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DE1002681B - Schnellaufende Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke - Google Patents

Schnellaufende Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke

Info

Publication number
DE1002681B
DE1002681B DEW11928A DEW0011928A DE1002681B DE 1002681 B DE1002681 B DE 1002681B DE W11928 A DEW11928 A DE W11928A DE W0011928 A DEW0011928 A DE W0011928A DE 1002681 B DE1002681 B DE 1002681B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
label
drum
labeling machine
suction
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW11928A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
URSULA WEISS GEB TETRAN
Original Assignee
URSULA WEISS GEB TETRAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by URSULA WEISS GEB TETRAN filed Critical URSULA WEISS GEB TETRAN
Priority to DEW11928A priority Critical patent/DE1002681B/de
Priority to DEW12381A priority patent/DE1030243B/de
Publication of DE1002681B publication Critical patent/DE1002681B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks
    • B65C9/14Removing separate labels from stacks by vacuum

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Schnellaufende Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke Die Erfindung betrifft eine schnellaufende Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke mit einer mit luftdurchlässigen Ansaugflächen versehenen Etikettenabgabetrommel, deren mit einer Saugluftquelle verbundene Ansaugflächen von einem im Arbeitstakt hin- und hergehenden Etikettenkasten je ein Etikett abnehmen und es beim weiteren Trommelumlauf beim Zu ammentreffen mit dem Werkstück an dieses abgehen, wobei sie während der Abgabe des Etiketts an das Werkstück von der Saugluftquelle abgeschaltet sind, und mit einem konzentisch zur Etikettenabgabetrommel angeordneten und feststehenden Teller, der einen nach oben offnen, mit der Saugluftquelle in Verbindung stehenden ringsektorförmigen, zur Trommelachse konzentrischen Kanal und einen auf diesem Teller dichtend gleitenden und mit der Etikettenabgabetrommel in bezug auf die Drehung fest verbundenen Ring aufweist, und beschreiht eine verbesserte Ausbildung einer Etikettiereinrichtung dieser Art. Der Zweck dieser Verbesserung besteht darin, die Arbeitsgeschwindigkeit der Einrichtung und ihre Arbeitsgenauigkeit zu erhöhen.
  • Etikettiermaschinen für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke, beispielsweise für Flaschen oder Konservendosen, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Besonders bewährt hat sich wegen der mit ihr erreichbaren hohen Arheitsgeschwind.igkeit eine Etikettiereinrichtung mit einer endlosen Förderkette, auf der die zu etikettierenden Werkstücke geradlinig an einer stetig umlaufenden Etikettenahgahetrommel vorbeibewegt werden. Die Etikettenabgabetrommel hat die Etiketten von einem sich hin- und herbewegenden Etikettenkasten abgenommen und hält diese mit der beleimten Seite nach außen fest.
  • Damit die Etikettenabgabetrommel die Etiketten aus dem Etikettenkasten abnehmen und festhalten kann, ist die Etikettenabgabetrommel mit luftdurchlässigen Ansaugflächen versehen, die auf der nach innen gerichteten Seite der Trommel mit einer Druckluftquelle in Verbindung stehen. Wenn sich der im Arbeitstakt hin- und herbewegende Etikettenkasten der Etikettenabgabetrommel nähert, kann eine solche Ansaugfläche infolge der Saugwirkung ein Etikett aus dem Etikettenkasten nehmen. Beim weiteren Umlauf der Trommel wird das Etikett durch die Saugwirkung auf der Etikettentrommel festgehalten.
  • Sofern die Etiketten nicht von vornherein mit beim versehen sind, werden sie bei dem Umlauf der Trommel an Leimrollen vorheigeführt und von diesen auf der Rückseite mit Leim bestrichen. Sodann trifft die Ansaugfläche mit dem darauf haftenden Etikett auf das sich auf der Förderkette geradlinig fortbewegende Werkstück, das nun durch eine irgendwie gestaltete Andruckvorrichtung gegen die Etikettenabgabetrommel gedrückt und auf dieser abgerollt wird. Bei diesem Abrollen nimmt das Werkstück das Etikett von der Ansaugfläche der Etikettenabgabetrommel ab.
  • Mit diesen bekannten Etikettiereinrithtungen lassen sich verhältnismäßig hohe Etikettiergeschwindigkeiten erreichen. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist jedoch dadurch begrenzt, daß das Werkstück bei der Abnahme des Etiketts von der Ansaugfläche nur mit einer gewissen Höchstgeschwindigkeit abrollen darf, damit eine zuverlässige und genaue Übernahme des Etiketts durch das Werkstück erfolgt. Bei dem Ahrollen des Werkstücks und bei der Aufnahme des Etiketts muß nämlich die Haftwirkung, die das Etikett auf der Ansaugfläche festhält, überwunden werden. Zu diesem Zweck muß das Werkstück eine bestimmte Zeit mit der Etikettenabgabetrommel in Berührung bleiben, damit das Werkstück auf das Etikett eine Kraft ausüben kann, die zur Überwindung der Haftwirkung auf der Ansaugfläche ausreicht. Aus diesem Grunde ist es nicht möglich, die Umlaufgeschwindigkeit der Etikettenabgabetrommel und die Zahl der in der Zeiteinheit zu etikettierenden Werkstücke beliebig zu erhöhen.
