DE10019301A1 - Händetrockner mit einer Sensoreinrichtung - Google Patents
Händetrockner mit einer SensoreinrichtungInfo
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Abstract
Ein elektrisches Gerät, insbesondere ein Händetrockner, weist als Sensoreinrichtung einen Sensor 6, einen Empfänger 7 und eine Auswerteelektronik 5 auf. Der Händetrockner soll bei Störbedingungen möglichst nicht, jedoch beim Händetrocknen schnell einschalten. Die Abschaltempfindlichkeit soll nicht zu hoch sein. Ein vom Sender 6 abgestrahltes Sendesignal S umfasst eine Folge von Impulspaketen IP mit jeweils einer Anzahl von Impulsen I. Die Auswerteelektronik 5 erzeugt für eine festgelegte Zeitspanne Zf ein Einschaltsignal, wenn der Empfänger 7 eine bestimmte Teilanzahl der Impulse zweier Impulspakete IP empfängt. Das Einschaltsignal bleibt aufrechterhalten, wenn in der festgelegten Zeit Zf ein weiteres Empfangssignal auftritt.
Description
Die Erfindung betrifft einen elektrisches Gerät, insbesondere
Händetrockner, in dem als Sensoreinrichtung ein Sender, beispielsweise
Infrarot-Sender oder Ultraschall-Sender, und ein Empfänger für
reflektierte Strahlung sowie eine Auswerteelektronik zum Schalten des
Händetrockners angeordnet sind.
Elektrische Händetrockner erzeugen einen Warmluftstrom und weisen
hierfür im wesentlichen ein Gebläse und eine Heizung auf. Nähert ein
Benutzer seine zu trocknenden Hände, dann schaltet die
Sensoreinrichtung das Gebläse und die Heizung ein. Ein Händetrockner
ist beispielsweise in der DE 26 57 164 A1 beschrieben.
Als Sensoreinrichtung sind beispielsweise Infrarot-Sender/Empfänger
bekannt. In der DE 27 11 113 A1 ist ein Händetrockner mit einem
Ultraschall-Annäherungsschalter beschrieben. Aus der DE 42 08 680 A1
ist ein Händetrockner mit einem für Wärmestrahlung empfindlichen
Sensor bekannt.
Bei Händetrocknern, speziell solchen, deren Sensoreinrichtung nach
dem Reflexionsbetrieb arbeitet, besteht das Problem, dass sie
gelegentlich auch dann einschalten, wenn kein Händetrocknungsbedarf
besteht, beispielsweise wenn nur kurz ein Gegenstand oder Körperteil
durch den Sensorbereich geht.
Die Sensoreinrichtung soll einerseits empfindlich sein, damit der
Händetrockner zum Händetrocknen schnell einschaltet. Andererseits soll
sie nicht so empfindlich sein, dass der Händetrockner schon bei
Störeinflüssen einschaltet und schon bei einer Bewegung der Hände im
Warmluftstrom allzu schnell abschaltet. Außerdem soll der
Händetrockner nicht unnötig lang eingeschaltet bleiben, weil damit ein
unnötiger Energieverbrauch verbunden wäre.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Händetrockner der eingangs
genannten Art vorzuschlagen, bei dem einerseits ein Einschalten bei
Störbedingungen möglichst vermieden ist, jedoch der Händetrockner
schnell einschaltet und andererseits die Abschaltempfindlichkeit nicht
zu hoch ist.
Gelöst ist obige Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Dadurch, dass das Sendesignal eine Folge von zeitlich beabstandeten
Impulspaketen ist und es für die Erzeugung des Einschaltsignals
genügt, wenn der Empfänger nur eine bestimmte Anzahl der Impulse
eines Impulspakets empfängt (Empfangssignal), ist erreicht, dass das
Einschaltsignal bei der Annäherung der Hände schnell auftritt, jedoch
nicht durch Störeinflüsse ausgelöst wird. Das Einschaltsignal tritt nicht
auf, wenn am Händetrockner mit einem Gegenstand oder Körperteil
vorbeigewischt wird und dabei nur weniger Impulse als die bestimmte
Anzahl reflektiert werden.
