DE10017357A1 - Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokussierten Bildes - Google Patents
Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokussierten BildesInfo
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Abstract
Eine Bewegung einer optischen Achse eines fotografischen Optiksystems aufgrund des Zitterns eines fokussierten Bildes wird als Verschiebung auf einer Brennebene detektiert. Durch das fotografische Optiksystem wird ein Objektbild auf der Brennebene erzeugt, wobei die Achse des fotografischen Optiksystems durch das Zentrum der Brennebene stößt, wenn eine optische Achse einer Korrektionslinse koaxial mit einer optischen Achse anderer im fotografischen Optiksystem enthaltener optischer Systeme ist. Auf der Brennebene ist auf der Basis des Aufbaus einer Korrektionseinrichtung ein korrigierbarer Bereich der Korrektionslinse definiert. Ein ursprünglicher Punkt des korrigierbaren Bereiches ist das Zentrum der Brennebene. Tritt das Zittern des fokussierten Bildes außerhalb des korrigierbaren Bereiches auf, so wird ein Schnittpunkt einer Grenze des korrigierbaren Bereiches und einer eine Stellung der optischen Achse des fotografischen Optiksystems und den ursprünglichen Punkt verbindenden Geraden berechnet. Die optische Achse des fotografischen Optiksystems soll in den Schnittpunkt bewegt werden, wodurch die Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes durchgeführt wird.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines
fokussierten Bildes eines Objektes aufgrund einer beispielsweise durch ein Hand
zittern bedingten Schwingung einer optischen Einrichtung.
Es sind optische Einrichtungen, beispielsweise Kameras oder Doppelfernrohre, be
kannt, welche mit einer Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokussierten
Bildes aufgrund beispielsweise eines Handzitterns versehen sind. Die Stärke des
Zitterns der optischen Einrichtung wird durch die Korrektionseinrichtung detektiert.
Die Korrektionseinrichtung treibt ein optisches Korrektionssystem so an, daß die
Stärke des Zitterns rückgängig gemacht wird. Die optische Korrektionseinrichtung
wird nämlich dem Zittern des fokussierten Bildes folgend angetrieben.
Das optische Korrektionssystem besitzt einen korrigierbaren Bereich, welcher durch
die Struktur einer für sie vorgesehenen Antriebseinrichtung definiert ist. Tritt das
Zittern des fokussierten Bildes außerhalb des korrigierbaren Bereiches auf, so ist es
unmöglich, das optische Korrektionssystem so anzutreiben, daß es dem Zittern des
fokussierten Bildes folgt. Eine Korrektionslinse wird daher gestoppt, wenn das Zit
tern des fokussierten Bildes außerhalb des korrigierbaren Bereiches auftritt und das
optische Korrektionssystem bleibt gestoppt, solange die Situation, in der das Zittern
des fokussierten Bildes außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt, andauert.
Kehrt das Zittern des fokussierten Bildes in den korrigierbaren Bereich zurück, so
wird der Antrieb des optischen Korrektionssystems neu gestartet. Bevor das opti
sche Korrektionssystem jedoch dem Zittern des fokussierten Bildes folgend ange
trieben werden kann, muß es aus der Stellung bewegt werden, in der es gestoppt
wurde, wenn das Zittern des korrigierten Bildes außerhalb des korrigierbaren Berei
ches liegt. Zwischen dem Zeitpunkt, in dem das Zittern des fokussierten Bildes in
den korrigierbaren Bereich zurückkehrt und dem Zeitpunkt, in dem das optische
Korrektionssystem dem Zittern des fokussierten Bildes folgend neu gestartet wird,
ist daher eine zu erwartende Zeitverzögerung vorhanden. Die Effektivität der Kor
rektion des Zitterns des fokussierten Bildes wird daher extrem reduziert.
Weiterhin existieren bestimmte Kameras, in denen die Korrektion des Zitterns des
fokussierten Bildes vor einer Belichtungsperiode durchgeführt wird. Die Korrektion
des Zitterns des fokussierten Bildes wird jedoch am effektivsten während der Be
lichtungszeit durchgeführt. Tritt ein relativ starkes Zittern vor der Belichtungsperiode
auf und wird das optische Korrektionssystem bis nahe an eine Grenze des korri
gierbaren Bereichs angetrieben, wird ein Bereich, in dem das optische Korrektions
system während der Belichtungsperiode angetrieben werden kann, extrem be
grenzt. Die Effektivität der Korrektion des fokussierten Bildes ist während der Be
lichtungsperiode daher nicht groß genug, so daß die Qualität einer Fotografie ver
ringert wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Korrektion des
Zitterns eines fokussierten Bildes anzugeben, in der die Korrektion in einem Zeit
punkt neu gestartet wird, indem das Zittern des fokussierten Bildes in den korrigier
baren Bereich zurückkehrt. Die Effektivität der Korrektion soll bei dieser Einrichtung
während der Periode einer Aufzeichnung eines Objektbildes selbst dann erhalten
bleiben, wenn ein starkes Zittern des fokussierten Bildes auftritt, während das Ob
jektbild nicht aufgezeichnet wird.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist eine Einrichtung zur Korrektion des Zitterns
eines fokussierten Bildes mit folgenden Merkmalen vorgesehen: einem die Richtung
und den Betrag des Zitterns einer optischen Einrichtung detektierenden Zitterde
tektor; einem optischen Korrektionssystem, das in einem optischen Abbildungssy
stem enthalten ist und das Zittern eines durch das optische Abbildungssystem ab
gebildeten optischen Bildes korrigiert; einer das optische Korrektionssystem antrei
benden Antriebseinrichtung; einem Zitterstellungsdetektor, der eine aktuelle Stel
lung auf einer Brennebene detektiert, welche von einer optischen Achse anderer im
optischen Abbildungssystem enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird und auf
der das optische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird, wobei
die aktuelle Zitterstelle in Abhängigkeit vom Zittern der optischen Einrichtung be
wegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das Zentrum der
Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Korrektionssystem in
einem ursprünglichen Punkt steht, indem sie koaxial mit der optischen Achse der
anderen Optiksysteme ist; einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung des
Zitterns auf der Basis der aktuellen Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Kor
rektionssystems berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebs
daten antreibt; und einem Bewertungssystem, das bewertet, ob die aktuelle Zitter
stellung in einem durch das Steuersystem definierten korrigierbaren Bereich auf der
Brennebene liegt.
Bewertet das Bewertungssystem, daß die aktuelle Zitterstellung außerhalb des kor
rigierbaren Bereiches liegt, so wird angenommen, daß ein Schnittpunkt einer Gren
ze des korrigierbaren Bereiches und einer das Zentrum der Brennebene und die
aktuelle Zitterstellung verbindenden Geraden eine durch das Steuersystem hervor
gerufene Zitterstellung ist, wobei das Steuersystem Antriebsdaten auf der Basis der
angenommenen Zitterstellung des optischen Korrektionssystems berechnet.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Einrichtung zur Korrektion des
Zitterns eines fokussierten Bildes mit folgenden Merkmalen vorgesehen: einem die
Richtung und den Betrag des Zitterns einer optischen Einrichtung detektierenden
Zitterdetektor; einem optischen Korrektionssystem, das in einem optischen Abbil
dungssystem enthalten ist und das Zittern eines durch das optische Abbildungssy
stem abgebildeten optischen Bildes korrigiert; einer das optische Korrektionssystem
antreibenden Antriebseinrichtung; einem Zitterstellungsdetektor, der eine aktuelle
Zitterstellung auf einer Brennebene detektiert, welche von einer optischen Achse
anderer im optischen Abbildungssystem enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird
und auf der das optische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird,
wobei die aktuelle Zitterstellung in Abhängigkeit vom Zittern der optischen Einrich
tung bewegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das
Zentrum der Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Korrekti
onssystems in einem ursprünglichen Punkt steht, in dem sie koaxial mit der opti
schen Achse der Optiksysteme ist; einem Steuersystem, das auf der Basis der ak
tuellen Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrektionssystems berechnet,
um das Zittern rückgängig zu machen, und die Antriebseinrichtung auf der Basis der
Antriebsdaten antreibt; und einem Bewertungssystem, das bewertet, ob die aktuelle
Zitterstellung in einem durch das Steuersystem definierten korrigierbaren Bereich
auf der Brennebene liegt.
Bewertet das Bewertungssystem, daß die aktuelle Zitterstellung außerhalb des kor
rigierbaren Bereiches liegt, so wird angenommen, daß ein Punkt auf der Grenze des
korrigierbaren Bereiches, welcher der aktuellen Zitterstellung am nächsten liegt,
eine durch das Steuersystem hervorgerufene Zitterstellung ist, wobei das Steuersy
stem das Antriebssystem so steuert, daß eine Verschiebung der optischen Achse
der anderen optischen Systeme als rückgängig zu machende Zitterstellung ange
nommen wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Einrichtung zur Korrektion des
Zitterns eines fokussierten Bildes für eine Kamera, die ein fotografisches Optiksy
stem und ein fotografisches Steuersystem enthält, das durch Steuerung eines Bild
vorgangs ein auf ein fotografisches Medium abgebildetes optisches Bild auf dem
fotografischen Medium aufzeichnet, mit folgenden Merkmalen vorgesehen: einem
die Richtung und den Betrag eines Zitterns der Kamera detektierenden Zitterdetek
tor; einem optischen Korrektionssystem, das im fotografischen Optiksystem enthal
ten ist und das Zittern des optischen Bildes korrigiert; einer das optische Korrek
tionssystem antreibenden Antriebseinrichtung; einem Zitterstellungsdetektor, der
eine aktuelle Zitterstellung auf einer Brennebene detektiert, welche von einer opti
schen Achse anderer im fotografischen Optiksystem enthaltener Optiksysteme
durchstoßen wird und auf der das optische Bild durch das optische Abbildungssy
stem abgebildet wird, wenn die optische Achse des optischen Korrektionssystems in
einem ursprünglichen Punkt steht, indem sie koaxial mit der optischen Achse der
anderen Optiksysteme ist; und einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung
des Zitterns auf der Basis der Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrek
tionssystem berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebsdaten
steuert.
Das Steuersystem steuert die Antriebseinrichtung so, daß ein erster korrigierbarer
Bereich des optischen Korrektionssystems in einem ersten Zustand, indem die Ka
mera sich im Standby-Zustand befindet, kleiner als ein zweiter korrigierbarer Be
reich auf der Brennebene in einem zweiten Zustand ist, indem die Kamera sich im
Bildfangzustand befindet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Richtung einer Ver
schiebung der optischen Achse aus dem ursprünglichen Punkt repräsentierenden
Daten abgetrennt. Weiterhin erfolgt eine Berechnung auf der Basis des Betrages
der Verschiebung des Schnittpunktes aus dem ursprünglichen Punkt. Der Verschie
bungsbetrag wird nämlich auf der Basis des Verschiebungsbetrages der optischen
Achse des fotografischen Objektsystems aus dem ursprünglichen Punkt berechnet.
Weiterhin werden die Richtung vom ursprünglichen Punkt zur Stellung der optischen
Achse des fotografischen Optiksystems repräsentierende Daten dem Verschie
bungsbetrag des Schnittpunktes hinzuaddiert. Die beiden Koordinaten des Schnitt
punktes werden daher durch die gemeinsamen Abläufe berechnet, wann immer die
optische Achse OP auf der Brennebene vorhanden ist, so daß eine Möglichkeit der
Steuerung einer diese Abläufe enthaltenen Subroutine ermöglicht wird.
Gemäß einem weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird das optische Korrektions
system im Sinne der Bewegung auf der Grenze des korrigierbaren Bereiches ange
trieben, wenn die optische Achse des fotografischen Optiksystems aus dem korri
gierbaren Bereich bewegt wird. Das optische Korrektionssystem wird daher auf den
einer Stellung der optischen Achse des fotografischen Optiksystems in diesem Zeit
punkt am nächsten liegenden Teil der Grenze eingestellt, wenn die optische Achse
des fotografischen Optiksystems in den korrigierbaren Bereich zurückgelangt. Das
optische Korrektionssystem startet daher der Stellungsänderung seiner optischen
Achse folgend in einem Augenblick, wenn die wahre Korrektion des Zitterns des
fokussierten Bildes neu gestartet wird, wodurch eine Zeitverzögerung vermieden
wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird eine Stellung auf dem Bogen
des Kreises, welcher der optischen Achse des fotografischen Optiksystems am
nächsten liegt, als eine Stellung der optischen Achse des fotografischen Optiksy
stems auf der Brennebene angenommen, wenn diese aus dem korrigierbaren Be
reich bewegt wird. Sodann bewegt sich das optische Korrektionssystem weiterhin
auf dem Bogen des Kreises, so daß die Verschiebung der angenommenen Stellung
rückgängig gemacht wird. Im Vergleich zu einer Steuerung, bei der das optische
Korrektionssystem gestoppt wird, wenn seine optische Achse außerhalb des korri
gierbaren Bereiches verbleibt, wird daher eine Störung einer Fotografie aufgrund
des Zitterns des fokussierten Bildes auf ein Minimum reduziert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der korrigierter Bereich des optischen
Korrektionssystems kleiner als der Antriebsgrenzbereich, welcher mechanisch
durch den Stellungszusammenhang zwischen einem Lagerelement des optischen
Korrektionssystems und anderer Elemente der optischen Einrichtung definiert ist. Es
wird damit verhindert, daß das Lagerelement mit den anderen Elementen kollidiert
und diese anderen Elemente zusätzlich belastet werden. Das optische Korrektions
systems wird daher weich bewegt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein erster korrigierbarer Bereich
kleiner als ein zweiter korrigierbarer Bereich. Weiterhin wird die Korrektion des Zit
terns des fokussierten Bildes in einem Zeitpunkt gestoppt, in dem es in einem er
sten Zustand aus dem ersten korrigierbaren Bereich hinaus gelangt, wobei die Kor
rektion des Zitterns des fokussierten Bildes von der Stellung aus, in der das opti
sche Korrektionssystem gestoppt wird, wenn ein zweiter Zustand beginnt.
