeweils als modular vorgefertigtes optimal ausgeformtes Bauteil
herzustellen und sie im eigentlichen Reifenaufbauprozess mit dem jeweils im Hauptteil des
Reifenseitenwandaufbaumaterials ausgebildeten Karkassenabschnitts unter für den
Aufbauprozess optimierten Bedingungen zu verbinden.
Durch die Verwendung des separat und spannungslos gefertigten Karkassteils wird darüber
hinaus erreicht, dass die Karkasse auch auf der Innenseite der Felge ihre Lage im
vulkanisierten Gummimaterial sicher beibehält.
Bevorzugt ist die Ausbildung gemäß den Merkmalen von Anspruch 4 sowie das Verfahren
gemäß den Merkmalen von Anspruch 6, durch welche die optimale Formgebung des
modular vorgefertigten Endbereichs zusätzlich gegen die Form beeinträchtigende
Krafteinwirkungen während des Transports, des Aufbaus und der Ausformung des Reifens
gesichert werden kann.
Das Verfahren gemäß den Merkmalen von Anspruch 8 ermöglicht in einfacher Weise die
Herstellung eines Fahrzeugreifens mit einer durch den Formring besonders sicheren genau
zentrierten Positionierung der vorgefertigten modularen Endbereiche auf der Aufbautrommel
und deren Beibehaltung während des gesamten Aufbaus und der Ausformung des
Reifenrohling mit einer sehr hohen Formgenauigkeit des Sitzbereichs des erzeugten
Fahrzeugreifens. Bevorzugt ist das Verfahren gemäß den Merkmalen von Anspruch 9,
durch welches in besonders einfacher Weise mit hoher Formgenauigkeit der radialen
Endbereiche der Reifenseitenwände Fahrzeugreifen hergestellt werden können, bei denen
an dem radial inneren Endbereich der Reifenseitenwände jeweils an der Reifeninnenseite
eine Sitzfläche zur Befestigung des Fahrzeugluftreifens an einer korrespondierend
ausgebildeten radial inneren Sitzfläche einer zum Fahrzeugluftreifen korrespondierenden
Felge ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft ist das Verfahren gemäß den Merkmalen von
Anspruch 10, wodurch in einfacher Weise die Herstellung eines Fahrzeugreifens mit einer
durch den Formring besonders sicheren genau zentrierten Positionierung der vorgefertigten
modularen Endbereiche auf der Aufbautrommel und deren Beibehaltung während des
gesamten Aufbaus und der Ausformung des Reifenrohling, während des Transports von der
Aufbautrommel zur Vulkanisationseinrichtung, beim Einlegen in die
Vulkanisationseinrichtung und beim Ausformen des Laufflächenprofils und der Vulkanisation
des Fahrzeugluftreifens in der Vulkanisationseinrichtung mit einer sehr hohen
Formgenauigkeit des Sitzbereichs des erzeugten Fahrzeugreifens
ermöglicht wird. Das Verfahren gemäß den Merkmalen von Anspruch 11 ermöglicht die
Qualitätskontrolle in der seit Aufbau auf der Aufbautrommel beibehaltenen zentrierten
Position des die Sitzfläche aufweisenden Endbereichs der beiden Reifenseitenwände.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den Fig. 1 bis 2 dargestellten
Ausführungsbeispiele am Beispiel eines aus der WO 99/47369 bekannten Fahrzeugrades
näher erläutert. Hierin zeigen
Fig. 1 eine Querschnittsdarstellung eines erfindungsgemäßen Fahrzeugrades mit
montiertem Fahrzeugreifen,
Fig. 2 schematische Darstellung zur Erläuterung der Herstellung.
Fig. 1 zeigt ein Fahrzeugrad, wie es aus WO 99/47369 A1 bekannt ist, mit Fahrzeugluftreifen 3
und Felge 1 mit einem Verhältnis von maximaler Höhe H zu maximaler Breite B des
Fahrzeugluftreifens H/B ≦ 0,6. Der Fahrzeugluftreifen 3 weist eine über den Umfang des
Reifens und vom linken Wulstbereich 6 des Fahrzeugluftreifens zum rechten Wulstbereich 6
reichende, nicht näher dargestellte, Innenschicht auf, über die eine Karkasse 4 radialer
Bauart mit beispielsweise einer oder zwei Karkassenlagen aufgebaut ist. Im Bereich der
Lauffläche ist radial außerhalb der Karkasse 4 ein Gürtel 5 bekannter Bauart mit
beispielsweise zwei Gürtellagen aus in Kautschuk eingebetteten Festigkeitsträgern, z. B. aus
Stahlcord, aufgelegt. Der Gürtel reicht über den gesamten Umfang des Reifens hinweg und
erstreckt sich in axialer Richtung von einem Reifenschulterbereich in den anderen.
