DE1082353B - Klemmvorrichtung zum Festhalten von Gegenstaenden zwischen Klemmbacken, die durch die Anziehungskraft von Magneten zusammengepresst werden - Google Patents
Klemmvorrichtung zum Festhalten von Gegenstaenden zwischen Klemmbacken, die durch die Anziehungskraft von Magneten zusammengepresst werdenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/02—Permanent magnets [PM]
- H01F7/0231—Magnetic circuits with PM for power or force generation
- H01F7/0252—PM holding devices
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Description
- Klemmvorrichtung zum Festhalten von Gegenständen zwischen Klemmbacken, die durch die .Anziehungskraft von Magneten zusammengepreßt werden Zum Halten von Gegenständen sind Magnetverschlüsse bekannt, in denen zwei scharnierartig um eine gemeinsame Achse angeordnete Klemmbacken vorgesehen sind, die durch die Anziehungskraft von Magneten zusammengepreßt werden können, und bei denen eine Druckfeder vorgesehen ist, welche zum Öffnen der Klemmbacken unter Überwindung der magnetischen Anziehungskraft das Auseinanderschwenken der Klemmbacken einleitet.
- Es ist ferner bekannt, Werkstücke aus nicht magnetisierbarem Werkstoff durch die Anziehungskraft von Dauermagneten mittels zusätzlicher Hilfsmittel, z. B. durch Aufnahme in einer Vorrichtung aus Stahl, zu halten.
- Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber soll eine Verbesserung und Vereinfachung solcher Klemmvorrichtungen erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß scharnierartig um eine gemeinsame Achse schwenkbare, auf den Innenseiten mit Magneten versehene Klemmbacken längs ihrer gemeinsamen Achse zueinander verschiebbar sind und auf der einen Klemmbacke mehrere Magnete in Richtung der Schwenkachse nebeneinander mit gleichem Abstand voneinander so angeordnet sind, daß benachbarte Magnete jeweils unterschiedliche Polarität aufweisen und auf der anderen Klemmbacke ebenfalls mehrere Magnete angebracht sind, die jedoch untereinander in der gleichen Richtung polarisiert sind und voneinander den doppelten Abstand haben wie die Magnete auf der anderen Klemmbacke.
- Bei einer derartigen Ausführung läßt sich das Öffnen und Schließen der Klemmbacken in sehr einfacher Weise ohne Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel erreichen, indem die Klemmbacken längs ihrer gemeinsamen Achse verschoben werden. Es wird dabei von dem an sich bekannten und z. B. bei magnetischen Spannvorrichtungen vielfach zur Anwendung gelangenden Prinzip Gebrauch gemacht, durch Verschiebung von Dauermagneten unterschiedlicher Polarität gegeneinander die wirkende magnetische Kraft aufzuheben oder zu verstärken.
- Besonders vorteilhaft ist es, die auf den Innenseiten der Klemmbacken einander mit ungleichnamigen Polen gegenüberstehenden Magnete doppelt so breit auszubilden wie die zwischen diesen Magneten auf der einen Klemmbacke angebrachten Magnete.
- Die Zeichnung -zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung, und zwar in Fig. 1 in der Vorderansicht und in Fig.2 in der Seitenansicht; Fig. 3 ist eine Teilansicht gemäß Pfeil III in Fig. 2, und Fig. 4 ist eine Teilansicht gemäß Pfeil IV in Fig. 2. Die Vorrichtung weist zwei Klemmbacken 1 und 2 auf, die um eine gemeinsame Achse 3 schwenkbar angeordnet sind, und zwar derart, daß die Backe 2 längs der Achse 3 in bezug auf dieBacke 1 um eine Strecke s12 verschiebbar ist. Diese Verschiebung kann an geeigneter Stelle durch nicht gezeichnete Glieder, z. B. Nocken od. dgl., bewirkt werden.
- Die Welle 3 kann z. B. beidseitig an durch einen Ofen, Trockner od. dgl. führenden Transportketten angebracht sein.
