DE10017898A1 - Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff sowie Garnituren für diese Vorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff sowie Garnituren für diese VorrichtungInfo
- Publication number
- DE10017898A1 DE10017898A1 DE10017898A DE10017898A DE10017898A1 DE 10017898 A1 DE10017898 A1 DE 10017898A1 DE 10017898 A DE10017898 A DE 10017898A DE 10017898 A DE10017898 A DE 10017898A DE 10017898 A1 DE10017898 A1 DE 10017898A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotor
- axial
- garniture
- teeth
- projection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 229920001131 Pulp (paper) Polymers 0.000 title description 3
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims abstract description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims abstract description 6
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 claims description 7
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 abstract 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 6
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000006185 dispersion Substances 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 2
- 230000035508 accumulation Effects 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 239000007844 bleaching agent Substances 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 1
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000010893 paper waste Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D1/00—Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
- D21D1/004—Methods of beating or refining including disperging or deflaking
- D21D1/006—Disc mills
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/50—Mixing liquids with solids
- B01F23/56—Mixing liquids with solids by introducing solids in liquids, e.g. dispersing or dissolving
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/27—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices
- B01F27/271—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed radially between the surfaces of the rotor and the stator
- B01F27/2711—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed radially between the surfaces of the rotor and the stator provided with intermeshing elements
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D1/00—Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
- D21D1/20—Methods of refining
- D21D1/30—Disc mills
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/50—Mixing liquids with solids
- B01F23/57—Mixing high-viscosity liquids with solids
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/75—Discharge mechanisms
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Paper (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
- Rotary Pumps (AREA)
Abstract
Die Vorrichtung dient zum Dispergieren von hochkonsistentem Papierfaserstoff, insbesondere von einem aus Altpapier gewonnenem. Die Vorrichtung enthält mindestens einen Satz Dispergiergarnituren (1, 2) mit in konzentrischen Reihen angeordneten Zähnen (3, 3', 3'', 4, 4', 4''), die jeweils in ringförmige Zwischenräume der Gegengarnitur hineinragen. Die Dispergierwirkung wird durch eine relative Umfangsbewegung der beiden zu einem Satz gehörenden Garnituren erzielt. Die zum Rotor (5) gehörende Garnitur (1) weist an ihrem äußeren Umfang Axialvorsprünge (15) auf, die zu einem verbesserten Abtransport des aus den Garnituren (1, 2) austretenden zähen Papierfaserstoffes führen. Die Zentrierung der Rotorgarnitur erfolgt durch einen radial nach innen verlegten Zentrierbund (16).
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Dispergierung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Eine derartige Behandlungsvorrichtung ist zum Beispiel aus der DE-PS 30 47 013
bekannt. Diese zum Dispergieren von Altpapier geeignete Vorrichtung dient dazu, den
Stoff intensiv mechanisch und thermisch zu bearbeiten, wodurch die darin enthaltenen
Störstoffe von den Fasern abgelöst, zerkleinert und/oder unter die Sichtbarkeitsgrenze
gebracht werden können. Anders als zum Beispiel bei Papierstoff-Mahlrefinern wird
bei derartigen Maschinen der Faserstoff nicht in einer pumpfähigen Suspension
bearbeitet, sondern in Form eines teigigen oder krümeligen Hochkonsistenzstoffes,
vorzugsweise mit einem Trockengehalt zwischen 20 und 35%. Auf diese Weise lassen
sich beträchtlich höhere Scherkräfte in den Faserstoff übertragen, wodurch die
genannten Ziele erreichbar sind, ohne dass dabei eine wesentliche Veränderung der
Faserlänge erfolgt. In vielen Fällen wird die Wirkung der mechanischen Behandlung
durch Hitze weiter verstärkt, z. B. durch Einstellen einer Faserstofftemperatur von 90°
Celsius oder noch darüber.
Durch die hohe Konsistenz, die der Faserstoff bei der Behandlung hat, ist eine intensive
mechanische Bearbeitung möglich, obwohl sich die Zähne der relativ zueinander
bewegbaren Behandlungswerkzeuge, der sogenannten Garnituren, nicht berühren,
sondern sich vielmehr in einem Abstand von ca. 0,5 mm oder mehr mit relativ hoher
Geschwindigkeit aneinander vorbeibewegen. Dieser Abstand ist eventuell einstellbar
gehalten. Günstig ist, dass bei Garnituren der beschriebenen Art eine sehr große Anzahl
von Zähnen beteiligt ist, so dass der Papierstoff durch viele Schlitze (Zahnlücken) in
kleine Teilströme aufgeteilt wird. Es sind ohne weiteres z. B. zwölf Stufen (Zahnreihen)
hintereinander möglich. Garnituren dieser Art sind kompakt und haben eine
ausgezeichnete Dispergierwirkung. In der Regel werden in einer solchen Vorrichtung
eine stillstehende Stator- und eine bewegte Rotorgarnitur verwendet. Garnituren
können aus Kreisringsegmenten zusammengesetzt sein.
