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DE10027392B4 - Schlagbohrmaschine - Google Patents

Schlagbohrmaschine Download PDF

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DE10027392B4
DE10027392B4 DE2000127392 DE10027392A DE10027392B4 DE 10027392 B4 DE10027392 B4 DE 10027392B4 DE 2000127392 DE2000127392 DE 2000127392 DE 10027392 A DE10027392 A DE 10027392A DE 10027392 B4 DE10027392 B4 DE 10027392B4
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DE
Germany
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carrier
drill spindle
compression spring
drill
thrust bearing
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Ralph Diehl
Andreas Dr. Dieterle
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Metabowerke GmbH and Co
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Metabowerke GmbH and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D16/00Portable percussive machines with superimposed rotation, the rotational movement of the output shaft of a motor being modified to generate axial impacts on the tool bit
    • B25D16/006Mode changers; Mechanisms connected thereto
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D2211/00Details of portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D2211/06Means for driving the impulse member
    • B25D2211/062Cam-actuated impulse-driving mechanisms
    • B25D2211/064Axial cams, e.g. two camming surfaces coaxial with drill spindle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Abstract

Schlagbohrmaschine mit in Achsrichtung hintereinander verbundenem Motorgehäuse (2) und Getriebegehäuse (4), mit einem im Getriebegehäuse (4) aufgenommenen, axial auf die Bohrspindel (6) einwirkenden Schlagwerk (7), mit einem am zum Motorgehäuse (2) hin angeordneten Ende der Bohrspindel (6) befindlichen Lager (15) sowie einer die Bohrspindel (6) an diesem Ende im Schlagbetrieb abstützenden Druckfeder (16), ferner mit einer im Getriebegehäuse (4) aufgenommenen Schaltvorrichtung (14) zum Zu- und Abschalten des Schlagwerks (7), die ein außen an der Maschine angeordnetes Schaltglied (12) und einen innen im Getriebegehäuse (4) befindlichen Schaltmechanismus (11) aufweist, und mit einem in das Getriebegehäuse (4) eingesetzten Träger (13), an dem das Schaltglied (12) und der Schaltmechanismus (11) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an diesen Träger (13) das Lager (15) als die Bohrspindel (6) abstützendes Axiallager koaxial mit der Druckfeder (16) aufgenommen ist, wobei an dieser Druckfeder (16) das Axiallager (15) abgestützt ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlagbohrmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
  • Eine solche Schlagbohrmaschine ist aus dem Dokument DE 690 10 990 T2 bekannt. Es handelt sich um eine Schlagbohrmaschine, bei der durch ein begrenztes axiales Verschieben der Bohrspindel das durch zwei Rastenscheiben gebildete Schlagwerk aktiviert bzw. deaktiviert wird.
