DE10028509A1 - Schaleinheit zur Randabschalung - Google Patents
Schaleinheit zur RandabschalungInfo
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Abstract
Es wird eine Schaleinheit (1) zur Randabschalung mit einem Schalungselement (2) und einer Bewehrung (4), wobei die Bewehrung (4) beiderseits des Schalungselementes (2) ausgebildet ist, insbesondere zum Betonieren ausragender Bauteile wie Brückendecken, Balkonplatten oder dergleichen, an die eine Kappe, eine Aufkantung, eine Brüstung oder dergleichen anzubringen ist, vorgeschlagen, die gegenüber dem Stand der Technik dazu in der Lage ist, wesentlich größere Schubkräfte aufzunehmen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass das Schalungselement (2) wenigstens eine längsseitig der Bewehrung (4) aus dem Schalungselement (2) hervorstehende Erhebung und/oder Vertiefung (3) umfasst.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaleinheit zur Randabschalung
mit einem Schalungselement und einer Bewehrung, wobei die
Bewehrung beiderseits der Schalung ausgebildet ist,
insbesondere zum Betonieren auskragender Bauteile wie
Brückendecken, Balkonplatten oder dergleichen, an die eine
Kappe, eine Aufkantung, eine Brüstung oder dergleichen
anzubringen ist.
Im Allgemeinen wird eine Brücke in mehreren Bauabschnitten
gefertigt. Nach den Stützen und Pfeilern wird die
Brückendeckenplatte und an deren Seiten anschließend die
Brückenkappe, Brückenaufkantung bzw. Brückenbrüstung
betoniert.
Hierbei liegt die Brückendeckenplatte beim Betonieren auf der
Deckenschalung auf, wobei diese wesentlich breiter als die
Brückendeckenplatte ausgelegt werden muss, um einerseits die
seitliche Schalung für die Brückendeckenplatte und
andererseits die Schalung für die nachfolgenden Brückenteile,
beispielsweise die Brückenbrüstung aufnehmen und seitlich
abstützen zu können.
Auf der Deckenschalung werden zum Betonieren der Deckenplatte
Seitenschalungen angebracht, die die Breite der Deckenplatte
festlegt. Bei einer Ausführungsform umfasst die
Randabstellung eine Faserplatte, die senkrecht von
u-bügelförmigen parallel nebeneinander liegenden
Bewehrungsstählen durchdrungen ist. Das geschlossene "u"
bildet dabei die Anschlussbewehrung für das Anbetonieren der
Brückenkappe. Die Faserplatte ist als einfache Abstellbohle
ausgeführt, die die Funktion einer verlorenen Seitenschalung
übernimmt. Die Faserplatte wird mittels eines Drängbrettes
ausgerichtet, das auf der Deckenschalung fixiert ist. Die
Bewehrung der Randabstellung wird mittels Draht an
Bewehrungsmatten gesichert, so dass ein Verkippen der
Randabstellung verhindert wird. Diese Randabstellung lässt
sich vorfertigen, was eine erhebliche Zeitersparnis für den
Aufbau der Verschalung mit sich bringt.
Nachteilig bei dieser Randabschalung ist jedoch, dass durch
die Faserplatte eine Trennschicht zwischen dem Ortbeton der
Brückendeckenplatte ausgebildet wird, worunter die Anbindung
der Brückendeckenplatte an beispielsweise eine Brückenkappe
leidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaleinheit
zur Randabschalung vorzuschlagen, die gegenüber dem Stand der
Technik eine verbesserte Anbindung an weitere Betonelemente,
z. B. eine Brückenkappe, gewährleistet.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Schaleinheit der
einleitend genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind
vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung
möglich.
Dementsprechend zeichnet sich eine erfindungsgemäße
Schaleinheit dadurch aus, dass das Schalungselement
wenigstens eine längsseits der Bewehrung aus dem
Schalungselement hervortretende Erhebung und/oder Vertiefung
umfasst.
Die Erfindung nutzt auf elegante Art die Erkenntnis, dass
Randabstellungen nach dem Stand der Technik nur in
unzureichender Weise Schubkräfte zwischen nacheinander
betonierten Betonelementen übertragen.
