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DE1055268B - Elektrische Steuerung fuer Warenautomaten - Google Patents

Elektrische Steuerung fuer Warenautomaten

Info

Publication number
DE1055268B
DE1055268B DEA22952A DEA0022952A DE1055268B DE 1055268 B DE1055268 B DE 1055268B DE A22952 A DEA22952 A DE A22952A DE A0022952 A DEA0022952 A DE A0022952A DE 1055268 B DE1055268 B DE 1055268B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
selector
contact
coin
summation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA22952A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Kempcke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Allg Telefon Fabrik Winkler &
Original Assignee
Allg Telefon Fabrik Winkler &
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allg Telefon Fabrik Winkler & filed Critical Allg Telefon Fabrik Winkler &
Priority to DEA22952A priority Critical patent/DE1055268B/de
Publication of DE1055268B publication Critical patent/DE1055268B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/10Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated electrically by the coin, e.g. by a single coin
    • G07F5/16Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated electrically by the coin, e.g. by a single coin wherein the use of two or more coins or an equivalent single coin is optional for each transaction; wherein the use of two or more coins or an alternative equivalent combination of coins is optional for each transaction

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Steuerung für Warenautomaten, bei denen der Einwurf von Münzen verschiedener Sorten in beliebiger Reihenfolge, vorzugsweise durch nur einen Einwurfschlitz, erfolgt, wobei unter Verwendung von aus der Fernsprechtechnik bekannten Wählern und Relais der jeweils eingeworfene Betrag ständig summiert wird und die Freigabe der gewünschten Ware und gegebenenfalls eine Rückgabe des überzahlten Betrages erst erfolgt, wenn der eingeworfene Betrag den betreffenden Warenpreis erreicht oder überschritten hat. Es sind bereits Anordnungen mit Wählern und Relais bekannt, bei denen die Wähler die Beträge der eingeworfenen Münzen summieren. Bei einer dieser Anlagen kann der Wähler nur zwei verschiedene Münzsorten bis zum Betrag der einzigen auszugebenden Ware summieren. Bei anderen Anlagen sind für jede Münzsorte verschiedene Summierungswähler vorgesehen. Die Anzahl der. Münzen verschiedener Wertigkeit, die eingeworfen werden können, beträgt im allgemeinen nur eine oder zwei und erstreckt sich nur bei zwei bekannten Anlagen auf vier Münzsorten. Die Rückgabe der zuviel eingezahlten Beträge ist bei bekannten Anordnungen im allgemeinen nur in kleineren Münzen möglich, wodurch die Rückgabebehälter leicht erschöpft werden. Ledtglich bei einer dieser Anlagen kann auch eine Münze als Restgeld nach Einwurf einer größeren Münze, die das doppeltedes Warenpreises beträgt, ausgegeben werden. Dieser Automat, der nur die Ausgabe einer einzigen Ware gestattet, ermöglicht die Rückgabe der gegenüber dem Warenpreis größeren Restsumme nur auf den Einwurf einer einzigen Münze hin. Verschiedene Münzen, deren Werte summiert werden und dabei den Betrag der Ware übersteigen, können nicht eingeworfen werden. Ferner weisen die bekannten Apparate für die Geldsummierung Wähler auf,, die, falls die Geldrückgabe nicht von Hand eingestellt werden muß, auch die Rückgabe des Restgeldes einleiten.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bekannten Steuerungen für Warenautomaten durch die Schaffung einer elektrischen Steuerung, die es gestattet, beliebig viele Münzsorten, mindestens sechs, durch nur einen Einwurfschlitz einzuwerfen, die Münzen laufend zu summieren, eine größere Anzahl von Waren mit unterschiedlichen Preisen, unabhängig von den eingeworfenen Münzen, auszuwählen und bis auf die höchste alle übrigen Münzsorten zur Herausgabe des Restgeldes heranzuziehen. Erreicht wird dieses dadurch, daß ein einziger Summierungswähler für alle Münzsorten vorgesehen, ist, der den eingeworfenen Betrag in einer festgelegten Grundmünzsorte, die auch höher als die: kleinste zur Verwendung zugelassene Münzsorte sein kann, summiert und daß Elektrische Steuerung
für Warenautomaten
Anmelder:
Allgemeine Telefon-Fabrik Winkler & Co., Hamburg 11, Admiraiitätsstr. 71-72
Horst Kempcke, Hamburg-Bramfeld,
ist als Erfinder genannt worden
ein Rückgabewähler vorhanden ist, der nach Einleitung des Warenabgabevorgangs anläuft und zwischen den einerseits durch den eingezahlten Beitrag, ao andererseits durch den Preis der gewählten Ware markierten Schaltstellungen ein die Restgeldausgabevorrichtung steuerndes Differenzzahlwerk einschaltet. In einer weiteren Ausführung der Erfindung ist dem Summierungswähler für alle eingeworfenen Münzen eine Relaiskette zugeordnet, die beim Einwurf einer Münze von einem festgelegten Betrag den Summierungswähler einmal und bei Münzen vorn vielfachen Betrag der festgelegten Münzsorte den Summierungswähler um die dem Verhältnis zwischen den eingeworfenen und den festgelegten Münzsorten entsprechenden Schritte aussteuert und die je nach dem vielfachen Betrag der eingeworfenen zur festgelegten Münzsorte einmal oder mehrmals abläuft.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der als Ausführungsbeispiel der Erfindung das elektrische Schaltbild eineis Warenautomaten zur Abgabe von Fahr- und Eintrittskarten beschrieben ist.
Um· das Auffinden der einzelnen elektrischen Schaltelemente in der Zeichnung zu erleichtern, sind an den Rändern der Zeichnung als Abszisse Zahlen von 1 bis 24 und als .Qrdinaten Buchstaben A bis R aufgetragen, die in der Beschreibung als in Klammern angegebene. Koordinaten verwendet werden, um auf bestimmte Schaltungsteile hinzuweisen.
Der nachfolgend zu beschreibende Warenautomat ermöglicht die Abgabe von Waren mit einem Preis von 10 Pfennig bis zu 5 DM mit einer Preisstaffelung von 5 zu 5 Pfennig, wobei der Differenzbetrag zwisehen dem eingeworfenen Betrag und dem Preis der gewählten Ware innerhalb der genannten Betragsbegrenzung zurückgezahlt werden kann. Es soll gleich einleitend darauf hingewiesen, werden, daß die Wahl der Münzsorten rein willkürlich gewählt ist
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und daß die vorliegende Erfindung ebenfalls für Warenautomaten anwendbar ist, die mit größeren oder kleineren Münzsortenbereichen arbeiten.
1. Geldeinwurf
Der Einwurf des Geldes erfolgt für alle Münzen durch einen gemeinsamen Einwurfschlitz, von dem aus das Geld durch eine Sortiervorrichtung und einen Münzprüfer geleitet wird. Die sortierten und geprüften Münzen berühren bei ihrem Fallen im Geldschacht des Warenautomaten einen Münzkontakt, dessen Betätigung für den S ummi erungsVorgang ausgewertet wird. Nach Passieren des Münzkontaktes gelangen dio eingeworfenen Münzen nach Münzsoften geordnet in entsprechende Speicherröhren und bleiben darin so· lange liegen, bis durch Ziehen einer Warenschublade oder einer Betätigung des entsprechenden Warenabgabekopfes eine Ware gewählt wird. Nach dem Wählen der Ware rutscht das Geld aus den Speicherröhren in ebenfalls röhrenförmige Restgeldspeicher, von denen aus das Restgeld nach Beendigung des Warenabgabevorganges wieder zurückgegeben werden kann. Bei Überfüllung der Restgeldspeicher gleitet das Geld aus den erstgenannten Münzspeicherröhren unmittelbar in die Kasse. Wird dagegen vor der Betätigung der Warenabgabe der üblicherweise an jedem Automaten vorgesehene Geldrückgabeknopf betätigt, entleeren sich die Münzspeicherröhren in den GeIdrückgabeteller. Durch die vorstehend beschriebene Maßnahme wird sichergestellt, daß der Warenautomat seinen Beistand an Restgeld ständig durch das eingezahlte Geld der Käufer ergänzt erhält.
In Bodennähe der Restgeldspeicherröhren sind besondere Kontakte raa, rba, rca, rda (L 23) angeordnet, die bei einer bevorstehenden Erschöpfung des Restgeldes einer bestimmten Sorte, d. h. beispielsweise für den 10-Pfennig-Stücke enthaltenden Restgeldspeicher, wenn weniger als vier Münzen enthalten sind, diesen Zustand dem Käufer sichtbar mit einer Anzeigetafel L 4 zur Kenntnis bringen.
Zur Summierung des eingezahlten Betrages dient ein 52-teiliger Fernsprechwähler ZW mit fünf Kontaktebenen a, b, c, d und e. Der Summierungswähler ZW ist so angeschlossen, daß jeder seiner Schaltschritte einem eingezahlten Betrag von 10 Pfennigen entspricht, so daß Maximalbeträge bis zu 5 DM registriert werden können.
Durch die vorherige Sortierung der eingeworfenen Münzen gelangen die 5-Pfennig-Stücke an den. Münzkontakt I, die 10-Pfennig-Stücke an den Münzkontakt II, die 50-Pfennig-Stücke an den. Münzkoutaktlll, die 1-DM-Stücke an den. Münzkontakt IV, die 2-DM-Stücke an den Münzkontakt V und die 5-DM-Stücke an den Münzkontakt VI (Q 2 bis Q 9).
