DE1002395B - Elektroakustische UEbertragungsanlage mit mehreren Mikrophonen und Lautsprechern - Google Patents
Elektroakustische UEbertragungsanlage mit mehreren Mikrophonen und LautsprechernInfo
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- DE1002395B DE1002395B DES47536A DES0047536A DE1002395B DE 1002395 B DE1002395 B DE 1002395B DE S47536 A DES47536 A DE S47536A DE S0047536 A DES0047536 A DE S0047536A DE 1002395 B DE1002395 B DE 1002395B
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-
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine ekktroakustische Übertragungsanlage
mit mehreren Mikrophonen und/oder Mikrophongruppen und Lautsprechern und/oder Lautsprechergruppen
sowie mit sternförmigen Verbindungen zwischen Mikrophonen und Lautsprecherverstärkern.
Es sind Übertragungsanlagen bekannt, die z. B. auf Rennstrecken verwendet werden, bei denen Reportagestellen mit Einzelleitungen sternförmig mit Start und
Ziel verbunden sind. Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe sind diese bekannten Anlagen
jedoch nicht geeignet, da es mit Hilfe dieser Anlagen nicht möglich ist, ganz bestimmte Lautsprecher
von ganz bestimmten Mikrophonen aus zu speisen. ■
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, be<stimmte
Lautsprecher durch bestimmte Mikrophone zu beaufschlagen und eine Rückwirkung der einzelnen
Mikrophone auf die Lautsprecher zu verhindern, die gerade nicht beaufschlagt werden sollen, insbesondere'
soll eine Beaufschlagung von Lautsprechern durch Mikrophone verhindert werden, die im Beschallungsgebiet dieser Lautsprecher aufgestellt sind. Diese Forderungen
sind z. B. von einer Anlage zu erfüllen, die in einem Gerichtssaal, Konferenzsaal od. dgl. eingebaut
ist. Bei einer solchen Anlage sind für das Gerieht, den Staatsanwalt, die Verteidigung, den Zeugenstand
und für den Angeklagtenstand verschiedene Mikrophone oder Gruppen vorgesehen, von denen verschiedene
Lautsprecher oder Lautsprechergruppen zu speisen sind, beispielsweise solche Lautsprechergruppen,
die nur für das Gericht bestimmt sind oder nur den Zeugenstand versorgen sollen.
Es hat sich gezeigt, daß bei solchen Anlagen Rückwirkungen auftreten, die eine Lautsprechergruppe zum
Ansprechen bringen, die gerade nicht beaufschlagt werden soll. Zur Beseitigung dieser Mängel ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß eine Verteilungseinrichtung die sternförmigen Verbindungen einzelner
Mikrophone mit bestimmten Lautsprecherverstärkern über Trennverstärker herstellt, die in den Leitungszügen
zwischen den Mikrophonverstärkern und den Lautsprecherverstärkern vorgesehen sind und ein
Übersprechen über die Sternverbindungen auf die nicht zu beaufschlagenden Lautsprecher verhindern.
Die genannten einstufigen Trennverstärker wirken dabei in der Richtung von den Mikrophonverstärkern
zu den Lautsprecherverstärkern als zusätzliche Verstärker und in der Gegenrichtung als Sperrglieder.
Damit wird eine Rückwirkung von den Lautsprecherverstärkern über die Leitungszüge zu anderen Laut-Sprecherverstärkern
wirksam unterbunden.
Bei der erfindungsgemäßen Anlage finden vorzugsweise an sich bekannte Kleinlautsprecherzeilen Verwendung.
Elektroakustische Übertragungsanlage
mit mehreren Mikrophonen
und Lautsprechern
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 4
München 2, Wittelsbacherplatz 4
Horst Schmidt, Karlsruhe,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung läßt sich praktisch beispielsweise dadurch verwirklichen, daß in einem Wiedergaberaum
rechts und links Lautsprecher, vorzugsweise Kleinschallzeilen, die den ganzen Wiedergaberaum mit
Schall versorgen, und Lautsprecher, die nur einen bestimmten Teil des Raumes mit Schall versorgen, vorgesehen
sind, wobei im Saal verteilte Mikrophongruppen derart über Leitungszüge an die Lautsprecherverstärker
angeschlossen sind, daß Mikrophongruppen, die links im Raum aufgestellt sind, auf die Lautsprecher
rechts und in der Mitte des Raumes wirken, während die Mikrophone rechts im Raum auf Lautsprecher
links und in der Mitte des Raumes wirken, wobei eine Mikrophongruppe, die im Beschallungsgebiet
des in der Raummitte angeordneten Lautsprechers aufgestellt ist, auf die seitlichen Lautsprecher
wirkt, während ein Mikrophon, das selbst in der Saalmitte angeordnet ist, alle Lautsprecher beaufschlagt.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung werden mit Hilfe der Trennverstärker Rückwirkungen über
die genannten Leitungszüge unterbunden.
Die Erfindung ist an Hand der Fig. 1 und 2 beispielsweise erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße elektroakustische Anlage in schematischer Darstellung,
Fig. 2 Anwendungsbeispiel einer erfindungsgemäßen elektroakusti sehen Anlage in einem Gerichtssaal.
