DE10021172A1 - Geteiltes Pleuel, insbesondere für eine Verbrennungsmaschine - Google Patents
Geteiltes Pleuel, insbesondere für eine VerbrennungsmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Pleuel mit mindestens einem Pleuelauge, das mittels Bruchtrennung entlang einer Solltrennebene in Lagersattel und Lagerdeckel geteilt wird. Die bei der Bruchtrennung gebildete Trennfläche umgibt ringförmig die zur Verschraubung des Lagerdeckels mit dem Lagersattel vorgesehenen Schraubendurchführungen. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die häufig beim Cracken des Pleuelauges entlang der ringförmigen Trennfläche auftretenden Doppelbrüche zu vermeiden und im Interesse der Festigkeit des gesamten Pleuels gleichzeitig den Flächeninhalt der Trennfläche so groß wie möglich zu gestalten. Um dies zu erreichen, werden die Wandungen der Schraubendurchführungen erfindungsgemäß mit bruchinitiierenden Konturierungen versehen, welche in der Ebene der Solltrennebene verlaufen. Diese Konturierungen dienen als Auffanglinien für die bei der Bruchtrennung auftretenden Teilrisse, so daß Doppelrisse vermieden werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein geteiltes Pleuel gemäß dem Oberbe
griff von Anspruch 1, wie es beispielsweise aus der DE 43 22 832 A1
als bekannt hervorgeht.
Die DE 43 22 832 A1 beschreibt ein Pleuel mit einer geteilten
Lageranordnung, die durch Abspalten eines die Lagerbohrung be
grenzenden Lagerdeckels mittels Bruchtrennung (Cracken) gebil
det ist. Die Bruchtrennung gewährleistet ein reproduzierbares
paßgenaues Fügen von Lagerbasis und Lagerdeckel, welche nach
dem Cracken mit Hilfe von Schrauben, welche die Bruchtrennflä
che durchdringen, miteinander verbunden werden. Zur gezielten
Bruchtrennung wird das Pleuel im Bereich der Solltrennebene,
vorzugsweise im Bereich der Lagerfläche, mit einer möglichst
scharfen Trennkerbe versehen, die als Ausgangspunkt für die
während des Crackens zunächst gebildeten Starterrisse dient.
Die beim Cracken entstehenden Solltrennflächen sind ringförmig
ausgebildet und werden von außen durch die Querschnittsform des
Pleuelauges, von innen durch die für die Verschraubung des La
gerdeckels an den Lagersattel vorgesehenen Durchgangslöcher be
grenzt.
Bei einer solchen ringförmigen Solltrennfläche kann allerdings
das Problem auftreten, daß die Bruchflächen, die - von der
Trennkerbe im Pleuelauge ausgehend - in gegenläufigen Umlauf
richtungen die Schraubendurchführung umlaufen, sich am entge
gengesetzten Ende nicht an der gleichen Stelle treffen. Dann
resultieren Doppelbrüche und Risse, die von Materialausbrüchen
begleitet sind. Diese Materialausbrüche führen einerseits zu
Fehlstellen und somit zu einer Schwächung des Pleuels in dem
ringförmigen Trennbereich; andererseits behindern die aufgrund
von Doppelbrüchen freiwerdenden Metallbruchstücke den Montage
vorgang des Pleuels, insbesondere das Einpressen der Lagerscha
len in das Pleuelauge, und/oder verursachen - falls sie nicht
vollständig entfernt werden - Schäden in dem mit dem Pleuel
verbundenen Motor.
Diese Problematik des Auftretens von Doppelbrüchen kann, wie
z. B. in der US 3 994 054 dargestellt, vermieden werden, wenn
auf den Pleueln im Bereich jeder Solltrennfläche parallel zur
Bruchebene eine Crackbohrung gesetzt wird, die als Angriffs
punkt für ein Bruchwerkzeug dient und die Trennfläche in (je
weils zusammenhängende) Teile aufteilt. Allerdings müssen hier
die Innenwandungen der Crackbohrungen mit Trennkerben versehen
werden; dies ist einerseits sehr aufwendig, setzt andererseits
einen sehr großen Durchmesser der Bohrungen voraus und führt
daher zu einer Schwächung des Pleuels im Bereich der Bruchflä
che.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein durch
Bruchtrennung geteiltes Pleuel so zu verbessern, daß das gesam
te Pleuel eine möglichst hohe Festigkeit aufweist und mit mög
lichst geringem Fertigungsaufwand herzustellen ist, und daß
während Montage und Betrieb des Pleuels Störungen und Ausfälle
aufgrund von Bruchstücken aus dem Bruchtrennbereich weitestge
hend vermieden werden. Insbesondere liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, die zum Bruchtrennen benötigte Solltrennstel
le so zu gestalten, daß möglichst große paßgenaue Fügeflächen
entstehen, und daß gleichzeitig das Auftreten von Doppelbrüchen
bei der Bruchtrennung minimiert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des An
spruchs 1 gelöst.
Danach werden die Schraubendurchführungen, welche die
Bruchtrennfläche durchdringen, im Bereich der Solltrennebene
mit bruchinitiierenden Konturierungen versehen, die parallel
zur Solltrennebene liegen. Während des Bruchtrennens dienen
diese ringförmigen Konturierungen als Ausgangspunkte für Star
terrisse, welche sich - ausgehend von der Schraubendurchführung
- von innen nach außen fortpflanzen. Weiterhin stellen die Kon
turierungen Auffanglinien für Starterrisse dar, die während des
Bruchtrennvorgangs im Bereich anderer - z. B. in der Innenwan
dung des Pleuelauges vorgesehener - Kerben erzeugt werden; alle
entlang dieser Kerben entstehenden Risse münden also im Bereich
der inneren Schraubendurchführungen in die ringförmigen Kontu
rierungen. Durch die erfindungsgemäßen bruchinitiierenden Kon
turierungen in der Wandung der Schraubendurchführungen wird so
mit die Entstehung der oben beschriebenen gegenläufigen Teil
risse, welche die Schraubendurchführung in entgegengesetzten
Richtungen umlaufen und zu Doppelbrüchen führen, weitestgehend
unterbunden.
Besonders günstig ist es, die bruchinitiierenden Konturierungen
in der Wandung der Schraubendurchführungen als V-förmige Kerben
auszuführen (siehe Anspruch 2). Die V-Kontur der Kerben sollte
dabei möglichst scharf sein, um eine wohldefinierte Auffangli
nie zu schaffen. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ker
bentiefe von 0.5 mm bis 0.8 mm herausgestellt (siehe Anspruch
3): Solche Kerben sind einerseits tief genug, um ein prozeßsi
cheres Einmünden von Starterrissen, die in anderen Bereichen
der Solltrennebene erzeugt wurden, in diese Konturierungen si
cherzustellen und gleichzeitig eine räumlich konzentrierte Ge
nerierung von Starterrissen zu gewährleisten; andererseits ist
ihre Tiefe gering genug, um nur eine geringfügige Verringerung
des Flächeninhalts der Bruchtrennfläche und somit eine nur ge
ringfügige Beeinträchtigung der Stabilität des Pleuels zur Fol
ge zu haben.
Die bruchinitiierende Konturierung der Schraubendurchführungen
erfolgt im Rahmen der spanenden Bearbeitung des Pleuels vor der
Bruchtrennung und erfordert daher keinen zusätzlichen Bearbei
tungsschritt. Da während der spanenden Bearbeitung der Schrau
bendurchführung des Pleuels eine mehrachsige Bearbeitungsmaschine
zum Einsatz kommt, können insbesondere auch die oben be
schriebenen V-förmig gekerbten Konturierungen ohne apparativen
Mehraufwand (z. B. mit Hilfe eines Fräsers) und ohne Zusatzko
sten in die Schraubendurchführungen eingebracht werden.
Eine besonders kraftarme und räumlich wohldefinierte Einleitung
von Starterrissen läßt sich erreichen, wenn - zusätzlich zu der
bruchinitiierenden Konturierung der Schraubendurchführungen -
das Pleuelauge mit Trennkerben im Bereich der Solltrennebene
versehen ist (siehe Anspruch 4). Die Bruchtrennung erfolgt dann
zweckmäßigerweise mit Hilfe zweier Halbzylinder, welche gemein
sam in das Pleuelauge eingeführt und dann mit entgegengesetzten
Kräften beaufschlagt werden, was zu einer Einleitung von Star
terrissen entlang der Kerben des Pleuelauges führt. Die erfin
dungsgemäße bruchinitiierende Konturierung der Schraubendurch
führung in der Solltrennebene dient als Auffanglinie für diese
Starterrisse und unterbindet das Entstehen von Doppelbrüchen in
der Bruchtrennfläche.
Besonders vorteilhaft erweist sich die bruchinitiierende Kontu
rierung der Schraubendurchführungen bei geschmiedeten
Stahlpleueln (siehe Anspruch 5), an die besonders hohe Festig
keitsanforderungen gestellt werden: Die bruchinitiierende Kon
turierung der Schraubendurchführung unterbindet nämlich einer
seits die Doppelbrüche und führt andererseits zu einer nur un
wesentlichen Reduktion des Flächeninhalts der Bruchfläche, wo
durch eine gute Stabilität des Pleuels sichergestellt werden
kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert; dabei zei
gen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Pleuels mit einem
geteilten Pleuelauge;
Fig. 2 einen Schnitt II-II durch das Pleuelauge von Fig. 1
mit einer bruchinitiierenden Konturierung der Schrau
bendurchführung . . .
Fig. 2a . . . in Form einer umlaufenden V-förmigen
Kerbe,
Fig. 2b . . . in Form eines umlaufenden stufenförmi
gen Absatzes.
Fig. 1 zeigt ein geteiltes Pleuel 1, das aus einem Pleuel
schaft 2, einem Pleuelkopf 3 und einem Pleuelauge 4 besteht. Im
Bereich des Pleuelauges 4 weist das Pleuel 1 eine Solltrennebe
ne A auf, entlang derer das Pleuelauge 4 mit Hilfe eines
Bruchtrennverfahrens in einen Lagersättel 5 und einen Lagerdec
kel 6 aufgespalten werden soll. Im Bereich der Solltrennebene A
ist das Pleuelauge 4 mit Trennkerben 7a und 7b versehen, welche
parallel zur Solltrennebene A verlaufen und welche in der hier
dargestellten bevorzugten Ausführung - bedingt durch das ge
wählte Crackverfahren - im Inneren des Pleuelauges 4, d. h. im
Bereich der Lagerfläche 8, angebracht sind. Weiterhin sind im
Bereich des Pleuelauges 4 Schraubendurchführungen 9a, 9b für
(nicht dargestellte) Befestigungsschrauben vorgesehen, die zur
Befestigung des Lagerdeckels 6 auf dem Lagersattel 5 dienen.
Die Schraubendurchführungen 9a, 9b durchdringen die Solltrenn
ebene A unter einem näherungsweise rechten Winkel.
Erfindungsgemäß sind die Wandungen 10a, 10b der Schraubendurch
führungen 9a, 9b im Bereich der Solltrennebene A, wie in Fig.
2a und 2b dargestellt, mit je einer bruchinitiierenden Kontu
rierung 11a, 11b versehen. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2a
ist diese bruchinitiierende Konturierung 11a durch eine umlau
fende V-förmige Kerbe 12 gebildet. Die Tiefe der Kerbe 12 be
trägt etwa zwischen 0.5 mm bis 0.8 mm. Zur Herstellung der Ker
be 12 wird zweckmäßigerweise ein Fräswerkzeug verwendet, dessen
Schneidkontur mit einer scharfen Spitze versehen ist, so daß
die damit erzeugte Kerbe 12 an ihrem Grund eine scharf defi
nierte Auffanglinie 13 aufweist. Um die durch die Kerbe 12 gebildete
Hinterschneidung herstellen zu können, ist das Fräs
werkzeug in einer Exzenterspindel eingespannt.
Die Herstellung des dem geteilten Pleuels 1 zugrundeliegenden
Rohlings erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch
Schmieden. Der Rohling wird einer spanenden Bearbeitung unter
zogen, im Zuge derer die Schraubendurchführungen 9a, 9b ausge
bohrt und abschnittsweise mit Gewinden 14a, 14b versehen werden.
Im gleichen Arbeitsgang werden die Wandungen 10a, 10b der
Schraubendurchführungen 9a, 9b mit den bruchinitiierenden Kontu
rierungen 11a, 11b versehen. Weiterhin wird die Lagerfläche 8
des Pleuelauges 4 feinbearbeitet und mit Trennkerben 7a, 7b ver
sehen. Nach Abschluß dieser spanenden Bearbeitung wird das
Pleuelauge 4 mit Hilfe eines vorbekannten Bruchwerkzeugs gebro
chen. Dabei wird die Bruchtrennung an den Trennkerben 7a, 7b
eingeleitet, an denen zunächst Starterrisse entstehen, die sich
flächenhaft ausbreiten und sich über die gesamte ringförmige
Bruchfläche 15a, 15b hin fortpflanzen. Im Bereich der Schrauben
durchführungen 9a, 9b laufen die Teilrisse in die Auffanglinie
13 ein, im Bereich derer die Wandung 10a, 10b der Schrauben
durchführung 9a, 9b aufgrund der geometrischen Ausgestaltung der
umlaufenden V-förmigen Kerbe 12 lokal geschwächt ist und daher
die Teilrisse anzieht. Diese Auffanglinie 13 hat somit einen
entscheidenden Einfluß auf den Verlauf der Teilrisse in der
Bruchfläche 15a, 15b, indem sie die Teilrisse auffängt, gezielt
entlang der Auffanglinie 13 weiterleitet und somit das Auftre
ten von Doppelbrüchen und abbröckelndem Material unterbindet.
Nach der Bruchtrennung des Pleuels 1 wird der Lagerdeckel 6 mit
Hilfe von Verbindungsschrauben, die durch die Schraubendurch
führungen 9a, 9b geführt werden, mit dem Lagersattel 5 verbun
den. Die Geometrie der Bruchfläche 15a, 15b zwischen Lagerdeckel
6 und Lagersattel 5 stellt dabei ein paßgenaues Fügen des Pleu
elauges 4 sicher. In diesem Zusammenbauzustand erfolgt nun die
Feinbearbeitung der Lagerfläche 8 des Pleuelauges 4.
Fig. 2b zeigt als alternative Ausgestaltung der bruchinitiie
renden Konturierung 11a in der Wandung 10a der Schraubendurch
führung 9a eine ringförmig umlaufende Stufe 16, die einer
sprunghaften Änderung des Durchmessers der Schraubendurchfüh
rung 9a entspricht. Der Außenumfang 17 der Stufe 16 bildet in
diesem Fall die Auffanglinie 13' für Starterrisse, die während
des Bruchtrennens an der Trennkerbe 7a im Bereich der Lagerflä
che 8 erzeugt werden und die Bruchfläche 15a ringförmig umlau
fen. Auch diese Gestaltung der Auffanglinie 13' unterbindet -
wie die in Fig. 2a gezeigte - die Entstehung von Doppelbrüchen
und gewährleistet eine wohldefinierte Bruchfläche 15a. Die Her
stellung der in Fig. 2b gezeigten bruchinitiierenden Konturie
rung 11a als umlaufende Stufe 16 ist besonders einfach, da sie
durch Bohren, z. B. mit einem Stufenbohrer oder in zwei aufein
anderfolgenden Bohroperationen mit Bohrstangen unterschiedli
chen Durchmessers, erfolgen kann und daher keine Exzenterspin
del erfordert.
Neben den in Fig. 2a und 2b gezeigten Ausgestaltungen der
bruchinitiierenden Konturierungen 11a, 11b als Kerbe 7a bzw.
Stufe 19a sind auch beliebige andere Konturierungen möglich.
Wichtig ist, daß die Konturierung 11a, 11b eine klar ausgeprägte
Auffanglinie 13, 13' aufweist, in der die unterschiedlichen
Teilrisse zusammenlaufen bzw. die der Auslösung weiterer Star
ter- und Teilrisse während des Bruchtrennens dient.
Die erfindungsgemäße rißfangende bzw. bruchinitiierende Kontu
rierung 11a, 11b in der Wandung 10a, 10b der Schraubendurchfüh
rung 9a, 9b ist besonders geeignet für geschmiedete Pleuel 1, da
die üblicherweise an Schmiedepleuel gestellten Festigkeitsan
forderungen durch die großen paßgenauen Fügeflächen, welche
aufgrund der Konturierung der Schraubendurchführungen möglich
sind, besonders gut erfüllt werden können. Die Erfindung ist
jedoch selbstverständlich auch z. B. auf Guß- und Sinterpleuel
anwendbar, die aus Stahl oder beliebigen anderen Werkstoffen
(Leichtmetallen etc.) bestehen können.
Weiterhin ist es nicht notwendig, daß die Bruchtrennung - wie
oben beschrieben - im Bereich der Lagerfläche 8 des Pleuelauges
4 eingeleitet wird: Alternativ kann z. B. auch - wie in Fig. 2a
gestrichelt dargestellt - die Außenwand 18 des Pleuelauges 4
mit Trennkerben 19a versehen sein, über die die Bruchtrennung
eingeleitet wird. Weiterhin hat es sich gezeigt, daß ein quali
tativ hochwertiges Crackergebnis auch erreicht werden kann,
wenn auf die Trennkerben 7a, 19a im Bereich der Lagerfläche 8
bzw. an der Außenwand 18 des Pleuelauges 4 verzichtet wird:
Wird zum Cracken ein (an sich bekanntes) Bruchtrennverfahren
verwendet, bei dem in das Pleuelauge 4 zwei Halbzylinder einge
führt werden, die mit Hilfe eines Dorns auseinandergetrieben
werden, so erzeugen die dabei auf das Pleuelauge 4 einwirkenden
Kräfte im Bereich der bruchinitiierenden Konturierungen 11a, 11b
in den Wandungen 10a, 10b der Schraubendurchführungen 9a, 9b
Starterrisse, die zur Bruchtrennung des Pleuelauges führen.
Auch die auf diese Weise - d. h. ohne Verwendung zusätzlicher
Trennkerben 7a, 19a - erzeugten Bruchflächen 15a sind frei von
Doppelbrüchen und abbröckelnden Metallbröseln.
Claims (5)
1. Pleuel mit mindestens einem Pleuelauge,
daß die bruchinitiierende Konturierung (11a, 11b) sich in der Wandung (10a, 10b) der Schraubendurchführung (9a, 9b) befin det.
- - das eine durch das Pleuelauge verlaufende Teilung auf weist, die durch Bruchtrennen des Pleuelauges gebildet ist,
- - wobei jede Bruchtrennfläche in ihrem Inneren von einer Schraubendurchführung durchdrungen ist,
- - und wobei das Pleuel im Bereich der Solltrennebene ab schnittsweise eine parallel zur Solltrennebene verlaufende bruchinitiierende Konturierung aufweist,
daß die bruchinitiierende Konturierung (11a, 11b) sich in der Wandung (10a, 10b) der Schraubendurchführung (9a, 9b) befin det.
2. Pleuel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bruchinitiierende Konturierung (11a, 11b) als V-
förmige Kerbe (12) ausgebildet ist.
3. Pleuel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tiefe der Kerbe (12) zwischen 0.5 und 0.8 mm liegt.
4. Pleuel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Pleuel (1) - zusätzlich zu der bruchinitiierenden
Konturierung (11a, 11b) in der Wandung (10a, 10b) der Schrau
bendurchführung (9a, 9b) - weitere in der Solltrennebene (A)
verlaufende Trennkerben (7a, 7b) aufweist, welche im Bereich
der Lagerfläche (8) des Pleuelauges (4) verlaufen.
5. Pleuel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Pleuel (1) ein Schmiedeteil aus Stahl ist.
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