DE10023345A1 - Drallstabilisiertes Projektil mit Bremseinrichtung - Google Patents
Drallstabilisiertes Projektil mit BremseinrichtungInfo
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Abstract
Ein drallstabilisiertes Artillerie-Projektil (11) läßt sich einfach mit einer axialsymmetrischen aerodynamischen Bremseinrichtung zur Verkürzung der ballistischen Flugbahn nachrüsten, wenn die mit dem Zünder (13) ausgestattete, vom Projektilkörper (12) problemlos abnehmbare Spitze (14) in etwa halber Höhe mit ausklappbar angelenkten klappenförmigen Sektoren (24) bestückt ist, die sich in ihrer Verbringungsstellung in die konische Mantelfläche der Spitze (14) einschmiegen und in Wirkstellung zu einem geschlossenen oder lückenden radialen Ring ausgeklappt sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein drallstabilisiertes Projektil gemäß dem Oberbegriff des Anspru
ches 1.
Das gattungsgemäße Projektil ist aus der WO 98/01719 A1 bekannt. Dort ist vorgesehen,
in der Trennebene zwischen Projektil-Körper und Projektil-Spitze halbkreisförmige Platten
anzuordnen, die, einander axial überlappend, azimutal um die Projektil-Längsachse herum
gegeneinander versetzt sind. Sie können radial bzgl. dieser Längsachse aus ihrer Verbrin
gungsstellung innerhalb der Kontur des Projektils in ihre axialsymmetrische Wirkstellung
herausgeschoben werden, um dann infolge Erhöhung des aerodynamischen Widerstandes
die ballistische Flugbahn zu verkürzen. Der Einbau des Mechanismus für die Verlagerung
der Platten zwischen ihren beiden Stellungen und die stabile Halterung der in ausgefahre
ner Stellung durch die Anströmung stark auf Biegung beanspruchten Platten gerade in der
konstruktions- und funktionskritischen Ebene des Überganges von der Spitze in den Kör
per des Projektils ist aber mit erheblichen Konstruktionsrisiken verbunden, zumal diese
Querschnittsebene an sich mit den hier aus der Spitze in den Körper eingreifenden Zünder
komponenten schon voll belegt ist.
Aus der DE 36 08 109 A1 ist es demgegenüber bekannt, als Bremseinrichtung für ein
drallstabilisiertes Projektil in dessen Mittenbereich einen sich peripher erstreckenden Ein
stich zur Ausbildung von Stau-Kammern für ein Tuch vorzusehen, das durch Freigabe ra
dial fortschleuderbarer Fliehmassen zu einem kreisringförmigen Bremssegel um die Pro
jektil-Mantelfläche herum radial aufgespannt wird. Dessen Lage im Verlauf des Projek
til-Körpers eröffnet zwar grundsätzlich größere konstruktive Freiheiten für die Unterbringung
der noch nicht in die Wirkstellung ausgebrachten Bremseinrichtung und deren An
triebselemente für das fliehkraftbedingte Verbringen in die Wirkstellung; aber diese An
ordnung verlangt eine völlige Neukonstruktion des Projektils wegen gravierender Eingriffe
in die tragende Struktur und dessen Nutzladungsraum. Nachteilig ist auch, daß der textile
Ring bei asymmetrischer Anströmung keine Formhaltigkeit gewährleistet.