In der Fig. 1 sind Mikrophongruppen 1 bis 5 gegebenenfalls auch zu Zeilen zusammengefaßt an die
Mikrophonverstärker 6 angeschlossen, die in einer Verteilereinrichtung 7 untergebracht sind. Von den
Mikrophonverstärkern 6 gehen über Regler 8, die ebenfalls in der Verteilereinrichtung 7 untergebracht sind,
regelbare Leitungszüge zu den beispielsweise drei Lautsprecherverstärkern 9. Bei der beschriebenen Ein-
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richtung soll die Forderung erfüllt werden, daß die Mikrophongruppe 1 die beiden Lautsprecher 10 und 11
versorgt, dagegen darf von dieser Mikrophongruppe aus keine Rückwirkung auf den Lautsprecher 12 erfolgen.
Das Mikrophon 2 hat dagegen nur den Laut-Sprecher 10 und den Lautsprecher 12 zu versorgen. Die
Mikrophongruppe 3 soll die Lautsprecher 11 und 12 beaufschlagen, während das Mikrophon 4 sämtliche
Lautsprecher zu versorgen hat. Die Mikrophongruppe 5 hat wiederum nur die Lautsprecher 11 und 12 zu
speisen. Bei den genannten Verbindungszügen darf keine Rückwirkung auf Lautsprechergruppen bzw.
-zeilen erfolgen, die den Raumteil versorgen, in dem die betreffende Mikrophongruppe angeordnet ist. Erfindungsgemäß
sind deshalb in den genannten regelbaren Leitungszügen vorzugsweise einstufige Trennverstärker
13 vorgesehen.
Die Erfindung ist nicht auf das eben beschriebene Beispiel beschränkt. Eine praktische Ausführung der
Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. In dieser Figur ist die erfindungsgemäße elektroakustische Einrichtung in
einem Gerichtssaal installiert, und die Mikrophongruppen 1 bis 5 sind beispielsweise dem Gericht, dem
Staatsanwalt, dem Zeugenstand, dem Verteidiger und dem Angeklagtenstand zugeordnet. Die Leitungszüge
sind in Fig. 2 fortgelassen, um die Übersichtlichkeit nicht zu stören. In der Verteilereinrichtung 7 sind die
Mikrophonverstärker, die Regler und die Trennverstärkers'tufen sowie gegebenenfalls auch die Lautsprecherverstärker
untergebracht, wobei die Trennverstärkerstufen und die Leitungsführung erfindungsgemäß
dafür sorgen, daß eine Beaufschlagung von Lautsprechern durch Mikrophone, die im Beschallungsgebiet der genannten Lautsprecher aufgestellt sind,
unterbunden wird. Es soll also z. B. der Lautsprecher nicht durch das Mikrophon 1, der Lautsprecher 10
nicht durch die Mikrophone 3 und 5 und der Lautsprecher 11 nicht durch das Mikrophon 2 beaufschlagt
werden.
Claims (2)
1. Elektroakustische Ubertragungsanlage mit mehreren Mikrophonen und Lautsprechern sowie
mit sternförmigen Verbindungen zwischen Mikrophon- und Lautsprecherverstärkern, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verteilungseinrichtung (7) die sternförmigen Verbindungen einzelner Mikrophone
(1 bis 5) mit bestimmten Lautsprecher verstärkern
(9) über Trennverstärker (13) herstellt, die in den Leitungszügen zwischen den Mikrophonverstärkern
(6) und den Lautsprecherverstärkern (9) vorgesehen sind und ein Übersprechen über die
Sternverbindungen auf die nicht zu beaufschlagenden Lautsprecher verhindern.
2. Elektroakustische Übertragungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennverstärker (13) in der Richtung von den Mikrophonverstärkern (6) zu den Lautsprechern
(8) als zusätzliche Verstärkung und in der Gegenrichtung als Sperrglieder wirken.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Petzoldt, Herbert, Elektroakustik, Leipzig, 1951, Bd. II, S. 48.
Petzoldt, Herbert, Elektroakustik, Leipzig, 1951, Bd. II, S. 48.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 770/271 2.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47536A DE1002395B (de) | 1956-02-17 | 1956-02-17 | Elektroakustische UEbertragungsanlage mit mehreren Mikrophonen und Lautsprechern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47536A DE1002395B (de) | 1956-02-17 | 1956-02-17 | Elektroakustische UEbertragungsanlage mit mehreren Mikrophonen und Lautsprechern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002395B true DE1002395B (de) | 1957-02-14 |
Family
ID=7486449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES47536A Pending DE1002395B (de) | 1956-02-17 | 1956-02-17 | Elektroakustische UEbertragungsanlage mit mehreren Mikrophonen und Lautsprechern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002395B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154517B (de) | 1961-07-28 | 1963-09-19 | Siemens Ag | Lautsprecheranlage |
| US4485272A (en) * | 1981-04-01 | 1984-11-27 | Telecommunications Radioelectriques Et Telephoniques T.R.T. | Acoustic feedback cancelling electro-acoustic transducer network |
-
1956
- 1956-02-17 DE DES47536A patent/DE1002395B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154517B (de) | 1961-07-28 | 1963-09-19 | Siemens Ag | Lautsprecheranlage |
| US4485272A (en) * | 1981-04-01 | 1984-11-27 | Telecommunications Radioelectriques Et Telephoniques T.R.T. | Acoustic feedback cancelling electro-acoustic transducer network |
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