  • Bei der bekannten Maschine ist der Träger für das Schaltglied und den Schaltmechanismus als Baugruppe mit einer Druckplatte ausgebildet, an dieser Baugruppe ist auch die die Bohrspindel abstützende Druckfeder angeordnet. Über ein außen an der Maschine betätigbares, auf die Druckplatte einwirkendes Stellglied ist die gesamte Baugruppe schwenkbar, um nur beim Schlagbohrbetrieb die Bohrspindel an der Druckfeder elastisch abzustützen. Hierzu ist die Druckfeder als Blattfeder ausgebildet, die beim Schwenken der Baugruppe in radialer Richtung zur Bohrspindel bewegt wird. Die Bohrspindel ist an ihrem rückwärtigen Ende in einem Zapfenlager aufgenommen, aus dem das Ende der Bohrspindel herausragt. In der Schwenkstellung der Baugruppe für das Schlagbohren liegt die Blattfeder unmittelbar am Bohrspindelende an, in der Schwenkstellung ohne Schlagbohren stützt sich die Bohrspindel mit ihrem Ende an einem nicht nachgebenden Bauteil der schwenkbaren Baugruppe ab. Um die schwenkbare Baugruppe funktionssicher montieren zu können, ist bei der bekannten Schlagbohrmaschine in der Trennwand des Getriebegehäuses zum Motorgehäuse hin eine Tasche vorgesehen, in welche die Baugruppe eingesetzt wird, wonach darüber das auf die Druckplatte einwirkende Stellglied angeordnet wird. Hiernach wird die Trennwand mit dem Getriebegehäuse ver schraubt, um danach erst das Getriebegehäuse und das Motorgehäuse miteinander zu verbinden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schlagbohrmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Bohrspindel am Träger mit dem Schaltglied und dem Schaltmechanismus in beiden Betriebsarten über die Druckfeder abgestützt ist und darüber ein axiales Verschieben der Bohrspindel beim Wechsel der Betriebsart vorgenommen werden kann, wobei der Träger mit seinen Bauteilen vormontierbar und zwischen das Getriebegehäuse und das Motorgehäuse bei deren Zusammenbau einfügbar ist.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Schlagbohrmaschine gelöst, welche die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schlagbohrmaschine ist von Vorteil, daß der neue Träger, an dem das Schaltglied und der Schaltmechanismus vormontierbar sind, in einfacher Weise in das bestückte Getriebegehäuse eingesetzt werden kann, bevor Motorgehäuse und Getriebegehäuse miteinander verbunden werden. Zwar ist noch eine Einzelmontage der Bauteile der Schaltvorrichtung für das Schlagwerk der Schlagbohrmaschine an dem Träger erforderlich, der besondere Vorzug hierbei liegt jedoch darin, dies außerhalb des Maschinengehäuses vornehmen zu können, wobei der Zusammenhalt der Teile des Schaltmechanismus und des Schaltgliedes an dem neuen Träger erfolgt und nicht erst durch Zusammenfügen von Motorgehäuse und Getriebegehäuse der Maschine zustandekommt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch eine elektrische Schlagbohrmaschine,
  • 2 in vergrößerter Darstellung den in das Getriebegehäuse der Schlagbohrmaschine gemäß 1 einsetzbaren Träger für die Schaltvorrichtung für das Schlagwerk in vormontierter Anordnung,
  • 3 eine perspektivische Wiedergabe des Trägers gemäß 2 ohne Bestückung,
  • 4 die rückwärtige Stirnansicht des montierten Trägers nach 2,
  • 5 die Rückansicht des Getriebegehäuses der Maschine nach 1 mit vollständig montiertem Getriebe und darin eingesetztem Träger der Schaltvorrichtung und
  • 6 die Ansicht der der Getriebeseite von 5 gegenüberliegenden Seite der Zwischenwand zwischen Motorgehäuse und Getriebegehäuse der Maschine nach 1.
  • 1 zeigt im einzelnen den Antriebsmotor 1 der Schlagbohrmaschine, bei dem es sich um einen Elektromotor, beispielsweise einen Universalmotor, handelt. Der Motor 1 ist von einem Motorgehäuse 2 umkleidet. In axialer Richtung des Motors 1 ist an das Motorgehäuse 2 ein Getriebegehäuse 4 angesetzt, welches ein Getriebe 3 enthält, bei dem es sich meist um ein zwischen zwei Stufen schaltbares Getriebe han delt. Zwischen dem Motorgehäuse 2 und dem Getriebegehäuse 4 ist eine Zwischenwand 5 angeordnet, die bei zusammengefügter Maschine das Innere des Getriebegehäuses 4 von dem Inneren des Motorgehäuses 2 trennt.
