DE10024810A1 - Fußairbag mit optimierter Geometrie - Google Patents
Fußairbag mit optimierter GeometrieInfo
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Abstract
Es wird eine Einrichtung zur Verminderung der Verletzungsgefahr des Fuß- und Beinbereichs eines Fahrzeugführers in Folge eines Unfalls vorgestellt. Es sollen mit Hilfe eines dem Fußraum zugeordneten Airbagmoduls durch eine gezielte Ausbildung und Plazierung des Airbags die Kontaktfkräfte und -beschleunigungen auf die unteren Extremitäten wirkungsvoll reduziert werden und insbesondere die Dorsiflexion des Fußes (3) gering gehalten werden. Erreicht wird dies dadurch, daß der Fußairbag nach Aktivierung wenigstens zwei Fußairbagzonen ausbildet, wobei die erste Zone (11) an der Fußunterseite derart ausgebildet ist, daß sie ein Schwenken des Fußes (3) über die vordere Kante (7) des Fußairbags ermöglicht und die zweite Zone (12) im Bereich des Fersenbeins derart ausgebildet ist, daß sie ein Anheben und Abstützen des gesamten Fußes (3), insbesondere des Fersenbeins vom Fahrzeugboden (5) sicherstellt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verminderung der
Verletzungsgefahr des Fuß- und Beinbereiches einer auf einem im Inneren
eines Fahrzeugs angeordneten Sitz sitzenden Person für den Fall einer
unfallbedingten Verformung des Fußraumes, die ein dem Fußraum
zugeordnetes Airbagmodul mit wenigstens einem Fußairbag aufweist, in den
wenigstens ein diesem zugeordneter Gasgenerator auf ein Auslösesignal hin
schlagartig Gas einleitet.
Nach Einführung des Airbagmoduls als passives Rückhaltesystem
konzentrierten sich die Entwicklungsarbeiten der Automobilhersteller und
-zulieferer zunächst auf den Fahrer und hier in erster Linie auf den Schutz von
Kopf und Thorax bzw. Oberkörper. Diese sensiblen Körperteile bzw. -bereiche
standen über längere Zeit im Vordergrund, da hier auftretende Verletzungen
lebensbedrohlich sein können und für sich genommen schon den Tod des
Insassen herbeizuführen imstande sind.
Bei der Weiterentwicklung des Airbagmoduls als Insassenschutzsystem wurde
zunächst der Beifahrer und schließlich auch die im Fond sitzenden Personen
bei der Ausarbeitung neuer Sicherheitskonzeptes berücksichtigt. Des weiteren
wurden die Bemühungen, ein umfangreiches Sicherheitskonzept zu erarbeiten,
dahingehend erweitert, daß der Frontalaufprall nicht wie am Anfang der
Airbagentwicklung als einzige relevante Unfallvariante zugrundegelegt wurde.
Das Zugrundelegen des Frontalaufpralls als primär zu berücksichtigende
Unfallvariante ist dadurch begründet, daß traditionell der Airbag als
unterstützende Maßnahme für den konventionellen Dreipunkt-Sicherheitsgurt
vorgesehen ist und der Dreipunkt-Sicherheitsgurt seine optimale Wirkung bei
in Fahrzeuglängsrichtung wirkenden Kräften entfaltet, wohingegen bei
Seitenaufprallunfällen seine Wirkung begrenzt ist. Ein ausreichender Schutz
des Insassen soll durch ein Zusammenwirken dieser beiden Komponenten -
Airbag und Sicherheitsgurt - erzielt werden. Eine Vielzahl von in der Praxis
vorkommenden Unfallvarianten fand Berücksichtigung bei der Erstellung
moderner Sicherheitskonzepte. Mittlerweile gehören Seitenairbags bzw. den
Seitenfensterbereich entschärfende Vorrichtung, die vorzugsweise in der A-, B-
und/oder C-Säule angeordnet sind, zu Sicherheitskonzepten von Fahrzeugen,
womit in erster Linie der Möglichkeit eines Seitenaufpralls als Unfallvariante
Rechnung getragen wird.
Völlig vernachlässigt hingegen wurden lange Zeit die unteren Extremitäten.
Die unteren Extremitäten, wie Fuß, Unterschenkel, Knie und Oberschenkel
wurden als nicht primär zu schützende Körperteile bzw. -bereiche angesehen,
da ihre durch einen Unfall hervorgerufenen Verletzungen als nicht unmittelbar
lebensbedrohlich einzustufen sind. Heutzutage werden aber auch Verletzungen
der unteren Extremitäten als problematisch eingestuft, da das Kriterium der
Lebensbedrohlichkeit nicht mehr als einziges zu berücksichtigendes Kriterium
angesehen wird. Der hohe Prozentsatz an irreversiblen Schäden und der damit
verbundenen Invalidität haben zu einem Umdenken hinsichtlich des
Schutzbedürfnisses der unteren Extremitäten geführt. Insbesondere die
Operations-, Heilungs-, Rehabilitationskosten als auch Kosten bedingt durch
eine Erwerbsminderung bzw. Erwerbsunfähigkeit werden vom
volkswirtschaftlichen Standpunkt aus als bedenklich angesehen.