  • Um die Arbeitsgeschwindigkeit der Etikettiermaschine erhöhen zu können und um eine sichere Übergabe des Etiketts von der Etikettenabgabetrommel an das Werkstück zu erreichen, hat man schon friiher vorgeschlagen, die Saugluft kurz vor und während der Abgabe des Etiketts an das Werkstück abzuschalten. Gelegentlich ist man noch einen Schritt weiter gegangen und hat die Ansaugfläche der Etikettenabgabetrommel während der Abgabe des Etiketts an das Werkstück nicht -nur von der Saugluft abgeschaltet, sondern darüber hinaus noch mit einer Druckluftquelle verbunden, so daß das Etikett von der Druckluft gleichsam auf das Werkstück aufgeblasen wird..
  • Bei einer schnellaufenden Etikettiermaschine besteht aber die Schwierigkeit, die Saugluft im richtigen AugenbPlfick, d. h. nicht zu früh und nicht zu spät, abzuschalten und die ~ Ansaugfläche der Etikettenabgabetrommel wieder rechtzeitig mit der Saugluftquelle zu verbinden, damit ein neues Etikett ordnungsgemäß von dem Etikettenkasten abgenommen werden kann. Dabei soll die Ansaugfläche während der Zeit, in der sie sich nach der Abgabe des Etiketts an das Werkstück ohne Etikett bis zum Etikettenkasten bewegt, von der Saugluft abgeschaltet bleiben, da sonst die etikettenfreie Ansaugfläche einen Nebenschluß für die Saugluft bilden würde, der die Sauglufteinrichtung wirkungslos machen müßte.
  • Aus dem gleichen Grunde muß man dafür sorgen, daß die Saugluft von der Ansaugfläche der Etikettenabgabetrommel auch weiterhin abgeschaltet bleibt, wenn aus irgendeinem Grunde kein neues Werlstüd zugeführt wird und sich daher der Etikettenkasten infolge der oben angedeuteten Sicherung nicht an die Etikettenabgabetrommel beranbewegt.
  • Man erkennt bereits aus diesen wenigen Andeutungen, daß an die Steuerung der Saugluft besondere Anforderungen hinsichtlich der Präzision zu stellen sind, wenn die Etikettiermaschine mit großer Geschwindigkeit und mit hoher Präzision arbeiten soll. Die bisher bchanntgewordenen, die Steuerung der Saugluft bewirkenden Einrichtungen gewähr leisten nicht die erforderliche Genauigkeit und Sicherheit. Es ist beispielsweise eine Etikettiermaschine bekanntgeworden, die mit einem konzentrisch zur Etikettenabgabetrommel angeordneten und feststehenden Teller ausgestattet ist, der einen nach oben offenen, mit der Saugluftquelle in Verbindung stehenden ringsektorförmigen zur Trommelachse konzentrischen Kanal und einen auf diesem Teller dichtend gleitenden und mit der Etikettenabgabetrommel in bezug auf die Drehung fest verbundenen Ring aufweist. Mit dieser bekannten Einrichtung hat man aber nicht die Möglichkeit, die Druckluft automatisch abzuschalten, wenn auf irgendeinem Grunde ein Werkstück nicht zugeführt wird und sich der Etikettenkasten nicht der Etikettenabgabetrommel nähert, so daß kein Etikett von dem Etikettenkasten abgenommen werden kann.
  • Gegeniiber den vorbekannten Verfahren und Einrichtungen zeichnet sich die Erfindung durch ein Höchstmaß an Präzision und Sicherheit aus. Die Erfindung geht von der zuletzt erläuterten bekannten Einrichtung aus, verbessert diese aber dadurch, daß in dem Ring je ein Ventil mit Ventilschieber für die zu den Ansaugflächen führenden Leitungen angeordnet und von außen durch ein feststehendes Kurvenstück bzw. durch den Etikettenkasten derart steuerbar ist, daß bei Abgabe des Etiketts an das Werkstück der zu der betreffenden Ansaugfläche gehörende Ventilschieber mit seinem Schaft gegen das Kurvenstück läuft und geschlossen wird, und bei weiterem Umlauf der Etikettenabgabetrommel der geschlossene Schieber von dem Etikettenkasten bei seiner größten Annäherung an die Etiketten abgabetrommel durch Stoß gegen den Schaft geöffnet wird.
  • Die höchstmögliche Arbeitsgeschwindigkeit einer nach dem Erfindungsgedanken ausgebildeten Etikettiereinrichtung ist im wesentlichen nur noch durch die hin- und hergehende Bewegung des Etikettenkastens bestimmt. Hier kann man sich in der Weise helfen, daß mehr als ein Etikettenkasten vorgesehen ist, wobei die Bewegungen der Etikettenkästen eine solche Phasenverschiebung gegeneinander aufweisen, daß nacheinander von jedem Etikettenkasten je ein Etikett von der Etikettenabgabetrommel abgenommen wird. Auf diese Weise kann die Bewegungsfreqnenz jedes einzelnen Etikettenkastens um einen Faktor erniedrigt werden, der gleich der Anzahl der vorgesehenen Etikettenkästen ist. Die Bewegung der einzelnen Etikettenkästen muß dabei so gesteuert sein, daß beispielsweise die erste Ansaugfläche ein Etikett dem ersten Etikettenkasten entnimmt, die zweite Ansaugfläche dem zweiten Etikettenkasten usw.