In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt vorliegender Erfindung die technische Problem
stellung zugrunde, ein Projektil gattungsgemäßer Art mit einer einfach aktivierbaren, unge
steuerten (also Zweipunktverhalten aufweisenden) und dennoch sehr wirksamen, funkti
onszuverlässigen aerodynamischen Bremseinrichtung auszustatten.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dem Kennzeichnungsteil des Hauptanspruches zufolge
im wesentlichen dadurch gelöst, daß als aerodynamische Bremseinrichtung etwa im Mit
tenbereich der Projektil-Spitze ein aus der Verbringungsstellung, der Anströmung entge
gen, in eine geometrisch definierte Wirkstellung ausschwenkbares ringsektorförmiges
Klappensystem vorgesehen ist, das dort in einem umlaufenden Einstich an die Wandung
des Zündergehäuses angelenkt ist. Da in der Spitze der hier interessierenden großkalibrigen
Munition für die Rohrartillerie der Zünder untergebracht ist, ist die komplette Spitze für
eine Demontage ausgelegt, also ohne weiteres austauschbar auf dem Körper des Projektils
gehaltert. Dadurch kann die herkömmliche, eingeführte Munition auch nachträglich noch
mit dieser Bremseinrichtung zur Flugbahnbeeinflussung ausgestattet werden, indem ein
fach die herkömmliche Projektilspitze gegen eine andere mit den Bremselementen ausge
tauscht wird.
Zwar ist es insoweit aus der DE 198 45 611 A1 bekannt, eine Bahnsteuerung bei entdrall
ten und bei pfeilstabilisierten Projektilen dadurch vorzunehmen, daß Korrekturelemente
axialasymmetrisch mehr oder weniger weit aus einer separaten Korrektureinheit, aus dem
Geschoßkörper oder auch aus dem Zünder ausgefahren werden; wobei aber für die dort
stetige Steuerung der Korrekturelemente und deren Stellkraftbeaufschlagung ein ganz er
heblicher Einbauraum benötigt wird, der selbst bei einer wesentlichen Umkonstruktion in
eingeführten Zündersystemen schwerlich verfügbar ist.
Im Rahmen vorliegender Erfindung dagegen bewirkt die Zentrifugalkraft am drallstabili
sierten Projektil das ungebremst durchschwingende Ausschwenken der klappenförmigen
Sektoren der Bremseinrichtung in eine sternförmige, etwa radial orientierte Wirkstellung,
die durch das Kräftegleichgewicht der an den Bremselementen angreifenden Zentrifugal-
und Staudruck-Kräfte gegeben ist. Dadurch erübrigt es sich, im Innern der Projektil-Spitze
Konstruktionselemente für ein aktives Ausstellen der Bremseinrichtung wirksam werden
zu lassen; so daß dieses Bremssystem relativ weit vorne um verjüngten Bereich der Spitze
angelenkt werden kann, wo die aerodynamische Bremswirkung am größten ist und deshalb
die Bremsklappen relativ kurz sein können. Die Lage möglichst weit vor der Trennebene
zum Projektilkörper ist auch zweckmäßig, weil dort das Innere der Spitze praktisch nicht
für Zünderfunktionen benötigt wird und weil dieser Bereich auch konstruktiv ohne Be
deutung für die Biegesteifigkeit des Projektils insgesamt ist, also eine Schwächung des
Zündergehäuses durch radiale Einstiche zur Lagerung der Schwenkwellen für die Brems
klappen durchaus verträgt. Dabei werden die einzelnen klappenförmigen Bremssektoren
nicht bis gegen einen gehäusefesten Anschlag ausgeschwenkt, weil das dort - zumal bei
womöglich in Ausstellrichtung wirkender Anströmung - kritische Stabilitätsprobleme auf
werfen würde. Bei Munition mit geringem Drall kann das Aufklappen der Bremselemente
durch hinterlegte, zwischen den Bremselementen und dem Gehäuse der Projektil-Spitze
eingespannte Schenkelfedern gefördert werden. Zweckmäßigerweise ist in jedem Falle
eine einfache Verrastung gegen ein Zurückschlagen der in ihre Wirkstellung frei durch
schwingenden Klappsektoren der Bremseinrichtung vorgesehen, damit die Bremseinrich
tung ihre einmal erreichte, geometrisch definierte Wirkstellung im Interesse stabilen
Bremsverhaltens sofort und auch noch unter wechselnden Anströmverhältnissen zuverläs
sig beibehält.