In der DE-196 39 467 C1 werden Einrichtungen zur Verminderung der
Verletzungsgefahr des Fuß- und Beinbereiches vorgestellt. Beschrieben werden
dem Fußraum, dem Kniebereich und dem Oberschenkelbereich zugeordnete
Module und einige Sicherheitskonzepte, die eine Kombination der genannten
Module vorsieht. Der dem Fußraum zugeordnete Airbag soll ein dämpfendes
Polster für den Fußbereich bilden. Die Hauptaufgaben des dem Fußraum
zugeordneten Airbags sind im wesentlichen die Minimierung der zwischen Fuß
und Spritzwand auftretenden Kontaktbeschleunigung, die Reduzierung der
Kontaktkräfte zwischen Ferse und Fahrzeughoden und die gezielte
Einflußnahme auf das Einklappen des Fußes mit dem Ziel, kleine Winkel
zwischen Fuß und Schienbein in der Sagittalebene zu vermeiden. Gerade das
als letztes genannte Einklappen des Fußes, das in der Medizin als Dorsiflexion
bezeichnet wird, ist als überaus kritisch zu betrachten. Der genannten
Druckschrift folgend kann eine Dorsiflexion durch geeignete Plazierung des
Airbags im Fußraum reduziert werden. In welcher Weise der dem Fußraum
zugeordnete Airbag angeordnet sein muß bzw. welche spezielle Form der
Airbag aufweisen sollte, um eine Dorsiflexion zu verhindern, wird hingegen
nicht ausgeführt. Es werden aber Vorschläge gemacht, wie einer Dorsiflexion
durch Hinzunahme weiterer dem Kniebereich bzw. dem Oberschenkelbereich
zugeordnete Airbagmodule entgegengetreten werden kann. So kann ein dem
Kniebereich zugeordnetes Airbagmodul ein Widerstand gegen eine weitere
trägheitsbedingte, in Fahrtrichtung gerichtete Bewegung bilden und somit dem
Einklappen des Fußes entgegenwirken. Eine Kombination des dem Fußraum
zugeordneten mit dem dem Kniebereich zugeordneten Airbagmodul wird
vorgeschlagen. Ein weiterer Lösungsansatz besteht in der Kombination eines
Fußairbags mit einem dem Oberschenkelbereich zugeordneten Airbagmodul,
bei dem bei Aktivierung der gasgefüllte Gassack den Oberschenkelbereich des
Fahrzeuginsassen um eine entsprechende Distanz von der Sitzfläche abhebt,
wodurch wiederum dem Einklappen des Fußes vorgebeugt werden soll. Es
werden die verschiedenen Ausführungsformen, die sich in einer Kombination
der verschiedenen Module erschöpfen, vorgestellt und beschrieben. Die für die
zugrundegelegte Zielsetzung erforderliche äußere Form, genaue Ausbildung
und Anordnung der Airbags bzw. Airbagmodule wird hingegen nicht offenbart.
Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung
zur Verminderung der Verletzungsgefahr des Fuß- und Beinbereiches einer auf
dem Fahrersitz sitzenden Person vorzustellen, bei der mit Hilfe eines dem
Fußraum zugeordneten Airbagmoduls durch eine gezielte Ausbildung und
Plazierung des Airbags die Kontaktkraft vom Fahrzeugboden auf die Ferse
wirkungsvoll reduziert, die zwischen dem neben der Fahrertür angeordneten
Fuß und der intrudierenden Spritzwand auftretende hohe
Kontaktbeschleunigung minimiert und insbesondere die Dorsiflexion des Fußes
gering gehalten bzw. ihr entgegengewirkt wird.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, bei der der Fußairbag auf der Seite der neben der Fahrertür
angeordneten Fußablage des Fahrers so zugeschnitten ist, daß er nach
Aktivierung wenigstens zwei Fußairbagzonen ausbildet, wobei die erste Zone
an der Fußunterseite derart ausgebildet ist, daß sie ein Schwenken des Fußes
über die vordere Kante des Fußairbags ermöglicht und die zweite Zone im
Bereich des Fersenbeins derart ausgebildet ist, daß sie ein Anheben und
Abstützen des gesamtes Fußes, insbesondere des Fersenbeins vom
Fahrzeugboden sicherstellt.