Es wird daher ein Bereich, in dem das optische Korrektionssystem angetrieben
werden kann, aufrechterhalten, wenn es im Sinne des Antriebs aus einer Stellung
nahe an der Grenze des ersten korrigierbaren Bereiches angetrieben wird, selbst
wenn der zweite Zustand in einer Situation beginnt, in der ein praktisches Zittern
des fokussierten Bildes nahe an der Grenze des zweiten korrigierbaren Bereiches
auftritt. Es sind daher qualitativ hochwertige Fotografien möglich, weil die Korrektion
des Zitterns des fokussierten Bildes im zweiten Zustand effektiver durchgeführt wird,
als dies der Fall wäre, wenn das optische Korrektionssystem im ersten Zustand im
zweiten korregierbaren Bereich angetrieben wird.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbei
spiele der Erfindung gemäß den Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Kamera, bei der eine Einrichtung gemäß einem
ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel vorgesehen ist;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines auf der Kamera mon
tierten Korrektionssystems;
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines beweglichen Elementes
des Korrektionssystems;
Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Führungselementes
des Korrektionssystems;
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines zweiten Fixierungsele
mentes des Korrektionssystems;
Fig. 6 eine perspektivische Teilexplosionsdarstellung des Korrektionssystems,
gesehen von der Seite des zweiten Fixierungselementes;
Fig. 7 eine perspektivische Teilexplosionsdarstellung des Korrektionssystems
von der Seite eines ersten Fixierungselementes gesehen;
Fig. 8 eine Schnittdarstellung des Korrektionssystems;
Fig. 9 ein Blockschaltbild der Kamera;
Fig. 10 einen korrigierbaren Bereich einer Korrektionslinse und einer Verschie
bung einer optischen Achse eines fotografischen Optiksystems in zwei
Koordinaten;
Fig. 11 eine erste Hälfte eines Flußdiagramms, aus dem Abläufe eines Hauptfo
tografievorgangs in der Kamera ersichtlich sind;
Fig. 12 eine zweite Hälfte des Flußdiagramms, das Abläufe eines Hauptfotogra
fievorgangs in der Kamera zeigt;
Fig. 13 ein Flußdiagramm von Abläufen einer Bogenantriebs-Berechnungs
routine;
Fig. 14 eine Darstellung der Bewegung der Korrektionslinse gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel in zwei Koordinatenrichtungen;
Fig. 15 eine Bewegung der Korrektionslinse gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel in zwei Koordinatenrichtungen;
Fig. 16 eine erste Hälfte eines Flußdiagramms, aus der Abläufe während einer
Fotometrieperiode beim Fotografieren ersichtlich sind;
Fig. 17 eine zweite Hälfte des Flußdiagramms, aus der Abläufe während der
Fotometrieperiode beim Fotografieren ersichtlich sind;
Fig. 18 ein Flußdiagramm, aus dem Abläufe während einer Belichtungsperiode
beim Fotografieren ersichtlich sind;
Fig. 19 ein Flußdiagramm, aus der die Beendigung des Fotografierens ersichtlich
ist;
Fig. 20 eine zweite Hälfte des Flußdiagramms, aus dem Abläufe während der
Fotometrieperiode beim Fotografieren gemäß einer Abwandlung des
zweiten Ausführungsbeispiels ersichtlich sind;
Fig. 21 ein Flußdiagramm, aus dem Abläufe während der Belichtungszeit beim
Fotografieren in einer Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels er
sichtlich sind; und
Fig. 22 ein Flußdiagramm von Abläufen einer Bogenantriebs-Berechnungs
subroutine 2.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der Ausführungsbeispiele gemäß den Figu
ren der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer Kamera 1, bei der ein erstes Ausführungsbei
spiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung vorgesehen ist. In Fig. 1 sind bestimmte
Elemente abstrakt dargestellt.
Auf einer Oberseite der Kamera 1 ist eine Auslösetaste 10 vorgesehen. Diese Aus
lösetaste 10 kann zur Auslösung eines Fotometrievorgangs um einen Schritt und
zur Auslösung einer Freigabesequenz um zwei Schritte gedrückt werden. Im Körper
der Kamera 1 sind Winkelgeschwindigkeitssensoren 11 und 12 auf einer Seite an
geordnet, auf welcher die Auslösetaste 10 angeordnet ist. Bei diesen Winkelge
schwindigkeitssensoren 11 und 12 handelt es sich um Gyrosensoren, welche die
Winkelgeschwindigkeit in Rotationsrichtung um ihre Längsachse detektieren. Die
Winkelgeschwindigkeitssensoren 11 und 12 sind so angeordnet, daß eine Rotati
onsachse RA des Winkelgeschwindigkeitssensors 11 und eine Rotationsachse RB
des Winkelgeschwindigkeitssensors 12 senkrecht aufeinander stehen. Wird die
Kamera 1 in der gewöhnlichen Stellung, nämlich horizontal gehalten, so verläuft die
Rotatationsachse RA in einer zur Vertikalrichtung parallelen Längsachse Y, wäh
rend die Rotationsachse RB längs einer Querachse X parallel zur Horizontalrichtung
verläuft.
Durch die Winkelgeschwindigkeitssensoren 11 und 12 wird die Winkelgeschwindig
keit einer optischen Achse OP eines in einem Linsengehäuse 20 montierten foto
grafischen Optiksystems 21 detektiert. Die Winkelgeschwindigkeit der optischen
Achse OP in einer Rotationsrichtung α um die Rotationsachse RA wird durch den
Winkelgeschwindigkeitssensor 11 detektiert. Die Winkelgeschwindigkeit der opti
schen Achse OP in einer Rotationsrichtung β um die Rotationsachse RB wird durch
den Winkelgeschwindigkeitssensor 12 detektiert.
Es ist darauf hinzuweisen, daß im fotografischen Optiksystem 21 eine Vielzahl von
optischen Systemen enthalten ist; in Fig. 1 ist dieses fotografisches Optiksystem 21
jedoch als Einzellinse dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung, aus der insgesamt ein Kor
rektionssystem ersichtlich ist, bei dem das erste Ausführungsbeispiel Anwendung
findet.
Eine Korrektionslinse 101 wird durch einen Linsenhalterungsrahmen 102 eines Kor
rektionslinsen-Halterungselementes 100 gehaltert. Wie oben beschrieben, besteht
das fotografische Optiksystem 21 aus der Korrektionslinse 101 und anderen opti
schen Systemen. Eine Korrektionslinsenfassung 103 enthält einen Teil 103a kleinen
Durchmessers und einen Teil 103b großen Durchmessers. Der Linsenhalterungs
rahmen 102 wird durch den Teil 103a kleinen Durchmessers gehalten. Auf der
Außenfläche des Teils 103b großen Durchmessers sind Außengewinde vorgese
hen. In einem ersten Fixierungselement 120 ist eine Öffnung 120a vorgesehen,
während in einem Linsengehäuse-Halterungsrahmen 141 eines beweglichen Ele
mentes 140 eine Öffnung 141a vorgesehen ist. Der Teil 103b großen Durchmessers
ist durch die Öffnung 120a des ersten Fixierungselementes 120 in die Öffnung 141a
des beweglichen Elementes 140 eingesetzt. Das erste Fixierungselement 120 ist
mittels Schrauben 121 und 122 an einem zweiten Fixierungselement 180 befestigt.
Das bewegliche Element 140 und ein Führungselement 160 werden zwischen dem
ersten und zweiten Fixierungselement 120, 180 von diesen gehalten.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische vergrößerte Explosionsdarstellung des bewegli
chen Elementes 140. In generell rechteckförmig ausgebildeten Linsengehäuse-
Halterungsrahmen 141 ist eine Öffnung 141a vorgesehen. Auf der Innenfläche die
ser Öffnung 141a sind Innengewinde ausgebildet. Die Außengewinde des Teils
103b größeren Durchmessers (siehe Fig. 2) sind mit den Innengewinden des Lin
sengehäuses-Halterungsrahmens 141 verschraubt. Der Teil 103b großen Durch
messers ist nämlich an der Öffnung 104a befestigt. An den Ecken des Linsenge
häuse-Halterungsrahmens 141 sind Wicklungsfixierungsrahmen 142, 143 und 144
vorgesehen.
Durch die Fixierungsrahmen 142 und 143 wird eine Querachsen-Antriebswicklung
151 in ihrer Stellung gehalten. Ein Ende der Wicklung 151 wird zwischen dem
Wicklungsfixierungsrahmen 142 und einem Wicklungsandruckelement 142a gehal
ten, während das andere Ende der Wicklung 151 zwischen dem Wicklungsfixie
rungsrahmen 143 und einem Wicklungsandruckelement 143a gehalten wird. Das
Wicklungsandruckelement 142a ist mittels einer Schraube 142b am Wicklungsfixie
rungselement 142 und das Wicklungsandruckelement 143a mittels einer Schraube
143b am Wicklungsfixierungselement 143 befestigt, so daß die Antriebswicklung
151 fixiert ist.
Durch die Wicklungsfixierungsrahmen 143 und 144 wird eine Längsachsen-
Antriebswicklung 152 in ihrer Stellung gehalten. Ein Ende der Wicklung 152 wird
zwischen dem Wicklungsfixierungsrahmen 143 und dem Wicklungsandruckelement
143a gehalten, während das andere Ende der Wicklung 152 zwischen dem Wick
lungsfixierungsrahmen 144 und einem Wicklungsandruckelement 144a gehalten
wird. Das Wicklungsandruckelement 143a ist durch die Schraube 143b am Wick
lungsfixierungselement 143 und das Wicklungsandruckelement 144a mittels einer
Schraube 144b am Wicklungsfixierungselement 144 fixiert, so daß die Antriebs
wicklung 152 fixiert ist.
Am unteren Rand des Linsengehäuse-Halterungsrahmens 141 sind Querachsen-
Führungslöcher 141b und 141c ausgebildet. Längsachsen dieser Querachsen-
Führungslöcher 141b, 141c verlaufen parallel zur Horizontalachse. Die Querachsen-
Führungslöcher 141b, 141c sind so ausgebildet, daß Basisteile der Innenwandflä
chen dieser Führungslöcher in der gleichen Ebene liegen.
Eine LED (Licht Emittierende Diode) 153, welche ein Licht emittierendes Element
bildet, ist auf einem konkaven Teil 141d angeordnet, welcher an einem Seitenrand
des Linsengehäuse-Halterungsrahmens 141 gegenüber einem Seitenrand ange
ordnet ist, an dem die Wicklungsfixierungsrahmen 142 und 143 angeordnet sind. In
einem konkaven Teil 141e, welcher am unteren Rand des Linsengehäuse-
Halterungsrahmen 141 ausgebildet ist, ist eine LED 154 angeordnet.
Fig. 4 zeigt eine vergrößerte perspektivische Explosionsdarstellung eines Füh
rungselementes 160. Ein Führungsglied 161 besitzt Arme 162 und 163, deren
Längsachsen sich unter einem rechten Winkel schneiden. Das Führungsglied 161
ist nämlich generell L-förmig ausgebildet. Zylindrische Rollen 171 und 172 sind auf
einer Seitenfläche des Arms 162 montiert, der sich auf der Seite des beweglichen
Elementes 140 befindet. Eine Schraube 171a ist durch die Rolle 171 geführt und
greift in ein Loch in einem Endteil ein, der dem Arm 163 auf der Seitenfläche des
Arms 162 benachbart ist, so daß die Rolle 171 auf dem Arm 162 fixiert ist. Eine
Schraube 172a ist durch die Rolle 172 geführt und greift in ein Loch ein, das am
anderen Endteil der Seitenfläche des Arms 142 ausgebildet ist, so daß die Rolle
172 auf dem Arm 162 fixiert ist.
Zylindrische Rollen 173 und 174 sind auf einer Seitenfläche des Arms 163 montiert,
welcher sich auf der Seite des zweiten Fixierungselementes 180 befindet. Eine
Schraube 173a ist durch die Rolle 173 geführt und greift in ein Loch ein, das in ei
nem Endteil nahe dem Arm 172 auf der Seitenfläche des Arms 143 ausgebildet ist,
so daß die Rolle 173 auf dem Arm 163 fixiert ist. Eine Schraube 174a ist durch die
Rolle 174 geführt und greift in ein Loch ein, das am anderen Endteil der Seitenflä
che des Arms 163 ausgebildet ist, so daß die Rolle 174 auf dem Arm 173 befestigt
ist.
Fig. 5 zeigt eine vergrößerte perspektivische Explosionsdarstellung des zweiten Fi
xierungselementes 180. Ein Basiskörper 181 stellt eine generell kreisförmige Platte
dar. Näherungsweise in der Mitte dieses Basiskörpers 181 ist eine Öffnung 181a
vorgesehen. Das Korrektionslinsengehäuse 103 (siehe Fig. 29) ist in die Öffnung
181a eingesetzt. Der Durchmesser der Öffnung 181a ist größer als der Durchmes
ser des Korrektionslinsenrahmens 103. Daher ist der Korrektionslinsenrahmen 103
in Abhängigkeit von einer nachfolgend beschriebenen Korrektionssteuerung des
Zitterns eines fokussierten Bildes in der Öffnung 181a bewegbar. Mit anderen Wor
ten wird durch die Öffnung 181a ein Antriebsbereich des Korrektionslinsenrahmens
103 definiert.
Nahe der Öffnung 181a sind in der Längsachse Längsachsen-Führungslöcher 181b
und 181c vorgesehen. Die Längsachsen dieser Längsachsen-Führungslöcher 181b,
181c verlaufen parallel zur Vertikalrichtung. Die Längsachsen-Führungslöcher 181b,
181c sind so ausgebildet, daß ein Basisteil von deren Innenwandflächen in der glei
chen Ebene liegt.
Am Rand des Basiskörpers 181 ist eine dem konkaven Teil 141d des Linsengehäu
se-Halterungsrahmens 141 entsprechende Öffnung 181d ausgebildet. Von dieser
Öffnung 181d wird eine PSE (Stellungssensoreinrichtung) 183 aufgenommen. Am
Rand des Basiskörpers 181 ist weiterhin eine dem konkaven Teil 141e des Linsen
gehäuse-Halterungsrahmens 141 entsprechende Öffnung 181e ausgebildet. Von
dieser Öffnung 181e wird eine PSD 184 aufgenommen. Die PSD 183 ist nämlich
entsprechend der LED 153 angeordnet, während die PSD 184 entsprechend der
LED 154 angeordnet ist.