Es soll zunächst einmal davon ausgegangen werden, daß ein 10-Pfennig-Stück eingeworfen wird. Hierbei schließt sich der Münzkontakt II, und es wird über den Ruhekontakt tmn das Münzkontaktrelais M erregt. Gleichzeitig hierbei wird auch durch den Arbeitskontakt m1 das Relais TM erregt, welches das Ji-Relais abtrennt. Das Relais TM hat lediglich die Aufgabe, bei einem Klemmen der Münze am Münzkontakt ein übermäßiges Halten des M-Relais und der an dieses Relais angeschloissenen weiteren Relaisanordnungen zu verhindern. Durch den Arbeitskontakt mm (Jl) wird der Schaltmagnet ZW des Summierungswählers um einen Schritt weitergeschaltet. Ist die eingeworfene 10-Pfennig-Münze die erste überhaupt eingeworfene Münze, gelangen sämtliche Schaltarme des Summierungswählers auf die erste Schaltstellung, wobei dann der Schaltarm d de?- Summierungswählers ZW (LS) das AG-Relais, welches zur Vorbereitung der Freigaberelais dient, an Spannung gelegt wird. Nach einer weiteren Bewegung des Schaltarmes d hält sich das 7?G-Relais über seinen Selbsthaltekontakt rgm weiter, bis es nach Ende des gesamten V erkaufsvorganges durch Auftrennen des Ruhekontaktes rsm 1 wieder zum Abfallen gebracht wird. Die Vorbereitung der Freigaberelais erfolgt durch den Arbeitskontakt rg1 (H 9) des Relais RG, welcher gleichzeitig einen Stromkreis von Plus über den Ruhekontakt grl, den Arbeitskontakt rg1, die Ruhekontakte rr1 und kr1 und den Rückgabeknopf RiI eine Anzeigelampe Ll zum Aufleuchten bringt, welche über den Anzeigemarkierungeii für den eingezahlten Betrag eine Leuchttafel mit der Aufschrift »Sie zahlten« erhellt. Die weiteren Kontakte dei cf-Ebene des ZfF-Wählers sind vom 10. bis zum 19. Schritt an eine Anzeigetafel »1 DM«, vom 20'. bis 29 Schritt an eine Anzeigetafel »2 DM«, vom 30'. bis 39. Schritt an eine Anzeigetafel »3 DM«, vom 40. bis
49. Schritt an eine Anzeigetafel »4 DM«, und am
50. Schritt an eine Anzeigetafel »5 DM« angeschlossen, die jeweils durch eine Glühlampe L2 erleuchtet wird. Des weiteren bewirkt das Vorrücken des Kontaktarmes e des Summierungswählers ZW um einen Schritt, daß eine Anzeigelampe L 3 (N/O 7) eine Anzeige »0,10 DM« zum Aufleuchten bringt.
Wird ein 5-Pfennig-Stück eingeworfen, so betätigt dieses den Münzkontakt I und erregt damit das Münzkontaktrelais L (09). Der Stromlauf durch das Relais L erfolgt dabei von Plus über den Ruhekontakt rs111!, den Münzkontakt I, Relais L nach Minus. Der Arbeitskontakt;1 (014) erregt das^PF-Relais (NtS). Der Stromlauf erfolgt von Plus über den Ruhekontakt biiP-, den Arbeitskontakt P, den Ruhekontakt bw1! über das Relais AW nach Minus. Das Relais AW zieht seinen Anker an und schaltet mit seinem Arbeitskontakt awl das .BPF-Relais an, das jedoch nicht anziehen kann, da es zur poisitiven Spannungsquelle parallel geschaltet ist. Nach dem Durchlauf des 5-Pfennig-Stückes fällt das Relais L wieder ab und öffnet seinen Arbeitskontakt P-. Durch dieses öffnen des Arbeitskontaktes P wird das .BPF-Relais in Reihe mit dem Relais AW erregt, der Stromlauf erfolgt von Minus über das ^J'F-Relais, den Arbeitskontakt aw1, das UJF-Relais und d.en Ruhekontakt au1 nach Plus. Das SFF-Relais legt bei seinem Anziehen seine Umschaltkontakte bw1 1 und bzti11 um, so daß bei einer nochmaligen Betätigung des Münzkontaktes I und einer Betätigung seines Arbeitskontaktes P- nunmehr das BW-Re\a.is allein betätigt wird über einen Stromkreis, der von Minus über den Relaiswiderstand BWV, die Kontakte bw11, P, bw1!, das BW-Relais und den Kontakt au1 nach Plus erfolgt. Das ^iPF-Relais fällt ab. Während der Arbeitskontakt/111 (R 7) des Relais L beim ersten Einwurf eines 5-Pfennig-Stückeis keine Funktion ausüben kann, erfolgt beim zweiten Einwurf eines 5-Pfennig-Stückes eine Erregung des Relais M, da beim zweiten Einwurf eines 5-Pfennig-Stückes auch der in Reihe mit dem Kontakt P11 liegende Arbeitskontakt des BW-Relais bw1T12 geschlossen ist. Der Erregerstromkreis für das M-Relais verläuft von Plus über bwm2, P11, tw11, M-Relais nach Minus. Es hat somit das zweimalige Einwerfen eines 5-Pfennig-Stückes im Endeffekt die gleiche Wirkung auf die Schaltung wie ein einmaliges Einwerfen eines 10-Pfennig-Stückes, und es wird für zwei 5-Pfennig-Stücke der ZW-W'iblet wiederum um einen Schaltschritt weitergeschaltet.
Die einmalige Betätigung des L-Relais, die von einer Erregung des ^ίί^-Rela.is begleitet ist, hat zur Folge, daß dessen Umschaltkontaktam111 5 (08) um-, geschaltet wird, so daß das der entsprechenden Kontaktlamelle der g-Ebene des SumniierungsWählers zugeordnete Anzeigeorgan, welches einen vollen. 10-Pfennig-Wert anzeigte, ausgeschaltet wird und dafür eine Glühlampe einschaltet, die einen um 5 Pfennig erhöhten Betrag angibt. Der Stromlauf für die. letztgenannte Anzeigelampe erfolgt von Plus über den Ruhekontakt rsml, den Schaltarm des Wählers ZW der ^-Ebene, die entsprechende Kontaktlamelle, die den 5-Pfennig-Betrag anzeigende Anzeigelampe, den umgelegten a-wm-Kontakt des .4W-Relais und dessen Widerstandswicklung AWV nach Minus.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist also· zu ersehen, daß der Summierungswähler ZW sowohl bei Einwurf eines 10-Pfennig-Stückes als auch bei Einwurf von zwei S-Pfennig-Stücken jeweils einen Schritt weitergeschaltet wird.
Wird in den Münzschlitz ein 50-Pfennig-Stück eingeworfen, so betätigt dieses den Münzkontakt III, der dann das ihm' zugehörige Relais- N erregt. Das Relais N (Q 6) zieht seinen Anker an und hält sich anschließend über seinen Selbsthaltekontakt nl, über einen Stromkreis von Plus über die Kontakte prl, ητ und das Relais N nach Minus selbst. Für die Dauer der Erregung des Relais N ist auch dessen Arbeitskontakt M-11 (Q 10) geschlossen, so daß für die gleiche Dauer das Halterelais H (Q 12/13) über einen Stromkreis von Plus, Kontakt riP-, Relais H nach Minus erregt bleibt. Mit einem weiteren Arbeitskontakt n111 (A 6) des Relais N wird eine erste Stellung des Mitlaufwählers MW für das Prüf relais PR (CS) vorbereitet.
Der Mitlaufwähler MW, dessen Wirkung nachfolgend noch ausführlich beschrieben wird, ist ein lOteiliger Wähler, an dessen erste Kontaktlamelle über einen Arbeitskontakt 11F1, an dessen zweite Kontaktlamelle über einen Arbeitskontakt £ni, an dessen vierte Kontaktlamelle über einen Arbeitskontakt p111 und an dessen zehnte Kontaktlamelle über einen Arbeitskontakt qin das Pi?-Relais angeschlossen ist. Eine Betätigung des Mitlaufwählers MW bis zur ersten, Kontaktlamelle entspricht dem Einwurf eines Sü-Pfennig-Stückes, bis zur zweiten Kontaktlamelle eines 1-DM-Stückes, bis zur vierten Kontaktlamelle eines 2-DM-Stückes und bis zur zehnten Kontaktlamelle dem Einwurf eines 5-DM-Stückes.
Bei Erregung des Η-Relais schließt sich auch dessen &11-Kontakt (F4), welcher die positive Spannungsquelle übar den Ruhekontakt X1I (F 11) an den Schaltarm α- des Wählers ZW legt. Je nach der Stellung des Wählers ZW werden bei geschlossenem W- X-Kontakt die Relais A, B, C, D, E und F einer Relaiskette, die in Mehrfachscihaltung an die α-Ebene des Wählers ZW .angeschlossen sind, erregt. Jedes der Relais A bis F ist mit einem Selbsthaltekontakt o1, b1, c\ dl, e1, fl versehen, welcher die Relais der Relaiskette nach einer einmaligen Erregung so· lange in diesem Zustande beläßt, wie der Ruhekontakt X1I geschlossen ist. Durch das Schließen des Kontaktes A1I erfolgt auch über den Gleichrichter Gr 2 eine Erregung des ZX-Relais, welches dazu dient, einen Schnellauf des Wählers ZW einzuleiten. Zwischen dem Gleichrichter Gr 2 und dem ZX-Relais ist über einen Arbeitskontakt rsm2 ein Anschluß zu einer positiven Spannungsquelle vorgesehen, die dazu dient, bei Beendigung des Verkaufs Vorganges den ZW-Wähler bis zum Erreichen seiner Ausgangsstellung schnell durchlaufen zu lassen. Dabei verhindert der Gleichrichter Gr 2 unter der Annahme, daß der Kontakt rs111 2 ge · schlossen ist, daß die dort anliegende positive Spannungsquelle über den Kontaktarm der α-Ebene des ZH^-Wählers die Relais A bis F der Relaiskette erregen kann.
