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DE10021515A1 - Verfahren zur Herstellung von Erdalkalisalzen der D-Pantothensäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Erdalkalisalzen der D-Pantothensäure

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Publication number
DE10021515A1
DE10021515A1 DE10021515A DE10021515A DE10021515A1 DE 10021515 A1 DE10021515 A1 DE 10021515A1 DE 10021515 A DE10021515 A DE 10021515A DE 10021515 A DE10021515 A DE 10021515A DE 10021515 A1 DE10021515 A1 DE 10021515A1
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DE
Germany
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alkaline earth
pantothenic acid
fermentation
calcium
fermentation broth
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10021515A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Pfefferle
Ulrich Becker
Ilona Walger
Michael Binder
Klaus-Erich Uffmann
Georg Thierbach
Achim Marx
Thomas Hermann
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
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Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
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Priority to US09/686,170 priority patent/US6582939B1/en
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Priority to CNB018089461A priority patent/CN1246467C/zh
Priority to JP2001580406A priority patent/JP2003531621A/ja
Priority to AU2001256324A priority patent/AU2001256324A1/en
Priority to HU0300077A priority patent/HUP0300077A2/hu
Priority to PCT/EP2001/004651 priority patent/WO2001083799A1/en
Priority to BR0110549-3A priority patent/BR0110549A/pt
Priority to EP01929603A priority patent/EP1278880A1/de
Priority to KR1020027014609A priority patent/KR20030032945A/ko
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Priority to CA002399288A priority patent/CA2399288A1/en
Priority to PL01358298A priority patent/PL358298A1/xx
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P13/00Preparation of nitrogen-containing organic compounds
    • C12P13/02Amides, e.g. chloramphenicol or polyamides; Imides or polyimides; Urethanes, i.e. compounds comprising N-C=O structural element or polyurethanes

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Abstract

Die Erfindung betrifft die Herstellung von Erdalkalisalzen der D-Pantothensäure, bei dem man die Fermentation in Gegenwart von Erdalkaliverbindungen durchführt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Erdalkalisalzen der D-Pantothensäure aus Fermentationsbrühen.
Stand der Technik
Die Pantothensäure stellt ein kommerziell bedeutendes Vitamin dar, das in der Kosmetik, der Medizin, der Humanernährung und in der Tierernährung Anwendung findet.
Pantothensäure kann durch chemische Synthese oder biotechnisch durch Fermentation geeigneter Mikroorganismen in geeigneten Nährlösungen hergestellt werden. Bei der chemischen Synthese ist das DL-Pantolacton eine wichtige Verbindung. Es wird in einem mehrstufigen Verfahren aus Formaldehyd, Isobutylaldehyd und Cyanid hergestellt. In weiteren Verfahrensschritten wird das racemische Gemisch aufgetrennt und D-Pantolacton mit β-Alanin kondensiert und man erhält D-Pantothensäure.
Der Vorteil der fermentativen Herstellung durch Mikroorganismen liegt in der direkten Bildung der korrekten stereoisomeren Form nämlich der D-Form von Pantothensäure frei von L-Pantothensäure.
Verschiedene Arten von Bakterien, wie z. B. Escherichia coli, Arthrobacter ureafaciens, Corynebacterium erythrogenes, Brevibacterium ammoniagenes und auch Hefen, wie z. B. Debaromyces castellii können wie in EP-A-0 493 060, EP-A-0 590 857 und WO 97/10340 gezeigt, unter geeigneten Fermentationsbedingungen D-Pantothensäure produzieren. Besonders geeignete Mikroorganismen sind die dort beschriebenen Derivate von Escherichia coli IFO3547, wie zum Beispiel die Stämme FV5069/pFV31 oder FV5069/pFV202.
Bei der fermentativen Herstellung der D-Pantothensäure, wie sie in EP-A-0 493 060, EP-A-0 590 857 und WO 97/10340 beschrieben ist, wird ein zur D-Pantothensäure Produktion befähigter Mikroorganismus in einem geeignetem Nährmedium kultiviert und die gebildete D-Pantothensäure anschließend in aufwendiger Weise isoliert, gereinigt und als Calciumsalz dargestellt.
Geeignete Nährmedien enthalten eine Kohlenstoffquelle wie z. B. Glucose oder Stärkemehlhydrolysat, Vorstufen wie z. B. β-Alanin, D,L-Pantoinsäure oder D,L-Pantolacton, eine Stickstoffquelle wie z. B. Ammoniumsulfat, eine Phosphor- Quelle wie z. B. Kaliumphosphat und weitere Salze, Spurenelemente, Aminosäuren und Vitamine und gegebenenfalls komplexe Medienzusätze wie z. B. Hefeextrakt oder Maisquellwasser. Die Mikroorganismen werden dann in diesem Medium bei einem geeignetem pH-Wert unter entsprechender Belüftung und Rührung inkubiert, wobei diese dann D- Pantothensäure ausscheiden.
In der EP-A-0 590 857 wird beispielhaft ein fed batch Verfahren (Zulaufverfahren) zur Herstellung von Pantothensäure in einem 5 l Reaktor beschrieben, der mit 2,3 l bzw. 2,5 l Kultur gefüllt war. Bei diesem Versuchsbeispiel wurde festes Calciumcarbonat vermutlich zur Regulation des pH-Wertes vorgelegt. Die Vorlage bzw. Zugabe von festem Calciumcarbonat ist jedoch in einem grosstechnischen Reaktor, der ein Volumen von vielen Kubikmetern hat, extrem ungünstig, weil durch die Calciumcarbonat-Ablagerungen an Rührerblättern, Innenoberflächen und Dichtungsringen die Materialbelastung zunimmt und die Strömungseigenschaften der Kulturflüssigkeit und die steriltechnischen Eigenschaften ungünstig beeinflusst werden.