Bei in das Gehäuse eingeklappter Verbringungsstellung tragen die klappenförmigen Brem
selemente kaum radial auf. Sie dürfen deshalb nicht so breit sein, daß sie z. B. bei ihrer
Anlenkung seitlich über die Mantelfläche der Zünder-Spitze vorstehen. Deshalb sind ver
gleichsweise schmale Klappen in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt an unsymme
trisch montierten bolzenförmigen Schwenkwellen angelenkt. Unter jeweils zwei einander
benachbarten Klappen können Federstützen angeordnet sein, um über den gesamten Um
fang der Spitze durch wechselseitige Unterstützung ein gleichförmig ablaufendes Aufstel
len aller Klappen zu fördern.
Die in ihre Verbringungslage parallel zur Hauben-Mantelfläche an das Zündergehäuse her
an eingeschlagenen klappenförmigen Bremselenmente in Form von Ringscheiben-Sektoren
können einander in Umfangsrichtung des Zündergehäuses also nicht so weit überlap
pen, daß sie in radial ausgebrachter Stellung in der Frontansicht einen geschlossenen, radi
al breiten Ring um die Spitze aufspannen, weshalb sich im ausgestellten Zustand keine
ununterbrochene Ringscheibe ergibt, sondern eine breit angelegte speichenförmige Struk
tur. Deren aerodynamische Bremswirkung ist allerdings gegenüber einer geschlossenen
Ringscheibe nur geringfügig reduziert, weil Wirbelverluste an den Übergängen von den
geschlossenen Sektoren zu den lückenden Ausschnitten zusätzliche Bremseffekte zur Fol
ge haben. Es kann die Bremswirkung aber noch erhöht werden, indem die Zwischenräume
zwischen den Ringscheiben-Sektoren durch flexible Elemente überbrückt werden, etwa
durch textile Ausschnitte, die sich beim Aufstellen der Klappen zwischen den Sektoren
aufspannen. Dabei ergibt sich eine einfachere Anlenkung bei geometrisch und mechanisch
stabiler Struktur für die Bremseinrichtung, wenn die klappenförmigen Ringschei
ben-Sektoren zu dünnen Speichen verschmälert werden, die einem ringscheibenförmig
ausgestellten textilen Gebilde nach Art eines Regenschirmes infolge radialer Verstrebung
geometrische Stabilität auch unter wechselnden aerodynamischen Einwirkungen verleihen.
Der durch die Speichen verstrebte textile Ring kann dann noch durch einen unverstrebt
umlaufenden Rand vergrößert werden, um die bremsende Angriffsfläche für die Anströ
mung zu optimieren.
Wenn andererseits die im wesentlichen textile ununterbrochene Struktur der Bremsein
richtung durch eine mechanisch stabilere da in Anströmrichtung metallisch geschlossene
Ringfläche ersetzt werden soll, wie sie ja durch die Breite der klappenförmigen Sektoren
allein nicht lückenlos erreichbar ist, dann können diese Bremselemente an ihren radial sich
erstreckenden Sektor-Längsrändern beidseitig mit dreieckförmigen Federblechen ausge
stattet sein, die einander im eingeklappten zustand der Sektoren unter elastischer Anpas
sung an die Mantelflächenwölbung der Projektil-Spitze wechselseitig überlappen und im
gestreckt ausgeklappten Zustand die an sich freien Ausschnitte zwischen den Klappen
paarweise gerade überdecken.
Hinsichtlich zusätzlicher Vorteile, Alternativen und Weiterbildungen wird außer auf die
Unteransprüche auch auf nachstehende Beschreibung eines in der Zeichnung unter Be
schränkung auf das funktional Wesentliche stark abstrahiert aber angenähert maßstabsge
recht skizzierten bevorzugten Realisierungsbeispieles verwiesen, sowie hinsichtlich des
Einsatzes eines drallstabilisierten Projektils mit solcher aerodynamischer Bremseinrichtung
zur Vermeidung von Wiederholungen voll-inhaltlich auf unsere ältere deutsche Patentan
meldung "Verfahren zur zielbezogenen Korrektur einer ballistischen Flugbahn", Akten
zeichen 199 57 363.8 vom 29.11.99, ausdrücklich Bezug genommen. In vorliegender Zeich
nung zeigt:
Fig. 1 einen Artillerie-Zünder mit inaktiver Bremseinrichtung in Ansicht,
Fig. 2 den Zünder gemäß Fig. 1 in abgebrochener Achsial-Längsschnittdarstellung,
Fig. 3 den Zünder gemäß Fig. 1 bei aktivierter Bremseinrichtung in Ansicht,
Fig. 4 den Zünder gemäß Fig. 3 in abgebrochener Achsial-Längsschnittdarstellung und
Fig. 5 einen Zünder, dessen radial ausgestellte Bremseinrichtung eine in Anströmrich
tung geschlossene metallische Ringscheibenstruktur aufweist.