Bei einer Erregung des ZX-Relais schließt sich dessen Arbeitskontakt zx01 (H 1) und bewirkt damit, daß der Betätigungsmagnet ZW des Summierungswählers über den Ruhekontakt w11, den Arbeitskontakt zxm, den Ruhekontakt x111 1 und durch einen oder mehrere der Ruhekontakte α111, 511I, clll, dnl, elll oder faX mit einem 50-Perioden-Halbwellenstrom gespeist wird. Dieser SOperiodige Halbwellenstrom wird im Netzteil, der nachfolgend noch zu besahreiben ist, erzeugt und von einer entsprechenden Anschlußklemme (C 21) abgegriffen. Durch die Zuführung des Impulsstromes wird ein Schnellauf des ZW-Wihlers ausgelöst, der dabei um fünf Schritte weiterlauft. Nach Zurücklegen von fünf Schritten sind sämtliche Relais A bis F nacheinander erregt worden und halten sich durch ihre Sdbsthaitekontakte α1 bis f in erregtem Zustand. Gleichzeitig mit einer Erregung dar Relais A bis F erfolgt ein öffnen ihrer Ruhekontakte U11I bis /nl (72 bis-75), so daß nach fünf Wählerschritten der ZI-F-Wähler wieder vom 50-Perioden-Strom abgetrennt wird und stehenbleibt.
Zur Schaltung dieser fünf Schritte des Wählers ZW sind sechs Relais A bis F erfoirderlich, da ) e nach der Ausgangsstellung des Z ^-Wählers beim Schließen des Kontaktes W1 bereits eines der Relais erregt ist und während des Schnellaufes des Wählers weitere fünf Relais zum Anziehen gebracht werden müssen, bevor der Wähler wieder zum Halten kommt.
Beim Anziehen der Relais A bis F der Relaiskette werden auch deren Arbeitskontaktei an2 bis /n2 (M 5/6/7) nacheinander erregt, so daß nach Erregung sämtlicher Relais der Kette ein Erregerstromkreis für das X-Relais (NS) geschlossen wird. Das X-Relais dient zum Abwerfen der Relaiskette A bis F nach einem vollen Durchlauf. Bei Erregung des Relais X schließt sich auch dessen Selbsthaltekontakt xl2, der über die parallel geschalteten Arbeitskontakte aP1- bis fm und zxl an positive Spannung angeschlossen ist. Des weiteren öffnet das- X-Relais bei seiner Erregung seinen Ruhekontakt xl 1 (FlT), so· daß sämtliche Relais A bis F der Relaiskette und auch das ZX-Relais abfallen. Auch wird durch den Ruhekontakt x111! (H2) des X-Relais sofort die 50periodige Impulsspannung vom ZfF-Wähler fortgenommen, so daß dieser stehenbleibt. Durch das Abfallen der vorgenannten Relais öffnen sich die Parallelkontakte-αΙΠ bis /nI und z-x1, soidaß dann anschließend das X-Relais ebenfalls wieder abfällt.
Die Ein- und Ausschaltung des X-Relais hat aber auch noch zur Folge, daß dessen XJmschaltkontakt ^11I (A3) umgelegt wird, so· daß der Mitlaufwähler MW über den Ruhekontakt ha01 erregt wird und um einen Schritt weiterrückt. Durch dieses Weiterrücken des Mitlaufwählers auf die erste Kontaktlamelle seiner α-Ebene wird ein Stromkreis von Plus über den Kontaktarm der α-Ebene des .MTF-Wätülers, dessen ersten Kontaktlamelle, den Arbeitskontakt rP1, den geschlossenen Ruhekontakt pr1111, das Pi?-Relais (CS) nach Minus erregt. Bei Erregung des P2?-Relais öffnet sich dessen Ruhekontakt pr111!, und es wird nachfolgend das Relais PR mit geringerem Strom über seinen Vorwiderstand PRV erregt. Durch das Schließen des Selbsthaltekontaktes prm2 (DS) und den Kontaktarm der &-Ebene des MW-Wählers bleibt
das PJ?-Relais in sämtlichen Stellungen des MW-Wählers mit Ausnahme der Ausgangsstellung in erregtem Zustand. Des weiteren wird durch Erregung des Pi?-Relais dessen Ruhekontakt prl (R2) geöffnet, so daß das Relais JV und damit auch über den sich öffnenden Arbeitskontakt n11 das Ji-ReI ais entregt wird. Durch den Arbeitskontakt pr11 (A 4) des PR-Relais wird an das Mitlauf relais MW ein 50-Perioden-Halbwellenstrom angelegt; diese Erregung erfolgt über den Kontakt k11, den Arbeitskontakt prn, den wieder in seine Ruhestellung zurückgekehrten Umschal tkontakt Jr11I und die Wicklung des Mitlaufwählers MW nach Minus. Hierdurch durchläuft der Mitlaufwähler MW seine gesamte Kontaktebene. Der Schaltarm b des Mitlaufwählers MW ist über den Arbeitskontakt prm2 des Relais Pi? an positive Spannung gelegt und erregt, nachdem er wieder in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, über die Ausgangskontaktlamelle das Relais K (C 6), welches bei seiner Erregung seinen Ruhekontakt kn (A£) auftrennt, so· daß durch Unterbrechung des Impulsstromes der Mitlaufwähler MW wieder stehenbleibt. Nachdem der Mitlaufwähler MW seine Ausgangsstellung wieder erreicht hat, fällt auch das P7?-Relais wieder ab, mit den bereits vorstehend erläuterten. Schaltwirkungen über die Relais JV und H.
Das des weiteren noch vorgesehene if^Relais (C 4), welches bed erregtem X-Relais durch, dessen Arbeitskontakt xlll2 und dem zum Mitlauf wähler gehörigen <5-Kontakt jeweils kurzzeitig an Spannung gelegt wird, hat die Aufgabe, mit seinem Ruhekontakt ham (A2) zu verhindern, daß der Mitlaufwähler MW bei einer weiteren Schaltung um einen Schritt längere Zeit an Spannung liegen kann, sondern automatisch nach einem Anziehen des Schaltankers des Mitlaufwählers MW unverzüglich durch den am Anker angeordneten (5-Kontakt wieder abgeschaltet wird. Bei seiner Erregung hält sich das iM-Relais über seinen Selbstihaltekontakt foaF-2 so lange selbst, bis das Z-Relais wieder abfällt und seinen xm 2-Kontakt öffnet.
Beim Einwurf von Münzen mit einem Betrag von 1 DM, 2 DM oder 5 DM werden die Münzkontakte IV bzw. V und VI betätigt, und es sprechen die diesen Kontakten zugeordneten Relais O1 P oder Q an. und halten sich in analoger Weise wie das Relais JV über ihre Selbsthaltekontakte o1, pl, q1 selbst und erregen mit ihren Arbeitskontaktai o11, pn, qu das ff-Relais. Es erfolgt dann in analoger Weise ein Anwurf der Relaiskette A bis F und ein Schnellauf des ZPF-Wählers. Jedoch hat nach einem einmaligen Durchlauf der Relaiskette A bis F das Ansprechen des Relais X zur Folge, daß der Jkf PF-Wähl er nicht nur einmal um einen Schritt, sondern entweder zweimal, viermal oder zehnmal weitergeschaltet wird, bevor das PJ?-Relais ansprechen kann und den Registriervocrgang beendet. Nach jedem Weiterrücken des Wählerarmes der α-Ebene des MW-Wählers um einen Schritt erfolgt eine erneute Betätigung der Relaiskette A bis F, durch die der ZW-Wähler um fünf Schritte weitergeschaltet wird. Erst nachdem der α-Arm des MW-Wählers die Stellung erreicht hat, die durch die Kontakte oin, p111 oder qm mit dem PJi-Relais verbunden ist, hört das Weiterschalten des ZW-Wählers auf, und es können danach die entsprechenden 0-, P-, Q- und H-Relais wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehren.
Um zu verhindern, daß die Münzen in zu schneller Folge in den Münzschlitz eingeworfen werden, ist ein Sperrelais SP (M 23/24) vorgesehen, dessen Erregung zur Folge hat, daß mit einem Schieber der Münzeinwurfsohlitz SO' lange geschlossen wird, bis der voraufgegangene Summierungsvorgang beendet ist, d. L·, bis das JT-Relais, welches das Sperrelais Sp mit seinem Arbeitskontakt &r2 erregt, wieder abgefallen ist. Für den Fall, daß eine Münze am Münzkontakt hängenbleibt, wird ebenfalls über den Arbeitskontakt fwm (M 24) des TM-Relais das Sperrelais SP erregt und damit der Münzschlitz verschlossen gehalten. Wie vorstehend erwähnt, ist das Relais TM (RS) immer
ίο dann angezogen, wenn eine Münze am Münzkontakt II hängenbleibt. Zum Verschließen des Münzschlitzes dient ein Sperrmagnet SM (F 22), in dessen Erregerkreis zwei Ruhekontakte spn und skn in Reihe geschaltet sind. Wird das Relais SP erregt, öffnet sich dessen Ruhekontakt sp11, und der Sperrmagnet SM wird spannungslos und verschließt dabei so lange den Münzeinwurfschlitz, bis das JTP-Relais wieder entregt wird. Eine Sperrung des Münzeinwurf Schlitzes erfolgt ebenfalls bei Erregung des Relais SK (£20), welches immer dann anspricht, wenn eine Sicherung im Netzteil ausgefallen und somit der Automat nicht mehr arbeitsfähig ist. Auf die Arbeitsweise des SK-Relais wird nachfolgend bei der Beschreibung des Netzteiles noch näher eingegangen.
