DE10026782A1 - Zählerschaltung, Auffrischsteuerungsschaltung und Verfahren zum Auffrischen von Daten - Google Patents
Zählerschaltung, Auffrischsteuerungsschaltung und Verfahren zum Auffrischen von DatenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Zählerschaltung zum Empfangen eines Taktsignals und zum Erzeugen eines Zählersignals mit einer vorbestimmten Teilungsrate in Bezug auf das Taktsignal. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist ein Teiler zum Teilen des Taktsignals und zum Erzeugen mehrerer Teilungssignale, ein Register zum Auswählen der Teilungsrate und ein Zählersignalgenerator zum Empfangen der Teilungssignale und zum Erzeugen des Zählersignals, wenn eines der Teilungssignale zu einem in dem Register gespeicherten Teilungswert passt, vorgesehen, wobei der Teilungswert die Teilungsrate anzeigt. DOLLAR A Verwendung z. B. bei Halbleiterspeichereinrichtungen.
Description
Die vorliegende Anmeldung nimmt die Priorität der koreani
schen Patentanmeldung Nr. 99-19984, eingereicht am 1. Juni
1999, in Anspruch, deren Inhalt durch Bezugnahme eingeschlos
sen ist.
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Halbleiterspeicherein
richtungen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zähler
schaltung zum Empfangen eines Taktsignals und zum Erzeugen
eines Zählersignals mit einer vorbestimmten Teilungsrate in
Bezug auf das Taktsignal. Die Erfindung betrifft auch eine
Auffrischsteuerungsschaltung zum Steuern von Auffrischzyklen
für das Auffrischen von in Speicherzellen gespeicherten Daten
sowie ein Verfahren zum Auffrischen von in Speicherzellen ge
speicherten Daten.
Halbleiterspeichereinrichtungen können allgemein in zwei
Gruppen aufgeteilt werden: dynamische RAM-Einrichtungen
(DRAM) und statische RAM-Einrichtungen (SRAM). Bei einem SRAM
ist eine Speicherzelle zumeist mit vier Transistoren reali
siert, die einen Speicher bilden. Die gespeicherten Daten ei
ner solchen Speicherzelle werden ohne Beschädigung erhalten,
wenn nicht die Energieversorgung abgetrennt wird. Folglich
benötigt ein SRAM keinen Auffrischvorgang zum Erneuern der
Speicherzellendaten während seiner Verwendung.
Im Gegensatz dazu besteht bei einem DRAM eine Speicherzelle
oft aus einem einzigen Transistor und einem einzigen Konden
sator, wobei die Speicherzellendaten in dem Kondensator ge
speichert werden. Da der Kondensator aus einem Halbleitersub
strat hergestellt und von seiner Umgebung nicht vollständig
elektrisch isoliert ist, kann ein Leckstrom um den Kondensa
tor herum auftreten, wodurch die in dem Kondensator der Spei
cherzelle gespeicherten Daten beschädigt werden. Folglich ist
ein Auffrischvorgang bei einem DRAM erforderlich, um die Da
ten in der Speicherzelle periodisch zu erneuern.
Ein solcher Auffrischvorgang wird im allgemeinen gemäß dem
folgenden Prozeß durchgeführt. Anfänglich werden eine oder
mehrere Wortleitungen sequentiell ausgewählt. Die in den Kon
densatoren der mit den ausgewählten Wortleitungen gekoppelten
Speicherzellen gespeicherten Daten werden mit einem Lesever
stärker verstärkt und dann in die jeweiligen Speicherkonden
satoren wieder eingespeichert.
Die in den Speicherzellen gespeicherten Daten werden durch
diesen Prozeß des Auffrischens ohne Beschädigung erhalten. Um
die gespeicherten Daten fortwährend zu erhalten, muß der Pro
zeß des Auffrischens in vorbestimmten Zeitabständen durchge
führt werden, die als Auffrischzyklen bezeichnet werden.
Ein konventioneller Auffrischzyklus wird durch Auffrischan
forderungen von einem externen Prozessor bestimmt. Der zeit
liche Verlauf des Auffrischzyklus ist durch einen Zähler be
stimmt, der in einem Oszillator vorgesehen ist. Der Zähler
erzeugt Teilungssignale mit Teilungsraten, die das Vielfache
einer Zweierpotenz, d. h. x2, x4, x8, x16, . . ., eines Takt
zyklus sind, indem die Taktsignale des Oszillators geteilt
werden.
Der Auffrischzyklus ist dann durch das Auswählen eines der
Teilungssignale in Abhängigkeit von den Eigenschaften einer
DRAM-Zelle und einer Chip-Architektur bestimmt. Beispielswei
se sei angenommen, dass die Auffrischung mit einem Auffrisch
zyklus von 8 λ in Bezug auf den Taktzyklus λ des Oszillators
durchgeführt wird. Wenn die Länge des Auffrischzyklus auf
grund der Eigenschaften der DRAM-Zelle erhöht werden muß,
wird der Auffrischzyklus auf 16 λ verlängert. Wenn die Länge
eines Auffrischzyklus erhöht werden muß, kann nur 16 λ, ein
Vielfaches von 8 λ, ausgewählt werden, da es nicht möglich
ist, einen Auffrischzyklus zwischen 8 λ und 16 λ auszuwählen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine flexiblere
Zählerschaltung sowie eine flexiblere Auffrischsteuerungs
schaltung zu schaffen. Mit der Erfindung soll auch ein fle
xibleres Verfahren zum Auffrischen von Daten angegeben wer
den.