Nachdem der hochkonsistente Faserstoff den Bearbeitungsbereich passiert hat, also die
Dispergierung erfolgt ist, tritt er an der letzten Stufe der Statorgarnitur aus. Dabei
wird er durch den nachfolgenden Stoff herausgedrückt und führt eine im wesentlichen
radiale Bewegung aus. Da die Garnitur kreisförmig angelegte Zahnreihen enthält, erfolgt
der Auswurf des Faserstoffes über den gesamten Umfang, also 360°. In der Regel ist die
Mittelachse einer solchen Dispergiervorrichtung waagerecht angeordnet, d. h. der
Faserstofftransport erfolgt in einer senkrechten Ebene. Dort, wo die Zahnlücken
zwischen den Zähnen nach unten führen, fällt der Stoff frei heraus, z. B. in ein Gefäß, in
dem er, wenn gewünscht, mit Wasser verdünnt werden kann. Im geodätisch betrachtet
oberen Bereich der Garnituren sammelt sich der Stoff an, da er nicht direkt herabfallen
kann. Zwar wird er früher oder später durch nachdrängenden Stoff abtransportiert, die
Verhältnisse sind aber undefiniert und daher nicht immer befriedigend. Als Abhilfe kann
im oberen Teil des Gehäuses bereits Wasser zugegeben werden, was einerseits zur
Verdünnung führt und daher bei nachfolgender Hochkonsistenzbehandlung, z. B. Bleiche,
unerwünscht ist und andererseits auch nicht immer den gewünschten Erfolg hat.
Aus der DE 198 02 260 A1 ist eine andere Möglichkeit zum Abtransport des Stoffes bei
einer Vorrichtung zum Dispergieren bekannt, und zwar ist die Rotorgarnitur mit
Radialvorsprüngen versehen. Diese bilden also eine radiale Fortsetzung der
Dispergergarnitur, die zwar auch zu einem besseren Stoffabfluss aus diesem Bereich
der Garnitur führt, aber relativ aufwendig ist und zusätzlich Platz radial außerhalb der
Rotorgarnitur benötigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Behandlungsvorrichtung zu
schaffen, mit der es möglich ist, den Austrag von bearbeitetem Faserstoff mit sehr
einfachen Mitteln zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten Merkmale
vollständig gelöst.
Danach wird die radiale Bewegung, insbesondere im oberen Teil des Gehäuses, in eine
axiale und dann in eine Umfangsbewegung umgelenkt. Der Stoff gelangt vollständig -
ohne störende Anhäufungen und ohne wesentlichen Energieverbrauch - in den dafür
vorgesehenen Behälter. Nachteilige Veränderungen des zumeist heißen Faserstoffes, wie
z. B. Austrocknen, Verbacken, Verhornen werden vermieden.
Der Erfindungsgegenstand hat darüberhinaus den Vorteil eines relativ günstigen
Verschleißverhaltens. Dabei geht es um die Reduzierung des Verschleißes, der sich
bekanntlich bei solchen Vorrichtungen nicht gänzlich vermeiden lässt. Dadurch, dass der
Stoff verhältnismäßig zügig abtransportiert wird, können Anbackungen, die den
Verschleiß begünstigen, verhindert werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die
Radialvorsprünge zu dem Teil der Garnitur gehören, der infolge des unvermeidbaren
Verschleißes ohnehin in bestimmten Abständen ausgewechselt werden muss. Auf diese
Weise wird nämlich der normale Verschleiß auf wenige Teile beschränkt, während die
übrigen Maschinenteile, insbesondere die Befestigungsplatten für die Garnituren, nur
noch einem sehr geringen Verschleiß unterliegen.