2. Freigabe der zum Verkauf angebotenen Waren
Die Freigabe der vom Automaten zum Verkauf angebotenen Waren erfolgt mit Freigaberelais, die vorzugsweise auswechselbar mit an sich bekannten Steckerverbindungen St an die Kontakte der 6-Ebene des ZPF-Wählers angeschlossen werden. Für die erfmdungsgemäße Steuerung sind für jeden von dem Automaten geforderten Warenpreis ein Freigabe- und ein Markierungsreiais erforderlich. UmdieWirkungsweise der Freigaberelais zu erläutern, sind in der Zeichnung lediglich zwei Freigaberelais FA und FB (GIH7) dargestellt, von denen das Relais FA beispielsweise für einen Warenpreis von 20 Pfennig und das Relais FB für einen Warenpreis von 25 Pfennig vorgesehen sind. Dementsprechend ist das J7^-ReIaIS dem Warenpreis entsprechend an die zweite Kontaktlamelle der fr-Ebene des ZW- Wählers angeschlossen. Der Kontaktarm der ö-Ebene liegt über einen Ruhekontakt Aa11I des J-fvi-Relais an positiver Spannung, während die zweite Anschlußklemme des iM-Relais an Minus liegt. Diese Schaltung hat also1 zur Folge, daß, sobald der Kontaktarm b auf die zweite Kontaktlamelle gelegt ist, das FA-H elais erregt wird und seinen Selbsthaltekreis mit dem Kontakt fal über die Reihenkontakte rrl, rg1 und grT nach Plus schließt. Hierdurch ist sichergestellt, daß das Freigaberelais FA bei Einwurf von 20 Pfennig erregt wird und auch bei einem nachfolgenden Einwurf einer Münze in erregtem Zustand bleibt. Mit seinem Arbeitskontakt /αΙΠ (G 14) bereitet es einen Erregerstromkreis für das ihm zugeordnete !^-Relais vor, das erst erregt wird, wenn sein Schubladenkontakt Sch (GlS) betätigt wird. Um sicherzustellen, daß trotz einer Erregung einer Mehrzahl von Freigaberelais nur eine Schublade des Warenautomaten gezogen werden kann, sind sämtliche Schubladenkontakte in Reihe geschaltet, so daß bei Betätigung eines dieser Kontakte die übrigen Kontakte wirkungslos werden.
Da der Schaltarm des Summierungswählers ZW sowohl bei Einwurf von 20'Pfennig als auch von 25 Pfennig stets auf der gleichen Stelle steht, muß auch die zweite Kontaktlamelle an das für die 25-Pfennig-Ware vorgesehene Freigaberelais FB ssigeschlossen werden. Wie sich aus der Zeichnung ergibt, ist das Relais FB jedoch nicht unmittelbar an
den negativen Pol der Spannungsquelle angeschlossen, sondern es liegt dazwischen noch der Arbeitskontakt bvß-2, der, wie vorstehend beim Einwurf der 5-Pf ennig-Stücke, beim Einwurf nur dann geschlossen ist, wenn eine einzelne 5-Pfennig-Münze in den Automaten eingeworfen wurde. Das FS-Relais hält sich ebenfalls über seinen Selbsthaltekontakt fb1 und die Reihenschaltung der Kontakte rr1, rg1 und gr1 nach einer einmaligen Erregung weiter. Für den Fall, daß drei 10-Pfennig-Stücke eingeworfen wurden und somit die 25-Pfennig-Stellung des Summierungszählwerkes übersprungen wurde, muß auch sichergestellt werden, daß die 25-Pfennig-Ware auch mit dem dritten Kontakt der &-Ebene des ZPF-Wählers erregt werden kann. Zu diesem Zwecke ist das FS-Relais in zwei Wicklungen unterteilt, von denen die eine Wicklung an den zweiten und die andere an den dritten Kontakt der Wählerebene & angeschlossen sind. Dem FS-Relais ist in ähnlicher Weise wie dem FA-R.elais ein Markierungsrelais FS zugeordnet, welches durch den Arbeitskontakt fb111 vorbereitet wird, um mit dem ihm zugeordneten Schubladenkontakt Sch erregt zu werden.
Wird eine beliebige Schublade des Warenautomaten oder eine entsprechende Betätigungstaste bedient, schließt sich für das zugehörige Markierungsrelais der Erregerkreis, und es zieht das Relais Fi? oder FS an. Über die Selbsthaltekontakte fr1 bzw. /^1I bleibt das jeweils erregte Ma,rkierungsrelais so· lange in angezogenem Zustand, bis sein Erregerstromkreis durch den Ruhekontakt zx11 wieder aufgetrennt wird. Eine Erregung eines Markierungsrelais hat aber auch durch Schließen der Arbeitskontakte fr11 1 (/14) oder fsni2 zur Folge, daß das Relais RR erregt wird und anzieht. Die Erregung dieses Relais RR hat unmittelbar zur Folge, daß sich dessen Ruhekontakt rr1 (H9) öffnet und damit die Freigaberelais FA und FB zum Abfallen kommen und die Anzeigelampe Ll (GH) zum Erlöschen kommt.
Wird die Warenschublade ganz herausgezogen, wird durch einen dem Anker des Freigabemagneten FM zugeordneten Kontakt Schi (/23/24) ein Relais KR erregt, das sich dann über seinen Selbsthaltekontakt krn erregt hält, bis der Ruhekontakt zx11 den Erregerkreis unterbricht. Eine Erregung des KR-Relais hat zur Folge, daß dessen Arbeitskontakt kr1 (P 21) schließt und einen Magnet M 2 betätigt, der das eingezahlte Geld aus den Speicherbehältern in die Kasse hineingleiten läßt und dabei noch vor der Auszahlung des Restgeldes die Restgeldspeicherbehälter auffüllt. Um auf alle Fälle sicherzustellen, daß nicht mehrere Schubladen gezogen werden können, ist für jede Warenschublade eine Sperre vorgesehen, die mit einem Freigabemagnet FM (R 16/17) aufgehoben werden kann. Der Freigabemagnet FM wird durch die Markierungsrelais Fi? und FS mit deren Arbeitskontakten frm oder fs11 (R 16/17) erregt. Dieser Erregerstromkreis für die Freigabemagnete verläuft jedoch über einen Ruhekontakt kr111 des Kassenrelais KR (K 22), so daß nach dem Ziehen einer Schublade und der Kassierung des eingezahlten Betrages, was nach, Erregung des Kassenrelais KR durch die Schubladenkontakte Sch1 erfolgt, auch die Spannung von den Freigabemagnet mittels des Ruhekontaktes kr111 wieder fortgenommen wird.
3. Rückgabe des eingezahlten Geldes vor Abgabe der Ware
Will der Käufer seinen beabsichtigten Kauf rückgängig machen oder aus sonstigen Gründen das eingezahlte Geld zurückhaben, isthierfür eine Rückgabetaste Rü (HU) vorgesehen, die bei ihrem Umlegen über die Kontakte gr1 (H9), rg1, rr1, kr1, den" Rück-, gabekotitakt das Geldrückgaberelais erregt. Bei seiner Betätigung schaltet das Gi?-Relais mit seinem Umschaltkontakt grlll einen Aufladekondensator Cl zu sich parallel, so· daß hierdurch das Geldrückgaberelais GR eine kurze Zeit gehalten wird. Die Aufladung des Kondensators C1 erfolgt vor der Erregung
ίο des Relais GR über die Kontakte gr1, rg1, rr1, kr1 und den Widerstand Wi. Sein Ruhekontakt gr1 wird ebenfalls wie der zuvor erwähnte Ruhekontakt rr1 aufgetrennt, so daß in gleicher Weise wie durch die Entnahme der Waren mittels des Schubladenkontaktes Sch und des Relais RR die Spannungsversorgung für alle Freigaberelais unterbrochen wird. Es ist weiterhin ersichtlich, daß durch die Reihenschaltung des Kontaktes rr1 und gr1 nach Entnahme der Ware keine Geldrückgabe mehr erfolgen kann. Zum Geldrückgabekontakt ist ein Arbeitskontakt ze/111 eines Relais W (P 5) angeschlossen, welches im Falle eines Einwurfs von Münzen mit einem Betrag, der die Höchstsumme von 5 DM übersteigt, einen Auswurf des gesamten eingezahlten Geldes bewirkt. Das Relais W ist dementsprechend auf die 51. Kontaktlamelle des ZW-Wählers angeschlossen. Die eigentliche Geldrückgabe durch das Relais Gi? erfolgt durch Schließen des Arbeitskontaktes gr111 (F 23), welches einen Magnet Ml betätigt, der dann die in den Speicherröhren angehäuften Münzen des eingezahlten Betrages in den Geldauswurftrichter leitet.
Eine Betätigung des Geldrückgaberelais Gi? hat aber auch zur Folge, daß sich dessen Arbeitskontakt gru2 (M 18) schließt. Hierdurch werden über einen Stromkreis von Plus über den Ruhekontakt xSL2, den Arbeitskontakt gr1I2J die Wicklung des Relais RS nach Minus das Relais i?6* angezogen und seine Kontakte betätigt. Das Relais RS} auf das nachfolgend noch näher eingegangen wird, hat zur Folge, daß sich dessen Arbeitskontakt rsm2 (F4) schließt und damit das ZX-Relais erregt. Durch die Erregung des ZX-Relais wird, wie vorstehend schon erläutert, über den Arbeitskontakt zxm (Hl) der Summierungswähler ZW mit dem 50-Perioden-HalbwellenstiOm zum Schnellauf angeregt, so» daß dieser in kürzester Zeit in seine Ausgangsstellung zurückläuft und den Warenautomaten erneut für eine Betätigung bereitmacht. Der Schnellauf des Z?f-Wählers in seine Ausgangsstellung wird unterbrochen, sobald der Schaltarm der (2-Ebene die 52. Kontaktlamelle erreicht hat. Auf dieser 52. Lamelle legt der <2-Arm über den geschlossenen Arbeitskontakt rsx2 (MS) Spannung an das X-Relais an, welches mit seinem Arbeitskontakt xm 1 (H2) den Wechselstrom zum ZJf-Wähler wieder abtrennt.