Zur Lösung des der Erfindung zugrunde liegenden Problems ist
eine Zählerschaltung zum Empfangen eines Taktsignals und zum
Erzeugen eines Zählersignals mit einer vorbestimmten Tei
lungsrate in Bezug auf das Taktsignal vorgeschlagen, die fol
gendes aufweist: einen Teiler zum Teilen des Taktsignals und
zum Erzeugen mehrerer Teilungssignale, ein Register zum Aus
wählen der Teilungsrate und einen Zählersignalgenerator zum
Empfangen der Teilungssignale und zum Erzeugen des Zähler
signals, wenn eines der Teilungssignale zu einem in dem Re
gister gespeicherten Teilungswert passt, wobei der Teilungs
wert die Teilungsrate anzeigt. Die Teilungssignale entspre
chen vorzugsweise ganzzahligen Vielfachen des Taktsignals.
Besonders vorzuziehen ist, wenn die Teilungssignale dem Viel
fachen von zwei des Taktsignals entsprechen. Die Zählerschal
tung ist in der Lage, Teilungsraten in Bezug auf ein Taktsig
nal zu steuern. Eine solche Schaltung ermöglicht es, eine
Veränderung des Auffrischzyklus fein abzustimmen, so dass ein
Zyklus jeder Größe, d. h. x1, x2, x3, x4, . . ., ausgewählt wer
den kann, anstatt beim Auswählen der Auffrischzyklen ledig
lich einen Zyklus auswählen zu können, der ein Vielfaches ei
ner Zweierpotenz, d. h. x2, x4, x8, x16, . . ., des Taktzyklus
des Oszillators beträgt.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem wird auch mit ei
ner Auffrischsteuerungsschaltung zum Steuern von Auffrisch
zyklen für das Auffrischen von in Speicherzellen gespeicher
ten Daten gelöst, die folgendes aufweist: einen Auffrischzäh
ler zum Erzeugen mehrerer Frequenzteilungssignale durch Tei
len eines Taktsignals in Reaktion auf ein Auffrischsignal zum
Führen eines Auffrischvorgangs und einen Auffrischaktivie
rungssignalgenerator zum Erzeugen eines Auffrischaktivie
rungssignals, das dem Auffrischzyklus zugeordnet ist, gemäß
in einem Register gespeicherter Werte. Die Frequenz
teilungssignale entsprechen vorzugsweise ganzzahligen Vielfa
chen des Taktsignals, und in besonders vorteilhafter Weise
entsprechen Sie Vielfachen von zwei des Taktsignals. Mit der
Auffrischsteuerungs-Schaltung kann eine Änderung der Auf
frischzyklen durch Verwendung der Zählerschaltung gesteuert
werden.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem wird auch durch
ein Verfahren zum Auffrischen von Daten mit folgenden Schrit
ten gelöst: (a) Erzeugen eines Auffrischsignals zum Anstoßen
des Auffrischvorgangs, (b) Aktivieren eines Auffrischzählers
in Reaktion auf das Auffrischsignal zum Erzeugen mehrerer
Frequenzteilungssignale mit vorbestimmten Teilungsraten in
Bezug auf das Taktsignal, (c) Erzeugen eines Auffrischakti
vierungssignals während die Frequenzteilungssignale gleich zu
in einem Register gespeicherten Teilungswerten sind und (d)
Initialisieren des Auffrischzählers durch Erzeugen eines Auf
frischrücksetzsignals mit einer vorbestimmten Pulsbreite in
Reaktion auf das Auffrischaktivierungssignal, worin der Auf
frischvorgang durch ein Auffrischaktivierungssignal in einem
Auffrischzyklus durch Wiederholen der Schritte (a) bis (d)
durchgeführt wird. Das Verfahren zum Auffrischen von Daten
wird von der Auffrischsteuerungsschaltung angewendet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind mehr verschiedene Auf
frischzyklen verfügbar, da der Auffrischzyklus durch die in
dem Register gespeicherten Werte bestimmt ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung er
geben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beige
fügten Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Auffrischsteuerungsschaltung gemäß einer bevor
zugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 den Auffrischzähler der Fig. 1,
Fig. 3 den Auffrischaktivierungssignalgenerator der Fig. 1,
Fig. 4 die Auffrischrücksetzeinheit der Fig. 1 und
Fig. 5 ein Zeitverlaufsdiagramm, das einen Betrieb der Auf
frischsteuerungschaltung der Fig. 1 verdeutlicht.
Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen detaillierter beschrieben, in denen
eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt ist. In den Zeich
nungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen in verschiedenen
Zeichnungen das gleiche Element.
In dieser Beschreibung wird ein DRAM beschrieben. Dieser DRAM
enthält Speicherblöcke, die aus mehreren in Zeilen und Spal
ten angeordneten Speicherzellen bestehen, und eine Auffrisch
steuerungsschaltung. Die Auffrischsteuerungsschaltung be
stimmt einen Auffrischzyklus und führt einen Auffrischvorgang
durch.
Fig. 1 zeigt eine Auffrischsteuerungsschaltung gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Unter
Bezugnahme auf die Fig. 1 weist eine Auffrischsteuerungs
schaltung 10 einen Auffrischzähler 20, einen Auffrischakti
vierungssignalgenerator 30 und eine Auffrischrücksetzeinheit
50 auf.
