DE10019158A1 - Unterbau für eine Plattform mit mindestens einem Fuß - Google Patents
Unterbau für eine Plattform mit mindestens einem FußInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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Abstract
Ein Unterbau für eine Plattform besteht aus einem Fuß und darauf aufgelegten Bohlen. Der Fuß hat mehrere Aufsatzpunkte und mindestens einer dieser Aufsatzpunkte ist relativ zu den anderen Aufsatzpunkten um mindestens eine Stufenhöhe höhenverstellbar. DOLLAR A Dies erlaubt es, bekannte Böcke in Treppenhäusern aufzustellen, indem die Aufsatzpunkte auf unterschiedlichen Treppenstufen aufsitzen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Unterbau für eine Plattform mit mindestens
einem Fuß, wobei der Fuß mindestens drei vorzugsweise vier Aufsatz
punkte aufweist.
Insbesondere für Malerarbeiten, Ausbesserungs- und Installationsarbeiten
in Häusern werden sogenannte Böcke verwendet, auf die eine Plattform
aufgelegt wird. Dies erlaubt es, in erhöhter Position auf dieser Plattform
zu arbeiten, um beispielsweise Decken anzustreichen oder Lampen an der
Decke anzuschließen. Hierzu werden einfache Holzböcke verwendet. Es
sind jedoch auch höhenverstellbare Böcke bekannt, die es erlauben die
Plattform in unterschiedlicher Höhe anzuordnen. Dies ist vorteilhaft, um
den Unterbau bei verschiedenen Deckenhöhen einzusetzen oder individu
ell an die Größe der Arbeiter anzupassen.
Derartige Böcke haben sich gut bewert und sind weit verbreitet. Schwie
rig ist der Einsatz jedoch im Bereich von Treppenhäusern, da hier meist
zu wenig Platz ist, um den Treppenbock sicher aufzustellen. Daher wer
den häufig Bereiche der Treppe unterbaut, um den Treppenbock auch im
Bereich einer Treppe einsetzen zu können. Dies führt jedoch in vielen
Fällen zu einer unsicheren Aufstellung des Unterbaus und somit zu Un
fallgefahren.
Unfälle entstehen insbesondere dann, wenn sehr nahe am Rand der Platt
form gearbeitet werden muss, da der Unterbau nicht direkt auf die Treppe
gestellt werden kann, oder durch einen unsachgemäßen Höhenausgleich
im Treppenbereich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen gattungsgemä
ßen Unterbau derart weiterzubilden, dass er auch im Treppenbereich ein
setzbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass mindestens ein Aufsatzpunkt
relativ zu den anderen um mindestens eine Treppenstufenhöhe höhenver
stellbar ist.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass bekannte Böcke auf
einfache Art und Weise mit höhenverstellbaren Aufsatzpunkten ausrüstbar
sind und dadurch auch für den Treppenhausbereich verwendet werden
können. Höhenverstelleinrichtungen werden in der Praxis dafür verwen
det, kleinere Bodenunebenheiten auszugleichen und eine sichere Aufstel
lung von Geräten zu erzielen. Derartige Höhenverstelleinrichtungen kön
nen jedoch auch so stabil und sicher ausgebildet sein, dass eine Höhen
verstellung um mindestens eine Treppenstufenhöhe ermöglicht wird. Dies
erlaubt es, derartige Böcke nicht nur auf im wesentlichen ebenen Grundflächen
aufzustellen, sondern sogar in Treppenhäusern, wo besonders
große Höhenunterschiede zu überbrücken sind.
Obwohl derartige Böcke eine große Verbreitung gefunden haben, war
bisher ein Einsatz in Treppenhäusern nicht möglich. Durch die einfache
Ausbildung mindestens eines Aufsatzpunktes als höhenverstellbare Ein
richtung und die Ausbildung dieser Höhenverstellung für die Überbrü
ckung mindestens einer Treppenstufenhöhe wurde es möglich, einen Un
terbau bereitzustellen, der eine sichere Arbeitsweise auch im Treppenhaus
ermöglicht.