  • Zweckmäßigerweise bilden die erfindungsgemäßen Ventilschieber mit dem Ring eine bauliche Einheit.
  • Wenn ein Weilstück das Etikett von einer Ansaugfläche abgenommen hat, wird der zu dieser Ansaugfläche gehörende Venülschieber geschlossen, indem sein Schaft gegen ein feststehendes IÇurvenstücli aufläuft. Damit ist die Verbindung der Ansaugfläche zu der Saugluft- bzw. Druckluftquelle unterbrochen.
  • Der Ventilschieber wird bei dem weiteren Umlauf der Etikettenabgabetrommel von dem Etikettenkasten wieder geöffnet, aber nur dann, wenn sich ein Werkstück auf der Förderbahn befindet und der Etikettenkasten seine bin- und liergehende Bewegung ausführen kann. In an sich bekannter Weise wird durch einen im Förderweg für die Werkstücke vorgesehenen Tasthebel dafür gesorgt, daß der Etikettenkasten sich nicht der Etikettenabgabetrommel nähem kann, wenn kein Werkstüch an dem Tasthebel vorbeibewegt wird.
  • In diesem Falle unterbleibt also auch die Öffnung des Ventilschiebers durch den Etikettenkasten.
  • Ist dagegen durch den erwähnten Tasthebel die Bewegung des Etikettenkastens freigegeben, so stößt dieser bei seiner größten Annäherung an die Etikettenabgabetrommel gegen den Schaft des Ventilschiebers und öffnet ihn, so daß die betreffende Ansaugfläche wieder mit der Saugluftquelle in Verbindung treten kann. Da sich also der Etikettenkasten der Etikettenabgabetrommel zwecks Öffnung des Ventilschiebers bereits genähert haben muß, bevor die Ansaugfläche dem Etikettenkasten ein Etikett entnehmen kann, muß dafür gesorgt werden, daß der Etikettenkasten genügend lange der Ansaugfläche genähert bleibt. Dies wird bei der erfindungsgemäßen Etikettiereinrichtung dadurch erzielt, daß der Etikettenkasten außer der zur Etikettenabgabetrommel bin- bzw. von dieser weggerichteten Hin- und Herbewegung eine pendelnde Schwenkung gleicher Frequenz um eine zur Achse der Etikettenabgabetrommel paralleleAchse derart ausführt, dlaß der Etikettenkasten bei seiner größten Annäherung an die Etikettenabgabetrommel in der Bewegungsrichtung der ihm gegenüberstehenden Ansaugfläche geschwenkt wird. Diese doppelte Bewegung des Etikettenkastens läßt sich beispielsweise dadurch verwirklichen, daß der sonst frei bewegliche Etikettenkasten auf zwei voneinander unabhängigen Hebeln gelenkig gelagert ist, deren Enden von umlaufenden Eurvenscheiben gesteuert werden und von denen der eine dem Etikettenkasten die Hin- und Herbewegung, der andere die Schwenkbewegung verleiht.
  • Die neue Etikettiereinrichtung läßt sich auch so gestalten, daß man mit ihr gleichzeitig zwei Etiketten auf dem Werkstück übereinander anbringen kann.
  • Das ist besonders dann erwünscht, wenn man Flaschen gleichzeitig mit einem Bauch- und einem Halsetikett versehen möchte. Durch die Krümmung des Flaschenhalses ergeben sich Schwierigkeiten, gleichzeitig ein Bauch- und ein Halsetikett anzubringen. Bei einer schnellaufenden Etikettiereinrichtung der hier vorliegenden Art muß ja das Werkstück an der zu etikettierenden Stelle auf der Etikettenabgabetrommel abrollen, d. h. mit ihr unter Berührungcdruck stehen. Wollte man gleichzeitig Bauch- und Halsetikett durch die Flasche von der Etikettenabgabetrommel abnehmen lassen, so müßte der Umfang der Etikettenabgabetrommel im Querschnitt der Form der zu etikettierenden Flasche aage paßt werden, damit gleichzeitig Bauch und Hals der Flasche an der Trommel abrollen können. Das ist aber, wie die Praxis gezeigt hat, völlig ausgeschlossen, da eine Flasche nie völlig rotationssymmetrisch ist, so daß sie nicht einwandfrei an einer Etikettenalabetronimel abrollen kann, die gleichzeitig am Bauch und am Hals der Flasche anliegt.
  • Diese Schwierigkeit wird durch die Erfindung in eleganter Weise gelöst. Es ist bei der neuen Etikettiereinrichtung nicht unbedingt erforderlich, daß die Ansaugfläche in direkte Berührung mit dem Flaschenhals kommt. Durch die Umschaltung auf Druckluft während der Abgabe des Etiketts wird das Etikett voll der Ansaugfläche abgeblasen und kann daher einen gewissen Zwischenraum zwischen Ansaugfliiche und Werkstück überbrücken. Bei der neuen Etikettiereinrichtung lassen sich Bauch- und Halsetikett gleichzeitig mittels einer zylindrischen Etikettenabgabetrommel auf der Flasche anbringen, wobei jeweils zwei Ansaugflächen senkrecht übereinander auf der Etikettenabgabetrommel angeordnet und entsprechend zwei Etikettenkästen übereinander vorgesehen sind.
