DE10028421C1 - Karosserieverkleidung - Google Patents
KarosserieverkleidungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Karosserieverkleidung mit einer Beplankung, die sich in einer Erstreckungsrichtung erstreckt und die einen abgewinkelten Randabschnitt aufweist, in dem eine quer zur Erstreckungsrichtung verlaufende Nut ausgebildet ist, und mit einem Träger, auf den die Beplankung aufsteckbar ist, wobei der Randabschnitt der Beplankung einen Randbereich des Trägers seitlich übergreift. DOLLAR A Um die Montierbarkeit der Beplankung am Träger zu verbessern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, im Randbereich des Trägers ein Schiebestück parallel zur Erstreckungsrichtung bidirektional verstellbar zu lagern, wobei Federmittel vorgesehen sind, die das Schiebestück nach außen vorspannen, wobei das Schiebestück bei auf den Träger aufgesteckter Beplankung in die Nut des Rastabschnitts der Beplankung eingreift.
Description
Die Erfindung betrifft eine Karosserieverkleidung, insbesondere
für Kraftfahrzeuge, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des An
spruchs 1.
Aus der DE 195 44 668 A1 ist eine derartige Karosserieverklei
dung bekannt, die eine Beplankung aufweist, die sich flächig in
zwei Erstreckungsrichtungen erstreckt und die einen nach innen
abgewinkelten Randabschnitt besitzt, in dem eine quer zur Er
streckungsrichtung verlaufende Nut ausgebildet ist. Die Karos
serieverkleidung weist außerdem einen Träger auf, auf den die
Beplankung aufsteckbar ist, wobei der Randabschnitt der Beplan
kung einen Randbereich des Trägers seitlich übergreift. Bei der
bekannten Karosserieverkleidung ist der abgewinkelte Randab
schnitt der Beplankung U-förmig gefalzt, um die Nut auszubil
den. Der Randbereich des Trägers greift nach Art einer Nut-
Feder-Verbindung in die Nut der Beplankung ein. Zur Montage der
Beplankung muß diese parallel zu sich selbst bewegt werden, da
mit der als Feder dienende Randbereich des Trägers in die Nut
eingreifen kann.
Durch die Nut-Feder-Verbindung wird eine Art schwimmende Lage
rung erreicht, die insbesondere einen Spielausgleich sowie eine
Kompensation von thermischen Längenausdehnungen ermöglicht. Bei
höheren Temperaturen dehnt sich die Beplankung in ihrer Er
streckungsrichtung regelmäßig stärker aus als der Träger, wo
durch in der Nut zwischen dem Randabschnitt der Beplankung und
dem Randbereich des Trägers ein Spalt entsteht, der Relativbe
wegungen zwischen Beplankung und Träger zuläßt. Um dies zu ver
hindern, wird die Beplankung zusätzlich an mehreren Stellen am
Träger fixiert. Dadurch wird der Aufwand für die Montage der
Beplankung zusätzlich erhöht.
Aus der DE 195 44 668 A1 ist eine Karosserieverkleidung be
kannt, die aus wenigstens einer Beplankung und einer Tra
gestruktur besteht. Bei dieser Karosserieverkleidung weist die
Beplankung an ihrer Umfangskante Falzkanten auf, die über Befe
stigungskanten der Tragstruktur greifen und als Nut-Feder-
Kombination mit einem zwischenliegenden Profil eine Verbindung
bilden.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für
eine Karosserieverkleidung der eingangs genannten Art eine Aus
führungsform anzugeben, die besonders einfach montierbar ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Karosseriever
kleidung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, zwischen dem
Randbereich des Trägers und dem diesen übergreifenden Randab
schnitt der Beplankung ein Schiebestück anzuordnen, das mit Fe
dermitteln so belastet ist, daß es den Randbereich vom Randab
schnitt wegzudrängen sucht. Hierdurch ergibt sich eine vorge
spannte Fixierung der Beplankung am Träger, die Relativverstel
lungen zwischen Beplankung und Träger entgegen der Vorspannung
der Federmittel zuläßt. Auf diese Weise wird unter anderem ge
währleistet, daß relativ große Wärmedehnungseffekte ausgegli
chen werden können. Eine zusätzliche Fixierung der Beplankung
am Träger kann grundsätzlich entfallen.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann das Schie
bestück leistenförmig ausgebildet sein und wenigstens ein Lang
loch enthalten, das sich parallel zur Erstreckungsrichtung er
streckt, wobei ein am Träger befestigter Führungsbolzen das
Langloch durchdringt. Mit einem leistenförmigen Schiebestück
kann eine großflächige bzw. linienförmige Anlage des Schiebe
stücks in einer im Randabschnitt der Beplankung ausgebildeten
Nut erzielt werden, wodurch eine Lagepositionierung der Beplan
kung erzielbar ist. Darüber hinaus ist der durch den Eingriff
des Schiebestücks in die Nut erzielte Formschluß bei dieser
Ausführungsform besonders stabil.