Vorteilhaft ist es, wenn der Aufsatzpunkt um mindestens zwei Treppen
stufenhöhen verstellbar ist. Da Treppenstufen in der Regel eine Höhe von
18 bis 22 cm aufweisen, ist dies ein beachtlicher Höhenverstellbereich,
der es jedoch erlaubt, den Bock sicher auf einer Treppe aufzustellen. Ins
besondere bei einer Überbrückung von zwei bis drei Treppenstufen hat
der Bock eine ausreichende zwischen den Aufsatzpunkten gespannte
Grundfläche, die eine sichere Aufstellung des Bockes erlaubt.
Um eine derartige Höhenverstellung mit einfachen Mitteln zu realisieren
wird vorgeschlagen, dass der Aufsatzpunkt mit einer Spindel höhenver
stellbar ist. Eine Spindel ermöglicht eine einfache mechanische Verstel
lung auch im Bereich größerer Höhenunterschiede, ohne dass die Stabili
tät des Unterbaus durch die Höhenverstelleinrichtung beeinträchtigt wird.
Anstelle der Spindel sind jedoch auch andere mechanische und insbesondere
auch hydraulische Höhenverstelleinrichtungen für den erfindungsge
mäßen Zweck geeignet.
Zum Ausgleich von Bodenunebenheiten und insbesondere im Zusammen
wirken mit einer Spindel ist es von Vorteil, wenn am Aufsatzpunkt ein
Kugelgelenk angeordnet ist. Dieses Kugelgelenk erlaubt es, Bodenune
benheiten entgegenzuwirken, und ermöglicht es, die Spindel zu drehen,
ohne dass der Aufsatzpunkt dabei mitgedreht wird.
In der Praxis werden die Aufsatzpunkte so in ihrer Höhe eingestellt, dass
der Fuß waagerecht und der Unterbau lotgerecht aufgestellt ist. Die Höhe
der Plattform wird anschließend vorzugsweise über eine Teleskopeinrich
tung verstellt.
Hierzu wird vorgeschlagen, das der Fuß eine Teleskopeinrichtung auf
weist und diese Teleskopeinrichtung ist vorzugsweise durch einen in Boh
rungen am Fuß einsteckbaren Splint fixierbar.
Um eine sichere Arbeitsplattform zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass
der Unterbau zwei Füße und eine auf diese auflegbare Bohle aufweist.
Dies erlaubt es, eine langgestreckte Arbeitsplattform aufzubauen, auf der
bequem und sicher gearbeitet werden kann.
Eine praktische Ausführungsform sieht vor, dass der Unterbau eine Platt
form mit zwei Gerüstbohlen oder einer Schaltafel aufweist. Dies ermöglicht
es, mit einfachen auf dem Bau verfügbaren Mitteln den Unterbau
herzustellen und wiederverwertbare Teile zu verwenden.
Eine sichere Auflage der Plattform wird dadurch erzielt, dass der Fuß an
seinem oberen Ende einen Querträger aufweist. Der Unterbau wird dann
so aufgestellt, dass der Querträger in eine waagerechte Position kommt
und anschließend werden Gerüstbohlen oder eine Schaltafel aufgelegt.
Ein Herunterfallen der Schaltafeln vom Querträger wird vermieden, in
dem der Querträger rechtwinklig zum Querträger angeordnete Begren
zungseinrichtungen aufweist. Diese Begrenzungseinrichtungen sichern die
Plattform gegen ein Verrutschen relativ zum Fuß und ermöglichen somit
eine sichere Arbeitsweise.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seiteneinsicht eines erfindungsgemäßen Unterbaues und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den in Fig. 1 gezeigten Unterbau.
Der Unterbau 1 hat einen Fuß 2 für eine Plattform (nicht gezeigt). Dieser
Fuß 2 besteht aus einer Teleskopeinrichtung 3 und vier darunter angeord
neten Aufsatzpunkten 4, 5, 6, 7, die über Träger 8, 9, 10, 11, 12, 13 fest
mit der Teleskopeinrichtung 2 verbunden sind.
Die Teleskopeinrichtung 3 weist ein senkrechtes Rohr 4 auf, in dem ein
weiteres Rohr 5 mit geringerem Durchmesser geführt ist. Bohrungen 14,
15 und 16 in regelmäßigen Abständen im Rohr 4 ermöglichen es einen
Splint 17 einzuführen, um das Rohr 5 in einer bestimmten Lage relativ
zum Rohr 4 zu fixieren.