Da das Einschaltsignal nach einem richtigen, d. h. zu einem
Einschaltsignal führenden, Empfangssignal für eine festgelegte
Zeitspanne von der Auswerteelektronik aufrechterhalten bleibt, ist
gewährleistet, dass die Abschaltempfindlichkeit des Händetrockners
nicht zu hoch ist. Der Händetrockner bleibt für die festgelegte
Zeitspanne eingeschaltet, auch wenn in dieser Zeitspanne liegende
Impulspakete nicht zu einem richtigen Empfangssignal führen. Bei
Trocknungsbewegungen der Hände kommt es somit nicht sofort zu
einem Abschalten. Vorzugsweise ist die festgelegte Zeitspanne länger
als der zeitliche Abstand zwischen aufeinanderfolgenden
Impulspaketen, jedoch kürzer als die zum Händetrocknen nötige Zeit.
Im Regelfall tritt während der festgelegten Zeitspanne wieder ein
richtiges Empfangssignal auf, wodurch der Händetrockner
unterbrechungslos wieder für die festgelegte Zeitspanne eingeschaltet
bleibt. Erst wenn innerhalb der festgelegten Zeitspanne kein weiteres
richtiges Empfangssignal auftritt, wird der Händetrockner mit Ablauf der
festgelegten Zeitspanne abgeschaltet.
In Weiterbildung der Erfindung schaltet die Auswerteelektronik den
Händetrockner nach einem Zeitraum zwangsweise ab, der zum
Händetrocknen lang genug ist. Der Händetrockner schaltet also auch
dann ab, wenn ein Gegenstand mehr oder weniger dauerhaft in dem
Sensorbereich liegt.
Vorzugsweise bleibt der Händetrockner nach einer Zwangsabschaltung
gesperrt, solange sich ein reflektierender Gegenstand im
Sensierbereich befindet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung und den Unteransprüchen. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild eines Händetrockners schematisch,
Fig. 2 ein Zeitdiagramm und
Fig. 3 ein Impulspaket, gegenüber Fig. 2 zeitlich gedehnt.
In einem Gehäuse 1 eines Händetrockners sind ein Gebläse 2 und eine
Heizung 3 angeordnet, die einen Warmluftstrom WL erzeugen. Zur
Steuerung des Gebläses 2 und der Heizung 3 ist eine Leistungsstufe 4
mit einem Relais vorgesehen, die von einer mit einem Mikrocontroller
arbeitenden Auswerteelektronik 5 gesteuert wird. Die
Auswerteelektronik 5 steuert einen Infrarot-Sender 6 an, der ein
Sendesignal S. insbesondere Infrarot-Sendesignal oder Ultraschall-
Sendesignal, in einen Sensorbereich B außerhalb des Gehäuses 1
abstrahlt. Ein Empfänger 7 ist zum Empfang des im Sensorbereich B,
beispielsweise an einer Hand oder einem sonstigen Gegenstand
reflektierten Empfangssignal L vorgesehen. Der Empfänger 7 ist an die
Auswerteelektronik 5 angeschlossen, die das Empfangssignal
auswertet.
Ein Netzteil 8, das beispielsweise ein Kondensatornetzteil ist, erzeugt
aus der Netzspannung L, N zwei unterschiedlich hohe
Gleichspannungen. Die höhere Gleichspannung, beispielsweise 48 V,
liegt über eine Leitung V1 am Relais der Leistungsstufe 4 und am
Sender 6. Die kleinere Gleichspannung, beispielsweise 3,3 V, ist über
eine Leitung V2 an den Mikrocontroller der Auswerteelektronik 5 und an
den Empfänger 7 gelegt.