  • Durch das Getriebe 3 und entsprechend durch das Getriebegehäuse 4 hindurch erstreckt sich eine Bohrspindel 6, auf die Schläge mittels eines Schlagwerks 7 in axialer Richtung ausgeübt werden können. Das Schlagwerk 7 ist aktivierbar und deaktivierbar, und dazu ist die Bohrspindel 6 in axialer Richtung verschieblich. Das Schlagwerk 7 besteht aus einer im Getriebegehäuse 4 fest angeordneten ersten Rastenscheibe 8 und aus einer zweiten Rastenscheibe 9, die auf der Bohrspindel 6 drehfest und in axialer Richtung unverschieblich angeordnet ist. An den einander zugekehrten Stirnseiten haben die beiden Rastenscheiben 8, 9 Rasten 10, die in einer der Axialstellungen der Bohrspindel 6 in wechselnden Eingriff miteinander gebracht werden können, damit bei drehender, über das Werkzeug gemäß der Darstellung nach links verschobener Bohrspindel 6 die Rasten 10 der mitdrehenden Rastenscheibe 9 über die Rasten der feststehenden Rastenscheibe 8 hinwegspringen, wobei durch das entsprechende Ratschen der Rastenscheiben 8, 9 eine axiale Schwingung auf die Bohrspindel 6 übertragen wird. In der zweiten Axialstellung ist die Bohrspindel 6 nicht verschiebbar, sie ist in ihrer rechten Position entsprechend der Darstellung von 1 blockiert, wodurch die Rasten 10 der beiden Rastenscheiben 8, 9 für den Bohrbetrieb ohne Schlagen ständig außer Eingriff bleiben.
  • Die Freigabe der axialen Verschiebung der Bohrspindel 6 er folgt über ein Schaltvorrichtung 14, welche ein auf der Oberseite der Maschine freiliegendes, von Hand betätigbares Schaltglied 12 und einen Schaltmechanismus 11 umfaßt, und die gesamten Teile des Schaltvorrichtung 14 sind an einem Träger 13 angeordnet, der in das Getriebegehäuse 4 eingesetzt ist und an dem außerhalb der Maschine alle Teile der Schaltvorrichtung 14 vormontiert werden können.
  • Den Träger 13 mit der komplett daran montierten Schaltvorrichtung 14 zeigt 2. Das rückwärtige Ende der Bohrspindel 6 stützt sich an einem Axiallager 15 ab, wozu ein entsprechender Absatz am Ende der Bohrspindel 6 vorgesehen ist. Das abgesetzte Ende der Bohrspindel 6 ragt durch das Axiallager 15 hindurch. In der Schaltstellung der Bohrspindel 6, die dem Schlagbohrbetrieb entspricht, stützt sich das Axiallager 15 an einer Druckfeder 16 ab. Die als Wendelfeder ausgebildete Druckfeder 16 übergreift eine topfartige Ausformung einer Nockenscheibe 17, die in axialer Richtung der Bohrspindel 6 verschiebbar ist. 2 zeigt die Axialstellung der Nockenscheibe 17, die der axialen Verschiebbarkeit der Bohrspindel 6 für den Schlagbohrbetrieb entspricht. Die axiale Blockade der Bohrspindel 6, in der die Rastenscheiben 8 und 9 des Schlagwerks 7 außer Eingriff gehalten sind, wird durch eine Axialverschiebung der Nockenscheibe erzwungen, die ausgehend von der Darstellung in 2 nach rechts erfolgt, wodurch die Nockenscheibe 17 selbst zur Anlage an dem Axiallager 15 kommt. In dieser Position können durch axialen Druck auf die Bohrspindel 6 mittels des Bohrwerkzeugs die Rasten 10 der Rastenscheiben 8 und 9 des Schlagwerks 7 nicht mehr in Eingriff gebracht werden.
