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DE10022612A1 - Schaltelement - Google Patents

Schaltelement

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DE10022612A1
DE10022612A1 DE2000122612 DE10022612A DE10022612A1 DE 10022612 A1 DE10022612 A1 DE 10022612A1 DE 2000122612 DE2000122612 DE 2000122612 DE 10022612 A DE10022612 A DE 10022612A DE 10022612 A1 DE10022612 A1 DE 10022612A1
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lever
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Irene Hamm
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Leopold Kostal GmbH and Co KG
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    • H01H3/50Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring
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Abstract

Schaltelement mit einem Gehäuse, innerhalb dessen ein um mindestens eine Achse schwenkbarer Schalthebel angeordnet ist, der über ein federnd gelagertes Rastelement im Bereich einer Rastkurve geführt ist, wobei die jeweilige Anpreßkraft des Rastelementes an die Rastkurve bei gleicher Stellung des Schalthebels in Bezug auf unterschiedliche Hebellängen des Schalthebels im wesentlichen gleich ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Schaltelement.
Die DE-A 34 42 287 betrifft einen elektrischen Schalter, mit einem Gehäuse und mit einem Schalthebel, der in vier von einer Mittelstellung ausgehende Richtungen, die in zwei senkrecht aufeinanderstehenden Schwenkebenen liegen, verschwenkbar und mit Hilfe eines, bezüglich der Schwenkebenen symmetrischen Wälzkörpers bzw. Teilwälzkörpers und einer den Wälzkörper aufnehmenden Pfanne am Gehäuse gelagert ist. Die Pfanne weist vier pyramidenförmig zueinander angeordnete Schrägen auf, an denen der Wälzkörper unter dem Druck einer Feder anliegt.
Der FR-A 1014786 ist ein ähnliches Schaltelement zu entnehmen, wobei der Schalthebel im Bereich seines freien Endes eine konische Aufnahme aufweist, die mit einem Wälzkörper in Wirkverbindung bringbar ist. Auch hier sind vier Schaltstellungen möglich.
Beiden Druckschriften gemeinsam ist, daß die Schalthebel mit konstanter Länge vorgesehen sind. Längenänderungen des Schalthebels sind hier weder vorgesehen noch möglich.
Auf Seiten der Anwender der Schaltelemente, z. B. der Kfz.-Industrie, werden vielfach Anforderungen an die Hersteller von Schaltelementen gestellt, unterschiedliche Schalthebellängen bereitzustellen, um Bedienteile, Design, Verblendungen, Außengeometrien, Umverpackungen und dergleichen variabel gestalten zu können. Dies bedingt auf Seiten der Hersteller von Schaltelementen eine große Bevorratung i. V. m. den einhergehenden Umrüstungen der Fertigungseinheiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schaltelement dahingehend zu optimieren, daß mit ein- und demselben Schaltelement unterschiedliche Hebellängen des Schalthebels realisiert werden können, ohne daß sich die mechanischen und auch elektrischen Eigenschaften sowie die Haptik verändern.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Schaltelement, mit einem Gehäuse, innerhalb dessen ein, um mindestens eine Achse schwenkbarer Schalthebel angeordnet ist, der über ein federnd gelagertes Rastelement im Bereich einer Rastkurve geführt ist, wobei die jeweilige Anpreßkraft des Rastelementes an die Rastkurve bei gleicher Stellung des Schalthebels in Bezug auf unterschiedliche Hebellängen des Schaltelementes im wesentlichen gleich ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Durch den Erfindungsgegenstand ist es nun möglich, Schalthebellängen variabel an unterschiedliche Geometrien der sie aufnehmenden Bauteile anzupassen, ohne die mechanischen und die elektrischen Eigenschaften sowie die Haptik zu verändern. Um die durch die variablen Hebellängen veränderten Kraftverhältnisse zu kompensieren, werden mittels einer variabel einzustellenden Kraftkomponente der Haptik die Systemeinflüsse wieder aufgehoben.