Ein Joch 190 ist mit Armen 190a und 190b versehen. Die Längsachse des Arms
190a verläuft parallel zur Längsachse, während die Längsachse des Arms 190b
parallel zur Querachse verläuft. Das Joch 190 ist generell L-förmig ausgebildet. Es
ist durch Schrauben 191, 192 und 193 so am Basiskörper 181 befestigt, daß die
Schraube 191 durch ein Schraubenloch 190f im Joch 190 geführt ist und in ein Loch
181f des Basiskörpers 181 eingreift; die Schraube 192 durch ein Schraubenloch
190g im Joch 190 geführt ist und in ein Loch 181g des Basiskörpers 181 eingreift;
und die Schraube 193 durch ein Schraubenloch 190h im Joch 190 geführt ist und in
ein Loch 181h des Basiskörpers 181 eingreift.
Im Joch 190 sind weiterhin Löcher 195, 196, 197 und 198 vorgesehen. Wenn das
Joch 190 am Basiskörper 181 befestigt ist, greifen auf einer ebenen Fläche des Ba
siskörpers 181 vorgesehene konvexe Teile 185, 186, 187 und 188 durch die Löcher
195, 196, 197 und 198. Die Höhe der konvexen Teile 185, 186, 187 und 188 ist
größer als die Dicke des Jochs 190, so daß die Spitzen der konvexen Teile 185,
186, 187 und 188 aus den Löchern 195, 196, 197 und 198 zur Seite des Führungs
gliedes 161 hin herausragen.
Parallel zur Längsachse ist auf einer ebenen Fläche des Arms 190a auf der Seite
des Führungsgliedes 161 ein Paar von quaderförmigen Magneten 201 und 202 an
geordnet. Die Magnete 201 und 202 halten die aus dem Loch 197 herausragende
Spitze des konvexen Teils 187 und die aus dem Loch 198 herausragende Spitze
des konvexen Teils 188 zwischen sich, damit sie nicht zueinander angezogen wer
den. Ein Paar von quaderförmigen Magneten 203 und 204 ist parallel zur Querach
se auf einer ebenen Fläche des Arms 190b auf der Seite des Führungsgliedes 161
angeordnet. Die Magnete 203 und 204 halten die aus dem Loch 195 herausragende
Spitze des konvexen Teils 185 und die aus dem Loch 196 herausragende Spitze
des konvexen Teils 186 zwischen sich, damit sie nicht zueinander angezogen wer
den.
Die Fig. 6 und 7 zeigen perspektivische Explosionsansichten der Korrektionsein
richtung, in welcher der Korrektionslinsenrahmen 103 auf dem Linsengehäuse-
Halterungsrahmen 141 befestigt ist und die Elemente des beweglichen Elementes
140 und des zweiten Fixierungselementes 180 angeordnet sind. Fig. 6 zeigt die Kor
rektionseinrichtung von der Seite des zweiten Fixierungselementes 180 und Fig. 7
die Korrektionseinrichtung von der Seite des ersten Fixierungselementes 120. Das
Führungsglied 161 wird zwischen dem beweglichen Element 140 und dem zweiten
Fixierungselement 180 so gehalten, daß die Rollen 171, 172 in den Querachsen-
Führungslöchern 141b, 141c und die Rollen 173, 174 in den Längsachsen-
Führungslöchern 181b, 181c angeordnet sind.
In einer ebenen Fläche des Linsengehäuse-Halterungsrahmens 141 ist parallel zur
Längsachse auf der Seite des zweiten Fixierungselementes 180 und an einem dem
konkaven Teil 141d entsprechenden Teil angeordneter Schlitz 145 vorgesehen. Wie
oben beschrieben, ist die LED 153 im konkaven Teil 141d und die PSD 183 ent
sprechend zur LED 153 im zweiten Fixierungselement 180 angeordnet. Von der
LED 153 emittiertes Licht erreicht daher nach dem Durchtritt durch den Schlitz 145
die PSE 183.
Ebenso ist parallel zur Querachse in einer ebenen Fläche des Linsengehäuse-
Halterungsrahmens 141 ein auf der Seite des zweiten Fixierungselementes 180 an
einem dem konkaven Teil 141e entsprechenden Teil angeordneter Schlitz 146 vor
gesehen. Wie oben beschrieben, ist die LED 154 im konkaven Teil 141e und die
PSD 184 der LED 154 entsprechend im zweiten Fixierungselement 180 angeordnet.
Von der LED 154 emittiertes Licht erreicht daher nach dem Durchtreten durch den
Schlitz 146 die PSD 184.
In der ebenen Fläche auf der Seite des zweiten Fixierungselementes 180 sind zy
linderförmige Aufnahmelöcher 147, 148, 149 ausgebildet. Das Aufnahmeloch 147
ist nahe dem Wicklungsfixierungsrahmen 142, das Aufnahmeloch 148 nahe dem
Wicklungsfixierungsrahmen 143 und das Aufnahmeloch 149 nahe dem Wicklungsfi
xierungsrahmen 144 angeordnet. In den Aufnahmelöchern 147, 148 und 149 sind
Spiralfedern 147b, 148b und 149b montiert. In das Aufnahmeloch 147 ist ein Druck
stift 147a so eingesetzt, daß die Spiralfeder 147a um dessen Achse gewunden ist.
In das Aufnahmeloch 148 ist ein Druckstift 148a so eingesetzt, daß die Spiralfeder
148b um dessen Achse gewunden ist. In das Aufnahmeloch 149 ist ein Druckstift
149a so eingesetzt, daß die Spiralfeder 159b um dessen Achse gewunden ist.
Ist das erste Fixierungselement 120 durch die Schrauben 121 und 122 am zweiten
Fixierungselement 180 befestigt, so stoßen Köpfe der Druckstifte 147a, 148a und
149a am Basiskörper 181 des zweiten Fixierungselementes 180 an, wobei der Lin
sengehäuse-Halterungsrahmen 141 durch die Federkraft der Spiralfedern 147b,
148b und 149b vom zweiten Fixierungselement 180 immer in Richtung auf das erste
Fixierungselement 120 gedrückt wird. Bei der Korrektionssteuerung des Zitterns
eines fokussierten Bildes werden daher eine Bewegung längs der optischen Achse
der Korrektionslinse 101 und eine Drehbewegung um eine Achse senkrecht zur op
tischen Achse usw. beschränkt, so daß eine Defokussierung eines auf eine Filmflä
che abgebildeten Bildes verhindert und eine Bildschärfe erreicht wird.
Ist das erste Fixierungselement 120 durch die Schrauben 121 und 122 am zweiten
Fixierungselement 180 befestigt, so hat das bewegliche Element 140 ein Spiel aus
einer Standardstellung von etwa ±1 mm (Millimeter) sowohl in Richtung der Längs
achse als auch der Querachse heraus. Innerhalb des Spiels ist das bewegliche
Element 140 bewegbar. Es ist darauf hinzuweisen, daß die optische Achse der Kor
rektionslinse in der Standardstellung koaxial zur optischen Achse der anderen im
fotografischen Optiksystem 21 enthaltenen Optiksysteme ist. Wird die Korrekto
rionseinrichtung nicht angetrieben, so wird die Korrektionslinse 101 im Bereich des
Spiels durch die Schwerkraft in Abhängigkeit von der Art der Haltung der Kamera 1
bewegt. Ein fotografiertes Bild wird durch eine derartige Bewegung der Korrektions
linse 101 jedoch nicht beeinträchtigt.
Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht der Korrektionseinrichtung in einer Ebene parallel
zur Längsachse, auf der die optische Achse der Korrektionslinse 101 liegt.
Die der Längsachsen-Treiberwicklung 152 zugekehrte Seite des Magneten 203 ist
der Südpol und die mit dem Joch 190 in Kontakt stehende Seite des Magneten 203
ist der Nordpol. Die der Längsachsen-Treiberwicklung 152 zugekehrte Seite des
Magneten 204 ist der Nordpol und die mit dem Joch 190 in Kontakt stehende Seite
des Magneten 204 ist der Südpol. Ein das erste Fixierungselement 120, die Mag
neten 203, 204 sowie das Joch 190 durchsetzendes Magnetfeld ist durch einen Pfeil
dargestellt. Fließt in der Längsachsen-Treiberwicklung 152 ein Strom, so wirkt eine
indizierte elektromagnetische Kraft auf diese Wicklung in der Längsachse. Da der
Linsengehäuse-Halterungsrahmen 141, auf dem die Treiberwicklung 152 montiert
ist, bewegbar ist, wird sein Antrieb in der Längsachse durch Einstellung von Rich
tung und Strom des durch die Treiberwicklung 152 fließenden Stroms gesteuert.
Entsprechend den Magneten 203 und 204 ist die der Querachsen-Treiberwicklung
151 zugekehrte Seite des Magneten 201 der Südpol und die mit dem Joch 190 in
Kontakt stehende Seite des Magneten 201 der Nordpol, während die der Querach
sen-Treiberwicklung 151 zugekehrte Seite des Magneten 202 der Nordpol und die
mit dem Joch 190 in Kontakt stehende Seite des Magneten 201 der Südpol ist (sie
he Fig. 7). Daher durchsetzt ein erzeugtes Magnetfeld das erste Fixierungselement
120, die Magneten 201, 202 sowie das Joch 190. Fließt durch die Querachsen-
Treiberwicklung 151 ein Strom, so wirkt eine elektromagnetische Kraft auf diese in
der Querachse. Der Antrieb des Linsengehäuse-Halterungsrahmens 141 in der
Querachse wird durch Einstellung von Richtung und Größe des durch die Antriebs
wicklung 151 fließenden Strom gesteuert.
Wie oben beschrieben, sind die Rollen 171, 172 (siehe Fig. 7) des Führungsgliedes
161 in den Querachsen-Führungslöchern 141b, 141c (siehe Fig. 6) und die Rollen
173, 174 (siehe Fig. 6) des Führungsgliedes 161 in den Längsachsen-
Führungslöchern 181b, 181c (siehe Fig. 7) angeordnet. Wird der Linsengehäuse-
Halterungsrahmen 141 in der Querachse angetrieben, so wird er daher durch die
Rollen 171, 172 geführt. Wird er in der Längsachse angetrieben, so wird er durch
die Rollen 173, 174 geführt, wobei das Führungsglied 161 zusammen mit dessen
Bewegung in der Längsachse angetrieben wird.
Im Linsengehäuse-Halterungsrahmen 141 ist in einer Basisfläche des konkaven
Teils 141e ein Loch 141e' vorgesehen, in dem die LED 154 mit ihrem Licht emittie
renden Teil angeordnet ist. Das Loch 141e' ist von der Seite des zweiten Fixie
rungselementes 180 gesehen ungefähr in der Mitte des Schlitzes 146 angeordnet.
Wie oben beschrieben, erreicht das von der LED 154 emittierte Licht die PSD 184
nach dem Durchtritt durch den Schlitz 146. Durch das Loch 141e' wird daher der
Strahldurchmesser des Lichtes definiert. In Abhängigkeit von der Bewegung des
Rahmens 141 in der Längsachse wird die Stellung der PSE 184, auf die das von der
LED 154 emittierte Licht nach dem Durchtritt durch das Loch 141e' auftrifft, so be
wegt, daß der Wert des Stroms in einem Paar von Ausgangsleitungen der PSD 184
geändert wird. Die Stellung des Rahmens 141 in der Längsachse wird nämlich auf
der Basis des Stromwertes in den Ausgangsleitungen der PSD 184 detektiert.
Im Linsengehäuse-Halterungsrahmen 141 ist in einer Basisfläche des konkaven
Teils 141d, in dem die LED 153 vorgesehen ist, ein dem emittierenden Teil dieser
LED 153 entsprechendes (in Fig. 8 nicht dargestelltes) Loch vorgesehen. Entspre
chend dem Loch 141e' ist dieses Loch von der Seite des zweiten Fixierungsele
mentes 180 aus gesehen etwa in der Mitte des Schlitzes 145 angeordnet (siehe Fig.
6). Im Basiskörper 181 des zweiten Fixierungselementes 180 ist die PSD 183 an
einer der LED 153 entsprechenden Stelle angeordnet (siehe Fig. 5 und 6). Das
von der LED 153 emittierte Licht erreicht die PSD 183 nach dem Durchtritt durch
den Schlitz 145, wobei der Strahldurchmesser des Lichtes durch das Loch im kon
kaven Teil 141d definiert ist. In Abhängigkeit von der Bewegung des Rahmens 141
in der Querachse wird die Stellung der PSD 184, auf die das von der LED 153 emit
tierte Licht nach dem Durchtritt durch das Loch gerichtet ist, so bewegt, daß der
Ausgangsstromwert in ihren Leitungen geändert wird. Die Stellung des Rahmens
141 in der Querachse wird nämlich auf der Basis des Stromwertes in den Leitungen
der PSE 184 detektiert.
Fig. 9 zeigt ein Blockschaltbild der Kamera 1, in der das erste Ausführungsbeispiel
vorgesehen ist. Eine CPU 300 steuert die Kamera 1 vollständig. Die Stromversor
gung für die CPU 300 wird von einer Gleichspannungsquelle Vcc geliefert. Der Be
ginn und die Beendigung der Stromversorgung wird durch die Ein/AUS-Steuerung
eines auf den Körper der Kamera 1 montierten Schalters 301 betätigt. Ein Fotome
trieschalter 30 ist über einen Widerstand R1 mit der Gleichspannungsquelle Vcc
und mit einem Eingangsanschluß P10 der CPU 300 verbunden. Der EIN/AUS-
Zustand des Fotometrieschalters 30 ist durch einen Spannungswert am Eingangs
anschluß P10 gegeben. Ein Freigabeschalter 40 ist über einen Widerstand R2 mit
der Gleichspannungsquelle Vcc sowie mit einem Eingangsanschluß P11 der CPU
300 verbunden. Der EIN/AUS-Zustand des Freigabeschalters 24 ist durch einen
Spannungswert am Eingangsanschluß P11 gegeben.