Nach dem derzeitigen Stand der Technik, der in WO 96/33283 und EP-A-0 590857 dargestellt ist, wird das Calciumsalz der D-Pantothensäure durch eine aufwendige Isolierung und Reinigung ausgehend von einer pantothensäurehaltigen Fermentationsbrühe gewonnen. Nach einer ersten Abtrennung der Biomasse durch Filtration oder Zentrifugation erfolgt die weitere Aufarbeitung des Filtrates durch Reinigung mittels Aktivkohle oder durch Säulenchromatographie. Nach Zusatz von Calciumhydroxid zum vorbehandelten Filtrat bzw. Eluat erfolgt die abschliessende Reinigung durch Kristallisation.
Bei der in WO 96/33283 beschriebenen Reinigungsmethode wird folgendermassen vorgegangen. Mittels Aktivkohle wird das Filtrat an einer ersten Säule entfärbt. Mit konzentrierter Salzsäure wird ein pH-Wert von 3,0 eingestellt und die Flüssigkeit anschließend kontinuierlich über zwei mit Aktivkohle gepackten Säulen gereinigt. Die Elution der D- Pantothensäure erfolgt mit Hilfe von Methylalkohol. Eine anschließende Neutralisaton erfolgt mit Ca(OH)2-Pulver unter guter Durchmischung. Das Calcium D-Pantothenat wird durch anschließende Kristallisation bei 5°C gewonnen.
Bei der in EP-A 0 590 857 beschriebenen Reinigungsmethode wird folgendermassen vorgegangen. Das Filtrat wird zunächst mit Hilfe von Kationen- und Anionenaustauschersäulen gereinigt. Die Elution erfolgt mit Salzsäure. Die eluierte Fraktion wird anschließend mit Ca(OH)2 neutralisiert, mit Aktivkohle versetzt und abfiltriert. Das gewonnene Filtrat wird in einem niedermolekularen Alkohol (Methanol, Ethanol, Isopropanol) extrahiert und das Calcium D-Pantothenat durch Kristallisation gewonnen.
Das auf die beschriebene Weise hergestellte Calcium D- Pantothenat wird als Futtermittelzusatz für die Tierernährung verwendet.
Aufgabe der Erfindung
Die Erfinder haben sich zur Aufgabe gestellt, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Erdalkalisalzes, insbesondere des Calcium- und Magneslumsalzes, der D- Pantothensäure bereitzustellen, die als Futtermittelzusatz für die Tierernährung geeignet sind.
Beschreibung der Erfindung
Das Vitamin D-Pantothensäure stellt ein kommerziell bedeutendes Produkt dar, das in der Tierernährung, der Medizin, der Humanernährung und in der Kosmetik Anwendung findet. Es besteht daher ein allgemeines Interesse daran neue Verfahren zur Herstellung von Pantothensäure oder deren Salze bereitzustellen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Erdalkalisalzen der D-Pantothensäure oder diese enthaltende Mischungen aus Fermentationsbrühen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man
  • a) die Fermentation in Gegenwart von Erdalkaliverbindungen durchführt,
  • b) nach Abschluss der Fermentation die Biomasse gegebenenfalls ganz oder teilweise entfernt,
  • c) die so bearbeitete Fermentationsbrühe aufkonzentriert und daraus
  • d) das oder die Erdalkalisalz(e) der D-Pantothensäure in reiner Form oder als Mischung, die Bestandteile der Fermentationsbrühe enthält, gewinnt.
Gegenstand der Erfindung ist ebenso ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man der Bestandteile der Fermentationsbrühe und eines oder mehrere der Erdalkalisalze der D-Pantothensäure enthaltenden Mischung ein oder mehrere verschiedene Erdalkalisalz(e) der D- Pantothensäure in der gewünschten Menge zusetzt.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Erdalkalisalzen der D-Pantothensäure, dadurch gekennzeichnet,
  • a) dass man aus einer Erdalkalisalz(e) der D- Pantothensäure enthaltenden Fermentationsbrühe die Biomasse abtrennt,
  • b) die zellfreie Fermentationsbrühe aufkonzentriert,
  • c) das so erhaltene Konzentrat mit einem hydrophilen organischen Lösungsmittel, insbesondere Ethanol, Methanol oder Aceton, versetzt, anschließend
  • d) die oder das Erdalkalisalz(e) der Pantothensäure isoliert, dies(e) gegebenenfalls mit einem hydrophilen organischen Lösungsmittel wäscht und anschließend, wenn es gewünscht wird,
  • e) in einer wasserhaltigen Lösung eines hydrophilen organischen Lösungsmittel, gegebenenfalls unter Zusatz von Aktivkohle, umkristallisiert und in einer hohen Reinheit gewinnt.
Geeignet für das erfindungsgemäße Verfahren sind alle Mikroorganismen, die zur Produktion von D-Pantothensäure befähigt sind und unter geeigneten Fermentationsbedingungen D-Pantothensäure produzieren. Die Mikroorganismen können Pantothensäure aus Glucose, Saccharose, Lactose, Fructose, Maltose, Melasse, Stärke, Cellulose oder aus Glycerin und Ethanol herstellen.
Es kann sich um Pilze oder Hefen wie z. B. Debaromyces castellii oder Saccharomyces cerevisiae oder Gram-positive Bakterien z. B. der Gattung Corynebacterium oder um Gram­ negative Bakterien wie z. B. die der Enterobacteriaceae handeln. Bei der Familie der Enterobacteriaceae ist­ besonders die Gattung Escherichia mit der Art Escherichia coli zu nennen. Innerhalb der Art Escherichia coli sind die sogenannten K-12 Stämme wie z. B. die Stämme MG1655 oder W3110 (Neidhard et al.: Escherichia coli and Salmonella. Cellular and Molecular Biology (ASM Press, Washington D.C.)) oder der Escherichia coli Wildtypstamm IFO3547 (Institut für Fermentation, Osaka, Japan) und davon abgeleitete Mutanten zu nennen. Unter den aus IFO3547 hergestellten Stämmen zeichnen sich wiederum FV5069/pFV31 (EP-A-0 590 857, US-A 5 518 906)und FV5069/pFV202 (WO 97/10340, US-A-5 932 457) aus. Bei der Gattung Corynebacterium ist insbesondere die Art Corynebacterium glutamicum zu nennen.
