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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte, die eine Innenlinse
aufweist.
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Aus
der
EP 509679 A2 ist
bereits eine Kraftfahrzeugleuchte bekannt, mit einem Reflektor,
einer Lichtquelle, einer inneren Linse mit einer inneren und äußeren Zone,
welche unterschiedlich ausgebildet sind und einer äußeren Linse.
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Im
allgemeinen weist, wie in 3 gezeigt ist,
eine Fahrzeugleuchte eine Lampe 102 als Lichtquelle auf,
und einen Reflektor 104 mit einer reflektierenden Oberfläche 104a,
welche Strahlen von der Lampe 102 in Vorwärtsrichtung
reflektiert. Eine Außenlinse 106 ist
vor dem Reflektor 104 angeordnet. 3 zeigt eine herkömmliche Fahrzeugleuchte, bei welcher
eine Innenlinse 108 zwischen der Außenlinse 106 und der
reflektierenden Oberfläche 104a angeordnet
ist. Die Verwendung der Fahrzeugleuchte, die eine Innenlinse 108 aufweist,
ermöglicht
es, diffus streuende Linsenelemente 108s auf der Innenlinse 108 auszubilden,
und eine lichtdurchlässige
Linse als die Außenlinse 106 einzusetzen.
Daher ist es möglich,
ein Design zu erhalten, welches sich von jenem eines normalen Beleuchtungskörpers unterscheidet.
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Bei
einer derartigen herkömmlichen
Fahrzeugleuchte wird die Innenlinse 108 allerdings einfach
durch eine ebene Oberfläche
oder eine einzige gekrümmte
Oberfläche
gebildet. Wenn daher das Innere der Beleuchtungskammer von einem
Ort vor dem Beleuchtungskörper
betrachtet wird, ist der visuelle Eindruck, der von dem Beleuchtungskörper hervorgerufen
wird, unbefriedigend und monoton. Daher ist der Beleuchtungskörper visuell
unattraktiv.
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fahrzeugleuchte
zur Verfügung
zu stellen, die eine Innenlinse aufweist, welche die visuelle Attraktivität des Beleuchtungskörpers verbessert.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
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Eine
Fahrzeugleuchte gemäß der vorliegenden
Erfindung erzielt dadurch ein attraktives Aussehen, dass spezielle
Maßnahmen
in Bezug auf den Aufbau der Innenlinse vorgesehen werden.
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Der
Aufbau der "reflektierenden
Oberfläche" ist nicht speziell
eingeschränkt.
Beispielsweise kann die reflektierende Oberfläche eine glatte, gekrümmte Vorderfläche aufweisen,
oder aus mehreren Reflektorelementen bestehen. Darüber hinaus
ist, so weit die "ringförmige Wand" so ausgebildet ist,
daß sie
die optische Achse des Reflektors umgibt, ihr Aufbau nicht speziell
eingeschränkt.
Darüber
hinaus sind, so weit sich die "innere
Zone" und die "äußere Zone" voneinander in Bezug auf die konvexe
bzw. konkave Linsenform unterscheiden, die Linsenformen dieser Zonen
nicht speziell eingeschränkt.
Beispielsweise kann eine der Zonen quer angeordnete Linsenelemente
aufweisen, wogegen die andere vertikale Linsenelemente aufweist.
Alternativ kann eine der Zonen vertikale oder in Querrichtung verlaufenden
Linsenelemente aufweisen, während
die andere mit gitterartigen Linsenelementen versehen ist. Darüber hinaus
kann eine der Zonen als lichtdurchlässige Linse ausgebildet sein.
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Wie
aus dem Aufbau der Fahrzeugleuchte gemäß der vorliegenden Erfindung
hervorgeht, ist die Innenlinse zwischen der Außenlinse und der reflektierenden
Oberfläche
des Reflektors angeordnet, und wird durch die ringförmige Wand,
welche die optische Achse des Reflektors umgibt, in eine innere
und eine äußere Zone
unterteilt, die sich voneinander in Bezug auf die konvexe bzw. konkave
Linsenform unterscheiden. Die innere und die externe Zone, die durch die
ringförmige
Wand getrennt sind, können
daher so ausgebildet werden, daß sie
unterschiedlich sichtbar sind. Daher ermöglicht es die vorliegende Erfindung, die
visuelle Attraktivität
eines Beleuchtungskörpers
in einer Fahrzeugleuchte zu verbessern, die eine Innenlinse aufweist.