Der Auffrischzähler 20 empfängt ein Taktsignal OSC, das von
einem in ein DRAM eingebauten Oszillator (nicht dargestellt)
erzeugt wird. Der Auffrischzähler 20 teilt dann das Taktsig
nal OSC in Reaktion auf ein Auffrischsignal REF, das einen
Auffrischvorgang anzeigt, und erzeugt mehrere Teilungssignale
x2, x4, x8, x16 und x32. Vorzugsweise erzeugt der Oszillator
(nicht dargestellt) periodisch das Taktsignal OSC unter Ver
wendung einer Rückkopplungsmethode, die vom Fachmann leicht
realisiert werden kann. Daher wird auf eine detaillierte Be
schreibung der Struktur und des Betriebs des Oszillators in
der vorliegenden Beschreibung verzichtet.
Das Taktsignal OSC kann auch ein externes Taktsignal sein,
das von außerhalb des DRAM bereitgestellt wird, anstatt von
einem in den DRAM eingebauten Oszillator (nicht dargestellt)
bereitgestellt zu werden. Die Anzahl der Teilungssignale x2,
x4, x8, x16 und x32 kann ebenfalls variieren. Im Sinne einer
einfacheren Erklärung wird bei der vorliegenden Ausführungs
form ein Beispiel mit fünf Teilungssignalen x2, x4, x8, x16
und x32 beschrieben.
Fig. 2 zeigt den Auffrischzähler 20 der Fig. 1 im Detail. Un
ter Bezugnahme auf die Fig. 2 weist der Auffrischzähler 20
mehrere Teiler 21, 22, 23, 24 und 25 zum Teilen des Taktsig
nals OSC in Reaktion auf ein Auffrischfreigabesignal ENAB
auf, das in Reaktion auf ein Auffrischrücksetzsignal RESET
und ein Auffrischsignal REF erzeugt wird. Das Auffrischrück
setzsignal RESET unterdrückt oder aktiviert den Betrieb des
Auffrischzählers 20. Das Auffrischfreigabesignal ENAB steigt
in Reaktion auf ein logisch hohes Auffrischrücksetzsignal
RESET zum Aktivieren des Auffrischzählers 20 und ein logisch
hohes Auffrischsignal REF zum Führen des Auffrischvorgangs
auf ein logisch hohes Niveau an. Wenn das Auffrischfreigabe
signal ENAB auf einen logisch hohen Pegel ansteigt, gibt es
den Betrieb der mehreren Teiler 21, 22, 23, 24 und 25 frei.
Die Teiler 21, 22, 23, 24 bzw. 25 weisen einen 1/2-
Frequenzteiler 21, einen 1/4-Frequenzteiler 22, einen 1/8-
Frequenzteiler 23, einen 1/16-Frequenzteiler 24 bzw. einen
1/32-Frequenzteiler 25 auf.
Der 1/2-Frequenzteiler 21 wird aktiviert, wenn das Auffrisch
freigabesignal ENAB auf dem logisch hohen Pegel ist, und er
erzeugt ein 1/2-Frequenzteilungssignal x2, dessen Zyklus das
Doppelte des Zyklus des Taktsignals OSC beträgt. Der Betrieb
des 1/2-Frequenzteiles 21 ist wie folgt.
Wenn das Auffrischfreigabesignal ENAB auf einem logisch hohen
Pegel ist, wird ein erstes Übertragungsgatter TG1 in Reaktion
auf die ansteigende Flanke des Taktsignals OSC eingeschaltet.
Zu diesem Zeitpunkt wird der logische Pegel eines Knotens NB,
z. B. ein logisch hoher Pegel, zu einem Knoten NA über einen
ersten Speicher LAT1 und einen ersten Invertierer INV1 über
tragen. Zusätzlich wird ein zweites Übertragungsgatter TG2 in
Reaktion auf die fallende Flanke des Taktsignals OSC einge
schaltet, wodurch der logische Pegel des Knotens NB auf ein
logisch niedriges Niveau fällt. Zu diesem Zeitpunkt wird das
erste Übertragungsgatter TG1 ausgeschaltet, und der logisch
niedrige Pegel des Knotens NB wird nicht zu dem Knoten NA ü
bertragen. Der Knoten NA steigt daher bei der ansteigenden
Flanke des Taktsignals OSC auf den logisch hohen Pegel des
Knotens NB. Der logisch hohe Pegel des Knotens NB wird dann
mit der fallenden Flanke des Taktsignals OSC in den logisch
niedrigen Pegel invertiert. Schließlich erhält das 1/2-
Frequenzteilungssignal x2 durch einen zweiten Inverter INV2
einen logisch hohen Pegel.
Der logisch niedrige Pegel des Knotens NB wird auch zu dem
ersten Übertragungsgatter TG1 übertragen. Der Knoten NA fällt
dann mit der steigenden Flanke des Taktsignals OSC auf ein
logisch niedriges Niveau, und der Knoten NB steigt mit der
fallenden Flanke des Taktsignals OSC auf ein logisch hohes
Niveau. Das 1/2-Frequenzteilungssignal x2 erhält einen lo
gisch niedrigen Pegel, und als Ergebnis ist ein Zyklus des
1/2-Frequenzteilungssignals x2 realisiert. Als Ergebnis die
ses Vorgangs wird das 1/2-Frequenzteilungssignal x2 mit jeder
abfallenden Flanke des Taktsignals OSC zyklisch wiederholt
und daher ist ein Zyklus des 1/2-Frequenzteilungssignals x2
gleich zu 2 Zyklen des Taktsignals OSC.
Der 1/4-Frequenzteiler 22 wird durch den logisch hohen Pegel
des Auffrischfreigabesignals ENAB aktiviert und erzeugt ein
1/4-Frequenzteilungssignal x4, wobei ein Zyklus hiervon
gleich zu zwei Zyklen des 1/2-Frequenzteilungssignals x2 ist.