Die oben beschriebenen Mikroorganismen können kontinuierlich oder diskontinuierlich im batch-Verfahren (Satzkultivierung) oder im fed batch (Zulaufverfahren) oder repeated fed batch Verfahren (repetitives Zulaufverfahren) zum Zwecke der Produktion von Erdalkalisalzen der D- Pantothensäure kultiviert werden. Eine Zusammenfassung über bekannte Kultivierungsmethoden sind im Lehrbuch von Chmiel (Bioprozesstechnik 1. Einführung in die Bioverfahrenstechnik (Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, 1991)) oder im Lehrbuch von Storhas (Bioreaktoren und periphere Einrichtungen (Vieweg Verlag, Braunschweig/Wiesbaden, 1994)) beschrieben.
Das zu verwendende Kulturmedium muß in geeigneter Weise den Ansprüchen der jeweiligen Mikroorganismen genügen. Beschreibungen von Kulturmedien verschiedener Mikroorganismen sind im Handbuch "Manual of Methods for General Bacteriology" der American Society for Bacteriology (Washington D.C., USA, 1981) enthalten. Als Kohlenstoffquelle können Zucker und Kohlehydrate wie z. B. Glucose, Saccharose, Lactose, Fructose, Maltose, Melasse, Stärke und Cellulose, Öle und Fette wie z. B. Sojaöl, Sonnenblumenöl, Erdnussöl und Kokosfett, Fettsäuren wie z. B. Palmitinsäure, Stearinsäure und Linolsäure, Alkohole wie z. B. Glycerin und Ethanol und organische Säuren wie z. B. Essigsäure verwendet werden. Diese Stoffe können einzeln oder als Mischung verwendet werden. Als Stickstoffquelle können organische stickstoffhaltige Verbindungen wie Peptone, Hefeextrakt, Fleischextrakt, Malzextrakt, Maisquellwasser, Sojabohnenmehl und Harnstoff oder anorganische Verbindungen wie Ammoniumsulfat, Ammoniumchlorid, Ammoniumphosphat, Ammoniumcarbonat und Ammoniumnitrat verwendet werden. Die Stickstoffquellen können einzeln oder als Mischung verwendet werden. Als Phosphorquelle können Kaliumdihydrogenphosphat oder Dikaliumhydrogenphosphat oder die entsprechenden Natrium haltigen Salze verwendet werden. Das Kulturmedium muß weiterhin Salze von Metallen enthalten wie z. B. Magnesiumsulfat oder Eisensulfat, die für das Wachstum notwendig sind. Schließlich können essentielle Wuchsstoffe wie Aminosäuren und Vitamine zusätzlich zu den oben genannten Stoffen eingesetzt werden. Dem Kulturmedium können überdies Vorstufen wie beispielsweise β-Alanin oder gegebenenfalls deren Salze zugesetzt werden. Die genannten Einsatzstoffe können zur Kultur in Form eines einmaligen Ansatzes hinzugegeben oder in geeigneter Weise während der Kultivierung zugefüttert werden.
Zur pH-Kontrolle der Kultur werden basische Verbindungen wie Ammoniak oder Ammoniakwasser oder saure Verbindungen wie Phosphorsäure oder Schwefelsäure in geeigneter Weise eingesetzt, sofern durch das erfindungsgemäße Verfahren keine anderen Maßnahmen ergriffen werden. Zur Kontrolle der Schaumentwicklung können Antischaummittel wie z. B. Fettsäurepolyglykolester eingesetzt werden. Zur Aufrechterhaltung der Stabilität von Plasmiden können dem Medium geeignete selektiv wirkende Stoffe z. B. Antibiotika hinzugefügt werden. Um aerobe Bedingungen aufrechtzuerhalten werden Sauerstoff oder Sauerstoff haltige Gasmischungen wie z. B. Luft in die Kultur eingetragen. Die Temperatur der Kultur liegt normalerweise bei 20°C bis 50°C und vorzugsweise bei 25°C bis 45°C. Die Kultur wird solange fortgesetzt bis sich ein Maximum an D- Pantothensäure gebildet hat. Dieses Ziel wird normalerweise innerhalb von 10 Stunden bis 160 Stunden erreicht.
Es wurde gefunden, dass man die Erdalkalisalze, insbesondere das Calciumsalz und Magnesiumsalz der D- Pantothensäure, auf einfache Weise dadurch herstellen kann, dass man während der Fermentation die Lösung oder Suspension einer erdalkalihaltigen anorganischen Verbindung wie beispielsweise Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, insbesondere Calciumhydroxid, oder Magnesiumoxid oder auch das Erdalkalisalz einer organischen Säure wie beispielsweise Calciumacetat, Calciumfumarat oder Calciumaspartat zur Fermentation kontinuierlich hinzufüttert. Es ist ebenfalls möglich, die Erdalkali­ haltige Verbindung diskontinuierlich zuzufüttern. Auf diese Weise wird das zur Darstellung des gewünschten Erdalkalisalzes der D-Pantothensäure nötige Kation direkt in die Fermentationsbrühe eingetragen.