Wird der Auslöseschalter 10 (siehe Fig. 1) um einen Schritt gedrückt, so wird der
Fotometrieschalter 30 eingeschaltet und der Fotometrievorgang in der CPU 300
gestartet. Das Ausgangssignal eines Fotometriesensors 325 wird in einen Ein
gangsanschluß P15 eingegeben. Die CPU 300 nimmt einen Fotometriewert Bv
über das Ausgangssignal des Fotometriesensors 325 auf und berechnet auf der
Basis dieses Wert Bv einen geeigneten Belichtungswert Ev. Weiterhin setzt die
CPU 300 Steuerbeträge für eine Blendeneinrichtung 326 und eine Verschlußein
richtung 327 auf der Basis des Belichtungswertes Ev. Es sei darauf hingewiesen,
daß die Blendeneinrichtung 326 und die Verschlußeinrichtung 327 fest im Körper
der Kamera 1 und näher zu einem Film als das Linsengehäuse 103 angeordnet sind
(siehe Fig. 2). Da der Aufbau der Blendeneinrichtung 326 und der Verschlußein
richtung 327 an sich bekannt ist, wird er hier nicht näher beschrieben.
Wird die Auslösetaste 10 um zwei Schritte gedrückt, so wird der Freigabeschalter
40 eingeschaltet und die Freigabesequenz gestartet. In Abhängigkeit von den in der
Fotometrieoperation gesetzten Steuergrößen werden an Ausgangsanschlüssen
P16, P17 Antriebssignale für die Blendeneinrichtung 326 und die Verschlußeinrich
tung 327 ausgegeben. Durch Antrieb der Blendeneinrichtung 326 und der Ver
schlußeinrichtung 327 wird die Belichtung eines Films gesteuert und ein Objektbild
auf dem Film gedruckt.
Die von den Winkelgeschwindigkeitssensoren 11 und 12 gelieferten Winkelge
schwindigkeiten werden in einen Eingangsanschluß AD1 bzw. AD2 der CPU 300 als
Winkelgeschwindigkeit x in der Querachse und Winkelgeschwindigkeit y in der
Längsachse eingegeben.
Der Strom von der PSE 183 wird über eine Querachsensstellungs-Signalverar
beitungsschaltung 313 als Stellungssignal des Linsengehäuse-Halterungsrahmens
141 in der Querachse in einen Eingangsanschluß AD3 der CPU 300 eingegeben.
Der Strom von der PSD 184 wird über eine Längsachsenstellungs-Signal
verarbeitungsschaltung 314 als Stellungssignal des Linsengehäuse-Halterungs
rahmens 141 in der Längsachse in einen Eingangsanschluß AD4 der CPU 300 ein
gegeben.
Eine Zitterstellungstabelle wird in einem EEPROM 340 gespeichert. In dieser Zitter
stellungstabelle sind Daten, welche den Zusammenhang zwischen einem Ände
rungsbetrag des Winkels der optischen Achse OP des fotografischen Optiksystems
21 in der Quer- und der Längsachse anzeigen, sowie Zitterstellungsdaten der opti
schen Achse OP, welche sich aufgrund der Winkeländerung in der Quer- und
Längsachse ändern, gespeichert. Die Zitterstellungsdaten zeigen eine Stellung an,
in der die optische Achse OP eine Brennebene durchdringt. Es sei darauf hingewie
sen, daß auf der Brennebene ein optisches Bild durch das fotografische Optiksy
stem 21 erzeugt wird, und die optische Achse OP senkrecht auf der Brennebene
steht und durch das Zentrum der Brennebene verläuft, wenn die optische Achse der
Korrektionslinse 101 koaxial mit der optischen Achse der anderen im fotografischen
Optiksystem enthaltenen Optiksysteme ist, d. h., wenn die optische Achse der Kor
rektionslinse 101 mit der optischen Achse der anderen Optiksysteme zusammen
fällt.
In der CPU 300 wird die Querachsen-Winkelgeschwindigkeit x und die Längsach
sen-Winkelgeschwindigkeit y integriert, so daß Querachsen- und Längsachsen-
Winkeldaten berechnet werden. Die CPU 300 greift auf der Basis der Winkeldaten
in der Quer- und Längsachse auf die Stellungstabelle zu, so daß die oben genann
ten Zitterstellungsdaten entsprechend den Winkeldaten über einen Anschluß P30
gewonnen werden.
Weiterhin vergleicht die CPU 300 die aus der Stellungstabelle gewonnenen Zitter
stellungsdaten und die Stellungssignale des Linsengehäuse-Halterungsrahmens
141 in der Quer- und Längsachse, welche in die Eingangsanschlüsse AD3 und AD4
eingegeben werden. Die CPU 300 berechnet die Richtung und den Betrag des An
triebs des Rahmens 141 auf der Basis des Vergleichsergebnisses.
Ein der Richtung und dem Betrag des Antriebs des Rahmens 141 in der Querachse
entsprechendes Signal wird an einem Ausgangsanschluß DA1 ausgegeben und in
eine Querachsen-Treiberschaltung 321 eingegeben. Auf der Basis des Ausgangs
signals am Ausgangsanschluß DA1 liefert die Treiberschaltung 321 einen in vorge
gebener Richtung durch die Querachsen-Treiberwicklung 151 fließenden Strom. Ein
der Richtung und dem Betrag des Antriebs des Rahmens 141 in der Längsachse
entsprechendes Signal wird an einem Ausgangsanschluß DA2 ausgegeben und in
eine Längsachsen-Treiberschaltung 321 eingespeist. Auf der Basis des am Aus
gangsanschluß DA2 ausgegebenen Signals speist die Treiberschaltung 321 einen
in vorgegebener Richtung durch die Längsachsen-Treiberwicklung 152 fließenden
Strom. Tritt kein Zittern eines fokussierten Bildes auf, so steuert die CPU 300 die
Richtung und den Betrag des durch die Querachsen-Treiberwicklung 151 und die
Längsachsen-Treiberwicklung 152 fließenden Stroms für eine solche Steuerung des
Linsengehäuse-Halterungsrahmens 141, daß die Korrektionslinse 101 in der Stan
dardstellung gestoppt wird.
Weiterhin ist eine Filmspul-Steuerschaltung 330 an die CPU 300 angeschlossen.
Auf der Basis eines Ausgangssignals von der CPU 300 wird durch die Filmspul-
Steuerschaltung 330 ein Filmspulvorgang durchgeführt.
Anhand von Fig. 10 wird ein Vorgang für eine Bestimmung erläutert, ob das Zittern
eines fokussierten Bildes korrigierbar ist. Fig. 10 zeigt in zwei Koordinatenrichtun
gen die Brennebene, auf die ein optisches Bild durch das fotografische Optiksystem
21 abgebildet wird. In Fig. 10 sind ein korrigierbarer Bereich der Korrektionslinse
101 und eine Änderung der Zitterstellung der optischen Achse OP dargestellt. Die
Stellung der optischen Achse OP in der Quer- und Längsachse, welche aus der
oben genannten Zitterstellungstabelle gewonnen wird, sowie die Stellung der opti
schen Achse der Korrektionslinse 101 sind durch einen X-Koordinatenwert und ei
nen Y-Koordinatenwert gegeben.
Der Schnittpunkt der X-Achse und der Y-Achse entspricht einer ursprünglichen
Stellung der Korrektionslinse 101. Steht die Korrektionslinse 101 in der ursprüngli
chen Stellung, so fällt ihre optische Achse mit der optischen Achse der anderen Op
tiksysteme des fotografischen Optiksystems zusammen. Die ursprüngliche Stellung
ist nämlich das Zentrum der Brennebene. Wie oben beschrieben, wird die Korrek
tionslinse 101 unter Steuerung durch die CPU 300 in der ursprünglichen Stellung
gestoppt, wenn kein Zittern eines fokussierten Bildes auftritt. Beim ersten Ausfüh
rungsbeispiel ist das fotografische Optiksystem 21 so in der Kamera 1 montiert, daß
die optische Achse OP das Zentrum des Öffnungsteils 181a durchdringt. Wird näm
lich die Korrektionslinse 101 in der ursprünglichen Stellung gestoppt, so durchdringt
ihre optische Achse das Zentrum des Öffnungsteils 181a.
In Fig. 10 gibt ein Kreis C einen korrigierbaren Bereich der Korrektionslinse 101 und
eine Kurve L1 ein Beispiel für das Zittern eines fokussierten Bildes (eine Änderung
der Stellung der optischen Achse OP in der Brennebene) an.
Wie oben beschrieben, durchdringt der Teil 103a kleinen Durchmessers (siehe Fig.
2) des Korrektionslinsenrahmens 103 den Öffnungsteil 181a (siehe Fig. 5) des Ba
siskörpers 181 des zweiten Fixierungselementes 180. Eine Stellung, in der die Au
ßenfläche des Teils 103a kleinen Durchmessers mit der Innenfläche des Öffnungs
teils 181a in Kontakt steht, ist eine Grenzstellung des Antriebsbereiches des Kor
rektionslinsenrahmens 103. Gemäß dieser Grenzstellung ist aufgrund der Struktur
der Korrektionseinrichtung ein Grenzbereich des Antriebs des Linsengehäuse-
Halterungsrahmens 141 definiert, in dem der Korrektionslinsenrahmen 103 befestigt
und die Korrektionslinse 101 im Korrektionslinsenrahmen 103 befestigt ist. Beim
ersten Ausführungsbeispiel wird der korrigierbare Bereich der Korrektionslinse 101
durch die CPU so gesteuert, daß er kleiner als der Antriebsgrenzbereich ist. Gege
benenfalls steuert die CPU 300 den Antrieb des Linsengehäuse-Halterungsrahmens
141 so, daß der Radius des Kreises C um etwa 3% kleiner als der Radius eines
kreisförmigen Grenzbereiches ist, der durch eine Stellung definiert ist, in welcher
der Teil 103a kleinen Durchmessers mit dem Öffnungsteil 181a in Kontakt steht.
Wie oben beschrieben, wird der Änderungsbetrag des Winkels der optischen Achse
OP aufgrund des Zitterns der Kamera 1 durch die CPU 300 über die oben genannte
Zitterstellungstabelle in eine Stellungsänderung der Brennebene nach Fig. 10
überführt. Die Korrektion des Zitterns eines fokussierten Bildes erfolgt durch eine
solche Steuerung des Antriebs der Korrektionslinse 101, daß die Stellungsänderung
der optischen Achse OP aufgrund des Zitterns der Kamera 1 rückgängig gemacht
wird. Liegt die Stellungsänderung der optischen Achse OP im Kreis C, so ist das
Zittern des fokussierten Bildes korrigierbar, weil es möglich ist, die Korrektionslinse
101 so anzutreiben, daß die Stellungsänderung der optischen Achse OP rückgängig
gemacht wird. Liegt die Stellungsänderung der optischen Achse OP außerhalb des
Kreises C, so ist das Zittern des fokussierten Bildes nicht korrigierbar, weil die Kor
rektionslinse 101 nicht aus dem Kreis C heraus angetrieben und die Stellungsände
rung der optischen Achse OP nicht rückgängig gemacht werden kann.
Wird beispielsweise die optische Achse OP in einen Punkt P11 (x11, y11) bewegt,
so wird die Korrektionslinse 101 so angetrieben, daß ihre optische Achse in einen
Punkt Q11 (-x11, -y11) bewegt wird, in dem sich die Vorzeichen der x-Komponente
und der y-Komponente des Punktes P11 umkehren. Wird andererseits die optische
Achse OP aus dem Kreis C heraus bewegt, wenn die optische Achse OP bei
spielsweise in einen Punkt P12 (x12, y12) bewegt wird, so muß die Korrektionslinse
101 zur Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes so angetrieben werden, daß
ihre optische Achse in einen Punkt Q12 (-x12, -y12) bewegt wird, in dem sich die
Vorzeichen der x-Komponente und er y-Komponente des Punktes P12 umkehren.
Der Punkt Q12 liegt jedoch außerhalb des Kreises C und damit außerhalb des kor
rigierbaren Bereiches der Korrektionslinse 101.
Beim ersten Ausführungsbeispiel wird die Länge einer die geänderte Stellung der
optischen Achse OP und das Zentrum der Brennebene verbindenden geraden Linie
auf der Basis der x-Koordinate und der y-Koordinate der geänderten Stellung der
optischen Achse OP berechnet. Durch Vergleich dieser Länge mit dem Radius r11
des Kreises C wird beurteilt, ob die Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes
möglich ist. Liegt das Zittern des fokussierten Bildes außerhalb des korrigierbaren
Bereiches, so muß die optische Achse OP in einen Schnittpunkt des Kreises C mit
der die geänderte Stellung der optischen Achse OP und das Zentrum der Brenn
ebene verbindenden geraden Linie bewegt werden. Mit anderen Worten muß also
die optische Achse OP in einen Punkt auf dem Bogen des Kreises C, welcher der
optischen Achse OP am nächsten liegt, bewegt werden, wenn das Zittern des fo
kussierten Bildes außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt. Die Korrektionslinse
101 wird dann so angetrieben, daß ihre optische Achse in einen Punkt bewegt wird,
in der sich die Vorzeichen der x-Komponente und der y-Komponente des Sollpunk
tes umkehren.
Steht die optische Achse OP beispielsweise im Punkt P12, so wird ein Punkt P13
(x13, y13) berechnet, bei dem es sich um einen Schnittpunkt des Kreises C mit ei
ner den ursprünglichen Punkt und den Punkt P12 verbindenden Linie handelt. So
dann wird ein Punkt Q13 (-x13, -y13) berechnet, in dem sich die Vorzeichen der x-
Komponente und der y-Komponente umkehren, und die Korrektionslinse 101 so
angetrieben, daß ihre optische Achse in den Punkt Q13 bewegt wird.
Die Fig. 11 und 2 zeigen ein Flußdiagramm eines Hauptfotografievorgangs in
der Kamera 1, bei dem das erste Ausführungsbeispiel zur Anwendung kommt.
Wird ein Stromversorgungsschalter der Kamera 1 in einem Schritt S398 einge
schaltet, so wird der Zustand des Fotometrieschalters 30 geprüft. Ist der Fotome
trieschalter 30 eingeschaltet, so schreitet der Prozeß zu einem Schritt S399 fort. In
diesem Schritt S399 wird in der CPU 300 durch einen Fotometrievorgang des durch
das Objekt über eine Fotometrieeinrichtung reflektierten Lichtes ein Belichtungswert
(Ev) berechnet, wenn das EIN-Signal in den ersten Eingangsanschluß P10 einge
geben wird. Sodann werden in der CPU 300 auf der Basis des Wertes Ev ein Blen
denwert (Av) und eine Belichtungszeit (Tv) berechnet.
Sodann wird in einem Schritt S400 der Zustand des Freigabeschalters 40 geprüft.