Die besondere Form des Fußairbags mindert die Dorsiflexion und hebt sie
unter gewissen Umständen sogar vollständig auf. Erreicht wird dies im Bereich
der Fußablage insbesondere durch Ausbildung von zwei definierten
Airbagzonen, durch deren Zusammenwirken der der Fußablage zugeordnete
Fuß bei Aktivierung des Moduls in Folge eines Unfalls in eine vorteilhafte
Stellung gebracht und gehalten wird.
Hierbei verläuft die erste Zone an der Fußunterseite, wobei sie sich im
wesentlichen zwischen Ferse und Mittelfuß ausbildet, aber nicht über den
Bereich des Mittelfußes hinausgeht, so daß sie ein Schwenken bzw. Abrollen
des Fußes über den Mittelfuß bzw. der vorderen Kante des Airbages
ermöglicht. Diese spezielle Ausbildung des Airbags auf der Fußunterseite bzw.
das hierdurch ermöglichte Schwenken des Fußes führt bei Aktivierung des
Airbagmoduls infolge eines Unfalls zu einer der Dorsiflexion
entgegengerichteten Bewegung. Einer Verkleinerung des Winkels zwischen
Fuß und Schienenbein wird somit entgegengetreten. Die hohen Belastungen des
Fußgelenkes und des Unterschenkels beim Einklappen infolge eines Unfalls
können somit wirksam verhindert werden. Der Tibia-Index, ein
dimensionsloser Kennwert, in den schwerpunktmäßig die Momentenbelastung
des Unterschenkels aber auch die Kraft in Richtung des Unterschenkels
einfließen, der also ein Maß für die Belastung des Unterschenkels darstellt,
kann drastisch reduziert werden. Als kritischer Grenzwert hinsichtlich der
Belastung des Unterschenkels wird ein Tibia-Index von 1, 2 angesehen. In
Versuchen, die nach dem Testverfahren Euro-NCAP durchgeführt wurden,
konnte bei identischen Randbedingungen der Tibia-Index unter Verwendung
des erfindungsgemäßen Fußairbags um 80% im Hinblick auf die nächst bessere
Schutzeinrichtung gesenkt werden. Untersuchungen haben ergeben, daß Tibia-
Indizes von 0,2 realisiert werden können. Im Vergleich hierzu werden durch
im Fußraum angeordnete Polster nur Tibia-Indizes von 1,8 erzielt. Bei
Verwendung dieser sogenannten paddings findet keine Reduzierung der
Belastung statt, sondern nur eine zeitliche Verzögerung. Ein dem Kniebereich
zugeordneter Airbag - Knee pop up - führt zu Tibia-Indizes von 1,2. Ein
Vergleich der durch die verschiedenen Schutzmaßnahmen erzielten Tibia-
Indizes unterstreicht die hohe Qualität der Geometrie des erfindungsgemäßen
Fußairbags. Berücksichtigt man weiter, daß beispielsweise im Euro-NCAP-
Test bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 64 Km/h Momente von ungefähr
200 bis 250 Nm den Unterschenkel belasten, wird auch die erforderliche
Notwendigkeit eines solchen Insassenschutzsystems verständlich.
Die Geometrie des erfindungsgemäßen Fußairbags führt wie oben erwähnt zur
Ausbildung einer zweiten Zone im Bereich des Fersenbeins, wodurch ein
Anheben und Abstützen des gesamten Fußes gewährleistet wird. Diese zweite
Zone beginnt vor dem Fersenbein unterhalb der Fußunterseite und erstreckt
sich über das Fersenbein hinaus bis hinter das Fersenbein und endet unterhalb
der Unterschenkelrückseite. Bei Aktivierung des Fußairbagmoduls infolge eines
Unfalls und der schlagartigen Einleitung von Gas in die zweite Zone, wird der
Fuß und mit ihm der Unterschenkel angehoben. Die Entkopplung des Fußes
vom Fahrzeugboden und die dämpfende Lagerung des Fußes und des mit ihm
verbundenen Unterschenkels führen zu einer wirkungsvollen Reduzierung der
auf die Ferse wirkenden Kontaktkraft und darüberhinaus führt das Anheben zu
einer Vergrößerung des zwischen Fuß und Unterschenkel liegenden Winkels.
Auch die erste Zone hat unabhängig von ihrer speziellen Geometrie zur
Vermeidung der Dorsiflexion eine dämpfende Wirkung und sorgt insbesondere
für eine Minderung des Prellschlags, der durch die Intrusion der Spritzwand in
die Fahrgastzelle hervorgerufen wird und zu hohen Kontaktbeschleunigungen
an der Fußunterseite bzw. hohen Kräften im Unterschenkel führt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Fußairbag auf der Seite der neben der Fahrertür
angeordneten Fußablage des Fahrers wenigstens zwei im wesentlichen
voneinander getrennte, kissenförmige Kammern aufweist, wobei die erste Zone
von wenigstens einer kissenförmigen Kammer und die zweite Zone von
wenigstens einer weiteren kissenförmigen Kammer gebildet wird.