  • Um die Nockenscheibe 17 axial zu verschieben, ist ein Schwenk in Richtung um die Achse der Bohrspindel 6 erforderlich. Bewirkt wird dies über einen radialen Fortsatz 18 an der Nockenscheibe 17, der in Eingriff mit dem Schaltglied 12 steht. Das Schaltglied 12 ist entsprechend in tangentialer Richtung zur Drehrichtung der Bohrspindel 6 verschieblich. An der zum Motorgehäuse 2 bzw. zur Zwischenwand 5 hinliegenden Stirnseite hat die Nockenscheibe 17 Nocken 24, die in zusammengefügter Anordnung von Motorgehäuse 2 und Getriebegehäuse 4 mit dazwischen angeordneter Zwischenwand 5 in Eingriff mit axial steigenden Kurven 25 stehen, die an der zum Getriebegehäuse 4 hinliegenden Seite der Zwischenwand 5 angeordnet sind und die man in 6 erkennen kann. Die Kurven 25 sind um eine hülsenförmige Ausformung 26 der Zwischenwand 5 herum angeordnet, in die in montierter Lage das abgesetzte Ende der Bohrspindel 6 eintaucht.
  • Das Axiallager 15 der Schaltvorrichtung 14 besteht aus zwei Ringscheiben 32 und 33, zwischen denen in montierter Anordnung ein Kugeln 35 haltender Kugelkäfig 34 angeordnet ist. Diese losen Einzelteile zusammen mit der Druckfeder 16 und der Nockenscheibe 17 sind in einer Tasche 19 des Trägers 13 aufgenommen, in die sie nach und nach eingelegt werden können. Diese Tasche 19 ist besonders deutlich in 3 dargestellt. Im wesentlichen ist die Tasche 19 hohlzylindrisch, wenngleich die Taschenwandung 30 sich nicht über den gesamten Zylinderumfang erstreckt. An der rückwärtigen Stirnseite ist die Tasche 19 offen und an der gegenüberliegenden Stirnseite hat sie eine Stirnwand 27 mit einer zentralen Durchtrittsöffnung 28 für das Ende der Bohrspindel 6. Radial stehen an der Taschenwandung 30 Rippen 31 vor, zwischen die die Ringscheiben 32 und 33 sowie der Kugelkäfig 34 des Axiallagers 15 eingelegt werden und die diese Teile zentrieren. Die Rippen 31 reichen nicht über die gesamte axiale Länge der Tasche 19, weil am offenen Ende der Tasche 19 die Nockenscheibe 17 in Umfangsrichtung schwenkbar aufzunehmen ist, die einen größeren Durchmesser als das Axiallager 15 hat und die sich umfangsseitig an der Taschenwand 30 abstützt. Ebenso hat das Ende der Druckfeder 16 einen größeren Durchmesser, das zur Nockenscheibe 17 hin anzuordnen ist.
  • Zunächst wird in die Tasche 19 des Trägers 13 die vordere Ringscheibe 33 eingelegt, dann der Kugelkäfig 34 mit den Kugeln 35 und danach die zweite Ringscheibe 32. Anschließend legt man die Druckfeder 16 in die Tasche 19 ein, die zum Schluß mittels der Nockenscheibe 17 verschlossen wird, wobei die Nockenscheibe 17 unter Spannung der Druckfeder 16 aufgerastet werden kann. Dazu dienen Schnapphaken 29, die an den Enden von Federzungen 36 sitzen, die aus der Taschenwandung 30 freigeschnitten bzw. freigeformt sind. Die Federzungen 36 erstrecken sich zur Zylinderachse der Tasche 19 parallel, und die Hakenkontur der daran angeformten Schnapphaken 29 ist radial nach innen hin gerichtet. In der vormontierten Endlage übergreifen die Schnapphaken 29 die rückwärtige Stirnseite der Nockenscheibe 17 so wie es in den 4 und 5 erkennbar ist, in dieser Position ist die Druckfeder 16 vorgespannt.
