DE10020728A1 - Biegevorrichtung für dünnwandige Metallrohre - Google Patents
Biegevorrichtung für dünnwandige MetallrohreInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Biegevorrichtung für dünnwandige Metallrohre. Die Biegevorrichtung besteht aus einer geraden Rohrführung (1) mit einem darin beim Biegevorgang axial fixierten Dorn, der aus einer am Außenbogen gekrümmten starren Dornspitze (4) und einem Dornschaft (5) besteht. Auf dem Dornschaft (5) und im Bereich des Innenbogens auf einer gekrümmten Stützfläche der Dornspitze (4) ist ein Federlamellenpaket (10) verschiebbart, derart, daß sich beim Biegen eine dem Innenbogen des zu biegenden Rohres entsprechende Stützfläche ergibt. Bei der erfindungsgemäßen Biegevorrichtung ist deshalb das Rohr im aktiven Biegebereich sowohl am Außenbogen als auch am Innenbogen über eine ausreichende axiale Länge innenseitig abgestützt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Biegevorrichtung für
dünnwandige Metallrohre aus einer geraden Rohrführung,
einer sich daran anschließenden und gegenüber der
Rohrführung verschwenkbaren Kernschablone mit Klemmleiste
und einem Dorn mit einer im Bereich der Kernschablone
gekrümmten, dem Außenbogen des zu biegenden Rohres
angepaßten, starren Dornspitze und einem sich daran
anschließenden, in der Rohrführung axial fixierten
Dornschaft.
Biegevorrichtungen dieser und ähnlicher Art sind bekannt
(Zeitschrift "Werkstatt und Betrieb 104 (1971) 4, Seiten
271 bis 274", "Verhinderung von Faltenbildung und
Einknicken dünnwandiger Rohre beim Biegen" von Prof.
Dr.-Ing. G. Öhler, Bad Dürkheim). Unter "dünnwandig"
versteht man in diesem Zusammenhang Rohre, deren
Wandstärke bezogen auf den Durchmesser und den
Biegeradius klein ist, z. B. Rohre mit einer Wandstärke
von ca. 0,8 mm bei einem Durchmesser von ca. 80 mm und
einem Biegeradius von ca. 120 mm. Um die beim Biegen
solcher Rohre Biegeradius auftretenden Probleme der
Faltenbildung und der Abweichung vom Kreisprofil
möglichst klein zu halten, hat man das Rohr an seiner
Innenwand im Biegebereich auf verschiedene Art und Weise
von innen abgestützt. So gibt es über den gesamten
Biegebogen das Rohr abstützende Dorne mit einem biegsamen
Abschnitt in Form von Schraubenfedern mit eng aneinander
liegenden Windungen oder in Form von eine Gliederkette
bildenden, kugeligen Gelenkgliedern. Beide Arten von
Dornen haben den Nachteil, daß sie das zu biegende Rohr
in dem Bereich, wo das Rohr gebogen wird, nicht
vollflächig abstützen. Bei Gliederdornen aus kugeligen
Gelenkgliedern sind von Anfang an sowohl am Innenbogen
als auch am Außenbogen Lücken vorhanden. Bei einer
Schraubenfeder, die außen überschliffen sein kann,
ergeben sich in jedem Falle am Außenbogen mit zunehmender
Biegung größer werdende Lücken. Bei einem Löffeldorn
dagegen, der eine abgebogene Spitze aufweist, die
zumindest der Form des Außenbogens angepaßt ist, ist eine
Abstützung des Rohres nur auf kurzer Bogenlänge möglich,
weil anderenfalls der Löffeldorn nach vollendeter Biegung
nicht zurückgezogen werden kann. Der wesentliche
Unterschied zwischen Gliederdornen und Dornen aus
Schraubenfedern auf der einen Seite und Löffeldornen auf
der anderen Seite besteht darin, daß bei den
erstgenannten Dornen beim Biegevorgang das Rohr zusammen
mit dem biegsamen Teil des Dorns bewegt wird, während es
bei einem Löffeldorn über den in der Rohrführung axial
fixierten Dorn gezogen wird. Der Nachteil bei
Löffeldornen besteht darin, daß sie im Biegebereich eine
verhältnismäßig kurze das Rohr innenseitig unterstützende
Länge haben, weil anderenfalls nach vollendeter Biegung
der Löffeldorn wegen seiner starren, gekrümmten
Dornspitze sich nicht mehr aus dem gebogenen Rohr
herausziehen läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Biegevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die im Vergleich zu herkömmlichen Löffeldornen das
Metallrohr auf einer größeren Länge innenseitig abstützt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer
Biegevorrichtung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß ein am Innenbogen des zu biegenden Rohres
angeordnetes, sich axial erstreckendes, biegsames
Federlamellenpaket rückseitig an der starren Dornspitze
abgestützt und axial auf der Dornspitze verschiebbar ist
und daß im Bereich der Kernschablone und ihrer
Klemmleiste ein im Metallrohr einsetzbarer, kugeliger
Spannkopf vorgesehen ist, der an ein durch den Dornschaft
geführtes inneres Zugmittel angeschlossen ist.