Die wichtigste Anwendung der Erfindung ist bei solchen Vorrichtungen zu erwarten, bei
denen der hochkonsistente Faserstoff erst nach dem Austritt aus dem Gehäuse der
Vorrichtung verdünnt wird, also als Dickstoff herausfällt. Es gibt aber auch andere
Anwendungsfälle, nämlich die, bei denen der Dickstoff bereits im Gehäuse mit Wasser
verdünnt wird. Auch wenn der Stoff verdünnt ist, sollte er möglichst schnell aus dem
Gehäuse abgeführt werden, wozu die Erfindung entscheidend beiträgt.
Die Erfindung und ihre Vorteile werden erläutert an Hand von Zeichnungen. Dabei
zeigen:
Fig. 1 einen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in geschnittener
Seitenansicht;
Fig. 2 eine Detailansicht zweier Garnituren;
Fig. 3 Aufsicht auf eine Garnitur von der Stoffseite her;
Fig. 4 Aufsicht auf eine Garnitur von der Rückseite her.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer Dispergiervorrichtung mit zwei relativ zueinander in
Umfangsrichtung bewegbaren komplementären Garnituren 1, 2, die miteinander so in
Eingriff stehen, dass sie zusammenwirken können. Die gewählte Darstellung in Form
eines Schnittes in Seitenansicht lässt erkennen, dass sich radial von innen nach außen
die zu den verschiedenen Garnituren gehörenden Zähne 3, 4, 3', 4' usw. bis zu den
äußeren Zähnen 3", 4" abwechseln. Die Zahnreihe einer Garnitur reicht jeweils in den
Zwischenraum der komplementären Garnitur, wobei zum bestimmungsgemäßen Betrieb
der Vorrichtung zwischen den Zähnen von komplementären Garnituren Abstände
eingehalten werden müssen. Die links gezeichnete Garnitur 2 gehört zum Stator 6 und
die rechts gezeichnete Garnitur 1 zum Rotor 5. Dieser wird von einer Welle 10
gehalten und in Rotation versetzt. Der hochkonsistente Papierfaserstoff gelangt durch
das Zulaufrohr 9 mit Hilfe einer Förderschnecke 12 zentral in den Disperger. Ein
solcher Stoff ist relativ zäh, anders als z. B. eine pumpfähige Papierfasersuspension,
wie sie in Entstippern oder Refinern verarbeitet wird. Er wird zunächst vom
Schleuderkreuz 11 erfasst und dann in die Garnituren gefördert. Die radial innerste
Zahnreihe gehört zur Rotorgarnitur und die radial äußerste zur Statorgarnitur. Die
Rotationsachse des Rotors 5 liegt hier waagerecht, und die Radialtransportrichtung des
hochkonsistenten Papierfaserstoffes liegt in senkrechten Ebenen. Die Garnituren sind in
einem Gehäuse 13 untergebracht.
Zur exakten Zentrierung der zum Rotor gehörenden Garnitur 1 ist ein Zentrierbund 16
vorgesehen, der aber nicht am Außendurchmesser dieser Garnitur liegt, so dass sich
dort ein radialer Überstand bildet. Dieser enthält eine Anzahl der erfindungsgemäßen
Axialvorsprünge 15, die den aus dem Garniturensatz austretenden Faserstoff
beschleunigen und abführen. Solche Axialvorsprünge 15 können aus demselben Material
sein wie die Garnitur, z. B. ohne großen Mehraufwand mit angegossen werden.
In Fig. 2 sind zwei komplementäre, also zu einem Satz gehörenden Garnituren in axial
auseinandergezogener Lage und etwas detaillierter gezeichnet, ohne allerdings alle
konstruktiven Merkmale zu offenbaren. In der Regel haben Garnituren dieser Art
zwischen drei und zwölf Zahnreihen, hier sind nur die radial äußersten zwei gezeichnet.
Die zum Rotor gehörende Garnitur 1 weist erfindungsgemäß Axialvorsprünge 15 auf,
die eine axiale Erstreckung a von vorzugsweise mindestens 6 mm und eine radiale
Erstreckung b von vorzugsweise mindestens 6 mm haben. Sie reichen hier axial bis zur
Ebene E der Auflagefläche 20 der Garnitur. Das ist bei der Herstellung der Garnituren
von besonderem Vorteil. Aber auch davon abweichende Axialvorsprünge sind ohne
weiteres verwendbar, um die gestellte Aufgabe zu lösen. Ihre äußeren Stirnflächen sind
gegenüber der zylindrischen Umfangsfläche hier in einem spitzen Winkel β geneigt. Es
kann auch ein geringer Abstand c zum Zahnfuß des äußersten Zahnes 3" vorhanden,
muss es aber nicht. Der Zentrierbund 16 liegt hier axial innerhalb der Garnitur, was
ebenfalls für die Herstellung besonders günstig ist.
