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DE1002592B - Dauermagnetische Aufspannplatte - Google Patents

Dauermagnetische Aufspannplatte

Info

Publication number
DE1002592B
DE1002592B DED19456A DED0019456A DE1002592B DE 1002592 B DE1002592 B DE 1002592B DE D19456 A DED19456 A DE D19456A DE D0019456 A DED0019456 A DE D0019456A DE 1002592 B DE1002592 B DE 1002592B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping plate
cam
strips
clamping
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED19456A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Closset
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED19456A priority Critical patent/DE1002592B/de
Publication of DE1002592B publication Critical patent/DE1002592B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1546Stationary devices using permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Dauermagnetische Aufspannplatte Die Erfindung betrifft eine dauermagnetische Aufspantxplatte, und zwar vorzugsweise von der Art, bei der die Spannfläche gebildet wird aus einer engen Aneinanderreihung von Dauermagnet- und Weicheisenstreifen, deren Schmalseiten die Haftfläche für das ,bzw. die Werkstücke bilden. Die Dauermagnetstreifen bestehen bei Spannplatten dieser Art vorzugsweise aus oxydischem Werkstoff, und zwar auf der Basis Eisen(III)-oxyd-Bariumoxyd. Solche Spannplatten sind hervorragend geeignet für das Festspannen verhältnismäßig dünner Bleche und können beispielsweise mit besonderem Vorteil dort verwendet werden, wo es darauf ankommt, Bleche nebeneinander vorübergehend festzulegen, während eine Naht zwischen den Blechen geschweißt wird. Sie haben aber den Nachteil, daß sie nicht oder nur unter Anwendung komplizierter Mittel ausschaltbar gestaltet werden können. Die Haftkraft wirkt mithin ständig, und das Werkstück kann nur abgehoben werden, wenn von einem Ende her ein geringer Luftspalt zwischen Werkstück und Haftfläche erzeugt und man, diesen ständig vergrößernd, das Werkstück gewissermaßen zonenweise fortschreitend von der Haftfläche abhebt. Diese rein magnetisch bedingte und mechanischen Trennvorgängen schlechthin nicht vergleichbare Art des Ablösens der Werkstücke von der Haftfläche ist in vielen Anwendungsfällen nicht durchführbar, so beispielsweise auch bei dem obenerwähnten Anwendungsfall beim Zusammenschweißen von Blechen.
  • Zweck der Erfindung ist es, ein einfaches und wirksames Mittel anzugeben, das geeignet ist, die Loslösung von der Haftfläche zu erleichtern und zu mechanisieren. Zu diesem Zweck soll an einem stirnseitigen Ende der Streifen eine Hebeeinrichtung angeordnet werden. Sie besteht aus einem Kurvenkörper, der auf einer festgelagerten Achse angebracht und durch einen Hebel drehbar ist. Durch die Verdrehung hebt ein jetzt über die Haftfläche vorstehender Teil des Kurvenkörpers die Spannplatte einseitig vom Werkstück ab. Der Kurvenkörper kann als Exzenter, Nocken od. dgl. ausgebildet sein. Der Handgriff dient gleichzeitig dazu, die gelöste Spannplatte völlig abzuheben und beispielsweise an einem anderen Ort abzusetzen. Obwohl bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Hebelwirkung des beweglichen Handgriffes ausgenutzt wird, ist die Anordnung nicht vergleichbar mit bekannten Werkzeugen, die sich für das öffnen zugenagelter Kisten der Hebelwirkung eines Handgriffes bedienen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Außenleisten der Spannfläche einendig über diese hinaus verlängert und dienen als Lagerung für die Achse des Kurvenkörpers und des Handhebels. Der Erfindungsgedanke läßt sich in verschiedenen Ausführungsformen verwirklichen. In den Zeichnungen