Die Stahlcorde verlaufen im spitzen Winkel von beispielsweise 10-30° zur Umfangsrichtung.
Radial außerhalb der Gürtellagen ist es denkbar, eine nicht dargestellte Gürtelbandage mit
im wesentlichen zur Umfangsrichtung verlaufenden Festigkeitsträgern, beispielsweise aus
Nylon, aufzuwickeln.
Radial außerhalb des Gürtels bzw. der Gürtelbandage ist in bekannter Weise ein über den
Umfang des Reifens reichender und sich von Schulterbereich zu Schulterbereich
erstreckender Laufstreifen 15 aus Kautschukmaterial aufgelegt. Im Seitenwandbereich 9 ist
Kautschukmaterial auf die Karkasse 4 aufgelegt. Das Seitenwandkautschukmaterial reicht
vom Schulterbereich bis zum Wulstbereich 6.
Die einstückig ausgebildete Felge 1 ist an ihren beiden axialen Stirnseiten jeweils mit einer
konzentrisch zur Felge angeordneten Ringkammer 10 mit einer radial inneren
Ringkammerwand 20, einer axial inneren Ringkammerwand 21, einer radial äußeren
Ringkammerwand 22 und einer axial äußeren Ringkammerwand 23 einstückig ausgebildet.
Die Ringkammerwand 23 begrenzt das radial nach innen gerichtete Felgenhorn 2. Axial
nach innen zwischen Felgenhorn 2 und radial innerer Ringkammerwand 20 ist eine
ringförmige Durchgangsöffnung 24 von axial außen zur Ringkammer hin ausgebildet. Das
Felgenhorn 2 ist an seiner radial nach innen gerichteten Seite 25 von axial innen nach axial
außen konisch erweitert und an seiner Stirnfläche 26 gekrümmt ausgebildet. Auf der radial
äußeren Seite des Felgenhorn erstreckt sich ein Notlaufsattel 11 mit seiner
Notlaufsatteloberfläche 14 nach axial innen über die Position der Ringkammer 10 hinweg.
Jede Notlaufsatteloberfläche erstreckt sich soweit nach axial innen, daß der Gürtel in seinen
axialen Randzonen von der Schulter jeweils mit 10 bis 30%, beispielsweise 25%, axial
überdeckt ist.
Der Fahrzeugluftreifen 3 umgreift mit seinen unteren Seitenwandbereichen 16 die nach
radial innen erstreckten Hörner 2. Die Krümmung der Stirnfläche 26 des Horns entspricht
der gewünschten Reifenkontur im Bereich des Horns.
Am Ende des unteren Seitenwandbereiches 16 ist jeweils der Wulstbereich 6 mit zur
Innenseite des Reifens ausgebildeter wulstartiger Verdickung 7 ausgebildet. Der Wulst ist
mit einem in das Karkassenlagenende eingebetteten elastisch dehnbaren und elastisch
stauchbaren Kern 8 ausgebildet. Im montierten Zustand gemäß Fig. 1 füllt der Wulstbereich
6 unter Formschluß zur axial inneren Ringkammerwand 21 und zur radial äußeren
Ringkammerwand 22 sowie zur axial äußeren Ringkammerwand 23 ca. 1/2 bis 2/3 des
Ringkammerraums. Radial innerhalb des Wulstes ist ein Füllring 12 radial formschlüssig
zum Wulstbereich 6 nach radial außen und nach radial innen zur radial inneren
Ringkammerwand 20 ausgebildet, der sich in axialer Richtung von der Ringkammerwand 10
über die gesamte axiale Erstreckung des Wulstbereichs 6 durch die Ringöffnung 24
hindurch nach axial außen erstreckt. Der Füllring 12 ist über den gesamten axialen
Erstreckungsbereich der Ringkammer und somit des Wulstes an seiner radial äußeren
Mantelfläche zylindrisch ausgebildet. Der Wulst steht unter Formschluß nach radial außen,
nach axial innen und nach axial außen zu den geschlossenen Ringkammerwänden 22, 23,
21 und durch den radialen Formschluß zum Füllring 12, der seinerseits in radialem
Formschluß zur geschlossenen Ringkammerwand 20 ausgebildet ist, auch zur
Ringkammerwand 20 in radialem Formschluß. Der untere Seitenwandbereich 16 steht
darüber hinaus mit der radial inneren konischen Felgenhornseite 25 auch im axialen
Erstreckungsbereich des Felgenhorns in vollständigem Berührkontakt.
Der vollständige Formschluß des Wulstes zur Felge sichert den Sitz des Reifens auf der
Felge während des Fahrens.
Im Bereich der Stirnfläche 26 des Horns 2 der Felge liegt die Reifenseitenwand jeweils
lediglich unter Vorspannung an.