Fig. 3 zeigt in Aufsicht einen Dispergergarniturensatz, also eine Rotor- und eine
Statorgarnitur. Man erkennt die ringförmigen Zwischenräume 14. Auch die Zähne 3, 3',
3", 4, 4', 4" (geschnitten gezeichnet) sind in ringförmigen Reihen angeordnet und
reichen in die entsprechenden Zwischenräume 14 der Gegengarnitur hinein. Von der
Vielzahl der Zähne sind nur einige dargestellt. Zwischen benachbarten Zähnen bleiben
Zahnlücken 7 für den Durchfluss des Faserstoffes frei. Die Form der Zähne ist nicht
exakt gezeichnet, sie ist bekannt und richtet sich nach dem Verwendungszweck der
Garnitur.
Wenn man die in Fig. 2 gezeigte Rotorgarnitur um 180° wendet, gelangt man zur Fig. 3.
Sie bietet also die Ansicht auf die Rückseite der Dispergergarnitur, das ist die Seite, die
nach Einbau in den Disperger mit dem Rotor 5 (Fig. 1) in Kontakt steht. Die Fig. 3 zeigt
auch etwas genauer, dass es sich hier um eine aus insgesamt acht Segmenten bestehende
Garnitur handelt, welche jeweils über einen Umfangswinkel von 45° gehen. Außerdem
sind Befestigungslöcher 8 angedeutet, durch die z. B. eine Verschraubung mit dem Rotor
5 (Fig. 1) möglich ist. Wichtig für die Erfindung sind die Axialvorsprünge 15, von
denen bei dem hier gezeigten Beispiel vier pro Segment, d. h. also 32 insgesamt für die
ganze Garnitur vorgesehen sind. Die genaue Anzahl der benötigten Axialvorsprünge
richtet sich nach den Erfordernissen. Benachbarte Axialvorsprünge 15 liegen in einem
Abstandswinkel α auseinander. Weiterhin erkennt man auf dieser Darstellung den
Zentrierbund 16, der hier zusammenhängend über den gesamten Umfang aller
Garnitursegmente ausgestaltet ist. Eventuell kann er auch unterbrochen sein, d. h. aus
einer Anzahl von verschiedenen Teilabschnitten bestehen. Ein solcher Zentrierbund ist
besonders dann wichtig, wenn die Garnitur aus Kreisringsegmenten zu einem Vollkreis
zusammengebaut wird. Die Kombination der Axialvorsprünge mit dem radial
innenliegenden Zentrierbund ergibt eine platzsparende Anordnung mit guter
Förderwirkung für den aus der Garnitur austretenden zähen Faserstoff.
Claims (13)
1. Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Faserstoff, die mindestens
zwei Garnituren (1, 2,) hat,
- 1. 1.1 die jeweils eine im wesentlichen rotationssymmetrische Form haben und koaxial zueinander angeordnet sind,
- 2. 1.2 die in ringförmigen, zu ihrer Mitte konzentrischen Reihen angeordnete Zähne (3, 3', 3", 4, 4', 4") aufweisen, zwischen welchen sich Zahnlücken (7) befinden, die freie Querschnitte bilden, welche von dem zu behandelnden Faserstoff durchströmbar sind,
- 3. 1.3 die zwischen den Zahnreihen ringförmige Zwischenräume (14) aufweisen,
- 4. 1.4 die so zueinander positioniert sind, dass mindestens eine Zahnreihe einer Garnitur (1, 2) in einen ringförmigen Zwischenraum (14) der anderen, komplementären Garnitur (2, 1) hineinreicht,
- 5. 1.5 wobei wenigstens eine Garnitur (1) relativ zur anderen in Umfangsrichtung bewegbar ist,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die bewegbare Garnitur (1) zu einem antreibbaren Rotor (5) gehört und die
komplementäre Garnitur (2) zu einem feststehenden Stator (6).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotationsachse des Rotors (15) waagerecht liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Axialvorsprung (15) eine axiale Erstreckung (a) von mindestens 6 mm
aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Axialvorsprung (15) eine radiale Erstreckung (b) von mindestens 6 mm
aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass benachbarte Axialvorsprünge (15) in Umfangsrichtung einen Abstandswinkel
(α) von mindestens 5° haben.