Mit Hilfe einer Erhebung und/oder Vertiefung im Schalelement
wird ermöglicht, dass das mit einer erfindungsgemäßen
Schaleinheit zur Randabschalung ausbetonierte Bauteil eine
lastübertragende Auflagefläche für ein daran anzubringendes
Bauteil bildet. In Abhängigkeit der Ausgestaltung der
Auflagefläche kann ein erheblicher Anteil von Schubkräften
des angegliederten Bauteils, ohne die Bewehrung unmittelbar
zu belasten, auf das zuerst zu betonierende Bauteil,
beispielsweise eine Brückendeckenplatte, abgeleitet werden.
Dies ist besonders bei auskragenden Bauteilen, wie
Brückendecken, Balkonplatten oder dergleichen, an die eine
Kappe, eine Aufkantung, eine Brüstung oder dergleichen
anzubringen ist, vorteilhaft.
Vorzugsweise ist die Erhebung und/oder Vertiefung im
Wesentlichen in das Schalungselement eingeformt. Hierdurch
wird eine besonders einfache Fertigung des Schalungselementes
ermöglicht. Das Schalungselement ist z. B. aus einem Teil
realisierbar. Entsprechende Elemente werden z. B. aus Stahl,
Kunststoff oder Verbundstoffen gefertigt. Beispielsweise wird
in einem Gieß- oder Ausstanzschritt das Schalelement mit der
Erhebung und/oder Vertiefung in einem Arbeitsgang
hergestellt.
Weiterhin gewährleistet beispielsweise eine zusätzliche
Profilierung beziehungsweise Aufrauung der Oberfläche des
Schalungselementes, dass die Verbindung zwischen dem
Schalungselement und den beiden Bauteilen verbessert wird.
Entsprechend wird die Aufnahme großer Schubkräfte zusätzlich
verbessert.
In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung erstreckt
sich die Erhebung und/oder Vertiefung größtenteils längs über
das Schalungselement. Dies gewährleistet eine große
lastübertragende Lagerfläche für das anzubringende zweite
Bauteil. In einer weiteren günstigen Ausgestaltung der
Erfindung verläuft die Erhebung durchgehend entlang des
Schalelements. Beispielsweise besteht das Schalelement aus
Blechmaterial, in welchem durch mehrfaches Umkanten eine
durchgehende Schubtasche ausgebildet ist. Hierdurch wird
überdies die Fertigung entsprechender Schalungseinheiten
vereinfacht.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung weist die
Erhebung und/oder Vertiefung einen eckigen und/oder runden
Querschnitt auf. Hierdurch kann die Bewehrung vorteilhaft
angebracht werden. Umfasst die Bewehrung beispielsweise u-
förmige Bewehrungsbügel, wobei die beiden Bewehrungsschenkel
das Schalungselement in der Weise durchdringen, dass diese
die Erhebung und/oder Vertiefung nach oben und/oder unten
stützen, so wird eine Kraftübertragung verbessert.
Insbesondere mit parallel angeordneten, das Schalelement im
Wesentlichen senkrecht durchdringenden Bügel wird eine leicht
zu fertigende Schaleinheit bereitgestellt. Zur Bildung einer
fest verbundenen Einheit ist das Schalungselement im Bereich
der Durchdringungsstelle an den u-förmigen Bügel
beispielsweise mittels Schweißen oder dergleichen fixiert.
Hierdurch wird eine statisch feste Schaleinheit gebildet.
Vorteilhafterweise ist das Schalungselement als
streifenartiges Element ausgebildet, so dass besonders für
langgestreckte Bauwerke, wie beispielsweise Brücken, die
Anzahl der Schaleinheiten vergleichsweise gering ist und
somit eine schnelle und effektive Seitenverschalung
entsprechender Bauteile gewährleistbar ist. Vorzugsweise ist
das Schalungselement an den seitlichen Endstellen so
ausgebildet, dass sich mehrere Schaleinheiten aneinander
schließen, z. B. ineinander stecken lassen. Gleichzeitig ist
das Transportieren und/oder Handling erfindungsgemäßer
Schaleinheiten vergleichsweise einfach realisierbar.