sind zwei bevorzugte Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt eine Aufsicht, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt der Abb. 1, Abb.3 einen senkrechten Querschnitt einer Ausführungsform und Abb. 4 eine weitere Ausführungsform in Aufsicht. Die Spannplatte besteht aus einer Aneinander reihung von Dauermagnetstreifen 1 und Weicheisenstreifen 2, deren Schmalseiten die Haftfläche für das Werkstück bilden. Die einzelnen Dauermagnetstreifen sind unterteilt in Dauermagnetkörper 1' mit entsprechenden Aussparungen für den Durchtritt von Schrauben 3, die das Paket von Dauermagnet- und Weicheisenstreifen durch . Verschrauben mit . den Außenleisten 4 zusammenhalten. An der eigentlichen Haftfläche 5 springen die Dauermagnete 1 gegenüber den Eisenstreifen, d. h. also den Polleisten 2 aus Weicheisen, zurück, und die dadurch entstehenden Vertiefungen sind zur Herstellung einer ebenen Haftfläche mit einer nicht ferromagnetischen Gußmasse, insbesondere aus Kunststoff, ausgegossen. Auch die Rückseite der Platte wird, wie bei 6 angedeutet, zweckmäßig in der gleichen Weise vergossen.
  • Die Magnete sind so magnetisiert, daß jeweils ihre Großflächen die Pole tragen. Sie werden so aneinandergereiht, daß den zwischenliegenden Weicheisenstreifen abwechselnde Polarität induziert wird, wie aus Abb. 1 durch eingezeichnete Buchstaben erkennbar. Die beiden Außenleisten 4 sollen infolge der Aneinanderreihung gleiche Polarität aufweisen, im gewählten Beispiel Nordmagnetismus.
  • Die Außenleisten 4 sind einendig über die Spannfläche hinaus verlängert, wie bei 7 angedeutet, und dienen als Lager für eine Achse, auf der zwei auf Nadellagern 9 laufende Buchsen 8 aufgezogen sind, die zwischen sich einen Kurvenkörper 10 tragen. An diesem Kurvenkörper, iin gewählten-'-Beispiel einem Exzenterkörper, ist ein Handgriff 11 befestigt, der. in der Rwhestellung schräg über die Plattenrückseite 6 aufragt: = Angenommen, die-Haftplatte-ruhe auf Blechen; die zur. Bildung einer zu verschweißenden Nahtstelle vor-.übergehend magnetisch zusammengefügt sind. Wenn nun die Platte abgehoben werden soll, wird der Griff 11 angefaßt und in Richtung--,des Pfeiles 12 hochgehoben und gelangt in die gestrichelt dargestellte Lage 11'. In dieser-Lage ragt ein Teil 10' des Kurvenkörpers 10 über die Haftfläche hinaus. Dadurch wird die Haftplatte einendig -um nur wenige- Millimeter in Richtung des Pfeiles von der Unterlage abgedrückt, worauf die- Gesamtvorrichtung durch weiteres Anheben in Richtung des Pfeiles 14 abgehoben wird. Durch Anfassen und Hochheben des Handgriffes 11 wird somit gleichzeitig das mechanische einseitige Anheben zum Lösen und : das gesamte Abheben der Vorrichtung bewirkt. Es ist somit eine einfache und zweckdienliche Einrichtung geschaffen; die das Abheben einer solchen Spannplatte vorn Werkstück gestattet, ohne daß verwickelte Einrichtungen vorgesehen werden müßten, die den Magnetismus ausschalten.
  • In Abb. 4 ist -eine abgewandelte Ausführungsform dargestellt. Die eigentliche Haftplatte ist genauso ausgebildet, wie die nach Abb. 1 bis 3, jedoch sind die beiden Außenleisten 15 einendig bei 16 an der Platte angelenkt, so däß sie ihr gegenüber verschwenkbär sind. Sie sind ebenfalls über das Plattenende hinaus verlängert, wie bei - 17 angedeutet, und dienen als Lager für eine Achse 18, auf der ein Nockenkörper 19 sitzt. An diesem Nockenkörper ist der Handgriff 11 befestigt. An der Haftplatte ist am Ende eine Nase 20 oder ein ähnlicher Ansatz befestigt, der mit dem Nockenkörper 19 zusammenwirkt. Wird der Handgriff 11 angehoben, so drückt der Nocken- den Ansatz 20 und damit die Haftplatte einendig hoch, während die Leisten 15 auf dem Werkstück liegenbleibt. Die Haftkraft ist durch dieses einseitige Anheben bzw. Abknicken so weit aufgehoben, daß. ein müheloses Abheben in der gleichen Weise möglich ist wie nach Abb. 1 bis 3.