Der Sender 6 weist im wesentlichen eine Infrarot-Sendediode D auf, die
von einem Schalttransistor T1 geschaltet wird. Der Schalttransistor T1
ist vom Mikrocontroller angesteuert. Um die Rückwirkung der gepulsten
Ansteuerung des Schalttransistors T1 auf die Betriebsspannung
möglichst gering zu halten, ist ein RC-Glied R1, C1 zwischen die Leitung
V1 und die Sendediode D geschaltet.
Der Empfänger 7 weist eine Fotodiode V6 auf. Zur Unterdrückung von
Gleichlichtanteilen ist der Fotodiode V6 als Arbeitswiderstand ein
Transistor T3 und ein Kondensator C3 zugeschaltet (vgl. Fig. 1). Bei den
niedrigen Frequenzen ist der Arbeitswiderstand gering, so dass
langsame, infolge der Änderung der Bestrahlung der Fotodiode V6
auftretende Stromänderungen nur geringe Spannungsänderungen am
Kollektor des Transistors T2 zur Folge haben, wodurch die
Unterdrückung von Störungen im Sensorbereich B verbessert ist. Für
höhere Frequenzen wirkt der Kondensator niederohmig und Basis-
Emitterstrecke des Transistors T3 ist kurzgeschlossen. Daraus ergibt
sich ein höherer Arbeitswiderstand, der eine höhere
Spannungsänderung der Kathode der Fotodiode V6 zur Folge hat. Das
so an der Kathode der Fotodiode V6 aufbereitete Empfangssignal wird
über einen Koppelkondensator C2 mittels eines Transistors T4 verstärkt
und an den Mikrocontroller gelegt. Der Koppelkondensator C2 bildet mit
dem Eingangswiderstand der den Transistor T4 aufweisenden
Verstärkerstufe einen Hochpass, der 50 Hz-Signale aus dem Netz
zusätzlich dämpft.
Der Mikrocontroller der Auswerteelektronik 5 steuert über einen
Ausgang a den Schalttransistor T1. Er empfängt über einen Eingang b
Empfangssignale vom Empfänger 7 und steuert über einen Ausgang c
einen Schalttransistor T5 der Leistungsstufe, welcher in Reihe zur
Wicklung W des Relais liegt, dessen Schaltkontakt K das Gebläse 2 und
die Heizung 3 schaltet. Weitere Einzelheiten der Schaltung sind in Fig.
1 dargestellt.
Die Funktionsweise der beschriebenen Sensoreinrichtung ist etwa
folgende:
Die Sendediode D strahlt als Sendesignal S aufeinanderfolgende
Impulspakete IP ab. Dieses Sendesignal ist in Fig. 2a dargestellt.
Jedes Impulspaket IP des Sendesignals S beinhaltet etwa 15 Infrarot-
Impulse I, wobei die Impulsdauer etwa 0,060 ms beträgt und die
Impulspause demgegenüber größer ist und etwa bei 0,190 ms liegt (vgl.
Fig. 3). Die Impulspause zwischen den einzelnen Impulsen ist also etwa
um den Faktor 3 größer als die Dauer eines Impulses I (vgl. Fig. 3). Die
Dauer jedes Impulspakets beträgt etwa 3 bis 4 ms.
Zwischen den aufeinanderfolgenden Impulspaketen des Sendesignals
besteht jeweils ein zeitlicher Abstand Az, der länger, beispielsweise um
etwa den Faktor 10 länger ist, als die Dauer eines Impulspakets 12 und
beispielsweise 340 bis 40 ms beträgt (vgl. Fig. 2).
Beim Senden eines Impulses I prüft der Mikrocontroller, ob die
ansteigende Flanke des Impulses I vom Empfänger 7 empfangen wird.