Ein drallstabilisiertes Artillerie-Projektil 11 besteht im wesentlichen aus einem gestreckten
hohlzylindrischen Körper 12, in den ein demontierbarer Zünder 13 frontal eingreift. Der
Zünder 13 ist somit Teil der Spitze 14 des Projektils 11, deren Kontur im wesentlichen
durch ihre ballistische Haube 15 bestimmt ist.
Der Zünder 13 ist mit dem Körper 12 über eine koachsiale Verschraubung 16 lösbar ver
bunden. Er ragt dann durch die Teilungsebene 17 zwischen Spitze 14 und Körper 12 des
Projektils 11 hindurch wenigstens mit einer Zündverstärker- oder Übertrager-Ladung 18
samt Sicherungseinrichtung 19 in den Frontbereich des Körpers 12 hinein. Davor liegt,
etwa in der Teilungsebene 17, eine z. B. auf Satellitennavigation beruhende Navigations
einheit 20 hinter einer Batterie 21 in der Basis der Projektil-Spitze 14. Zwischen dieser und
der Auswerteelektronik 22 im vorderen Bereich des Zünders 13 ist eine Zündelektronik 23
etwa in der achsialen Mittenebene angeordnet.
In deren Mantelbereich sind als Elemente der Bremseinrichtung klappenförmige
Ringscheiben-Sektoren 24 nach vorne - also der Anströmung entgegen - unter Fliehkraft
wirkung anschlagfrei ausschwenkbar gehaltert. Jedem der klappenförmigen Sektoren 24 ist
dafür ein im Mantelbereich tangential orientierter Bolzen 25 als kurze Lager- und
Schwenkwelle zugeordnet. Die Bolzen 25 liegen in radialen Einschnitten 26, die etwa in
der Mittenquerebene der Spitze 14 in Umfangsrichtung in das Zünder-Gehäuse 27 einge
bracht sind. Anfang und Ende, also die Lagerstellen, der in einer Querschnittsebene umlau
fenden Folge von Bolzen 25 liegen jedoch nicht auf einem zur Projektillängsachse 28 kozentrischen
Kreis, sondern radial unsymmetrisch, nämlich mit dem einen Ende nach inner
halb und mit dem anderen Ende nach außerhalb dieses Kreises radial versetzt, so daß die
beiderseits in Umfangsrichtung benachbarten Bolzen 25 radial davor bzw. dahinter gela
gert sind. Diese Verschwenkung aus der Richtung der Sekanten in dem erwähnten ge
dachten Kreis und damit die bzgl. der Achse 28 unsymmetrische Orientierung der Bolzen
25 ermöglicht es, deren beiderseitige Lager für alle Bolzen 25 identisch auszuführen und
dadurch ein symmetrisches Aufstellverhalten der einzelnen in Umfangsrichtung einander
benachbarten Sektoren 24 zu fördern.