Im "wesentlichen voneinander getrennt" bedeutet, daß die nach Aktivierung
des Airbagmoduls in den wenigstens zwei Kammern befindlichen Gasvolumina
eine Verbindung haben, über die ein Gasaustausch möglich ist, und die
Kammern überwiegend über eine eigene Mantelfläche verfügen. Die zwischen
den Kammern existierenden Verbindungen stellen auch sicher, daß der
Fußairbag über nur eine Öffnung mit Gas befüllt werden kann. Eine
Ausformung von Kammern bietet eine gezielte Einflußnahme auf die äußere
Form des Airbags und die Möglichkeit einer gewissen Entkopplung von
verschiedenen Airbagzonen bzw. -bereichen. So kann beispielsweise die erste
Zone von einer Kammer und die zweite Zone von einer weiteren Kammer
gebildet werden, wobei diese beiden Zonen bzw. Kammern zum Teil
verschiedene Aufgaben übernehmen und ihre Entkopplung in gewissen
Anwendungsfällen sinnvoll sein kann.
Günstig ist auch eine Ausführungsform der Einrichtung, bei der der mindestens
eine Fußairbag auf der Seite der neben der Fahrertür angeordneten Fußablage
des Fahrers einteilig als eine zusammenhängende Kammer ausgebildet ist,
wobei diese Kammer zur Ausbildung einer ersten Zone und einer zweiten Zone
nach Aktivierung mittels mindestens eines Fangbandes an den die Fahrgastzelle
bildenen Innenwänden befestigt ist und diese Kammer in
Fahrzeuglängsrichtung einen schlauchförmigen, bedingt durch die Befestigung
mit mindestens einem Fangband v-förmigen Querschnitt hat.
Im Unterschied zu der vorherigen Ausführungsform besteht hier keine teilweise
Trennung der beiden auf der Seite der neben der Fahrertür ausgebildeten
Fußairbagzonen durch Mantelabschnitte des Airbags. Der Airbag besteht im
wesentlichen aus einer größeren Kammer, zu der auch die beiden
Fußairbagzonen gehören. Eine gezielte Ausbildung der ersten und zweiten
Zone erfolgt erst unter Hinzunahme von mindestens einem Fangband.
Zu bevorzugen sind Ausführungsformen der Einrichtung, bei der der
mindestens eine Fußairbag in der Art ausgebildet ist, daß er den Bereich auf
der Hinterseite der Pedalerie insbesondere der Pedalzwischenräume im
wesentlichen ausfüllt und daß er im Bereich des Fersenbeins des der Pedalerie
zugeordneten Fußes so geformt ist, daß er ein Anheben und Abstützen des
gesamten Fußes insbesondere des Fersenbeines vom Fahrzeugboden
sicherstellt.
Hintergrund für die spezielle Ausbildung des dem Fußraum zugeordneten
Airbags im Bereich der Pedalerie ist, daß der Fahrer häufig während des
Unfalls nicht trittsicher auf einer bestimmten Pedale steht, sondern
beispielsweise bedingt durch ein Wechseln seines Fußes vom Gas- auf das
Bremspedal nur mit einem Teil seiner Fußsohle das Pedal berührt. Diese
Situation führt in vielen Fällen, teilweise unterstützt bzw. hervorgerufen durch
die bei einem Unfall impulsartig auftretenen Kräfte, zu einem Abrutschen oder
Umknicken des Fußes. Insbesondere das letztgenannte Umknicken des Fußes,
in der Medizin Inversion genannt, führt zu schmerzhaften Verletzungen und
kann darüberhinaus zu einem Einklemmen des Fußes zwischen den einzelnen
Pedalen führen. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, daß der wenigstens
eine Fußairbag in der Art ausgebildet ist, daß er den Bereich auf der
Hinterseite der Pedalerie insbesondere der Pedalzwischenräume im
wesentlichen ausfüllt. Im Bereich des Fersenbeins des der Pedalerie
zugeordneten Fußes ist der Fußairbag so geformt, daß er die Aufgaben, wie sie
oben bereits für die zweite Zone geschildert wurden, übernehmen kann. Dieser
Bereich beginnt vor dem Fersenbein unterhalb der Fußunterseite und erstreckt
sich über das Fersenbein hinaus bis hinter das Fersenbein und endet unterhalb
der Unterschenkelrückseite. Bei Aktivierung des Fußairbagmoduls infolge eines
Unfalls und der schlagartigen Einleitung von Gas wird der Fuß und mit ihm
der Unterschenkel angehoben. Die Entkopplung des Fußes vom Fahrzeugboden
und die dämpfende Lagerung des Fußes und des mit ihm verbundenen
Unterschenkels führen zu einer wirkungsvollen Reduzierung der auf die Ferse
wirkenden Kontaktkraft.