Unter Haptik versteht der Fachmann die individuelle Wahrnehmung der Bedienperson des Schaltelementes, unter welchen Kriterien ein Schaltvorgang gefühlsmäßig abläuft. Dies kann z. B. darin begründet sein, daß nach dem Berühren des Schalthebels der Anfangsdruck, der auf selbigen ausgeübt wird, zunächst groß ist und gegen Ende des Schaltvorganges dann kaum noch wahrnehmbar ist.
Der Erfindungsgegenstand bietet eine Reihe unterschiedlicher Ausgestaltungsformen, die im folgenden wiedergegeben werden.
Der einem Gedanken der Erfindung gemäß hohlzylindrisch ausgebildete Schalthebel weist ein Innengewinde vorgebbarer Steigung auf und wird auf einen gehäuseseitig vorgesehenen Ansatz aufgeschraubt, so daß eine problemlose Änderung der Hebellänge realisierbar ist. Im Bereich seines Außenumfanges weist der Schalthebel eine spindelartige Führung auf, die ebenfalls eine vorgebbare Steigung aufweist.
Innengewinde und Führung verlaufen hierbei gleichsinnig, wobei aber die Steigungen unterschiedlich sind. Der Ansatz ist mit einem in seiner Längsrichtung verlaufenden Langloch versehen, innerhalb dessen ein mit dem Schalthebel in Wirkverbindung stehendes Führungselement eingreift. Selbiges beinhaltet eine elastisch verformbare Führungsnase, die wiederum in der spindelartigen Führung im Verlauf des Montagevorganges einrastet. Durch diese Bauweise wird eine gegenläufige Bewegung zwischen dem ein- und ausfahrbaren Schalthebel und dem Führungselement realisiert.
Die Bedienperson nimmt bei gegenüber dem Ursprungszustand veränderter Schalthebellänge keine Veränderung der Haptik wahr, so daß mit ein- und demselben Schaltelement nun unterschiedliche Anwendungsbereiche abgedeckt werden können. Auf Seiten der Hersteller der Schaltelemente wird die Fertigung sowie die Bevorratung wesentlich vereinfacht, wobei anwenderseitigen Vorgaben problemlos Rechnung getragen werden kann. Die bisherigen Kriterien bezüglich der Haptik werden unabhängig von der Hebellänge des Schalthebels bei Auslenkung desselben beibehalten. In Abhängigkeit von der gewählten Federkonstante des Federelements kann auch hier z. B. ein größerer Kraftaufwand bei der Initialauslenkung des Schalthebels realisiert werden, der gegen Ende des Schaltvorgangs nachläßt bzw. gegen 0 geht.
Der Erfindungsgegenstand ermöglicht es einerseits, die Rastkurve in der Schalthebelverlängerung vorzusehen, oder aber selbige außerhalb der Schalthebelachse, beispielsweise um 90° versetzt dazu, anzuordnen. In letzterem Fall muß dann eine Umkehrung der Bewegungsrichtung, beispielsweise über schiefe Ebenen, Exzenterscheiben oder dergleichen, herbeigeführt werden.
Als Feder kommt vorzugsweise eine Spiralfeder vorgebbarer Federkonstante zum Einsatz. Selbige kann zwischen dem Endbereich des Führungselementes und dem Rastelement vorgesehen werden, wodurch beim gegenläufigen Bewegen des Schalthebels und des Führungselementes die Federkonstante der Spiralfeder im jeweiligen Schaltzustand des Schalthebels weitestgehend beibehalten bleibt, ohne daß sich Längenänderungen des Schalthebels, nachteilig auf die Haptik auswirken.
Im Falle der Bewegungsumkehr ist ein Druckstück vorgesehen, das - wie bereits angesprochen - über eine schiefe Ebene mit dem Schalthebel in Wirkverbindung steht und ebenfalls über eine Spiralfeder mit dem Rastelement verbunden werden kann.