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Wenn
bei dem voranstehend geschilderten Aufbau die innere Zone der Innenlinse
aus einer im wesentlichen lichtdurchlässigen Linse besteht, und mehrere
Reflektorelemente auf der reflektierenden Zone der reflektierenden
Oberfläche
vorgesehen sind, die hinter der inneren Zone der Innenlinse angeordnet
ist, kann die reflektierende Oberfläche durch die Innenlinse in
deren innerer Zone gesehen werden. Diese Ausbildung verleiht dem
Beleuchtungskörper
den Anschein der Tiefe. Selbst wenn der Beleuchtungskörper leuchtet,
sind die äußere Zone
der Innenlinse und die reflektierende Oberfläche, die hinter der inneren
Zone angeordnet ist, in Längsrichtung gegeneinander
versetzt angeordnet, was dem Beleuchtungskörper den Anschein der Tiefe
verleiht. Weiterhin ist es möglich,
wenn mehrere Reflektorelemente auf der reflektierenden Oberfläche vorgesehen
sind, die sich hinter der inneren Zone der Innenlinse befindet,
bei dem Beleuchtungskörper
die erforderliche Lichtverteilungsleistung sicherzustellen, obwohl
die innere Zone aus einer im wesentlichen lichtdurchlässigen Linse
besteht. Der Begriff "im
wesentlichen lichtdurchlässige
Linse" umfaßt eine
vollständig
lichtdurchlässige
Linse sowie eine lichtdurchlässige
Linse mit einer kleinen Anzahl an Linsenelementen.
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Eine
Reflexionsverarbeitung kann zumindest entweder bei der äußeren oder
der inneren Umfangsoberfläche
der ringförmigen
Wand vorgesehen sein, so daß der
Lichtreflexionseffekt das Vorhandensein der ringförmigen Wand 18A deutlich
hervortreten läßt. Dies
ermöglicht
es, die Abmessungen des Beleuchtungskörpers zu erhöhen. Der
Begriff "Reflexionsverarbeitung" ist nicht speziell
eingeschränkt,
und kann beispielsweise eine Sprühlackierung
und eine Aluminiumverdampfung einschließen.
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Wenn
die innere Linse als gefärbte
Linse ausgebildet ist (beispielsweise als rote oder orangefarbene
Linse), und die äußere Linse
als klare Linse ausgebildet ist (als farblose, transparente Linse), oder
als Rauchlinse (eine leicht bräunliche,
lichtdurchlässige
Linse), so kann die innere Linse leicht durch die äußere Linse
gesehen werden, und ist auch die innere Linse selbst deutlich sichtbar.
Daher ist es möglich,
den Unterschied der Erkennbarkeit zwischen der inneren Zone und
der äußeren Zone der
Innenlinse hervorzuheben, so daß die
visuelle Attraktivität
des Beleuchtungskörpers
weiter erhöht wird.
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Die
innere und die äußere Zone
der "Innenlinse" können in
Bezug aufeinander koplanar angeordnet sein, oder in Längsrichtung
gegeneinander versetzt sein. Wenn die innere Zone gegenüber der äußeren Zone
nach vom versetzt angeordnet ist, dann kann eine mehr oder weniger
große
Entfernung zwischen der Lampe und der Innenlinse gewählt werden.
Daher ist es möglich,
den Unterschied der Erkennbarkeit zwischen der inneren Zone und
der äußeren Zone
der Innenlinse hervorzuheben, während die
Möglichkeit
minimiert wird, daß die
Innenlinse infolge der Wärme
verformt wird, die von der Lampe erzeugt wird.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
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1 eine
Vorderansicht einer Fahrzeugleuchte gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie II-II in 1;
und
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3 ein
Beispiel für
eine herkömmliche Fahrzeugleuchte.
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1 ist
eine Vorderansicht einer Fahrzeugfeuchte 10 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. 2 ist eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie II-II in 1.