Der Betrieb des 1/4-Frequenzteilers 22 ist nur dahingehend
von dem Betrieb des 1/2-Frequenzteilers 21 verschieden, dass
das 1/2-Frequenzteilungssignal x2 anstelle des Taktsignals
OSC als Eingangssignal verwendet wird. Auf eine Beschreibung
des Betriebs des 1/4-Frequenzteilers 22 wird daher verzich
tet. Der 1/4-Frequenzteiler 22 wird zyklisch mit jeder abfal
lenden Flanke des 1/2-Frequenzteilungssignals x2 betrieben,
und auf diese Weise sind vier Zyklen des 1/4-
Frequenzteilungssignals x4 gleich zu einem Zyklus des Takt
signals OSC.
Der 1/8-Frequenzteiler 23, der 1/16-Frequenzteiler 24 und der
1/32-Frequenzteiler 25 arbeiten in ähnlicher Weise wie der
1/4-Frequenzteiler 22 und unterscheiden sich nur bezüglich
ihres Eingangssignals. Der einzige Unterschied zwischen dem
Betrieb des 1/8-Frequenzteilers 23, des 1/16-Frequenzteilers
24 und des 1/32-Frequenzteilers 25 und dem Betrieb des 1/4-
Frequenzteilers 22 ist die Länge ihrer Zyklen, so dass auf
eine Beschreibung des Betriebs des 1/8-Frequenzteilers 23,
des 1/16-Frequenzteilers 24 und des 1/32-Frequenzteilers 25
ebenfalls verzichtet wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 empfängt der Auffrischzähler
20 das Taktsignal OSC von einem Oszillator (nicht gezeigt)
innerhalb des DRAM oder von außerhalb des DRAM. Der Auf
frischzähler 20 teilt dann das Taktsignal OSC in Reaktion auf
das Auffrischsignal REF zum Führen des Auffrischvorgangs und
erzeugt mehrere Frequenzteilungssignale x2, x4, x8, x16 und
x32. Die mehreren Frequenzteilungssignale x2, x4, x8, x16 und
x32 werden in den Auffrischaktivierungssignal-Generator 30
eingegeben, der wiederum ein Auffrischaktivierungssignal ACT
zum Durchführen des Auffrischvorgangs erzeugt.
Fig. 3 zeigt den Auffrischaktivierungssignalgenerator 30 der
Fig. 1. Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 weist der Auffrisch
aktivierungssignalgenerator 30 mehrere Register 31, 32, 33
und 34 auf, und er erzeugt das Auffrischaktivierungssignal
ACT mit einem vorbestimmten Auffrischzyklus gemäß den in den
Registern 31, 32, 33 und 34 gespeicherten Werten. Auch wenn
sich die Anzahl der Register 31, 32, 33 und 34 ändern kann,
wird zur einfacheren Erklärung bei der vorliegenden Erfindung
ein Beispiel mit vier Registern 31, 32, 33 und 34 beschrie
ben.
Der Auffrischaktivierungssignalgenerator 30 weist die Regis
ter 31, 32, 33 und 34, mehrere Komparatoren 41, 42, 43 und 44
und eine Gatterschaltung 46 auf. Die Komparatoren 41, 42, 43
bzw. 44 vergleichen die in den Registern 31, 32, 33 bzw. 34
gespeicherten Werte mit den Frequenzteilungssignalen x2, x4,
x8, x16 bzw. x32. Die Gatterschaltung 46 kombiniert die Aus
gangssignalwerte der Komparatoren 41, 42, 43 und 44.
Die Register 31, 32, 33 und 34 weisen jeweils eine Sicherung
FSi (mit i = 1 bis 4) auf und speichern in Reaktion auf ein
Einschaltsignal SVCC einen vorbestimmten Wert gemäß einem Zu
stand der jeweiligen Sicherung FSi, nämlich ob die Sicherun
gen gesperrt oder nicht gesperrt sind. Das Einschaltsignal
SVCC ist vorzugsweise auf einem logisch niedrigen Pegel, bevor
eine Energieversorgungsspannung Vcc einen konstanten Span
nungspegel, z. B. 5 V, erreicht und steigt auf einen logisch
hohen Pegel, wenn die Energieversorgungsspannung Vcc ihren
konstanten Spannungspegel erreicht.
Unter der Annahme, dass die in dem ersten, zweiten, dritten
bzw. vierten Register 31, 32, 33, 34 gespeicherten Werte "0",
"1", "1" bzw. "0" betragen, d. h. 0110, sind die erste Siche
rung FS1 in dem ersten Register 31 und die vierte Sicherung
FS4 in dem vierten Register 34 nicht gesperrt, und die zweite
Sicherung FS2 in dem zweiten Register 32 und die dritte Si
cherung FS3 in dem dritten Register 33 sind gesperrt.
Der Vorgang des Speicherns einer logischen "0" in dem ersten
Register 31 wird nun beschrieben. Anfänglich ist die erste
Sicherung FS1 nicht gesperrt. In einem Anfangsstadium des
Einschaltens steigt in dem ersten Register 31 ein dritter
Knoten NC in Reaktion auf den logisch niedrigen Pegel des an
fänglichen Einschaltsignals SVCC auf einen logisch hohen Pe
gel. Ein Transistor TN1 wird in Reaktion auf den logisch ho
hen Pegel des dritten Knotens NC eingeschaltet. Ein Knoten ND
fällt auf einen logisch niedrigen Pegel. Der logisch niedrige
Pegel des dritten Knotens ND erzeugt dann einen logisch hohen
Pegel mit dem ersten Registerwert REG1 über einen dritten In
vertierer INV3. Der logisch hohe Pegel des ersten Register
werts REG1 wird dann über einen durchgeschalteten Transistor
TN2 und den dritten Invertierer INV3 zurückgeführt. Auf diese
Weise werden der logisch niedrige Pegel des Knotens ND und
der logisch hohe Pegel des ersten Registerwerts REG1 auf
rechterhalten.
In einem späteren Stadium des Einschaltvorgangs fällt auch
der dritte Knoten NC in Reaktion auf den logisch hohen Pegel
des Einschaltsignals SVCC auf einen logisch niedrigen Pegel.
Ein Transistor TP1 wird dann in Reaktion auf den logisch
niedrigen Pegel des dritten Knotens NC eingeschaltet und der
Knoten ND steigt durch den Transistor TP1 und die erste Siche
rung FS1 auf einen logisch hohen Pegel. Der logisch hohe Pe
gel des Knotens ND erzeugt durch den Invertierer INV3 einen
logisch niedrigen Pegel des ersten Registerwerts REG1. Der
erste Registerwert REG1, der in dem ersten Register 31 ge
speichert ist, beträgt daher "0".
Der Vorgang des Speicherns einer "1" in dem zweiten Register
32 wird im folgenden beschrieben. Zunächst wird die zweite
Sicherung FS2 gesperrt, bevor die Energieversorgungsspannung
VCC angelegt wird. Im anfänglichen Stadium des Einschaltens
ist der Knoten NC' auf einem logisch hohen Pegel, der Knoten
ND' ist auf einem logisch niedrigen Pegel und der zweiten Re
gisterwert REG2 ist auf einem logisch hohen Pegel. In einem
späteren Stadium des Einschaltens fällt der Knoten NC' in Re
aktion auf den logisch hohen Pegel des Einschaltsignals SVCC
auf ein logisch niedriges Niveau, und der Transistor TP1'
wird in Reaktion auf den logisch niedrigen Pegel des Knotens
NC' eingeschaltet. Da jedoch die zweite Sicherung FS2 ge
sperrt ist, wird die Energieversorgungsspannung VCC nicht mit
dem Knoten NC' verbunden, und so wird der Knoten ND' auf sei
nem vorherigen logisch niedrigen Pegel gehalten, nämlich sei
nem logischen Pegel in dem anfänglichen Stadium des Einschal
tens. Der logisch hohe Pegel des zweiten Registerwerts REG2
wird also durch einen eingeschalteten Transistor TN2' und den
Invertierer INV3' aufrechterhalten. Der zweite Registerwert
REG2, der in dem zweiten Register 32 gespeichert ist, beträgt
daher "1".
Da der Vorgang des Speicherns einer "1" in einem dritten Re
gister 33 gleich wie der Vorgang des Speicherns einer "1" in
dem zweiten Register 32 ist, und der Vorgang des Speicherns
einer "0" in einem vierten Register 34 der gleiche ist wie
der Vorgang des Speicherns einer "0" in dem ersten Register
32, wird auf eine Beschreibung des Betriebs der Register 33
und 34 verzichtet.
Wie zuvor erläutert speichern das erste, zweite, dritte und
vierte Register 31, 32, 33 und 34 zusammen den Wert 0110 des
ersten, zweiten, dritten bzw. vierten Registerwerts REGi (mit
i = 1 bis 4) entsprechend dem Zustand der Sicherungen FSi
(mit i = 1 bis 4), nämlich ob die Sicherungen gesperrt oder
nicht gesperrt sind, in Reaktion auf den logisch hohen Pegel
des Einschaltsignals SVCC.
Die Registerwerte REGi (mit i = 1 bis 4) können anstelle der
Sicherungen in dem ersten, zweiten, dritten und vierten Re
gister 31, 32, 33 und 34 durch den Modusregistersatz (MDS)
gesetzt werden. Das MDS stellt einen Mechanismus für die An
passung des Verhaltens der SDRAMS bereit und kann durch einen
Fachmann leicht realisiert werden.
Hiernach werden der erste, zweite, dritte bzw. vierte Regis
terwert REGT (mit i = 1 bis 4) in die Komparatoren 41, 42, 43
bzw. 44 eingegeben und mit den Frequenzteilungssignalen x2,
x4, x8, x16 bzw. x32 verglichen. Die Komparatoren 41, 42, 43
und 44 weisen vorzugsweise exklusive ODER-Gatter G1, G2, G3
und G4 auf.
Der erste Komparator 41 erzeugt einen logisch hohen Pegel am
Ausgang des exklusiven ODER-Gatters G1, wenn der logische Pe
gel des periodisch erzeugten 1/4-Frequenzteilungssignals x4
gleich zu dem ersten Registerwert REG1 ist, nämlich "0", und
er erzeugt einen logisch niedrigen Pegel während jedes ande
ren Zeitraums. Der zweite Komparator 42 erzeugt einen logisch
hohen Pegel am Ausgang des exklusiven ODER-Gatters G2, wenn
der logische Pegel das periodisch erzeugten 1/8-Frequenz
teilungssignals x8 gleich zu dem zweiten Registerwert REG2
ist, nämlich "1", und er erzeugt einen logisch niedrigen Pe
gel während jedes anderen Zeitraums. Der dritte Komparator 43
erzeugt einen logisch hohen Pegel am Ausgang des exklusiven
ODER-Gatters G3, wenn der logische Pegel des periodisch er
zeugten 1/16-Frequenzteilungssignals 16 gleich dem dritten
Registerwert REG3 ist, nämlich "1", und er erzeugt einen lo
gisch niedrigen Pegel während jedes anderen Zeitraums. Der
vierte Komparator 44 erzeugt einen logisch hohen Pegel am
Ausgang des exklusiven ODER-Gatters G4, wenn der logische Pe
gel des periodisch erzeugten 1/32-Frequenzteilungssignals 32
gleich zu dem vierten Registerwert REG4 ist, nämlich "0", und
er erzeugt einen logisch niedrigen Pegel während jedes ande
ren Zeitraums.