Entsprechend einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
kann eine Aufsteckrichtung, in der die Beplankung zur Montage
auf den Träger aufgesteckt wird, quer zur Erstreckungsrichtung
und quer zur Längsrichtung der Nut verlaufen. Bei dieser
Variante wird die Montage der Beplankung extrem vereinfacht,
da die Aufsteckrichtung senkrecht zur Oberfläche der
regelmäßig flächigen Beplankung ausgerichtet ist. Dadurch wird
kein zusätzlicher seitlicher Freiraum benötigt, um die
Beplankung zu montieren.
Zweckmäßigerweise ist eine in Aufsteckrichtung vorangehende
Kante der Nut als Raste ausgebildet, an der eine als Klinke
ausgebildete Kante des Schiebestücks einrastet, wenn die
Beplankung auf den Träger aufgesteckt ist. Mit diesen
Merkmalen wird eine selbstsichernde Verrastung der Beplankung
am Träger ausgebildet, so daß die Beplankung sicher am Träger
verankert ist, sobald die Klinke in der zugehörigen Raste
einrastet. Auch diese Maßnahme vereinfacht somit die Montage
der Beplankung am Träger.
Eine weitere Montagevereinfachung ergibt sich dann, wenn eine
Kante des Randabschnitts der Beplankung, die beim Aufstecken
zuerst am Schiebestück zur Anlage kommt, angefast und/oder
abgerundet ausgebildet ist, um das Schiebestück beim
Aufstecken entgegen der Federvorspannung zu verdrängen.
Alternativ oder zusätzlich kann eine Kante des Schiebestücks,
die beim Aufstecken zuerst am Randabschnitt der Beplankung zur
Anlage kommt, angefast und/oder abgerundet ausgebildet sein,
um das Schiebestück beim Aufstecken entgegen der
Federvorspannung zu verdrängen.
Entsprechend einer anderen Ausführungsform kann die Beplankung
an einem vom Randabschnitt entfernten Abschnitt einen von der
Beplankung zum Träger vorstehenden Vorsprung aufweisen, wobei
der Träger in diesen Bereich eine Aussparung besitzt, in die
der Vorsprung eingreift. Durch diese Maßnahme wird eine
Fixierung der Beplankung am Träger erreicht, die
beispielsweise für thermisch bedingte Relativbewegungen ein
Widerlager bildet, an dem sich die beiden Bauteile, nämlich
Träger und Beplankung, aneinander abstützen können. Durch die
Fixierung in diesem speziell dafür vorgesehenen Abschnitt,
werden die Relativbewegungen aufgrund thermischer
Längenänderungen in die miteinander zusammenwirkenden
Randabschnitte bzw. Randbereiche von Träger und Beplankung
übertragen und können dort durch das verstellbare Schiebestück
ausgeglichen werden.
Die erfindungsgemäße Karosserieverkleidung eignet sich
grundsätzlich für alle Arten von Karosserieabdeckungen,
insbesondere für die Beplankung von Karosseriestrukturen von
Personenkraftwagen oder Lastkraftwagen.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der
zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Karosserieverkleidung
nach der Erfindung in einem Bereich, in dem eine
Beplankung an einem Träger gehaltert ist, und
Fig. 2 eine Rückansicht auf die Karosserieverkleidung gemäß
Fig. 1 entsprechend einem Pfeil II in Fig. 1.
Entsprechend Fig. 1 besteht eine erfindungsgemäße
Karosserieverkleidung 1 im wesentlichen aus einer Beplankung
2, die flächig ausgebildet ist und sich in einer in der
Zeichnungsebene liegenden Erstreckungsrichtung 3 und in einer
quer dazu verlaufenden, senkrecht auf der Zeichnungsebene
liegenden Querrichtung 17 ausdehnt. Die Erstreckungsrichtung 3
ist in Fig. 1 durch einen Doppelpfeil symbolisiert, während
die Querrichtung 17 durch einen Kreis mit zentralem Punkt
dargestellt ist. Desweiteren besitzt die Karosserieverkleidung
1 einen Träger 4, der sich grundsätzlich parallel zur
Beplankung 2 erstrecken kann. Dieser Träger 4 ist
beispielsweise an einer Fahrzeugkarosserie ausgebildet oder
daran befestigt.