Es ist ebenso denkbar, die radial äußere Oberfläche der Notlaufstützflächen mit
zusätzlichem Stützmaterial zu belegen. Das zusätzliche Stützmaterial ist aus hartem
Kunststoff, Gummi oder Kunststoffschaum ausgebildet, das zur Dämpfung unempfindlich
gegen Stöße ist und das gute Gleiteigenschaften für den Notlauf aufweist.
Der Füllring ist aus Gummi oder aus einem elastischen Kunststoff mit selbsthemmender
Oberfläche ausgebildet. Es ist auch denkbar, den Füllring aus einem nichtelastischen
Kunststoff oder Metall herzustellen.
Die Fig. 2a bis 2f zeigen schematisch den Aufbau eines derartigen in Fig. 1
dargestellten Fahrzeugluftreifens auf einer rotationssymmetrischen und bezüglich ihrer
axialen Mitte achsensymmetrischen Aufbautrommel 30 in einer Schnittdarstellung mit einer
Schnittebene durch die Rotationsachse der Aufbautrommel 30. Zur Vereinfachung ist nur die
eine radiale Schnitthälfte und davon lediglich der linke axiale Abschnitt der Aufbautrommel
dargestellt. Die Aufbautrommel 30 ist an ihrer radialen Außenfläche mit einer zylindrischen
Mantelfläche 34 ausgebildet und an ihrer axialen Stirnfläche mit einer über den Umfang der
Aufbautrommel 30 erstreckten rillenförmigen Wulstformkontur 31 ausgebildet. Zur
Herstellung wird zunächst der Wulstbereich 6 mit Wulstkern und einem Wulstteil der
Karkasslagen 41 außerhalb der Aufbautrommel 30 vorgefertigt. Hierzu wird ein Wulstteil 41
der Karkasslagen um den Wulstkern 8 umgelegt, der Wulst mit Kautschukmaterial umhüllt
und profiliert. Der so gebildete Wulstbereich 6 kann zur Sicherstellung der Form zusätzlich
vorvulkanisiert werden.
Der vorgefertigte Wulstbereich 6 wird, wie in Fig. 2a dargelegt, mit seiner axial inneren Seite
in die mit der Wulstformkontur 31 ausgebildete Rille der Stirnfläche der Aufbautrommel 30
eingelegt, wobei die Kontur des Wulstes der Kontur der Wulstformkontur der Rille entspricht.
Die beiden Enden des Wulstteils 41 der Karkasslagen liegen in Berührkontakt zueinander
und erstrecken sich radial innerhalb des Wulstes in axialer Richtung nach außen. Im
Anschluss daran wird ein aus Umfangs-Segmenten gebildeter Wulstformring 32 von axial
außen auf den Wulst geschoben. Der Wulstformring 32 ist ebenfalls mit einer
Wulstformkontur 33 ausgebildet, die der Wulstformkontur an der axial äußeren und radial
äußeren Seite des Wulstes entsprechen. Der Wulstformring 32 ist an seiner radial äußeren
Oberfläche zylindrisch mit einer weiteren Aufbaufläche 35 zum Aufbau der Reifenlagen
ausgebildet, wobei die Aufbaufläche 35 des Wulstformrings 32 und die Aufbaufläche 34 der
Aufbautrommel 30 gemeinsam eine konzentrische, zylindrische Mantelfläche zum Aufbau
der weiteren Aufbauschichten des Reifens bilden. Dieser Zustand, in dem der Wulstformring
32 und die Aufbaufläche 34 sich axial berühren, ist in Fig. 2b dargestellt. Im Anschluss daran
wird auf die aus den Aufbauflächen 34 und 35 gebildete zylindrische Aufbaufläche, die
Innenschicht 42 und das Hauptteil 40 der Karkasse aufgelegt, wobei die Innenschicht 42 und
das Hauptteil der Karkasse 40 sich axial über den axialen Erstreckungsbereich des
Wulstformrings 32 hinaus erstrecken. Dieser Zustand ist in Fig. 2c dargestellt. Wie in Fig. 2d
dargestellt ist, werden die axial überstehenden Enden der Innenschicht 42 und des darauf
aufgelegten Hauptteils 40 der Karkasse nach radial innen umgeklappt, so dass die
Innenschicht 42 an der axial äußeren Stirnfläche des Wulstformrings 32 anliegen.