Ist dieser Freigabeschalter 40 nicht eingeschaltet, so kehrt der Prozeß zum Schritt
S398 zurück. Ist der Freigabeschalter 40 eingeschaltet, so schreitet der Prozeß zu
einem Schritt S402 fort. In diesem Schritt S402 werden Variable V2X und V2Y in
einem Initialisierungsschritt auf "0" gesetzt. Ein Zitterwinkel der Kamera 1 in der
Querachse wird in der Variablen V2X und ein Zitterwinkel der Kamera 1 in der
Längsachse in der Variablen V2Y gespeichert. In einem Schritt S404 werden Va
riable V22X, V22Y in einem Initialisierungsschritt auf "0" gesetzt. Diese Variablen
V22X, V22Y dienen zur Berechnung des Antriebswertes der Korrektionslinse 101.
In einem Schritt S406 wird eine übliche Freigabesequenz durchgeführt. Dabei wird
der Öffnungsgrad einer Blende eingestellt, ein Schnellumlenkspiegel in eine obere
Stellung gesetzt, eine Verschlußeinrichtung geöffnet, usw..
Danach wird in einem Schritt S408 eine vom Winkelgeschwindigkeitssensor 11 ge
lieferte Winkelgeschwindigkeit x der optischen Achse OP in einer Rotationsrichtung
α in den Eingangsanschluß AD1 eingegeben und in einen Digitalwert umgesetzt.
Entsprechend wird eine vom Winkelgeschwindigkeitssensor 12 gelieferte Winkelge
schwindigkeit y der optischen Achse OP in einer Rotationsrichtung β in den Ein
gangsanschluß AD2 eingegeben und in einen Digitalwert umgesetzt. Diese Digital
werte der Winkelgeschwindigkeit x und der Winkelgeschwindigkeit y werden in Va
riablen V1X, V1Y gespeichert, d. h., es werden Daten der Winkelgeschwindigkeit
gespeichert. In einem Schritt S410 werden den gespeicherten Werten der Variablen
V2X und V2Y die Werte der Variablen V1X, V1Y hinzuaddiert. Es werden nämlich
durch Integration der Winkelgeschwindigkeit gewonnene Winkeldaten in den Varia
blen V2X und V2Y gespeichert.
In einem Schritt S411 wird auf der Basis der Variablen V2X und V2Y auf die im
EEPROM gespeicherte Zitterstellungstabelle so zugegriffen, daß die Stellungsdaten
der optischen Achse OP der Brennebene entsprechend den Winkeldaten in der
Quer- und Längsachse gewonnen werden. Die Stellungsdaten in Bezug auf die
Quer- und Längsachse werden in Variablen V2X' und V2Y' gespeichert.
In einem Schritt S412 wird auf der Basis der Werte der Variablen V2X' und V2Y' die
Länge zwischen dem ursprünglichen Punkt der Brennebene (Zentrum der Brenne
bene) und der Stellung der optischen Achse OP auf der Brennebene berechnet.
Diese Länge wird in einer Variablen Z gespeichert. Danach wird in einem Schritt
S414 geprüft, ob der Wert der Variablen Z kleiner als der Radius r11 des Kreises C
nach Fig. 10 ist. Ist der Wert der Variablen Z nicht größer als der Radius r11, so
zeigt dies an, daß die Änderung der Stellung der optischen Achse OP im korrigier
baren Bereich der Korrektionslinse 101 liegt. Ist der Wert der Variablen Z größer als
der Radius r11, so wird damit angezeigt, daß die Änderung der Stellung der opti
schen Achse OP außerhalb des korrigierbaren Bereiches der Korrektionslinse 101
liegt.
Wird im Schritt S414 bestätigt, daß der Wert der Variablen Z nicht größer als der
Radius r11 ist, so schreitet der Prozeß zu einem Schritt S416 fort. In diesem Schritt
S416 werden Werte, in denen sich die Vorzeichen der Werte der Variablen V2X'
und V2Y' umgekehrt haben, in die Variablen V22X und V22Y kopiert. Diese Varia
blen V22X und V22Y repräsentieren die Antriebsstellungen der Korrektionslinse 101
in der x-Achse bzw. der y-Achse. Wird im Schritt S414 bestätigt, daß die Variable Z
größer als der Radius r11 ist, so schreitet der Prozeß zu einem Schritt S418 fort, in
dem eine Bogenantriebsberechnungs-Subroutine SUB1 ausgeführt wird.
Wird die optische Achse OP beispielsweise in den Punkt P11 nach Fig. 10 bewegt,
so schreitet der Prozeß zum Schritt S416 fort, in dem die x-Koordinate und die y-
Koordinate des Punktes Q11, in dem sich die Vorzeichen der x-Koordinate und der
y-Koordinate des Punktes P11 umgekehrt haben, in den Variablen V22X und V22Y
gespeichert werden. Wird die optische Achse OP in den Punkt P12 bewegt, so wird
die Bogenantriebsberechnungs-Subroutine SUB1 ausgeführt.
Fig. 13 zeigt ein Flußdiagramm der Prozeßschritte der im Schritt S418 nach Fig. 11
abgerufenen Bogenantriebsberechnungs-Subroutine SUB1. In einem Schritt S500
wird geprüft, ob die Variable V2X' positiv oder negativ ist. Sodann wird in Abhängig
keit vom Ergebnis der Operation im Schritt S500 in einem Schritt S502 oder einem
Schritt S504 ein Flag XX gesetzt. Ist die Variable V2X' positiv, so wird das Flag XX
auf "1" gesetzt, während es bei negativer Variabler V2X' auf "-1" gesetzt wird. Ent
sprechend wird in einem Schritt S506 geprüft, ob die Variable V2Y' positiv oder ne
gativ ist. Ist die Variable V2Y' positiv, so wird ein Flag YY in einem Schritt S508 auf
"1" gesetzt, während es bei negativer Variabler V2Y' in einem Schritt S510 auf "-1"
gesetzt wird.
In den Operationen vom Schritt S500 bis zum Schritt S510 wird in den Flags XX und
YY Information in bezug auf negative und positive Variable V2X' und V2Y' gewon
nen. Wird die optische Achse OP beispielsweise in den Punkt P12 nach Fig. 10 be
wegt, so werden die Flags XX und YY auf "1" gesetzt.
Sodann wird in Schritten S512 und S514 ein Schnittpunkt der Grenze des korrigier
baren Bereichs (des Bogens des Kreises C nach Fig. 10) und der den ursprüngli
chen Punkt (Zentrum der Brennebene) und die optische Achse OP verbindenden
Linie, welche außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt, berechnet. Im Schritt
S512 wird ein Winkel berechnet, dessen Tangens dem Verhältnis des Absolutwer
tes der Variablen V2Y' und des Absolutwertes der Variablen V2X entspricht. Der
Wert des Winkels wird in einer Variablen θ gespeichert. Wird die optische Achse OP
in den Punkt P12 nach Fig. 10 bewegt, so wird die Koordinate x12 in der Variablen
V2X' und die Koordinate x12 in der Variablen V2Y' gespeichert. Ein durch die X-
Achse und eine den ursprünglichen Punkt und den Punkt P12 verbindende Linie
definierter Winkel X wird auf der Basis der Absolutwerte der Koordinaten x12 und
y12 berechnet. Der Wert dieses Winkels S wird in der Variablen θ gespeichert.
In einem Schritt S514 wird mittels der Werte der im Schritt S512 berechneten Va
riablen θ, der Flags XX und YY und des Radius r11 die x-Koordinate und die y-
Koordinate des Schnittpunktes des Kreises des korrigierbaren Bereiches und der
die Stellung der optischen Achse OP auf der Brennebene und dem ursprünglichen
Punkt verbindenden Linie berechnet. Der Wert der im Schritt S514 berechneten x-
Koordinate, in der sich das Vorzeichen umgekehrt hat, wird in der Variablen V22X
und der Wert der im Schritt S514 berechneten x-Koordinate, in der sich das Vorzei
chen umgekehrt hat, in der Variablen V22Y gespeichert.
Wird die optische Achse OP gemäß Fig. 10 in den Punkt P12 bewegt, so werden
die x-Koordinate und die y-Koordinate des Punktes P13, welcher der Schnittpunkt
des Kreises C und der den Punkt P12 und den ursprünglichen Punkt verbindenden
Linie ist, berechnet. Sodann wird ein Wert "-x13" der x-Koordinate des Punktes
Q13, in der sich das Vorzeichen der x-Koordinate des Punktes P12 umgekehrt hat,
im Wert V22X und ein Wert "-y13" der y-Koordinate des Punktes Q13, in der sich
das Vorzeichen y-Koordinate des Punktes P12 umgekehrt hat, im Wert V22Y ge
speichert.
Nach der Durchführung der Schritte S512 und S514 kehrt der Prozeß zum Schritt
S418 nach Fig. 11 zurück.
Wie oben beschrieben, werden in dieser Subroutine die Vorzeichen der Variablen
V2X' und V2Y', welche die Richtung der Verschiebung der optischen Achse OP aus
dem ursprünglichen Punkt repräsentieren, abgetrennt. Weiterhin wird auf der Basis
der Absolutwerte der Variablen V2X' und V2Y' die Größe der Verschiebung des
Schnittpunktes des Kreises C und der den ursprünglichen Punkt und die Stellung
der optischen Achse OP auf der Brennebene aus dem ursprünglichen Punkt be
rechnet. Die Verschiebungsgröße wird auf der Basis lediglich der Größe der Ver
schiebung der optischen Achse OP aus dem ursprünglichen Punkt berechnet. Wei
terhin werden die Richtung vom ursprünglichen Punkt zur Stellung der optischen
Achse OP repräsentierende Daten der Verschiebungsgröße des Schnittpunktes
hinzuaddiert. Die beiden Koordinaten des Schnittpunktes werden also durch ge
meinsame Abläufe berechnet, wo immer die optische Achse OP sich auf der Bren
nebene befindet, so daß die Steuerung auf der Subroutine leicht möglich ist.
Nachdem die Werte, welche die Antriebsstellungen der Korrektionslinse 101 längs
der x-Achse und der y-Achse repräsentieren, im Schritt S416 oder S418 in Abhän
gigkeit vom Ergebnis des Vorgangs im Schritt S414 in den Werten V22X und V22Y
gespeichert werden, schreitet der Prozeß zu einem Schritt S420 nach Fig. 12 fort.
Im Schritt S420 werden die von der Querachsenstellungs-Signalverarbeitungs
schaltung 313 gelieferten Stellungsdaten der Korrektionslinse 101 in der Querachse
in einer Variablen V3X und die von der Längsachsenstellungs-Signalverarbeitungs
schaltung 314 gelieferten Stellungsdaten der Korrektionslinse 101 in der Längsach
se in einer Variablen V3Y gespeichert. Danach wird in einem Schritt S422 die Diffe
renz zwischen den Variablen V3X und V22X in einer Variablen V4X und die Diffe
renz zwischen den Variablen V3Y und V22Y in einer Variablen V4Y gespeichert. Es
wird nämlich eine Differenz zwischen der laufenden Stellung der Korrektionslinse
101 und der Stellung, in welche die Korrektionslinse 101 zur Fokussierung des Zit
terns des fokussierten Bildes bewegt werden soll, berechnet.
In einem Schritt S424 werden die Richtungen und die Beträge des Antriebs der Kor
rektionslinse 101 sowohl längs der Quer- als auch der Längsachse auf der Basis
der Werte der Variablen V4X, V4Y berechnet. Den Richtungen und den Beträgen
entsprechende Signale werden in die Querachsen-Treiberschaltung 321 bzw. die
Längsachsen-Treiberschaltung 322 eingespeist. Durch die Querachsen-Treiber
wicklung 101 fließt Strom in einer vorgegebenen Richtung und mit einer vorgegebe
nen Größe unter Steuerung des durch die Treiberschaltung 321 auf der Basis der
Richtung und des Betrages des Antriebs der Korrektionslinse 101 in der Querachse;
entsprechend fließt Strom durch die Längsachsen-Treiberwicklung 152 in vorgege
bener Richtung und mit einer vorgegebenen Größe unter Steuerung durch die Trei
berschaltung 322 auf der Basis der Richtung und des Betrages des Antriebs der
Korrektionslinse 101 in der Längsachse. Daher wird auch der Linsengehäuse-
Halterungsrahmen 141 angetrieben.
In einem Schritt S426 wird geprüft, ob die im Schritt S399 nach Fig. 11 berechnete
Belichtungszeit (Tv) abgelaufen ist. Dauert die Belichtungszeit noch an, so kehrt der
Prozeß zum Schritt S408 zurück; ist die Belichtungszeit abgelaufen, so schreitet der
Prozeß zu einem Schritt S428 fort. Während der Belichtungszeit werden nämlich die
Abläufe vom Schritt S408 bis zum Schritt S424 wiederholt durchgeführt, so daß eine
Korrektur des Zitterns des fokussierten Bildes erfolgt. Die Korrektionslinse 101 wird
daher auf dem Bogen des Kreises C, welcher die Grenze des korrigierbaren Berei
ches darstellt, weiterbewegt, wenn die Stellungsänderung der optischen Achse OP
während der Belichtungszeit weiterhin außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt.
Im Schritt S428 wird der Verschluß geschlossen, der Schnellumlenkspiegel in die
untere Stellung rückgesetzt und die Blende in die voll offene Stellung gesteuert. In
einem Schritt S430 wird der Wert der von den Treiberschaltungen 321 und 322 ge
lieferten Signale auf "0" gesetzt, so daß die Stromversorgung für die Querachsen-
Treiberwicklung 151 und die Längsachsen-Treiberwicklung 152 gestoppt wird.
Sodann wird in einem Schritt S432 die Filmspul-Steuerschaltung 330 auf der Basis
des am Ausgangsanschluß P20 der CPU 300 gelieferten Steuersignals aktiviert, so
daß der Filmspulvorgang gestartet wird.
In einem Schritt S434 wird geprüft, ob der Filmspulvorgang beendet ist. Wird fest
gestellt, daß der Filmspulvorgang nicht beendet ist, so wird er fortgesetzt; wird fest
gestellt, daß der Vorgang beendet ist, so wird der Fotografiervorgang beendet.