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Das
in diesen Zeichnungen dargestellte Beispiel für die Fahrzeugleuchte 10 ist
eine Rückleuchte und
eine Bremsleuchte. Diese Leuchte 10 weist eine Lampe 12 als
Lichtquelle auf, sowie einen Reflektor 14, der eine reflektierende
Oberfläche 14a aufweist, um
von der Lampe 12 ausgesandte Strahlen nach vorn zu reflektieren
(die Strahlen werden nach vorn in Bezug auf den Beleuchtungskörper und
nach hinten in Bezug auf das Fahrzeug reflektiert. Diese Konvention
für die
Strahlenrichtung wird nachstehend beibehalten). Eine Außenlinse 16 ist
vor dem Reflektor 14 angeordnet, und eine Innenlinse 18 befindet
sich zwischen der Außenlinse 16 und
der reflektierenden Oberfläche 14a.
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Die
Fahrzeugleuchte 10 weist eine im wesentlichen rechteckige
Außenform
auf. Die Außenlinse 16 kann
an den Reflektor 14 an einem Außenumfangsrand der Fahrzeugleuchte 10 angeschweißt sein.
Der Außenumfangsrand
der Innenlinse 18 kann an den Reflektor 14 am
Innenumfang in Bezug auf den Abschnitt angeschweißt sein,
an welchem die Außenlinse 16 mit
dem Reflektor 14 verschweißt ist.
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Die
Lampe 12 ist an einem Lampenmontageabschnitt 14b an
der Rückseite
des Reflektors 14 angebracht, und befindet sich auf einer
optischen Achse Ax des Reflektors 14. Die reflektierende
Oberfläche 14a weist
eine primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa und
eine sekundäre
reflektierende Oberfläche 14Ba auf.
Die primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa ist
eine ringförmige
Zone, die einen vorbestimmten Durchmesser auf weist, wobei ihr Zentrum auf
der optischen Achse Ax liegt. Die sekundäre reflektierende Oberfläche 14Ba ist
um die primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa herum
angeordnet, und weist eine unterschiedliche Kontur auf als die primäre reflektierende
Oberfläche 14Aa.
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Die
primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa kann
aus mehreren getrennten Reflektorelementen 14As bestehen,
die konzentrisch zueinander angeordnet sind. Die Reflektorelemente 14As können abgestuft
ausgebildet sein, so daß sie
nach vorn hin ansteigen, mit wachsender Entfernung von der optischen
Achse Ax. Jedes der Reflektorelemente 14As ist so ausgelegt,
daß es
diffus Strahlen reflektiert, die von der Lampe 12 zur optischen
Achse Ax ausgesandt werden. Der Beleuchtungskörper kann so ausgebildet sein,
daß die
primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa beim
diffusen Reflektieren der Strahlen sämtliche Funktionen der Lichtverteilung
ausführt.
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Die
sekundäre
reflektierende Oberfläche 14Ba kann
ebenfalls aus mehreren getrennten Reflektorelementen 14Bs bestehen,
die konzentrisch zueinander angeordnet sind. Allerdings können die Reflektorelemente 14Bs in
einem Teilungsabstand angeordnet sein, der erheblich kleiner ist
als jener der Reflektorelemente 14As der primären reflektierenden
Oberfläche 14Aa.
Diese Reflektorelemente 14Bs können auch abgestuft ausgebildet
sein, so daß sie
mit wachsender Entfernung von der optischen Achse Ax nach hinten
zurückspringen.
Jedes der Reflektorelemente 14Bs kann so ausgebildet sein,
daß es
von der Lampe 12 im wesentlichen parallel zur optischen
Achse Ax ausgesandte Strahlen reflektiert. Insgesamt weist die sekundäre reflektierende
Oberfläche 14Ba eine
Oberflächenkontur
auf, die in Bezug auf die primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa in
einer Richtung gebogen ist, in welcher sie sich von der optischen
Achse Ax entfernt. Der Abschnitt, an welchem der Außenumfangsrand
der primären
reflektierenden Oberfläche 14Aa mit
dem Innenumfangsrand der sekundären
reflektierenden Oberfläche 14Ba verbunden
ist, ist daher als ringförmiger
Rand 14c ausgebildet.