Ein Randabschnitt 5 der Beplankung 2 ist gegenüber dem übrigen
Bereich der Beplankung 2 abgewinkelt, derart, daß der
abgewinkelte Randabschnitt 5 einen Randbereich 6 des Trägers 4
seitlich übergreift. In diesem Randabschnitt 5 der Beplankung
2 ist eine Nut 7 ausgeformt, deren Längsrichtung senkrecht auf
der Zeichnungsebene steht, also parallel zur Querrichtung 17
verläuft.
Am Randbereich 6 des Trägers 4 ist ein Schiebestück 8
verstellbar gelagert, derart, daß das Schiebestück 8 relativ
zum Träger 4 parallel zur Erstreckungsrichtung 3
bidirektionale Verstellbewegungen durchführen kann. In der
hier dargestellten Ausführungsform ist das Schiebestück
leistenförmig ausgebildet, wobei ein über den Randbereich 6
des Trägers 4 nach außen vorstehendes Längsende 9 des
Schiebestücks 8 in die Nut 7 des Randabschnitts 5 der
Beplankung 2 eingreift. Ein gegenüberliegendes Längsende 10
des Schiebestücks 8 kommt innen an einem Federelement 11 zur
Anlage und wird von diesem nach außen in die Nut 7
vorgespannt. Das Federelement 11, das beispielsweise durch
eine Schenkelfeder gebildet sein kann, stützt sich hierbei an
einer nicht dargestellten Stelle am Träger 4 ab. Das
Federelement 11 kann wie hier dargestellt beispielsweise einen
kreisförmigen Querschnitt aufweisen. Das damit
zusammenwirkende Längsende 10 des Schiebestücks 8 kann wie
hier eine an die Außenkontur des Federelements 11 angepaßte
kehlförmige Kontur besitzen. Ebenso sind andere geeignete
Außenkonturen möglich.
Am Randabschnitt 6 des Trägers 4 ist außerdem ein Winkel 12
befestigt, der einen Z-förmigen Querschnitt besitzt. Mit
diesem Winkel 12 ist am Randabschnitt 6 des Trägers 4 eine
Tasche 28 als Führung und Aufnahme des Schiebestücks 8
ausgebildet.
Bei der hier dargestellten bevorzugten Ausführungsform wird
eine Aufsteckrichtung 13 definiert, die im wesentlichen quer
zur Erstreckungsrichtung 3 und quer zur Längsrichtung der Nut
7 verläuft. Eine bezüglich dieser Aufsteckrichtung 13
vorangehende Kante 14 der Nut 7 bildet eine relativ
scharfkantige Raste, während eine damit zusammenwirkende Kante
15 des Schiebestücks 8 eine Klinke bildet, die bei auf den
Träger 4 aufgesteckter Beplankung 2 an der Raste 14 einrastet.
Desweiteren ist bei der hier dargestellten Ausführungsform
eine Kante 16 des Schiebestücks 8, die beim Aufstecken der
Beplankung 2 auf den Träger 4 zuerst am Randabschnitt 5 zur
Anlage kommt, abgerundet ausgebildet, so daß das Schiebestück
8 beim Aufstecken der Beplankung 2 durch deren Randabschnitt 5
entgegen der Federspannung nach innen in die Tasche 28
verdrängt wird. Bei der hier gezeigten Ausführungsform ist
außerdem die mit der abgerundeten Kante 16 des Schiebestücks 8
zusammenwirkende Kante der Nut 7 ebenfalls komplementär
abgerundet ausgestaltet.
Zusätzlich ist hier auch eine Kante 27 des Randabschnitts 5
der Beplankung 2, die beim Aufstecken der Beplankung 2 auf den
Träger 4 zuerst am Schiebestück 8 zur Anlage kommt, abgerundet
ausgebildet.
Die erfindungsgemäße Karosserieverkleidung 1 funktioniert wie
folgt:
Für die Montage der Beplankung 2 am Träger 4 wird die
Beplankung 2 entsprechend der Aufsteckrichtung 13 senkrecht zu
ihrer flächigen Ausdehnung auf den Träger 4 aufgesteckt.
Hierbei übergreift der Randabschnitt 5 der Beplankung 2 den
Randbereich 6 des Trägers 4 einschließlich des darüber
vorstehenden Schiebestücks 8. Durch den Kontakt des
Randabschnitts 5 der Beplankung 2 mit der abgerundeten Kante
16 des Schiebestücks 8 wird dieses bei einer weitergehenden
Aufsteckbewegung entgegen seiner Vorspannung in die Tasche 28
zwischen Randbereich 6 und Winkel 12 eingedrückt. Bei einer
hinreichenden Aufsteckbewegung fluchtet das Schiebestück 8 mit
der Nut 7 und die Klinke 15 rastet an der Raste 14 ein.