Anhand von Fig. 14 wird die Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispiels er
läutert. Fig. 14 zeigt eine Darstellung in zwei Koordinaten der Brennebene entspre
chend der Darstellung nach Fig. 10. In Fig. 14 sind der korrigierbare Bereich der
Korrektionslinse 101 und die Zitterstellung der optischen Achse OP dargestellt.
Elemente nach Fig. 14, welche mit den Elementen nach Fig. 10 identisch sind, sind
mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wird die optische Achse OP aus dem korrigierbaren Bereich bewegt, d. h., wird die
optische Achse OP auf einem Teil der Kurve L1 zwischen Punkten P14 und P15
bewegt, so wird die Korrektionslinse 101 so angetrieben, daß sie sich auf dem Bo
gen des Kreises C von einem Punkt Q14 zu einem Punkt Q15 bewegt. Wird die op
tische Achse OP im korrigierbaren Bereich bewegt, d. h., wird sie zum Punkt P15
bewegt, so wird die Korrektionslinse 101 auf den Punkt Q15 entsprechend dem
Punkt P15 eingestellt. Wenn die Stellung der optischen Achse OP in den korrigier
baren Bereich zurückgelangt und die wahre Korrektur des Zitterns des fokussierten
Bildes neu gestartet wird, so beginnt daher die Korrektionslinse 101 der Stel
lungsänderung der optischen Achse OP sofort zu folgen, wodurch eine Zeitverzöge
rung vermieden wird.
Wird beim ersten Ausführungsbeispiel die optische Achse OP aus dem korrigierba
ren Bereich bewegt, so wird eine Stellung des Bogens auf dem Kreis C, welche der
optischen Achse OP am nächsten liegt, als eine Stellung der optischen Achse OP
auf der Brennebene angenommen. Sodann bewegt sich die Korrektionslinse 101
weiter auf dem Bogen des Kreises C, so daß die Verschiebung der angenommenen
Stellung rückgängig gemacht wird. Im Vergleich zu einer Steuerung, bei der die Kor
rektionslinse 101 gestoppt wird, während die optische Achse OP außerhalb des kor
rigierbaren Bereiches verbleibt, wird daher eine Beeinträchtigung eines fotografier
ten Bildes aufgrund des Zitterns des fokussierten Bildes minimal gehalten.
Beim ersten Ausführungsbeispiel ist weiterhin der korrigierbare Bereich der Korrek
tionslinse 101 kleiner als der Antriebsgrenzbereich, welcher mechanisch durch den
Stellungszusammenhang zwischen dem Teil 103a kleinen Durchmessers des Kor
rektionslinsenrahmens 103 und dem Öffnungsteil 181a des Basiskörpers 181 des
zweiten Fixierungselementes 180 definiert ist. Es wird daher vermieden, daß der
Teil 103a kleinen Durchmessers mit der Innenfläche des Öffnungsteils 181a zu
sammenstößt und die anderen Elemente durch die Bewegung des Teils 103a klei
nen Durchmessers eine zusätzliche Belastung erfahren, wenn die Außenfläche des
Teils 103a kleinen Durchmessers mit der Innenfläche des Öffnungsteils 181a in
Kontakt steht und sich auf dieser bewegt. Die Korrektionslinse 101 wird daher weich
bewegt.
Anhand der Fig. 15 bis 19 wird ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Dieses zweite Ausführungsbeispiel findet ebenso wie das erste Ausfüh
rungsbeispiel bei der Kamera 1 Verwendung.
Fig. 15 zeigt eine Darstellung in zwei Koordinaten der Brennebene entsprechend
Fig. 10 des ersten Ausführungsbeispiels. Mit Elementen nach Fig. 10 identische
Elemente nach Fig. 15 sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Wie oben be
schrieben, ist der Radius r11 des Kreises C um etwa 3% kleiner als der Radius des
kreisförmigen Grenzbereiches, der durch die Stellung definiert ist, in der sich der
Teil 103a kleinen Durchmessers mit dem Öffnungsteil 181a in Kontakt befindet.
In Fig. 15 gibt der Kreis C den korrigierbaren Bereich (einen zweiten Bereich des
Zitterns des fokussierten Bildes) der Korrektionslinse 101 während einer Periode an,
in der die Blendeneinrichtung 326 und die Verschlußeinrichtung 127 angetrieben
werden und der Film belichtet wird (mit anderen Worten ein Bildfangzustand), d. h.,
während ein Verschlußvorgang durchgeführt wird. Ein Kreis D gibt einen weiteren
korrigierbaren Bereich (ein erster Bereich des Zitterns eines fokussierten Bildes) der
Korrektionslinse 101 während einer Periode an, in welcher der Antrieb der Blenden
einrichtung 326 und der Verschlußeinrichtung 327 gestoppt werden und der Film
nicht belichtet wird (mit anderen Worten ein Bereitschaftszustand), d. h., wenn kein
Verschlußvorgang durchgeführt wird.
Während der Belichtungszeit (d. h. während des Fotografierens) steuert die CPU
300 den Antrieb des Linsengehäuse-Halterungsrahmens 141 so, daß die Korrekti
onslinse 101 im Kreis C bewegt wird. Während der Periode, in welcher der Film
nicht belichtet wird, steuert die CPU 300 den Antrieb des Linsengehäuse-
Halterungsrahmens 341 so, daß ein Radius r10 des Kreises D gleich dem halben
Radius r11 des Kreises C ist.
Weiterhin wird ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel die Zitterstellungsta
belle benutzt. Durch die Funktion der CPU 300 unter Benutzung der Zitterstellungs
tabelle wird nämlich der Änderungsbetrag des Winkels der optischen Achse OP
aufgrund des Zitterns der Kamera 1 in eine Stellungsebene auf der Brennebene
gemäß Fig. 15 überführt. Die Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes erfolgt
durch eine solche Steuerung des Antriebs der Korrektionslinse 101, daß die Stel
lungsänderung der optischen Achse OP aufgrund des Zitterns der Kamera 1 rück
gängig gemacht wird. Während der Belichtungsperiode ist das Zittern des korrigier
baren Bildes korrigierbar, wenn die Stellungsänderung der optischen Achse OP im
Kreis C liegt, weil es möglich ist, die Korrektionslinse 101 so anzutreiben, daß die
Stellungsänderung der optischen Achse OP rückgängig gemacht wird. Während der
Belichtungsperiode ist das Zittern des fokussierten Bildes nicht korrigierbar, wenn
die Stellungsänderung der optischen Achse OP außerhalb des Kreises C liegt, weil
die Korrektionslinse 101 nicht aus dem Kreis C heraus angetrieben werden kann, so
daß die Stellungsänderung der optischen Achse OP nicht rückgängig gemacht wird.
Während der Periode, in welcher der Film nicht belichtet wird (d. h., im Bereit
schaftsbetrieb), wird der Antrieb der Korrektionslinse 101 durch die CPU 300 ge
stoppt, wenn ein Zittern des fokussierten Bildes außerhalb des Kreises D auftritt.
Wird die optische Achse OP, beispielsweise durch ein Handzittern, von einem Punkt
P21 zu einem Punkt P24 bewegt, so wird die Korrektionslinse 101 in einer Stellung
gestoppt, in der ihre optische Achse in einem Punkt Q21 gestoppt wird. Die Korrek
tionslinse 101 wurde so angetrieben, daß ihre optische Achse in den Punkt Q21
bewegt wurde, um die Verschiebung der optischen Achse OP in den Punkt P21
rückgängig zu machen. Danach wird die Korrektionslinse 101 in dieser Stellung ge
stoppt gehalten, bis die optische Achse OP in den Kreis D zurückkehrt.
Wenn die Freigabesequenz gestartet wird und die Belichtung beginnt, so wird die
Korrektionslinse 101 neu gestartet, um aus einer Stellung angetrieben zu werden, in
der sie gestoppt wurde, bevor die Freigabesequenz startete. Beginnt beispielsweise
die Belichtung, wenn die optische Achse OP in einer Situation in einen Punkt P23
bewegt wird, in der sie in einer Stellung so gestoppt wurde, daß ihre optische Achse
im Punkt Q21 gestoppt wurde, so wird die Korrektionslinse 101 aus der letztge
nannten Stellung angetrieben, um die Bewegung der optischen Achse OP aus dem
Punkt P29 rückgängig zu machen. Nachdem die Freigabesequenz gestartet wird,
wird nämlich das tatsächliche Zittern des fokussierten Bildes vom Punkt P23 gemäß
einer ausgezogenen Kurve L21 bewegt; beim zweiten Ausführungsbeispiel wird je
doch davon ausgegangen, daß das Zittern des fokussierten Bildes vom Punkt P21
bewegt wird, wie dies durch eine gestrichelte Kurve L22 dargestellt ist. Die Korrek
tionslinse 101 wird daher so angetrieben, daß die angenommene Bewegung der
optischen Achse OP gemäß der gestrichelten Kurve L22 rückgängig gemacht wird.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel wird die Länge zwischen der optischen Achse
OP und dem ursprünglichen Punkt entsprechend wie beim ersten Ausführungsbei
spiel auf der Basis der x-Koordinate und der y-Koordinate der optischen Achse OP
berechnet. Während der Periode, in welcher der Film nicht belichtet wird, wird die
Länge mit dem Radius r10 verglichen, während sie während der Belichtungsperiode
mit dem Radius r11 verglichen wird, so daß bewertet wird, ob das Zittern des fokus
sierten Bildes während dieser Periode korrigierbar ist.
Die Fig. 16-19 zeigen ein Flußdiagramm von Hauptprozeßschritten beim Foto
grafieren mit der Kamera 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. Es ist darauf
hinzuweisen, daß Variable im Flußdiagramm, welche identisch mit den Prozeß
schritten sind, mit dem gleichen Bezugszeichen bzw. der gleichen Kombination von
Bezugszeichen versehen sind.
Wird der Stromversorgungsschalter eingeschaltet, so wird von einem Schritt S600
bis zu einem Schritt S604 eine Initialisierung durchgeführt. Im Schritt S600 werden
die Variablen V2X, V2Y auf "0" gesetzt, im Schritt S602 die Variablen V22X, V22Y
auf "0" gesetzt und im Schritt S604 die Variablen V23X, V23Y auf "0" gesetzt. Die
Variablen V2X, V2Y, V22X und V22Y entsprechen denjenigen des ersten Ausfüh
rungsbeispiels. Daten der Stoppstellung der Korrektionslinse 101 in bezug auf die
Querachse werden in den Variablen V23X und Daten der Stoppstellung in bezug
auf die Längsachse in den Variablen V23Y gespeichert.
In einem Schritt S606 wird geprüft, ob der Fotometrieschalter 30 in Abhängigkeit
vom Drücken der Auslösetaste 10 um einen Schritt eingeschaltet ist. Ist der Foto
metrieschalter 30 nicht eingeschaltet, so kehrt der Prozeß zum Schritt S600 zurück.
Bis der Fotometrieschalter 30 eingeschaltet wird, wird die Initialisierung vom Schritt
S600 bis zum Schritt S604 wiederholt durchgeführt. Ist der Fotometrieschalter 30
eingeschaltet, so wird der Fotometrievorgang ausgeführt und der Prozeß schreitet
zu einem Schritt S608 fort. In diesem Schritt S608 wird die Korrektion des Zitterns
des fokussierten Bildes gestartet. Während des Fotometrievorgangs wird der Foto
metriewert Ev gewonnen und es werden der Belichtungswert Ev sowie die Steuer
werte der Belichtungseinrichtung 326 und der Verschlußeinrichtung 327 berechnet.
Abläufe vom Schritt S608 bis zum Schritt S614 entsprechen den Abläufen vom
Schritt S408 bis zum Schritt S412 nach Fig. 11 gemäß dem ersten Ausführungsbei
spiel. Es wird daher auf eine detaillierte Erläuterung verzichtet. Ist die Variable Z,
bei welcher es sich um die Länge zwischen dem ursprünglichen Punkt auf der
Brennebene und der Stellung der optischen Achse OP auf der Brennebene handelt,
auf der Basis der Variablen V2X' und V2Y' im Schritt S614 berechnet, so schreitet
der Prozeß zu einem Schritt S616 nach Fig. 17 fort.
Im Schritt S616 wird geprüft, ob der Wert der Variablen Z kleiner als der Radius r10
nach Fig. 15 ist. Ist die Variable Z gleich oder kleiner als der Radius r10, so zeigt
dies an, daß die optische Achse OP im korrigierbaren Bereich (der erste korrigierba
re Bereich) der Periode bewegt wird, in welcher der Film nicht belichtet wird. Ist die
Variable Z größer als der Radius r10, so zeigt dies an, daß die optische Achse OP
aus dem korrigierbaren Bereich der Periode bewegt wird, in welcher der Film nicht
belichtet wird.
Wird im Schritt S616 bestätigt, daß die Variable Z gleich oder kleiner als der Radius
r10 ist, so schreitet der Prozeß zu einem Schritt S618 fort. In diesem Schritt S618
wird die Variable V2X, in welcher der laufende Zitterwinkel in der Querachse ge
speichert ist, in die Variable V23X und die Variable V2Y, in welcher der laufende
Zitterwinkel in Längsachse gespeichert ist, in die Variable V23Y kopiert. Die Werte
der Variablen V23X und V23Y finden Verwendung, wenn die Korrektion des Zitterns
des fokussierten Bildes nach dem Beginn der Freigabesequenz neu gestartet wird.
Danach werden in einem Schritt S620 entsprechend dem Schritt S416 nach Fig. 11
des ersten Ausführungsbeispiels Werte der Variablen V2X' und V2Y', in denen sich
die Vorzeichen der Werte umkehren, in die Variablen V22X und V22Y kopiert. Wie
oben beschrieben, repräsentieren die Variablen V22X und V22Y Antriebsstellungen
der Korrektionslinse 101 längs der x-Achse und der y-Achse.