Vorzugsweise umfasst das Schalungselement im Wesentlichen
eine gitterartige Struktur. Durch diese Maßnahme wird
zusätzlich die Verbindung zwischen den vom Schalelement
getrennten Betonteilen verbessert. Beispielsweise wird das
Schalungselement aus Streckmetall, Streckgitter, Stahlgewebe,
Stahlblech oder dergleichen hergestellt.
Insbesondere bei der Verwendung von Stahl wird gewährleistet,
dass sich der Stahl mit dem Ortbeton chemisch verbindet und
somit eine gute Verbindung zwischen den Bauteilen hergestellt
wird. Gegenüber dem Stand der Technik bildet sich zwischen
den einzelnen Bauteilen keine Trennfuge, sondern lediglich
eine Arbeitsfuge. Hierdurch wird die Aufnahme großer
Schubkräfte mittels der Schaleinheit zusätzlich verbessert.
In vorteilhafter Weise umfasst das Schalungselement bei einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung wenigstens einen im
einzuhaltenden Betondeckunsbereich bis zur Bewehrung
(Mindestabstand) nicht oxidierenden Randabschnitt. Hierdurch
wird gewährleistet, dass ein vorgeschriebener Mindestabstand
dieses Randabschnitts in einem Betonbauteil zur
Betonoberfläche nicht eingehalten werden muss. Diesen
Mindestabstand legen entsprechende Vorschriften fest, die
unter anderem vorschreiben, dass röstender Baustahl im
Außenbereich an z. B. Brücken zur Zeit mehr als 50 mm unter
der Betonoberfläche beabstandet sein muss.
Mittels dem nicht oxidierenden Randabschnitt wird eine
vorteilhafte Fertigung von entsprechenden Betonbauteilen
ermöglicht, wie beispielsweise einer Brückendeckenplatte.
Vorzugsweise wird das Bauteil bis zur Oberkante der
Schaleinheit mit Beton gefüllt, der Beton verdichtet und
beispielsweise die Brückendeckenplatte entlang der Oberkante
der Schaleinheit glattgestrichen. Mittels der Schaleinheit
ist somit eine gleichmäßige Wanddicke des Bauteils
definierbar.
Durch diese Vorgehensweise kann außerdem auf weitere
Schalungselemente verzichtet werden, einschließlich einer
seitlichen Abstützung der Seitenschalung. Insgesamt ist somit
eine deutliche Reduzierung sowohl des Aufwands und somit der
Fertigungszeit als auch der Kosten entsprechend gefertigter
Bauteile, wie beispielsweise Brücken, realisierbar.
Vorzugsweise umfasst das Schalungselement wenigstens zwei
gegenüberliegende nicht oxidierende Randabschnitte. Hierdurch
muss im Bereich beider nicht oxidierender Randabschnitte,
insbesondere auch unterhalb der Bewehrung, die Betondeckung
nicht berücksichtigt werden.
Für entsprechende Randabschnitte ist beispielsweise
Edelstahl, Kunststoff, Verbundstoff oder dergleichen
einsetzbar. Spezielle Schaleinheiten mit mindestens einer
nicht oxidierenden Endstelle können gegebenenfalls für
bestimmte Anwendungsfälle, wie der Anfang und das Ende einer
Brückendeckenplatte, Balkone oder dergleichen, vorteilhaft
sein, da diese neben den oberen und unteren Mindestabstände
entsprechender Elemente in Betonbauteilen, auch seitlich die
vorgegebenen Mindestabstände in einfacher Weise gewährleisten
können.
Vorteilhafterweise umfasst das Schalungselement wenigstens
eine Haltevorrichtung. Diese ermöglicht, dass z. B. ein Stab
an der Schaleinheit fixierbar ist. An einen entsprechenden
Stab ist beispielsweise die Schalung des zweiten,
anzuschließenden Bauteils, wie eine Brückenkappe,
Brückenaufkantung, Brückenbrüstung oder dergleichen,
montierbar. Die Verspannung der Schalung ist mittels eines
zusätzlichen Rohres oder dergleichen umsetzbar, wobei das
Rohr beispielsweise über den Stab gestülpt wird und
wenigstens an einem Ende einen Flansch aufweist, an den die
Schalung mittels eines außerhalb der Schalung am Stab
angebrachten Druckelementes verspannbar ist. Hierdurch wird
in vorteilhafter Weise die Schalung für das anzuschließende
Bauteil mit dem ersten, bereits verfestigten Bauteil
verbunden. Weiterhin kann eine entsprechende Verbreiterung
der Deckenschalung entfallen. Diese Möglichkeit der Fixierung
der Schalung des zweiten Bauteils reduziert zusätzlich den
Aufwand, die Fertigungszeit und somit die Kosten entsprechend
gefertigter Brücken.