Wie in Fig. 2e dargestellt ist, wird im Anschluss daran der auf einem zylindrischen Träger 36
aufgebaute Seitenwandaufbaustreifen 43 axial so durch Verschieben des Trägers 36 an die
Aufbautrommel herangeführt, dass der Seitenwandaufbaustreifen 43 konzentrisch zum
Wulstbereich 6 radial innerhalb der axialen Enden des Wulstteils 41 der Karkasslage
angeordnet ist und sich in axialer Richtung parallel zu diesem erstreckt. Durch Aufblähen
eines nur ausschnittsweise dargestellten auf der Oberfläche des Trägers 36 zwischen
Träger und Seitenaufbaustreifen 43 angeordneten Blähbalgs 50 bekannter Art wird der
Seitenaufbaustreifen 43 und das axiale Ende des Wulstteils 41 der Karkasslagen radial nach
außen entlang der Kontur des Hauptteils 40 der Karkasslagen umgeklappt und auf das
Hauptteil der Karkasslage gepresst. Dieser Zustand ist in Fig. 2f dargestellt. Der Blähbalg 50
wird daraufhin entlüftet und der Träger 36 mit Blähbalg 50 axial entfernt. Nach Entfernen der
in Umfangsrichtung segmentiert ausgebildeten Aubautrommel wird der Reifen in bekannter
Weise bombiert und mit dem Gürtelpaket aus Gürtellagen, möglichen Bandagen und
Laufstreifen versehen. Der Wulstformring 32 bleibt während all' dieser Fertigungsschritte in
dem bereits in Fig. 2b dargestellten formschlüssigen, zentrierenden Wirkkontakt zum
Wulstbereich 6.
Der auf diese Weise fertiggestellte Reifenrohling mit einer Karkasse 4, die im Wulstbereich
aus dem Wulstteil 41 der Karkasslagen und zwischen den Wülsten über den
Erstreckungsbereich der radial äußeren Seitenwand und des Gürtels hinweg aus dem
Hauptteil 40 der Karkasslagen gebildet ist, wird bei unveränderter Lage des Wulstformrings
zum Wulstbereich 6 zur Vulkanisation in eine Heizform 60 mit den Seitenschalen 61, wie in
Fig. 2g dargestellt ist, eingelegt. Ein segmentierter Wulstheizring 63 wird radial innen in den
Reifentorus durch radiale Expansion eingeführt und axial nach außen an den Wulstbereich 6
herangeführt, so dass der Wulstheizring 63, der an seiner axialen Außenseite mit einer
konturierten Umfangsnut versehen ist, die der axial inneren Kontur des Wulstes entspricht,
die axiale Innenseite des Wulstes formschlüssig umgibt und in Formschluss zu dem
Wulstformring 32 steht. In bekannter Weise wird ein Heizbalg 62 axial zwischen den beiden
segmentierten Wulstheizringen 63 der beiden Wülste des Reifens in den Reifentorus
eingeführt und der Reifen an seiner Lauffläche profiliert und vulkanisiert. Der Wulstheizring
ermöglicht dabei eine individuell optimierte Ausheizung des Wulstes.
Nach erfolgter Vulkanisation wird der Heizbalg 62 in bekannter Weise entfernt und der
segmentierte Wulstheizring 63 axial aus seiner Formschlussposition vom Wulst so weit
entfernt, dass er radial nach innen entfernt werden kann. Nach Entfernen des
ausvulkanisierten Fahrzeugluftreifens aus der Heizpresse kann der segmentierte
Wulstformring 32 aus seiner Formschlussposition zum Wulst entfernt werden. Es ist auch
möglich, den Wulstformring 32 zunächst unverändert in seiner Formschlussposition zum
Wulst zu belassen und den Reifen zusammen mit dem Wulstformring anschließend an die
Reifenvulkanisation noch individuell erforderlichen Qualitätskontrollen zuzuführen.
Beispielsweise kann der fertig ausvulkanisierte Reifen unter Beibehaltung des
Wulstformrings 32 in dessen Formschlussposition zum Wulstbereich 6 einer bekannten nicht
dargestellten Vorrichtung zur Überprüfung der Rundlaufgenauigkeit zugeführt werden. Dabei
wird der Wulstformring 32 wiederum mit einer nicht dargestellten Aufnahmeeinrichtung
bekannter Art in dieser Qualitätskontroll-Vorrichtung in Formschluss gebracht. Eine
Qualitätskontrolle ist nicht näher dargestellt.
Im Betriebszustand bei Normalbetrieb eines fertig montierten Fahrzeugrads gemäß Fig. 1
erstreckt sich das Wulstteil 41 der Karkasslage bis in eine radiale Höhe, die maximal dem
radial inneren Drittel der maximalen Höhe H entspricht. In Einzelfällen mag es sinnvoll sein,
die radiale Erstreckung darüber hinaus auszubilden, jedoch maximal bis zu einer radialen
Höhe, die der Hälfte der maximalen Höhe H entspricht.