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Während die
Außenlinse 16 als
klare Linse ausgebildet sein kann, kann die Innenlinse 18 als
rote Linse ausgebildet sein. Die Innenlinse 18 weist eine ringförmige Wand 18A auf,
welche im wesentlichen in Längsrichtung
so verläuft,
daß sie
die optische Achse Ax umgibt. Die Innenlinse 18 ist in
eine innere Zone 18B und eine äußere Zone 18C durch
die ringförmige
Wand 18A unterteilt. Die ringförmige Wand 18A kann
im wesentlichen zylinderförmig
ausgebildet sein, so daß ihr
Durchmesser zu ihrem vorderen Teil hin geringfügig abnimmt. Der Durchmesser
des hintersten Endes der ringförmigen
Wand 18A kann etwas kleiner sein als der Durchmesser des
kreisförmigen
Randes 14c. Die innere Zone 18B ist zur Vorderseite
der Leuchte hin in Bezug auf die äußere Zone 18C versetzt
angeordnet. Die innere Zone 18B ist mit der ringförmigen Wand 18A an
einem Ort etwas hinter einer vorderen Endoberfläche 18Ab der ringförmigen Wand
verbunden, wogegen die äußere Zone 18C mit
der ringförmigen
Wand 18A an einem Ort etwas vor einer hinteren Endoberfläche 18Ac der
ringförmigen
Wand verbunden ist.
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Die
innere Zone 18B besteht aus einer lichtdurchlässigen Linse,
die im wesentlichen eben und senkrecht zur optischen Achse Ax angeordnet
sein kann. Allerdings kann ein konvexer Linsenabschnitt 18Ba,
der einen etwas größeren Durchmesser
aufweist als die Lampe 12, auf der vorderen Oberfläche im Zentrum
der inneren Zone 18B vorgesehen sein. Die äußere Zone 18C kann
die Form einer konischen Oberfläche
aufweisen, so daß ihre äußere Umfangsseite
in Bezug auf eine Ebene senkrecht zur optischen Achse Ax zurückgesetzt
ist. Mehrere Linsenelemente 18Cs, die wie ein Gitter unterteilt
sein können,
können über der
gesamten hinteren Oberfläche der äußeren Zone 18C vorgesehen
sein. Jedes der Linsenelemente 18Cs kann als Fischaugenlinse
ausgebildet sein.
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Eine
Reflexionsverarbeitung mit Hilfe einer Aluminiumverdampfung kann
bei einer Außenumfangsoberfläche 18Aa und
der vorderen Endoberfläche 18Ab der
ringförmigen
Wand 18A vorgesehen sein. Diese Aluminiumverdampfungsverarbeitung deckt
die Fläche
von dem Ort, an welchem die ringförmige Wand 18A mit
der äußeren Zone 18C verbunden
ist, bis zum Innenumfangsrand der vorderen Endoberfläche 18Ba ab.
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Strahlen
werden diffus von der primären
reflektierenden Oberfläche 14Aa des
Reflektors 14 des Zentrumsabschnitts des Beleuchtungskörpers innerhalb
der ringförmigen
Wand 18A reflektiert, und werden direkt durch die innere
Zone 18B der lichtdurchlässigen Innenlinse 18 und
die Außenlinse 16 durchgelassen,
und in Vorwärtsrichtung
des Beleuchtungskörpers
abgestrahlt. Der Beleuchtungskörper
erhält hierdurch
das erforderliche Lichtverteilungsmuster. Allerdings treffen einige
der Strahlen, die von der primären
re flektierenden Oberfläche 14A diffus
reflektiert werden, auf einen konvexen Linsenabschnitt 18Ba in
der inneren Zone 18B der Innenlinse 18 auf, und
werden diese Strahlen weiter diffus durch den konvexen Linsenabschnitt 18Ba zur
optischen Achse Ax hin gebrochen. Die parallelen Strahlen, die von der
sekundären
reflektierenden Oberfläche 14Ba des Reflektors 14 reflektiert
werden, werden durch die äußere Zone 18C der
Innenlinse 18 durchgelassen, und werden durch ein Linsenelement 18Cs der äußeren Zone 18C diffus
in Vertikalrichtung und Querrichtung gestreut. Diese diffusen Strahlen
werden direkt durch die Außenlinse 16 durchgelassen,
und in Vorwärtsrichtung
des Beleuchtungskörpers
abgestrahlt, und weisen eine erheblich geringere Leuchtdichte auf
als jene Strahlen, die von dem Zentrumsabschnitt des Beleuchtungskörpers abgestrahlt
werden.