Vorteilhaft ist eine Ausführungsform der Einrichtung, bei der der mindestens
eine Gasgenerator zur Befüllung des mindestens einen Fußairbags in der Art
angeordnet ist, daß die Befüllung der zweiten Zone vor der Befüllung der
ersten Zone erfolgt. Ein gleichzeitiges Füllen der ersten und zweiten Zone
bringt keine Nachteile mit sich.
Die Befüllung der zweiten Zone vor der ersten Zone ist unter Berücksichtigung
der dem Fußairbag zugrundegelegten Aufgabe von Bedeutung. Würde nämlich
die erste Zone durch Einleitung von Gas vor der zweiten Zone gefüllt, könnte
im ungünstigsten Fall statt der gewollten Minderung eine Verstärkung der
Dorsiflexion eintreten.
Vorteilhaft ist eine Ausführung der Einrichtung, bei der dem mindestens einen
Fußairbag zwei Gasgeneratoren zur Befüllung zugeordnet sind in der Art, daß
die Befüllung der zweiten Zone vor der Befüllung der ersten Zone erfolgt.
Wie bereits bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel beschrieben, ist die
Reihenfolge der Befüllung der beiden Zonen bzw. der dafür verwendeten
Kammern für die Wirkungsweise des Fußairbags von Bedeutung. Unter
gewissen Randbedingungen kann es vorteilhaft sein, zwei Gasgeneratoren für
die Befüllung des Fußairbags bereitzustellen, um dieser Anforderung zu
entsprechen. Denkbare Randbedingungen, die eine Verwendung von zwei
Gasgeneratoren erforderlich machen könnten, sind beispielsweise konstruktive
Besonderheiten des jeweiligen Fußraumes. Unter Umständen kann der für die
Befüllung notwendige Gasgenerator im Hinblick auf die Reihenfolge der
Befüllung der ersten bzw. zweiten Zone nicht an der dafür günstigsten Stelle
plaziert werden, so daß die Einhaltung der notwendigen Befüllungsreihenfolge
nur unter Hinzunahme eines zweiten Gasgenerators sichergestellt werden kann.
Die Einhaltung der erforderlichen Reihenfolge bei der Befüllung wird auch
durch eine Ausführungsform der Einrichtung sichergestellt, bei der der
mindestens eine Fußairbag im Inneren Vorrichtungen für die Führung des
Gasstromes des mindestens einen Gasgenerators aufweist, so daß die Befüllung
der zweiten Zone vor der Befüllung der ersten Zone erfolgt. Auch für den
Fall, daß dem Airbag zwei oder mehrere Gasgeneratoren zugeordnet sind,
kann eine solche Ausführungsform zur Anwendung kommen. Die im Inneren
des Airbags angeordneten Vorrichtungen können in einfacher Weise eingenähte
Trenn- oder Zwischenwände sein, die vorzugsweise wie der Airbag selbst aus
dem Airbaggewebestoff gefertigt sind. Andere Ausführungen können aber auch
dünne Kunststoffschalen vorsehen.
Günstige Ausführungsformen der Einrichtung sind dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Fußairbag unter dem Teppichboden angeordnet ist und
bei Aktivierung durch im Teppich angeordnete Aufreißnähte durch diesen
hervortritt. Auf diese Weise tritt der Fußairbag im deaktivierten Zustand
während des normalen Fahrbetriebes kaum in Erscheinung und ist im
Bedarfsfall sofort einsatzbereit bzw. ohne zeitliche Verzögerung aktivierbar.
Vorteilhaft ist auch eine Einrichtung, bei der der mindestens eine Fußairbag
unter dem Teppichboden angeordnet ist, wobei der mindestens eine Fußairbag
im aktivierten Zustand zwischen dem Teppichboden und der den Teppichboden
tragenden Schicht angeordnet ist.
Hinsichtlich der zuletzt genannten Einrichtung ist eine bevorzugte
Ausführungsform die, bei der der Teppichboden in dem mit dem Gasvolumen
im aktivierten Zustand in Kontakt stehende Bereich im deaktivierten Zustand
nur an vorbestimmten Riß-/Bruchstellen fixiert ist.
Die Erfindung wird anhand von zwei Ausführungsbeispielen gemäß der
Zeichnungsfiguren näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht eines ersten
Ausführungsbeispieles der Einrichtung auf der
Seite der neben der Fahrertür angeordneten
Fußablage des Fahrers,
Fig. 2 schematisch eine Seitenansicht des in Fig. 1
gezeigten Ausführungsbeispieles des Fußairbags
im aktivierten Zustand nach einem Unfall auf der
Seite der neben der Fahrertür angeordneten
Fußablage des Fahrers.