- Mit der Backe 2 ist eine Anschlagplatte 4 aus unmagnetischem Werkstoff, wie Messing oder rostfreiem Stahl, verbunden, derart, daß eine Reihe von Gegenständen 5 in der in Fig. 2 gezeigten Weise zwischen den Backen 1 und 2 festgehalten werden kann.
- Auf den Innenseiten der Klemmbacken 1, 2 sind Magnete 6, 7, 8 mit einander zugewandten Polseiten angeordnet. Die auf der Klemmbacke 1 vorgesehenen Magnete 6, 7 sind in Richtung der Schwenkachse nebeneinander mit gleichem Abstand s12 voneinander so angeordnet, daß benachbarte Magnete jeweils unterschiedliche Polarität aufweisen, während die auf der anderen Backe 2 vorgesehenen Magnete 8 untereinander in der gleichen Richtung polarisiert und im Abstand s voneinander den Magneten 6 und 7 auf der anderen Klemmbacke gegenüberliegend angeordnet sind. Der obere Teil der Backen in Fig. 2 besteht aus nichtmagnetischem Werkstoff. Die Magnete 6, 8 sind in diesem Beispiel doppelt so breit ausgebildet wie die Magnete 7. In der Verschließlage liegen die Nord- und Südpole der breiten Magnete einander gegenüber, so daB die Backen die Gegenstände 5 kräftig zwischen sich einklemmen.
- Sobald die Backen in Längsrichtung um die Strecke si2 verschoben werden, kommen die jeweiligen Südpole der Schuhe 7 und 8 einander gegenüberzuliegen; durch die dann eintretende magnetische Abstoßung öffnen sich die Backen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Klemmvorrichtung zum Festhalten von Gegenständen zwischen Klemmbacken, die scharnierartig um eine gemeinsame Achse schwenkbar angeordnet sind und durch die Anziehungskraft von auf den Innenseiten der Backen angebrachten Magneten zusammengepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (1, 2) längs ihrer gemeinsamen Achse (3) zueinander verschiebbar sind und daß auf der einen Klemmbacke (1) mehrere Magnete (6, 7) in Richtung der Schwenkachse nebeneinander mit gleichem Abstand voneinander so angeordnet sind, daB benachbarte Magnete jeweils unterschiedliche Polarität aufweisen und auf der anderen Klemmbacke (2) ebenfalls mehrere Magnete (8) angebracht sind, die jedoch untereinander in der gleichen Richtung polarisiert sind und voneinander den doppelten Abstand haben wie die Magnete auf der anderen Klemmbacke.
- 2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Innenseiten der Klemmbacken einander mit ungleichnamigen Polen gegenüberstehenden Magnete (6, 8) doppelt so breit ausgebildet sind wie die zwischen diesen Magneten auf der einen Klemmbacke angebrachten Magnete (7). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung H 6839 X / 4 a (bekanntgemacht am 19.11.1953) ; »Werkstattstechnik und Maschinenbau«, Juni 1952, S. 256/257; Schreyer, »Werkstückspanner«, 1949, S.138.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEN13610A DE1082353B (de) | 1957-05-04 | 1957-05-04 | Klemmvorrichtung zum Festhalten von Gegenstaenden zwischen Klemmbacken, die durch die Anziehungskraft von Magneten zusammengepresst werden |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1082353B true DE1082353B (de) | 1960-05-25 |
Family
ID=7339747
Family Applications (1)
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| DEN13610A Pending DE1082353B (de) | 1957-05-04 | 1957-05-04 | Klemmvorrichtung zum Festhalten von Gegenstaenden zwischen Klemmbacken, die durch die Anziehungskraft von Magneten zusammengepresst werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082353B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1221923B (de) | 1965-01-26 | 1966-07-28 | Hans Steinhauser | Faustfeuerwaffen-Halterung |
| US6176484B1 (en) | 1998-02-11 | 2001-01-23 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Device for transporting sheets or folded products |
-
1957
- 1957-05-04 DE DEN13610A patent/DE1082353B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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|---|---|---|---|---|
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| US6176484B1 (en) | 1998-02-11 | 2001-01-23 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Device for transporting sheets or folded products |
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