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Die
Fahrzeugleuchte 10 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
weist eine Innenlinse 18 auf, die zwischen der Außenlinse 16 und
der reflektierenden Oberfläche 14a des
Reflektors 14 angeordnet ist. Die Innenlinse 18 weist
die ringförmige
Wand 18A auf, welche die optische Achse Ax des Reflektors 14 umgibt,
und die innere Zone 18B und die äußere Zone 18C unterscheiden
sich voneinander in Bezug auf die konvexe bzw. konkave Linsenform. Das
Innere der Beleuchtungskammer, gesehen von einem Ort vor dem Beleuchtungskörper aus,
sieht bei der Betrachtung daher deutlich unterschiedlich aus, wobei
die innere Zone 18B und die äußere Zone 18C durch
die ringförmige
Wand 18A unterteilt sind. Diese Anordnung stellt daher
eine erhöhte
visuelle Attraktivität
des Belichtungskörpers
in einer Fahrzeugleuchte zur Verfügung, welche eine Innenlinse
aufweist.
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Bei
dieser Ausführungsform
besteht die innere Zone 18B der Innenlinse 18 aus
einer lichtdurchlässigen
Linse, und sind mehrere Reflektorelemente 14As auf der
primären
reflektierenden Oberfläche 14Aa des
Reflektors 14 vorgesehen (also der reflektierenden Zone
der reflektierenden Oberfläche 14a,
die hinter der inneren Zone 18B der Innenlinse 18 angeordnet
ist). Die primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa kann
durch die Innenlinse 18 hindurch gesehen werden. Der Beleuchtungskörper sorgt
daher für
einen Eindruck von Tiefe. Selbst wenn der Beleuchtungskörper leuchtet,
sind die äußere Zone 18C der
Innenlinse 18 und die primäre reflektierende Oberfläche 14Aa,
die hinter der inneren Zone 18C angeordnet ist, in Längsrichtung
gegeneinander versetzt angeordnet, was dem Beleuchtungskörper den Eindruck
der Tiefe verleiht. Da mehrere Reflektorelemente 14As auf
der primären
reflektierenden Oberfläche 14Aa vorgesehen
sind, ist es darüber
hinaus möglich,
sicherzustellen, daß die
Verteilungsleistung ordnungsgemäß ist, obwohl
die innere Zone 18B der Innenlinse 18 aus einer
lichtdurchlässigen
Linse besteht. Bei dieser Ausführungsform
weist der konvexe Linsenabschnitt 18Ba einen geringfügig größeren Durchmesser
auf als die Lampe 12, und ist auf der zentralen Vorderoberfläche der
inneren Zone 18B der Innenlinse 18 angeordnet.
Daher leuchtet die Lampe 12 nicht direkt in die Augen eines
Betrachters, wenn sei von einem Ort vor dem Beleuchtungskörper betrachtet
wird. Diese Konstruktion ermöglicht
es, zu verhindern, daß die
visuelle Attraktivität
des Beleuchtungskörpers
beeinträchtigt
wird, was anderenfalls auftreten würde, wenn eine lichtdurchlässige Linse
in der inneren Zone 18B der Innenlinse 18 verwendet würde.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird eine Reflexionsbearbeitung mit Hilfe einer Aluminiumverdampfung
bei der äußeren Umfangsoberfläche 18Aa und der
vorderen Endoberfläche 18Ab der
ringförmigen Wand 18A durchgeführt. Der
Lichtreflexionseffekt bei diesen Oberflächen läßt daher das Vorhandensein der
ringförmigen
Wand 18A deutlich hervortreten, was es ermöglicht,
die Abmessungen des Beleuchtungskörpers zu erhöhen.
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Weiterhin
bestehen bei dieser Ausführungsform
die Innenlinse 18 bzw. die Außenlinse 16 aus einer
roten Linse bzw. einer Rauchlinse. Daher kann die Innenlinse 18 leicht
durch die Außenlinse 16 hindurch
erkannt werden, und ist die Innenlinse 18 selbst deutlich
hervorgehoben. Daher kann der Unterschied der Sichtbarkeit der inneren
Zone 18B und der äußeren Zone 18C der
Innenlinse 18 hervorgehoben werden, wodurch die visuelle
Attraktivität
des Beleuchtungskörpers
weiter erhöht
wird.