Fig. 3 schematisch eine Seitenansicht eines zweiten
Ausführungsbeispieles der Einrichtung auf der
Seite der neben der Fahrertür angeordneten
Fußablage des Fahrers,
Fig. 4 schematisch eine Seitenansicht des in Fig. 3
gezeigten Ausführungsbeispieles des Fußairbags
im aktivierten Zustand nach einem Unfall auf der
Seite der neben der Fahrertür angeordneten
Fußablage des Fahrers.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel der Einrichtung
zeigt, daß der Fußairbag auf der Seite der neben der Fahrertür angeordneten
Fußablage des Fahrers vorliegend zwei im wesentlichen voneinander getrennte
Kammern 1 und 2 aufweist. Fig. 1 veranschaulicht die Fuß- bzw.
Beinstellung vor dem Unfall, das heißt im deaktivierten Zustand des Airbags.
Der Fuß 3 und der Unterschenkel 4 bilden im normalen Fahrbetrieb in der
Sagittalebene den Winkel γ. Der Fuß 3 liegt im Fersenbereich auf dem
Fahrzeugboden 5 auf, wobei die hintere Kammer 2 zwischen Fuß 3 und
Fahrzeugboden 5 angeordnet ist und im deaktivierten Zustand als Bestandteil
des Fahrzeugbodens 5 angesehen werden kann. Mit der Fußunterseite stützt
sich der Fuß 3 an der in der Spritzwand ausgeformten Fußablage 6 ab, die mit
der Ebene, in der der Fahrzeugboden 5 liegt, den Anstellwinkel α bildet.
Zwischen der Unterseite des Fußes 3 und der in der Spritzwand ausgeformten
Fußablage 6 ist die vordere Kammer 1 angeordnet, die in ihrem deaktivierten
Zustand als Teil der Fußablage 6 angesehen werden kann.
Fig. 2 zeigt die Situation nach dem Unfall und somit nach der Deformation
des Fußraumes. Der Anstellwinkel α', den die in der Spritzwand ausgeformte
Fußablage 6 mit der Ebene, in der der Fahrzeugboden 5 liegt, bildet, hat sich
infolge der Intrusion der die Fußablage 6 ausformenden Spritzwand in die
Fahrgastzelle vergrößert. Die vordere Kammer 1 und die hintere Kammer 2
sind mit Gas gefüllt und bilden zwei kissenförmige Polster, wobei die erste
Zone 11 von der vorderen Kammer 1 und die zweite Zone 12 von der hinteren
Kammer 2 gebildet wird. Die erste Zone 11 verläuft im wesentlichen zwischen
Ferse 8 und Mittelfuß an der Fußunterseite. Der Winkel γ' zwischen Fuß 3
und Unterschenkel 4 hat sich nicht verkleinert, sondern wurde konstant
gehalten bzw. vergrößert. Ohne Verwendung eines Fußairbags hätte sich der
Winkel γ' zwischen Fuß 3 und Unterschenkel 4 aufgrund der intrudierenden
die Fußablage 6 ausformenden Spritzwand und der damit einhergehenden
Vergrößerung des Anstellwinkels α' verkleinert. Die zwischen der
Fußunterseite des Fußes 3 und der Fußablage 6 angeordnete vorderen Kammer
1 ermöglicht es dem Fuß 3, über die vordere Kante 7 der vorderen Kammer 1
abzurollen und somit einer Dorsiflexion, das heißt einem Einklappen des Fußes
3 in Richtung des Unterschenkels 4 und der damit verbundenen Verkleinerung
des Winkels γ' entgegenzuwirken. Die im Fersenbereich angeordnete hintere
Kammer 2 bildet die zweite Zone 12. Bei Aktivierung des Fußairbags wird
durch Einleitung von Gas in die hintere Kammer 2 der gesamte Fuß 3 und der
mit ihm verbundene Unterschenkel 4 angehoben und wie auf einem Polster
dämpfend gelagert. Die hintere Kammer 2 verläuft im wesentlichen beginnend
vor dem Fersenbein unterhalb der Fußunterseite über das Fersenbein bis hinter
das Fersenbein. Die Entkopplung des Fußes 3 und des mit ihm verbundenen
Unterschenkels 4 vom Fahrzeugboden 5 führt zu einer deutlichen Reduzierung
der vom Fahrzeugboden 5 auf die Ferse 8 wirkenden Kräfte. Darüber hinaus
führt das Anheben des Fußes 3 bzw. Unterschenkels 4 im Fersenbereich
ebenfalls zu einer Vergrößerung des Winkels γ' und unterstützt auf diese
Weise den durch das Abrollen des Fußes 3 über die vordere Kante 7 der
vorderen Kammer 1 erzielten Effekt. Die durch die vordere Kammer 1
gebildete erste Zone 11, die durch ihre spezielle Ausbildung der Dorsiflexion
entgegenwirkt, hat ebenfalls eine dämpfende Wirkung. Die zwischen Fuß 3
und Spritzwand der Fußablage 6 angeordnete vordere Kammer 1 bildet im
aktivierten Zustand ein kissenförmiges Polster, das die durch die ins
Fahrzeuginnere intrudierende Spritzwand hervorgerufenen Beschleunigungen
bzw. Kräfte auf den Fuß 3 bzw. Unterschenkel 4 abfedert und reduziert.