Dementsprechend erfolgt eine formschlüssige Sicherung der
Beplankung 2 am Träger 4, die sich beim Aufstecken selbsttätig
ausbildet.
Üblicherweise besitzt die Beplankung 2 aufgrund der
Materialauswahl eine stärker ausgeprägte Wärmeausdehnung als
der Träger 4, so daß es bei Temperaturveränderungen zu
thermisch bedingten Relativbewegungen zwischen Beplankung 2
und Träger 4 kommen kann. Sofern Träger 4 und Beplankung 2 in
einem von deren Randabschnitt 5 bzw. Randbereich 6 abgewandten
oder entfernten Bereich aneinander oder zueinander fixiert
sind, stellen sich zwischen Randbereich 6 und Randabschnitt 5
maximale Relativverstellungen aufgrund thermisch bedingter
Ausdehnungseffekte ein. Dementsprechend kann sich der
Randabschnitt 5 bei abnehmender Temperatur dem Randbereich 6
annähern, wobei der Randabschnitt 5 das Schiebestück 8
entgegen der Federvorspannung mitverstellt. Bei zunehmender
Temperatur entfernt sich der Randabschnitt 5 vom Randbereich
6, wobei das Schiebestück 8 - angetrieben durch die Feder 11 -
dieser Bewegung folgt. Bei den üblicherweise auftretenden
Relativbewegungen bleibt somit das Schiebestück 8 stets in
Eingriff mit der Nut 7, wodurch die Halterung der Beplankung 2
am Träger 4 sichergestellt ist. Beispielsweise ist die
Verstellbarkeit für einen Temperaturbereich zwischen -40°C
und +80°C ausgelegt.
Entsprechend Fig. 2 kann auch der Träger 4 vergleichsweise
flächig ausgestaltet sein und sich ebenfalls im wesentlichen
in der Erstreckungsrichtung 3 sowie in der quer dazu
verlaufenden Querrichtung 17 ausdehnen. Die zugehörige
Beplankung 2 ist so ausgestaltet, daß ein Rand 18 der
Beplankung den Träger 4 vorzugsweise allseits seitlich
übergreift. Zweckmäßigerweise sind zwei einander bezüglich der
Erstreckungsrichtung 3 gegenüberliegende Endabschnitte 19 und
20 der Karosserieverkleidung 1, die in Fig. 2 durch
geschweifte Klammern gekennzeichnet sind, so wie im
Längsschnitt der Fig. 1 dargestellt ausgebildet.
Dementsprechend weist die Beplankung 2 zwei Randabschnitt 5
auf, die jeweils einem Randbereich 6 des Trägers 4
gegenüberliegen. Die Z-förmigen Winkel 12 sind beispielsweise
mittels Schrauben 21 am Träger 4 befestigt. Der dem gemäß Fig.
2 unten dargestellten Ende 20 zugeordnete Winkel 12 ist
gebrochen dargestellt, um Langlöcher 22 freizugeben, die im
Schiebestück 8 ausgebildet sind. Diese Langlöcher 22 verlaufen
jeweils parallel zur Erstreckungsrichtung 3 und sind jeweils
von einem Führungsbolzen 23 durchdrungen, der beispielsweise
durch den Schaft einer Gewindeschraube gebildet sein kann. Mit
Hilfe dieser Führungsbolzen 23 ist das Schiebestück 8 am
Träger 4 gehaltert, wobei durch die Langlöcher 22 die
bidirektionale Verstellbarkeit parallel zur
Erstreckungsrichtung 3 gebildet ist.
Das Federmittel 11 wird beispielsweise jeweils durch eine
Schenkelfeder gebildet, die an ihren Enden 24 am Träger 4
befestigt ist. Zwischen ihren Enden 24 ist die Schenkelfeder
11 so geformt, daß sie sich permanent am Schiebestück 8
abstützt, um dieses gegen den Randabschnitt 5, also in die
daran ausgebildete Nut 7 hinein, vorzuspannen.