Das erfindungsgemäße Fermentationsverfahren ist im allgemeinen dadurch gekennzeichnet, daß man einen zur D- Pantothensäure-Produktion befähigten Mikroorganismus zunächst in bekannter Weise unter Verwendung von Ammoniak als pH-Regulator und Stickstoffquelle kultiviert und in der sich anschließenden Produktionsstufe die pH-Einstellung bevorzugt mit der Lösung oder Suspension einer Erdalkali­ haltigen Verbindung wie beispielsweise Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Magnesiumoxid, Calciumacetat, Calciumfumarat oder Calciumaspartat durchführt. Werden Calciumsalze organischer Säuren eingesetzt, werden die organischen Reste im allgemeinen als Kohlenstoffquelle von den Mikroorganismen verwertet.
Die eingesetzten Lösungen oder Suspensionen Erdalkali­ haltiger Verbindungen, insbesondere Calciumhydroxid und Magnesiumhydroxid, haben eine Konzentration von 5-50 Gew.-%, vorzugsweise 5-30 Gew.-%, wobei der Bereich von 10-25 Gew.-% ganz besonders bevorzugt wird. Erfindungsgemäß ist es auch möglich, Mischungen verschiedener erdalkalihaltiger Verbindungen mit diesen Konzentrationsbereichen einzusetzen.
Die Zufütterung der Erdalkali-Verbindung erfolgt dergestalt, daß das molare Verhältnis Erdalkali-Verbindung zu der gebildeten D-Pantothensäure sich im Bereich 1 : 0,5 bis 1 : 20, vorzugsweise im Bereich 1 : 1,3 bis 1 : 10, vorzugsweise im Bereich 1 : 1,3 bis 1 : 2,5, wobei der stöchiometrische Bereich von 1 : 1,8 bis 1 : 2,2 ganz besonders bevorzugt wird. Gegebenenfalls wird im Verlauf der Fermentation bei übermässiger Bildung Carboxyl-Gruppen tragender Nebenprodukte auf die pH-Einstellung durch Dosieren von Ammoniak in wässriger Form oder als Gas zurückgegriffen, um das Verhältnis Erdalkali-Verbindung zu gebildeter D-Pantothensäure im gewünschten Bereich zu halten.
Die Zufütterung der Erdalkali-Verbindung kann nach 1-70 Stunden, vorzugsweise 10-40 Stunden und ganz besonders 20-25 Stunden Fermentationszeit erfolgen. Die Konzentration an D-Pantothensäure beträgt zum Zeitpunkt des Beginn der Zufütterung der Erdalkali-Verbindung im allgemeinen 0,5-70 g/l, vorzugsweise 5-35 g/l und ganz besonders 20-25 g/l. Die Konzentration an Biomasse beträgt zum Zeitpunkt der Zufütterung der Erdalkali-Verbindung im allgemeinen 1-30 g Trockengewicht/l, vorzugsweise 10-23 g Trockengewicht/l und ganz besonders 17-21 g Trockengewicht/l.
Gegenstand der Erfindung ist ebenso ein Verfahren, Erdalkalisalze, insbesondere das Calcium- oder Magnesium- Salz der D-Pantothensäure haltige Pulver bzw. Futtermitteladditive auf schnelle und kostengünstige Weise herzustellen. Hierzu wird eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte, insbesondere Calcium- oder Magnesium-D-Pantothenat haltige Fermentationsbrühe mit bekannten Methoden z. B. mit Hilfe eines Rotationsverdampfer, Dünnschichtverdampfers oder Fallfilmverdampfers eingedickt. Die dergestalt aufkonzentrierte Fermentationsbrühe wird anschließend durch Methoden der Sprühtrocknung oder Gefriertrocknung, wie sie beispielsweise im Lehrbuch von M. L. Shuler und F. Kargi "Bioprocess Engineering, Basic Concepts" (Prentice Hall Inc., Englewood Cliffs, New Jersey, USA, 1992 beschrieben werden, oder durch anderweitige Verfahren zu einem vorzugsweise rieselfähigen Pulver bzw. Futtermitteladditiv. Gegebenenfalls wird auf einer geeigneten Verfahrensstufe ein(e) Calcium- oder Magnesium D-Pantothenat haltiger Stoff oder Zubereitung hinzugefügt, um einen gewünschten Gehalt zu erzielen. Der Gehalt an Calcium oder Magnesium D- Pantothenat - angegeben als D-Pantothensäure - im erhaltenen Produktes beträgt 20 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 75 Gew.-%. Das Produkt ist als Futtermittelzusatz für die Tierernährung geeignet.
Die Erfinder fanden eine weitere Methode, um Calcium oder Magnesium D-Pantothenat haltige Pulver bzw. Futtermitteladditive herzustellen. Hierzu wird eine wie oben beschrieben hergestellte, insbesondere Calcium oder Magnesium D-Pantothenat haltige Fermentationsbrühe zunächst durch bekannte Separationsmethoden wie z. B. der Zentrifugation, der Filtration, dem Dekantieren oder einer Kombination hieraus ganz oder teilweise von der Biomasse befreit. Anschließend wird die zellfreie Fermentationsbrühe mit bekannten Methoden z. B. mit Hilfe eines Rotationsverdampfers, Dünnschichtverdampfers oder Fallfilmverdampfers eingedickt. Die dergestalt aufkonzentrierte Suspension wird anschließend durch Methoden der Sprühtrocknung oder Gefriertrocknung oder durch anderweitige Verfahren zu einem vorzugsweise rieselfähigen Pulver verarbeitet. Gegebenenfalls wird auf einer geeigneten Verfahrensstufe ein(e) Calcium oder Magnesium D-Pantothenat haltiger Stoff oder Zubereitung hinzugefügt, um einen gewünschten Gehalt zu erzielen. Der Gehalt an Calcium oder Magnesium D-Pantothenat - angegeben als D-Pantothensäure - im erhaltenen Produktes beträgt 20 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 75 Gew.-%. Das Produkt ist als Futtermittelzusatz für die Tierernährung geeignet.