Eine weitere Alternative ist darin zu sehen, daß der in Längsrichtung bewegliche Schalthebel im Bereich seines freien Endes ein elastisch verformbares Federelement beinhaltet, das auf einen mit einem Rasthaken versehenen Hebel einwirkt, der wiederum in die im Gehäuse vorgesehene Rastkurve eingreift. Das elastisch nachgiebige Teil stellt somit eine zusätzliche Kraftverstärkung für den Rasthaken dar. Er kann beispielsweise aus Kunststoff gebildet sein.
Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 Schaltelement in verschiedenen Ansichten;
Fig. 3 Perspektivische Darstellung des Schaltelementes gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 4 und 5 Schaltelement gemäß Fig. 1 und 2 in verschiedenen Ansichten, jedoch mit Befestigungsmöglichkeit auf einer nachgeordneten Leiterplatte;
Fig. 6 Schaltelement mit Änderung der Bewegungsrichtung;
Fig. 7 Schaltelement mit alternativer Ausbildung der Bewegungsumkehr;
Fig. 8 Schaltelement mit weiterer alternativer Ausbildung der Bewegungsumkehr;
Fig. 9 bis 11 Schaltelement mit weiterer alternativer Ausbildung der Bewegungsumkehr.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schaltelementes 1 in verschiedenen Ansichten bzw. Teilschnitten. Erkennbar ist ein Gehäuse 2, das mit einem Boden 3 versehen ist. Ein mit einem Innengewinde 4 versehener Schalthebel 5 ist auf einen mit einem korrespondierenden Außengewinde 6 versehenen Ansatz 7 aufgeschraubt und somit in seiner Längsrichtung verstellbar. Der Ansatz 7 ist Teil eines Gelenkstückes 8. Der Schalthebel 5 ist um die angedeutete Horizontalachse 9 schwenkbar. Das Gelenkstück 8 ist mit elektrisch leitfähige Elemente 10 aufnehmenden Silikonkörpern 11 versehen, die in der Endlage des Schalthebels 5 auf korrespondierenden Kontakten 12 zur Auflage kommen. Alternativ besteht die Möglichkeit anstelle der Silikonkörper 11 Elemente zu verwenden, die leitend sind. Dadurch würden die separaten Elemente 10 entbehrlich. Der Schalthebel 5 weist im Bereich seines Außenumfanges 13 eine spindelartige Führung 14 auf, die gleichsinnig zum Innengewinde 6 des Ansatzes 7 aber mit unterschiedlicher Steigung zu demselben verläuft. Im Kopfbereich des Schalthebels 5 ist ein Führungselement 15 vorgesehen, das mit seinem freien Ende 16 auf eine Spiralfeder 17 mit vorgebbarer Federkonstante einwirkt, die wiederum mit dem hohlzylindrisch ausgebildeten Rastelement 18, von selbigem partiell umschlossen, in Wirkverbindung steht. Das freie Ende 19 des Rastelementes 18 ist in einer im Boden 3 eingeformten Rastkurve 20 geführt und wird bei Auslenkung des Schalthebels 5 um die Achse 9 innerhalb der Rastkurve 20 verlagert, ohne aus dieser herauszurutschen. Die Anpreßkraft des Rastelementes 18 an die Rastkurve 19 wird somit über die Spiralfeder 17 bewirkt. Für eine bestimmte Hebellänge des Schalthebels 5 wird eine Spiralfeder 17 mit definierter Federkonstante vorgegeben, so daß sich bei Auslenkung des Schalthebels 5 die mechanischen und auch elektrischen Eigenschaften sowie die Haptik nicht verändern. Würde der Schalthebel 5 nun in hebelverlängernder Weise auf dem Innengewinde des Ansatzes 7 bewegt, würde die Spiralfeder 17 normalerweise entspannt, wodurch sich die Kraftverhältnisse innerhalb des Schaltelementes 1 verändern würden und sich dadurch die Haptik ebenfalls nachteilig verändert. Die subjektive Wahrnehmung der Bedienperson bei Auslenkung des Schalthebels 5 wäre dann eine andere, als bei nicht verlängertem Schalthebel 5.