4. Feststellung der Differenz zwischen dem
eingezahlten Betrag und dem, Preis der gewählten Ware
Zur Feststellung der Differenz zwischen dem eingezahlten Betrag und dem Preis der gewählten Ware, d. h. zur Feststellung des rückzugebenden Restgeldes dient ein Geldrückgabewähler RW, welcher vier Kontaktebenen a, b, c, d mit jeweils 50 bzw. 52 Kontakten aufweist. Dieser Wähler RW (H20/21) wird nach dem Entnehmen der Ware, d. h. nach Schließen eines Schubladenkontaktes Sch und dem Ansprechen einer der Relais FR oder FS und dem hierdurch erregten Relais RR (/13) mit dessen Arbeitskontakt rrm (if 20) an eine 50-Perioden-Halbwellenspannung gelegt. Der Stromkreis zum Wählermagnet RW
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schließt sich von der Klemme für die 50-Perioden-Halbwellenspannung (K 21) über den Arbeitskontakt rrm, die Ruhekontakte rs11, y11, die parallel geschalteten Ruhekontakte r11, s11, i11, «Ir, z/n, den Umschaltkontakt zy11 und die Wählermagnetwicklung RW nach Minus. Durch diese Erregung des Wählermagnets RW läuft der Wähler an, und es überstreichen, solange keiner der Reihenkontakte y1121 rs11 und rr111 bzw. sämtliche der parallel geschalteten Kontakte r11, s11, i11, u11 und v11 geöffnet werden, nacheinander seine Kontaktarme die Kontakte der einzelnen Wählerebenen.
Dieser Durchlauf des 7? ^-Wählers dauert so· lange an, bis sein fr-Arm eine Kontaktlamelle erreicht, die durch ein der gewählten Ware zugeordnetes Markierungsrelais festgelegt ist. Bei der vorliegenden Beschreibung wurde davon ausgegangen, daß Waren mit einem Preis von 20 oder 25 Pfennig zur Auswahl stehen. Der 20-Pfennig-Preis wurde durch das Markierungsrelais FR (G 13) und der 25-Pfennig-Preis durch das T^SVRelais (ff 13) bestimmt. In gleicher Weise wie die Freigaberelais FA und FB (GIHIJ 7) mit einer Steckerverbindung St an die zweite Lamelle der fe-Ebene des ZW-Wählers angeschlossen sind, so ist auch mit einer weiteren Steckerverbindung St an die zweite Lamelle der &-Ebene des RW-Wählers eine Kontaktanordnung der Mariderungsrelais FR und FS angeschlossen. Wie aus der Zeicbnung ersichtlich ist, sind die beiden Arbeitskontakte fr112 und fsI2 (GIH 16) der Markierungsrelais -FT? und FS parallel an den positiven Pol der Spannungsquelle und über die Steckerverbindung an den zweiten Kontaktarm der ö-Ebene des i?J^-Wählers angeschlossen, Der &-Arm des RW-Wählers verbindet ein ^iV-Relais, welches, den Beginn der Differenzzählung angibt, mit dem negativen. Pol der Spannungsquelle. Somit wird unter der Voraussetzung, daß einer der Arbeitskontakte frll2 oder fsl2 durch die Entnahme der Ware geschlossen ist, das ^Ar-Relais bei Erreichen des zweiten Schrittes des JW-Wählers an Spannung gelegt. Das ^4iV-Relais zieht an und hält sich anschließend weiter über einen Haltestromkreis, der von Plus über den Ruhekontakt en1, den Arbeitskontakt an1 weiter hält. Der Arbeitskontakt anu (718) des yäiV-Relais bereitet einen Haltestromkreis für das TiJV-Relais, welches an den c-Arm des RW-Wählers angeschlossen ist, vor. Das TiA^-Relais dient dazu, das Ende der Differenzzählung festzulegen.
Da die c-Ebene des RW-Wählers mit der c-Ebene des ZPF-Wählers parallel geschaltet ist und der c-Arm des ZPF-Wählers an der positiven Klemme der Span- 5c nungsquelle anliegt, erfolgt eine Erregung des EN-Relais (JIK 18), wenn die c-Arme der beiden Wähler ZW und RW in gleicher Stellung stehen. Wenn das EiV-Relais erregt wird, hält sich dieses über seinen Selbsthaltekontakt en11 (719) so lange selbst, bis es das ^-iAr-Relais (GIH 18) durch öffnen seines Ruhekontaktes en1 wieder abgeworfen ha,t. Erst das Abwerfen des ^ÜV-Relais hat durch Öffnen seines Arbeitskontaktes ann (718), nachdem der Wählerarm c weitergerückt ist, zur Folge, daß auch das TsiV-Relais wieder abfällt. Es ist somit ersichtlich, daß die Anzahl der zwischen der Erregung des yiiV-Relais und der Erregung des IiiV-Relais überlaufenen Kontaktlamellen des i?PF-Wählers ein genaues Maß für die Anzahl der zuviel gezahlten 10-Pfennig-Beträge darstellt.
5. Rückzahlung des zuviel gezahlten Betrages
Die Rückzahlung des Restbetrages wird von der α-Ebene des J?fF-Wählers gesteuert. Sowie das AN-Relais bei einer Wählerstellung, die dem Preis der gewählten Ware entspricht, erregt wird, schließt sich dessen Arbeitskontakt an111 (F 18), welcher den α-Arm des R^-Wählers an Spannung legt. Die Spannungsversorgung des α-Armes des RW-Wählers erfolgt von Plus (F 12) über die Ruhekontakte au11, y111, en111 und den Arbeitskontakt an111. Der somit an positiver Spannung liegende α-Arm des RW-Wählers erregt beim Überlaufen seiner Kontaktlamellen nacheinander die Relaiskette R, S, T1 U1 V1 die in gleicher Weise wie die Relaiskette A bis F des Ζϊ-F-Wählers in Vielfachschaltung an die Kontaktlamellen angeschlossen ist. Die an die Kontaktlamellen der α-Ebene angeschlossenen fünf Relais R bis V liegen mit ihrer anderen Klemme an Minus, so daß sie der Reihe nach erregt werden und sich anschließend über ihre Selbsthaltekontakte rll, S1I1 t1!, M1I und W1I selbst halten. Je nach dem Zeitpunkt, zu dem der awm-Kontakt geschlossen wurde, beginnt die Erregung der Relaiskette R bis V an einer beliebigen Stelle.
Sind bei einem Durchlauf des ÄZ^-Wählers alle fünf Relais erregt worden, d. h., ist zunächst festgestellt worden, daß mindestens 50 Pfennig zuviel gezahlt wurden, wird der Durchlauf des RW-Wählers dadurch unterbrochen, daß sich sämtliche Ruhekontakte r11, su, tft, u11 und v11 (7-7/720) der Relaiskette geöffnet haben. Der RW-Wahler kommt also· zum Stehen. Gleichzeitig hat das Schließen sämtlicher Arbeitskontakte T111I1 S111I1 tml, uml und vml (K/L20/21) zur Folge, daß bei fünf erregten Relais der Relaiskette das F-Relais zum Ansprechen kommt. Bei seiner Erregung öffnet das F-Relais seinen Ruhekontakt y11! (F 12), so daß sämtliche Relais 7? bis V wieder spannungslos werden und abfallen, wodurch dann der Erregerkreis des F-Relais über die Arbeitskontakte rllll bis wInl wieder aufgetrennt wird. Um sicherzustellen, daß auch tatsächlich sämtliche Relais 2? bis V der Relaiskette abfallen, hält sich das F-Relais über seinen Selbsthaltekontakt 3/1I (M21) und die in Parallelschaltung liegenden Arbeitskontakte rs12, s1121 tl2, ul2 und v12 weiter, bis auch das letzte der Relais abgefallen ist.
Durch den Arbeitskontakt yt-2 (O/P19) des F-Relais wird das ZF-Relais erregt, welches dann seinen Umschaltkontakt zy11 (H 20) umlegt und den i?PF-Wähler um einen Schritt weiterleitet.
Wenn es erwünscht ist, das Restgeld in keinen größeren Münzen zurückzuzahlen als in 50-Pfennig-Stücken, könnte nunmehr unmittelbar das Geldrückgaberelais für das 50-Pfeniiig-Stück erregt werden. LTm aber eine Erschöpfung des Kassenbestandes in 50-Pfennig-Stücken zu verhindern oder zu verzögern, ist in der vorliegenden Schaltung vorgesehen, zunächst festzustellen, ob das Restgeld nicht auch noch in größeren Beträgen zurückgegeben werden kann. Hierzu dient eine aus den Relais AR und BR bestehende Relaiskette (NIΌ16), die der bereits beim Einwurf der 5-Pfennig-Stücke beschriebenen Relaiskette AW1 BW (NIO 13) ähnlich ist. Durch das Ansprechen des F-Relais, was, wie vorstehend beschrieben., jedesmal nach einer Erregung sämtlicher Relais R bis V der Relaiskette erfolgt, schließt sich dessen Arbeitskontakt yin2 (016). Hierdurch wird ein Erregerkreis von Plus über den Umschartekontakt br11!, den Arbeitskontakt ym21 den Umschaltekontakt br1 über das AR-Reiais nach Minus geschlossen. Das AR-Üelais zieht dann an und schließt seinen Arbeitskontakt ar1, so daß nach Abfallen des F-Relais und Wiederöffnen des Kontaktes ylll2 zunächst die AR- und 7ii?-Relais erregt werden; letzteres legt dann seine Unischaltekontakte br1 und br11! um.
Da für das F-Relais noch ein weiterer Haltekreis vorgesehen ist, der von Plus (019), die Kontakte &rni, ar11 und y1 1 verläuft, kann das F-Relais erst abfallen, nachdem das AR-Relzis angezogen hat und dann seinein Umschaltkontakt ar11 umlegt. Das F-Relais öffnet dann sogleich seinen Kontakt yl2, so· daß der anschließend umgelegte &rm-Kontakt (N 19/20) den Haltekreis nicht mehr herstellen kann.