Die Erfinder fanden ebenso eine Methode, um Calcium- oder Magnesium-D-Pantothenat-haltige Kristalle auf schnelle und kostengünstige Weise herzustellen. Hierzu wird eine wie oben beschrieben hergestellte Calcium oder Magnesium D- Pantothenat haltige Fermentationsbrühe zunächst wie oben beschrieben von der Biomasse befreit. Anschließend wird die zellfreie Fermentationsbrühe mit bekannten Methoden z. B. mit Hilfe eines Rotationsverdampfer, Dünnschichtverdampfers oder Fallfilmverdampfers konzentriert. Die dergestalt aufkonzentrierte Suspension wird anschließend mit einem hydrophilen, organischen Lösungsmittel zum Beispiel Ethanol, Methanol, Aceton versetzt. Durch Abkühlen auf 0-8°C vorzugsweise 0-5°C wird restlicher Feststoff ausgefällt. Anschließend wird durch Animpfen mit kristallinem Calcium- oder Magnesium-D-Pantothenat oder kristallines Calcium- oder Magnesium-D-Pantothenat enthaltenden Stoffen das gewünschte Salz kristallisiert. Die Kristallisation findet bei 0-8°C vorzugsweise 0-5°C statt und dauert 1 Stunde bis 12 Tage, vorzugsweise 1 Stunde bis 10 Tage, ganz besonders bevorzugt 1 Stunde bis 8 Tage. Das so erhaltene Kristallisat wird vorzugsweise mit Methanol gewaschen und anschließend getrocknet. Wird ein Produkt mit höherer Reinheit gewünscht, nimmt man das Kristallisat in einer wasserhaltigen Lösung von Methanol auf und kristallisiert gegebenenfalls unter Aktivkohlezusatz um. Die wasserhaltige Lösung von Methanol hat einen Methanolgehalt von 70 bis 99 Vol.-%, vorzugsweise 80 bis 99 Vol.-% und ganz besonders bevorzugt von 90 bis 99 Vol.-%.
Der Gehalt des derart erhaltenen kristallinen Produktes an Calcium- oder Magnesium-D-Pantothenat liegt bei 60 bis 99 Gew.-%, vorzugsweise bei 70 bis 99 Gew.-% und ganz besonders bevorzugt bei 80 bis 99 Gew.-%. Das Produkt ist als Futtermittelzusatz für die Tierernährung geeignet.
Der Gehalt an D-Pantothensäure kann mit bekannten Verfahren (Velisek; Chromatographic Science 60, 515-560 (1992)) bestimmt werden. Reines Calcium D-Pantothenat (< 99 Gew.-%) hat einen Gehalt von 91,16 Gew.-% D-Pantothensäure. Reines Magnesium D-Pantothenat (< 99 Gew.-%) hat einen Gehalt von 94,73 Gew.-% D-Pantothensäure.
Beispiele
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Zu diesem Zweck wurden Versuche mit dem D-Pantothensäure produzierenden Stamm Escherichia coli 5069/pFV31 durchgeführt, der als FERM-BP 4395 gemäss Budapester Vertrag beim Fermentation Research Institute, Agency of Industrial Science and Technology in 1-1-3, Higashi, Tsukuba-shi, Ibaraki (Japan) hinterlegt ist (US-A-5 518 906).
Darüber hinaus wurden Fermentationsversuche mit dem das Calciumsalz der Fumarsäure oder der Asparaginsäure zur direkten Darstellung des Calcium D-Pantothenats der Fermentationsbrühe zugesetzt wurde.
Beispiel 1 Herstellung des Calciumsalzes der D-Pantothensäure unter Zufütterung einer Calciumhydroxid-Suspension 1. Inokulumsbereitung (master cell bank)
Eine Probe von Escherichia coli FV5069/pFV31 wurde auf LBG- Agar ausgestrichen, der mit 50 µg pro ml Ampicillin supplementiert worden war. Diese Agarplatten-Kultur wurde 17 Stunden bei 37°C inkubiert und dann im Kühlschrank bei +4°C aufbewahrt. Ausgewählte Einzelkolonien wurden anschließend in LBG-Bouillion weiter vermehrt. LBG- Bouillion hat folgende Zusammensetzung: 10 g/l Pepton, 5 g/l Hefeextrakt, 5 g/l NaCl und 1 g/l Glucose. LBG-Agar enthält zusätzlich 12 g/l Agar. Vorgefertigte Zubereitungen können von der Firma Gibco/BRL (Paisley, Schottland, Grossbritanien) als LB Broth Base oder LB-Agar bezogen werden. Nach Zusatz von 1 g/l Glucose erhält man dann die angegebenen Medien. Kulturen von 10 ml, die in 100 ml Erlenmeyerkolben enthalten waren, wurden für 16 Stunden bei 37°C und 180 rpm auf einem ESR Inkubator der Firma Kühner AG (Birsfelden, Schweiz) inkubiert. Im Anschluß wurde die Zellsuspension auf einer J-6B Zentrifuge der Firma-Beckmann (Hannover, Deutschland) 15 Minuten bei 4000 rpm abzentrifugiert. Das Zellpellet wurde in 10 ml LBG-Medium, das mit 20% Glycerin supplementiert worden war, resuspendiert, in 10 Aliquots je 1 ml unter sterilen Bedingungen abgefüllt und bei -70°C eingefroren. Diese Kulturen wurden als "master"-Zellbank (master cell bank) verwendet.
Für die Herstellung einer Arbeitszellbank (working cell bank) wurde LBG-Medium, das mit 50 µg/ml Ampicillin supplementiert worden war, in 10 ml Portionen in 100 ml Erlenmeyerkolben verteilt und anschließend mit 100 µl der oben beschriebenen "master"-Zellbank beimpft. Die Inkubation erfolgte für 16 Stunden bei 37°C und 180 rpm auf einem ESR Inkubator der Firma Kühner AG (Birsfelden, Schweiz).