  • Das Aufbringen des Halsetiketts auf die Flasche kann noch in der Weise sicherer gestaltet werden, daß an der oberen Ansaugfläche Vorrichtungen in Form von Fingern oder Bürsten gelenkig angebracht sind, die während der Abgabe des Etiketts unter der Wirkung der Druckluft kurzzeitig ausgeschwenkt werden und das Etikett gegen den Flaschenhals schlagen.
  • An Hand der Zeichnungen sollen sowohl der grundsätzliche Erfindungsgedanke als auch einige zur Durchführung dieses grundsätzlichen Erfindungsgedankens zweckmäßige und vorteilhafte konstruktive Einzelheiten erläutert werden. An I Hand der schematischen Fig. 1 bis 3 soll das Wesen des Erfindungsgedankens klargemacht werden, während die Fig. 4 bis 15 ein konstruktives Aulsführungsbeispiel einer nach dem Erfindungsgedanken arbeitenden Etikettiereinrichtung darstellen. Es zeigt Fig. 1 im Schema eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung arbeitenden Etikettiereinrichtung, Fig. 2 die gleiche schematische Darstellung, jedoch mit abgehobener Etikettenabgabetrommel, so daß die Saug- und Druckluftkanäle sichtbar sind, Fig. 3 in derselben schematischen Darstellung die Anordnung der Ventilschieber für die Abschaltung der Saugluft, wenn beim Fehlen eines zu etikettierenden Werkstückes kein Etikett entnommen werden soll, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine nach der Erfindung ausgebildete und arbeitende Etikettenabgabetrommel nach der Liniie IV-IV der Fig. 6, Fig. 5 einen Teilschnitt nach der Linie V-V der Fig. 6, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4, Fig. 7 die Steuerung des Etikettenkastens in der Stellung vor Beginn des Öffnens des Ventilschiebers, Fig. 8 die gleiche Darstellung bei Beendigung der Öffnungsbewegung, Fig. 9 die Darstellung bei Abgabe des Etiketts, Fig. 10 eine Draufsicht auf die Tasthebelsteuerung für den Etikettenkasten, Fig. 11 eine andereAusführullgsform der Etikettenabgabetrommel zum Etikettieren von Flaschen, bei der außer dem Bauchetikett gleichzeitig ein Halsetikett aufgebracht wird, Fig. 12 einen Schnitt durch die Ansaugfiäche'eines Segments für das Halsetikett in größerem Maßstab nach der Linie XII-XII in Fig. 13, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 12, Fig. 14 eine Ausführungsform des Anschlagfingers an der Ansaugfläche für das Halsetikett mit Zuführung von Druckluft und Fig. 15 ein Druckwerk, das auf die Rückseite der von der Etikettentrommel gehaltenen Etiketten einen Kontrollstempel, ein Datum od. dgl. aufdruckt.
  • Die nach der Erfindung arbeitlende Etikettiereinrichtung besteht nach dem Schema der Fig. 1 bis 3 im wesentlichen aus einer über einen Tisch 1 stetig umlaufenden endlosen Transportkette 2, die die zu etikettierenden Werkstücke 3, Flaschen, Dosen od. dgl. von rechts nach links an einer Etikettenabgabetrommel 4 vorbeiführt. Die Trommel 4 läuft in ständiger Bewegung um eine Säule 5 um, wobei sie in bekannter Weise von einem Etikettenkasten 6 durch Saugwirkung ein Etikett 7 aufnimmt, dessen Rückseite im Verlauf der Drehung von einer nicht dargestellten Leimrolle mit Leim versehen wird, sofern man nicht vorzieht, bereits mit Leim versehene trockene Etiketten im Etikettenkasten zu stapeln, die dann auf nasse Werkstücke aufgebracht werden.
  • Auf der Trommel 4 sind eine Anzahl mit Ansaugflächen versehene Segmente 8, im gezeichneten Beispiel sechs, angeordnet, die das Etikett unmittelbar an das zu etikettierende Werkstück abgehen, das von der Trommel 4 in Drehung versetzt wird und auf dieser abrollt. Eine neben der Transportkette 2 vor der Trommel angeordnete Schnecke 9 regelt die Zuführung und Einhaltung eines gleichmäßigen Abstandes der Werkstücke 3.
  • Die Trommel 4 rotiert über einen feststehenden Ringteller 10 (Fig. 2), in den kanalartige, nach oben offene Nuten 11 und 12 eingearbeitet sind, wobei an die Nut 11 eine Saugluftquelle 13 und an die Nut 12 eine Druckluftquelle 14 angeschlossen ist. Die Etikettenaufnehmersegmente 8 steten mit den Nuten 11 und 12 durch mit der Trommel 4 sich mitdrehende Leitungen in Verbindung, so daß beim Kreisen über diesen Nuten die Segmente 8 wechselweise mit der Saugluft oder mit der Druckluft in Verbindung stehen.
  • Gesaugt wird vom Moment der Etikettenahtiahme aus dem Etikettenkasten bis zur Etikettenabgabe an das Werkstück. Nach einem kurzen Druckauisgleich wird das Etikett durch einen Druckstoß an das Werkstück abgegeben.
  • Um zu vermeiden, daß ein Etikett auch dann aufgenommen wird, wenn kein Werkstück vorhanden ist, sind in den Zuleitungen zu den Segmenten bzw.
  • Ansaugflächen Ventilschieber 15" (Fig. 3) vorgesehen, die auf einem Ring 15 befestigt sind und mit der Trommel rotieren; nach Abgabe des Etiketts an das Werkstück schließen sie durch Auflaufen auf ein feststehendes Kurvenstück 16 die Zuleitung ab. Die als Schieber ausgebildeten Ventile werden durch die Heranführung des Etikettenkastens 6 an die Trommel wieder geöffnet; in bekannter Weise ist auf der Transportbahn ein Tasthebel angeordnet, der bei Fehlen eines Werkstückes die Heranführung des Etikettenkastens an die Trommel verhindert, so daß das Ventil verschlossen bleibt und kein Etikett angesaugt werden kann, während anderenfalls das Ventil durch den Etikettenkasten geöffnet wird.
  • Der Aufbau und weitere Einzelheiten der Etikettenabgabetrommel 4 sind aus den Schnitten nach Fig. 4 und 5 zu ersehen.
  • Auf der feststehenden Säule 5 ist eine Nabe 18 leicht drehbar angeordnet, die an ihrem unteren Ende ein Zahnrad 17 trägt, mit dem die auf einem Kugellager 19 in dem Säulenfuß 5" ruhende Trommel ihren Antrieb erhält. Auf der Nabe 18 ist eine Hülse 20 aufgeschoben, die mittels einer in eine Nut 21 der Hülse eingreifenden und an der Nabe 18 befestigten Feder 22 gekuppelt ist. Die Hülse 20 ist gegenüber der Nabe 18 in axialer Richtung verschiebbar und trägt an ihrem oberen Ende ein Gewinde20', in das ein Handrad 23 eingreift. Das Handrad stützt sich am oberen Ende der Nabe 18 ab und ist um einen Zapfen5' der Säule 5 drehbar, so daß die Hülse 20 gehoben und gesenkt werden kann.
  • Auf der Hülse 20 sind zwischen Speichenkränzen 24 und 25 die als Ansaugflächen für die Etiketten dienenden Segmente 8 angeordnet. Zwecks Anpassung an verschiedene Etikettengrößen sind die Segmente leicht auswechselbar und werden von Klinken 47 gehalten, die in einen am Segment befestigten Bolzen 48 greifen. Auf dem Bolzen 48 ist eine Druckfeder 49 angeordnet, die nach Auslösen der Klinke 47 durch Druck auf einen Knopf 47' das Segment nach außen schiebt, so daß das Segment gegriffen und herausgezogen werden kann.
  • Jedes dieser Segmente steht mittels einer Scthlauchleitung 26 mit einem zugehörigen Ventil 15" in Verbindung. Die Segmente 8 selbst sind durch Poren oder irgendwie gestaltete Kanäle 8' luftdurchlässig, so daß deren Außenflächen als Ansaugflächen für die Etiketten dienen können.
  • Die Ventile 15" sind auf einem gemeinsamen Ring 15 angeordnet, der dicht gleitend auf einem feststehenden Teller 10 aufliegt, auf dem die mit der Saugleitung bzw. Druckluftleitung in Verbindung stehenden Nuten 11 bzw. 12 eingearbeitet sind. Der Ventilring 15 wird von einem an dem Speichenkranz 25 befestigten Bolzen 50, der in eine Aussparung 51 des Ringes 15 greift, bei der Drehung der Trommel mitgenommen. Eine um den Bolzen 50 vorgeschene Druckfeder 52 drückt die beiden Gleitflächen des Ventilringes 15 und des feststehenden Tellerringes 10 dichtend aufeinander.
  • Der Tellerring 10 ruht auf einem an der Hülse 20 vorgesehenen Flansch 20', so daß bei einer Höhenverstellung durch das Handrad 23 die Hülse 20 den Teller 10 mit anhebt. Ein die Drehung des Tellers 10 verhindernder Arm 27 greift in eine am Maschinengestell befestigte Gabel 28, die eine Bewegung in der Höhe zuläßt.
  • Jedes der Ventile 15" besitzt eine senkrechte, nach unten offene Bohrung 15', die über den Nuten 11, 12 kreisen und in diese münden. Durch dlen Ventilschieber 15" kann die Verbindung der Bohrung 15' mit dem Segment 8 geöffnet und geschlossen werden.
  • Das Schließen des Ventilschiebers besorgt ein auf dem feststehenden Ring 10 seitlich der Druckluftunt 12 angeordnetes Kurvenstück 16, auf das der eingeschobene Schieber 15" bei der Drehung der Trommel aufläuft.
  • Durch die Bewegung des Etikettenkastens, während der ein Etikett an die Saugfläche des Segments 8 abgegeben werden soll, wird durch Auftreffen des Kastens auf den I(opf des Schiebers 15" das jetzt gerade über die Saugnut 11 gleitende Ventil wieder geöffnet.
  • Die Steuerung des Etikettenkastens wird durch ILurvenscheiben 32, 33 bewirkt, die auf einer Welle 29 (Fig. 7 bis 9) sitzen und von der Trommel mittels des Zahnrades 17 über die Zwischenräder 30 und 31 zeitlich in Übereinstimmung mit der Bewegung der Trommel angetdeben werden.