Nach Abfallen des F-Relais fällt auch durch den Arbeitskontakt y1! (P 18) das Z^-Relais wieder ab und legt damit seinen Umschaltkontakt zy11 (H 20) wieder um. Der beim. Abfallen sich schließende Ruhekontakt 3)IX2 (/19) hat dann zur Folge, daß der Rückgabewähler RW wieder mit 50 Schritten pro Sekunde weiterläuft, wobei dann, wie bereits vorstehend beschrieben, wieder weitere Relais der Relaiskette R bis V erregt werden.
Sollte die Relaiskette R bis V noch einmal vollständig erregt werden, kommt wieder das F-Relais zum Ansprechen, und es wird der Wähler RW mit den Ruhekontakten r11 bis v11 (HIT 20) wieder zum Anhalten gebracht.
Durch die zweite Betätigung des F-Relais und das zweite Schließen des Arbeitskontaktes ym2 (016/17) kommt nun das AR -Relais zum Abfallen, und es bleibt allein das BR-Relais erregt über einen Stromkreis von Minus, den Widerstand BRV1 den Umschal tkontakt Jr11I, den Arbeitskontakt ym 2, den Umschaltkontakt br1, die Wicklung des Relais BR und den Ruhekontakt aum nach Plus. Für die Dauer der Erregung des BR- und F-Relais sind auch deren Arbeitskontakte ^111I und Jr112 (C 17) geschlossen, so daß unmittelbar das Geldrückgaberelais RD erregt wird. Das Geldrückgaberelais RD schließt seinen Arbeitskonitakt rd11 (P 20), wodurch dann der Geldrückgabemagnet M 3 für die Rückgabe eines 1-DM-Stückes erregt wird und der Automat 1 DM auswirft. Nach. Abfallen des Relais F fällt dann auch, das BR-Relais wieder ab, und die Relaiskette AR, BR befindet sich wieder in der Ausgangsstellung.
Der Durchlauf des Wählers RW betätigt weiterhin die Relaiskette R bis V1 bis bei Erreichen einer Wählerstellung, diedem eingezahlten Betrag entspricht, über die c-Ebene d,er Wähler ZfF und RW das EN-Relais erregt wird und dann mit seinem. Ruhekontakt en111 (EIS) die positive Spannung vom α-Arm des RW-Wählers wieder fortnimmt. Gleichzeitig wird bei der Erregung des £Ar-Relais mit dem Ruhekontakt ev} (G 19) das ^iV-Relais wieder abgetrennt.
Auch nach Erregung des Relais EN wird der Durchlauf des RW-W'ihlers nicht unterbrochen. Hat der RW-Wähl&r die 51. Kontaktlamelle der tf-Ebene (LJM 17) erreicht, schließt sich von Plus über den geschlossenen rrx-Kontakt, den d-Arm. und die 51. Kontaktlamelle ein Erregerstromkreis für das AS'-Relais nach Minus. Das ^6'-Relais hält sich nach einmal erfolgter Erregung über seinen. Selbsthaltekontakt as111 weiter. Der Selbsthaltekreis für das y4>S-Relais verläuft von Plus über den Ruhekontakt tr11, den Selbsthaltekontakt as111 und die Relaiswicklung AS nach Minus.
Durch die Erregung des Relais AS wird ein Hilfswähler AW betätigt, der letztlich mittelbar den Auswurf des zuviel gezahlten Geldes bewirkt.
Die Kontakte der α-Ebene des Hiifswählers AW sind an die Geldrückgaberelais RA1 RB und RC angeschlossen. Das RA-Relais dient zur Rückgabe zuviel gezahlter 5-Pfennig-Stücke, das i?J3-Relais zuviel gezahlter lO-Pfennig-Stücke und das i?C-Relais zuviel gezahlter SO-Pfennig-Stücke.
" Ein Maß für die Anzahl der zurückzugebenden.; 10-Pfennig-Stücke ist gegeben durch die Anzahl der in dar Relaiskette R bis V angezogenen Relais. Jedes dieser Relais R bis V weist einen Arbeitskontakt rm2/ ίΙΠ2, ίΠΙ2, um2 und>Iir2 auf; die einerseits an das RB-Reiais und andererseits an die erste, dritte, fünfte, siebente, neunte Kontaktlamelle der α-Ebene des AW-Wählers angeschlossen sind. Wenn also der Hilfswähler AW seine Kontakt-Ebene in nachfolgend nodh
ίο zu erläuternder Weise durchläuft, erfolgt über den an positiver Spannung liegenden α-Arm des AW-Wählers entsprechend der Anzahl der erregten, Relais R bis V keine oder eine ein- bis viermalige Erregung des i?5-Relais, das dann jedesmal anzieht und mit seinem r&n-Kontakt (P 19) den Magnat M 5 erregt/ so daß aus dem lÖkPfennig-Restgeldspeicher jedesmal ein 10-Pfennig-Stück ausgeworfen wird. Ein Auswurf von fünf lOPfannig-Stücken ist nicht möglich, da bei einer Erregung sämtlicher Relais der Relaiskette R bis· V das F-Relais anspricht und sämtliche Relais, wieder zum Abfallen bringt. Bai einem geradzahligen vollen Durchlauf der Relaiskette, das heißt bei Rückgabebeträgen zwischen einem vollen Markbetrag und einem diesen Betrag höchstens um 4-5 Pf ennig übersteigenden, Wert erfolgt, wie schon vorstehend erläutert, bei jedem zweiten vollen Durchlauf der Relaiskette eine gleichzeitige Betätigung der Arbeitskontakte Jr112 und yml, so daß sofort 1 DM ausgeworfen wird, unabhängig von der Stellung des Hilfs- wählers AW. .
Ist dagegen die Relaiskette R bis V eine ungeradzahlige Anzahl von Malen durchgelaufen, so> daß das Restgeld ein 50-Pfennig-Stück enthalten muß, ist das AR- und das 5i?-Relais angezogen. Das I?i?-Relais, das den Auswurf eines 1-DM-Stückes charakterisierte, hat keinen Einfluß mehr auf die Schaltung, da der Auswurf voller Markstücke bereits vor dem Anlaufen des A W-Wählers erfolgte und durch den aufgetrennten yml-Kontakt (C 17) das .RD-Relais nicht wieder betätigt werden kann. Das AR -Relais dagegen schließt seinen Arbeitskontakt arm, welcher zwischen der sechsten Kontaktlamelle der α-Ebene des AW-Wähkirs und dem i?C-Relais angeschlossen ist. So>mit wird in diesem Falle beim Durchlauf des AW-Wählers in der sechsten Schaltstellung über das RC-Relais und dessen Arbaitskontakt rc11 (P 20) der Magnet M 4 erregt, der dann ein 50-Pfennig-Stück auswirft.
Zum Auswurf eines überzähligen 5-Pfennig-Beträges ist an die vierte Kontaktlamelle dar α-Ebene des A W-Wählers das Geldrückgaberelais RA über eine Kontakt-weiche mit dem Kontakt bwm 1 und ff m angeschlossen. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß die beiden Kontakte Jw™ 1 und ffm (B 15) in ihirar Ruhestellung so geschaltat sind, daß das irL-4-Relais nicht an Spannung kommen kann. Der bw1Ti !.-Kontakt ist nur dann umgelegt, wenn das BW-~B.ela.is erregt ist, was nur dann der Fall ist, wenn eine ungeradzahlige Menge von 5-Pfennig-Stücken eingeworfen wurde. Der /fm-Kontakt, der zum Relais FF (Q 15) gehört, ist dagegen nur umgelegt, wenn die gewählte Ware mit einem 5-Pfennig-Batrag zu bezahlen war. Wie vorstehend erläutert, ist die Wahl einer Ware mit einem 5-Pfennig-Preis durch, das Ansprechen des Relais FS begleitet. Durch, das Anziehen des Relais FS schließt sich auch dessen Arbeitskontakt /.J111I (P 15), so daß das ' FF-Relais erregt wird. Somit wird durch diese Weichenschaltung nur dann das Rückgaberalais RA betätigt, wenn sich der
eingeworfene Betrag und der Preis der Ware neben
gegebenenfalls größeren Münzsorten, auch um einen 5-Pfennig-Betrag unterscheiden. Das' Geldrückgaberelais RA betätigt über seinen Arbeitskontakt ran (P 18) den Geldrückgabemagnet JkTo1 weicher das Auswerfen eines 5-Pfennig-Stiickes bewirkt.
Der Anschluß der Geldrückgaberelais RA bis RC an die Kontaktlamellen der α-Ebene des AW-Wählers ist willkürlich. Lediglich zur Sicherstellung einer größeren Betätigungszeit für die Rückgabe von 10-Pfennig-Stücken sind die einzelnen Anschlüsse des i?2?-Relais jeweils an jede zweite Kontaktlamelle der α-Ebene des ^fF-Wählers angeschlossen. Das 5-Pfennig- und SO-Pfennig-Geldrückgaberelais RA und RC könnten in gleicher Weise auch an anderen Kontaktlamellen angeschlossen werden und auch, sofern der Hilfswähler^IJT langsam genug läuft, die Anschlüsse des i?I?-Relais an aufeinanderfolgenden Kontaktlamellen vorgesehen sein.