Die relativ schmalen Sektoren 24 sind um ihre Längsachsen gewölbt profiliert, um sich im
eingeklappten oder Verbringungs-Zustand gemäß Fig. 1/Fig. 2 den Konturen einerseits
innen des Gehäuses 27 und andererseits außen der rückwärtigen Fortsetzung der hier abge
setzten ballistischen Haube 15 möglichst gut anzupassen. In diesem Verbringungs-Zustand
kann über die eingeschlagenen Bremsklappen (Ringsektoren 24) eine (in Fig. 2 strichliniert
berücksichtigte) Halterungsmanschette 29 aufgestülpt sein, um in rückwärtiger Fortset
zung der verkürzten Haube 15 deren Mantelflächenkontur zu definieren, also die aerody
namisch glatte Geometrie sicherzustellen und gegenüber der Mantelfläche der herkömmli
chen Projektil-Spitze 14 nicht zu verändern. Zum Ausklappen der Sektoren 24 in die Wirk
stellung der Bremseinrichung wird diese Manschette 29 z. B. unter Auftrennen längs Soll
bruchstellen pyrotechnisch abgesprengt. Das ist bei einer Manschette 29 wegen der angrei
fenden Zentrifugalkräfte und vor allem der Anströmung einfacher realisierbar, als das Ab
sprengen einer in Flugrichtung hermetisch geschlossenen aerodynamischen Haube, die im
Rahmen vorliegender Erfindung aber auch über den eingelappten Sektoren 24 anwendbar
wäre.
Durch Entfernen der Halterungsmanschette 29 (oder durch Axialverschieben eines Kro
nenriegels - nicht dargestellt) werden die Sektoren 24 zum fliehkraftbedingten Ausklappen
um die Bolzen 25 herum freigegeben, was mittels integraler oder adaptierter Schenkelbie
gefedern (nicht dargestellt) unter Abstützung gegenüber dem Gehäuse 27 noch gefördert
werden kann. Um einen Gleichlauf des Ausklappens dieser nun freigegeben einander peri
pher benachbarten Sektoren 24 trotz etwa unsymmetrischer Anströmung zu fördern, kön
nen statt voluminöser Schenkelfedern bei den Klappbolzen 25 auch einfach radial kurz
vorkragende Federstützen angeordnet sein, die sich jeweils über wenigstens zwei einander
benachbarte Sektoren 24 erstrecken (in der Zeichnung nicht berücksichtigt).
Aus den eingangs schon genannten Gründen ist es unvermeidbar, daß die Brems
einrichtung aus den aufgestellten, relativ schmalen einzelnen Ringscheiben-Sektoren 24
speichenförmig lückt. Um zur Steigerung der Bremswirkung diese lückenden Ausschnitte
32 (Fig. 3) zu schließen, kann zwischen je zwei einander benachbarten Sektoren 24 eine
flexible Überbrückung 33 vorgesehen sein, die im Zuge des Aufstellens der Sektoren 24
aufgespannt wird, wie in Fig. 3 links berücksichtigt. Diese Überbrückung 33 der sekto
rierten Brems-Ringscheibe kann etwa aus textilem Gewebe bestehen, das im eingefalteten
Zustand der Sektoren 24 radial unter diesen eingefaltet ist. Die Sektoren 24 können dann
auch bis zu schmalen radialen Speichen verdünnt werden, deren Aufhängung an kurzen
Bolzen 25 konstruktiv unproblematischer als die Klappaufhängung der breiteren Sektoren
24 ist und die im ausgestellten Zustand eine regenschirmartig konstruktiv definierte Ver
steifung der dann insgesamt textilen ringscheibenförmigen Bremseinrichtung erbringen.
Wenn andererseits eine in Anströmrichtung möglichst lückenlose metallische Ringscheibe
als Bremseinrichtung gewünscht wird, dann sind die einzelnen Sektoren 24 an ihren radial
sich erstreckenden Längsrändern mit angeschweißten oder angenieteten dreieckförmig
berandeten Federblechen 34 bestückt, die vorzugsweise im verwölbten Verbringungs-
Zustand der Bremseinrichtung unter der Manschette 29 abwechselnd über- und untereinan
der zu liegen kommen. Das wird gefördert, wenn die Federbleche 34 eines Sektors 24 in
gegeneinander versetzten Ebenen an diesen anschließen, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Diese
Anordnung fördert auch ein rasch sich abwälzend umlaufendes Ausklappen der Sektoren
24 bis in ihre Funktionsstellungen, in der die einander benachbarten, nun in Ebenen ent
spannten Federbleche 34 einander gerade noch zum geschlossenen Ring überlappen.