Abläufe von einem Schritt S622 bis zu einem Schritt S626 entsprechen den Abläu
fen vom Schritt S420 bis S424 nach Fig. 12 des ersten Ausführungsbeispiels. Im
Schritt S622 werden von den Verarbeitungsschaltungen 313, 314 gelieferte Stel
lungsdaten der Korrektionslinse 101 in der Quer- und Längsachse in den Variablen
V3X und V3Y gespeichert. Im Schritt S624 wird die Differenz zwischen den Va
riablen V3X und V22X in einer Variablen V4X und die Differenz zwischen den Va
riablen V3Y und V22Y in einer Variablen V4Y gespeichert. Im Schritt S626 werden
die Richtungen und die Beträge des Antriebs der Korrektionslinse 101 sowohl in der
Querachse als auch in der Längsachse auf der Basis der Werte der Variablen V4X,
V4Y berechnet. Den Richtungen und den Beträgen entsprechende Signale werden
in die Treiberschaltungen 321 und 322 eingespeist. Es fließt dann ein Strom durch
die Treiberwicklung 151 in vorgegebener Richtung und mit vorgegebener Größe
unter Steuerung durch die Treiberschaltung 321 auf der Basis des Wertes der Va
riablen V4X und Strom durch die Treiberwicklung 152 in vorgegebener Richtung
und mit vorgegebener Größe unter Steuerung durch die Treiberschaltung 322 auf
der Basis des Wertes der Variablen V4Y. Damit wird auch der Linsengehäuse-
Halterungsrahmen 141 angetrieben.
Wird andererseits im Schritt S616 bestätigt, daß die Variable Z größer als der Radi
us r10 ist, wenn nämlich bestätigt wird, daß die optische Achse OP aus dem ersten
korrigierbaren Bereich bewegt wird, so springt der Prozeß zum Schritt S622 ohne
Ausführung der Abläufe nach den Schritten S618 und S620. Während nämlich die
optische Achse OP aus dem ersten korrigierbaren Bereich bewegt wird, werden die
Werte der Variablen V22X und V22Y nicht aktualisiert, so daß auch die Werte der
Variablen V4X und V4Y nicht aktualisiert werden. Daher wird die Korrektionslinse
101 gestoppt, wenn die optische Achse OP während des Fotometrievorgangs vor
der Freigabesequenz aus dem ersten korrigierbaren Bereich bewegt wird. Wenn die
Werte der Variablen V23X und V23Y nicht aktualisiert werden, so werden die Werte
der Variablen V2X und V2Y in einem Zeitpunkt unmitelbar bevor die Korrektionslin
se 101 gestoppt wird, in den Variablen V23X, V23Y gehalten.
Sodann wird in einem Schritt S628 geprüft, ob der Freigabeschalter 40 durch Drüc
ken der Auslösetaste 10 um zwei Schritte eingeschaltet wird. Wird bestätigt, daß der
Freigabeschalter 40 eingeschaltet ist, so schreitet der Prozeß zu einem Schritt S700
nach Fig. 18 fort. Wird bestätigt, daß der Freigabeschalter 40 nicht eingeschaltet ist,
so kehrt der Prozeß zum Schritt S606 nach Fig. 16 zurück und es werden die darauf
folgenden Abläufe wiederholt durchgeführt.
Im Schritt S700 nach Fig. 18 wird entsprechend dem Schritt S406 die übliche Frei
gabesequenz auf der Basis des im Fotometrievorgang berechneten Steuerwertes
ausgeführt. In einem Schritt S702 werden die Werte der Variablen V23X, V23Y wie
derholt in die Variablen V2X, V2Y kopiert. Die Variablen V2X, V2Y werden auf im
Schritt S618 unter der Bedingung gewonnene Werte der Zitterwinkel gesetzt, daß
bestätigt wird, daß das Zittern des fokussierten Bildes während der Fotometrieperi
ode korrigierbar ist.
Abläufe von einem Schritt S704 bis zu einem Schritt S710 entsprechen den Abläu
fen vom Schritt S608 bis zum Schritt S614 nach Fig. 16. Die von den Winkelge
schwindigkeitssensoren 11, 12 gelieferten Winkelgeschwindigkeiten werden in Di
gitalwerte umgesetzt (Schritt S704) und es werden die Winkeldaten (V2X, V2Y)
durch Integration der Digitalwerte berechnet (Schritt S706). Unter Bezugnahme auf
die Zitterstellungstabelle im EEPROM 340 auf der Basis der Winkeldaten werden
die Stellungsdaten der optischen Achse OP auf der Brennebene in bezug auf die
Quer- und Längsachse gewonnen und die entsprechenden Daten in den Variablen
V2X', V2Y' gespeichert (Schritt S708). Die Länge zwischen der Stellung der opti
schen Achse OP auf der Brennebene und dem ursprünglichen Punkt (Zentrum der
Brennebene) wird auf der Basis der Werte der Variablen V2X' und V2Y' berechnet;
diese Länge wird in der Variablen Z gespeichert (Schritt S710).
Verbleibt das Zittern des fokussierten Bildes während der Fotometrieperiode immer
im ersten korrigierbaren Bereich der Korrektionslinse 101, so werden die Zitterwin
kel in dem Zeitpunkt bevor die Freigabesequenz beginnt, durch die Abläufe im
Schritt S618 in den Variablen V23X, V23Y gespeichert. Durch Kopieren der Werte
der Variablen V23X und V23Y in die Variablen V2X und V2Y im Schritt S702 wird
die Berechnung der Zitterwinkel kontinuierlich aus der Berechnung vor der Freiga
besequenz durchgeführt, nachdem die Freigabesequenz beginnt.
Wird das Zittern des fokussierten Bildes während der Fotometrieperiode aus dem
ersten korrigierbaren Bereich der Korrektionslinse 101 bewegt, so werden die Zit
terwinkel im Zeitpunkt unmittelbar bevor die optische Achse OP aus dem ersten kor
rigierbaren Bereich bewegt wird, durch die Abläufe im Schritt S618 in den Variablen
V23X und V23Y gespeichert. Die Berechnung des Zitterwinkels in der Freigabese
quenz wird daher in der Stellung gestartet, in der die Korrektionslinse während der
Fotometrieperiode gestoppt wurde.
Danach wird in einem Schritt S712 geprüft, ob der Wert der Variablen Z größer als
der Radius r11 ist. Ist die Variable Z gleich oder kleiner als der Radius r11, so zeigt
dies an, daß die optische Achse OP im korrigierbaren Bereich (der zweite korrigier
bare Bereich) der Korrektionslinse 101 in der Belichtungsperiode bewegt wird. Ist
die Variable Z größer als der Radius r11, so zeigt dies an, daß die optische Achse
OP aus dem zweiten korrigierbaren Bereich der Korrektionslinse 101 bewegt wird.
Nachdem der Freigabeschalter 40 eingeschaltet und die Freigabesequenz gestartet
wird, vergrößert sich nämlich der korrigierbare Bereich der Korrektionslinse 101 vom
Kreis D mit dem Radius r10 auf den Kreis C mit dem Radius r11 durch den Ablauf
im Schritt S712.
Wird im Schritt S712 bestätigt, daß die Variable Z gleich oder kleiner als der Radius
r11 ist, so schreitet der Prozeß zu einem Schritt S714 fort. In diesem Schritt S714
werden Werte der Variablen V2X' und V2Y', in denen sich die Vorzeichen umge
kehrt haben, in die Variablen V22X und V22Y kopiert.
Die Abläufe von einem Schritt S716 bis zu einem Schritt S720 entsprechen den
Abläufen vom Schritt S622 bis zum Schritt S626. Die von den Verarbeitungsschal
tungen 313, 314 gelieferten Stellungsdaten der Korrektionslinse 101</ 08811 00070 552 001000280000000200012000285910870000040 0002010017357 00004 08692BOL< in der Quer-
und Längsachse werden in den Variablen V3X und V3Y gespeichert (Schritt S716).
Auf der Basis der Stellungsdaten der Korrektionslinse 101 in der Quer- und Längs
achse werden in bezug auf diese Achsen die Differenzen zwischen der laufenden
Stellung der Korrektionslinse 101 und der Stellung, in welche die Korrektionslinse
101 zur Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes bewegt werden soll, berech
net (Schritt S718). Die Richtungen und Beträge des Antriebs der Korrektionslinse
101 sowohl längs der Querachse als auch der Längsachse werden auf der Basis
dieser Differenzen berechnet; die den Richtungen und Beträgen entsprechenden
Signale werden in die Treiberschaltungen 321 und 322 eingespeist; es fließt Strom
durch die Treiberwicklungen 151 und 152 in vorgegebener Richtung und mit vorge
gebener Größe unter Steuerung durch die Treiberschaltung 321 auf der Basis der
Signale; und es wird der Linsengehäuse-Halterungsrahmen 141 angetrieben (Schritt
S720).
Wird andererseits im Schritt S712 bestätigt, daß die Variable Z größer als der Ra
dius r11 ist und die optische Achse OP aus dem zweiten korrigierbaren Bereich der
Korrektionslinse 101 herausbewegt wird, so springt der Prozeß zum Schritt S716
ohne Ausführung der Abläufe des Schritts S714.
Wird nämlich die optische Achse OP aus dem zweiten Korrektionsbereich heraus
bewegt, so werden die Werte der Variablen V22X und V22Y nicht aktualisiert, so
daß auch die Werte der Variablen V4X und V4Y im Schritt S718 nicht aktualisiert
werden. Die Korrektionslinse 101 wird daher während der Belichtungsperiode ge
stoppt, während die optische Achse OP aus dem zweiten korrigierbaren Bereich
herausbewegt wird.
In einem Schritt S722 wird geprüft, ob die Belichtungsperiode abgelaufen ist. Wird
festgestellt, daß die Belichtungsperiode noch andauert, so kehrt der Prozeß zum
Schritt S704 zurück. Wird bestätigt, daß die Belichtungsperiode abgelaufen ist, so
schreitet der Prozeß zu einem Schritt S724 nach Fig. 19 fort. Während der Belich
tungsperiode werden nämlich die Abläufe vom Schritt S704 bis zum Schritt S722
wiederholt durchgeführt, wodurch die Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes
erfolgt.
Abläufe vom Schritt S724 bis zu einem Schritt S730 entsprechen den Abläufen vom
Schritt S428 bis zum Schritt S434. Es wird nämlich der Beendigungsvorgang durch
geführt.
Wie oben beschrieben, ist beim zweiten Ausführungsbeispiel der erste korrekturba
re Bereich in der Fotometrieperiode so definiert, daß er kleiner als der zweite korri
gierbare Bereich in der Belichtungsperiode ist. Weiterhin wird die Korrektion des
Zitterns des fokussierten Bildes in einem Zeitpunkt gestoppt, in dem es während der
Fotometrieperiode aus dem ersten korrigierbaren Bereich gelangt; wenn die Freiga
besequenz beginnt, wird die Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes von der
Stellung aus neu gestartet, in welcher die Korrektionslinse 101 gestoppt wurde.
Ein Bereich, in welchem die Korrektionslinse 101 angetrieben werden kann, wird
beibehalten, wenn diese von einer Stellung nahe der Grenze des ersten korrigierba
ren Bereiches aus bewegt wird, selbst wenn die Freigabesequenz in der Situation
beginnt, in der das praktische Zittern des fokussierten Bildes nahe an der Grenze
des zweiten korrigierbaren Bereiches liegt. Es entsteht daher eine sehr scharfe Fo
tografie, weil die Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes während der Be
lichtungsperiode wirksamer als in einem Fall durchführbar ist, in welchem die Kor
rektionslinse 101 während der Fotometrieperiode im zweiten korrigierbaren Bereich
angetrieben wird.
Anhand der Fig. 20, 21 und 22 wird eine Abwandlung des zweiten Ausführungs
beispiels erläutert. Entsprechend Fig. 17 zeigt Fig. 20 die zweite Hälfte des Flußdia
gramms, das die Abläufe während der Fotometrieperiode beim Fotografieren angibt.
Wird im Schritt S616 nicht bestätigt, daß die Variable Z größer als der Radius r10
ist, so schreitet der Prozeß zum Schritt S617 fort. In diesem Schritt S617 erfolgt ei
ne Bogenantriebsberechnung, welche nahezu identisch mit der des ersten Ausfüh
rungsbeispiels ist. Es wird nämlich eine Bogenantriebsberechnungs-Subroutine
SUB2 nach Fig. 22 aufgerufen.
Abläufe von einem Schritt S800 bis zu einem Schritt S812 nach Fig. 22 entsprechen
den Abläufen vom Schritt S500 bis zum Schritt S512 der Bogenantriebsberech
nungs-Subroutine SUB1 des ersten Ausführungsbeispiels nach Fig. 13. In einem
Schritt S814 werden unter Verwendung der im Schritt S812 berechneten Variablen
θ, der Flags XX und YY sowie des Radius r10 des Kreises D die x-Koordinate und
die y-Koordinate des Schnittpunktes des Kreises D des korrigierbaren Bereiches
und der die Stellung der optischen Achse OP auf der Brennebene und dem ur
sprünglichen Punkt verbindenden Linie berechnet. Die Korrektionslinse 101 wird
daher auf dem Bogen des Kreises D bewegt, während die optische Achse OP wäh
rend der Fotometrieperiode aus dem ersten korrigierbaren Bereich herausbewegt
wird.
Entsprechend Fig. 18 zeigt Fig. 21 ein Flußdiagramm, das die Abläufe während der
Belichtungsperiode beim Fotografieren angibt. Wird im Schritt S712 bestätigt, daß
die Variable Z größer als der Radius r11 ist, so schreitet der Prozeß zum Schritt 713
fort. In diesem Schritt 713 wird die Bogenantriebsberechnung des ersten Ausfüh
rungsbeispiels durchgeführt. Es wird nämlich die Bogenantriebsberechnungs-
Subroutine SUB1 nach Fig. 13 aufgerufen. Die Korrektionslinse 101 wird daher auf
dem Bogen des Kreises C bewegt, während die optische Achse OP während der
Belichtungsperiode aus dem zweiten korrigierbaren Bereich herausbewegt wird.
Bei der Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels beginnt nämlich die Korrek
tionslinse 101 sowohl in der Fotometrieperiode als auch in der Belichtungsperiode,
mit anderen Worten sowohl im Bereitschaftsbetrieb als auch beim Fotografieren
sofort der Stellungsänderung der optischen Achse OP zu folgen, wenn deren Stel
lung in den entsprechenden korrigierbaren Bereich zurückgelangt und die wahre
Korrektion des Zitterns des fokussierten Bildes neu gestartet wird, wodurch eine
Zeitverzögerung vermieden wird.