Zum Durchlauf des Hilfswählers AW dienen zwei in Impulsschaltung verbundene Relais IR (D 16) und TR (C20). In der Ausgangsstellung des ^IT-Wählers wird dieser durch das Anziehen des .^-Relais (M 17) und Schließen des Arbeitskontaktes as1 (C 17) zum Anlaufen gebracht. Durch das Schließen des Kontaktes as1 schließt sich, von Plus (D 18) über den Ruhekontakt ir11, den Schaltarm & des AW-Wählars und den Kontakt as1 ein Stromkreis für das 2i?-Relais nach Minus. Das /i?-Relais zieht an und schließt seinen A.rbeitskontaktM'II(i?19). Durch das Schließen des Arbeitskontaktes ir11 erhält der Hilf swählermagnet AWM und das zu ihm parallel geschaltete T7?-Relais Spannung, so daß zunächst der AW-Wähl&r einen Schritt macht und dabei gegebenenfalls bei geschlossenem rIir2-Kontakt ein 10-Pfennig-Stück auswirft. Durch die Erregung des TR-Relais öffnet sich dessen Ruhekontakt tr11 (D 18), so daß das /i?-Relais wieder abfällt und seinen Arbeitskontakt ir11 öffnet. Hierdurch fällt der Hilf swählermagnet AWM und das TR-Relais wieder ab. Bei den nachfolgenden Schaltbewegungen wird jedesmal nach dem erneuten. Abfallen des T7?-Relais das /i?-Relais wieder erregt, da sämtliche Kontakte der &-Ebene des Hilfswählers AW parallel zueinander geschaltet und an das /i?-Relais angeschlossen sind. Im Enderfolg wird also· der Hilfs- w'ähler AW Schritt für Schritt seine Kontaktebenen durchlaufen, bis der α-Arm nach Erreichen der elften Kontaktlamelle das AU-Relitis erregt.
6. Rücklauf der Wähler
Nachdem bei Erregung des ^i£7-Relais der Verkaufsvorgang beendet ist, d. h., die Ware und der überzahlte Geldbetrag ausgegeben wurde, müssen sämtliche Wählerschaltorgane wieder in ihre Ausgangsstellung gelangen. Der durchgelaufene RW-Wähler erregt, wenn der Schaltarm seiner tfVEbene den 52. Kontakt erreicht hat, das i?.S*-Relais, welches mit seinem Ruhekontakte11 (K20) den i?FT-Wähler zum Anhalten bringt. Gleichzeitig schließt auch dessen Arbeitskontaktrsm2 (G4), welcher das ZX-Relais erregt, das dann, wie vorstehend beschrieben, einen Schnellauf des ZfT-Wählers zur Folge hat. Hierdurch gelangt auch der ZW-Wähler in seine Endstellung· und erregt, wenn sein Schaltarm d auf der 52. Scha' istellung angekommen ist, über den Arbeitskontakt Ts1Z das X-Relais, welches den. Selbsthalte1-kreis des RS-Relais, welcher über die Kontakte rsll und x112 verläuft, wieder auftrennt. D ie Ruhekontakte rsm 1(P 2, L 4) sorgen dafür, daß die Münzeinwurfkontakte wirkungslos werden und die Beleuchtung der Anzeigetafeln für den gezahlten Betrag abgeschaltet werden.
Durch die Erregung des Eelais AU auf der elften Kontaktlamelle des ^fF-Wählers werden dessen Ruhekontakte au1 (P 13), auJ1 (P 12) und au111 (P 16) aufgetrennt, so daß hiierdurdh eine Entregung der Relais- ketten AW-BW, AR-BR und R bis V eintritt und diese abfallen. Audi wird hierdurch der Selbsthaltekreis des Relais FF, der von Plus über die Kontakte
ίο au111 ■ und ff1 verlief, unterbrochen, so daß auch das Relais FF abfällt. Nachdem der AW-Wahlev über seine elfte Kontaktlamelle hinausgelaufen ist und wieder in der Ausgangsstellung steht, kann kein weiterer Antrieb von dessen Schaltarm erfolgen,, da sich das /i?-Relais in der Ausgangsstellung nur über den Arbeitskontakt as1 (C 17) erregen läßt. Das Relais AS ist jedoch bereits beim ersten Schritt d.es AW-Wählers durch Betätigung des Ti?-Relais (C 20) und öffnen durch dessen Ruhekontakt tr11 (L/M16) wieder
ao abgetrennt worden und bleibt nachfolgend unerregt.
7. Der Netzteil
Der Netzteil des Automaten besteht aus zwei Transformatoren Tr 1 (A23) und Tr 2 (C 23), deren Primärwicklungen über Sicherungen Si parallel an ein Wechselstromnetz angeschlossen sind. Die Sekundärwicklung des Transformators Tr 1 speist einen Gleichrichter Gr 1 in Graatzschaltung. Der Ausgang dieser Graetzschaltung wird mit einer Drossel Dr und zwei Kondensatoren C 2, C 3 geglättet und dient zur Speisung sämtlicher Gleichspannungsrelais und -magnete der Schaltung. Der positive Pol ist an. Masse gelegt und der negative Pol führt über eine Hauptsiciherung HSi und einen Ruhekontakt si11 zu den Nebensicherungen NSi, die unmittelbar mit den mit einem Pfeil in der Zeichnung dargestellten Anschlußstellen, verbunden sind. Der Ruhekontakt sP1 wird von einem Sicherungsrelais SL (F/G21) betätigt, welches einerseits an die negative Gleichspannungsklemme und andererseits in einer Mehrfachschaltung an die Sicherungskontakte SiK der Automatenf einsicherungen angeschlossen ist. Fällt irgendeine dieser Sicherungen SiK aus, schließt der sich dann abspreizende bewegliehe Teil des Sicherungskontaktes SiK einen. Erregerkreis von Plus zum 6X-Relais, das dann seinen Ruhekontakts·/11 auftrennt und damit den Automaten außer Betrieb setzt.
Der zweite Transformator Tr2 ist mit seiner Sekundärwicklung einerseits mit dem negativen Pol der Gleichspannungsquelle verbunden und führt mit seiner anderen Anschlußklemme über einen Einweggleichrichter GV 3 zur Anschlußklemme für den 50periodischen Halbwellenstrom, welcher den Schnelllauf der Wähler ZW, MW und RW beiwirkt.
Als weiteres Sicherungselement ist im, Netzteil ein Relais SK vorgesehen. Dieses Relais SK besitzt zwei Teilwicklungen, von denen die eine über die Minusklemme, die Sicherung HSi und den Ruhekontakt si11 nach Plus erregt wird. Die zweite Wicklung des gleichen Relais SK ist mit entgegengesetztem Wicklungssinn angeschaltet und hat einen Erregerstromkreis, der von Plus über die AVicklung SK und die Sicherung KSi nach Minus verläuft. Die nicht an den positiven Klemmen der Spannungsquelle anliegenden Anschlüsse der beiden Relaiswicklungen SK sind zu Anzeigelampen L 5 und L 6 geführt, welche mit ihrem anderen Pol über die RelaisarbeitskontakLe sk1 und skln an positiver Spannung liegen. Solange die beiden Sicherungen HSi und KSi intakt sind und der Ruhe-

Claims (1)

  1. kontakt si11 geschlossen ist, kann das Relais SK nicht anziehen, und es sind somit die beiden Anzeigelampen LS und L6 nicht erleuchtet. Fällt dagegen die Sicherung HSi aus oder zieht das Relais SL an, so daß sich dessen Ruhekontakt si11 öffnet, entsteht in der Schal- -5 tung eine Unsymmetrie, durch die die rechte Wicklung des Relais SK allein arregt bleibt, so daß dieses seinen Anker anzieht und die beiden Arbeitskontakte sk1 und skm schließt. Da die Lampe L5 von der negativen Spannungsquelle abgetrennt ist, leuchtet allein die Lampe L 6 auf und zeigt damit an, daß die Hauptsicherung HSi bzw. eine der Rücklötsicherungen NSi (geschlossener Kontakt SiK) durchgebrannt ist. Der Arbeitskontakt sk11 entregt den Sperrmagnet SM, so daß auch der Münzeinwurf schlitz geschlossen wird.
    Fällt dagegen die Sicherung KSi aus, ergibt sich ebenfalls eine Schaltungsunsymmetrie, durch die die linke Relaiswicklung allein erregt bleibt und wiederum über den Arbeitskontakt sk11 den Münzeinwurfschlitz verriegelt. Angezeigt wird dieser Vorgang durch das alleinige Aufleuchten der Signallampe L5.
    Patentansprüche: „
    1. Elektrisdhe Steuerung für Warenautomaten, bei denen der Einwurf von Münzen verschiedener Sorten in beliebiger Reihenfolge, vorzugsweise durch nur . einen Einwurfschlitz, erfolgt, wobei unter Verwendung vQn aus der Fernsprechtechnik bekannten Wählern und Relais der jeweils eingeworfene Betrag ständig summiert wird und die Freigabe der gewünschten Ware und gegebenenfalls eine Rückgabe des überzahlten Betrages erst erfolgt, wenn der eingeworfene Betrag den betreffenden Warenpreis erreicht oder überschritten hat, dadurch gdcennzeidb.net, daß ein einziger Summierungswähler (ZW) für alle Münzsorten vorgesehen ist, dar den eingeworfenen Betrag in einer festgelegten Grund-Münzsorte, die auch höher als die kleinste zur Verwendung zugelassene Münzsorte sein kann, summiert und daß ein Rückgabewähler (RW) vorhanden ist, der nach Einleitung das Warenabgabevorgangs anläuft und zwischen den einerseits durch den eingezahlten Betrag, andererseits durch den Preis der gewählten Ware markierten Schaltstellungen ein die Restgeldausgabevorrichtung steuerndes Differenzzählwerk einschaltet.
    2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derm Summierungswähler (ZW) für alle eingeworfenen. Münzen eine Relaiskette (A bis F) zugeordnet ist, die. beim Einwurf einer Münze von einem fastgelegten Betrag den Summierungswähler einmal und bei Münzen vom vielfachen Betrag der festgelegten Grund-Münzsorte den Summierungswähler um die dem Verhältnis zwischen den eingeworfenen und der festgdegten Grund-Münzsorte entsprechenden Schritte weiterschaltet und die je nach dem vielfachen Betrag der eingeworfenen zur festgelegten Grund-Münzsoirte einmal oder mehrmals abläuft.