Anhand von Fig. 2 ist leicht ersichtlich, daß die Befüllung der zweiten Zone
12 bzw. hinteren Kammer 2 vor der Befüllung der ersten Zone 11 bzw.
vorderen Kammer 1 erfolgen soll. Bei umgekehrter Reihenfolge würde das
Einklappen des Fußes 3, das gleichbedeutend mit einer Verkleinerung des
Winkels γ' ist, unterstützt und nicht gemindert. Das Einleiten von Gas in die
vordere Kammer 1 und die damit einhergehende Aktivierung dieser Kammer
zu einem kissenförmigen Polster würde bei noch deaktivierter hinterer Kammer
2 die Fußspitze des Fußes 3 in Richtung Unterschenkel 4 bewegen. Dies zu
verhindern ist gerade Aufgabe des hier vorgestellten Fußairbags, weshalb
zunächst die hintere Kammer 2 mit Gas zu befüllen ist. Ein gleichzeitiges
Füllen der vorderen 1 und hinteren Kammer 2 bringt keine Nachteile mit sich.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Fußairbag handelt es sich um ein
zweites Ausführungsbeispiel der Einrichtung, bei dem der Fußairbag auf der
Seite der neben der Fahrertür angeordneten Fußablage des Fahrers einteilig als
eine zusammenhängende Kammer 9 ausgebildet ist. Im Gegensatz zu dem in
den Fig. 1 und 2 dargestellten Fußairbag werden die zwei Fußairbagzonen
nicht durch zwei im wesentlichen voneinander getrennte, kissenförmige
Kammern gebildet.
Fig. 3 veranschaulicht die Fuß- bzw. Beinstellung vor dem Unfall, das heißt
im deaktivierten Zustand des Airbags. Der Fuß 3 und der Unterschenkel 4
bilden im normalen Fahrbetrieb in der Sagittalebene wieder den Winkel γ. Der
Fuß 3 liegt im Fersenbereich auf dem Fahrzeugboden 5 auf und stützt sich mit
der Fußunterseite an der Fußablage 6 ab, die mit der Ebene, in der der
Fahrzeugboden 5 liegt, den Anstellwinkel α bildet. Die zusammenhängende
Kammer 9 kann im deaktivierten Zustand als Bestandteil des Fahrzeugbodens 5
bzw. der die Fußablage 6 ausformenden Spritzwand angesehen werden.
Fig. 4 zeigt die Situation nach dem Unfall und somit nach der Deformation
des Fußraumes. Der Anstellwinkel α', den die in der Spritzwand ausgeformte
Fußablage 6 mit der Ebene, in der der Fahrzeugboden 5 liegt, bildet, hat sich
infolge der Intrusion der die Fußablage 6 ausformenden Spritzwand in die
Fahrgastzelle vergrößert. Zur Ausbildung der ersten 11 und zweiten Zone 12
wird die zusammenhängende Kammer 9 auf der Seite der neben der Fahrertür
angeordneten Fußablage des Fahrers mittels eines Fangbandes 10 an den die
Fahrgastzelle bildenden Innenwänden, im vorliegenden Ausführungsbeispiel am
Übergang von Fahrzeugboden 5 und der in der Spritzwand ausgeformten
Fußablage 6, befestigt. Mit Hilfe des so angeordneten Fangbandes 10 erhält
die zusammenhängende Kammer 9 einen in Fahrzeuglängsrichtung
schlauchförmigen, v-förmigen Querschnitt. Hierdurch kommt es zur
Ausbildung einer ersten Zone 11 und einer zweiten Zone 12. Der Winkel γ'
zwischen Fuß 3 und Unterschenkel 4 hat sich nicht verkleinert, sondern wurde
konstant gehalten bzw. vergrößert aufgrund des Abrollens des Fußes 3 an der
vorderen Kante 7 der ersten Zone 11. Ohne Verwendung eines Fußairbags
hätte sich der Winkel γ' zwischen Fuß 3 und Unterschenkel 4 aufgrund der
intrudierenden, die Fußablage 6 ausformenden Spritzwand und der damit
einhergehenden Vergrößerung des Anstellwinkels α' verkleinert. Die mit dem
Fußairbag entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel erzielten Wirkungen
und die während des Unfalls bzw. der Aktivierung des Fußairbags ablaufenden
Mechanismen sind ähnlich jenen wie sie anhand der Fig. 1 und 2
beschrieben worden sind.