Vorzugsweise umfasst die Haltevorrichtung eine Haltemuffe,
insbesondere mit Innengewinde, oder eine Halteschraube, so
dass bereits bekannte Haltemuffen bzw. Schrauben,
einschließlich der darin zu fixierenden Stäbe, verwendbar
sind, was eine besonders wirtschaftliche Realisierung der
Schaleinheit und entsprechender Betonbauwerke ermöglicht.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
umfasst die Haltevorrichtung wenigstens eine Verankerung an
der Bewehrung. Hierdurch wird eine besonders stabile
Positionierung der Haltevorrichtung realisiert und die Gefahr
bei großer Krafteinwirkung, die Haltevorrichtung
herauszureißen, ausgeschlossen.
Vorteilhafterweise umfasst die Bewehrung mehrere, im Abstand
zueinander angeordnete, u-förmige Bewehrungsbügel, die das
Schalungselement senkrecht durchdringen. Hierdurch wird ein
Kastenprofil realisiert, das zum einen durch das
Schalungselement und zum anderen durch die u-förmigen Bügel
umrandet ist. Dieses Kastenprofil gewährleistet eine statisch
besonders stabile Anordnung und eine besonders einfache
Fertigung der Schaleinheit. Beispielsweise werden die u-
förmigen Bewehrungsbügel an den Bewehrungsschenkeln in
entsprechender Anordnung angeschweißt, anschließend als
einheitlicher Bewehrungskasten in dafür vorgesehene Öffnungen
im Schalungselement geschoben und im Folgenden punktuell
befestigt.
Vorzugsweise umfasst die Schaleinheit ein Abstellelement, so
dass eine besonders einfache Montage vor Ort ermöglicht wird,
indem die Schaleinheit mittels eines entsprechenden
Abstellelementes in vorteilhafter Weise an einer
Deckenplattenverschalung fixiert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung unter
Angabe weiterer Einzelheiten näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische, perspektivische
Darstellung einer Schaleinheit,
Fig. 2 ein schematischer Querschnitt durch
eine weitere Ausführungsform einer
Schaleinheit,
Fig. 3 ein schematischer Querschnitt einer
dritten Ausführungsform einer
Schaleinheit und
Fig. 4 ein schematischer Querschnitt durch
eine vierte Schaleinheit mit einem
Teil einer Bewehrungsmatte, einer
Deckenschalung und einem
Abstellelement.
Das Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 zeigt in perspektivischer
Darstellung eine Schaleinheit 1, die eine längs über das
Schalungselement 2 erstreckende Vertiefung 3 umfasst. Hierbei
weist die Vertiefung 3 einen rechteckigen Querschnitt auf.
Weiterhin umfasst die Schaleinheit 1 beispielhaft acht
u-förmige Bewehrungsbügel 4. Zur einfacheren Montage der
Schaleinheit 1 werden die Bewehrungsbügel 4 in entsprechender
Anordnung an zwei Querstäbe 5 angeschweißt. Dieses
kastenartige Gebilde wird durch entsprechende Öffnungen des
Schalungselementes 2 hindurchgeführt, wobei anschließend die
beiden Querstäbe 5 punktuell an das Schalungselement 2
angeschweißt werden.
Sowohl die Bewehrungsbügel 4 als auch die Querstäbe 5 werden
z. B. aus geripptem Baurundstahl gefertigt. Das
Schalungselement 2 wird aus einem Stahlblech mit
gitterartiger Struktur hergestellt, so dass eine gute
Verbindung zum Ortbeton gewährleistet wird. Hierbei sind
jedoch ein oberer Randbereich 6a sowie ein unterer
Randbereich 6b aus, z. B. Edelstahl gefertigt und an die
horizontalen Schenkel der Vertiefung 3 angeschweißt.
Hierdurch wird gewährleistet, dass oxidierende Elemente der
Schaleinheit 1 im eingebauten Zustand zur Oberfläche
entsprechender Betonbauteile einen vorgegebenen Abstand
aufweisen.
Aus Fig. 1 wird weiterhin die Anordnung zweier Öffnungen 7
deutlich. Die Öffnungen 7 können Haltemuffen 8 aufnehmen, die
zur Fixierung von Stäben, z. B. Stäbe der Firma Diwidag, für
die Anbringung einer nachfolgenden Schalung dienen können.
Fig. 2 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße
Schaleinheit 1 im Querschnitt, die ein Schalungselement 2
sowie u-förmige Bewehrungsbügel 4 umfasst. Hierbei weist das
Schalungselement 2 eine Vertiefung 3 auf, die einen
Querschnitt aufweist, der nur unten einen horizontal
verlaufenden Absatz aufweist.
Fig. 3 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße
Schaleinheit 1 im Querschnitt, die wiederum ein
Schalungselement 2 und u-förmige Bewehrungsbügel 4 umfasst.
Jedoch hat das Schalungselement 2 im Querschnitt eine
s-förmige Ausbildung.
Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführung einer
Schaleinheit 1 im schematischen Querschnitt. Hierbei weist
das Schalungselement 2 wiederum eine Vertiefung 3 mit
rechteckigem Querschnitt auf. Entsprechend der Schaleinheit 1
der Fig. 1 ist der obere Randbereich 6a sowie der untere
Randbereich 6b aus nicht rostendem Stahl gefertigt und an die
Vertiefung 3 angeschweißt, die aus gewöhnlichem Baustahl
gefertigt ist. Im Bereich der Vertiefung 3 ist die
Haltemuffe 8 angeordnet. Diese ist mittels einer
Verankerung 10 an den u-förmigen Bewehrungsbügeln 4
verankert.
Beide Schenkel der Bewehrungsbügel 4 sind mit einer
Bewehrungsmatte 11 mittels nicht dargestelltem Draht
verbunden. Beispielsweise handelt es sich hierbei um eine
Bewehrung einer Brückendeckenplatte, die auf einer
Deckenschalung 12 zu betonieren ist. Die seitliche
Randabschalung mittels der Schaleinheit 1 definiert hierbei
sowohl die Höhe als auch die Breite der Brückendeckenplatte.
So definiert die Höhe h die Betondeckung der
Bewehrungsbügel 4 und somit die Oberkante der zu
betonierenden Brückendeckenplatte. Die Gesamthöhe der
Brückendeckenplatte kann lediglich durch eine Schaleinheit 1
festgelegt werden, die die entsprechende Brückendecken
plattenhöhe aufweist. Jedoch kann die Brückendeckenplatten
höhe auch mittels einer schmaleren Schaleinheit 1 festgelegt
werden, wenn beispielsweise ein Abstellelement 13,
entsprechend der Fig. 4, unterhalb der Bewehrungsbügel 4
angebracht ist.
Das Abstellelement 13 definiert hierbei sowohl die Höhe H der
unteren Betondeckung als auch die Gesamthöhe der
Brückendeckenplatte in Verbindung mit der Schaleinheit 1.
Schließt das Abstellelement 13 an den unteren Randabschnitt
6b unmittelbar an und wird es mit der Deckenschalung 12 fest
verbunden, bildet das Abstellelement 13 einen festen Anschlag
für die Schaleinheit 1 beim Ausbetonieren der
Brückendeckenplatte.
Beispielsweise kann das Abstellelement 13 als gewöhnliches
Kantholz realisiert werden, wobei die Länge des Kantholzes
mehrere Schaleinheiten 1 überstreichen kann. Hierdurch wird
eine besonders einfache Ausrichtung mehrerer Schaleinheiten 1
längs einer Brückendeckenplatte realisiert. Das
Abstellelement 13 kann jedoch auch beispielsweise als
Kunststoffwinkel realisiert werden, der gegebenenfalls
bereits vorgefertigt am einzelnen Schalungselement 2
angebracht ist.
