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DE10027634A1 - Verwendung von kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren als Zusatz zu Spül- oder Pflegemitteln für Textilien und als Zusatz zu Waschmitteln - Google Patents

Verwendung von kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren als Zusatz zu Spül- oder Pflegemitteln für Textilien und als Zusatz zu Waschmitteln

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Publication number
DE10027634A1
DE10027634A1 DE10027634A DE10027634A DE10027634A1 DE 10027634 A1 DE10027634 A1 DE 10027634A1 DE 10027634 A DE10027634 A DE 10027634A DE 10027634 A DE10027634 A DE 10027634A DE 10027634 A1 DE10027634 A1 DE 10027634A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polymers
weight
cationic
particulate
inhibitors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10027634A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Boeckh
Ralf Noerenberg
Soeren Hildebrandt
Bernhard Mohr
Holger Schoepke
Reinhold Leyrer
Juergen Huff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE10027634A priority Critical patent/DE10027634A1/de
Priority to EP01947335A priority patent/EP1287104B1/de
Priority to CA002410442A priority patent/CA2410442A1/en
Priority to PCT/EP2001/006312 priority patent/WO2001094516A1/de
Priority to AT01947335T priority patent/ATE327308T1/de
Priority to DE50109880T priority patent/DE50109880D1/de
Priority to US10/296,221 priority patent/US6908490B2/en
Priority to JP2002502059A priority patent/JP2003535960A/ja
Priority to AU2001269048A priority patent/AU2001269048A1/en
Priority to MXPA02011216A priority patent/MXPA02011216A/es
Publication of DE10027634A1 publication Critical patent/DE10027634A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Verwendung von kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren, deren Oberfläche durch Belegung mit kationischen Polymeren kationisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 mum beträgt, als Zusatz zu Spül-, Pflege-, Wasch- und Reinigungsmitteln.

Description

Die Erfindung betrifft die Verwendung von kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren als Zusatz zu Spül- oder Pflegemitteln und als Zusatz zu Waschmitteln sowie Spül-, Pflege- und Waschmittel, die die kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren enthalten.
Dispersionen von Partikeln hydrophober Polymerer, insbesondere wäßrige Dispersionen von synthetischen Polymeren und von Wachsen werden in der Technik dazu verwendet, um die Eigenschaften von Oberflächen zu modifizieren. Beispielsweise verwendet man wäßrige Dispersionen von feinteiligen hydrophoben Polymeren als Bindemit­ tel in Papierstreichmassen für die Beschichtung von Papier oder als Anstrichmittel. Die jeweils auf ein Substrat nach gängigen Methoden, z. B. durch Rakeln, Streichen, Tränken oder Imprägnieren aufgebrachten Dispersionen werden getrocknet. Dabei verfilmen die dispers verteilten Partikeln auf der jeweiligen Oberfläche zu einem zusammenhängenden Film.
Wäßrige Wasch-, Spül-, Reinigungs- und Pflegeprozesse werden dagegen üblicherweise in einer stark verdünnten Flotte durchge­ führt, wobei die Inhaltsstoffe der jeweils angewendeten Formulie­ rung nicht auf dem Substrat verbleiben, sondern vielmehr mit dem Abwasser entsorgt werden. Die Modifizierung von Oberflächen mit dispergierten hydrophoben Partikeln gelingt in den vorstehend genannten Prozessen nur in gänzlich unbefriedigendem Maße. So ist beispielsweise aus der US-A-3 580 853 eine Waschmittelformu­ lierung bekannt, die eine wasserunlösliche feinteilige Substanz wie Biozide und bestimmte kationische Polymere enthält, die die Ablagerung und Retention der Biozide auf den Oberflächen des Waschguts erhöhen.
Aus der US-A-5 476 660 ist außerdem das Prinzip der Verwendung polymerer Retentionsmittel für kationische oder zwitterionische Dispersionen von Polystyrol oder Wachs bekannt, die in den dis­ pergierten Teilchen einen Aktivstoff eingebettet enthalten. Diese dispergierten Teilchen werden als "Carrier Partikel" bezeichnet, weil sie auf der behandelten Oberfläche haften und dort den Aktivstoff z. B. bei der Anwendung in tensidhaltigen Formulierun­ gen freisetzen.
Aus der US-A-3 993 830 ist bekannt, einen nicht-permanenten Finish zur Schmutzabweisung dadurch auf ein Textilgut aufzubrin­ gen, daß man das Textilgut mit einer verdünnten wäßrigen Lösung behandelt, die ein Polycarboxylatpolymer und ein wasserlösliches Salz eines mehrwertigen Metalls enthält. Als Polycarboxylatpoly­ mer kommen vorzugsweise wasserlösliche Copolymerisate aus ethylenisch ungesättigten Monocarbonsäuren und Alkylacrylaten in Betracht. Die Mischungen werden bei der Textilwäsche im Haushalt im Spülgang der Waschmaschine eingesetzt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wei­ tere Methode zur Modifizierung von textilen Oberflächen zur Ver­ fügung zu stellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit der Verwendung von kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polyme­ ren, deren Oberfläche durch Belegung mit kationischen Polymeren kationisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 µm beträgt, als Zusatz zu Spül- oder Pflegemitteln für Textilien und als Zusatz zu Waschmitteln.
Die kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Poly­ meren sind beispielsweise durch Behandlung von wäßrigen Dispersionen teilchenförmiger, hydrophober Polymerer mit einer Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm mit einer wäßrigen Lösung oder Dispersion eines kationischen Polymeren erhältlich. Dies ge­ schieht am einfachsten in der Weise, daß man eine wäßrige Disper­ sion von teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren mit einer Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm mit einer wäßrigen Lösung oder Dispersion eines kationischen Polymeren vereinigt. Die kat­ ionischen Polymeren werden vorzugsweise in Form von wäßrigen Lö­ sungen eingesetzt, jedoch kann man auch wäßrige Dispersionen von kationischen Polymeren verwenden, deren dispergierte Teilchen einen mittleren Durchmesser bis zu 1 µm haben. Meistens mischt man die beiden Komponenten bei Raumtemperatur, kann jedoch das Mischen bei Temperaturen von z. B. 0° bis 100°C vornehmen, voraus­ gesetzt, daß die Dispersionen beim Erhitzen nicht koagulieren.
Die Dispersionen der teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren kön­ nen mit Hilfe eines anionischen Emulgators oder Schutzkolloids stabilisiert sein. Andere Dispersionen, die mit gleichem Erfolg eingesetzt werden können, sind frei von Schutzkolloiden und Emul­ gatoren und enthalten jedoch dafür als hydrophobe Polymere Copolymerisate, die mindestens ein anionisches Monomer einpoly­ merisiert enthalten. Solche Dispersionen von anionische Gruppen aufweisenden Copolymerisaten können gegebenenfalls zusätzlich einen Emulgator und/oder ein Schutzkolloid enthalten. Vorzugsweise kommen dabei anionische Emulgatoren und/oder Schutzkolloide zum Einsatz.
Bei der Behandlung der anionisch eingestellten Dispersionen der hydrophoben Polymeren mit einer wäßrigen Lösung eines kat­ ionischen Polymeren werden die ursprünglich anionisch dispergier­ ten Teilchen umgeladen, so daß sie nach der Behandlung vorzugs­ weise eine kationische Ladung tragen. So haben beispielsweise kationisch modifizierte Dispersionen von teilchenförmigen hy­ drophoben Polymeren in 0,1 gew.-%iger wäßriger Dispersion ein Grenzflächenpotential von -5 bis +50 mV, vorzugsweise von -2 bis +25 mV, insbesondere von 0 bis +15 mV. Das Grenzflächenpotential wird bestimmt durch Messung der elektrophoretischen Beweglichkeit in verdünnter wässriger Dispersion und dem pH-Wert der vorgesehe­ nen Anwendungsflotte.
Der pH-Wert der wäßrigen Dispersionen der kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren beträgt beispielsweise 1 bis 12 und liegt vorzugsweise in dem Bereich von 2 bis 10, insbesondere im Bereich von 2,5 bis 8. Im Falle der Verwendung von Teilchen aus Polymeren mit einem Gehalt an über 10 Gew.-% anionischen Monomeren liegt der pH-Wert der wäßrigen Dispersionen bei 1 bis 7,5, vorzugsweise bei 2 bis 5,5, ins­ besondere bei 2,5 bis 5.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden hydrophoben Polymerisate sind in Wasser beim pH-Wert der Anwendung unlöslich. Sie liegen darin in Form von Teilchen mit einer mittleren Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm, vorzugsweise 25 nm bis 20 µm, besonders bevorzugt 40 nm bis 2 µm und insbesondere 60 bis 800 nm vor und können aus den wäßrigen Dispersionen als Pulver gewonnen werden. Die mittlere Teilchengröße der hydrophoben Polymerisate kann z. B. unter dem Elektronenmikroskop oder mit Hilfe von Lichtstreuexperimenten bestimmt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform zeigen die erfindungsgemäß zu verwendenden Teilchen der hydrophoben Polymerisate ein pH-ab­ hängiges Löslichkeits- und Quellungsverhalten. Bei pH-Werten unterhalb von 6,5, besonders unterhalb von 5,5 und insbesondere unterhalb von 5 sind die Teilchen wasserunlöslich und bewahren ihren partikulären Charakter bei der Dispergierung in konzen­ trierten sowie in verdünnten wäßrigen Medien. Carboxylgruppen enthaltende hydrophobe Polymerteilchen quellen dagegen in Wasser unter neutralen und alkalischen Bedingungen. Dieses Verhalten von anionische Gruppen aufweisenden hydrophoben Polymerisaten ist aus der Literatur bekannt, vgl. M. Siddiq et al., die in Colloid. Po­ lym. Sci. 277, 1172-1178 (1999) über das Verhalten von Partikeln aus Methacrylsäure/Ethylacrylat-Copolymeren in wäßrigem Medium berichten.
Hydrophobe Polymerisate sind beispielsweise erhältlich durch Polymerisation von Monomeren aus der Gruppe der Alkylester von C3- bis C5-monoethylenisch ungesättigten Carbonsäuren und ein­ wertigen C1- bis C22-Alkoholen, Hydroxyalkylester von C3- bis C5- monoethylenisch ungesättigten Carbonsäuren und zweiwertigen C2- bis C4-Alkoholen, Vinylester von gesättigten C1- bis C18- Carbonsäuren, Ethylen, Propylen, Isobutylen, C4- bis C24- α-Olefine, Butadien, Styrol, α-Methylstyrol, Acrylnitril, Meth­ acrylnitril, Tetrafluorethylen, Vinylidenfluorid, Fluorethylen, Chlortrifluorethylen, Hexafluorpropen oder deren Mischungen. Hierbei kann es sich um Homo- oder um Copolymerisate handeln.
Beispiele für hydrophobe Copolymerisate sind Copolymerisate aus Ethylacrylat und Vinylacetat, Copolymerisate aus Butylacrylat und Styrol, Copolymerisate aus Ethylen und Tetrafluorethylen sowie Copolymerisate aus Butylacrylat und Vinylacetat. Die genannten Copolymeren können die Monomeren in beliebigen Verhältnissen ein­ polymerisiert enthalten.
Der anionische Charakter der erwähnten Polymerisate kann beispielsweise dadurch erzielt werden, daß man die den Copolymeren zugrunde liegenden Monomeren in Gegenwart geringer Mengen an anionischen Monomeren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Styrolsulfonsäure, Acrylamido-2-methyl-propansulfonsäure, Vinyl­ sulfonat und/oder Maleinsäure und gegebenenfalls in Gegenwart von Emulgatoren und/oder Schutzkolloiden copolymerisiert.
Der anionische Charakter der erwähnten Polymerisate kann aber auch dadurch erzielt werden, daß man die Copolymerisation in Gegenwart von anionischen Schutzkolloiden und/oder anionischen Emulgatoren durchführt.
Der anionische Charakter der erwähnten Polymerisate kann aber auch dadurch erzielt werden, daß man die fertigen Polymerisate in Gegenwart von anionischen Schutzkolloiden und/oder anionischen Emulgatoren emulgiert bzw. dispergiert.
Hydrophobe Polymere enthalten beispielsweise
  • a) 40 bis 100 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 90 Gew.-%, besonders bevorzugt 60 bis 75 Gew.-% mindestens eines wasserunlöslichen nichtionischen Monomeren,
  • b) 0 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 55 Gew.-%, besonders bevorzugt 5 bis 50 Gew.-%, insbesondere 15 bis 40 Gew.-% min­ destens eines Carboxylgruppen enthaltenden Monomeren oder deren Salze,
  • c) 0 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 0 bis 15 Gew.-% eines Sulfon­ säure- und/oder Phosphonsäuregruppen enthaltenden Monomeren oder deren Salze,
  • d) 0 bis 55 Gew.-%, vorzugsweise 0 bis 40 Gew.-% mindestens eines wasserlöslichen nichtionischen Monomeren und
  • e) 0 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0 bis 5 Gew.-% mindestens eines mehrfach ethylenisch ungesättigten Monomers
in einpolymerisierter Form.
Polymere, die mindestens ein anionisches Monomer b) oder c) ent­ halten, können ohne zusätzliche anionische Emulgatoren oder Schutzkolloide eingesetzt werden. Polymere, die weniger als 0,5% anionischer Monomerer enthalten werden meistens zusammen mit min­ destens einem anionischen Emulgator und/oder Schutzkolloid einge­ setzt.
Vorzugsweise eingesetzte Monomere a) sind Methylacrylat, Ethyl­ acrylat, n-Butylacrylat, sec-Butylacrylat, tert.-Butylacrylat, Ethylhexylacrylat, Hydroxyethylacrylat, Hydroxypropylacrylat, Methylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Vinylacetat, Vinyl­ propionat, Styrol, Ethylen, Propylen, Butylen, Isobuten, Diiso­ buten und Tetrafluorethylen, besonders bevorzugte Monomere a) sind Methylacrylat, Ethylacrylat, n-Butylacrylat, tert.-Butyl­ acrylat und Vinylacetat.
Bevorzugt eingesetzte hydrophobe Polymere enthalten weniger als 75 Gew.-% eines nichtionischen wasserunlöslichen Monomeren (a) einpolymerisiert, dessen Homopolymere eine Glastemperatur Tg von mehr als 60°C haben.
Vorzugsweise eingesetzte Monomere b) sind Acrylsäure, Methacryl­ säure, Maleinsäure oder Maleinsäurehalbester von C1-C8-Alkoholen.
Monomere der Gruppe (c) sind beispielsweise Acrylamido-2-methyl­ propansulfonsäure, Vinylsulfonsäure, Methallylsulfonsäure, Vinyl­ sulfonsäure sowie die Alkali- und Ammoniumsalze dieser Monomere.
Geeignete Monomere d) sind beispielsweise Acrylamid, Methacryl­ amid, N-Vinylformamid, N-Vinylacetamid, N-Vinylpyrrolidon, N-Vi­ nyloxazolidon, Methylpolyglykolacrylate, Methylpolyglykolmethacrylate und Methylpolyglykolacrylamide. Vorzugsweise eingesetzte Monomere d) sind Vinylpyrrolidon, Acrylamid und N-Vinylformamid.
Geeignete mehrfach ethylenisch ungesättigte Monomere e) sind beispielsweise Acrylester, Methacrylester, Allylether oder Vinyl­ ether von mindestens zweiwertigen Alkoholen. Die OH-Gruppen der zugrundeliegenden Alkohole können dabei ganz oder teilweise verethert oder verestert sein; die Vernetzer enthalten aber min­ destens zwei ethylenisch ungesättigte Gruppen. Beispiele sind Butandioldiacrylat, Hexandioldiacrylat, Trimethylolpropantri­ acrylat und Tripropylenglycoldiacrylat.
Weitere geeignete mehrfach ethylenisch ungesättigte Monomere e) sind z. B. Allylester ungesättigter Carbonsäuren, Divinylbenzol, Methylenbisacrylamid und Divinylharnstoff.
Solche Copolymerisate können nach den bekannten Verfahren der Lösungs-, Fällungs-, Suspensions- oder Emulsionspolymerisation der Monomeren unter Verwendung von radikalischen Polymerisati­ onsinitiatoren hergestellt werden. Vorzugsweise werden die teilchenförmigen hydrophoben Polymerisate nach dem Verfahren der Emulsionspolymerisation in Wasser erhalten. Die Polymerisate haben beipielsweise Molmassen von 1 000 bis 2 Millionen, vorzugs­ weise von 5 000 bis 500 000, meistens liegen die Molmassen der Polymerisate in dem Bereich von 10 000 bis 150 000.
Zur Begrenzung der Molmassen der Polymerisate können übliche Reg­ ler bei der Polymerisation zugesetzt werden. Beispiele für typi­ sche Regler sind Mercaproverbindungen wie Mercaptoethanol oder Thioglycolsäure.
Außer den genannten Polymerisationsverfahren kommen auch andere Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäß zu verwendenden Polymerteilchen in Betracht. So kann man z. B. Polymerisate durch Erniedrigung der Löslichkeit der Polymerisate in dem Lösemittel ausfällen. Eine solche Methode besteht beispielsweise darin, daß man ein saure Gruppen enthaltendes Copolymerisat in einem geei­ gneten mit Wasser mischbaren Lösemittel löst und so in einen Überschuß Wasser dosiert, daß der pH-Wert der Vorlage um minde­ stens 1 niedriger liegt als der Äquivalenz-pH-Wert des Copolymeren. Unter Aguivalenz-pH-Wert ist der pH-Wert zu verste­ hen, bei dem 50% der sauren Gruppen des Copolymeren neutralisiert sind. Bei diesem Verfahren kann es erforderlich sein, ein Dispergierhilfsmittel, pH-Regulatoren und/oder Salze zuzusetzen, um stabile feinteilige Dispersionen zu erhalten.
Zur Modifizierung von erfindungsgemäß zu verwendenden fein­ teiligen hydrophoben Polymerisaten, die anionische Gruppen ent­ halten, kann man bei der Dispergierung zusätzlich andere Polymere zusetzen, die teilweise oder vollständig damit reagieren oder as­ soziieren und ausfallen. Solche Polymere sind beispielsweise Po­ lysaccharide, Polyvinylalkohole und Polyacrylamide.
Teilchenförmige, hydrophobe Polymere können auch dadurch herge­ stellt werden, daß man eine Schmelze der hydrophoben Polymeren kontrolliert emulgiert. Hierzu wird z. B. das Polymer bzw. eine Mischung des Polymeren mit weiteren Zusätzen aufgeschmolzen und unter Einwirkung starker Scherkräfte, z. B. in einem Ultra-Turrax, so in einen Überschuß Wasser dosiert, daß der pH-Wert der Vorlage um mindestens einen Wert niedriger liegt als der Äquivalenz-pH- Wert des Polymeren. Dabei kann es gegebenenfalls erforderlich sein, Emulgierhilfsmittel, pH-Regulatoren und/oder Salze zuzuset­ zen, um stabile feinteilige Dispersionen zu erhalten. Auch bei dieser Variante der Herstellung feinteiliger Polymer-Dispersionen kann man zusätzliche Polymere wie Polysaccharide, Polyvinyl­ alkohole oder Polyacrylamide mitverwenden, insbesondere dann, wenn das hydrophobe Polymerisat anionische Gruppen enthält.
Eine weitere Methode zur Herstellung feinteiliger hydrophober Polymerisate, die anionische Gruppen enthalten, besteht darin, daß man wäßrige, alkalische Lösungen der Polymeren vorzugsweise unter Einwirkung starker Scherkräfte mit einer Säure versetzt.
Beispiele für anionische Emulgatoren sind anionische Tenside und Seifen. Als anionische Tenside können Alkyl- und Alkenylsulfate, -sulfonate, -phosphate und -phosphonate, Alkyl- und Alkenyl-ben­ zolsulfonate, Alkylethersulfate und -phosphate, gesättigte und ungesättigte C10-C25-Carbonsäuren und deren Salze verwendet wer­ den.
Zusätzlich können nichtionische und/oder betainische Emulgatoren eingesetzt werden. Eine Beschreibung geeigneter Emulgatoren fin­ det man z. B. in Houben Weyl, Methoden der organischen Chemie, Band XIV/1, Makromolekulare Stoffe, Georg Thieme Verlag, Stutt­ gart, 1961, Seiten 192 bis 208.
Beispiele für anionische Schutzkolloide sind wasserlösliche anio­ nische Polymere. Dabei können sehr unterschiedliche Polymertypen eingesetzt werden. Vorzugsweise kommen anionisch substituierte Polysaccharide und/oder wasserlösliche anionische Copolymere von Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure, Maleinsäurehalb­ estern, Vinylsulfonsäure, Styrolsulfonsäure oder Acrylamidopropan­ sulfonsäure mit anderen vinylischen Monomeren zum Einsatz. Geeignete anionisch substituierte Polysaccharide sind z. B. Carboxy­ methylcellulose, Carboxymethylstärke, oxidierte Stärke, oxidierte Cellulose und andere oxidierte Polysaccharide sowie die entspre­ chenden Derivate der teilabgebauten Polysaccharide.
Geeignete wasserlösliche anionische Copolymere sind beispiels­ weise Copolymere von Acrylsäure mit Vinylacetat, Acrylsäure mit Ethylen, Acrylsäure mit Acrylamid, Acrylamidopropansulfonsäure mit Acrylamid oder Acrylsäure mit Styrol.
Zusätzlich können andere nichtionische und/oder betainische Schutzkolloide eingesetzt werden. Eine Übersicht über üblicher­ weise eingesetzte Schutzkolloide findet sich in Houben Weyl, Methoden der organischen Chemie, Band XIV/1, Makromolekulare Stoffe, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1961, Seiten 411 bis 420.
Für die Herstellung von teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren verwendet man vorzugsweise anionische polymere Schutzkolloide, die zu Primärpartikeln mit anionischen Gruppen an der Partikel­ oberfläche führen.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren sind erhältlich durch Belegung der Oberfläche der anionisch dispergierten, teilchen­ förmigen, hydrophoben Polymeren mit kationischen Polymeren. Als kationische Polymere können sämtliche kationische synthetische Polymeren verwendet werden, die Amino- und/oder Ammoniumgruppen enthalten. Beispiele für solche kationische Polymere sind Vinyl­ amineinheiten enthaltende Polymere, Vinylimidazoleinheiten ent­ haltende Polymere, quaternäre Vinylimidazoleinheiten enthaltende Polymere, Kondensate aus Imidazol und Epichlorhydrin, vernetzte Polyamidoamine, mit Ethylenimin gepfropfte vernetzte Polyamido­ amine, Polyethylenimine, alkoxylierte Polyethylenimine, vernetzte Polyethylenimine, amidierte Polyethylenimine, alkylierte Poly­ ethylenimine, Polyamine, Amin-Epichlorhydrin-Polykondensate, alkoxylierte Polyamine, Polyallylamine, Polydimethyldiallylammo­ niumchloride, basische (Meth)acrylamid- oder -estereinheiten ent­ haltende Polymere, basische quaternäre (Meth)acrylamid- oder -estereinheiten enthaltende Polymere, und/oder Lysinkondensate.
Zur Herstellung von Vinylamineinheiten enthaltenden Polymerisaten geht man beispielsweise von offenkettigen N-Vinylcarbonsäure­ amiden der Formel
aus, in der R1 und R2 gleich oder verschieden sein können und für Wasserstoff und C1- bis C6-Alkyl stehen. Geeignete Monomere sind beispielsweise N-Vinylformamid (R1=R2=H in Formel I), N-Vinyl-N- methylformamid, N-Vinylacetamid, N-Vinyl-N-methylacetamid, N- Vinyl-N-ethylacetamid, N-Vinyl-N-methylpropionamid und N-Vinyl­ propionamid. Zur Herstellung der Polymerisate können die genann­ ten Monomeren entweder allein, in Mischung untereinander oder zusammen mit anderen monoethylenisch ungesättigten Monomeren polymerisiert werden. Vorzugsweise geht man von Homo- oder Copolymerisaten des N-Vinylformamids aus. Vinylamineinheiten ent­ haltende Polymerisate sind beispielsweise aus US-A-4 421 602, EP-A-0 216 387 und EP-A-0 251 182 bekannt. Sie werden durch Hydrolyse von Polymerisaten, die die Monomeren der Formel I ein­ polymerisiert enthalten, mit Säuren, Basen oder Enzymen erhalten.
Als monoethylenisch ungesättigte Monomere, die mit den N-Vinyl­ carbonsäureamiden copolymerisiert werden, kommen alle damit copolymerisierbaren Verbindungen in Betracht. Beispiele hierfür sind Vinylester von gesättigten Carbonsäuren von 1 bis 6 Kohlen­ stoffatomen wie Vinylformiat, Vinylacetat, Vinylpropionat und Vinylbutyrat und Vinylether wie C1- bis C6-Alkylvinylether, z. B. Methyl- oder Ethylvinylether. Weitere geeignete Comonomere sind ethylenisch ungesättigte C3- bis C6-Carbonsäuren, beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure, Crotonsäure, Itaconsäure und Vinylestersäure sowie deren Alkalimetall- und Erdalkali­ metallsalze, Ester, Amide und Nitrile der genannten Carbonsäuren, beispielsweise Methylacrylat, Methylmethacrylat, Ethylacrylat und Ethylmethacrylat.
Unter kationischen Polymeren werden auch amphotere Polymerisate verstanden, die eine netto-kationische Ladung aufweisen, d. h. die Polymeren enthalten sowohl anionische als auch kationische Monomere einpolymerisiert, jedoch ist der molare Anteil der im Polymeren enthaltenen kationischen Einheiten größer als der der anionischen Einheiten.
Weitere geeignete Carbonsäureester leiten sich von Glykolen oder bzw. Polyalkylenglykolen ab, wobei jeweils nur eine OH-Gruppe verestert ist, z. B. Hydroxyethylacrylat, Hydroxyethylmethacrylat, Hydroxypropylacrylat, Hydroxybutylacrylat, Hydroxypropylmethacrylat, Hydroxybutylmethacrylat sowie Acrylsäuremonoester von Polyalkylenglykolen einer Molmasse von 500 bis 10000. Weitere geeignete Comonomere sind Ester von ethylenisch ungesättigten Carbonsäuren mit Aminoalkoholen wie beispielsweise Dimethylamino­ ethylacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethyl­ acrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, Dimethylaminopropyl­ acrylat, Dimethylaminopropylmethacrylat, Diethylaminopropyl­ acrylat, Dimethylaminobutylacrylat und Diethylaminobutylacrylat. Die basischen Acrylate können in Form der freien Basen, der Salze mit Mineralsäuren wie Salzsäure, Schwefelsäure oder Salpeter­ säure, der Salze mit organischen Säuren wie Ameisensäure, Essig­ säure, Propionsäure oder der Sulfonsäuren oder in quaternierter Form eingesetzt werden. Geeignete Quaternierungsmittel sind beispielsweise Dimethylsulfat, Diethylsulfat, Methylchlorid, Ethylchlorid oder Benzylchlorid.
Weitere geeignete Comonomere sind Amide ethylenisch ungesättigter Carbonsäuren wie Acrylamid, Methacrylamid sowie N-Alkylmono- und Diamide von monoethylenisch ungesättigten Carbonsäuren mit Alkyl­ resten von 1 bis 6 C-Atomen, z. B. N-Methylacrylamid, N,N-Di­ methylacrylamid, N-Methylmethacrylamid, N-Ethylacrylamid, N- Propylacrylamid und tert. Butylacrylamid sowie basische (Meth)acrylamide, wie z. B. Dimethylaminoethylacrylamid, Dimethyl­ aminoethylmethacrylamid, Diethylaminoethylacrylamid, Diethyl­ aminoethylmethacrylamid, Dimethylaminopropylacrylamid, Diethyl­ aminopropylacrylamid, Dimethylaminopropylmethacrylamid und Diethylaminopropylmethacrylamid.
Weiterhin sind als Comonomere geeignet N-Vinylpyrrolidon, N- Vinylcaprolactam, Acrylnitril, Methacrylnitril, N-Vinylimidazol sowie substituierte N-Vinylimidazole wie z. B. N-Vinyl-2-methyl­ imidazol, N-Vinyl-4-methylimidazol, N-Vinyl-5-methylimidazol, N-Vinyl-2-ethylimidazol und N-Vinylimidazoline wie N-Vinyl­ imidazolin, N-Vinyl-2-methylimidazolin und N-Vinyl-2-ethyl­ imidazolin. N-Vinylimidazole und N-Vinylimidazoline werden außer in Form der freien Basen auch in mit Mineralsäuren oder organi­ schen Säuren neutralisierter oder in quaternisierter Form einge­ setzt, wobei die Quaternisierung vorzugsweise mit Dimethylsulfat, Diethylsulfat, Methylchlorid oder Benzylchlorid vorgenommen wird. In Frage kommen auch Diallyldialkylammoniumhalogenide wie z. B. Diallyldimethylammoniumchloride.
Außerdem kommen als Comonomere Sulfogruppen enthaltende Monomere wie beispielsweise Vinylsulfonsäure, Allylsulfonsäure, Methallyl­ sulfonsäure, Styrolsulfonsäure, die Alkalimetall- oder Ammonium­ salze dieser Säuren oder Acrylsäure-3-sulfopropylester in Frage, wobei der Gehalt der amphoteren Copolymerisate an kationischen Einheiten den Gehalt an anionischen Einheiten übertrifft, so daß die Polymeren insgesamt eine kationische Ladung haben.
Die Copolymerisate enthalten beispielsweise
  • - 99,99 bis 1 mol-%, vorzugsweise 99,9 bis 5 mol-% N-Vinyl­ carbonsäureamide der Formel I und
  • - 0,01 bis 99 mol-%, vorzugsweise 0,1 bis 95 mol-% andere, da­ mit copolymerisierbare monoethylenisch ungesättigte Monomere
in einpolymerisierter Form.
Um Vinylamineinheiten enthaltende Polymerisate herzustellen, geht man vorzugsweise von Homopolymerisaten des N-Vinylformamids oder von Copolymerisaten aus, die durch Copolymerisieren von
  • - N-Vinylformamid mit
  • - Vinylformiat, Vinylacetat, Vinylpropionat, Acrylnitril, N-Vinylcaprolactam, N-Vinylharnstoff, Acrylsäure, N-Vinyl­ pyrrolidon oder C1- bis C6-Alkylvinylethern
und anschließende Hydrolyse der Homo- oder der Copolymerisate unter Bildung von Vinylamineinheiten aus den einpolymerisierten N-Vinylformamideinheiten erhältlich sind, wobei der Hydrolysegrad z. B. 0,1 bis 100 mol-% beträgt.
Die Hydrolyse der oben beschriebenen Polymerisate erfolgt nach bekannten Verfahren durch Einwirkung von Säuren, Basen oder Enzymen. Hierbei entstehen aus den einpolymerisierten Monomeren der oben angegebenen Formel I durch Abspaltung der Gruppierung
wobei R2 die dafür in Formel I angegebene Bedeutung hat, Polymeri­ sate, die Vinylamineinheiten der Formel
enthalten, in der R1 die in Formel I angegebene Bedeutung hat. Bei Verwendung von Säuren als Hydrolysemittel liegen die Ein­ heiten III als Ammoniumsalz vor.
Die Homopolymerisate der N-Vinylcarbonsäureamide der Formel I und ihre Copolymerisate können zu 0,1 bis 100, vorzugsweise 70 bis 100 mol-% hydrolysiert sein. In den meisten Fällen beträgt der Hydrolysegrad der Homo- und Copolymerisate 5 bis 95 mol-%. Der Hydrolysegrad der Homopolymerisate ist gleichbedeutend mit dem Gehalt der Polymerisate an Vinylamineinheiten. Bei Copolymeri­ saten, die Vinylester einpolymerisiert enthalten, kann neben der Hydrolyse der N-Vinylformamideinheiten eine Hydrolyse der Ester­ gruppen unter Bildung von Vinylalkoholeinheiten eintreten. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn man die Hydrolyse der Copolymerisate in Gegenwart von Natronlauge durchführt. Einpoly­ merisiertes Acrylnitril wird ebenfalls bei der Hydrolyse chemisch verändert. Hierbei entstehen beispielsweise Amidgruppen oder Carboxylgruppen. Die Vinylamineinheiten enthaltenden Homo- und Copolymeren können gegebenenfalls bis zu 20 mol-% an Amidin­ einheiten enthalten, die z. B. durch Reaktion von Ameisensäure mit zwei benachbarten Aminogruppen oder durch intramolekulare Reaktion einer Aminogruppe mit einer benachbarten Amidgruppe z. B. von einpolymerisiertem N-Vinylformamid entsteht. Die Molmassen der Vinylamineinheiten enthaltenden Polymerisate betragen z. B. 1000 bis 10 Millionen, vorzugsweise 10 000 bis 5 Millionen (be­ stimmt durch Lichtstreuung). Dieser Molmassenbereich entspricht beispielsweise K-Werten von 5 bis 300, vorzugsweise 10 bis 250 (bestimmt nach H. Fikentscher in 5%iger wäßriger Kochsalzlösung bei 25°C und einer Polymerkonzentration von 0,5 Gew.-%).
Die Vinylamineinheiten enthaltenden Polymeren werden vorzugsweise in salzfreier Form eingesetzt. Salzfreie wäßrige Lösungen von Vinylamineinheiten enthaltenden Polymerisaten können beispiels­ weise aus den oben beschriebenen salzhaltigen Polymerlösungen mit Hilfe einer Ultrafiltration an geeigneten Membranen bei Trenn­ grenzen von beispielsweise 1000 bis 500 000 Dalton, vorzugsweise 10 000 bis 300 000 Dalton hergestellt werden. Auch die unten be­ schriebenen wäßrigen Lösungen von Amino- und/oder Ammoniumgruppen enthaltenden anderen Polymeren können mit Hilfe einer Ultra­ filtration in salzfreier Form gewonnen werden.
Polyethylenimine werden beispielsweise durch Polymerisation von Ethylenimin in wäßriger Lösung in Gegenwart von säureabspaltenden Verbindungen, Säuren oder Lewis-Säuren hergestellt. Polyethylen­ imine haben beispielsweise Molmassen bis zu 2 Millionen, vorzugs­ weise von 200 bis 500 000. Besonders bevorzugt werden Poly­ ethylenimine mit Molmassen von 500 bis 100 000 eingesetzt. Außerdem eignen sich wasserlösliche vernetzte Polyethylenimine, die durch Reaktion von Polyethyleniminen mit Vernetzern wie Epichlor­ hydrin oder Bischlorhydrinethern von Polyalkylenglykolen mit 2 bis 100 Ethylenoxid- und/oder Propylenoxid-Einheiten erhältlich sind. Auch amidische Polyethylenimine sind geeignet, die beispielsweise durch Amidierung von Polyethyleniminen mit C1- bis C22-Monocarbonsäuren erhältlich sind. Weitere geeignete kat­ ionische Polymere sind alkylierte Polyethylenimine und alkoxylierte Polyethylenimine. Bei der Alkoxylierung verwendet man z. B. pro NH-Einheit in Polyetehylenimin 1 bis 5 Ethylenoxid- bzw. Propylenoxideinheiten.
Geeignete Amino- und/oder Ammoniumgruppen enthaltende Polymere sind außerdem Polyamidoamine, die beispielsweise durch Konden­ sieren von Dicarbonsäuren mit Polyaminen erhältlich sind. Geeignete Polyamidoamine erhält man beispielsweise dadurch, daß man Dicarbonsäuren mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen mit Poly­ alkylenpolyaminen umsetzt, die 3 bis 10 basische Stickstoffatome im Molekül enthalten. Geeignete Dicarbonsäuren sind beispiels­ weise Bernsteinsäure, Maleinsäure, Adipinsäure, Glutarsäure, Korksäure, Sebacinsäure oder Terephthalsäure. Bei der Herstellung der Polyamidoamine kann man auch Mischungen von Dicarbonsäuren einsetzen, ebenso Mischungen aus mehreren Polyalkylenpolyaminen. Geeignete Polyalkylenpolyamine sind beispielsweise Diethylentri­ amin, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Dipropylen­ triamin, Tripropylentetramin, Dihexamethylentriamin, Aminopropyl­ ethylendiamin und Bis-aminopropylethylendiamin. Die Dicarbon­ säuren und Polyalkylenpolyamine werden zur Herstellung der Poly­ amidoamine auf höhere Temperaturen erhitzt, z. B. auf Temperaturen in dem Bereich von 120 bis 220, vorzugsweise 130 bis 180°C. Das bei der Kondensation entstehende Wasser wird aus dem System ent­ fernt. Bei der Kondensation kann man gegebenenfalls auch Lactone oder Lactame von Carbonsäuren mit 4 bis 8 C-Atomen einsetzen. Pro Mol einer Dicarbonsäure verwendet man beispielsweise 0,8 bis 1,4 Mol eines Polyalkylenpolyamins.
Weitere Aminogruppen enthaltende Polymere sind mit Ethylenimin gepfropfte Polyamidoamine. Sie sind aus den oben beschriebenen Polyamidoaminen durch Umsetzung mit Ethylenimin in Gegenwart von Säuren oder Lewis-Säuren wie Schwefelsäure oder Bortrifluorid­ etheraten bei Temperaturen von beispielsweise 80 bis 100°C erhält­ lich. Verbindungen dieser Art werden beispielsweise in der DE-B-24 34 816 beschrieben.
Auch die gegebenenfalls vernetzten Polyamidoamine, die gegebenen­ falls noch zusätzlich vor der Vernetzung mit Ethylenimin ge­ pfropft sind, kommen als kationische Polymere in Betracht. Die vernetzten, mit Ethylenimin gepfropften Polyamidoamine sind was­ serlöslich und haben z. B. ein mittleres Molgewicht von 3000 bis 1 Million Dalton. Übliche Vernetzer sind z. B. Epichlorhydrin oder Bischlorhydrinether von Alkylenglykolen und Polyalkylenglykolen.
Weitere Beispiele für kationische Polymere, die Amino- und/oder Ammoniumgruppen enthalten, sind Polydiallyldimethylammonium­ chloride. Polymerisate dieser Art sind ebenfalls bekannt.
Weitere geeignete kationische Polymere sind Copolymerisate aus beispielsweise 1 bis 99 mol-%, vorzugsweise 30 bis 70 mol-% Acrylamid und/oder Methacrylamid und 99 bis 1 mol-%, vorzugsweise 70 bis 30 mol-% an kationischen Monomeren wie Dialkylaminoalkyl­ acrylamid, -ester und/oder -methacrylamid und/oder -methacryl­ ester. Die basischen Acrylamide und Methacrylamide liegen eben­ falls vorzugsweise in mit Säuren neutralisierter oder in quaternisierter Form vor. Als Beispiele seien genannt N-Trimethy­ lammoniumethylacrylamidchlorid, N-Trimethylammoniumethylmethacry­ lamidchlorid, N-Trimethylammoniumethylmethacrylesterchlorid, N-Trimethylammoniumethylacrylesterchlorid, Trimethylammoniumethy­ lacrylamidmethosulfat, Trimethylammoniumethylmethacrylamidmetho­ sulfat, N-Ethyldimethylammoniumethylacrylamidethosulfat, N-Ethyl­ dimethylammoniumethylmethacrylamidethosulfat, Trimethylammonium­ propylacrylamidchlorid, Trimethylammoniumpropylmethacrylamidchlo­ rid, Trimethylammoniumpropylacrylamidmethosulfat, Trimethylammo­ niumpropylmethacrylamidmethosulfat und N-Ethyldimethylammonium­ propylacrylamidethosulfat. Bevorzugt ist Trimethylammoniumpropyl­ methacrylamidchlorid.
Weitere geeignete kationische Monomere für die Herstellung von (Meth)acrylamid-Polymerisaten sind Diallyldimethylammoniumhalo­ genide sowie basische (Meth)acrylate. Geeignet sind z. B. Copolymerisate aus 1 bis 99 mol-%, vorzugsweise 30 bis 70 mol-% Acrylamid und/oder Methacrylamid und 99 bis 1 mol-%, vorzugsweise 70 bis 30 mol-% Dialkylaminoalkylacrylaten und/oder -meth­ acrylaten wie Copolymerisate aus Acrylamid und N,N-Dimethyl­ aminoethylacrylat oder Copolymerisate aus Acrylamid und Dimethyl­ aminopropylacrylat. Basische Acrylate oder Methacrylate liegen vorzugsweise in mit Säuren neutralisierter oder in quater­ nisierter Form vor. Die Quaternisierung kann beispielsweise mit Methylchlorid oder mit Dimethylsulfat erfolgen.
Als kationische Polymere, die Amino- und/oder Ammoniumgruppen aufweisen, kommen auch Polyallylamine in Betracht. Polymerisate dieser Art werden erhalten durch Homopolymerisation von Allyl­ amin, vorzugsweise in mit Säuren neutralisierter oder in quaternisierter Form oder durch Copolymerisieren von Allylamin mit anderen monoethylenisch ungesättigten Monomeren, die oben als Comonomere für N-Vinylcarbonsäureamide beschrieben sind.
Die kationischen Polymerisate haben z. B. K-Werte von 8 bis 300, vorzugsweise 100 bis 180 (bestimmt nach H. Fikentscher in 5%iger wäßriger Kochsalzlösung bei 25% und einer Polymerkonzentration von 0,5 Gew.-%). Bei einem pH-Wert von 4,5 haben sie beispiels­ weise eine Ladungsdichte von mindestens 1, vorzugsweise mindes­ tens 4 mVal/g Polyelektrolyt.
Beispiele für bevorzugt in Betracht kommende kationische Polymere sind Polydimethyldiallylammoniumchlorid, Polyethylenimin, Vinyl­ amineinheiten enthaltende Polymere, basische Monomere einpoly­ merisiert enthaltende Copolymere von Acrylamid oder Methacryl­ amid, Lysineinheiten enthaltende Polymere oder deren Mischungen. Beispiele für kationische Polymere sind:
Copolymere aus 50% Vinylpyrrolidon und 50% Trimethylammonium­ ethylmethacrylat-Methosulfat, MW 1000 bis 500.000,
Copolymere aus 30% Acrylamid und 70% Trimethylammoniumethyl­ methacrylat-Methosulfat, MW 1000 bis 1.000.000,
Copolymere aus 70% Acrylamid und 30% Dimethylaminoethylmeth­ acrylamid, MW 1000 bis 1.000.000,
Copolymere aus 50% Hydroxyethylmethacrylat und 50% 2-Dimethyl­ aminoethylmethacrylamid, MW 1000 bis 500.000.
Weiterhin ist es auch möglich, in untergeordnetem Maße (< 10 Gew.-%) an anionischen Comonomeren einzupolymerisieren, z. B. Acrylsäure, Methacrylsäure, Vinylsulfonsäure oder Alkali­ salze der genannten Säuren,
Copolymer aus 70% Hydroxyethylmethacrylat und 50% 2-Dimethyl­ aminoethylmethacrylamid; Copolymer aus 30% Vinylimidazol-Me­ thochlorid, 50% Dimethylaminoethylacrylat, 15% Acrylamid, 5% Acrylsäure,
Polylysine mit MW von 250 bis 250 000, vorzugsweise 500 bis 100.000 sowie Lysin-Cokondensate mit Molmassen MW von 250 bis 250 000, wobei man als cokondensierbare Komponente z. B. Amine, Polyamine, Ketendimere, Lactame, Alkohole, alkoxylierte Amine, alkoxylierte Alkohole und/oder nichtproteinogene Aminosäuren ein­ setzt,
Vinylamin-Homopolymere, 1 bis 99% hydrolysierte Polyvinylforma­ mide, Copolymerisate aus Vinylformamid und Vinylacetat, Vinyl­ alkohol, Vinylpyrrolidon oder Acrylamid mit Molmassen von 3.000-500.000,
Vinylimidazol-Homopolymere, Vinylimiazol-Copolymere mit Vinyl­ pytrolidon, Vinylformamid, Acrylamid oder Vinylacetat mit Mol­ massen von 5.000 bis 500.000 sowie deren quaternäre Derivate,
Polyethylenimine, vernetzte Polyethylenimine oder amidierte Poly­ ethylenimine mit Molmassen von 500 bis 3.000.000,
Amin-Epichlorhydrin-Polykondensate, die als Aminkomponente Imidazol, Piperazin, C1-C8-Alkylamine, C1-C8-Dialkylamine und/oder Dimethylaminopropylamin enthalten und die eine Molmasse von 500 bis 250.000 aufweisen,
basische (Meth)acrylamid- oder -estereinheiten enthaltende Polymere, basische quaternäre (Meth)acrylamid- oder -ester­ einheiten enthaltende Polymere mit Molmassen von 10.000 bis 2.000.000.
Um anionisch dispergierte, teilchenförmige, hydrophobe Polymere kationisch zu modifizieren, kann man sie zusätzlich zu einer Behandlung mit kationischen Polymeren gegebenenfalls noch mit mehrwertigen Metallionen und/oder kationischen Tensiden behan­ deln. Eine Belegung der Partikeln mit mehrwertigen Metallionen wird erzielt, indem man beispielsweise zu einer wäßrigen Disper­ sion anionisch dispergierter hydrophober Polymerer eine wäßrige Lösung mindestens eines wasserlöslichen, mehrwertigen Metallsal­ zes zugibt oder ein wasserlösliches, mehrwertiges Metallsalz darin löst, wobei man die Modifizierung der anionisch dispergier­ ten hydrophoben Partikeln mit kationischen Polymeren entweder vor, gleichzeitig oder nach dieser Behandlung vornimmt. Geeignete Metallsalze sind beispielsweise die wasserlöslichen Salze von Ca, Mg, Ba, Al, Zn, Fe, Cr oder deren Mischungen. Auch andere wasser­ lösliche Schwermetallsalze, die sich beispielsweise von Cu, Ni, Co und Mn ableiten, sind prinzipiell verwendbar, jedoch nicht in allen Anwendungen erwünscht. Beispiele für wasserlösliche Metall­ salze sind Calciumchlorid, Calciumacetat, Magnesiumchlorid, Aluminiumsulfat, Aluminiumchlorid, Bariumchlorid, Zinkchlorid, Zinksulfat, Zinkacetat, Eisen-(II)-sulfat, Eisen-(III)-chlorid, Chrom-(III)-sulfat, Kupfersulfat, Nickelsulfat, Kobaltsulfat und Mangansulfat. Bevorzugt werden die wasserlöslichen Salze von Ca, Al und Zn zur Kationisierung verwendet.
Die Umladung der anionisch dispergierten hydrophoben Polymeren gelingt auch mit kationischen Polymeren und kationischen Tensi­ den. Potentiell geeignet sind hierfür kationische Tenside von sehr unterschiedlicher Struktur. Eine Übersicht über eine Auswahl geeigneter kationischer Tenside ist in Ullmanns Enzyklpädie der Industriellen Chemie, Sechste Edition, 1999, Electronic Release, Kapitel "Surfactants", Chapter 8, Cationic Surfactants zu finden.
Besonders geeignete kationische Tenside sind z. B.
C7- bis C25-Alkylamine,
C7- bis C25-N,N-Dimethyl-N-(hydroxyalkyl)ammonium-salze,
mit Alkylierungsmitteln quaternisierte Mono- und Di-(C7- bis C25-)-alkyldimethylammoniumverbindungen,
Esterquats wie z. B. quaternäre veresterte Mono-, Di- oder Tri­ alkanolamine, die mit C8- bis C22-Carbonsäuren verestert sind,
Imidazolinquats wie z. B. 1-Alkyl-imidazoliniumsalze der allge­ meinen Formeln IV oder V
wobei
R1 = C1-C25-Alkyl oder C2-C25-Alkenyl,
R2 = C1-C4-Alkyl oder Hydroxyalkyl und
R3 = C1-C4-Alkyl, Hydroxyalkyl oder ein Rest R1-(C=O)-X-(CH2)n­ mit X = O oder NH und n = 2 oder 3 bedeutet und
wobei mindestens ein Rest R1 = C7-C22-Alkyl ist.
Bei vielen gewerblich technischen Anwendungen und Anwendungen im häuslichen Alltag ist die Modifizierung der Eigenschaften von Textilien mit Dispersionen von Bedeutung. Nicht immer ist es mög­ lich, die Modifizierung der Oberflächen durch Tränk-, Sprüh- und Streichprozesse mit konzentrierten Dispersionen durchzuführen. Häufig ist es wünschenswert, die Modifizierung mit Hilfe einer Spülung des zu behandelnden textilen Materials mit einer stark verdünnten, eine aktive Substanz enthaltenden Flotte auszuführen. Dabei ist es häufig wünschenswert, die Modifizierung der Ober­ fläche von Textilien im Zusammenhang mit einer Wäsche, Reinigung und/oder Pflege bzw. Imprägnierung der Oberfläche zu kombinieren. Von den Textilien kommen insbesondere Baumwollgewebe und Baum­ wollmischgewebe in Betracht. Äußerem können Teppichböden und Möbelbezüge erfindungsgemäß behandelt werden.
Die Modifizierung der Oberflächen von textilen Materialien kann beispielsweise in einer Hydrophobierung, Soil-Release-Ausrüstung, Schmutz-abweisenden Ausrüstung, einer Verstärkung des Faserver­ bundes und dem Schutz vor chemischen oder mechanischen Einflüssen bzw. Beschädigungen bestehen.
Die kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Poly­ meren werden zur Modifizierung von Oberflächen der oben beispiel­ haft genannten Materialien als Zusatz zu Spül- oder Pflegemittel für Textilien sowie als Waschmittel verwendet. Sie können beispielsweise als alleinige aktive Komponente in wäßrigen Spül- und Pflegemitteln eingesetzt werden und bewirken je nach Zusammensetzung des Polymeren z. B. eine Erleichterung der Schmutzablösung bei einer nachfolgenden Wäsche, eine geringere Schmutzhaftung beim Gebrauch der Textilien, eine Verbesserung des Strukturerhalts von Fasern, eine Verbesserung des Form- und Strukturerhalts von Geweben, eine Hydrophobierung der Oberfläche des Waschguts sowie eine Griffverbesserung. Die Konzentration der kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren bei der Anwendung im Spül- oder Pflegebad, in der Waschmittel­ flotte oder dem Reinigungsbad beträgt beispielsweise 0,0002 bis 1,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,0005 bis 0,25 Gew.-%, besonders bevor­ zugt 0,002 bis 0,05 Gew.-%.
Die Behandlung von Wäsche oder textilen Oberflächen erfolgt mit wäßrigen Flotten, die beispielsweise 2,5 bis 300 ppm, vorzugs­ weise 5 bis 200 ppm und insbesondere 10 bis 100 ppm mindestens eines kationischen Polymeren und gegebenenfalls zusätzlich bis zu 5 mmol/l, vorzugsweise bis zu 3,5 mmol/l wasserlösliche Salze von mehrwertigen Metallen, insbesondere Salze von Ca, Mg oder Zn und/­ oder bis zu 2 mmol/l, vorzugsweise bis zu 0,75 mmol/l wasserlös­ liche Al-Salze und/oder bis zu 600 ppm, vorzugsweise bis zu 300 ppm Kationtenside enthalten.
Mittel zur Behandlung von Wäsche und textilen Oberflächen können beispielsweise folgende Zusammensetzung haben:
  • a) 0,05 bis 40 Gew.-% kationisch modifizierte, teilchenförmige, hydrophobe Polymere, deren Oberfläche durch Belegung mit kat­ ionischen Polymeren kationisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 µm beträgt,
  • b) 0,01 bis 10 Gew.-% mindestens eines kationischen Polymers,
  • c) 0 bis 80 Gew.-% mindestens eines üblichen Zusatzstoffs wie Säuren oder Basen, anorganische Builder, organische Co­ builder, weitere Tenside, polymere Farbübertragungsinhibito­ ren, polymere Vergrauungsinhibitoren, Soil Release Polymere, Enzyme, Komplexbildner, Korrosionsinhibitoren, Wachse, Silikonöle, Lichtschutzmittel, Farbstoffe, Lösemittel, Hydro­ trope, Verdicker und/oder Alkanolamine.
Wäschenachbehandlungs- und Wäschepflegemittel enthalten beispielsweise
  • a) 0,1 bis 30 Gew.-% teilchenförmige, hydrophobe Polymere, die mindestens eine Gruppe von anionischen ethylenisch ungesättigten Monomeren einpolymerisiert enthalten, die eine Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm haben und in Wasser dis­ pergiert sind,
  • b) 0,05 bis 20 Gew.-% einer Säure wie Ameisensäure, Zitronen­ säure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Oxalsäure oder deren Mischungen,
  • c) 0,1 bis 10 Gew.-% mindestens eines kationischen Polymeren,
  • d) 0 bis 30 Gew.-% mindestens eines wasserlöslichen Salzes von Mg, Ca, Zn oder Al und/oder eines kationischen Tensids,
  • e) 0 bis 10 Gew.-% mindestens eines anderen üblichen Inhalts­ stoffs wie Parfum, Silikonöl, Lichtschutzmittel, Farbstoff, Komplexbildner, Vergrauungsinhibitor, Soil-Release-Polyester, Farbübertragungsinhibitor, nichtwäßriges Lösungsmittel, Hydrotrop, Verdicker und/oder Alkanolamin und
  • f) Wasser zur Ergänzung auf 100 Gew.-% enthalten.
Besonders bevorzugte Wäschenachbehandlungs- und Wäschepflegemit­ tel enthalten als Komponente (a) 0,5 bis 25 Gew.-% teilchen­ förmige, hydrophobe Polymere, die 5 bis 45 Gew.-% eines mindes­ tens eine Carbonsäuregruppe enthaltenden ethylenisch ungesättigten Monomeren einpolymerisiert enthalten, eine Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm haben und mit einem anionischen Emulgator und/oder einem anionischen Schutzkolloid in Wasser dis­ pergiert sind.
Als Säuren kommen sowohl Mineralsäuren wie Schwefelsäure oder Phosphorsäure oder organische Säuren wie Carbonsäuren oder Sulfonsäuren in Betracht.
Die kationische Modifizierung der teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren wird vorzugsweise vor dem Einsatz in den wäßrigen Behandlungsmitteln vorgenommen, sie kann jedoch auch bei der Her­ stellung der wäßrigen Behandlungsmittel bzw. der Anwendung von anionisch emulgierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren mit einer Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm erfolgen, indem man z. B. wäßrige Dispersionen der in Betracht kommenden teilchen­ förmigen hydrophoben Polymeren mit den anderen Bestandteilen des jeweiligen Behandlungsmittels in Gegenwart von kationischen Poly­ meren und gegebenenfalls wasserlöslichen Salzen mehrwertiger Metalle und/oder kationischer Tenside mischt.
In einer besonderen Ausführungsform kann man auch die anionischen Partikeln oder diese Partikeln enthaltende Formulierungen direkt der Spül-, Wasch- oder Reinigungsflotte zusetzen, wenn gewährlei­ stet ist, daß in der Flotte ausreichende Mengen an kationischen Polymeren und gegebenenfalls mehrwertigen Metallionen und/oder Kationtensiden in gelöster Form vorliegen. Beispielsweise ist es möglich, die anionischen hydrophoben Partikeln oder diese Parti­ keln enthaltende Formulierungen in Flotten mit einem Gehalt an kationischen Polymeren von 2,5 bis 300 ppm und gegebenenfalls an wasserlöslichen Salzen von Ca, Mg oder Zn von über 0,5 mmol/l, vorzugsweise über 1 mmol/l, besonders bevorzugt über 2 mmol/l einzusetzen. Falls kationische Tenside eingesetzt werden, verwendet man sie beispielsweise in Konzentrationen von 50 bis 100 ppm, vorzugsweise 75 bis 500 ppm und insbesondere von 100 bis 300 ppm in der wäßrigen Flotte.