  • Eine Beschädigung der Blechplatten beim Abheben sowohl nach Abb. 1 bis 3 als auch nach Abb. 4 wird durch eine bei 21 vorgesehene Abrundung vermieden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung stellt ein leicht zu handhabendes Gerät für die verschiedensten Zwecke dar, und zwar insbesondere für Fälle, in denen Bleche oder sonstige Teile in ebener Fläche nebeneinander festgehalten werden sollen, bis eine Nahtschweißung so weit durchgeführt ist, daß die Teile fest aneinanderhaften. Sodann wird die Vorrichtung abgenommen und die Naht vollendet. Die Anwendung der mechanischen Abhebevorrichtung ist nicht beschränkt auf eine Plattenform, wie sie in den Ausführungsbeispielen dargestellt ist; sie kann vielmehr auch in Verbindung mit abgewandelten Spannplattenformen benutzt werden.
  • Es ist ferner für die Wirkungsweise der Aufspannplatte nicht unbedingtes Erfordernis, daß für die Magnete oxydischer Werkstoff verwendet wird; auch andere" Magnetwerkstoffe können angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dauermagnetische Aufspannplatte mit ständig wirkender Haftkraft,. vorzugsweise bestehend -aus flächig aneinandergereihten, miteinander abwechselndenDauertnagnet- undWeicheisenstreifen, deren Schmalseiten die Haftfläche für das bzw. die Werkstücke bilden, gekenüzeichnet durch eine an dem einen stirnseitigen Ende der Streifen angeordnete Hebeeinrichtung, die aus einem Kurvenkörper (10) besteht" der auf einer festgelagerten Achse angebracht und durch einen Hebel (11) drehbar ist und bei deren Verdrehung durch einen über die Haftfläche hervortretenden Teil des Kurvenkörpers die Spannplatte- einseitig vom Werkstück anhebbar ist.
  2. 2. Aufspannplatte-nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden als Leisten ausgebildeten äußeren Weicheisenstreifen (4) an ihrem einen Ende über die Spannfläche hinaus verlängert sind und die Lager für die Achse des auf die Unterlage einwirkenden Kurvenkörpers. aufweisen.
  3. 3. Aufspannplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Außenleisten (15) einendig an der Platte angelenkt und an ihren über die Spannfläche hinaus verlängerten Enden den als Nocken ausgebildeten Kurvenkörper tragen, der auf einen Ansatz am Stirnende der Spannplatte einwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 218 948..
DED19456A 1954-12-31 1954-12-31 Dauermagnetische Aufspannplatte Pending DE1002592B (de)

Priority Applications (1)

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DED19456A DE1002592B (de) 1954-12-31 1954-12-31 Dauermagnetische Aufspannplatte

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DED19456A DE1002592B (de) 1954-12-31 1954-12-31 Dauermagnetische Aufspannplatte

Publications (1)

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DE1002592B true DE1002592B (de) 1957-02-14

Family

ID=7036392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED19456A Pending DE1002592B (de) 1954-12-31 1954-12-31 Dauermagnetische Aufspannplatte

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DE (1) DE1002592B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990014199A1 (en) * 1989-05-13 1990-11-29 Targett Power Equipment Services (Scunthorpe) Limited Power tools
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GB2249505B (en) * 1989-05-13 1992-11-25 Targett Power Equipment Servic Mounting power tools

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