  • Der Etikettenkasten 6 lagert drehbar auf einem Zapfen 34, der von einem um einen auf der Tischplatte der Maschine befestigten Zapfen 35 schwenkbaren Kniehebel 36 getragen wird. Mit einer Rolle 37 liegt der Hebel 36 unter dem Zug einer Feder 36' an der Kurvenscheibe 33, die dem Kasten 6 eine auf die Trommel bzw. deren Ventile 15 zu gerichtete Bewegung erteilt. Ein zweiter um einen feststehenden Zapfen 38 schwenkbarer Hebel 39 ist mit dem Kasten 6 durch eine Schubstange 40 gelenkig verbunden, der den Kasten 6 mittels der besagten Kurven 32 und 33 zwangläufig um den Zapfen 34 seitlich verschwenkt. Der Etikettenkasten ist nur bei 34 und auf der Schubstange 40 gelenkig gelagert, sonst aber völlig frei.
  • Der Vorgang des Abgebens eines Etiketts an die Trommel 4 gestaltet sich folgendermaßen: Das nach der Abgabe des Etiketts an das Werkstück die Druckluftnut 12 verlassende Ventil wird durch das Auflaufen des Schiebers 15" auf das feststehende Kurvenstück 16 geschlossen. Wenn bei der Drehung der Trommel die Ventilbohrung 15' die Saugluftnut 11 erreicht hat, befindet sich der Etikettenkasten 6 mit seiner rechten oberen Ecke in diesem Moment vor dem Schieber 15" (Fig. 7).
  • Zugleich fällt der Knichebel 36 mit seiner Rolle 37 in eine Ausnehmung der Kurve 33, der dadurch den Etikettenkasten gegen die Trommel hin bewegt und den SchiNeber15" eindrückt (Fig. 8). Durch das nun geöffnete Ventil ist das zugehörige Segment 8 mit der Saugnut 11 verbunden, und der Etikettenkasten wird durch den zweiten Hebel 39 von der Kurve 33 aus seitlich nach rechts verschwenkt, so daß der Etikettenkasten ein Stück mit der Trommel mitläuft und ein Etikett von dem Segment 8 abgenommen werden kann (Fig. 9). Nach der Abgabe kehrt der Kasten 6 in die Ausgangslage nach Fig. 7 zurück, um beim nächsten Ventil und der nächsten Ansaugfläche den Vorgang zu wiederholen.
  • In bekannter Weise ist durch eine in der Transportbahn für die Werkstücke vo rgeseben e Fühlersteuerung dafür gesorgt, daß der Etikettenkasten nur dann sich der Trommel 4 nähern kann und ein Etikett abgibt, wenn für das betreffende Segment ein Werkstück auf der Förderbahn 2 ankommt.
  • Bei der vorliegenden Einrichtung geschieht dies dadurch, daß der Etikettenkasten an der Annäherung an die Trommel 4 und damit an dem Öffnen des Ventils 15" gehindert wird, so daß das betreffende Segment keine Saugwirkung ausüben kann.
  • Wie aus Fig. 10 ersichtlich, ragt in die Transportbahn 2 ein Tasthebel 41, der beim Fehlen eines Werkstüches 3 in der strichpunktierten Lage verbleibt und damit einer Stange 42 durch Einfallen in einen Schlitz 43 eine Längsbewegung gestattet, durch die über einen Doppelhebel 44 eine um einen Zapfen 45 schwenkbare Sperrstange 46 in den Weg des zur Trommel hin sich bewegenden Etikettenkastens 6 gestellt wird. Die zwangläufige seitliche Schwenkung des Etikettenkastens 6 durch den Hebel 39 bleibt erhalten, ist aber wirkungslos, da wegen der fehlenden Saugwirkung an dem betreffenden Trommelsegment kein Etikett abgenommen wird.
  • Bei der vorliegenden Einrichtung besteht auch die Mögllichkeit, zum Etikettieren von Flaschen die Trommel mit je zwei übereinanderliegenden Ansaug flächen auszustatten, wobei jeweils die untere Ansaugfläche die Bauchetiketten und die obere die Halsetiketten übernimmt. Da aber im Gegensatz zu den Bauchetiketten die Halsetiketten wegen des Abstandes und der Neigung zwischen Flaschenhals und Etikettenträger nicht unmittelbar an die Flasche abgegeben werden können, sind zusätzlich noch Mittel vorgesehen, die das Etikett anschlagen. Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigen die Fig. 11 bis 14.
  • Die für das Halsetikett bestimmten Segmente 8' sind in etwa der gleichen Entfernung vom Drehpunkt der Trommel angeordnet wie die Segmente 8 für die Bauchetiketten. Eine Schlauchleitung 26', die mit der Zuleitung 26 zu dem Segment 8 verbunden ist, stellt die Verbindung mit den Ventilen 15' her, die wechselnd über die Saug- und Druckluftnuten des Tellers 10 kreisen. Da der Druckstoß möglicherweise allein nicht genügt, das am oberen Segment 8' angesaugte Halsetikett ordnungsgemäß über den freien Raum hinweg an die Flasche 3 so zu übertragen, daß es auf dem Flaschenhals festhaftet, ist in dem Segmentgehäuse seitlich je ein elastischer Finger 53, 53' kippbar auf einem Zapfen 54 gelagert, der durch eine Feder 55 in eine in dem Gehäuse hierfür vorgesehene Aussparung 8" gezogen wird. Die Finger sind mit je einem Kolben 56 verbunden und schlagen das vom Segment 8' abgeblasene Halsetikett durch den vom Ventil 15 her erfolgenden Druckluftstoß auf den Kolben 56 an den Flaschenhals. Da bei der Abgabe des Etiketts durch die frei werdenden Öffnungen im Segment der Druck im Gehäuse sogleich nachläßt, kann die Feder 55 die Finger sofort wieder zurückziehen, so daß sie nur kurzzeitig vorschnellen.