Der Wulstkern 8 wird, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, durch Einbettung des Kerns 8 in
die Karkasse 4 durch Umschlag des Wulstteils 41 der Karkasse 4 um den Kern von innen
nach außen oder, wie in einem anderen Ausführungsbeispiel alternativ von außen nach
innen verankert. Die Karkasse 4 ist eng um den Kern 8 gewickelt und das kürzere
umgeschlagene Ende ist ebenso wie im anderen Ausführungsbeispiel im Anschluß an den
Kern 8 in unmittelbarem Kontakt zum längeren Ende des Wulstteils der Karkasse. Der Kern
8 ist tröpfchenförmig zum Berührungspunkt zwischen den beiden Enden des Wulstteils der
Karkasse verjüngt ausgebildet. Zur Ausbildung des Kerns 8 wird ein elastisches
Gummimaterial mit einer Shore-A-Härte von 80 bis 100, vorzugsweise 85 bis 90 - im
Ausführungsbeispiel von Fig. 1 mit einer Shore-A-Härte von 87 - gewählt, das eine
elastische Dehnbarkeit in Umfangsrichtung des Kerns von 5 bis 30%, für Standard-
Reifendimensionen von 10 bis 20%, und eine elastische Stauchbarkeit von 1 bis 5%, für
Standard-Reifendimensionen von 2,5 bis 3,5 Prozent, aufweist. Es ist auch möglich,
zwischen den Enden des Wulstteils 41 der Karkasse 4 auf dem Kern einen Apex
auszubilden.
Der Kern wird durch Extrusion durch injection moulding oder vergleichsweise bekannte
Techniken hergestellt.
Es ist auch denkbar, den Wulst kernlos auszubilden, wobei auch in diesem
nichtdargestellten Ausführungsbeispiel das Gummimaterial des Wulstes so gewählt wird,
daß der Wulst die genannten Dehnungs- und Stauchungseigenschaften in Umfangsrichtung
aufweist.
Soweit der Abrieb zwischen Felgenhorn und unterer Seitenwand unerwünscht groß wird, ist
es möglich, wie in Fig. 1 beispielhaft dargestellt, zusätzlich zwischen Felgenhorn und Wulst
einen zusätzlichen Streifen 13 von abriebfestem Material, beispielsweise von abriebfestem
Gummi oder Kunststoff auszubilden. Der abriebfeste Streifen kann bis in die Ringkammer
reichen und dort um den Wulst umgeschlagen sein.
1
Felge
2
Felgenhorn
3
Fahrzeugluftreifen
4
Karkasse
5
Gürtel
6
Wulstbereich
7
Verdickung
8
Kern
9
Seitenwand
10
Ringkammer
11
Notlaufsattel
12
Füllring
13
Abriebfester Streifen
14
Notlaufsatteloberfläche
15
Lauffläche
16
unterer Seitenwandbereich
17
Festigkeitsträger
20
Ringkammerwand
21
Ringkammerwand
22
Ringkammerwand
23
Ringkammerwand
24
Ringöffnung
25
Innenseite des Felgenhorns
26
Stirnfläche des Felgenhorns
30
Aufbautrommel
31
Wulstformkontur
32
Wulstformring
33
Wulstformkontur
34
Aufbaufläche
35
Aufbaufläche
36
Träger
40
Hauptteil der Karkasslagen
41
Wulstteil der Karkasslagen
42
Innenseite
43
Seitenwandaufbaustreifen
50
Blähbalg
60
Heizform
61
Seitenschale
62
Heizbalg
63
Segmentierter Wulstheizring
Claims (11)
1. Fahrzeugluftreifen (3) mit einem Laufstreifen (15) und zwei Reifenseitenwänden (9),
deren radial innerer Endbereich jeweils als Sitzfläche zur Befestigung des
Fahrzeugluftreifens (3) an einer korrespondierend ausgebildeten Sitzfläche einer zum
Fahrzeugluftreifen korrespondierenden Felge (1) ausgebildet ist,
mit einer Karkasse (4) aus parallelen in Gummi eingebetteten Festigkeitstägern, die sich
zwischen den beiden als Sitzfläche ausgebildeten Endbereichen der Reifenseitenwände
(9) über den gesamten axialen Erstreckungsbereich des Fahrzeugluftreifens (3)
erstrecken,
wobei die Karkasse (4) entlang Ihrer Erstreckung zwischen den beiden Endbereichen
wenigstens dreigeteilt ausgebildet ist mit jeweils einer Teilung im radial inneren
Erstreckungsbereich der Seitenwand (9) zwischen dem als Sitzfläche ausgebildeten
Endbereich und der Hälfte - insbesondere dem inneren Drittel - der radialen
Seitenwanderstreckung.
2. Unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens (3) mit zwei Reifenseitenwänden (9),
deren radial innerer Endbereich jeweils als Sitzfläche zur Befestigung des
Fahrzeugluftreifens (3) an einer korrespondierend ausgebildeten Sitzfläche einer zum
Fahrzeugluftreifen (3)korrespondierenden Felge (1) ausgebildet ist,
mit einer Karkasse (4) aus parallelen in Kautschuk eingebetteten Festigkeitstägern, die
sich zwischen den beiden als Sitzfläche ausgebildeten Endbereichen der
Reifenseitenwände (9) über den gesamten axialen Erstreckungsbereich des
Fahrzeugluftreifens (3) erstrecken,
wobei die Karkasse (4) entlang Ihrer Erstreckung zwischen den beiden Endbereichen
wenigstens dreigeteilt ausgebildet ist mit jeweils einer Teilung im radial inneren
Erstreckungsbereich der Seitenwand (9) zwischen dem als Sitzfläche ausgebildeten
Endbereich und der Hälfte - insbesondere dem unteren Drittel - der radialen
Seitenwanderstreckung.
3. Unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von
Anspruch 2,
wobei der radial innere Endbereich der Reifenseitenwände (9) jeweils an der
Reifeninnenseite als Sitzfläche zur Befestigung des Fahrzeugluftreifens (3) an einer
korrespondierend ausgebildeten radial inneren Sitzfläche einer zum Fahrzeugluftreifen
(3) korrespondierenden Felge (1) ausgebildet ist.
4. Unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von
Anspruch 2 oder 3,
wobei der Erstreckungsbereich zwischen Endbereich der Seitenwand (9) und der Teilung
der Karkasse (4) des Rohlings jeweils aus einem vorvulkanisierten Bauteil ausgebildet
ist.
5. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens mit einem Laufstreifen und zwei
Reifenseitenwänden, deren radial innerer Endbereich jeweils als Sitzfläche zur
Befestigung des Fahrzeugluftreifens an einer korrespondierend ausgebildeten Sitzfläche
einer zum Fahrzeugluftreifen korrespondierenden Felge ausgebildet ist, mit einer
Karkasse aus parallelen in Gummi eingebetteten Festigkeitstägern, die sich zwischen
den beiden als Sitzfläche ausgebildeten Endbereichen der Reifenseitenwände (9) durch
den Hauptteil der Reifenseitenwände (9) und über den gesamten axialen
Erstreckungsbereich des Fahrzeugluftreifens (3) erstrecken,
bei dem die beiden mit der an der Reifeninnenseite als Sitzfläche zur Befestigung des
Fahrzeugluftreifens ausgebildeten Endbereiche einschließlich des Karkasseabschnitts
des Endbereich der Reifenseitenwand (9)als modular vorgefertigtes Bauteil jeweils mit
dem Karkassenabschnitt im Hauptteil des Reifenseitenwandaufbaumaterial (43)
verbunden werden.
6. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von
Anspruch 5,
bei dem die beiden mit der als Sitzfläche zur Befestigung des Fahrzeugluftreifens (3)
ausgebildeten Endbereiche einschließlich des Karkasseabschnitts des Endbereich der
Reifenseitenwand (9) jeweils zunächst als modulares Bauteil geformt und zumindest
anvulkanisiert werden und dann mit dem Karkassenabschnitt im Hauptteil des
Reifenseitenwandaufbaumaterial (43) verbunden werden.
7. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von
Anspruch 5 oder 6,
wobei das vorgefertigte modulare Bauteil in seiner Erstreckung so gewählt ist, dass es
sich im fertig ausvulkanisierten Fahrzeugluftreifen (3) maximal über die radial innere
Hälfte - insbesondere maximal über das radial innere Drittel - der radialen
Seitenwanderstreckung im fertig ausvulkanisierten Fahrzeugluftreifens erstreckt.
8. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von einem
oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7,
bei dem je ein den Endbereich einer Seitenwand bildendes Bauteil vorgeformt wird,
bei dem das vorgeformte Bauteil jeweils auf einer Reifenaufbautrommel (30) positioniert und mit einem radial äußeren Formring (32)zentriert wird,
bei dem auf die Aufbautrommel (30) und die radial äußere Mantelfläche des Formrings (32) die Innenschicht das Karkassenhauptteil aufgelegt und mit dem den Endbereich einer Seitenwand (9) bildenden Bauteil verbunden werden,
bei dem danach aus dem auf diese Weise gebildeten Karkassenaufbaupaket die Reifentorusform erzeugt und mit Laufstreifenaufbaumaterial (43) belegt wird,
bei dem der Reifenrohling von der Aufbautrommel (30) entfernt und in einer Vulkanisationseinrichtung vulkanisiert wird.
bei dem je ein den Endbereich einer Seitenwand bildendes Bauteil vorgeformt wird,
bei dem das vorgeformte Bauteil jeweils auf einer Reifenaufbautrommel (30) positioniert und mit einem radial äußeren Formring (32)zentriert wird,
bei dem auf die Aufbautrommel (30) und die radial äußere Mantelfläche des Formrings (32) die Innenschicht das Karkassenhauptteil aufgelegt und mit dem den Endbereich einer Seitenwand (9) bildenden Bauteil verbunden werden,
bei dem danach aus dem auf diese Weise gebildeten Karkassenaufbaupaket die Reifentorusform erzeugt und mit Laufstreifenaufbaumaterial (43) belegt wird,
bei dem der Reifenrohling von der Aufbautrommel (30) entfernt und in einer Vulkanisationseinrichtung vulkanisiert wird.
9. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmaien von
Anspruch 8,
bei dem je ein den Endbereich einer Seitenwand (9) bildendes Bauteil vorgeformt wird,
bei dem das vorgeformte Bauteil jeweils auf einer Reifenaufbautrommel (30) positioniert und mit einem radial äußeren Formring (32) zentriert wird,
bei dem auf die Aufbautrommel (30) und die radial äußere Mantelfläche des Formrings (32) die Innenschicht das Karkassenhauptteil aufgelegt und an der axialen Außenseite des Formrings (32) nach radial innen umgeschlagen und mit dem den Endbereich einer Seitenwand (9)bildenden Bauteil verbunden werden,
bei dem danach aus dem auf diese Weise gebildeten Karkassenaufbaupaket die Reifentorusform erzeugt und mit Laufstreifenaufbaumaterial (43) belegt wird,
bei dem der Reifenrohling von der Aufbautrommel (30) entfernt und in einer Vulkanisationseinrichtung vulkanisiert wird.
bei dem je ein den Endbereich einer Seitenwand (9) bildendes Bauteil vorgeformt wird,
bei dem das vorgeformte Bauteil jeweils auf einer Reifenaufbautrommel (30) positioniert und mit einem radial äußeren Formring (32) zentriert wird,
bei dem auf die Aufbautrommel (30) und die radial äußere Mantelfläche des Formrings (32) die Innenschicht das Karkassenhauptteil aufgelegt und an der axialen Außenseite des Formrings (32) nach radial innen umgeschlagen und mit dem den Endbereich einer Seitenwand (9)bildenden Bauteil verbunden werden,
bei dem danach aus dem auf diese Weise gebildeten Karkassenaufbaupaket die Reifentorusform erzeugt und mit Laufstreifenaufbaumaterial (43) belegt wird,
bei dem der Reifenrohling von der Aufbautrommel (30) entfernt und in einer Vulkanisationseinrichtung vulkanisiert wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von
Anspruch 9,
bei dem je ein den Endbereich einer Seitenwand (9) bildendes Bauteil vorgeformt wird,
bei dem das vorgeformte Bauteil jeweils auf einer Reifenaufbautrommel (30) positioniert und mit einem radial äußeren Formring (32) zentriert wird,
bei dem auf die Aufbautrommel (30) und die radial äußere Mantelfläche des Formrings (32) die Innenschicht das Karkassenhauptteil aufgelegt und an der axialen Außenseite des Formrings nach radial innen umgeschlagen und mit dem den Endbereich einer Seitenwand bildenden Bauteil verbunden werden,
bei dem danach aus dem auf diese Weise gebildeten Karkassenaufbaupaket die Reifentorusform erzeugt und mit Laufstreifenaufbaumaterial (43) belegt wird,
bei dem der Reifenrohling mitsamt der beiden Formringe von der Aufbautrommel (30)entfernt und in einer Vulkanisationseinrichtung unter Zentrierung der Formringe (32) eingelegt und vulkanisiert wird.
bei dem je ein den Endbereich einer Seitenwand (9) bildendes Bauteil vorgeformt wird,
bei dem das vorgeformte Bauteil jeweils auf einer Reifenaufbautrommel (30) positioniert und mit einem radial äußeren Formring (32) zentriert wird,
bei dem auf die Aufbautrommel (30) und die radial äußere Mantelfläche des Formrings (32) die Innenschicht das Karkassenhauptteil aufgelegt und an der axialen Außenseite des Formrings nach radial innen umgeschlagen und mit dem den Endbereich einer Seitenwand bildenden Bauteil verbunden werden,
bei dem danach aus dem auf diese Weise gebildeten Karkassenaufbaupaket die Reifentorusform erzeugt und mit Laufstreifenaufbaumaterial (43) belegt wird,
bei dem der Reifenrohling mitsamt der beiden Formringe von der Aufbautrommel (30)entfernt und in einer Vulkanisationseinrichtung unter Zentrierung der Formringe (32) eingelegt und vulkanisiert wird.
11. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von
Anspruch 10,
bei dem der fertig ausvulkanisierte fahrzeugluftreifen (3) mitsamt den beiden
Formringen (32) aus der Vulkanisationseinrichtung entfernt und in ein
Qualitätskontrolleinrichtung unter Zentrierung mit Hilfe der Formringe (32) eingelegt und
- insbesondere hinsichtlich seiner Rundlaufgenauigkeit - überprüft wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000128525 DE10028525C1 (de) | 2000-06-08 | 2000-06-08 | Fahrzeugluftreifen, unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens und Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000128525 DE10028525C1 (de) | 2000-06-08 | 2000-06-08 | Fahrzeugluftreifen, unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens und Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10028525C1 true DE10028525C1 (de) | 2002-01-24 |
Family
ID=7645199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000128525 Expired - Fee Related DE10028525C1 (de) | 2000-06-08 | 2000-06-08 | Fahrzeugluftreifen, unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens und Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10028525C1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1306016A (fr) * | 1961-08-05 | 1962-10-13 | Michelin & Cie | Procédé de confection d'enveloppes de pneumatiques et enveloppes ainsi obtenues |
| DE3000428A1 (de) * | 1980-01-08 | 1981-07-09 | Continental Gummi-Werke Ag, 3000 Hannover | Fahrzeugrad |
| US5776272A (en) * | 1995-08-23 | 1998-07-07 | Continental Aktiengesellschaft | Vehicle wheel with beadless pneumatic vehicle tire |
| WO1999047369A1 (de) * | 1998-03-17 | 1999-09-23 | Continental Aktiengesellschaft | Fahrzeugrad mit - insbesondere einteiliger - felge und schlauchlosem luftreifen, das für notlauf geeignet ist und ein verfahren zur montage eines luftreifens auf einer felge mit notlaufstützfläche |
-
2000
- 2000-06-08 DE DE2000128525 patent/DE10028525C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1306016A (fr) * | 1961-08-05 | 1962-10-13 | Michelin & Cie | Procédé de confection d'enveloppes de pneumatiques et enveloppes ainsi obtenues |
| DE3000428A1 (de) * | 1980-01-08 | 1981-07-09 | Continental Gummi-Werke Ag, 3000 Hannover | Fahrzeugrad |
| US5776272A (en) * | 1995-08-23 | 1998-07-07 | Continental Aktiengesellschaft | Vehicle wheel with beadless pneumatic vehicle tire |
| WO1999047369A1 (de) * | 1998-03-17 | 1999-09-23 | Continental Aktiengesellschaft | Fahrzeugrad mit - insbesondere einteiliger - felge und schlauchlosem luftreifen, das für notlauf geeignet ist und ein verfahren zur montage eines luftreifens auf einer felge mit notlaufstützfläche |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69315164T2 (de) | Luftreifen | |
| EP0729825B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Reifens | |
| DE2926427C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Fahrzeugreifen | |
| DE60117717T2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Fahrzeugreifen | |
| DE69025853T2 (de) | Luftreifen | |
| DE2649814A1 (de) | Reifen-felgen-anordnung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE102008034142A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Luftreifens | |
| DE69831701T2 (de) | Verbesserungen in Reifen | |
| DE2923966C2 (de) | Diagonalluftreifen | |
| EP4377076B1 (de) | Fahrzeugluftreifen und verfahren zum aufbauen einer reifenkarkasse eines fahrzeugluftreifens auf einer karkassmaschine | |
| EP1827808B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aufbauen eines radialreifens | |
| DE69306166T2 (de) | Verbesserungen an Reifen-Verstärkungsstrukturen für Fahrzeugräder | |
| EP1069996B1 (de) | Fahrzeugrad mit - insbesondere einteiliger-felge und schlauchlosem luftreifen, das für notlauf geeignet ist und ein verfahren zur montage eines derartigen rades | |
| EP0328873B1 (de) | Luftbereiftes Fahrzeugrad | |
| DE10028525C1 (de) | Fahrzeugluftreifen, unvulkanisierter Rohling eines Fahrzeugluftreifens und Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugluftreifens | |
| DE19507486C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Reifens | |
| DE602004005479T2 (de) | Expandierbare blase für reifenherstellungsvorrichtungen, herstellungsverfahren dafür und verfahren zur herstellung von reifen für fahrzeugräder | |
| EP0076412B1 (de) | Fahrzeugreifen | |
| DE102008049314A1 (de) | Fahrzeugluftreifen | |
| EP2014451A1 (de) | Verfahren zum Aufbau eines Radialreifens | |
| EP1740398B1 (de) | Fahrzeugluftreifen mit mehrteiligem kernprofil und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE69806191T2 (de) | Integrierte reifen/felgen-einheit | |
| DE69309671T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Radialluftreifen | |
| EP0603522B1 (de) | Fahrzeugluftreifen mit einer Halterung hierfür sowie Vorrichtung zum Aufbauen des Reifenrohlings und Einrichtung zum Vulkanisieren dieses Rohlings | |
| EP1066986B1 (de) | Felge eines Fahrzeugrades für schlauchlose Luftreifen mit auf der radial äusseren Mantelfläche der Felge ausgebildeter Notlaufstützfläche |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |