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DE10027624A1 - Verfahren zur Nachreinigung von gefärbten oder bedruckten polyesterhaltigen textilen Produkten und Mischung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Nachreinigung von gefärbten oder bedruckten polyesterhaltigen textilen Produkten und Mischung zur Durchführung des Verfahrens

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DE10027624A1
DE10027624A1 DE10027624A DE10027624A DE10027624A1 DE 10027624 A1 DE10027624 A1 DE 10027624A1 DE 10027624 A DE10027624 A DE 10027624A DE 10027624 A DE10027624 A DE 10027624A DE 10027624 A1 DE10027624 A1 DE 10027624A1
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DE
Germany
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fatty acid
post
cleaning
agent
ethoxylated fatty
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Withdrawn
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DE10027624A
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Inventor
Karsten Kittler
Wolfram J Kunze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZSCHIMMER & SCHWARZ MOHSDORF GMBH &CO.KG., 09217 B
Original Assignee
Zschimmer & Schwarz Mohsdorf G
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Publication date
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    • C11D1/02Anionic compounds
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das technische Gebiet der Behandlung von textilen Produkten und betrifft somit ein Verfahren zur Nachreinigung von polyesterhaltigen, textilen Produkten nach dem Färbe- und/oder Druckvorgang und Mischungen zur Durchführung des Verfahrens. DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, ein einfaches und kostengünstiges Verfahren und Mittel zur Durchführung des Verfahrens zur Nachreinigung von gefärbten und/oder bedruckten polyesterhaltigen, textilen Produkten bereitzustellen, welches bzw. welche ohne schwefelhaltige Reduktionsmittel auskommt/auskommen, auf allen Anlagen problemlos, insofern auch ungefährlich, einsetzbar sind sowie möglichst in ihrem Anwendungsbereich umfänglicher und umweltverträglicher ist/sind. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine oxidative Nachreinigung unter Einsatz eines Oxydationsmittels der Formel Me·1·BO¶3¶ È 4H¶2¶O, wobei Me = einwertiges Metall oder NH¶4¶ darstellt, und eines Dispergators vom Typ ethoxylierte Fettsäure im alkalischen Medium bei ca. 80 DEG C über eine Dauer von ca. 20 min vorgenommen wird.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf das technische Gebiet der Behandlung von textilen Produkten und betrifft somit ein Verfahren der Nachbehandlung im Sinne einer Nachreinigung von polyesterhaltigen, textilen Produkten in der flüssigen Phase nach dem Färbe- und/oder Druckvorgang und Mischungen zur Durchführung des Verfahrens.
Der Stand der Technik zur Nachreinigung von polyesterhaltigen, textilen Produkten nach dem Färbe- und/oder Druckvorgang kennt zahlreiche technischer Lösungen hierfür, die ausschließlich auf dem reduktiven Wege arbeiten. Die DE 196 29 453 gibt zusammengefaßt den derzeitigen technischen Stand der Färbe- und der dazu üblichen Nachreinigungsverfahrensweisen, einschließlich der dazu üblichen Nachreinigungsmittel mit den Quellenangaben an, so daß eine diesbezügliche Diskussion des Standes der Technik hier entbehrlich ist.
Aber auch die technische Lehre nach der DE 196 29 453 A1 arbeitet mit reduktiv geführten Reinigungssystemen. Sie mag zwar bisherige Nachteile der zum Stand der Technik dieser technischen Lehre gehörenden Handlungsanleitungen und Mittel abstellen, vermag jedoch auch nicht die Probleme zu lösen, die mit dem Vorliegen von gefährlichen Arbeitsstoffen - insbesondere schwefelhaltige Reduktionsmittel - in Bezug auf Mensch, Umwelt und Anlagen verbunden sind.
Von diesen Mängeln des Standes der Technik und deren Ursachen ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein einfaches und kostengünstiges Verfahren und Mittel zur Durchführung des Verfahrens zur Nachreinigung von gefärbten und/oder bedruckten polyesterhaltigen, textilen Produkten bereitzustellen, welches bzw. welche ohne schwefelhaltige Reduktionsmittel auskommt(en), auf allen Anlagen problemlos, insofern auch ungefährlich, einsetzbar sind, ohne daß oxidative Zersetzungen wie z. B. bei Hydrosulfit zu befürchten sind, möglichst in ihrem Anwendungsbereich umfänglicher und umweltverträglicher ist/sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine oxidative Nachreinigung unter Einsatz eines Oxydationsmittels der Formel MeIBO3.4H2O, wobei Me = einwertiges Metall oder NH4 darstellt, und eines Dispergators vom Typ ethoxylierte Fettsäure oder Alkylarylsulfonat, vorzugsweise im alkalischen Medium, insbesondere unter Einsatz von Natronlauge, bei Temperaturen zwischen 40°C und 140°C, insbesondere aber bei 80°C über eine Zeitdauer von 5 min bis 120 min, insbesondere bei 20 min vorgenommen wird. Für MeIBO3.4H2O läßt sich beispielsweise vorteilhaft Natriumperborat-tetrahydrat einsetzen. Natürlich sind alle weiteren denkbaren oxidierend wirkenden Mittel einsetzbar. Als Dispergiermittel auf Basis ethoxylierter Fettsäuren läßt sich z. B. vorteilhaft eine Fettsäureethoxylat- Zubereitung, die unter dem Markennamen SETAVIN PE® bekannt und erhältlich ist, einsetzen. Als Dispergiermittel auf Basis Alkylarylsulfonat läßt sich z. B. Zetesan PD® einsetzen.
In der Fachwelt war bisher ausnahmslos angenommen worden, daß eine Nachreinigung von polyesterhaltigen Textilien nach ihrem Färbe- oder Druckvorgang nur in reduktiver Verfahrensführung bzw. mit reduktiv wirkenden Mitteln möglich ist. Es wurde demgegenüber aber überraschenderweise gefunden, daß außer der reduktiven Verfahrensführung der Nachreinigung/Nachwaschung eine solche auch auf oxidativem Wege möglich ist. Folgende vorteilhafte Wirkungen sind mit solch einer oxidativen Verfahrensführung bzw. mit dem Einsatz eines oxidativ wirkenden Nachreinigungsmittels erreichbar:
  • - Es sind keine schwefelhaltigen Reduktionsmittel mehr nötig; insbesondere betrifft dies das allgemein übliche Reduktionsmittel Hydrosulfit (Natriumdi­ thionit, Na2S2O4) welches
  • - stark staubt, damit die Schleimhäute reizt,
  • - selbstentzündlich ist, vor allem in Verbindung mit Befeuchten durch Wasser,
  • - stark geruchsbildend ist, da bei der reduktiven Nachreinigung Schwefelwasserstoff entsteht,
  • - als Reaktionsprodukte Sulfid und Sulfit bildet, die das Abwasser stark belasten (CSB) und als stark gewässertoxisch gelten,
wodurch gefährliche Arbeitsstoffe ersetzt werden
Die ansonsten alternativ eingesetzten Sulfinat-Verbindungen sind allgemein sehr teuer und werden wenig verwendet; darüber hinaus sind sie lichtempfindlich
  • - Die durch diese technische Lehre vorgeschlagenen Oxidationsmittel sind stabil, nicht lichtempfindlich und nicht entzündlich.
  • - Diese vorgeschlagenen Oxidationsmittel ermöglichen eine bessere jedoch mindest gleiche Oligomerentfernung als dies mit Hydrosulfit möglich ist.
  • - Die vorgeschlagene Mischung ermöglicht bei der vorgeschlagenen Verfahrensdurchführung das problemlose Einsetzen auf allen Aggregaten, da keine oxidative Zersetzung wie bei Hydrosulfit erfolgt.
  • - Es kann ein absolut geruchsfreier Nachreinigungsprozeß gewährleistet werden.
  • - Es entstehen deutlich weniger Abwasserbelastungen; der CSB-Wert des Wassers wird verbessert.
  • - Die Reinigungskraft ist mindestens gleichwertig, was die diesbezüglichen Prüfungen belegen.
  • - Es sind gleichwertige Nichtbeeinflussungen der erzielten Färbungen durch Echtheitsvergleiche und des Warengriffes nachgewiesen.
  • - Die eingesetzten Dispergiermittel auf Basis Fettsäureethoxylat sind biologisch abbaubar und basieren auf nachwachsenden Rohstoffen.
  • - Diese technische Lehre ist für anthrachinoide und indigoide Dispersionsfarbstoffe geeignet.
An nachfolgenden, ausgewählten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung näher erläutert werden, wobei sich hier dem Fachmann zeigt, daß es entgegen der bisherigen Fachmeinung durchaus möglich ist, an Stelle der bisher ausschließlich reduktiv wirkenden Nachreinigungsverfahren und Nachbehandlungsmittel oxydativ geführte Nachreinigungsverfahren nach dem Färben und/oder Bedrucken von polyesterhaltigen textilen Produkten einschließlich solcher Mittel zur Durchführung des Verfahrens einzusetzen.
Ausführungsbeispiel 1 - Verfahrensdurchführung
Nach dem Einfärben von PES Maschenware mit folgenden Farbstoffen:
  • - 6% PALANIL® Rot 3 GL, - 6% PALANIL® Schwarz BL,
  • - 3% PALANIL® Gelb 5 G, - 3% PALANIL® Blau CG BF,
wobei dem Färbebad weiterhin 1 g/l SETAVIN PE® und 1 g/l PUFFER SN® zugefügt und 60 min bei 130°C gefärbt sowie zweimal warm gespült wurde, erfolgte die erfindungsgemäße Nachreinigung mit dem Einsatz von
  • - 2 g/l Natriumperborat-tetrahydrat als Oxidationsmittel gemäß o. g. Formel MeIBO3.4H2O und
  • - 1 g/l SETAVIN PE® als Dispergator in Form einer ethoxylierten Fettsäure in wässriger, mit 4 g/l NaOH 38° Bé versehener, Phase über einen Zeitraum von 20 min bei einer Temperatur von 80°C.