Aufgrund der Aufteilung des Dornes in eine starre, dem
Außenbogen angepaßte unbewegliche Dornspitze und dem
darauf abgestützten beweglichen Federlamellenpaket wird
das zu biegende Rohr auf einer größeren Länge abgestützt,
als es mit herkömmlichen Löffeldornen möglich ist. Da das
Federlamellenpaket axial verschiebbar ist, kann es nach
Herstellung der Biegung zurückgezogen werden, so daß
Platz geschaffen wird, um die starre Dornspitze ohne
Kollision am Innenbogen aus dem gebogenen Teil des
Metallrohres zurückzuziehen. Die axiale Mitnahme des
Rohres beim Biegen durch die Kernschablone ist sicher
über den kugeligen Spannkopf gewährleistet, der über das
Zugmittel auch problemlos durch das gebogene Rohr
zurückgezogen werden kann und gegebenenfalls dabei noch
Glättungs- und/oder Profilierungsaufgaben am gebogenen
Rohr übernimmt.
Für die Ausbildung des Spannkopfes gibt es mehrere
Möglichkeiten. Der Spannkopf kann aus einem geschlitzten
Außenring und einem inneren Stütz- und Spannkonus
bestehen, der beim Biegevorgang selbstspannend auf den
Außenring wirkt. Bei dieser Alternative wird die auf das
Rohr beim Biegevorgang ausgeübte Ziehkraft auf den
Spannring und den Spannkonus übertragen und im Sinne
einer Spreizung des Außenringes und damit einer festeren
Klemmwirkung ausgenutzt, während die vom Zugmittel beim
Rückholen des Spannkopfes ausgeübte Kraft im Lösungssinne
wirkt. Alternativ dazu kann der Spannkopf auch aus
mehreren, insbesondre zwei kugeligen Gliedern bestehen,
die eine starre Baueinheit bilden. Wegen der mittigen
Einschnürung und der Abrundungen kommt es auch in diesem
Fall zu keinen Verklemmungen im Rohrbogen beim
Zurückziehen des Spannkopfes. Diese Lösung zeichnet sich
bei einfachem konstruktivem Aufbau vor allem durch eine
optimale Führung und besonders gute
Nachprofilierungseigenschaften aus. Schließlich können
die kugeligen Glieder eine gelenkige Kette bilden, die
beim Zurückziehen problemlos den gebogenen Teil des
Rohres passiert und dabei eine Glättungsfunktion und
eventuelle Profilkorrektur am Rohr ausübt.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sollte das
Federlamellenpaket mittels eines Schubstückes auf dem
Dornschaft verschiebbar sein.
Als Zugmittel beim Zurückziehen des Spannkopfes durch das
gebogene Rohr ist vorzugsweise ein Spannseil geeignet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer zwei
Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher
erläutert. Die Zeichnung zeigt die Biegevorrichtung nach
dem Biegevorgang im axialen Halbschnitt.
Die Biegevorrichtung gemäß Fig. 1 besteht aus einer
feststehenden geraden Rohrführung 1, einer sich daran
anschließenden, verschwenkbaren Kernschablone 2 mit einer
Klemmleiste 3 und einem Dorn mit einer im Bereich der
Kernschablone 2 angeordneten, gekrümmten, starren
Dornspitze 4 und einem sich daran anschließenden, im
Bereich der Rohrführung 1 befindlichen Dornschaft 5. Die
Dornspitze 4 und der Dornschaft 5 sind während des
Biegevorganges axial fixiert. Durch den Dornschaft 5 und
die Dornspitze 4 ist ein Zugmittel 6 geführt, das an
einem Spannkopf 7 aus mindestens einem, im
Ausführungsbeispiel zwei kugeligen Gliedern angeschlossen
ist, die eine starre Baueinheit bilden. Das zu biegende
Rohr R ist zwischen diesem Spannkopf 7, der Kernschablone
2 und der Klemmleiste 3 eingespannt.