Mittels der Haltemuffe 8 kann ein nicht dargestellter
Verbindungsstab, beispielsweise ein sogenannter Diwidag-Stab,
fixiert werden. Mit Hilfe entsprechender Stäbe wird eine
nachfolgende Schalung befestigt, beispielsweise für eine
Brückenkappe, Brückenaufkantung oder Brückenbrüstung. So kann
eine Verbreiterung der Deckenschalung 12 entfallen, die
bisher, einschließlich deren Abstützung, zur Herstellung
entsprechender Bauteile, wie Brückenkappe oder dergleichen,
nötig gewesen ist.
Im Allgemeinen wird die Schaleinheit 1 projektbezogen gemäß
den Statikplänen entsprechender Bauteile gefertigt, wobei
gleichzeitig die seitliche Betonhöhe der Bauteile festgelegt
wird. Es können jedoch auch Standardelemente entwickelt und
entsprechend eingesetzt werden.
1
Schaleinheit
2
Schalungselement
3
Vertiefung
4
Bewehrungsbügel
5
Querstab
6
Randbereich
7
Öffnung
8
Haltemuffe
9
Erhebung
10
Verankerung
11
Bewehrungsmatte
12
Deckenschalung
13
Abstellelement
Claims (14)
1. Schaleinheit (1) zur Randabschalung mit einem
Schalungselement (2) und einer Bewehrung (4), wobei die
Bewehrung (4) beiderseits der Schalung (2) ausgebildet ist,
insbesondere zum Betonieren auskragender Bauteile wie
Brückendecken, Balkonplatten oder dergleichen, an die ein
weiteres Element anzubringen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schalungselement (2) wenigstens eine längsseits der
Bewehrung (4) aus dem Schalungselement (2) hervorstehende
Erhebung (9) und/oder Vertiefung (3) umfasst.
2. Schaleinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Erhebung (9) und/oder Vertiefung (3)
im Wesentlichen in das Schalungselement (2) eingeformt ist.
3. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Erhebung (9) und/oder
Vertiefung (3) größtenteils längs über das Schalungselement
(2) erstreckt.
4. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (9) und/oder
Vertiefung (3) einen eckigen und/oder runden Querschnitt
aufweist.
5. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungselement (2) als
streifenartiges Element (2) ausgebildet ist.
6. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungselement (2) im
Wesentlichen eine gitterartige Struktur umfasst.
7. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungselement (2)
wenigstens einen nichtrostenden Randabschnitt (6) umfasst.
8. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungselement (2)
wenigstens zwei gegenüberliegende nichtrostende
Randabschnitte (6) aufweist.
9. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungselement (2)
wenigstens eine Haltevorrichtung (8) besitzt.
10. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (8) eine
Haltemuffe (8), insbesondere mit Innengewinde, oder eine
Halteschraube beinhaltet.
11. Schaleinheit (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung
(8) zur Anbringung einer nachfolgenden Schalung ausgestaltet
ist.
12. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (8)
wenigstens eine Verankerung (10) an der Bewehrung (4)
umfasst.
13. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung (4) mehrere, im
Abstand zueinander angeordnete, u-förmige Bewehrungsbügel (4)
umfasst, die das Schalungselement (2) senkrecht durchdringen.
14. Schaleinheit (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schaleinheit (1) ein
Abstellelement (13) umfasst.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN112282099A (zh) * | 2020-10-20 | 2021-01-29 | 华侨大学 | 一种组合剪力墙与楼板的钢板连接节点及其施工方法 |
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| DE9017003U1 (de) * | 1990-12-17 | 1992-02-27 | Construmat Ag, Hegnau-Volketswil | Abschalungselement |
| DE9207959U1 (de) * | 1992-06-13 | 1992-10-08 | Reichart, Herbert, 8954 Biessenhofen | Elementschalung zur Herstellung von Arbeits- + Dehnfugen im Beton- + Stahlbetonbau |
| DE19546820A1 (de) * | 1995-12-15 | 1997-06-19 | Albin Nessmann | Vorrichtung zum Anschließen der Bewehrungen zweier aneinandergrenzender Betonteile |
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2000
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| CN112282099B (zh) * | 2020-10-20 | 2022-02-11 | 华侨大学 | 一种组合剪力墙与楼板的钢板连接节点及其施工方法 |
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