Am oberen Ende des Rohres 5 ist ein Querträger 18 mittels Verstrebun
gen 19, 20 befestigt. Der Querträger 18 ist somit senkrecht zum Rohr 5
und zur gesamten Teleskopeinrichtung 3 angebracht.
Am unteren Ende des Fußes 2 bestehen die Aufsatzpunkte 4, 5, 6 und 7
im wesentlichen aus einem senkrecht angeordneten Rohrstück 21, 22, 23
und 24, das ein Innengewinde aufweist. Darin ist ein Gewindestab 25, 26
geführt, der an seinem oberen Ende eine Handkurbel 27, 28 aufweist.
Am unteren Ende des Gewindestabes 25, 26 ist jeweils ein Kugelgelenk
29, 30 befestigt, das wiederum mit einer Fußplatte 31, 32 zusammen
wirkt.
Um ein Verrutschen von Bohlen auf dem Querträger 18 am oberen Ende
des Unterbaus zu verhindern, weist der Querträger 18 an seinen Enden
Begrenzungseinrichtungen 33, 34 auf. Dies sind angeschweißte Stahlplat
ten, die etwas über den Querträger 18 vorstehen und zusammen mit dem
Querträger 18 eine U-förmige Auflagefläche für Bohlen oder Schaltafeln
bilden.
Claims (10)
1. Unterbau (1) für eine Plattform mit mindestens einem Fuß (2), wo
bei der Fuß (2) mindestens drei vorzugsweise vier Aufsatzpunkte
(4, 5, 6, 7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein
Aufsatzpunkt (4, 5, 6, 7) relativ zu den anderen um mindestens eine
Treppenstufenhöhe höhenverstellbar ist.
2. Unterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Aufsatzpunkt (4, 5, 6, 7) um mindestens zwei Treppenstufenhöhen
verstellbar ist.
3. Unterbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufsatzpunkt (4, 5, 6, 7) mit einer Spindel (21, 25; 22 26) hö
henverstellbar ist.
4. Unterbau nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass am Aufsatzpunkt (4, 5, 6, 7) ein Kugelgelenk (29,
30) angeordnet ist.
5. Unterbau nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Fuß (2) eine Teleskopeinrichtung (3) aufweist.
6. Unterbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Te
leskopeinrichtung (3) durch einen in Bohrungen (14, 15, 16) ein
steckbaren Splint (17) fixierbar ist.
7. Unterbau nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Unterbau (1) zwei Füße und eine auf diese auf
legbare Bohle aufweist.
8. Unterbau nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Unterbau eine Plattform mit zwei Gerüstbohlen
oder einer Schaltafel aufweist.
9. Unterbau nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Fuß (2) an seinem oberen Ende einen Querträger
(18) aufweist.
10. Unterbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der
Querträger (18) rechtwinklig zum Querträger (18) angeordnete Be
grenzungseinrichtungen (33, 34) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000119158 DE10019158A1 (de) | 2000-04-18 | 2000-04-18 | Unterbau für eine Plattform mit mindestens einem Fuß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000119158 DE10019158A1 (de) | 2000-04-18 | 2000-04-18 | Unterbau für eine Plattform mit mindestens einem Fuß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10019158A1 true DE10019158A1 (de) | 2001-10-25 |
Family
ID=7639156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000119158 Withdrawn DE10019158A1 (de) | 2000-04-18 | 2000-04-18 | Unterbau für eine Plattform mit mindestens einem Fuß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10019158A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110480233A (zh) * | 2019-08-07 | 2019-11-22 | 中交二公局第六工程有限公司 | 一种钢板辅助连接模具 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1676164U (de) * | 1953-09-22 | 1954-05-13 | Johann Steffl | Geruest-bock. |
| DE1681794U (de) * | 1954-03-25 | 1954-08-19 | Erich Geiger | Verstellbare geruestboecke. |
-
2000
- 2000-04-18 DE DE2000119158 patent/DE10019158A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1676164U (de) * | 1953-09-22 | 1954-05-13 | Johann Steffl | Geruest-bock. |
| DE1681794U (de) * | 1954-03-25 | 1954-08-19 | Erich Geiger | Verstellbare geruestboecke. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110480233A (zh) * | 2019-08-07 | 2019-11-22 | 中交二公局第六工程有限公司 | 一种钢板辅助连接模具 |
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