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DE1002160B - Einspritzbrennkraftmaschine - Google Patents

Einspritzbrennkraftmaschine

Info

Publication number
DE1002160B
DE1002160B DEF12604A DEF0012604A DE1002160B DE 1002160 B DE1002160 B DE 1002160B DE F12604 A DEF12604 A DE F12604A DE F0012604 A DEF0012604 A DE F0012604A DE 1002160 B DE1002160 B DE 1002160B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arms
insert
air
antechamber
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF12604A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Franke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURT FRANKE DR ING
Original Assignee
KURT FRANKE DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KURT FRANKE DR ING filed Critical KURT FRANKE DR ING
Priority to DEF12604A priority Critical patent/DE1002160B/de
Publication of DE1002160B publication Critical patent/DE1002160B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/14Engines characterised by precombustion chambers with compression ignition
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einspritzbrennkraftmaschine Die Erfindung befaßt sich mit einer luftverdichtenden, selbstzündenden Einspritzbrennkraftmaschine mit einer im Zylinderkopf angeordneten Vorkammer, die über eine Austrittsöffnung mit dem Arbeitszylinder in Verbindung steht. Bei solchen Einspritzbrennkraftmaschinen ist es bekannt, im Bereich der Austrittsöffnung einen Einsatz vorzusehen, der in seiner Mitte eine gegenüber der Einspritzdüse liegende Prallfläche aufweist, von welcher in Richtung auf die Vorkammerwand strahlenförmige Arme ausgehen, die Leitflächen für die in die Vorkammer einströmende Verbrennungsluft bilden. Mit Einsätzen dieser Art läßt sich jedoch das Problem der Aufbereitung von Brennstoff-Luft-Gemisch nicht in befriedigender Weise lösen. Die Ursache liegt hauptsächlich darin, daß die Durchlässe der bekannten Einsatzkörper nur eine geringe Anzahl enger Bohrungen oder Durchbrüche aufweisen, so daß der zum Luftdurchgang frei gelassene Querschnitt nur sehr gering ist im Verhältnis zu der Gesamtfläche. Die Luftströmung unterliegt durch diesen engen Querschnitt einer derart starken Drosselung, daß in der Vorkammer nur eine ungenügende Wirbelung und somit auch unzureichende Gemischaufbereitung stattfindet. Außerdem ist auch die thermische Beanspruchung eines Einsatzes mit derart großem Durchflußwiderstand zwischen Vorkammer und Arbeitsraum außerordentlich groß und unerwünscht.
  • Hier setzt nun die Erfindung ein und schafft Abhilfe in der Weise, daß erfindungsgemäß der Gesamtquerschnitt der Prallfläche und der Arme des Einsatzes kleiner ist als der Gesamtquerschnitt der Luftdurchlaßöffnungen zwischen den Armen, welch letztere mit leitschaufelförmigen, zur Zylinderachse schräg liegenden Querschnitten versehen sind, so daß der in die Vorkammer einströmenden Luft eine an sich bekannte Drehbewegung um die Vorkammerachse erteilt wird. Bei dieser erfinderischen Ausbildung des Einsatzes tritt die Verbrennungsluft aus dem Arbeitszylinder im wesentlichen ungehindert, d. h. ohne nennenswerten Strömungswiderstand zwischen den Armen des Einsatzes in die Vorkammer ein und wird durch die leitschaufelförmige, zur Zylinderachse schräg liegende Querschnittsform der Arme in sehr starke Verwirbelung versetzt. Der zerstäubte Brennstoff wird durch den starken Luftwirbel vollständig erfaßt und auf den ganzen Brennraum verteilt. Dadurch wird eine wirksame thermische Gemischaufbereitung erreicht und somit auch eine einwan.dfTeie Verbrennung sichergestellt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind mit Ausführungsbeispielen nachstehend erläutert.
  • Fig. 1 und 2 zeigen den Einsatz als Sonderteil; Fig. 3 ist eine andere Bauform desselben, und Fig. 4 stellt den Einsatz im Zylinderkopf eingegossen dar. Im Zylinderkopf 10 einer Einspritzbrennkraftmaschine ist nach Fig. 1 ein vorkammerartiger Wirbel- oder Brennraum 12 üblicher Form und Wirkungsweise vorgesehen. Die Austrittsöffnung 14 der Vorkammer 12 mündet in den Arbeitszylinder 16 der Kraftmaschine. Die Vorkammer 12 kann zum Arbeitszylinder gleichachsig liegen oder aber versetzt bzw. schräg hierzu liegen, so wie es die jeweilige Bauart der Einspritzbrennkraftmaschine erfordert.
  • Im Bereich der Austrittsöffnung 14, also am übergang zwischen der Vorkammer 12 und Arbeitszylinder 16, ist nun ein ringförmiger Einsatz 18 angeordnet. Dieser Einsatz ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als ein Sonderteil ausgeführt und in den Zylinderkopf 10 mittels Außengewinde 20eingeschraubt und in geeigneter Weise gesichert. Der Einsatz 18 besitzt vier Arme 22, die strahlenförmig verlaufen und sich in der Mitte des Einsatzes treffen, um hier eine geschlossene Prallfläche 24 zu bilden. Die Arme 22 selbst sind mit leitschaufelförmigem, zur Zylinderachse schräg liegendem Querschnittprofil versehen, wie in Fig. 1 bei einem der Arme angedeutet ist.
  • Die Einspritzdüse 26 ist an einer der Prallfläche 24 gegenüberliegenden Stelle der Vorkammer 12 angeordnet. Im vorliegenden Falle wird eine Einlochdüse verwendet, deren Einspritzstrahl geschlossen bis zur Mitte des Einsatzes 18 reicht. Hier trifft er auf die Prallfläche 24, wird durch den Aufprall fein zerrissen und in das Innere der Vorkammer 12 abgelenkt.
  • Während des Kompressionshubes strömt nun Luft zwischen den Armen 22 des Einsatzes 18 in die Kammer 12 ein. Infolge der leitschaufelförmigen Querschnittsform dieser Arme wird hier der Luftstrom in Wirbelung versetzt, nimmt den durch die Einspritzdüse feinzerstäubten Brennstoff mit und verteilt ihn auf die ganze Kammer.
  • Gemäß der gegenwärtigen Erfindung ist der Gesamtquerschnitt der Prallfläche 23 und der Arme 22 des Einsatzes kleiner als der Gesamtquerschnitt der Luftdurchlaßöffnungen zwischen den Armen 22. Dadurch wird der wichtige Vorteil erreicht, daß die Verbrennungsluft aus dem Arbeitszylinder praktisch ungehindert, d. h. ohne wesentlichen Strömungswiderstand in die Vorkammer eintreten kann. Durch die leitschaufelförmige, zur Zylinderachse schräg liegende und den jeweiligen Betriebsbedingungen anpassungsfähige Ouerschnittsform der Arme wird die in die Vorkammer eintretende Verbrennungsluft in sehr starke Verwirbelung versetzt. Der hierin zerstäubte Brennstoff wird durch den starken Luftwirbel vollständig erfaßt und auf den ganzen Brennraum verteilt. Dadurch wird eine wirksame Gemischaufbereitung erzielt und eine einwandfreie Verbrennung sichergestellt.
  • Nach der Erfindung geformter Einsatz mit großem Luftdurchlaß bietet außerdem nur geringen Widerstand der Luftströmung, so daß hierdurch eine thermische Überbeanspruchung mit ihren unliebsamen Nebenerscheinungen auf keinen Fall eintritt. Außerdem kann man durch Wahl eines geeigneten Materials einer Wärmeüberbeanspruchung des Einsatzes ohne Schwierigkeiten entgegensteuern.
  • Der Einsatz 18 mit Armen 22 kann aus dem gleichen Werkstoff wie der Zylinderkopf bestehen oder vorteilhaft aus einem besonders wärmebeständigen Material hergestellt sein, wie vorstehend bereits angedeutet wurde. Wird der gleiche Werkstoff benutzt, so kann der Einsatz mit dem Zylinderkopf aus einem Stück bestehen, also beispielsweise eingegossen sein. Bei getrennter Ausführung sind selbstverständlich auch andere Befestigungsarten für den Einsatz als in Fig. 1 gezeigt möglich. Er könnte beispielsweise zwischen Zylinderkopf und Arbeitszylinder nur eingeklemmt sein. Die Formgebung der Arme und die Anzahl derselben richtet sich nach den jeweiligen Betriebsbedingungen. Neben der leitschaufelförmigen Querschnittsform können die Arme in ihrer Länge als Leitschaufeln ausgebildet sein, wie die Fig. 3 zeigt. In diesem Beispiel ist auch der freie Durchlaß zwischen den Armen nur geringfügig größer wie die Querschnittsfläche der Arme im Gegensatz zu dein ersten Ausführungsbeispiel. wo die Arme den geringsten, mit Rücksicht auf Festigkeit und Wärmebeanspruchung noch tragbaren Querschnitt besitzen. Es ist dabei zweckmäßig, die Länge der Arme größer zu halten als die kürzeste Entfernung von der Prallfläche bis zur Austrittsöffnung der Vorkammer, um die Wirbelwirkung noch zu steigern.
  • Falls erforderlich, können die Arme 22 noch mit Durchbrüchen, beispielsweise den in Fig. 3 gezeigten Schräglöchern 28, als zusätzlichen Luftleitöffnungen versehen sein.
  • Erwähnt sei noch, daß die Lage der Prallfläehe 24 gegenüber der gedachten Achse der Vorkammer nicht nur genau axial sein muß, wie Fig. 1 bis 3 zeigen. Diese Aufprallfläche kann auch außermittig oder schräg liegend sein, wenn die Einspritzdüse und Vorkammer im Hinblick auf eine besondere Brennraumform nic'_it axial zum Arbeitszylinder liegt. Ebenfalls kann die Oberfläche der Prallfläche den Betriebsbedingungen angepaßt sein, beispielsweise eben oder gewölbt verlaufen. In Fig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gezeigt. Die Prallfläche 24 und Arme 22 bestehen hier mit dem Zylinderkopf 10 aus einem Gußstück. Die Vorkammer 12 hat eine herzähnliche Form, und die Einspritzdüse 26 ist eine Mehrlochdüse. Von den Einspritzstrahlen ist nur der mittlere gegenüber der Prallfläche 24 gerichtet, während die übrigen Brennstoffstrahlen unmittelbar dem in Wirbelung versetzten Luftstrom'zugeführt werden. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieser Anordnung die gleiche wie diejenige der Bauart nach Fig. 1 und 2.
  • Die erfindungsgemäße Einsatzausbildung kann sowohl bei Viertaktmaschinen als auch bei Zweitaktmotoren angewandt werden. Bei Zweitaktmaschinen hat der Einsatz noch eine zusätzliche Aufgabe, nämlich durch Verwirbelung des Spülluftstromes eine einwandfreie Durchspülung des Vorkammerraumes zu gewährleisten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Luftverdichtende, selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine mit einer im Zylinderkopf angeordneten Vorkammer, die über eine Austrittsöffnung mit dem Arbeitszylinder in Verbindung steht und in welcher im Bereich der Austrittsöffnung ein Einsatz vorgesehen ist, der in seiner Mitte eine gegenüber der Einspritzdüse liegende ebene oder gewölbte Prallfläche aufweist, von welcher in Richtung auf die Vorkaninierwand strahlenförmige Arme ausgehen, die Leitflächen für die in die Vorkammer einströmende Verbrennungsluft bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtquerschnitt der Prallfläche (24) und der Arme (22) des Einsatzes (18) kleiner ist als der Gesamtquerschnitt der Luftdurchlaßöffnungen zwischen den Armen (22), welch letztere mit leitschaufelförmigen, zur Zylinderachse schräg liegenden Querschnitten versehen sind, so daß der in die Vorkammer einströmenden Luft eine an sich bekannte Drehbewegung um die Vorkammerachse erteilt wird.
  2. 2. Einspritzbrennkraftmaschinenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Arme größer ist als die kürzeste Entfernung von der Prallfläche (24) bis zur Austrittsöffnung (14) der Vorkammer (12 ).
  3. 3. Einspritzbrennkraftmaschinenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (22) des Einsatzes (18) mit Durchbrüchen (28) als zusätzliche Luftleitöffnungen versehen sind.
  4. 4. Einspritzbrennkraftmaschinenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallfläche (24) des Einsatzes (18) in bezug auf eine gedachte Achse der Vorkammer (12) bzw. der Austrittsöffnung (14) außermittig oder schräg angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 874 844; österreichische Patentschrift Nr. 135 927; USA.-Patentschrift Nr. 2 561628; »Deutsche Kraftfahrtforschung«, 1941, Heft 53, S. 1 bis 30.
DEF12604A 1953-08-14 1953-08-14 Einspritzbrennkraftmaschine Pending DE1002160B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2393148A1 (fr) * 1977-06-04 1978-12-29 Daimler Benz Ag Prechambre pour un moteur a combustion, a injection et a allumage par compression d'air

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT135927B (de) * 1932-03-05 1933-12-27 Daimler Benz Ag Vorkammer mit Kernstück, insbesondere für Rohölbrennkraftmaschinen.
US2561628A (en) * 1947-09-02 1951-07-24 Frank J Kogel Internal-combustion engine of the liquid fuel injection type
DE874844C (de) * 1951-02-22 1953-04-27 Semt Duese fuer die zentrale Vorverbrennungskammer von Brennkraftmaschinen

Patent Citations (3)

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