1
vordere Kammer
2
hintere Kammer
3
Fuß
4
Unterschenkel
5
Fahrzeugboden
6
Fußablage
7
vordere Kante
8
Ferse .
9
zusammenhängende Kammer
10
Fangband
11
erste Zone
12
zweite Zone
Claims (10)
1. Einrichtung zur Verminderung der Verletzungsgefahr des Fuß- und
Beinbereiches einer auf einem im Inneren eines Fahrzeugs angeordneten
Sitz sitzenden Person für den Fall einer unfallbedingten Verformung des
Fußraumes, die ein dem Fußraum zugeordnetes Airbagmodul mit
wenigstens einem Fußairbag aufweist, in den wenigstens ein diesem
zugeordneter Gasgenerator auf ein Auslösesignal hin schlagartig Gas
einleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußairbag auf der Seite der
neben der Fahrertür angeordneten Fußablage (6) des Fahrers so
zugeschnitten ist, daß er nach Aktivierung wenigstens zwei
Fußairbagzonen ausbildet, wobei die erste Zone (11) an der
Fußunterseite derart ausgebildet ist, daß sie ein Schwenken des Fußes
(3) über die vordere Kante (7) des Fußairbags ermöglicht und die
zweite Zone (12) im Bereich des Fersenbeines (8) derart ausgebildet ist,
daß sie ein Anheben und Abstützen des gesamten Fußes (3)
insbesondere des Fersenbeines (8) vom Fahrzeugboden (5) sicherstellt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine Fußairbag auf der Seite der neben der Fahrertür
angeordneten Fußablage (6) des Fahrers wenigstens zwei im
wesentlichen voneinander getrennte, kissenförmige Kammern (1, 2)
aufweist, wobei die erste Zone (11) von wenigstens einer
kissenförmigen Kammer und die zweite Zone (12) von wenigstens einer
weiteren kissenförmigen Kammer gebildet wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine Fußairbag auf der Seite der neben der Fahrertür
angeordneten Fußablage (6) des Fahrers einteilig als eine
zusammenhängende Kammer (9) ausgebildet ist, wobei diese Kammer
zur Ausbildung einer ersten Zone (11) und einer zweiten Zone (12)
mittels mindestens eines Fangbandes (10) an den die Fahrgastzelle
bildenen Innenwänden befestigt ist und diese Kammer in
Fahrzeuglängsrichtung einen schlauchförmigen, bedingt durch die
Befestigung mit mindestens einem Fangband (10) v-förmigen
Querschnitt hat.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Fußairbag in der Art
ausgebildet ist, daß er den Bereich auf der Hinterseite der Pedalerie
insbesondere der Pedalzwischenräume im wesentlichen ausfüllt und daß
er im Bereich des Fersenbeins des der Pedalerie zugeordneten Fußes so
geformt ist, daß er ein Anheben und Abstützen des gesamten Fußes
insbesondere des Fersenbeines vom Fahrzeugboden sicherstellt.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Gasgenerator zur Befüllung
des mindestens einen Fußairbags in der Art angeordnet ist, daß die
Befüllung der zweiten Zone (12) vor der Befüllung der ersten Zone (11)
erfolgt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß dem mindestens einen Fußairbag zwei
Gasgeneratoren zur Befüllung zugeordnet sind in der Art, daß die
Befüllung der zweiten Zone (12) vor der Befüllung der ersten Zone (11)
erfolgt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Fußairbag im Inneren
Vorrichtungen für die Führung des Gasstromes des mindestens einen
Gasgenerators aufweist, so daß die Befüllung der zweiten Zone (12) vor
der Befüllung der ersten Zone (11) erfolgt.
8. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Fußairbag unter dem
Teppichboden angeordnet ist und bei Aktivierung durch im Teppich
angeordnete Aufreißnähte durch diesen hindurchtritt.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Fußairbag unter dem
Teppichboden angeordnet ist, wobei der mindestens eine Fußairbag im
aktivierten Zustand zwischen dem Teppichboden und der den
Teppichboden tragenden Schicht angeordnet ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Teppichboden in dem mit dem Gasvolumen im aktivierten Zustand in
Kontakt stehenden Bereich im deaktivierten Zustand nur an
vorbestimmten Riß-/Bruchstellen fixiert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000124810 DE10024810A1 (de) | 2000-05-19 | 2000-05-19 | Fußairbag mit optimierter Geometrie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000124810 DE10024810A1 (de) | 2000-05-19 | 2000-05-19 | Fußairbag mit optimierter Geometrie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10024810A1 true DE10024810A1 (de) | 2001-11-22 |
Family
ID=7642786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000124810 Withdrawn DE10024810A1 (de) | 2000-05-19 | 2000-05-19 | Fußairbag mit optimierter Geometrie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10024810A1 (de) |
Cited By (4)
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