  • Man kann auch die Finger noch dadurch wirksamer machen, indem man sie hohl ausbildet und zusätzlich Druckluft durch im Finger vorgesehene Löcher bläst.
  • Wie das Beispiel in Fig. 14 zeigt, ist die Achse 54 hohl ausgebildet und besitzt eine Öffnung 57, mit der beim Vorsehnellen des Fingers 53 der Hohlraum des letzteren in Verbindung kommt, so daß Druckluft aus den Öffnungen 58 austritt, wenn der Finger am weitesten vorgeschnellt ist.
  • Zweckmäßigerweise kann auch neben der Trommel auf dem Weg des Etiketts vom Etikettenkasten bzw. der Leimrolle zur Flasche zusätzlich ein Druckwerk angeordnet werden, das einen Kontrollstempel, Datum od. dgl. auf die außenliegende Rückseite des Etiketts druckt, aber ausgeschaltet ist, wenn sich kein Etikett auf dem entsprechenden Segment der Etikettenabgabetrommel befindet.
  • Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt die Fig. 15.
  • Auf dem Maschinentisch ist neben der Etikettenabgabetrommel 4 ein Hebelarm 58 um einen Bolzen 59 schwenkbar gelagert, auf dem eine Druckwalze 60 mit zwei Typensätzen 61 und 61' angeordnet ist, die von einer Farbstoffwalze 62 bei der Drehung Farbe aufnehmen. Eine an dem Hebelarm 58 angreifende Zugfeder 63 bringt die Druckwalze an der Trommel 4 zur Anlage. Eine Kurvenscheibe 64, die auf einer Achse 65 drehbar angeordnet ist und durch ein Zahnrad 66 von dem Zahnrad 17 der Trommel in Umdrehung versetzt wird, bewegt den mit einer Rolle 67 an der Kurve 64 anliegenden Hebelarm 58 im Takt der ankommenden Etiketten zu der Trommel 4 hin und von dieser wieder weg. Das Übertragungsverhältnis der Kurvenscheibe 64 zur Trommel 4 ist so gewählt, daß die Druckwalze während einer Umdrehung der Kurvenscheibe 64 zweimal an der Trommel 4 zur Anlage kommt.
  • Die Druckwalze 60 ist mit einem Zahnrad 68 verbunden, das mit dem Zahnkranz 17 der Trommel in Eingriff kommt und während des Druckens auf dem Etikett zur Hälfte abrollt. Das Druckwerk ist automatisch abgeschaltet, wenn kein Etikett von der Trommel angesaugt wurde; für diese Abschaltung ist seitlich des Etikettenkastens 6 eine aus einem Winkelhebel bestehende und um einen Zapfen 69 drehbare Sperrklinke 70 vorgesehen, die unter der Wirkung einer Feder an einen am Etikettenkasten vorgesehenen Anschlag 71 anliegt und bei der Bew gung des Etikettenkastens zur Trommel 4 hin eine Schwenkbewegung ausführt, wodurch die Klinke 70 einen Anschlag 73 auf dem die Druckrolle 60 tragmden Hebelarm 58 freigibt, so daß die Druckwalze 60 an dile Trommel geschwenkt werden und das angesaugte Etikett berühren kann. Unterbleibt die Vorbewegung des Etikettenkastens beim Fehlen einer Flasche und damit das Ansaugen eines Etiketts, hält die Sperrklinke 70 den Hebelarm 58 in der von der Trommel 4 entfernten Lage fest.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist vorausgesetzt worden, daß vorgummierte, trockene Etiketten verwendet und im Etikettenkasten gestapelt werden. Um die Leimwirkung der Gummis rung auf der Rückseite der Etiketten zur Entfaltung zu bringen, werden die Werkstücke in nassem Zustand durch die Etikettiereinrichtung gefördert, so daß die Etiketten auf die nassen Werkstücke gew langen und festkleben. Selbstverständlich kann man auch in der bisher bekannten und üblichen Weise Etiketten benutzen, die nicht vorher beleimt worden sind, und diese Etiketten während ihres Weges auf der Etikettenabgabetrommel vom Etikettenkasten zum Werkstück über Leimrollen mit Leim bestreichen, wobei die Beleimvorrichtung ganz ähnlich angeordnet und gesteuert werden kann wie das oben geschilderte Druckwerk 60, 62.

Claims (13)

  1. Die Ansprüche 2 bis 13 sind echte Unteransprüche ohne selbständige Bedeutung.
    PATENTANSPRÜCHE: 1. Schnellaufende Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke mit einer mit luftdurchlässigen Ansaugflächen versehenen Etikettenabgabetrommel, deren mit einer Saugluftquelle verbundene Ansaugflächen von einem im Arbeitstakt hin- und hergehenden Etikettenkasten je ein Etikett abnehmen und es beim weiteren T rommelumlauf beim Zusammentreffen mit dem Werkstück an dieses abgeben, wobei sie während der Abgabe des Etiketts an das Werkstück von der Saugluftquelte abgeschaltet sind, und mit einem konzentrisch zur Etikettenabgabetrommel angeordneten und feststehenden Teller, der einen nach oben offenen, mit der Saugluftquelle in Verbindung stehenden ringsektorförmigen, zur Trommelachse konzentrischen Kanal und einen auf diesem Teller dichtend gleitenden und mit der Etikettenabgabetrommel in bezug auf die Drehung fest verbundenen Ring aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ring (15) je ein Ventil mit Yentilschieber. (1ski) für die zu den Ansaugflächen (8) führenden Leitungen (26,-IS') angeordnet und von außen durch ein feststehendes Kurvenstück (16) bzw. durch den Etikettenkastzen (6) derart steuerbar ist, daß bei Abgabe des Etiketts (7) an das Werkstück (3) der zu der betreffenden Ansaugfläche (8) gehörende Ventilschieber (15") mit seinem Schaft gegen das Kurvenstück (16) läuft und geschlossen wird, und bei weiterem Umlauf der Etikettenabgabetrommel der geschlossene Schieber (15") von dem Etikettenkasten (6) bei seiner größten Annäherung an die Etikettenabgabetrommel (4) durch Stoß gegen den Schaft geöffnet wird.
  2. 2. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilschieber (15") mit dem Ring (15) eine bauliche Einheit bilden.
  3. 3. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekeizeichnet, daß in jeder Leitung zwischen dem Ring (15) und den Ansaugflächen (8) ein elastischer Schlauch (26) zwischengeschaltet ist.
  4. 4. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugflächen (8) auswechselbar sind.
  5. 5. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Etikettenabgabetrommel (4) mit den Ansaug flächen (8) in axialer Richtung verschiebbar ist
  6. 6. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Etikettenkasten (6) außer der zur Etiketten abgabetrommel (4) hin bzw. von dieser weg. gerichteten Hin- und Herbewegung eine pendelnde Schwenkung gleicher Frequenz um eine zur Achse der Etikettenabgabetrommel parallele Achse derart ausführt, daß der Etikettenkasten bei seiner größten Annäherung an die Etikettenabgabetrommel in der Bewegungsrichtung der ihm gegenüberstehenden Ansaugfläche geschwenkt wird.
  7. 7. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der sonst frei bewegliche Etikettenkasten (6) auf zwei voneinander unabhängigen Hebeln (36 und 39, 40) gelenkig gelagert ist, deren Enden von umlaufenden Kurvenscheiben (32, 33) gesteuert werden und von denen der eine dem Etikettenkasten die Hin- und Herbewegung, der andere die Schwenkbewegung verleiht.
  8. 8. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 6 und 7, gekennzeichnet durch eine von einem in der Förderbahn (2) der Werkstücke (3 angeordneten Tasthebel (41) gesteuerte Sperre - .(46y, die den Etikettenkasten (6) an seiner hin-. und hergehenden Bewegung und Annäherung an die Etikettenabgabetrommel (.4) hindert, wenn kein Werkstück (3) an dem Tasthebel (41) vorbeibewegt wird.
  9. 9. Schnellaufende Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit mehr als einem Etikettenkasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Etikettenkästen eine solche Phasenverschiebung gegeneinander aufweisen, daß nacheinander von jedem Etikettenkasten je ein Etikett von der Etikettenabgabetroinniel abgenommen wird.
  10. 10. Schnellaufende Etikcttiermaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein aus Farbstoffwalze (62) und Druckwalze (60) bestehendes und von einer umlaufenden Kurvenscheibe (64) gesteuertes Druckwerk zum Aufdrucken von Kennzeichen od dgl. auf die Rückseite der auf den Ansaugflächen (8) der Etikettenabgabetrommel (4) haftenden Etiketten.
  11. 11. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine von dem Etikettenkasten (6) gesteuerte Sperre (70, 73), die die Annäherung der Druckwalze (60) an die Etikettenabgabetrommel (4) verhindert, wenn der Etikettenkasten keine Bewegung ausführt.
  12. 12. Schnellaufende Etikettiermaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis ist,, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Etikettenabgabetrommel (4) jeweils zwei Ansaugflächen (8, 8') für zwei Etiketten senkrecht übereinander angeordnet und entsprechend zwei Etikettenkästen übereinander vorgesehen sind.
  13. 13. Schnellaufende Etikettiermaschine nach Anspruch 12, wobei die obere Ansaugfläche (8') für das Anbringen eines Etiketts auf dem Hals einer Flasche dient, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Ansaugfläche (8') Vorrichtungen (53), in Form von Fingern oder Bürsten, gelenkig angebracht sind, die während der Abgabe des Etiketts kurzzeitig ausgeschwenkt werden und das Etikett gegen den Flaschenhals schlagen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 205 408, 492 558, 633242, 656407, 686307, 726373, 743138; schweizerische Patentschrift Nr. 137 064; französische Patentschrift Nr. 660 245; britische Patentschrift Nr. 377 807; USA.-Patentschriften Nr. 2 334224, 2 525 741.
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