Die Dornspitze 4 ist am Außenbogen des zu biegenden
Rohres gekrümmt und der Form des Rohres in diesem ersten
Abschnitt, wo die Krümmung stattfindet, angepaßt. An
ihrer gegenüberliegenden Seite ist eine gebogene flache
Stützfläche 8 vorgesehen, die in eine gerade flache
Stützfläche 9 im Bereich des Dornschaftes 5 übergeht. Die
beiden Stützflächen 8, 9 bilden eine Gleitbahn für ein
axial verschiebbares Federlamellenpaket 10, das von einem
Schubstück 11 mit Schubstange 11a getragen ist und das im
Querschnitt der Form des zu biegenden Rohres angepaßt
ist. Die einzelnen Lamellen des Federlamellenpaketes 10
sind in Abhängigkeit von seiner Stellung in bezug auf die
gekrümmte Stützfläche 8 mehr oder weniger weit
gegeneinander verschoben, wobei sie entsprechend der
Krümmung der Stützfläche 8 ebenfalls gebogen sind. Im
Ergebnis ergibt sich für das zu biegende Rohr eine
Biegung, die dem gewünschten Innenbogen entspricht.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Biegevorrichtung
ist folgende:
Bei um 90° gegenüber der in der Zeichnung dargestellten
Stellung zurückgeschwenkter Kernschablone 2 fluchten die
Rohrführung 1 und die Kernschablone 2 miteinander. Das
Federlamellenpaket 10 ist über das Schubstück 11 mittels
der Schubstange 11a bis in den geraden Bereich der
Rohrführung 1 zurückgezogen. Bei gelöster Klemmleiste 3
und an der Stirnseite der Dornspitze 4 durch das
Zugmittel 6 gehaltenem Spannkopf 7 wird das zu biegende
Rohr R eingeschoben. Alternativ kann das Rohr auch bei
aus der Rohrführung entferntem Dorn eingeschoben und der
Dorn danach eingeschoben werden. Anschließend wird das
vordere Ende des zu biegenden Rohres R mittels der
Klemmleiste 3 zwischen dieser, dem geraden Auslaufteil
der Kernschablone 2 und dem inneren Spannkopf 7
eingespannt. Sobald die Kernschablone 2 verschwenkt wird
und dabei das zu biegende Rohr R mitnimmt und dieses in
den gebogenen Bereich der Kernschablone 2 gelangt, wird
auch das Federlamellenpaket 10 mittels des Schubstückes
11 und seiner Schubstange 11a vorgeschoben. Wegen seiner
Abstützung an der gekrümmten flachen Stützfläche 8
verbiegt es sich unter gegenseitiger Verschiebung seiner
Lamellen. Das bedeutet, daß das zu biegende Rohr R von
Anfang an auch am Innenbogen über die Länge innenseitig
vollflächig abgestützt wird, während die Biegung
durchgeführt wird. Das auf diese Art und Weise gebogene
Rohr R wird bei weiterer Verschwenkung der Kernschablone
2 über die axial fixierte Dornspitze 4 und das dann
ebenfalls axial fixierte, gebogene Federlamellenpaket 10
hinweggezogen. Da die eigentliche Biegeverformung nur im
ersten Abschnitt des Bogens stattfindet, bedarf es im
übrigen Bereich keiner weiteren Abstützung mehr. Ein
Einschnüren oder Stauchen findet hier nicht mehr statt.