7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzahl der Axilvorsprünge (15) auf dem ganzen Umfang mindestens acht
ist.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Axialvorsprünge (15) mit der Ebene (E) abschließen, die die
Auflagefläche (20) der Garnitur (1) bildet.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die radiale Außenfläche des Axialvorsprungs (15) gegenüber der
Umfangsfläche bis zu ±10° (Winkel β) geneigt ist.
10. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand (c) des radial äußersten Teils der bewegbaren Garnitur (1) vom
Zahnfuß des äußersten Rotor-Zahnes (3") maximal 5 mm beträgt.
11. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Axialvorsprung (15) aus demselben Material wie die Garnitur (1)
besteht.
12. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Garnitur (1, 2) aus mehreren Segmenten besteht, die zu einem Vollkreis
zusammengesetzt werden können.
13. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich radial innerhalb des Axialvorsprunges (15) ein Zentrierbund (16)
befindet, der dazu dient, mit einem entsprechenden Vorsatz am Rotor (5) eine
Berührungsfläche zur Zentrierung der Garnitur (1) am Rotor (5) zu bilden.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10017898A DE10017898A1 (de) | 2000-04-11 | 2000-04-11 | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff sowie Garnituren für diese Vorrichtung |
| DE50103441T DE50103441D1 (de) | 2000-04-11 | 2001-02-17 | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff |
| ES01103920T ES2225323T3 (es) | 2000-04-11 | 2001-02-17 | Dispositivo para la dispersion de pasta de papel fibrosa de alta consistencia, asi como guarniciones para este dispositivo. |
| EP01103920A EP1147804B1 (de) | 2000-04-11 | 2001-02-17 | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff |
| AT01103920T ATE274994T1 (de) | 2000-04-11 | 2001-02-17 | Vorrichtung zur dispergierung von hochkonsistentem papierfaserstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10017898A DE10017898A1 (de) | 2000-04-11 | 2000-04-11 | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff sowie Garnituren für diese Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10017898A1 true DE10017898A1 (de) | 2001-10-31 |
Family
ID=7638307
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10017898A Withdrawn DE10017898A1 (de) | 2000-04-11 | 2000-04-11 | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff sowie Garnituren für diese Vorrichtung |
| DE50103441T Expired - Lifetime DE50103441D1 (de) | 2000-04-11 | 2001-02-17 | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE50103441T Expired - Lifetime DE50103441D1 (de) | 2000-04-11 | 2001-02-17 | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1147804B1 (de) |
| AT (1) | ATE274994T1 (de) |
| DE (2) | DE10017898A1 (de) |
| ES (1) | ES2225323T3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10337463A1 (de) * | 2003-08-14 | 2005-03-10 | Voith Paper Patent Gmbh | Verfahren zur Herstellung von verschleißresistenten Werkzeugen für die mechanische Behandlung von Zellstofffasern |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10337821B3 (de) * | 2003-08-18 | 2005-01-13 | Voith Paper Patent Gmbh | Verfahren zur Behandlung von störende Gefäßzellen enthaltendem Zellstoff |
| US12521726B2 (en) * | 2021-06-18 | 2026-01-13 | Lg Chem, Ltd. | Micronizing apparatus for hydrogel of super absorbent polymer |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2859110A (en) * | 1956-03-26 | 1958-11-04 | Fibreboard Paper Products Corp | Method and apparatus for treatment of waste paper stock |
| DE3047013C2 (de) * | 1980-11-25 | 1983-04-28 | Escher Wyss Gmbh, 7980 Ravensburg | Dispergervorrichtung für die Aufbereitung von Altpapierstoff |
| DE19802260A1 (de) * | 1998-01-22 | 1999-07-29 | Voith Sulzer Papiertech Patent | Vorrichtung zur mechanischen Behandlung von hochkonsistentem Faserstoff |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB763823A (en) * | 1955-01-31 | 1956-12-19 | Jackson And Church Company | Method for treating a fibrous material |
| DE1056457B (de) * | 1956-03-08 | 1959-04-30 | Condux Werk | Zahnscheibenmuehle |
| GB1133330A (en) * | 1965-10-14 | 1968-11-13 | Bauer Bros Co | A double disc refiner |
