DE10019188A1 - Verriegelungsmechanismus für Behälter, insbesondere Container - Google Patents
Verriegelungsmechanismus für Behälter, insbesondere ContainerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Verriegelungsmechanismus für Behälter, insbesondere für Container, mit welchem eine beliebige Anzahl von untereinander angeordneten Behältern zeitgleich miteinander verriegelt werden kann. Dadurch entfällt das bislang notwendige Verriegeln untereinander angeordneter Behälter durch manuelle Tätigkeit. DOLLAR A Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist bei der Verriegelung von untereinander angeordneten Behältern zeitgleich auch eine Verriegelung von nebeneinander angeordneten Behältern möglich.
Description
Die Erfindung betrifft Behälter, und hierbei insbesondere
Container. Die Erfindung ist aber in gleicher Weise auf alle
Behälter, gleich welcher Größe und Formgebung, anwendbar, an
deren Außenwandungen Hohlkörper zur Aufnahme von
Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen sind. Nachfolgend soll
die Erfindung am Beispiel eines Containers näher erläutert
werden.
Container weisen an ihren oberen und unteren Eckbereichen
jeweils Hohlkörper auf, die an ihren nach außen gerichteten
Seiten ovale Öffnungen besitzen. In diese ovalen Öffnungen
können Verriegelungsvorrichtungen von Auslegegeräten oder
Überhöhengeschirren eingeführt werden, wobei diese
Verriegelungsvorrichtungen oval geformte Endbereiche
(twistlocks) geringerer Dimensionierungen aufweisen. Sobald
die twistlocks in die Hohlkörper eingeführt sind, werden sie
verdreht, so daß dann der Container mit dem Auslegegerät oder
dem Überhöhengeschirr verriegelt ist und transportiert werden
kann. Beim Anheben kommt dabei die Oberseite des twistlocks an
der Unterseite der Deckenwandung des Hohlkörpers zur Anlage.
Problematisch wird es jedoch, wenn mehrere übereinander
gestapelte Container miteinander verriegelt werden müssen, wie
dies insbesondere bei Schiffsladungen notwendig ist. In diesem
Falle erfolgt die Verriegelung manuell, indem zwei
übereinander oder nebeneinander angeordnete Container durch
Verbindungs- und Verriegelungselemente miteinander verriegelt
werden. Dies ist zeitaufwendig und wegen der Verletzungsgefahr
beim Anbringen der Verbindungs- und Verriegelungselemente
gefährlich.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Behälter bereitzustellen, der so ausgestaltet ist, daß er mit
anderen gleichartigen Behältern ohne manuelle Tätigkeit
verriegelt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
Hohlkörper vorgesehen sind, die mit jeweils einem oberen und
einem unteren Hohlkörper zur Aufnahme von
Verriegelungsvorrichtungen fluchten und in denen ein drehbarer
und verschieblicher Verriegelungsmechanismus angeordnet ist,
der im Bereich seines unteren Endes so ausgestaltet ist, daß
er in Aufnahmevorrichtungen von Verriegelungsmechanismen
gleichartiger Behälter eingreifen kann.
Hierdurch wird erreicht, daß ein Auslegegerät mit entsprechend
ausgestalteten Verriegelungsvorrichtungen zeitgleich mehrere
untereinander angeordnete gleichartige Behälter verriegeln
kann. Dadurch wird in erheblichem Maße Zeit gespart und
zugleich wird das Sicherheitsrisiko erheblich minimiert, weil
der Einsatz von manueller Tätigkeit nicht mehr erforderlich
ist. Überdies wird es durch die erfindungsgemäße Vorrichtung
möglich, daß zeitgleich mehrere übereinander angeordnete
Container transportiert werden können, was bislang ebenfalls
nicht möglich war.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, die
miteinander fluchtenden Hohlkörper einstückig auszubilden.
Hierdurch wird der konstruktive Aufwand weiter vereinfacht.