Um diesen Nachteil zu überwinden, ist an dem Führungselement 15 eine elastisch verformbare Führungsnase 21 angeformt, die bei der Montage nach Art einer Rastverbindung in die spindelartige Führung 14 des Schalthebels 5 eingreift. Der Ansatz 7 weist ein in seiner Längsrichtung sich erstreckendes Langloch 22 auf, das zur Führung des Führungselementes 15 vorgesehen ist. Beim Herausdrehen des Schaltelementes 5 (Hebelverlängerung) würde das Führungselement 15 infolge der Ausgestaltung der spindelartigen Führung 14 nach innen wandern, wodurch die Systemeinflüsse wieder aufgehoben und die Haptik wieder kompensiert bzw. gleichgehalten wird. Die Steigung der spindelartigen Führung 14 ist hierbei andersartig, d. h. größer als diejenige des Innengewindes 6 des Ansatzes 7. In dieser Darstellung ist ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2 vorgegeben, wobei jedoch in Abhängigkeit vom Anwendungsfall auch andere Übersetzungsverhältnisse in Ansatz gebracht werden können.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Darstellung des Schaltelementes 1. Erkennbar sind das Gehäuse 2 und die Schwenkachse 9, der Schalthebel 5, das Führungselement 15 samt Führungsnase 21 sowie der Ansatz 7 und die spindelartige Führung 14 sowie das Gelenkstück 8 samt angedeuteter Silikonelemente 11.
Die Fig. 4 und 5 zeigen das Schaltelement 1 gemäß Fig. 1 bis 3, so daß für gleiche Bauteile auch gleiche Bezugszeichen gelten. Abweichend zu den Fig. 1 bis 3 beinhaltet das Schaltelement 1 gemäß Fig. 4 und 5 eine Möglichkeit, selbiges mit einer lediglich angedeuteten Leiterplatte 23 zu verbinden. Vorgesehen ist mindestens ein Clipselement 24 mit rastartigen Ansätzen 25, welches die Rastkurve 20 beinhaltet. Darüber hinaus sind elastische Dämpfungselemente 26 im Bereich des Clipselementes 24 vorgesehen, die Schaltwinkelanschläge bilden. Die Veränderungsrichtung der Spiralfeder 17 ist durch einen Pfeil angedeutet. Zur Einstellung einer variablen Kompression der Spiralfeder 17 ist der Bereich h angeführt (Fig. 4). In Fig. 5 ist die variable Hebellänge des Schalthebels 5 mit I angegeben und die Veränderungsrichtung durch den Pfeil angedeutet.
Um die Veränderung der Hebellänge für den Benutzer fühlbar zu machen, ist der Schalthebel 5 mit einer Formschlußverrastung versehen, die aus an der spindelartigen Führung 14 vorhandenen Rastzähnen 14' und der damit kooperierenden Führungsnase 21 gebildet ist.
Fig. 6 zeigt als Teildarstellung ein alternatives Schaltelement 27. Erkennbar ist ein Gehäuse 2, bei welchem die Rastkurve 20 abweichend zu den Fig. 1 bis 5 nicht im Bereich des Bodens 3, sondern im Bereich einer der Seitenwände 28 vorgesehen ist. Der Schalthebel 5 ist in diesem Beispiel mit einem Außengewinde 29 versehen und ist in Pfeilrichtung längenveränderbar. Der mit dem Gelenkstück 8 verbundene Ansatz 7 ist mit einem Innengewinde 29' versehen. Im Bereich seiner Erstreckung ist der Schalthebel 5 mit einem konisch verlaufenden Bereich 30 versehen, der eine schiefe Ebene bildet. Mit dieser konischen Fläche 30 wirkt ein sogenanntes Druckstück 31 zusammen, welches mit einem korrespondierenden abgeschrägten Ende 32 versehen ist. Über eine Spiralfeder 33 wirkt das Druckstück 31 mit dem Rastelement 18 zusammen, dessen Ende 19 in der Rastkurve 20 geführt ist. Die Verstellbewegung des Schalthebels 5 in Pfeilrichtung bewirkt, daß sich über die schiefe Ebene 30/32 eine Veränderungsrichtung (Pfeil) mit variabler Kompression h der Feder 33 einstellt. Durch diese Ausgestaltung wird die geforderte Haptik bei unterschiedlicher Hebellänge wieder kompensiert bzw. gleichgehalten.