Bei der hier dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist
etwa mittig zwischen den Endbereichen 19 und 20 an jeder Seite
der Beplankung 2 jeweils ein Vorsprung 25 ausgebildet, der
senkrecht zur Zeichnungsebene von der dem Träger 4 zugewandten
Seite der Beplankung 2 absteht. Genau in diesem Bereich
besitzt der Träger 4 korrespondierende Aussparungen 26, in
welche die Vorsprünge 25 eingreifen und so für eine Fixierung
der Beplankung 2 am Träger 4 bezüglich der
Erstreckungsrichtung 3 sorgen. Durch diese Fixierung verteilt
sich die Längenänderungen aufgrund thermischer
Ausdehnungseffekte etwa hälftig auf die erfindungsgemäß
ausgestalteten Endbereiche 19 und 20. Alternativ kann auch
eine Ausführungsform vorgesehen sein, bei der lediglich ein
Endbereich 19 oder 20 mit dem Schiebestück 8 ausgestattet ist,
wobei dann die Fixierung bezüglich der Erstreckungsrichtung 3
am gegenüberliegenden Endbereich 19 bzw. 20 erfolgt.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der
Karosserieverkleidung 1 kann die Beplankung 2 besonders
einfach am Träger 4 montiert werden, wobei gleichzeitig eine
Kompensation von Wärmeausdehnungseffekten gewährleistet ist.
Von besonderem Vorteil ist hierbei, daß für die Montage
keinerlei Verschraubungen angebracht werden müssen.
Claims (9)
1. Karosserieverkleidung mit einer Beplankung (2), die sich in
den Erstreckungsrichtungen (3) und (17) erstreckt und die einen
abgewinkelten Randabschnitt (5) aufweist, in dem eine quer zur
Erstreckungsrichtung (3) verlaufende Nut (7) ausgebildet ist,
und mit einem Träger (4), auf den die Beplankung (2) aufsteck
bar ist, wobei der Randabschnitt (5) der Beplankung (2) einen
Randbereich (6) des Trägers (4) seitlich übergreift,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Randbereich (6) des Trägers (4) ein Schiebestück (8)
parallel zur Erstreckungsrichtung (3) bidirektional verstellbar
gelagert ist, wobei Federmittel (11) vorgesehen sind, die das
Schiebestück (8) nach außen vorspannen, wobei das Schiebestück
(8) bei auf den Träger (4) aufgesteckter Beplankung (2) in die
Nut (7) des Randabschnitts (5) der Beplankung (2) eingreift.
2. Karosserieverkleidung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schiebestück (8) leistenförmig ausgebildet ist und we
nigstens ein Langloch (22) enthält, das sich parallel zur Er
streckungsrichtung (3) erstreckt, wobei ein am Träger (4) befe
stigter Führungsbolzen (23) das Langloch (22) durchdringt.
3. Karosserieverkleidung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufsteckrichtung (13) quer zur Erstreckungsrichtung (3)
und quer zur Längsrichtung der Nut (7) verläuft.
4. Karosserieverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine in der Aufsteckrichtung (13) vorangehende Kante (14)
der Nut (7) als Raste ausgebildet ist, an der eine als Klinke
ausgebildete Kante (15) des Schiebestücks (8) einrastet, wenn
die Beplankung (2) auf den Träger (4) aufgesteckt ist.
5. Karosserieverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kante (27) des Rastabschnitts (5) der Beplankung (2),
die beim Aufstecken zuerst am Schiebestück (8) zur Anlage
kommt, angefast und/oder abgerundet ausgebildet ist, um das
Schiebestück (8) beim Aufstecken entgegen der Federvorspannung
zu verdrängen.
6. Karosserieverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kante (16) des Schiebestücks (8), die beim Aufstecken
zuerst am Randabschnitt (5) der Beplankung (2) zur Anlage
kommt, angefast und/oder abgerundet ausgebildet ist, um das
Schiebestück (8) beim Aufstecken entgegen der Federvorspannung
zu verdrängen.
7. Karosserieverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beplankung (2) an einem vom Randabschnitt (5)
entfernten Abschnitt einen an einer dem Träger (4) zugewandten
Seite abstehenden Vorsprung (25) aufweist, wobei der Träger
(4) in diesem Bereich eine Aussparung (26) besitzt, in die der
Vorsprung (25) eingreift.
8. Karosserieverkleidung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beplankung (2) an zwei gegenüberliegenden Enden mit je
einem der Randabschnitte (5) ausgestattet ist und etwa mittig
zwischen den Randabschnitten (5) mit dem Vorsprung (25)
ausgestattet ist.
9. Verwendung der Karosserieverkleidung nach einem der
Ansprüche 1 bis 8 zur Verkleidung von Kraftfahrzeugen,
insbesondere Personenkraftwagen und Lastkraftwagen.
Priority Applications (1)
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19544668A1 (de) * | 1995-01-12 | 1996-07-18 | Bayer Ag | Karosserieverkleidung |
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2000
- 2000-06-08 DE DE2000128421 patent/DE10028421C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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