Nach der Inkubation wurde die optische Dichte (OD) der Kultursuspension mit einem LP2 W-Photometer der Firma Dr. Lange (Berlin, Deutschland) bei einer Messwellenlänge von 660 nm bestimmt. Sie betrug 3,5. Anschließend wurde die Zellsuspension in sterilen 30 ml Polyethylenröhrchen der Firma Greiner (Frickenhausen, Deutschland) unter sterilen Bedingungen abgefüllt und bei 2500 rpm für 15 Minuten mit einer Zentrifuge vom Typ J-6B der Firma Beckmann (Hannover, Deutschland) abzentrifugiert. Die abgetrennte Biomasse wurde in 10 ml LBG-Medium, das mit 20% Glycerin supplementiert worden war, resuspendiert. Im Anschluß wurde die Zellsuspension in 500 µl Portionen in 1 ml sterilen Röhrchen, der Firma Nalgene (New York, USA) unter sterilen Bedingungen abgefüllt und bei -70°C eingefroren.
Die auf diese Weise hergestellten Konserven wurden als Arbeitszellbank (working cell bank) verwendet.
2. Herstellung einer Calcium D-Pantothenat-haltigen Fermentationsbrühe
Zur Herstellung einer Calcium-D-Pantothenat-haltigen Fermentationsbrühe wurde die Arbeitszellbank zunächst in einer Schüttelkolbenkultur vermehrt und diese zur Beimpfung eines Vorfermenters verwendet. Die Kultur des Vorfermenters wurde zur Beimpfung des Produktionsfermenters verwendet.
Für die Schüttelkolbenkultur wurde das Medium SKA verwendet (Tabelle 1). SKA-Medium wurde folgendermaßen zubereitet: In einem 1 l Becherglas wurden 7,0 g (NH4)2SO4, 0,5 g KH2PO4, 1,0 g K2HPO4, 0,5 g MgSO4.7 H2O, 0,01 g MnSO4.H2O, 0,01 g ZnSO4.7 H2O, 0,005 g Fe2(SO4)3 und 20 g Maisquellwasser abgewogen, das zuvor mit 25%iger Ammoniaklösung auf pH 6,8 eingestellt worden war, und anschließend auf 825 g mit destilliertem Wasser aufgefüllt. Diese Maisquellwasser-haltige Salzlösung wurde im Autoklav bei 121°C für 20 Minuten sterilisiert. Weiterhin wurde eine Lösung bestehend aus 24 g Glucose und 0,002 g Thiamin.HCl, mit destilliertem Wasser auf 125 g aufgefüllt, durch Filtration sterilisiert. 10 g CaCO3 wurden in einem 100 ml Kolben abgewogen und im Autoklaven bei 123°C für 20 Minuten sterilisiert. Durch Vereinigung der beiden oben genannten Komponenten mit der Maisquellwasser haltigen Salzlösung wurde das Medium SKA erhalten.
Dieses Medium SKA wurde in 12,5 ml Portionen in 100 ml Erlenmeyerkolben verteilt und anschließend mit 0,5 ml einer Zellsuspension beimpft. Als Zellsuspension wurde eine mit steriler physiologischer Kochsalzlösung 1 : 100 verdünnte Konserve der Arbeitszellkultur verwendet. Die Inkubation erfolgte für 20 Stunden bei 32°C und 150 rpm auf einem RC- 1-TK Inkubator der Firma Infors AG (Bottmingen, Schweiz). Die im Anschluß daran bestimmte optische Dichte bei einer Meßwellenlänge von 660 nm (OD 660) betrug 12,5.
Zur Inokulierung von 20 kg des Vorkulturmediums A1-102, das in einem 42 l Rührreaktorfermenter der Firma Bioengineering (Wald, Schweiz, Modell LP-42) enthalten war, wurden 0,5 ml des SKA-Mediums 1 : 100 verdünnt und 50 ml dieser Suspension in den Fermenter zugegeben. Das Vorkulturmedium A1-102 enthielt die in Tabelle 2 aufgeführten Bestandteile. Die Kultur wurde für 15,5 Stunden bei einer Temperatur von 37°C, einer volumenspezifischen Belüftung von 0,5 vvm, einem Sauerstoffpartialdruck von 20% der Luftsättigung und einem pH von pH 6,5 bis zum Erreichen einer OD660 von 11,3 kultiviert.
Zur Inokulierung von 5830 g des Hauptkulturmediums M1-425, das in 14 l Rührreaktor-Fermentern der Firma B. Braun (BBI, Deutschland, Melsungen, Modell Biostat E/ED) enthalten war, wurden 423 ml der zweiten Vorkultur in Medium A1-102 zugegeben. Das Hauptkulturmedium M1-425 enthielt die in Tabelle 3 aufgeführten Bestandteile. Die Kultur wurde zunächst für 6,5 Stunden bei einer Temperatur von 37°C, einer volumenspezifischen Belüftung von 0,75 vvm, einer minimalen Rührung von 400 rpm und einem pH von 6,5 bis zum Erreichen einer OD660 von 18,6 und einem Sauerstoffpartialdruck von 2% der Luftsättigung kultiviert. Die Kultur wurde anschließend für weitere 41 Stunden bei einer Temperatur von 37°C, einem Sauerstoffpartialdruck von 2% der Luftsättigung und einem pH-Wert von pH 6,0 bis zum Erreichen einer OD660 von 66,8 kultiviert. Nach einer Fermentationszeit von 13 Stunden wurde β-Alanin in einer Konzentration von 152,7 g in 570 ml H2O über einen Zeitraum von 34,5 Stunden zugefüttert. Nach einer Fermentationszeit von 21,5 Stunden wurde eine zehn prozentige Ca(OH)2-Lösung über einen Zeitraum von 26 Stunden zur pH-Statisierung zudosiert. 3,43 kg des Mediums M2-257 mit einer Glucose-Konzentration von 650,8 g/l und einer Thiamin HCl Konzentration von 35,7 mg/l wurde innerhalb von 41 Stunden zugefüttert.