Sofern in Eckbereichen von Containern Scharniere für Türen
vorgesehen sind, kann es sinnvoll sein, den den drehbaren und
verschieblichen Verriegelungsmechanismus aufnehmenden
Hohlkörper dem Eckbereich des jeweiligen Türblattes
zuzuordnen, sodaß der Hohlkörper mit dem jeweiligen Türblatt
verschwenkt wird. Ist die Türe des Containers geöffnet, kann
eine Verriegelung nicht erfolgen, weil in diesem Zustand die
Hohlkörper nicht miteinander fluchten. Hierdurch entsteht ein
zusätzlicher Sicherheitsmechanismus. Jedoch können, wenn eine
einstückige Ausbildung der Hohlkörper gewünscht ist, die
Türscharniere dergestalt mit einem Getriebe ausgestattet
werden, daß die volle Türbreite zum Zwecke der Beladung des
Containers zur Verfügung steht.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind die
Hohlkörper zur Aufnahme von Verriegelungsvorrichtungen so
ausgebildet, daß sie einen Mechanismus aufweisen, der bei
einer Verriegelung des Behälters mit einem anderen Behälter in
vertikaler Richtung zeitgleich auch eine Verriegelung mit
einem anderen Behälter in horizontaler Richtung ermöglicht.
Dies setzt voraus, daß eine Verriegelung erst dann erfolgt,
wenn Behälter nicht nur übereinander, sondern auch
nebeneinander angeordnet sind, sodaß sie zeitgleich
miteinander verriegelt werden können.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von
Ausführungsbeispielen näher erläutert werden, wobei sich der
Schutzbereich der Erfindung selbstverständlich nicht auf
solche Ausführungsbeispiele beschränkt.
Fig. 1 zeigt einen Container in Schrägansicht
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Türbereich des Containers
Fig. 3 zeigt den unteren Bereich eines vertikalen Tragarms
eines Auslegegerätes
Fig. 4 zeigt einen Hohlkörper mit einem
Verriegelungsmechanismus im eingefahrenen Zustand
Fig. 5 zeigt einen Hohlkörper mit einem
Verriegelungsmechanismus im ausgefahrenen Zustand
Fig. 6 zeigt einen Hohlkörper zur Aufnahme einer
Verriegelungsvorrichtung mit einer Vorrichtung zur
horizontalen Verriegelung
In Fig. 1 ist ein Behälter in Form eines Containers 1
dargestellt, der seitliche Wandungen 11, ein Bodenteil 12,
ggfs. ein Deckenteil 13 und eine in der Regel zweiflügelige
Tür 14 aufweist. Das Bodenteil 12 und die Seitenteile 11 werden
von unteren Rahmen 15 getragen, die durch untere Hohlkörper
31, 32, 33, 34 miteinander verbunden sind. An ihren oberen
Endbereichen werden die Seitenwandungen durch obere Rahmen 16
stabilisiert, die durch obere Hohlkörper 21, 22, 23,24
miteinander verbunden sind. Die unteren und die oberen
Hohlkörper sind zur Aufnahme von Verriegelungsvorrichtungen
wie beispielsweise twistlocks vorgesehen und weisen in ihren
den Außenseiten zugewandten Flächen obere Öffnungen 25, untere
Öffnungen 26 und seitliche Öffnungen 27 auf.
Zwischen den oberen Hohlkörpern 21, 22, 23, 24 und den
korrespondierenden unteren Hohlkörpern 31, 32, 33, 34 sind
Hohlkörper 41, 42, 43, 44 angeordnet, die mit den zugeordneten
oberen und unteren Hohlkörpern fluchten. Die Hohlkörper
41, 42, 43, 44 nehmen die Verriegelungsmechanismen des Containers
auf. Es sind nicht näher dargestellte Dichtungen vorgesehen,
die die Zwischenräume zwischen den oberen Hohlkörpern
21, 22, 23, 24 und den Hohlkörpern 41, 42, 43, 44 sowie zwischen
diesen und den unteren Hohlkörpern 31, 32, 33, 34 wasser- und
schmutzdicht abdichten. Es ist allerdings auch möglich, die
oberen und unteren sowie die dazwischen angeordneten
Hohlkörper einstückig auszubilden, sodaß dann das Erfordernis
von Dichtungen entfällt.