Fig. 7 zeigt eine weitere Alternative der Umkehr der Bewegungsrichtung unter Verwendung einer Exzenterscheibe 34, die mit dem Schalthebel 5 in Wirkverbindung steht. Auch hier ist ein Gehäuse 2 mit im Bereich einer der Seitenwände 28 vorgesehenen Rastkurve 20 angedeutet, in welche das freie Ende 19 des Rastelementes 18 eingreift. Die Exzenterscheibe 34 wirkt mit einem Druckstück 35 zusammen, wobei auch hier eine Spiralfeder 36 vorgesehen ist, die sich zwischen dem Druckstück 35 und dem Rastelement 18 erstreckt.
Fig. 8 zeigt eine weitere Alternative, wobei analog zu den Fig. 6 und 7 die Rastkurve 20 im Bereich der Seitenwand 28 des Gehäuses 2 vorgesehen ist. Das Rastelement 37 wird gebildet durch einen am Ansatz 7 angeformten Hebel mit Rasthaken 38, dessen Spitze 39 in der Rastkurve 20 geführt ist. Am in Längsrichtung beweglichen Schalthebel 5 ist zur zusätzlichen Kraftverstärkung für den Rasthaken 38 ein elastisch federndes Kunststoff- Element 40 angeformt, das sich einerseits am Innenumfang 41 des den Rasthaken 38 tragenden Hebelbereiches 42 und andererseits an einer weiteren Gehäusewand 43 des Gehäuses 2 abstützt. Durch Längsbewegung des Schalthebels 5 wird das federnde Element 40 in entsprechender Weise elastisch verformt und übt somit eine im wesentlichen gleichbleibende Federkraft in der jeweiligen Schaltstellung des Schalthebels 5 unabhängig von seiner Hebellänge auf den Rasthaken 38 aus.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen eine weitere Alternative zu Fig. 7, wobei der Aufbau etwa demjenigen gemäß Fig. 6 entspricht. Erkennbar sind folgende Bauteile: der Schalthebel 5 und der mit dem Gelenkstück 8 verbundene Ansatz 7. Abweichend zu Fig. 7 ist ein kugelig gestalteter Exzenter 44 vorgesehen. Über ein Druckstück 45 wird eine Spiralfeder 46 in den Bereich des Rastelementes 18 geführt, welches in der Rastkurve 20 ruht. Der Schalthebel 5 ist um die Achse 9 schwenkbar im Gehäuse 2 gehalten. In dieser Ausführung wird die Kraftkompensation über den Exzenter 44 realisiert, der durch die feste Verbindung mit dem Schalthebel 5 je Umdrehung mit nach oben oder unten wandert und eine kontinuierliche Steigung von beispielsweise 0,5 mm/Umdrehung bei einer Verlängerung des Schalthebels von beispielsweise 1,0 mm erreicht.

Claims (27)

1. Schaltelement mit einem Gehäuse (2), innerhalb dessen ein um mindestens eine Achse (9) schwenkbarer Schalthebel (5) angeordnet ist, der über ein federnd gelagertes Rastelement (18, 37) im Bereich einer Rastkurve (20) geführt ist, wobei die jeweilige Anpreßkraft des Rastelementes (18, 37) an die Rastkurve (20) bei gleicher Stellung des Schalthebels (5) in Bezug auf unterschiedliche Hebellängen (I) des Schalthebels (5) im wesentlichen gleich ist.
2. Schaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebellänge (I) des Schalthebels (5) zwischen einem Minimal- und einem Maximalwert kontinuierlich veränderbar ist.
3. Schaltelement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine spindelartige Führung (14) im Bereich der äußeren Umfangsfläche (13) des insbesondere hohlzylindrisch ausgebildeten Schalthebels (5).
4. Schaftelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (5) mit einem Gewinde (4, 29) versehen ist, über welches der Schalthebel (5) auf einem gehäuseseitig vorgesehenen mit einem Gegengewinde (6, 29') versehenen Ansatz (7) auf- bzw. einschraubbar ist.
5. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (5) ein Innengewinde (4) aufweist und daß die Steigung der spindelartigen Führung (14) unterschiedlich zu derjenigen des Innengewindes (4) ist.
6. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Führung (14) größer als diejenige des Innengewindes (4) ausgebildet ist.
7. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (14) gleichsinnig zum Innengewinde (4) verläuft.
8. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (5) ein mit der Führung (14) in Wirkverbindung bringbares Führungselement (15) aufnimmt.
9. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (15) einen mit einer in Richtung der Führung (14) weisenden elastisch nachgiebigen Führungsnase (21) versehen ist, die im Verlauf des Montagevorganges nach Art einer Formschlußverbindung in die Führung (14) einrastet.
10. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (7) ein in dessen Längsrichtung sich erstreckendes Langloch (22) aufweist, innerhalb dessen das Führungselement (15) gehalten ist.
11. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkurve (20) in der Verlängerung der Längsachse des Schalthebels (5) vorgesehen ist.
12. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Führungselement (15) und dem Rastelement (18) eine Spiralfeder (17) mit vorgebbarer Federkonstante angeordnet ist, die infolge gegenläufiger Bewegung des Schalthebels (5) und des Führungselementes (15) in Abhängigkeit von der jeweiligen Schalthebelauslenkung im wesentlichen konstant gehalten ist.
13. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkurve (20) außerhalb der Schalthebelverlängerung vorgesehen ist.
14. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkurve (20) etwa 90° versetzt zur Schalthebellängsachse angeordnet ist.
15. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbewegung des Schalthebels (5) über mechanisch damit zusammenwirkende Elemente (30, 31) in Richtung der Rastkurve (20) umlenkbar ist.
16. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkung der Bewegungsrichtung über mit schiefen Ebenen versehene Elemente (30, 31) herbeiführbar ist.
17. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch ein außerhalb des Schalthebels (5) vorgesehenes mit einer schiefen Ebene (32) versehenes Druckstück (31), das an einer konischen Gegenfläche (30) des Schalthebels (5) geführt ist.
18. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckstück (31) und dem Rastelement (18) eine Spiralfeder (37) mit vorgebbarer Federkonstante angeordnet ist.
19. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Schalthebel (5) in Wirkverbindung stehende Element (34, 44) ein Exzenter ist, der über ein Druckstück (35, 45) und eine Spiralfeder (36, 46) mit vorgebbarer Federkonstante auf das Rastelement (18) einwirkt.
20. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (7) im Bereich seines freien Endes mindestens einen radial nach außen weisenden Rasthaken (38) aufweist, der über ein elastisch verformbares Element (40) im Bereich des Schalthebels (5) bei Längenänderung des Schalthebels (5) auf den innenliegenden Bereich (41) des Rasthakens (38) elastisch einwirkt.
21. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (7) an einem Gelenkstück (8) angeformt ist, das im Gehäuse (2) um eine Achse (9) schwenkbar, insbesondere eingespritzt ist.
22. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Gelenkstückes (8) leitfähige Elemente (10) vorgesehen sind, die bei Auslenkung des Schalthebels (5) mit Kontakten (12), insbesondere einer Leiterplatte (23), in Wirkverbindung bringbar sind.
23. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkurve (20) durch ein, insbesondere mit einer Leiterplatte (23) nach Art einer Rastverbindung in Verbindung bringbares Bauteil (24) gebildet ist.
24. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (24) in Richtung des Gelenkstückes (8) weisende elastisch dämpfende Anschläge (26) beinhaltet.
25. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkurve (20) Teil des Gehäuses (2) ist.
26. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkurve (20) Teil des Gehäusebodens (3) ist.
27. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkurve (20) Teil zumindest einer der Seitenwände (28) des Gehäuses (2) ist.
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