Anschließend wurden die optische Dichte (OD) mit einem Digitalphotometer vom Typ LPIW der Firma Dr. Bruno Lange GmbH (Berlin, Deutschland) bei einer Meßwellenlänge von 660 nm und die Konzentration an gebildeter D- Pantothensäure mittels HPLC (Hypersil APS 2 5 µm, 250 × 5 mm, RI-Detektion) bestimmt.
In der Fermentationsendprobe wurde nach 47,5 Stunden eine Calcium D-Pantothenat Konzentration von 49,8 g/l gemessen als D-Pantothensäure festgestellt.
Tabelle 1
Zusammensetzung des Mediums SKA
Tabelle 2
Zusammensetzung des Mediums A1-102
Tabelle 3
Zusammensetzung des Mediums M1-425
Beispiel 2 Herstellung des Calciumsalzes der D-Pantothensäure unter Zufütterung einer Calcium-Acetatlösung
Der Stamm Escherichia coli FV5069/pFV31 wurde wie in Beispiel 1 beschrieben im Schüttelkolbenmedium SKA (Tabelle 1) angezogen. Anschließend wurde die Suspension 1 : 100 verdünnt und 17,5 ml in dieser Verdünnung zur Inokulation von 7 kg Medium A1-102 (Tabelle 2) in einem 14 l Rührreaktorfermenter (BBI, Deutschland, Melsungen, Modell Biostat E) eingesetzt.
Die Kultur wurde für 15,5 Stunden bei einer Temperatur von 37°C, einer volumenspezifischen Belüftung von 0,5 vvm, einem Sauerstoffpartialdruck von 20% der Luftsättigung und einem pH von pH 6,5 bis zum Erreichen einer OD660 von 11,6 kultiviert.
Nach Überimpfen in den Produktionsfermenter (14 l Rührreaktorfermenter, BBI, Deutschland, Melsungen, Modell Biostat ED) wurden die gleichen Kultivierungsbedingungen eingestellt wie in Beispiel 1 beschrieben. Zur pH-Regelung wurde eine Lösung von 25 Gew.-% Calcium-Acetat verwendet. Der Wechsel von Ammoniakwasser auf Calcium-Acetat wurde nach 24 Stunden vollzogen. Die komplette Prozeßzeit der Fermentation betrug 52 Stunden. Die Zufütterung von 3,4 kg M2-Medium erfolgte in einem Zeitraum von 40 Stunden. Am Ende der Fermentation wurde eine Calcium-D-Pantothenat- Konzentration von 43,7 g/l, gemessen als D-Pantothensäure, festgestellt.
Beispiel 3 Herstellung eines Calcium-D-Pantothenat-haltigen Produktes
1,0 l der nach dem Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellten Calcium-D-Pantothenat haltigen Fermentationsbrühe wurde zunächst bei 60°C im Rotationsverdampfer (Laborrotationsverdampfer Büchi Rotavapor RE-120, Büchi-Labortechnik GmbH, Konstanz, Deutschland) unter Vakuum der Flüssigkeitsanteil auf etwa 50% Trockengehalt reduziert. Die so eingeengte Brühe wurde anschließend zur Darstellung des Calciumsalzes der Pantothensäure sprühgetrocknet (Laborsprühtrockner Büchi-190, Eingangstemperatur 107°C, Ausgangstemperatur 78°C, -40 mbar, 600 NL/h, Büchi-Labortechnik GmbH, Konstanz, Deutschland).
Das so hergestellte Produkt hatte einen Gehalt von 42 Gew.-% gemessen als D-Pantothensäure.
Beispiel 4 Herstellung eines biomassefreien Calcium-D-Pantothenat haltigen Produktes
In 1,0 l der nach dem Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellte Calcium-D-Pantothenat-haltigen Fermentationsbrühe wurde zunächst durch Zentrifugation (Laborzentrifuge Biofuge-Stratos, Heraeus, Düsseldorf, Deutschland; 20 Minuten, 4000 rpm) (Laborzentrifuge Biofuge-Stratos, Heraeus, Düsseldorf, Deutschland; 20 Minuten, 4000 rpm) die Biomasse abgetrennt. Bei 60°C wurde dann die so behandelte Brühe im Rotationsverdampfer (Laborrotationsverdampfer Büchi Rotavapor RE-120, Büchi- Labortechnik GmbH, Konstanz, Deutschland) unter Vakuum der Flüssigkeitsanteil auf etwa 50% Trockengehalt reduziert. Die so eingeengte Brühe wurde anschließend zur Darstellung des Calciumsalzes der Pantothensäure sprühgetrocknet (Laborsprühtrockner Büchi-190, Eingangstemperatur 107°C, Ausgangstemperatur 78°C, -40 mbar, 600 NL/h, Büchi- Labortechnik GmbH, Konstanz, Deutschland).
Das so hergestellte Produkt hatte einen Gehalt von 64 Gew.-%, gemessen als Pantothensäure.