Ausführungsbeispiel 2 -- Mischungszusammensetzung
A: Nachreinigungsmittel ohne alkalische Prozeßeinstellung:
  • - 2 g/l, Natriumperborat-tetrahydrat als Oxidationsmittel gemäß o. g. Formel MeIBO3.4H2O und
  • - 1 g/l SETAVIN PE® als Dispergator in Form einer ethoxylierten Fettsäure
B: Nachreinigungsmittel mit alkalischer Prozeßeinstellung in flüssiger Phase:
  • - 2 g/l Natriumperborat-tetrahydrat als Oxidationsmittel gemäß o. g. Formel MeIBO3.4H2O und
  • - 1 g/l SETAVIN PE© als Dispergator in Form einer ethoxylierten Fettsäure
  • - 4 ml/l NaOH 38° Bé
    Die Echtheitsprüfungen für die v.g. Ausführungsbeispiele
  • - Reibechtheit trocken und naß mit dem AATCC "Crockmeter",
  • - Waschechtheit bei 60°C nach DIN EN 20 105/C3,
  • - Waschechtheit nach Marks & Spencer C4A mit Multifaserband "Typ S. D. C. # 42"
  • - Sublimierechtheit mit Baumwoll- und Polyesterbegleitgewebe, Kontakthitze 180°C, 30 sec.
wurden an den polyesterhaltigen, textilen Produkte nach ihrem Färbevorgang und anschließender erfindungsgemäßen oxidativen Nachreinigung durchgeführt, wobei diese dokumentierten Prüfungen im Vergleich zu unbehandelten Färbungen einen hervorragenden Eignungsnachweis erbrachten.

Claims (8)

1. Verfahren zur Nachreinigung von gefärbten oder bedruckten polyesterhaltigen textilen Produkten dadurch gekennzeichnet, daß der Nachreinigungsprozeß oxidativ geführt wird, wobei dem Nachreinigungsbad als Nachbehandlungsmittel eine Mischung aus einem Oxydationsmittel der Formel MeIBO3.4H2O, hierbei Me = einwertiges Metall oder NH4, einem Dispergator der Typen ethoxylierte Fettsäure, Alkylarylsulfonat und einem einen alkalischen Badzustand erzeugenden Mittel zugegeben wird, daß die Wäsche zur Nachreinigung bei einer Temperatur von 40° bis 140°C über eine Dauer von 5 min bis 120 min vorgenommen wird und daß danach gespült und neutralisiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel als Natriumperborat­ tetrahydrat in Mengen von 0,1 g/l bis 20 g/l, vorzugsweise mit 1 g/l bis 5 g/l, insbesondere mit 2 g/l, eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß als Dispergator vom Typ ethoxylierte Fettsäure vorzugsweise die unter dem Markennamen SETAVIN PE® bekannte und handelsübliche Zubereitung eines Fettsäureethoxilates in Mengen von 0,1 g/l bis 10 g/l, vorzugsweise mit 0,5 g/l bis 5 g/l, insbesondere mit 1 g/l, eingesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das einen alkalischen Badzustand erzeugenden Mittel vorzugsweise als NaOH 38° Bé in Mengen von 0,1 g/l bis 20 g/l, vorzugsweise mit 1 g/l bis 10 g/l, insbesondere mit 4 g/l eingesetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Wäsche zur Nachreinigung vorzugsweise bei Temperaturen von 60°C bis 100°C, insbesondere bei 80°C vorgenommen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Wäsche zur Nachreinigung vorzugsweise über einen Zeitraum von 15 min bis 60 min, insbesondere von 20 min vorgenommen wird.
7. Mischung zur Durchführung des Verfahrens nach den Verfahrensansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Oxydationsmittel der Formel MeIBO3.4H2O, hierbei Me = einwertiges Metall oder NH4, und einen Dispergator der Typen ethoxylierte Fettsäure, Alkylarylsulfonat enthalten, die mit einem einen alkalischen Zustand erzeugenden Mittel in Verbindung zu bringen sind.
8. Mischung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel als Natriumperborat-tetrahydrat in Mengen von 0,1 g/l bis 20 g/l, vorzugsweise mit 1 g/l bis 5 g/l, insbesondere mit 2 g/l, daß der Dispergator vom Typ ethoxylierte Fettsäure vorzugsweise als die unter dem Markennamen SETAVIN PE® bekannte und handelsübliche Zubereitung eines Fettsäureethoxilates in Mengen von 0,1 g/l bis 10 g/l, vorzugsweise mit 0,5 g/l bis 5 g/l, insbesondere mit 1 g/l, daß das einen alkalischen Zustand erzeugenden Mittel, mit dem die vorgenannten Stoffe in Verbindung zu bringen sind, vorzugsweise als NaOH 38° Bé in Mengen von 0,1 g/l bis 20 g/l, vorzugsweise mit 1 g/l bis 10 g/l, insbesondere mit 4 g/l vorliegen.
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