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Da
die innere Zone 18B der Innenlinse 18 gegenüber der äußeren Zone 18C nach
vom versetzt angeordnet ist, ist es möglich, eine mehr oder weniger
große
Entfernung zwischen der Lampe 12 und der Innenlinse 18 vorzusehen.
Daher ist es möglich, den
Unterschied der Erkennbarkeit zwischen der inneren Zone 18B und
der äußeren Zone 18C der
Innenlinse 18 hervorzuheben, während die Möglichkeit minimiert wird, daß die Innenlinse 18 infolge
der von der Lampe 12 erzeugten Wärme verformt wird.
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Die
reflektierende Oberfläche 14a des
Reflektors 14 besteht aus der primären reflektierenden Oberfläche 14Aa,
die hinter der inneren Zone 18B der Innenlinse 18 angeordnet
ist, und der sekundären reflektierenden
Oberfläche 14Ba,
die außerhalb
der primären
reflektierenden Oberfläche 14Aa angeordnet
ist. Die primäre
reflektierende Oberfläche 14Aa und
die sekundäre
reflektierende Oberfläche 14Ba, die
durch den kreisförmigen
Rand 14c getrennt sind, können unterschiedliche Oberflächenkonturen
aufweisen. Darüber
hinaus weist die reflektierende Oberfläche 14a in dem Zentrumsabschnitt
des Beleuchtungskörpers
eine wesentlich unterschiedliche Leuchtdichte auf als die reflektierende
Oberfläche 14a in
dem Umfangsabschnitt des Beleuchtungskörpers. Daher ist es möglich, die
Abmessungen des Beleuchtungskörpers
dadurch hervorzuheben, daß der
Unterschied in Bezug auf die Leuchtdichte zwischen dem Zentrumsabschnitt
des Beleuchtungskörpers
und dem Umfangsabschnitt des Beleuchtungskörpers hervorgehoben wird.
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Die
Lichtverteilungsfunktionen dieser Ausführungsform eines Beleuchtungskörpers sind
der primären
reflektierenden Oberfläche 14Aa zugeordnet.
Daher kann die sekundäre
reflektierende Oberfläche
des Beleuchtungskörpers
so ausgebildet sein, daß sie
diffuse Strahlen nur zu dekorativen Zwecken abstrahlt. Daher ermöglicht es
eine derartige Ausbildung, die visuelle Attraktivität des Beleuchtungskörpers weiter
zu erhöhen.
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Zwar
wurde eine Ausführungsform
beschrieben, die eine ringförmige
Wand 18A aufweist, die im wesentlichen zylindrisch ist,
und in dem Zentrumsabschnitt der Innenlinse 18 um die opti sche
Achse Ax angeordnet ist, jedoch wird darauf hingewiesen, daß die ringförmige Wand 18A auch
eine unterschiedliche Form aufweisen kann.
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Weiterhin
zeigt zwar die geschilderte Ausführungsform
eine Außenlinse 16,
die aus einer Rauchlinse besteht, jedoch kann die Außenlinse 16 auch klar
ausgebildet sein, wodurch die Innenlinse 18 noch deutlicher
sichtbar wäre.
Darüber
hinaus ist zwar bei dieser Beschreibung der vorliegenden Ausführungsform
eine einstückige
Außenlinse 16 vorgesehen,
jedoch kann die Außenlinse 16 auch
aus mehreren Linsenelementen bestehen.
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Es
wurde ein Reflektor 14 beschrieben, der auch als das Leuchtengehäuse dient,
jedoch kann der Beleuchtungskörper
auch so ausgebildet sein, daß er
ein getrenntes Leuchtengehäuse
aufweist, welches einen Reflektor 14 aufnimmt. Weiterhin
stellt zwar die geschilderte Ausführungsform eine Rückleuchte
und eine Bremsleuchte eines Fahrzeugs dar, jedoch können ein
Betrieb und Auswirkungen ähnlich jenen,
die voranstehend beschrieben wurden, auch bei anderen Arten von
Fahrzeugleuchten anderer Art erzielt werden, die eine entsprechende
Konstruktion verwenden.