Ein drallstabilisiertes Artillerieprojektil 11 läßt sich also einfach mit einer axialsymmetri
schen aerodynamischen Bremseinrichtung zur Verkürzung der ballistischen Flugbahn
nachrüsten, wenn die mit dem Zünder 13 ausgestattete, vom Projektilkörper 12 problemlos
abnehmbare Spitze 14 in etwa halber Höhe mit unter Fliehkraftwirkung ausklappbar ange
lenkten Sektoren 24 bestückt ist, die sich in ihrer Verbringungsstellung in die konische
Form der Mantelfläche einschmiegen und in Wirkstellung zu einem lückend oder ge
schlossen ausgestellten radialen Ring ausgeklappt sind. Der einmalige zeitdiskrete Einsatz
mit fester Stellgröße durch die gezielte Erhöhung des aerodynamischen Widerstandes - mit
Veränderung der Bremswirkung auf den Flugbahnverlauf über eine Anpassung des Zeitpunktes
des Ausstellens der Bremseinrichtung - ergibt damit für ein Sprenggeschoß die
Möglichkeit einer Flugbahnverkürzung, für ein Bomblettgeschoß darüber hinaus mit der
Anpassung des Ausstoßzeitpunktes eine weitere Eingriffsmöglichkeit in die Funktion.
Claims (9)
1. Drallstabilisiertes Projektil (11) mit längs seiner Flugbahn aus einer Verbringungs
stellung in die axialsymmetrische Wirkstellung radial aufstellbarer aerodynamischer
Bremseinrichtung im Projektil-Frontbereich,
dadurch gekennzeichnet,
daß seine Spitze (14) in etwa ihrer Mitten-Querschnittsebene mit Lagerstellen für
klappenförmige Ringscheiben-Sektoren (24) ausgestattet ist, die aus einer Verbrin
gungsstellung im Mantelflächenbereich der Spitze (14) in eine Wirkstellung etwa
quer zur Projektillängsachse (28) ausschwenkbar sind.
2. Projektil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sektoren (24) um Bolzen (25) in die Wirkstellung ausschwenkbar sind, wel
che in einem Gehäuse-Einschnitt (26) quer zur Längsachse (28) orientiert gelagert
sind.
3. Projektil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzen (25) jeweils derart aus einer sekanten Orientierung verschwenkt
asymmetrisch gelagert sind, daß ein Ende eines Bolzens (25) einen größeren Abstand
von der Längsachse (28) als das andere Ende aufweist, das vom in Umfangsrichtung
sich anschließenden Bolzen (25) mit seinem den größeren Abstand aufweisenden
Ende radial bezüglich der Projektil-Längsachse (28) hintergriffen ist.
4. Projektil nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sektoren (24) mit Schenkelbiegefedern um die Bolzen (25) herum aufge
hängt sind, die den Sektoren (24) gegenüber gegen das Zünder-Gehäuse (27) radial
abgestützt sind.
5. Projektil nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der in ihrer Verbringungsstellung einander überdeckenden Sektoren
(24) in deren Wirkstellung einen mit Ausschnitten lückenden Ring etwa quer zur
Projektil-Längsachse (28) erbringt.
6. Projektil nach dem vorangehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lücken (32) von zwischen einander in Umfangsrichtung benachbarten Sekto
ren (24) eingespannten flexiblen Überbrückungen (33) überspannt sind.
7. Projektil nach dem vorangehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sektoren (24) schmale Speichen sind.
8. Projektil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sektoren (24) seitlich mit dreieckförmigen Federblechen (34) bestückt sind,
die sich im Verbringungs-Zustand überlappen und im ausgeklappter Wirkstellung die
Lücken (32) zwischen den Sektoren (24) zum geschlossenen Ring schließen.
9. Projektil nach dem vorangehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federbleche (34) beiderseits eines Sektors (24) in gegeneinander versetzter
projektil-axialer Position am Sektor (24) befestigt sind.
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