  • Die Taschenwandung 30 ist über Stege 37 mit einer Kopfplatte 21 des Trägers 13 einstückig verbunden, an deren Ober seite seitliche Führungen 22 für das Schaltglied 12 angeordnet sind, das als Schieber ausgebildet ist. Die Kopfplatte 21 erstreckt sich parallel zur Tangentialrichtung der Tasche 19 und in gleicher Richtung erstreckt sich ein länglicher Durchbruch 20 in der Kopfplatte 21, durch den hindurch das aufgesetzte Schaltglied 12 mit einer Mitnehmerhülse 23 hindurchragt, in die in montierter Anordnung der radiale Fortsatz 18 der Nockenscheibe 17 eingreift. Innerhalb dieser Mitnehmerhülse 23 ist der radiale Fortsatz 18 der Nockenscheibe 17 in axialer Richtung der Bohrspindel 6 verschieblich aufgenommen, damit die entsprechende axiale Verschiebung der Nockenscheibe 17 beim Wechsel der Schaltstellung der Schaltvorrichtung 14 nicht behindert wird.
  • Wie 2 weiter deutlich macht, wird die vorderseitige Wandung der Mitnehmerhülse 23 des Schaltgliedes 12 von einem mittels einer Feder 39 belasteten Druckstück 38 beaufschlagt, das in einer an den Träger 13 angeformten Führungshülse 40 verschieblich angeordnet ist. Dieses Druckstück 38 dient dazu, das Schaltglied 12 in seinen Endlagen durch überwindbare Rastung zu fixieren.
  • Alle Teile der Schaltvorrichtung 14, wie sie in 2 auszumachen sind, werden an dem Träger 13 außerhalb des Getriebegehäuses 4 vormontiert. In der Einbaulage findet die Kopfplatte 21 des Trägers 13 in einer entsprechenden Aussparung an der Oberseite des Getriebegehäuses 4 Platz. Somit sind jegliche Aufnahmen am Getriebegehäuse 4 für die Schaltvorrichtung 14 mit Ausnahme der erwähnten Aussparung entbehrlich.
  • Die 2, 3 und 4 zeigen weiter eine an den Träger 13 angeformte Lasche 41, die sich parallel zur Zylinderachse der Tasche 19 erstreckt und über deren Stirnwand 27 nach vorn hin vorsteht. An dem vorspringenden Ende hat die Lasche 41 eine kreisförmige Einbuchtung 42, um einen schematisch dargestellten, drehbaren Getriebeschaltknopf 43 zu hintergreifen, der an seinem Innenende, mit dem er in das Getriebegehäuse 4 hineinragt, eine eingestochene Umfangsnut hat. In diese Nut greift die Lasche 41 mit der Einbuchtung 42 ein, und dadurch kann mit dem Träger 13 zusätzlich eine mechanische Sicherung des Getriebeschaltknopfes 43 erzielt werden.
  • In zweckmäßiger Ausführung ist der Träger 13 ein einstückiges Kunststoffspritzteil, das zwar zusätzlich gefertigt werden muß, jedoch einen besonderen Montagekomfort bietet.

Claims (9)

  1. Schlagbohrmaschine mit in Achsrichtung hintereinander verbundenem Motorgehäuse (2) und Getriebegehäuse (4), mit einem im Getriebegehäuse (4) aufgenommenen, axial auf die Bohrspindel (6) einwirkenden Schlagwerk (7), mit einem am zum Motorgehäuse (2) hin angeordneten Ende der Bohrspindel (6) befindlichen Lager (15) sowie einer die Bohrspindel (6) an diesem Ende im Schlagbetrieb abstützenden Druckfeder (16), ferner mit einer im Getriebegehäuse (4) aufgenommenen Schaltvorrichtung (14) zum Zu- und Abschalten des Schlagwerks (7), die ein außen an der Maschine angeordnetes Schaltglied (12) und einen innen im Getriebegehäuse (4) befindlichen Schaltmechanismus (11) aufweist, und mit einem in das Getriebegehäuse (4) eingesetzten Träger (13), an dem das Schaltglied (12) und der Schaltmechanismus (11) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an diesen Träger (13) das Lager (15) als die Bohrspindel (6) abstützendes Axiallager koaxial mit der Druckfeder (16) aufgenommen ist, wobei an dieser Druckfeder (16) das Axiallager (15) abgestützt ist.