Beispiel 5 Herstellung von kristallinen Calcium D-Pantothenat
3600 g der nach Beispiel 1 hergestellten Calcium D- Pantothenat-haltigen Fermentationsbrühe wurden durch Filtration von der Biomasse abgetrennt und das so erhaltene Filtrat bei 60°C im Rotationsverdampfer (Laborrotationsverdampfer Büchi Rotavapor RE-151, Büchi- Labortechnik GmbH, Konstanz, Deutschland)auf 700 g reduziert. Der Rückstand wurde anschließend zur Lösung in 3200 g Methanol aufgenommen. Nach Abkühlung auf Raumtemperatur wurde mittels Zentrifugieren (Laborzentrifuge Biofuge-Stratos, Heraeus, Düsseldorf, Deutschland; 20 Minuten, 4.000 rpm) die nicht löslichen Bestandteile abgetrennt. Der auf diese Weise geklärte Überstand wurde erneut im Rotationsverdampfer bis zur Trockne eingeengt und der Rückstand in 950 g Methanol wieder aufgenommen. Nach Abkühlung auf eine Temperatur von 2°C wurde die Kristallisation des Calciumsalzes der Pantothensäure aus der so erhaltenen konzentrierten Lösung durch Animpfen mit 2,5 g kristallinem D-Calcium-Pantothenat gestartet.
Nach Abtrennen der organischen Phase unter Vakuum erhielt man ein kristallines Produkt mit einem Gehalt an Calcium D- Pantothenat von 84 Gew.-%.
In einem weiteren Schritt der Umkristallisierung gelang es, die Konzentration auf 96 Gew.-% zu steigern.
Beispiel 6 Herstellung des Magnesiumsalzes der D-Pantothensäure unter Zufütterung einer Magnesiumhydroxid-Suspension
Die Bereitstellung des Inokulums für die Hauptkultur erfolgte wie in Beispiel 1 beschrieben. Zur Inokulierung von 5830 g des Hauptkulturmediums M1-425, das in 14 l Rührreaktor-Fermentern der Firma B. Braun (BBI, Deutschland, Melsungen, Modell Biostat E/ED) enthalten war, wurden 846 ml der zweiten Vorkultur in Medium A1-102 zugegeben. Das Hauptkulturmedium M1-425 enthielt die in Tabelle 3 aufgeführten Bestandteile. Die Kultur wurde zunächst für 6,5 Stunden bei einer Temperatur von 37°C, einer volumenspezifischen Belüftung von 0,75 vvm, einer minimalen Rührung von 400 rpm und einem pH von 6,5 bis zum Erreichen einer OD660 von 22,0 und einem Sauerstoffpartialdruck von 2% der Luftsättigung kultiviert. Die Kultur wurde anschließend für weitere 48 Stunden bei einer Temperatur von 37°C, einem Sauerstoffpartialdruck von 2% der Luftsättigung und einem pH-Wert von pH 6,0 bis zum Erreichen einer OD660 von 67,6 kultiviert. Nach einer Fermentationszeit von 23,0 Stunden wurde eine fünfzehn prozentige Mg(OH)2-Suspension über einen Zeitraum von 31,5 Stunden zur pH-Statisierung zudosiert. 4,28 kg des Mediums M2-261 mit einer Glucose-Konzentration von 584,7 g/l, einer β-Alanin-Konzentration von 50,7 g/l und einer Thiamin HCl-Konzentration von 35,7 mg/l wurde innerhalb von 48,0 Stunden zugefüttert.
Anschließend wurden die optische Dichte (OD) mit einem Digitalphotometer vom Typ LP1W der Firma Dr. Bruno Lange GmbH (Berlin, Deutschland) bei einer Meßwellenlänge von 660 nm und die Konzentration an gebildeter D- Pantothensäure mittels HPLC(Hypersil APS 2 5 µm, 250 × 5 mm, RI-Detektion) bestimmt.
In der Fermentationsendprobe wurde nach 54,5 Stunden eine Magnesium D-Pantothenat Konzentration von 48,2 g/l gemessen D-Pantothensäure festgestellt.

Claims (8)

1. Verfahren zur Herstellung von Erdalkalisalzen der D- Pantothensäure oder diese enthaltende Mischungen aus Fermentationsbrühen,
dadurch gekennzeichnet,
daß man
  • a) die Fermentation in Gegenwart von Erdalkaliverbindungen durchführt,
  • b) nach Abschluss der Fermentation die Biomasse gegebenenfalls ganz oder teilweise entfernt,
  • c) die so bearbeitete Fermentationsbrühe aufkonzentriert und daraus
  • d) das oder die Erdalkalisalz(e) der D-Pantothensäure in reiner Form oder als Mischung, die Bestandteile der Fermentationsbrühe enthält, gewinnt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man beginnt, die Erdalkaliverbindung zuzusetzen, wenn die Konzentration der D-Pantothensäure bei 0,5 bis 70 g/l, vorzugsweise bei 5 bis 35 g/l liegt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man der Fermentationsbrühe die Erdalkaliverbindung in einem molaren Verhältnis 1 : 0,5 bis 1 : 20, insbesondere 1 : 1,3 bis 1 : 10, zur D-Pantothensäure zusetzt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man der Fermentationsbrühe während der Fermentation erdalkalihaltige Verbindungen chargenweise oder kontinuierlich einzeln oder im Gemisch mindestens in dem stöchiometrischen Verhältnis zusetzt, wie D-Pantothensäure gebildet wird.
5. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Calciumsalz einer oder mehrerer organischer Säuren, insbesondere der Fumar- oder Asparaginsäure, zusetzt.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Erdalkaliverbindungen Calciumhydroxid, Calciumoxid, Magnesiumoxid oder Magnesiumhydroxid einsetzt.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • a) dass man aus der Erdalkalisalze der D- Pantothensäure enthaltenen Fermentationsbrühe die Biomasse abtrennt,
  • b) die zellfreie Fermentationsbrühe aufkonzentriert,
  • c) das so erhaltene Konzentrat mit einem hydrophilen organischen Lösungsmittel versetzt und anschließend
  • d) die Erdalkalisalze der Pantothensäure kristallisiert und gegebenenfalls weiter aufreinigt.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man der Bestandteile der Fermentationsbrühe und eines oder mehrere Erdalkalisalze der D-Pantothensäure enthaltenden Mischung ein oder mehrere verschiedene Erdalkalisalz(e) der D-Pantothensäure zusetzt.
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