Die anionischen Partikeln oder diese Partikeln enthaltende Formu­ lierungen können auch vor, nach oder zugleich mit einer kat­ ionische Polymere und ggf. Kationtenside enthaltenden Formulie­ rung zudosiert werden.
Beispiele für die Zusammensetzung typischer anionischer Dispersionen, die durch Mischen mit kationischen Polymeren und ggf. wasserlöslichen Salzen mehrwertiger Metalle und/oder kat­ ionischen Tensiden sowie anderen Komponenten zu Spül-, Pflege- und Waschmitteln verarbeitet werden können, sind die nachstehend beschriebenen Dispersionen I bis III, deren dispergierte Teilchen jeweils bei der elektronenmikroskopischen Untersuchung als dis­ krete Partikeln mit dem angegebenen mittleren Teilchendurchmesser zu beobachten sind:
Dispersion I
40 gew.-%ige wäßrige Dispersion eines Polymers aus 56 Gew.-% Ethylacrylat, 33 Gew.-% Methacrylsäure und 11 Gew.-% Acrylsäure mit einem mittleren Partikeldurchmesser von 288 nm. Die Disper­ sion enthielt 1,25 Gew.-% eines Aniontensids als Emulgator und 20 Gew.-% einer niedermolekularen Stärke als Schutzkolloid. Sie hatte einen pH-Wert von 4.
Dispersion II
30 gew.-%ige wäßrige Dispersion eines Polymers aus 66 Gew.-% Ethylacrylat, 4 Gew.-% Methacrylsäure, 26 Gew.-% Acrylsäure und 4 Gew.-% Acrylamid. Der mittlere Durchmesser der dispergierten Teilchen der Dispersion betrug 176 nm. Die Dispersion enthielt 0,8 Gew.-% eines Aniontensids als Emulgator und hatte einen pH- Wert von 4.
Dispersion III
30 gew.-%-ige wäßrige Dispersion eines Polymers aus 50 Gew.-% Ethylacrylat und 50 Gew.-% Methacrylsäure mit einem mittleren Durchmesser der dispergierten Teilchen von 123 nm. Die Dispersion enthielt 0,8 Gew.-% eines Aniontensids als Emulgator und hatte einen pH-Wert von 4.
Als hydrophobierender, schmutzabweisender bzw. faserverstärkender Zusatz zu Spül- oder Pflegemitteln sowie Waschmitteln kommen beispielsweise folgende wäßrige Dispersionen von Copolymerisaten in Betracht, deren dispergierte Teilchen einen mittleren Durch­ messer von 10 nm bis 100 µm haben und die jeweils mit einem anio­ nischen Dispergiermittel dispergiert sind:
Copolymerisate aus Butylacrylat und Styrol,
Copolymerisate aus Butylacrylat und Vinylacetat und
Tetrafluorethylen-Polymere.
Der anionische Charakter der oben genannten Dispersionen kann gegebenenfalls zusätzlich dadurch eingestellt werden, daß man die Polymeren in Gegenwart von geringen Mengen (bis zu 10 Gew.-%) an anionischen Monomeren wie Acrylsäure, Styrolsulfonsäure, Vinyl­ phosphonsäure oder Acrylamido-2-methyl-propansulfonsäure polymerisiert. Diese Dispersionen werden vorzugsweise durch Be­ handlung mit wasserlöslichen kationischen Polymeren kationisch modifiziert oder man nimmt die kationische Modifizierung der Dispersionen während der Herstellung der Spül- oder Pflegemittel vor. Die so erhältlichen erfindungsgemäß zu verwendenden kat­ ionisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren haben bei der Anwendung im Nachspülgang der Haushaltswaschma­ schine eine hydrophobierende, faserverstärkende und schmutzabwei­ sende Wirkung auf die damit behandelten Textilien.
Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine feste Waschmittel­ formulierung, die
  • a) 0,05 bis 20 Gew.-% kationisch modifizierte, teilchenförmige, hydrophobe Polymere, deren Oberfläche durch Belegung mit kat­ ionischen Polymeren und gegebenenfalls zusätzlich mit mehr­ wertigen Metallionen und/oder kationischen Tensiden kat­ ionisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 µm beträgt,
  • b) 0,1 bis 40 Gew.-% mindestens eines nichtionischen, kat­ ionischen und/oder anionischen Tensids,
  • c) 0 bis 50 Gew.-% eines anorganischen Builders,
  • d) 0 bis 20 Gew.-% eines organischen Cobuilders,
  • e) 0 bis 60 Gew.-% anderer üblicher Inhaltsstoffe wie Stell­ mittel, Enzyme, Parfum, Komplexbildner, Korrosionsinhibito­ ren, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Bleichkatalysatoren, Farbübertragungsinhibitoren, Vergrauungsinhibitoren, Soil- Release-Polyester, Farbstoffe, Auflösungsverbesserer und/oder Sprengmittel
enthält, sowie eine flüssige Waschmittelformulierung, die
  • a) 0,05 bis 20 Gew.-% kationisch modifizierte, teilchenförmige, hydrophobe Polymere, deren Oberfläche durch Belegung mit min­ destens einem kationischen Polymer und gegebenenfalls zusätz­ lich mit mehrwertigen Metallionen und/oder kationischen Ten­ side kationisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 µm beträgt,
  • b) 0,1 bis 40 Gew.-% mindestens eines nichtionischen, kat­ ionischen und/oder anionischen Tensids,
  • c) 0 bis 20 Gew.-% eines anorganischen Builders,
  • d) 0 bis 10 Gew.-% eines organischen Cobuilders,
  • e) 0 bis 20 Gew.-% anderer üblicher Inhaltsstoffe wie Soda, Enzyme, Parfum, Komplexbildner, Korrosionsinhibitoren, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Bleichkatalysatoren, Farb­ übertragungsinhibitoren, Vergrauungsinhibitoren, Soil-Re­ lease-Polyester, Farbstoffe, nicht wäßrige Lösemittel Hydro­ trope, Verdicker und/oder Alkanolamine und
  • f) 0 bis 90 Gew.-% Wasser
enthält.
Mit den erfindungsgemäß zu verwendenden kationisch modifizierten Dispersionen erzielt man insbesondere auf Baumwolle und Cellulosefasern eine weitaus höhere Soil-Release-Wirkung als mit bekannten wasserlöslichen Soil-Release-Polymeren.
Die Prozentangaben in den Beispielen bedeuten Gewichtsprozent.
Beispiele
Für die Beispiele und Vergleichsbeispiele wurde die Dispersion I verwendet.
Dispersion I
40 gew.-%ige wäßrige Dispersion eines Polymers aus 56 Gew.-% Ethylacrylat, 33 Gew.-% Methacrylsäure und 11 Gew.-% Acrylsäure mit einem mittleren Partikeldurchmesser von 288 nm. Die Disper­ sion enthielt 1,25 Gew.-% eines Aniontensids als Emulgator und 20 Gew.-% einer niedermolekularen Stärke als Schutzkolloid. Sie hatte einen pH-Wert von 4.
Vergleichsbeispiel 1
Die anionische Dispersion I wurde mit entionisiertem Wasser von pH4 auf einen Gehalt von 0,040% gebracht und 30 min ein weißes Baumwollgewebe in die magnetisch gerührte Flotte gehängt. Die Extinktion der Flotte wurde mittels eines Vis-Spektrometers bei 520 nm gemessen. Innerhalb von 30 min beobachtete man keine Änderung der Extinktion. Elektronenmikroskopische Aufnahmen zeig­ ten nahezu keine Belegung der Baumwollfasern mit Dispersions­ teilchen.
Beispiel 1
Die Dispersion I wurde mit entionisiertem Wasser von pH 4 auf einen Gehalt an Partikeln von 10 Gew.-% gebracht. Diese Dispersion wurde unter Rühren mit einem Magnetrührer zum gleichen Volumen einer auf pH 4 eingestellten 1%igen Lösung von hochmolekularem vernetztem Polyethylenimin (Molmasse 2.000.000) innerhalb 30 min zudosiert. Man erhielt eine über Stunden stabile Dispersion.
Diese Dispersion wurde mit entionisiertem Wasser von pH 4 auf einen Gehalt von 0,040% verdünnt. In die magnetisch gerührte Flotte hängte man für einen Zeitraum von 30 min ein weißes Baum­ wollgewebe. Über 30 Minuten wurde die Extinktion der Flotte mittels eines Vis-Spektrometers bei 520 nm gemessen. Man beobach­ tete eine starke Abnahme der Extinktion.
Beispiel 2
Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß man als kat­ ionisches Polymer ein Copolymer von Vinylimidazon und Vinyl­ pyrrolidon (Monomerenverhältnis 1 : 1) der Molmasse 10.000 zur Belegung der Dispersionsteilchen einsetzte.
Beispiel 3
Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß man als kat­ ionisches Polymer ein Polykondensat aus Imidazol und Epichlor­ hydrin (Molverhältnis der Komponenten 1 : 1) der Molmasse 12.000 zur Belegung der Dispersionsteilchen einsetzte.
Tabelle 1
Extinktion der Dispersionen gemessen bei 520 nm in einer 1 cm Kü­ vette. Die Werte geben die Extinktion der verdünnten Dispersion vor Eintauchen des Baumwollgewebes und nach 30 Minuten wieder.