Es ist darauf hinzuweisen, daß das zweite Ausführungsbeispiel auch bei einer digi
talen Kamera verwendbar ist, in der ein Objektbild einer fotoelektrischen Umsetzung
durch einen Bildsensor, beispielsweise einen CCD-Sensor, zwecks Aufzeichnung
unterworfen wird. In einer digitalen Kamera steuert die CPU 300 den Antrieb der
Korrektionslinse 101 im ersten korrigierbaren Bereich, wenn eine Aufladung ent
sprechend dem Objektbild nicht erfolgt, d. h., wenn kein Verschlußvorgang durch
geführt wird; während der Aufladung entsprechend dem Objektbild, d. h., wenn der
Verschlußvorgang durchgeführt wird, steuert die CPU 300 den Antrieb der Korrek
tionslinse 101 im zweiten korrigierbaren Bereich. Die Korrektion des Zitterns des
fokussierten Bildes wird nämlich so gesteuert, daß der korrigierbare Bereich abge
sehen vom Verschlußvorgang kleiner als der korrigierbare Bereich während des
Verschlußvorgangs ist.
Weiterhin ist das erste und zweite Ausführungsbeispiel auch bei anderen fotografi
schen Geräten verwendbar. Wird das zweite Ausführungsbeispiel etwa bei einer
Videokamera verwendet, so wird der korrigierbare Bereich im Bereitschaftsbetrieb
auf den ersten korrigierbaren Bereich und während des Fotografierens auf den
zweiten korrigierbaren Bereich eingestellt. Weiterhin kann das erste Ausführungs
beispiel auch bei anderen optischen Geräten, beispielsweise einem Doppelfernrohr,
verwendet werden.
Erfindungsgemäß wird in einer Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokus
sierten Bildes die Korrektion in einem Zeitpunkt neu gestartet, in dem das Zittern
des fokussierten Bildes in den korrigierbaren Bereich zurückkehrt. Weiterhin wird
erfindungsgemäß in einer Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokussierten
Bildes die Effektivität der Korrektion während einer Aufzeichnungsperiode eines
Objektbildes aufrechterhalten, selbst wenn ein starkes Zittern eines fokussierten
Bildes auftritt, während das Objektbild nicht aufgezeichnet wird.
Claims (13)
1. Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokussierten Bildes mit
einem die Richtung und den Betrag des Zitterns einer optischen Einrichtung
detektierenden Zitterdetektor;
einem optischen Korrektionssystem, das in einem optischen Abbildungssystem enthalten ist und das Zittern eines durch das optische Abbildungssystem ab gebildeten optischen Bildes korrigiert;
einer das optische Korrektionssystem antreibenden Antriebseinrichtung;
einem Zitterstellungsdetektor, der eine aktuelle Zitterstellung auf einer Brenn ebene detektiert, welche von einer optischen Achse anderer im optischen Ab bildungssystem enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird und auf der das optische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird, wobei die aktuelle Stellung in Abhängigkeit vom Zittern der optischen Einrichtung bewegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das Zentrum der Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Korrektionssy stems in einem ursprünglichen Punkt steht, in dem sie koaxial mit der opti schen Achse der anderen Optiksysteme ist;
einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung des Zitterns auf der Basis der aktuellen Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrektionssystems berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebsdaten an steuert; und
einem Bewertungssystem, das bewertet, ob die aktuelle Zitterstellung in einem durch das Steuersystem definierten korrigierbaren Bereich auf der Brennebene liegt,
wobei die Bewertung durch das Bewertungssystem, daß die aktuelle Zitter stellung außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt, ein Schnittpunkt einer Grenze des korrigierbaren Bereiches und einer das Zentrum der Brennebene und die aktuelle Zitterstellung verbindenden Geraden als durch das Steuersy stem hervorgerufene Zitterstellung angenommen wird, und das Steuersystem auf der Basis der angenommenen Zitterstellung des optischen Korrektionssy stems Antriebsdaten berechnet.
einem optischen Korrektionssystem, das in einem optischen Abbildungssystem enthalten ist und das Zittern eines durch das optische Abbildungssystem ab gebildeten optischen Bildes korrigiert;
einer das optische Korrektionssystem antreibenden Antriebseinrichtung;
einem Zitterstellungsdetektor, der eine aktuelle Zitterstellung auf einer Brenn ebene detektiert, welche von einer optischen Achse anderer im optischen Ab bildungssystem enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird und auf der das optische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird, wobei die aktuelle Stellung in Abhängigkeit vom Zittern der optischen Einrichtung bewegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das Zentrum der Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Korrektionssy stems in einem ursprünglichen Punkt steht, in dem sie koaxial mit der opti schen Achse der anderen Optiksysteme ist;
einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung des Zitterns auf der Basis der aktuellen Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrektionssystems berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebsdaten an steuert; und
einem Bewertungssystem, das bewertet, ob die aktuelle Zitterstellung in einem durch das Steuersystem definierten korrigierbaren Bereich auf der Brennebene liegt,
wobei die Bewertung durch das Bewertungssystem, daß die aktuelle Zitter stellung außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt, ein Schnittpunkt einer Grenze des korrigierbaren Bereiches und einer das Zentrum der Brennebene und die aktuelle Zitterstellung verbindenden Geraden als durch das Steuersy stem hervorgerufene Zitterstellung angenommen wird, und das Steuersystem auf der Basis der angenommenen Zitterstellung des optischen Korrektionssy stems Antriebsdaten berechnet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, in welcher der korrigierbare Bereich durch einen
Bereich definiert ist, der durch einen Kurvenzug von Stellungen begrenzt ist, in
die das optische Korrektionssystem soweit als möglich aus dem ursprüngli
chen Punkt heraus angetrieben wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, in welcher der korrigierbare Bereich kleiner als
ein Bereich ist, von dem eine Grenze durch einen Kurvenzug von Stellungen
definiert ist, in denen ein Lagerelement des optischen Korrektionssystems
nicht bewegbar ist und mit anderen Elementen der optischen Einrichtung in
Kontakt steht.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, in welcher der korrigierbare Bereich ein Kreis ist,
dessen Mittelpunkt der ursprüngliche Punkt ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, in der das Bewertungssystem durch Vergleich
der Länge zwischen der aktuellen Zitterstellung und dem ursprünglichen Punkt
mit dem Radius des Kreises bewertet, ob die aktuelle Zitterstellung im korri
gierbaren Bereich liegt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, in der das Steuersystem eine Verschiebung in
den Schnittpunkt der angenommenen Zitterstellung berechnet, eine Richtung
auf die aktuelle Zitterstellung hin anzeigende Richtungsdaten abtrennt, auf der
Basis einer Verschiebung aus dem korrigierbaren Bereich zur aktuellen Zitter
stellung hin lediglich den Betrag der Verschiebung zum Schnittpunkt hin be
rechnet und die Richtungsdaten den Betrag der Verschiebung zum Schnitt
punkt hin hinzuaddiert.
7. Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokussierten Bildes mit
einem die Richtung und den Betrag des Zitterns einer optischen Einrichtung
detektierenden Zitterdetektor;
einem optischen Korrektionssystem, das in einem optischen Abbildungssystem enthalten ist und das Zittern eines durch das optische Abbildungssystem ab gebildeten optischen Bildes korrigiert;
einer das optische Korrektionssystem antreibenden Antriebseinrichtung;
einem Zitterstellungsdetektor, der eine aktuelle Zitterstellung auf einer Brenne bene detektiert, welche von einer optischen Achse anderer im optischen Abbil dungssystem enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird und auf der das op tische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird, wobei die aktuelle Zitterstellung in Abhängigkeit vom Zittern der optischen Einrichtung bewegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das Zentrum der Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Kor rektionssystems in einem ursprünglichen Punkt steht, in dem sie koaxial mit der optischen Achse der anderen Optiksysteme ist;
einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung des Zitterns auf der Basis der aktuellen Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrektionssystems berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebsdaten an treibt; und
einem Bewertungssystem, das bewertet, ob die aktuelle Zitterstellung in einem durch das Steuersystem definierten korrigierbaren Bereich auf der Brennebene liegt;
wobei bei Bewertung durch das Bewertungssystem, das die aktuelle Zitter stellung außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt, ein Punkt auf einer Grenze des korrigierbaren Bereichs, welcher der aktuellen Zitterstellung am nächsten liegt, als durch das Steuersystem hervorgerufene Zitterstellung an genommen wird und das Steuersystem das Antriebssystem so steuert, daß ei ne Verschiebung der optischen Achse der anderen Optiksysteme zu der ange nommenen Zitterstellung hin rückgängig gemacht werden kann.
einem optischen Korrektionssystem, das in einem optischen Abbildungssystem enthalten ist und das Zittern eines durch das optische Abbildungssystem ab gebildeten optischen Bildes korrigiert;
einer das optische Korrektionssystem antreibenden Antriebseinrichtung;
einem Zitterstellungsdetektor, der eine aktuelle Zitterstellung auf einer Brenne bene detektiert, welche von einer optischen Achse anderer im optischen Abbil dungssystem enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird und auf der das op tische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird, wobei die aktuelle Zitterstellung in Abhängigkeit vom Zittern der optischen Einrichtung bewegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das Zentrum der Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Kor rektionssystems in einem ursprünglichen Punkt steht, in dem sie koaxial mit der optischen Achse der anderen Optiksysteme ist;
einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung des Zitterns auf der Basis der aktuellen Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrektionssystems berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebsdaten an treibt; und
einem Bewertungssystem, das bewertet, ob die aktuelle Zitterstellung in einem durch das Steuersystem definierten korrigierbaren Bereich auf der Brennebene liegt;
wobei bei Bewertung durch das Bewertungssystem, das die aktuelle Zitter stellung außerhalb des korrigierbaren Bereiches liegt, ein Punkt auf einer Grenze des korrigierbaren Bereichs, welcher der aktuellen Zitterstellung am nächsten liegt, als durch das Steuersystem hervorgerufene Zitterstellung an genommen wird und das Steuersystem das Antriebssystem so steuert, daß ei ne Verschiebung der optischen Achse der anderen Optiksysteme zu der ange nommenen Zitterstellung hin rückgängig gemacht werden kann.
8. Einrichtung zur Korrektion des Zitterns eines fokussierten Bildes für eine Ka
mera, die ein fotografisches Optiksystem und ein fotografisches Steuersystem
enthält, das durch Steuerung eines Bildfangvorgangs ein auf ein fotografisches
Medium abgebildetes optisches Bild auf dem fotografischen Medium aufzeich
net, mit
einer das optische Korrektionssystem antreibenden Antriebseinrichtung;
einem Zitterstellungsdetektor, der eine Zitterstellung auf einer Brennebene detektiert, welche von einer optischen Achse anderer im fotografischen Optik system enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird und auf der das optische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird, wobei die Stellung in Abhängigkeit vom Zittern der Kamera bewegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das Zentrum der Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Korrektionssystems in einem ursprünglichen Punkt steht, in dem sie koaxial mit der optischen Achse der anderen Optiksy steme ist; und
einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung des Zitterns auf der Basis der Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrektionssystems berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebsdaten antreibt;
wobei das Steuersystem die Antriebseinrichtung so steuert, daß ein erster kor rigierbarer Bereich des optischen Korrektionssystems auf der Brennebene in einem ersten Zustand, in dem die Kamera sich im Bereitschaftsbetrieb befin det, kleiner als ein zweiter korrigierbarer Bereich des optischen Korrek tionssystems auf der Brennebene in einem zweiten Zustand ist, in dem die Kamera sich im Bildfangzustand befindet.
einer das optische Korrektionssystem antreibenden Antriebseinrichtung;
einem Zitterstellungsdetektor, der eine Zitterstellung auf einer Brennebene detektiert, welche von einer optischen Achse anderer im fotografischen Optik system enthaltener Optiksysteme durchstoßen wird und auf der das optische Bild durch das optische Abbildungssystem abgebildet wird, wobei die Stellung in Abhängigkeit vom Zittern der Kamera bewegt wird und die optische Achse der anderen Optiksysteme durch das Zentrum der Brennebene stößt, wenn die optische Achse des optischen Korrektionssystems in einem ursprünglichen Punkt steht, in dem sie koaxial mit der optischen Achse der anderen Optiksy steme ist; und
einem Steuersystem, das zur Rückgängigmachung des Zitterns auf der Basis der Zitterstellung Antriebsdaten des optischen Korrektionssystems berechnet und die Antriebseinrichtung auf der Basis der Antriebsdaten antreibt;
wobei das Steuersystem die Antriebseinrichtung so steuert, daß ein erster kor rigierbarer Bereich des optischen Korrektionssystems auf der Brennebene in einem ersten Zustand, in dem die Kamera sich im Bereitschaftsbetrieb befin det, kleiner als ein zweiter korrigierbarer Bereich des optischen Korrek tionssystems auf der Brennebene in einem zweiten Zustand ist, in dem die Kamera sich im Bildfangzustand befindet.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, in welcher der zweite korrigierbare Bereich als
ein Bereich definiert ist, der durch einen Kurvenzug begrenzt ist, welcher durch
den Antrieb des optischen Korrektionssystems soweit als möglich aus dem ur
sprünglichen Punkt heraus erzeugt wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, in welcher der zweite korrigierbare Bereich klei
ner als ein Bereich ist, dessen Grenze durch einen Kurvenzug von Stellungen
definiert ist, in denen ein Lagerelement des optischen Korrektionssystems
nicht bewegbar ist und mit anderen Elementen der Kamera in Kontakt steht.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, in welcher der erste korrigierbare Bereich ein
Kreis ist, dessen Mittelpunkt der ursprüngliche Punkt ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 8, in welcher das Zittern im ersten Zustand außer
halb des ersten korrigierbaren Bereiches liegt, das optische Korrektionssystem
gestoppt wird und das optische Korrektionssystem neu gestartet und im Sinne
der Zitterkorrektion aus einer Stellung angetrieben wird, in der es gestoppt
wurde, wenn der Bildfangvorgang beginnt.
13. Einrichtung nach Anspruch 8, in welcher das fotografische Steuersystem eine
fotometrische Einrichtung enthält, welche in Abhängigkeit von der Betätigung
eines auf der Kamera montierten Auslöseelementes eine fotometrische Ope
ration ausführt, und in welcher das optische Korrektionssystem während einer
Periode in der die fotometrische Operation ausgeführt wird, im ersten korri
gierbaren Bereich angetrieben wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PENTAX CORP., TOKIO/TOKYO, JP |
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| 8130 | Withdrawal |