Wenn aus den, beispielsweise 15, Impulsen wenigstens eine bestimmte
Anzahl, beispielsweise etwa die Hälfte, im Beispielsfalle acht,
reflektierte Impulse I empfangen werden, wird dies von der
Auswerteelektronik 5 als richtiges Empfangssignal gewertet, und sofern
das folgende Impulspaket auf die gleiche Weise richtig empfangen wird,
löst der Mikrocontroller ein Einschaltsignal über die Leistungsstufe 4 für
das Gebläse 2 und die Heizung 3 aus. Treten am Eingang b des
Mikrocontrollers weniger reflektierte Impulse als die bestimmte Anzahl,
beispielsweise acht, auf, dann löst er kein Einschaltsignal aus. Denn
diese kleine Anzahl von empfangenen reflektierten Impulsen ist ein
Hinweis darauf, dass im Sensorbereich B nur eine Störung, jedoch kein
Händetrocknungswunsch besteht.
Wenn sich ein Einschaltsignal ergeben hat, weil acht oder mehr Impulse
I zweier Impulspakete JP empfangen wurden (vgl. Fig. 2b, Zeitpunkt t1),
wird dies über die Leistungsstufe 4 ausgewertet und die Heizung 3 und
das Gebläse 2 werden eingeschaltet. Dieses Einschaltsignal bleibt
während einer festgelegten Zeitspanne Zf erhalten. Die Zeitspanne Zf
ist wesentlich größer als der zeitliche Abstand Az zwischen zwei
Impulspaketen IP. Die Darstellung der Fig. 2b und 2c ist
übereinstimmend, jedoch gegenüber der Darstellung in Fig. 2a zeitlich
gedehnt. Die festgelegte Zeitspanne Zf ist etwa um den Faktor 100
höher als der zeitliche Abstand Az und beträgt beispielsweise etwa 3 s.
Bei dem Zeitdiagramm nach Fig. 2b ist davon ausgegangen, dass nach
dem Zeitpunkt t1 aus den folgenden Impulspaketen 1P lange nicht eine
für ein weiteres richtiges Empfangssignal hinreichende Zahl von
Impulsen empfangen wird. Dies kann beispielsweise darauf beruhen,
dass die Hände beim Trocknen so bewegt werden, dass es nicht mehr
zu hinreichenden Reflexionen kommt. Erst zum Zeitpunkt t2 wird wieder
aus zwei Impulspaketen wenigstens die bestimmte Anzahl,
beispielsweise acht, von Impulsen empfangen. Dies hat zur Folge, dass
ab dem Zeitpunkt t2 wieder ein Einschaltsignal für eine folgende
Zeitspanne Zf erzeugt wird, so dass das Gebläse 2 und die Heizung 3
weiterlaufen.
Tritt dann bis zum Zeitpunkt t3 kein richtiges Empfangssignal auf, d. h.
ein Empfangssignal, das aus zwei Impulspaketen IP wenigstens zweimal
die bestimmte Anzahl von Impulsen I enthält, dann werden das Gebläse
2 und die Heizung 3 abgeschaltet.
Die festgelegte Zeitspanne Zf ist kleiner als die Zeit, die üblicherweise
zum Trocknen der Hände nötig ist. Jedoch bleibt das Einschaltsignal
während der jeweils für eine Händetrocknung nötige Zeit
aufrechterhalten, weil nach jedem richtigen Empfangssignal immer
wieder die festgelegten Zeitspannen Zf folgen.
Nach einem Zeitraum, der erfahrungsgemäß zum Händetrocknen lang
genug ist, beispielsweise nach 1 min. also etwa das 20-fache der
festgelegten Zeitspanne Zf beträgt, nimmt die Auswerteelektronik 5 eine
Zwangsabschaltung vor. Dadurch ist vermieden, dass der Händetrockner
infolge von in seinem Sensorbereich B liegenden, reflektierenden
Gegenständen dauerhaft eingeschaltet bleibt. Nach einer solchen
Zwangsabschaltung sperrt die Auswerteelektronik 5 ein weiteres
Einschalten des Händetrockners. Erst wenn kein gültiges Signal
empfangen wird (jeweils acht Impulse aus zwei Paketen) durch
Entfernen des Gegenstandes aus dem Sensierbereich, wird die Sperre
aufgehoben.
Claims (11)
1. Elektrisches Gerät, insbesondere Händetrockner, in dem als
Sensoreinrichtung ein Sender, beispielsweise Infrarot-Sender oder
Ultraschall-Sender, und ein Empfänger für reflektierte Strahlung sowie
eine Auswerteelektronik zum Schalten des Händetrockners angeordnet
sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein vom Sender (6) abgestrahltes Sendesignal (S) eine Folge von
Impulspaketen (IP) ist, wobei jedes Impulspaket (IP) eine Anzahl von
Impulsen (I) umfasst und der zeitliche Abstand (Az) zwischen
aufeinanderfolgenden Impulspaketen (IP) größer ist als die Länge eines
Impulspakets (IP), und dass die Auswerteelektronik (5) ein
Händetrockner-Einschaltsignal für eine festgelegte Zeitspanne (Zf)
erzeugt, wenn der Empfänger (7) eine bestimmte Anzahl der Impulse (I)
zweier Impulspakete (IP) empfängt, und dass das Einschaltsignal jeweils
für die festgelegte Zeitspanne (Zf) erhalten bleibt, wenn in dieser
Zeitspanne (Zf) ein weiteres Empfangssignal auftritt, und sonst der
Händetrockner abschaltet.
2. Elektrisches Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die festgelegte Zeitspanne (Zf) länger als der Abstand (Az)
zwischen zwei Impulspaketen (IP) ist.
3. Elektrisches Gerät, insbesondere Händetrockner, nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die festgelegte Zeitspanne (Zf) kürzer als die zum Händetrocknen
nötige Zeit ist.
4. Elektrisches Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die festgelegte Zeitspanne etwa um den Faktor 60 bis 100 länger
ist als der zeitliche Abstand (Az) zwischen zwei Impulspaketen (IP).
5. Elektrisches Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zeitliche Abstand (Az) etwa um den Faktor 5 bis 10 größer ist
als die Länge eines Impulspakets (IP).
6. Elektrisches Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die festgelegte Zeitspanne (Zf) etwa 3 s beträgt.
7. Elektrisches Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Impulspaket (IP) etwa 15 Impulse beinhaltet und die
Auswerteelektronik (5) ein Einschaltsignal erzeugt, wenn der
Empfänger (7) wenigstens aus zwei aufeinanderfolgenden
Impulspaketen (IP) etwa die Hälfte der Impulse reflektiert empfängt.
8. Elektrisches Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dauer der Impulse (I) kleiner ist als deren Abstand.
9. Elektrisches Gerät, insbesondere Händetrockner, nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach einem Zeitraum, der zum Händetrocknen lang genug ist, die
Auswerteelektronik (5) eine Zwangsabschaltung vornimmt.
10. Elektrisches Gerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwangsabschaltung nach etwa 1 min erfolgt.
11. Elektrisches Gerät, insbesondere Händetrockner, nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach einer Zwangsabschaltung der Händetrockner für eine Pause
gesperrt bleibt.
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Publications (2)
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| DE10019301A1 true DE10019301A1 (de) | 2001-10-25 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10019301B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20117906U1 (de) | 2001-11-02 | 2002-01-03 | Fritz Ostermann Handelsgesellschaft mbH, 44807 Bochum | Seifenspenderarmatur |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2657164A1 (de) * | 1976-12-17 | 1978-06-22 | Sprenger Albin Kg | Warmlufthaendetrockner mit temperaturgeregelter umluft |
| DE2711113A1 (de) * | 1977-03-15 | 1978-09-28 | Provera Gmbh | Elektrischer trockner mit ultraschall- annaeherungsschalter |
| US4914833A (en) * | 1988-02-19 | 1990-04-10 | 501 Sloan Valve Company | Automatic hand dryer |
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2000
- 2000-04-19 DE DE2000119301 patent/DE10019301B4/de not_active Expired - Fee Related
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| DE20117906U1 (de) | 2001-11-02 | 2002-01-03 | Fritz Ostermann Handelsgesellschaft mbH, 44807 Bochum | Seifenspenderarmatur |
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| DE10019301B4 (de) | 2009-04-30 |
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