Die Ausgangssignale der exklusiven ODER-Gatter Gi (mit i = 1
bis 4) werden in eine Gatterschaltkreiseinheit 46 eingegeben
und erzeugen ein Auffrischaktivierungssignal ACT, das dazu
verwendet wird, einen Auffrischvorgang zu bewirken. In der
Gatterschaltkreiseinheit 46 liegt das Ausgangssignal des
NAND-Gatters G5 mit vier Eingängen auf einem logisch niedri
gen Pegel, wenn das 1/4-Frequenzteilungssignal 4 gleich zu
REG1 ist, nämlich "0", das 1/8-Frequenzteilungssignal 8
gleich zu REG2 ist, nämlich "1", das 1/16-Frequenz
teilungssignal 16 gleich zu REG3 ist, nämlich "1", und das
1/32-Frequenteilungssignal 32 gleich zu REG4 ist, nämlich
"0", was die Ausgangssignale der Komparatoren 41, 42, 43 und
44 betrifft. Der logisch niedrige Pegel des Ausgangssignals
des NAND-Gatters G5 mit vier Eingängen erzeugt dann einen lo
gisch hohen Pegel des Auffrischaktivierungssignals ACT durch
einen Invertierer INV4. Der logisch hohe Pegel des Auffrisch
aktivierungssignals ACT bewirkt den Auffrischvorgang.
Wenn im Gegensatz dazu die den Registern 31, 32, 33 bzw. 34
zugeordneten Frequenzteilungssignale x4, x8, x16 bzw. x32
nicht gleich dem ersten, zweiten, dritten bzw. vierten Regis
terwerten 0110 sind, erzeugt die Gatter-Schaltkreiseinheit 46
das Auffrischaktivierungssignal ACT mit einem logisch niedri
gen Pegel, wodurch der Auffrischvorgang gestoppt wird.
Unter erneuter Bezugnahme auf die Fig. 1 wird das Auffrisch
aktivierungssignal ACT in die Auffrischrücksetzeinheit 50
eingegeben und erzeugt ein Auffrischrücksetzsignal RESET, um
den Auffrischzähler 20 zurückzusetzen. Fig. 4 zeigt die Auf
frischrücksetzeinheit 50.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 weist die Auffrischrücksetz
einheit 50 drei in Reihe geschaltete Invertierer INVA, INVB
und INVC sowie ein NOR-Gatter G10 und einen Invertierer INV4
auf. Die drei in Reihe geschalteten Invertierer INVA, INVB
und INVC empfangen das Auffrischaktivierungssignal ACT als
Eingangssignal. Das NOR-Gatter G10 empfängt das Ausgangssig
nal des Invertierers INVC und das Auffrischaktivierungssignal
ACT als seine Eingangssignale. Der Invertierer INV4 empfängt
als Eingangssignal das Ausgangssignal des NOR-Gatters G10,
und er erzeugt das Auffrischrücksetzsignal RESET.
Wenn das Auffrischaktivierungssignal ACT von einem logisch
hohen Pegel auf einen logisch niedrigen Pegel gebracht wird,
wird der logisch niedrige Pegel des Auffrischaktivierungssig
nals ACT direkt auf einen Eingang des NOR-Gatters G10 gelegt,
und der logisch hohe Pegel des Ausgangssignals des Invertie
rers INVC wird auf den anderen Eingang des NOR-Gatters G10 ge
legt. Der logisch hohe Pegel des Invertierers INVC, der durch
die drei Invertierer INVA, INVB und INVCC geht, wird verzö
gert. Das Ausgangssignal des NOR-Gatters G10 liegt auf dem
logisch hohen Pegel und hat eine Pulsbreite, die durch die
Verzögerungszeit zwischen dem logisch niedrigen Pegel des
Auffrischaktivierungssignals ACT und dem logisch hohen Pegel
des Invertierers INVC definiert ist.
Das Auffrischrücksetzsignal RESET hat die gleiche Pulsbreite
und erhält einen logisch niedrigen Pegel, indem es durch den
Invertierer INV4 geht. Der logisch niedrige Pegel des Auf
frischrücksetzsignals RESET wird in den Auffrischzähler 20
der Fig. 2 eingegeben und deaktiviert das Auffrischfreigabe
signal ENAB auf den logisch niedrigen Pegel. Dies hält den
Vorgang der Frequenzteiler 21, 22, 23, 24 und 25 an und ini
tialisiert dann den Auffrischzähler 20.