  2. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagwerk (7) aus einer im Getriebegehäuse (4) feststehenden Rastenscheibe (8) sowie einer auf der Bohrspindel (6) festen Rastenscheibe (9) mit im Schlagbohrbetrieb axial ineinandergreifenden, einander überspringenden Rasten (10) besteht und die Bohrspindel (6) für das Bohren ohne Schlagen zum Auseinanderrücken der Rastenscheiben (8, 9) axial verschieblich ist, wobei das Axiallager (15) der Bohrspindel (6) sich an der Druckfeder (16) abstützt, die mit dem Axiallager (15) koaxial ist, und wobei das Axiallager (15) und die Druckfeder (16) am Träger (13) in einer die Bohrspindel (6) umgebenden Tasche (19) aufgenommen sind.
  3. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltmechanismus (11) eine schwenkbare sowie axial verschiebliche Nockenscheibe (17) aufweist, die zwecks Schwenkung über einen angeformten, radialen Fortsatz (18) mit dem Schaltglied (12) gekuppelt ist, die ferner zwecks axialer Verschiebung beim Schwenken sich an feststehend angeordneten, axial steigenden Kurven (25) mittels stirnseitiger Nocken (24) abstützt und an der in der einen axialen Endlage die Druckfeder (16) mit dem vom Axiallager (15) wegliegenden Ende sowie in der anderen axialen Endlage das Axiallager (15) anliegt, wobei diese Nockenscheibe (17) mit in der Tasche (19) des Trägers (13) aufgenommen und darin in ihrer Umfangsrichtung schwenkbar gehalten ist.
  4. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (19) des Trägers (13) an einer Seite eine Stirnwand (27) mit einer Durchtrittsöffnung (28) für die Bohrspindel (6) hat und an der gegenüberliegenden, in Einbaulage des Trägers (13) zum Motorgehäuse (2) hin angeordneten Seite offen ist, wobei an dieser Offenseite der Tasche (19) radial federnde Schnapphaken (29) zum Hintergreifen des benachbart einzusetzenden Bauteils (17) angeordnet sind.
  5. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mittels der Schnapphaken (29) zu fixierende Bauteil die Nockenscheibe (17) ist, die durch umfangsseitige Abstützung an der Taschenwand (30) zentrierbar ist.
  6. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (17) einen größeren Durchmesser als das Axiallager (15) und die Druckfeder (16) hat, wobei im Aufnahmebereich der Tasche (19) von der Taschenwand (30) radial nach innen vorstehende Stützrippen (31) für das Axiallager (15) und die Druckfeder (16) angeordnet sind, welche außerhalb des axialen Verschiebebereichs der Nockenscheibe (17) liegen.
  7. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Axiallager (15) aus zwei lose in die Tasche (19) einlegbaren Ringscheiben (32, 33) und aus einem dazwischen anzuordnenden Kugelkäfig (34) mit Kugeln (35) besteht, die zwischen den Stützrippen (31) im Inneren der Tasche (19) zentrierbar sind.
  8. Schlagbohrmaschine nach einem der Ansprüche 3–6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (13) in Umfangsrichtung oder tangen tial zu der Nockenscheibe (17) verschieblich und in einer entsprechenden Führung (22) gehalten ist, die sich an der Außenseite einer mit radialem Abstand von der Tasche (19) angeordneten Kopfplatte (21) des Trägers (13) befindet, die in dessen Einbaulage in einer Aussparung des Getriebegehäuses (4) angeordnet ist und die eine Mitnehmerhülse (23) für die Kupplung mit dem Fortsatz (18) der Nockenscheibe (17) hat.
  9. Schlagbohrmaschine nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (13) ein einstückiges Kunststoff-Formteil ist.
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