    3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gdtennzeichnet, daß bis zu sechs verschiedene 65 Münzsorten. auf einen einzigen Summierungswählar (ZW) wirken und die Steuerung der Schritte des Sumrnierungswälhlers über beispielsweise eine sechsteilige Relaiskette erfolgt, die bei dem Einwurf einer Münzsorte TOm fünffachen Be-.trag der Grund-Münzsorte einmal und bei größeren Münzsorten entsprechend mehrmals abläuft.
    4. Steuerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mitlauf wähler (MW) vorgesehen ist, der bei jedem Einwurf einer Münze, die größer ist als die Grund-Münzsorte, eingeschaltet wird und festlegt, wie viele Male die Relaiskette (A bis F) durchlaufen werden soll, wobei der Mitlauf wähler (M W) bei jedem. Ablauf der Relaisketta (A bis F) einen Schritt weitergeschaltet wird, bis er eine bestimmte Kontaktlamelle, die durch den Einwurf der entsprechenden Münze gekennzeichnet ist, erreicht und in, dieser Stellung den Summiarungswähler (ZW) abschaltet und danach in seine Ausgangsstellung zurückläuft.
    5. Steuerung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Registrierung von Münzen, die kleiner als die Grund-Münzsorta sind und dementsprechend keinem ganzen Schritt des Summierungswählers (ZiF) entsprechen, eine Relaiskette (AW, BW) vorgesehen ist, die erst nach einem mehrmaligen Einwurf der kleineren Münzen bei Erreichen eines Betrages, der dem Einheitsschritt des Summierungswählers (ZW) entspricht, den Summierungswähler (ZW) um einen Schritt weiterschaltet.
    6. Steuerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die eingeworfenen Münzen zu betätigenden Münzkontakte (T bis VI mit Relais H) einen Sperrmagnet (Sp) erregen, der den Münzeinwurfschlitz so lange verriegelt, bis der SummierungsVorgang am Summierungswähler (ZW) beendet ist.
    7. Steuerung nach Anspruch! bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß _. der Summierungswähler (ZW) bei der Registrierung von Münzen, die betragsmäßig die Grund-Münzsorte übersteigen und/ oder der Mitlaufwähler (MW) beim Durchlauf in die Ausgangsstellung mit einem Impulsstrom, insbesondere mit einem 50-Perioden-Halbwellen-.strom, angetrieben wird.
    8. Steuerung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Summierungswähler (ZW) Kontaktebenen (d, e) zugeordnet sind, die auf einer Anzeigetafel den eingeworfenen Betrag in Stufen, die der Grund-Münzsorte entsprechen, optisch zur Anzeige bringen.
    9. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß zur Anzeige der Teilbeträge, die
    . geringer sind als die Grund-Münzsorte, jeder an die Kontaktebene (e) des Summierungswählers (ZW) angeschlossenen Anzeigetafel entsprechend der Unterteilung weitere, den Teilbeträgen entsprechende Anzeigetafeln parallel geschaltet sind, die von der Relaiskette (AW, BW) der Kleinstmünzen entsprechend umgeschaltet werden.
    10. Steuerung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an einer weiteren Kontaktebene (b) des Summierungswählers (ZW) die den Warenpreis festlegenden Freigaberelais (FA, FB) der Warenabgabe angeschlossen werden können, die beim Überlaufen des angeschlossenen Kontaktes durch den zugehörigen Kontaktarm erregt werden und sich danach selbst halten (fa1, fb1).
    ;- , 11.· Steuerung nach Anspruch 10, dadurch ge-" "kennzeichnet, daß im Haltekreis sämtlicher Freigaberelais (FA, FB) ein Kontakt (rr1) angeordnet ist, der bei der einmaligen Warenabgabe aufgetrennt wird und alle Freigaberelais (FA, FB) in ihre Sperrstellung zurückbringt.
    l ~~ 809 790/41
    12. Steuerung nach. Anspruch 1 bis 11, dadurch, gekennzeichnet, daß die Markierung des Preises der gewählten Ware amGeldrückgabewählar (RW) über eine Kontaktebene (RWb) erfolgt, von der ein durch die Einleitung d.er Warenabgabe festgelegter Kontakt (fr^12,fs1 2) bei entsprechender Stellung des Wählerarmes den Stromkreis zu einem Relais (AN) schließt, welches das Diff erenzzählwerk einschaltet.
    13. Steuerung nadh Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung des eingezahlten Betrages über zwei parallel geschaltete Kontaktebenen (ZWc, RWc) des Summierungswählers (ZW) und des Geldrückgabewählers (i?PF) erfolgt, über die bei Übereinstimmung der Lage der Kontaktarme von Summierungs- und Rückgabewähler (ZW, RW) ein Stromkreis zu einem Relais (EN) geschlossen wird, welches das Differenzzählwerk abschaltet.
    14. Steuerung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Freigaberelais (FA, FB, FR, FS) der Anzahl der vorgesehenen verschiedenen Warenpreise entspricht und die Freigaberelais (FA, FB, FR, FS) bzw. deren den Rückgabewähler markierendeKontaktanordnungen (fr112, fs12) mit an sich bekannten auswechselbaren Steckerverbindungen (St) an die entsprechenden Kontaktebenen (b) des Summierungs- bzw. des Rückgabeiwählers (ZW, RW) angeschlossen sind.
    15. Steuerung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Geldrückgabewähler (RW) mit Impulsstrom,, insbesondere mit 50u Perioden-Halbwellenstrom betrieben wird.
    16. Steuerung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Differenzzählwerk aus einer Relaiskette (R bis V) besteht, von der für jeden überlaufenen Schritt des Rückgabewählers (RW) im Differenzbereich ein weiteres Relais betätigt wird.
    17. Steuerung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Relais der Relaiskette (R bis V) dem Kehrwert des Verhältnisses zwischen der Grund-Münzsorte und der nächstgrößeren als Restgeld zu verwendenden Münzsorte entspricht.
    18. Steuerung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einleitung des Auswurfs des Restgeldes ein Hilfswähler (AW) vorgesehen ist, der nach Ende des Durchlaufs des Rückgabewählers (RW) zum Durchlaufen gebracht wird und die Kontakte einer Kontaktebene (α) der Reihe nach an Spannung legt, wobei an die Wählerkontakte über von der Relaiskette (R bis V) des Differenzzählwerkes gesteuerte Vorbereitungskontakte (Vni2, .^2, fIir2, um2, vm2) die Münzrückgabetrelais (RA1 RB3 RC) in Mehrfachschaltung entsprechend der maximal zurückgebbaren Anzahl einer jeden Münzsorte angeschlossen sind.
    19. Steuerung nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem vollen Durchlauf der Relaiskette (R bis V) des Differenzzählwerkes der Vorbereitungskantakt (arm) zwischen dem
    Münzrückgaberelais (RC) der nächstgrößeren Münzsorte und dem Hilfswähler (AW) geschlossen wird und die Reladskette (R bis V) wieder abfällt.
    20. Steuerung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß dar Durchlauf des Rückgabewählers (RJV) bed jedem vollen Durchlauf der Relaiskette (R bis V) des Differenzzählwerkes unterbrochen und erst nach erfolgtem Abfall sämtlicher Relais (R bis V) der Relaiskette wieder erneut angelassen wird.
    21.· Steuerung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß nach mehrfachem Diirchlauf der Relaiskette (R bis V) bei Erreichen eines Betrages, -der einer nächstgrößeren Münzsorte entspricht, die bisher geschlossenen \rorbereitungskontakte (arm) der Münzrückgaberelais für die nächstkleinere Münzsorte wieder geöffnet und ein ebenfalls an den Hilfswähler (AW) angeschlossener Vo'rbereitungskontakt (brn2) für das der größeren Münzsorte zugeordnete Münzrückgaberelais (RD) geschlossen wird.
    22. Steuerung nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Münzrückgaberelais (RA) für Münzsorten die kleiner als die Grund-Münzsorte sind, an den Hilfswähler (AW) über eine Weichenkontaktanordnung (bwml, ffm) angeschlossen ist, die entsprechend der eingeworfenen Anzahl der Kleinstmünzen und entsprechend der für die gewünschte Ware erforderlichen Anzahl von Kleinstmünzen gesteuert wird.
    23. Steuerung nadh Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfswähler (AW) schrittweise mit Gleichstrom durch zwei in Impulsschal tung verbundene Relais (IR, TR) betätigt wird.
    24. Steuerung nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeworfenen Münzen nach Passieren ihres entsprechenden Münzkontaktes nach Sorten geordnet in Münzspeicherröhren gesammelt werden, von denen sie bei der Warenabgabe in die Kasse und bei Betätigung des Geldrückgabeknopfes in den Geldauswurf geleitet werden.
    25. Steuerung nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Gleitbahn zwischen den Münzspeicherröhren und der Kasse Zuführungen zu Restgeldspeichern angeordnet sind, an deren unterem Ende die von den Münzrückgaberelais (RA bis RD) gesteuerten Rückzahlungsmagnete angeordnet sind.
    26. Steuerung nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß in den Restgeldspeichern Kontakte (raa, rba,, rca, rda) angeordnet sind, die bei einer bevorstehenden Erschöpfung des Restgeldes dar jeweiligen Sorte diesen Zustand dem Käufer sichtbar zur Anzeige bringen.
    In Betracht gezogener Druckschriften,:
    Deutsche Patentschriften Nr. 362 167, 574 490,
    911341;
    österreichische Patentschrift Nr. 125 856;
    britische Patentschriften Nr. 353 890, 503 257,
    285, "518 679, 695 867.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©80? 790/41 4.59 ,.
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