Fig. 5 ist ein Zeitverlaufsdiagramm, das den Betrieb der Auf
frischsteuerungsschaltung der Fig. 1 verdeutlicht. Unter Be
zugnahme auf die Fig. 5 wird das Taktsignal OSC mit dem Zyk
lus λ von dem Oszillator (nicht gezeigt) in die Auffrisch
steuerungsschaltung 10 der Fig. 1 eingegeben. Das Taktsignal
OSC wird eingegeben, während ein logisch hoher Pegel des Auf
frischsignals REF zum Führen des Auffrischvorgangs und ein
logisch hoher Pegel des Auffrischrücksetzsignals RESET vor
liegen. Die mehreren Frequenzteiler 21, 22, 23, 24 und 25 in
dem Auffrischzähler 20 werden dann aktiviert und erzeugen die
Frequenzteilungssignale x2, x4, x8, x16 und x32. Das Auf
frischaktivierungssignal ACT wird dann mit einem logisch ho
hen Pegel erzeugt, solange die Frequenzteilungssignale x4,
x8, x16 und x32, die den Registern 31, 32, 33 und 34 zugeord
net sind, gleich zu den gespeicherten Registerwerten sind, in
diesem Beispiel 0110.
Wenn ein Übergang des Auffrischaktivierungssignals ACT vom
logisch hohen Pegel auf einen logisch niedrigen Pegel statt
findet, wird das Auffrischrücksetzsignal mit einem logisch
niedrigen Pegel und einer vorbestimmten Pulsbreite erzeugt.
Der logisch niedrige Pegel des Auffrischrücksetzsignals RESET
stoppt den Betrieb der Frequenzteiler 21, 22, 23, 24 und 25
der Fig. 2 und initialisiert den Auffrischzähler 20 der Fig.
2.
In der Auffrischsteuerungsschaltung 10 der Fig. 1 werden die
mehreren Teiler 21, 22, 23, 24 und 25 in dem Auffrischzähler
20 der Fig. 2 fortlaufend aktiviert und erzeugen die Fre
quenzteilungssignale x2, x4, x8, x16 und x32. Das Auffrisch
aktivierungssignal ACT wird mit einem logisch hohen Pegel er
zeugt, solange die Frequenzteilungssignale x4, x8, x16 bzw.
x32, die den Registern 31, 32, 33 bzw. 34 der Fig. 3 zugeord
net sind, gleich den gespeicherten Registerwerten sind, näm
lich 0110 in diesem Beispiel.
Bei der beschriebenen Ausführungsform hat das Auffrischakti
vierungssignal ACT durch wiederholtes Ausführen des zuvor be
schriebenen Vorgangs einen Zyklus von 14 λ in Bezug auf den
Zyklus λ des Taktsignals OSC, wobei die Zahl 14 sich aus den
gespeicherten Registerwerten 0110 ergibt. Die Zykluszeit des
Auffrischaktivierungssignals ACT erhält man wie folgt.
Die gespeicherten Registerwerte, 0110 bei dem gezeigten Bei
spiel, werden mit den Frequenzteilungssignalen x4, x8, x16
bzw. x32 verglichen, wobei das x2 Frequenzteilungssignal als
Default behandelt wird. Der Registerwert stellt folglich tat
sächlich die ersten vier Stellen einer fünfstelligen binären
Zahl dar, wobei die letzte Stelle "0" ist, das bedeutet, dass
"0110" tatsächlich "01100" oder einem Wert von 12 λ ent
spricht. Dieser Wert wird dann auf die Breite des ACT-
Signals, nämlich 2 λ bei der bevorzugten Ausführungsform, ad
diert, um die Zykluszeit von 14 λ zu erhalten. Da der äquiva
lente Registerwert von "00000" bis "11110", d. h. 0 bis 30
betragen kann, kann die sich ergebende Zykluszeit von 2 λ bis
zu 30 λ betragen.
Bei alternativen Ausführungsformen kann ein fünftes Register
verwendet werden, um dem x2-Frequenzteilungssignal zugeordnet
zu werden, und die Breite des ACT-Signals würde vorzugsweise
auf 1 λ eingestellt werden. In diesem Fall kann der erweiterte
Registerwert von "00000" bis zu "11111" betragen, d. h. 0 bis
31, so dass sich eine abschließende Zykluszeit von 1 λ bis 32 λ
ergibt.
Das Auffrischaktivierungssignal ACT kann daher einen der 16
Zyklen, nämlich 2 λ, 4 λ, 6 λ, . . .32 λ, gemäß den in den Regis
tern 31, 32, 33 und 34 gespeicherten Werten haben. Bei der
vorliegenden Ausführungsform ist ein Beispiel mit vier Regis
tern 31, 32, 33 und 34 beschrieben. Wenn fünf Register be
nutzt würden, könnte das Auffrischaktivierungssignal ACT auf
einen aus 32 Zyklen eingestellt werden, nämlich 1 λ, 2 λ, 3 λ,
. . .32 λ.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht daher verschiedene Auf
frischzyklen 1 λ, 2 λ, 3 λ, . . . 32 λ, die gemäß den in den Regis
tern der Erfindung gespeicherten Werten ausgewählt werden.
Weiterhin verwendet die Erfindung die Frequenzteilungssignale
x2, x4, x8, x16 und x32, die durch Multiplizieren des Takt
zyklus λ mit Zweierpotenzen erzeugt werden und die bei kon
ventioneller Technologie als Auffrischzyklen verwendet wer
den. Es ist daher möglich, den Auffrischzyklus zu steuern.
Ein Beispiel des Steuerns des Auffrischzyklus des Auffrisch
aktivierungssignals der vorliegenden Erfindung wurde zuvor
beschrieben. Dieses Beispiel dient zum Einstellen eines spe
zifischen Auffrischzyklus für den Auffrischvorgang bei einer
Zählerschaltung mit einem Zählersignal mit einer vorbestimm
ten Teilungsrate in Bezug auf den Zyklus des Taktsignals, das
von außerhalb empfangen wurde. Es ist aus der Beschreibung
und den zuvor gegebenen Beispielen ersichtlich, dass die Tei
lungsrate entsprechend den in einem Register gespeicherten
Werten, das in die Zählerschaltung eingebaut ist, gesteuert
werden kann.
Während die Erfindung speziell in Bezug auf bevorzugte Aus
führungsformen beschrieben wurde, ist für den Fachmann leicht
einzusehen, dass zahlreiche Änderungen in Gestalt und Einzel
heiten durchgeführt werden können, ohne den Rahmen der Erfin
dung, wie er durch die angefügten Ansprüche definiert ist, zu
verlassen.
Claims (12)
1. Zählerschaltung zum Empfangen eines Taktsignals und
zum Erzeugen eines Zählersignals mit einer vorbestimmten Tei
lungsrate in Bezug auf das Taktsignal,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zählerschaltung folgendes aufweist:
- - einen Teiler (21, 22, 23, 24, 25) zum Teilen des Taktsignals und zum Erzeugen mehrerer Teilungssignale,
- - ein Register (31, 32, 33, 34) zum Auswählen der Teilungsrate und
- - einen Zählersignalgenerator zum Empfangen der Teilungssigna le und zum Erzeugen des Zählersignals, wenn eines der Tei lungssignale zu einem in dem Register (31, 32, 33, 34) ge speicherten Teilungswert passt, wobei der Teilungswert die Teilungsrate anzeigt.
2. Zählerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass das Register (31, 32, 33, 34) mehrere Sicherungen
(FS1, FS2, FS3, FS4) aufweist und die Teilungsrate durch Detek
tieren, ob die Sicherungen (FS1, FS2, FS3, FS4) ein- oder ausge
schaltet sind, bestimmt wird.
3. Zählerschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Zählerschaltung eine Zählerrücksetz
schaltung zum Unterdrücken des Betriebs der Teiler (21, 22,
23, 24, 25) und zum Initialisieren des Betriebs der Teiler
(21, 22, 23, 24, 25) aufweist.
4. Auffrischsteuerungsschaltung zum Steuern von Auf
frischzyklen für das Auffrischen von in Speicherzellen gespei
cherten Daten,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Auffrischsteuerungsschaltung folgendes aufweist:
- - einen Auffrischzähler (20) zum Erzeugen mehrerer Frequenz teilungssignale durch Teilen eines Taktsignals in Reaktion auf ein Auffrischsignal zum Führen eines Auffrischvorgangs und
- - einen Auffrischaktivierungssignalgenerator (30) zum Erzeugen eines Auffrischaktivierungssignals, das dem Auffrischzyklus zugeordnet ist, gemäß in einem Register (31, 32, 33, 34) ge speicherter Werte.
5. Auffrischsteuerungsschaltung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass der Auffrischaktivierungssignalgenerator
(30) mehrere in dem Register (31, 32, 33, 34) gebildete Siche
rungen (FS1, FS2, FS3, FS4) aufweist, wobei die in dem Register
(31, 32, 33, 34) gespeicherten Werte dadurch bestimmt sind, ob
die Sicherungen (FS1, FS2, FS3, FS4) ein- oder ausgeschaltet
sind.
6. Auffrischsteuerungsschaltung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Auffrischaktivierungssignal
erzeugt wird, solange die Frequenzteilungssignale gleich zu in
dem Register (31, 32, 33, 34) gespeicherten Werten sind.
7. Auffrischsteuerungsschaltung nach einem der Ansprüche
4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Register ge
speicherten Werte durch einen Modusregistersatz (MDS) einge
stellt werden.
8. Auffrischsteuerungsschaltung nach einem der Ansprüche
4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffrischschaltung
eine Auffrischrücksetzeinheit (50) zum Unterdrücken des Be
triebs des Auffrischzählers (20) und zum Initialisieren des
Auffrischzählers (20) aufweist.
9. Auffrischzählerschaltung nach einem der Ansprüche 4
bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zählerschaltung nach
einem der Ansprüche 1 bis 3 vorgesehen ist.
10. Verfahren zum Auffrischen von in Speicherzellen ge
speicherten Daten,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
- a) Erzeugen eines Auffrischsignals (REF) zum Führen des Auf frischvorgangs,
- b) Aktivieren eines Auffrischzählers (20) in Reaktion auf das Auffrischsignal (REF) zum Erzeugen mehrerer Frequenztei lungssignale (x2, x4, x8, x16, x32) mit vorbestimmten Tei lungsraten in Bezug auf ein Taktsignal (OSC),
- c) Erzeugen eines Auffrischaktivierungssignals (ACT) solange die Frequenzteilungssignale (x4, x8, x16, x32) gleich zu in einem Register (31, 32, 33, 34) gespeicherten Teilungs werten sind und
- d) Initialisieren des Auffrischzählers (20) in Reaktion auf das Aktivierungssignal (ACT) durch Erzeugen eines Auf frischrücksetzsignals (RESET) mit einer vorbestimmten Pulsbreite,
11. Verfahren zum Auffrischen von in Speicherzellen ge
speicherten Daten nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die in dem Register (31, 32, 33, 34) gespeicherten Tei
lungswerte durch Detektieren, ob eine jeweilige von mehreren
Sicherungen (FS1, FS2, FS3, FS4) in dem Register (31, 32, 33,
34) gesperrt oder nicht gesperrt ist, bestimmt werden.
12. Verfahren zum Auffrischen von in Speicherzellen ge
speicherten Daten nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, dass die in dem Register gespeicherten Teilungswerte
durch einen Modusregistersatz (MDS) eingestellt werden.
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