Nach Vollendung der Biegeverformung wird die Klemmleiste
3 gelöst und das Federlamellenpaket 10 zurückgezogen
werden kann. Dann wird der Spannkopf 7 über das Zugmittel
6 zusammen mit dem Dorn zurück- und aus dem gebogenen
Rohr R gezogen. Der kugelige Spannkopf 7 wirkt dabei
glättend und gegebenenfalls nachprofilierend. Zu einem
Verklemmen im Rohrbogen kann es trotz der starren
Baueinheit der kugeligen Glieder wegen ihrer guten
axialen Führung an axial versetzten Stellen und ihrer
Form nicht kommen. Ihre Abrundungen und ihre mittige
Einschnürung geben einerseits genügend Freiraum für das
gebogene Rohr und wirken andererseits beim Zurückholen
nachprofilierend auf das Rohr R ein. Es versteht sich,
daß bei mehr als zwei kugeligen Gliedern, z. B drei
Gliedern das mittlere Glied mit seiner Kontur zumindest
am Innenbogen zurückspringen muß.
Nach Entfernung der Klemmleiste 3 aus ihrer dargestellten
Endposition kann das gebogene Rohr R der Biegevorrichtung
entnommen werden.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 unterscheidet sich
von dem der Fig. 1 nur im Spannkopf. Soweit
Übereinstimmungen bestehen, sind die selben Bezugszeichen
für die Einzelteile wie bei Fig. 1 verwendet.
Der Spannkopf 14 besteht aus einem geschlitzten,
kugeligen Außenring 14a und einem Stütz- und Spannkonus
14b, auf den das federbelastete Kopfstück 6a des inneren
Spannseils 6 einwirkt.
Die Arbeitsweise der Biegevorrichtung des
Ausführungsbeispieles der Fig. 2 entspricht weitgehend
derjenigen des Ausführungsbeispiels der Fig. 1, so daß
nur noch auf die unterschiedliche Wirkung des Spannkopfes
eingegangen wird:
Wird nach Einklemmen des Rohranfangs zwischen dem
Spannkopf 14 und der Klemmleiste 3 die Kernschablone 2
entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, dann wird das von
der Kernschablone 2 und der Klemmleiste 3 gehaltene Rohr
R mitgenommen und über den axial festliegenden Dorn 4
hinweggezogen. Wegen des konischen Sitzes des Spannkopfes
14 sorgen die dabei selbstspannend auf den Außenring
einwirksamen Zugkräfte dafür, daß die Klemmkraft
verstärkt wird.
Nach vollendetem Biegevorgang wird die Klemmleiste 3
gelöst und der Dorn mit dem Spannkopf 14 durch das
gebogene Rohr R zurückgezogen. Dabei wird die
Klemmwirkung des Spannkopfes 14 aufgrund des konischen
Sitzes wegen der jetzt entgegengesetzt wirkenden Kräfte
aufgehoben.
Claims (6)
1. Biegevorrichtung für dünnwandige Metallrohre aus
einer geraden Rohrführung (1), einer sich daran
anschließenden und gegenüber der Rohrführung (1)
verschwenkbaren Kernschablone (2) mit Klemmleiste (3) und
einem Dorn mit einer im Bereich der Kernschablone (2)
gekrümmten, dem Außenbogen des zu biegenden Rohres
angepaßten starren Dornspitze (4) und einem sich daran
anschließenden, in der Rohrführung (1) axial fixierten
Dornschaft (5),
dadurch gekennzeichnet, daß ein
am Innenbogen des zu biegenden Rohres angeordnetes, sich
axial erstreckendes, biegsames Federlamellenpaket
rückseitig an der starren Dornspitze (4) abgestützt und
axial auf der Dornspitze (4) verschiebbar ist, und daß im
Bereich der Kernschablone (2) und ihrer Klemmleiste (3)
ein im Metallrohr einsetzbarer, kugeliger Spannkopf (7)
vorgesehen ist, der an ein durch den Dornschaft (5)
geführtes inneres Zugmittel (6) angeschlossen ist.
2. Biegevorrichtung, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Spannkopf (7) aus mehreren kugeligen Gliedern besteht,
die eine starre Baueinheit bilden.
3. Biegevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Spannkopf (7) aus einem geschlitzten kugeligen Außenring
(7a) und einem inneren Stütz- und Spannkonus (7b)
besteht, der beim Biegevorgang selbstspannund auf den
Außenring (7a) wirkt.
4. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dornspitze (4) im Bereich des Innenbogens eine flache
dem Innenbogen des zu biegenden Rohres entsprechende
Krümmung aufweist.
5. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Federlamellenpaket (10) mittels eines Schubstückes (11)
auf dem Dornschaft (5) verschiebbar ist.
6. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugmittel (6) ein Spannseil ist.
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