In Fig. 2 ist die Draufsicht auf den Türbereich des Containers
dargestellt. Es ist erkennbar, daß die Hohlkörper 41, 44 an den
scharnierseitigen Endbereichen der Türflügel angebracht und
mit diesen verschwenkbar sind. Die Scharniere 17 der Türflügel
sind so an den angrenzenden Seitenwandungen angebracht, daß
bei vollständig geöffneten Türflügeln der Innendurchmesser der
Tür der lichten Breite des Containers entspricht. Auf diese
Weise ist ein problemloses und schnelles Beladen des
Containers möglich. Die Hohlkörper 41, 44 können jedoch auch
mit den korrespondiernden oberen und unteren Hohlkörpern 21, 31
bzw. 24, 34 einstückig ausgebildet sein. In diesem Fall ist der
einstückige Hohlkörper nicht an der Tür, sondern direkt im
Eckbereich des Containers angeordnet. Soll der
Innendurchmesser der Tür wiederum der lichten Breite des
Containers entsprechen, müssen die Scharniere der Türflügel
über nicht näher dargestellte Getriebevorrichtungen mit den
Hohlkörpern 41 bzw. 44 verbunden sein.
In Fig. 3 ist der untere Bereich eines Tragarms 100 eines
Auslegegerätes dargestellt. In dem Tragarm 100 ist ein
ausfahrbarer und um seine Längsachse drehbarer
Verriegelungsarm 101 angeordnet, an dessen unterem Ende eine
Verriegelungsvorrichtung (twistlock) 110 befestigt ist. Die
Verriegelungsvorrichtung 110 weist einen unteren Abschnitt 111
auf, der so ausgebildet ist, daß er in eine entsprechende
Ausnehmung des Verriegelungsmechanismus des Containers
eingreifen kann. Ein oberer Abschnitt 112 nimmt die Last des
Containers auf, wenn die Verriegelungsvorrichtung 110 durch
die Öffnung 25 in den Hohlkörper 21, 22, 23, 24 eingedrungen ist,
um 90° gedreht wird und wieder eingefahren wird, wodurch sie
gegen die innere Oberseite des Hohlkörpers zur Anlage kommt.
Fig. 4 zeigt beispielhaft einen Hohlkörper 41 mit einem
Verriegelungsmechanismus, bestehend aus dem ausfahrbaren und
verdrehbaren Verriegelungsarm 101' und der
Verriegelungsvorrichtung 110', im eingefahrenen Zustand.
Im dargestellten Beispiel ist der Hohlkörper 41 mit dem
zugeordneten oberen Hohlkörper 21 und dem zugeordneten unteren
Hohlkörper 31 einstückig verbunden. Die
Verriegelungsvorrichtung 110 eines Auslegegerätes oder eines
darüber befindlichen Containers kann durch die obere Öffnung
25 in den Hohlkörper 21 einfahren, sich verdrehen und den
Container anheben, sobald die Verriegelungsvorrichtung 110 mit
ihrem oberen Abschnitt 112 gegen die obere Innenwand 201 des
Hohlkörpers zur Anlage gekommen ist. Die
Verriegelungsvorrichtung 110 kann aber auch mit ihrem unteren
Abschnitt 111 in die Ausnehmung 211 einer Hülse 210
eingreifen. Die Hülse 210 kann in dem Hohlkörper 41 um ihre
Längsachse drehbeweglich und verschieblich gelagert oder
ortsfest angeordnet sein. Ist sie drehbeweglich und
verschieblich gelagert, so ist sie mit dem Verriegelungsarm
101' derart verbunden, daß sie eine Bewegung unmittelbar auf
den Verriegelungsarm 101' überträgt. Ist die Hülse 210
ortsfest angeordnet, so ist der Verriegelungsarm 101' in ihr
drehbeweglich und verschieblich gelagert und der untere
Abschnitt 111 der Verriegelungsvorrichtung 110 überträgt eine
Bewegung über die Ausnehmung 211 direkt auf den
Verriegelungsarm 101'.
Der untere Teil des Verriegelungsarms 101' ist in einem oberen
Gehäuse 220 drehbeweglich und in einem unteren Gehäuse 230
drehbeweglich und verschieblich gelagert. Beide Gehäuse sind
in einer Hülse 240 angeordnet, wobei das obere Gehäuse 220
darin verschieblich gelagert ist. Eine von einem Bolzen 221
gehaltene Zugfeder 222 positioniert das obere Gehäuse 220 in
Richtung auf eine mit der äußeren Wandung 202 des Hohlkörpers
41 verbundene Halterung 223.
In Fig. 5 ist dargestellt, daß der Verriegelungsmechanismus
des Containers ausgefahren ist. Der untere Abschnitt 111 der
Verriegelungsvorrichtung 110 eines Auslegegerätes greift -
insoweit nicht dargestellt - in die Ausnehmung 211 ein und
drückt entweder die Hülse 210 mit dem Verriegelungsarm 101'
des Containers nach unten oder der in der Hülse 210 gelagerte
Verriegelungsarm 101' wird nach unten gedrückt. Dabei wird das
Gehäuse 220 gegen die Kraft der Zugfeder 222 ebenfalls nach
unten gedrückt. Die am unteren Ende des Verriegelungsarms 101'
befindliche Verriegelungsvorrichtung 110' wird hierdurch aus
der unteren Öffnung 26 des Hohlkörpers 31 herausgefahren und
kann in einen Hohlkörper 21' eines darunter befindlichen
Containers eingefahren werden. In diesem Zustand kann dann
eine Drehbeweung, ausgelöst durch den Verriegelungsmechanismus
des Auslegegerätes, um beispielsweise 90° erfolgen, womit dann
sämtliche untereinander angeordneten Container miteinander
verriegelt werden. Sobald die Verriegelungsvorrichtung 110 des
Auslegegerätes wieder angehoben wird, wird auch der
Verriegelungsarm 101' des Containers durch die Zugfeder 222
wieder in Richtung auf seine eingefahrene Position gebracht
und der obere Abschnitt 112' der Verriegelungsvorrichtung 110'
kommt gegen die obere Innenwand 201' des Hohlkörpers 21' des
darunter befindlichen Containers zur Anlage.
Befindet sich unter einem Container kein weiterer Container,
so wird, wenn der Verriegelungsarm 101' beim
Verriegelungsvorgang nach unten gedrückt wird, durch eine in
dem Gehäuse 220 angeordnete Rutschkupplung sichergestellt, daß
die Verriegelungsvorrichtung 110' des Containers den unteren
Hohlkörper 31 nicht verlassen kann und bei der Verschiebung
des Verriegelungsarms 101' auch nicht beschädigt wird.
Fig. 6 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform, bei welcher die
Hohlkörper 21, 22, 23, 24 und 31, 32, 33, 34 zugleich eine
Vorrichtung zur horizontalen Verriegelung zweier nebeneinander
stehender Container aufweisen. Die oberen und unteren
Hohlkörper aller Container können mit dieser Vorrichtung
ausgestattet sein.
Fig. 6 zeigt beispielhaft einen Hohlkörper 21 mit einer
oberen Öffnung 25, durch die eine Verriegelungsvorrichtung 110
eingeführt wird. Die Verriegelungsvorrichtung 110 besitzt
kegelförmig zugespitzte Seitenwände 113 und einen Abschnitt
114 mit einer Verzahnung.
Der Hohlkörper 21 weist eine seitliche Öffnung 27 in der
Außenwand 28 auf. An der Innenseite der Wand 28 sind
Halterungen 121, 122 befestigt, die Bolzen 123, 124 aufnehmen.
Auf den Bolzen sind Federn 125, 126 gelagert. Eine Hülse 127
weist Bohrungen 128, 129 auf, welche die Bolzen 123, 124
aufnehmen, sodaß die Hülse 127 auf den Bolzen geführt wird.
Die Hülse 127 weist ferner eine zylindrische Bohrung 130 auf,
in welcher eine ebenfalls zylindrische Hülse 131 drehbeweglich
und verschieblich geführt wird. An ihrem der Wand 28
zugewandten Ende ist an der Hülse 131 eine
Verriegelungsvorrichtung 120 befestigt, während an dem anderen
Ende der Hülse 131 ein Anschlag 132 vorgesehen ist. In der
Hülse 131 ist eine weitere Hülse 133 verschieblich, aber nicht
verdrehbar angeordnet. In der Hülse 131 befindet sich ferner
zwischen der Innenwand der Verriegelungsvorrichtung 120 und
der dieser Wand zugewandten Wand der Hülse 133 eine Feder 134.
In der Hülse 133 wird ein Anschlag 135 geführt, der gegen die
Kraft einer Feder 136 in der Hülse 133 verschiebbar, aber
nicht verdrehbar ist. Der Anschlag 135 ist an seinem einen
Ende kegelförmig zugespitzt und weist einen Endbereich 137 mit
einer Verzahnung auf.
Die Vorrichtung funktioniert wie folgt:
Wird die Verriegelungsvorrichtung 110 in den Hohlkörper 21
eingeführt, kommt die kegelförmige Wand 113 an der
entsprechenden Wand des Anschlags 135 zur Anlage und drückt
den Anschlag, je weiter die Verriegelungsvorrichtung 110
eindringt, in Richtung auf die Öffnung 27. Der Anschlag 135
drückt gegen die Kraft der Federn 136 und 134 die Hülsen 133
und 131 und damit die Verriegelungsvorrichtung 120 aus der
Öffnung 27 nach außen in Richtung auf einen daneben stehenden
Container. Dabei nimmt die Hülse 131 über den Anschlag 132 die
Hülse 127 mit, welche gegen die Kraft der Federn 125, 126 auf
den Bolzen 123, 124 geführt wird. Die Kraft der Federn 125, 126
ist wesentlich geringer als die Kraft der Federn 134,136,
sodaß bei dem Verschiebevorgang zwar die Federn 125, 126, nicht
aber die Federn 134,136 zusammengedrückt werden. Die
Verriegelungsvorrichtung 120 kann so in den Hohlkörper 21'
eines benachbarten Containers eingeführt werden. Wenn der
Abschnitt 114 der Verriegelungsvorrichtung 110 den Endbereich
137 des Anschlags passiert, greifen die Verzahnungen des
Abschnitts 114 und des Endbereichs 137 ineinander, der
Anschlag und mit ihm die Verriegelungsvorrichtung 120 werden
verdreht und der Verriegelungsvorgang wird damit durchgeführt.
Wird die Verriegelungsvorrichtung 110 nachfolgend verdreht, so
kann sie aus dem Hohlkörper 21 wieder ausgefahren werden, ohne
daß die Verriegelung der Verriegelungsvorrichtung 120 gelöst
wird.
Auf die umgekehrte Weise kann die Verriegelung wieder gelöst
werden.
Wenn eine Verriegelungsvorrichtung 120' eines anderen
Containers durch die Öffnung 27 in den Hohlkörper 21
eindringt, um dort verriegelt zu werden, drückt diese
Verriegelungsvorrichtung 120' die Verriegelungsvorrichtung 120
gegen den Druck der Feder 134 in den Hohlkörper 21 hinein.
Derweil wird die Hülse 133 durch einen Stift 138, der durch
ein nicht näher dargestelltes Langloch der Hülse 131 hindurch
in die Hülse 127 eingreift, in seiner Position gehalten.
Sobald die Verriegelungsvorrichtung 120' weit genug in den
Hohlkörper 21 eingedrungen ist, kann sie durch Drehung
verriegelt werden.
Der Hohlkörper 21 kann sowohl an einer wie auch an beiden der
Außenseite zugewandten Seiten je einen solchen
Verriegelungsmechanismus aufweisen.
Claims (3)
1. Behälter, an dessen Außenwandungen Hohlkörper zur Aufnahme
von Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälter Hohlkörper aufweist, die mit jeweils einem
oberen und einem unteren Hohlkörper zur Aufnahme von
Verriegelungsvorrichtungen fluchten und in denen ein
drehbarer und verschieblicher Verriegelungsmechanismus
angeordnet ist, der im Bereich seines unteren Endes so
ausgestaltet ist, daß er in Aufnahmevorrichtungen von
Verriegelungsmechanismen gleichartiger Behälter eingreifen
kann.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die miteinander fluchtenden Hohlkörper einstückig
ausgebildet sind.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Hohlkörper zur Aufnahme von Verriegelungsvorrichtungen
zugleich auch einen Mechanismus aufweisen, der beim
Verriegelungsvorgang in vertikaler Richtung zeitgleich eine
Verriegelung in horizontaler Richtung ermöglicht.
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Publications (1)
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2001
- 2001-04-11 WO PCT/EP2001/004138 patent/WO2001079081A1/de not_active Ceased
- 2001-04-11 AU AU2001258325A patent/AU2001258325A1/en not_active Abandoned
- 2001-04-11 EP EP01931585A patent/EP1409373A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
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Also Published As
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| WO2001079081A1 (de) | 2001-10-25 |
| EP1409373A1 (de) | 2004-04-21 |
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