Der Vergleich der Beispiele 1 bis 3 mit dem Vergleichsbeispiel 1 zeigt, daß bei Belegung der Teilchen mit den kationischen Polyme­ ren deutlich höhere Anteile der hydrophoben Partikel auf der Oberfläche des Baumwollgewebes adsorbiert werden als in Abwesen­ heit der kationischen Polymeren. Dieser Befund wird durch elek­ tromikroskopische Aufnahmen bestätigt.
Beispiele 4 bis 6
Zur Prüfung der Soil-Release-Eigenschaften von Nachspülformulie­ rungen mit erfindungsgemäßen Partikeln wurden folgende Wasch­ versuche durchgeführt:
Baumwollgewebe wurde mit der Dispersion I vorgewaschen. Im Vergleichsversuch wurde die Dispersion in Abwesenheit von kat­ ionischem Polymer eingesetzt. In den Beispielen 4-6 wurden die Dispersionspartikeln zunächst mit 10 Gew.-% der kationischen Po­ lymeren belegt wie in den Beispielen 1-3 beschrieben. Die vor­ gewaschenen Gewebe wurden mit Lippenstiftmasse angeschmutzt und anschließend mit einem Vollwaschmittel (Ariel Futur) gewaschen. Zur Bewertung der Soil-Release-Wirkung wurde die Remission der angeschmutzten Gewebe vor und nach der Wäsche gemessen und daraus in bekannter Weise zusammen mit dem Remissionswert des weißen Baumwollgewebes die Schmutzablösung in %-Soil-Release ermittelt.
Waschbedingungen Vorwäsche
Waschgerät: Launder-O-meter
Vorwaschtemperatur: 20°C
Vorwaschzeit: 15 min
Hauptwäsche
Waschtemperatur: 40°C
Waschdauer: 30 min
Wasserhärte: 3 mmol/l
Ca/Mg-Verhältnis: 3 : 1

Claims (15)

1. Verwendung von kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren, deren Oberfläche durch Belegung mit kationischen Polymeren kationisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 µm beträgt, als Zusatz zu Spül- oder Pflegemitteln für Textilien und als Zusatz zu Waschmit­ teln.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Poly­ meren durch Behandlung von wäßrigen Dispersionen teilchenför­ miger, hydrophober Polymerer mit einer Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm mit einer wäßrigen Lösung oder Dispersion von kationischen Polymeren erhältlich sind.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dispersionen der teilchenförmigen, hydrophoben Poly­ meren mit Hilfe eines anionischen Emulgators und/oder anioni­ schen Schutzkolloids stabilisiert sind.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die hydrophoben Polymeren mindestens ein anio­ nisches Monomer einpolymerisiert enthalten.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die kationisch modifizierten Dispersionen von teilchenförmigen hydrophoben Polymeren in 0,1 gew.-%iger wäß­ riger Dispersion ein Grenzflächenpotential von -5 bis +50 mV besitzen.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der pH-Wert der wäßrigen Dispersionen der ka­ tionisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polyme­ ren 2 bis 12 beträgt.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Konzentration der kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren bei der Anwendung in einem Spül- oder Pflegebad oder in der Waschmittelflotte 0,0002 bis 1,0 Gew.-% beträgt.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Konzentration der kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren bei der Anwendung in einem Spül- oder Pflegebad oder in der Waschmittelflotte 0,002 bis 0,05 Gew.-% beträgt.
9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man als kationische Polymere Vinylamineinheiten enthaltende Polymere, Vinylimidazoleinheiten enthaltende Po­ lymere, quaternäre Vinylimidazoleinheiten enthaltende Poly­ mere, Kondensate aus Imidazol und Epichlorhydrin, vernetzte Polyamidoamine, mit Ethylenimin gepfropfte vernetzte Polyami­ doamine, Polyethylenimine, alkoxylierte Polyethylenimine, vernetzte Polyethylenimine, amidierte Polyethylenimine, alky­ lierte Polyethylenimine, Polyamine, Amin-Epichlorhydrin-Poly­ kondensate, alkoxylierte Polyamine, Polyallylamine, Polydime­ thyldiallylammoniumchloride, basische (Meth)acrylamid- oder -estereinheiten enthaltende Polymere, basische quaternäre (Meth)acrylamid- oder -estereinheiten enthaltende Polymere und/oder Lysinkondensate einsetzt.
10. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die kationisch modifizierten, teilchenförmigen, hydrophoben Polymeren zusätzlich durch Belegung mit mehrwer­ tigen Metallionen und/oder kationischen Tensiden kationisch modifiziert sind.
11. Mittel zur Behandlung von Wäsche und textilen Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, daß es
  • a) 0,05 bis 40 Gew.-% kationisch modifizierte, teilchenför­ mige, hydrophobe Polymere, deren Oberfläche durch Bele­ gung mit kationischen Polymeren kationisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 µm beträgt,
  • b) 0,01 bis 10 Gew.-% mindestens eines kationischen Poly­ mers,
  • c) 0 bis 80 Gew.-% mindestens eines üblichen Zusatzstoffs wie Säuren oder Basen, anorganische Builder, organische Cobuilder, Tenside, polymere Farbübertragungsinhibitoren, polymere Vergrauungsinhibitoren, Soil Release Polymere, Enzyme, Komplexbildner, Korrosionsinhibitoren, Wachse, Silikonöle, Lichtschutzmittel, Farbstoffe, Lösemittel, Hydrotrope, Verdicker und/oder Alkanolamine enthält.
12. Wäschenachbehandlungs- und Wäschepflegemittel, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sie
  • a) 0,1 bis 30 Gew.-% teilchenförmige, hydrophobe Polymere, die mindestens eine Gruppe von anionischen ethylenisch ungesättigten Monomeren einpolymerisiert enthalten, die eine Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm haben und in Was­ ser dispergiert sind,
  • b) 0,05 bis 20 Gew.-% einer Säure,
  • c) 0,1 bis 10 Gew.-% mindestens eines kationischen Polymers,
  • d) 0 bis 30 Gew.-% mindestens eines wasserlöslichen Salzes von Mg, Ca, Zn oder Al und/oder eines kationischen Ten­ sids,
  • e) 0 bis 10 Gew.-% mindestens eines anderen üblichen In­ haltsstoffs wie Parfum, Silikonöl, Lichtschutzmittel, Farbstoff, Komplexbildner, Vergrauungsinhibitor, Soil-Re­ lease-Polyester, Farbübertragungsinhibitor, nichtwäßri­ ges Lösemittel, Hydrotrop, Verdicker und/oder Alkanolamin und
  • f) Wasser zur Ergänzung auf 100 Gew.-% enthalten.
13. Wäschenachbehandlungs- und Wäschepflegemittel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Komponente (a) 0,5 bis 25 Gew.-% teilchenförmige, hydrophobe Polymere, die 5 bis 45 Gew.-% eines mindestens eine Carbonsäuregruppe enthaltenden ethylenisch ungesättigten Monomeren einpolymerisiert enthal­ ten, eine Teilchengröße von 10 nm bis 100 µm haben und mit einem anionischen Emulgator und/oder einem anionischen Schutzkolloid in Wasser dispergiert sind.
14. Feste Waschmittelformulierung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
  • a) 0,05 bis 20 Gew.-% kationisch modifizierte, teilchenför­ mige, hydrophobe Polymere, deren Oberfläche durch Bele­ gung mit kationischen Polymeren und gegebenenfalls zu­ sätzlich mit mehrwertigen Metallionen und/oder kationi­ schen Tensiden kationisch modifiziert ist und deren Teil­ chengröße 10 nm bis 100 µm beträgt,
  • b) 0,1 bis 40 Gew.-% mindestens eines nichtionischen, katio­ nischen und/oder anionischen Tensids,
  • c) 0 bis 50 Gew.-% eines anorganischen Builders,
  • d) 0 bis 10 Gew.-% eines organischen Cobuilders,
  • e) 0 bis 60 Gew.-% anderer üblicher Inhaltsstoffe wie Stell­ mittel, Enzyme, Parfum, Komplexbildner, Korrosionsinhibi­ toren, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Bleichkatalysato­ ren, Farbübertragungsinhibitoren, Vergrauungsinhibitoren, Soil-Release-Polyester, Farbstoffe, Auflösungsverbesserer und/oder Sprengmittel
enthält.
15. Flüssige Waschmittelformulierung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
  • a) 0,05 bis 20 Gew.-% kationisch modifizierte, teilchenför­ mige, hydrophobe Polymere, deren Oberfläche durch Bele­ gung mit mindestens einem kationischen Polymer und gege­ benenfalls zusätzlich mit mehrwertigen Metallionen und/­ oder kationischen Tensiden kationisch modifiziert ist und deren Teilchengröße 10 nm bis 100 µm beträgt,
  • b) 0,1 bis 40 Gew.-% mindestens eines nichtionischen, katio­ nischen und/oder anionischen Tensids,
  • c) 0 bis 20 Gew.-% eines anorganischen Builders,
  • d) 0 bis 10 Gew.-% eines organischen Cobuilders,
  • e) 0 bis 10 Gew.-% anderer üblicher Inhaltsstoffe wie Soda, Enzyme, Parfum, Komplexbildner, Korrosionsinhibitoren, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Bleichkatalysatoren, Farbübertragungsinhibitoren, Vergrauungsinhibitoren, Soil-Release-Polyester, Farbstoffe, nicht-wäßrige Löse­ mittel, Hydrotrope, Verdicker und/oder Alkanolamine und
  • f) 0 bis 90 Gew.-% Wasser
enthält.
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