| US4081147A (en) * | 1976-05-27 | 1978-03-28 | The Black Clawson Company | Reversible disk refiner plates |
| US4820381A (en) * | 1987-02-25 | 1989-04-11 | Internationa Paper Company | Pulp refiner with fluidizing inlet |
| US5934585A (en) * | 1997-05-05 | 1999-08-10 | J & L Fiber Services Inc | Refiner plate assembly and method of mounting |
-
2000
- 2000-04-11 DE DE10017898A patent/DE10017898A1/de not_active Withdrawn
-
2001
- 2001-02-17 DE DE50103441T patent/DE50103441D1/de not_active Expired - Lifetime
- 2001-02-17 AT AT01103920T patent/ATE274994T1/de active
- 2001-02-17 EP EP01103920A patent/EP1147804B1/de not_active Expired - Lifetime
- 2001-02-17 ES ES01103920T patent/ES2225323T3/es not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2859110A (en) * | 1956-03-26 | 1958-11-04 | Fibreboard Paper Products Corp | Method and apparatus for treatment of waste paper stock |
| DE3047013C2 (de) * | 1980-11-25 | 1983-04-28 | Escher Wyss Gmbh, 7980 Ravensburg | Dispergervorrichtung für die Aufbereitung von Altpapierstoff |
| DE19802260A1 (de) * | 1998-01-22 | 1999-07-29 | Voith Sulzer Papiertech Patent | Vorrichtung zur mechanischen Behandlung von hochkonsistentem Faserstoff |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10337463A1 (de) * | 2003-08-14 | 2005-03-10 | Voith Paper Patent Gmbh | Verfahren zur Herstellung von verschleißresistenten Werkzeugen für die mechanische Behandlung von Zellstofffasern |
| DE10337463B4 (de) * | 2003-08-14 | 2005-08-04 | Voith Paper Patent Gmbh | Verfahren zur Herstellung von verschleißresistenten Werkzeugen für die mechanische Behandlung von Zellstofffasern und dessen Verwendung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE50103441D1 (de) | 2004-10-07 |
| ES2225323T3 (es) | 2005-03-16 |
| EP1147804B1 (de) | 2004-09-01 |
| ATE274994T1 (de) | 2004-09-15 |
| EP1147804A1 (de) | 2001-10-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19523704C2 (de) | Vorrichtung zur mechanischen Behandlung von hochkonsistentem Faserstoff | |
| EP0773316B1 (de) | Vorrichtung zur Behandlung von hochkonsistentem Faserstoff | |
| DE3037119C2 (de) | Vorrichtung zum Einmischen von Behandlungsmedien in eine Suspension | |
| DE60203771T2 (de) | Refiner oder Mischer für die Papiermacherei | |
| EP0886001A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Dispergierung eines Papierfaserstoffes | |
| DE1158480B (de) | Drehkegelmischer | |
| EP0773317B1 (de) | Vorrichtung und Behandlungsmaschine zur mechanischen Behandlung von hochkonsistentem Faserstoff | |
| EP0436888A2 (de) | Rotor für Drucksortierer zum Sortieren von Fasersuspensionen | |
| EP2977510B1 (de) | Vorrichtung zum aufbereiten von stoff | |
| DE2517131C2 (de) | Vorrichtung zum Auflockern von feuchten, faserhaltigen Materialien | |
| EP1147805B1 (de) | Verfahren zur Dispergierung eines Papierfaserstoffes sowie Anlage zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2611886C3 (de) | Gerät zum Sortieren und Entstippen von Fasersuspensionen | |
| EP0731210B1 (de) | Mahlmaschine und Mahlwerkzeug zum Mahlen von suspendiertem Faserstoffmaterial | |
| DE10102449C1 (de) | Vorrichtung zur Heiß-Dispergierung eines Papierfaserstoffes | |
| AT395872B (de) | Vorrichtung zum sieben einer zellulosefaserbrei-suspension | |
| EP1036879A1 (de) | Drucksortierer zum Sieben einer Papierfaserstoffsuspension und Siebräumer für einen solchen | |
| EP1147804B1 (de) | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff | |
| EP0931584B1 (de) | Vorrichtung zum Dispergieren von hochkonsistentem Altpapier | |
| AT395325B (de) | Vorrichtung zum auftrennen einer zellulosefaserbrei-suspension | |
| DE68901813T2 (de) | Breimaschine fuer die papierherstellung. | |
| WO2009097963A2 (de) | Vorrichtung zur bearbeitung von faserstoff für die papier- oder kartonerzeugung | |
| EP1147806B1 (de) | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff sowie Garnituren für diese Vorrichtung | |
| DE1461012C3 (de) | Vonchtung zum Zerfasern von Papierstoff | |
| EP1146168A2 (de) | Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Papierfaserstoff | |
| DE29800987U1 (de) | Vorrichtung zur mechanischen Behandlung von hochkonsistentem Faserstoff |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |