DE1001770B - Anordnung an Kondensatoren mit starrem rohrfoermigem Gehaeuse - Google Patents
Anordnung an Kondensatoren mit starrem rohrfoermigem GehaeuseInfo
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- DE1001770B DE1001770B DES35290A DES0035290A DE1001770B DE 1001770 B DE1001770 B DE 1001770B DE S35290 A DES35290 A DE S35290A DE S0035290 A DES0035290 A DE S0035290A DE 1001770 B DE1001770 B DE 1001770B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/53—Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
- H01H33/55—Oil reservoirs or tanks; Lowering means therefor
- H01H33/555—Protective arrangements responsive to abnormal fluid pressure, liquid level or liquid displacement, e.g. Buchholz relays
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Starkstromkondensatoren, bei denen der eigentliche Kondensator sich
in einem starren rohrförmigen Gehäuse befindet, das insbesondere bei Hochspannungskondensatoren ein
rohrförmiges Isoliergehäuse sein kann. Da die Erwärmung des Kondensators im Betrieb zu einer Ausdehnung
der Kondensatorfüllung bzw. -isolation (öl, CIophen usw.) führt, muß Vorsorge getroffen sein, daß
diese Ausdehnung keine unzulässigen Drucksteigerungen im Kondensatorinnern bewirkt. Zu diesem Zweck
ist an der an sich starren Gehäusewand ein nachgiebiger Teil eingefügt. Bei den Kondensatoren, auf die
sich die Erfindung bezieht, ist dieser elastische nachgiebige Teil in der Art eines Faltenbalges ausgebildet,
der an der Stirnseite des rohrförmigen Gehäuses das Kondensatorinnere abschließt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei unzulässigen Drucksteigerungen im Kondensatorinnern
eine Anzeige- oder Schutzeinrichtung zur Auslösung zu bringen. Zu diesem Zweck sind beispielsweise Kondensatoren
bekannt, bei denen das öl im Innern des Kondensators einen Kolben in einem zentralen Rohr
verschiebt, wobei in Abhängigkeit von der Kolbenstellung eine Anzeige- oder Schutzeinrichtung ausgelöst
wird. Bei dieser bekannten Anordnung steht die eine Seite des Kolbens mit dem Kondensatoröl, die
andere Seite des Kolbens mit der Außenluft in Verbindung, so daß der gasdichte Abschluß des Kondensatorinnern
Schwierigkeiten macht. Insbesondere besteht bei dieser Anordnung die Gefahr, daß das die
innere Rohrwand benetzende öl allmählich eine feste Kruste an der Rohrwand bildet, die die Auf- und Abwärtsbewegung
behindert und schließlich zum Festklemmen des Kolbens führt.
Dieser Nachteil wird bei der erfindungsgemäßen Anordnung vermieden. Gemäß der Erfindung betätigt
der elastische nachgiebige Teil, der in Art eines Faltenbalges an der Stirnseite des rohrförmigen Gehäuses
in die Gehäusewand eingefügt ist, bei unzulässiger Drucksteigerung im Kondensator in an sich bekannter
Weise eine Anzeige- oder Schutzeinrichtung. Dadurch, daß der als Faltenbalg ausgebildete nachgiebige Teil
an der Stirnseite des rohrförmigen Gehäuses befestigt ist, wird ein völlig gasdichter Abschluß des Kondensatorinneren
nach außen erzielt, ohne daß die Gefahr eines Festklemmens der Anzeigevorrichtung zu befürchten
ist.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 bis 3 drei Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 ist 1 das
Isolierrohr eines Hochspannungskondensators. In dem Rohr befinden sich — wie nicht weiter dargestellt —
die einzelnen Flachwickel des Kondensators übereinandergeschichtet. Zum Abschluß des starren Gehäuserohres
ist an der einen Stirnseite ein elastischer, z. B.
Anordnung an Kondensatoren mit starrem rohrförmigen! Gehäuse
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr.-Ing. Gustav Leiner, Berlin-Charlottenburg,
Arno Koppe, Berlin-Spandau,
und Andreas Gerstenkorn, Berlin-Lichterfelde West, sind als Erfinder genannt worden
aus Blech bestehender Faltenbalg 2 vorgesehen, der einerseits über die Flansch- und Abschlußplatten 3
und 4 und über eine Gummidichtung 5 an das Rohr 1 anschließt, andererseits mit einer Abschlußplatte 6,
z. B. durch Verschweißen, verbunden ist. Die Schutzeinrichtung besteht nun aus einem Stift 7, der dreikantig
angefräst ist, wobei die gefrästen Flächen rot gefärbt sind. Der Stift 7 besitzt am unteren Ende ein
hart angelötetes Flanschstück 8. An der Abschlußplatte 3 ist noch eine Buchse 9 vorgesehen, durch die
der Stift 7 hindurchtritt. Eine Druckfeder 10 zwischen der Buchse 9 und dem Flanschstück 8 drückt den
Stift 7 nach unten gegen einen Ansatz 11 (der gleichzeitig der Einfüllstutzen des Kondensators sein kann)
an der Abschlußplatte 6 des Faltenbalges. Bei einem Schaden im Kondensatorinnern wird infolge der dann
auftretenden Drucksteigerung dre Platte 6 nach oben gedrückt, so daß der Stift um ein bestimmtes Maß'
aus der Buchse 9 herausgehoben wird. Es werden dann die angefrästen und gefärbten Dreikantflächen
sichtbar und zeigen infolge der auffallenden Färbung den Schadensfall deutlich an.
Bei der Anordnung der Fig. 2 ist an der Abschlußplatte 3 ein Messingstift mit Kopfplatte 12 angeordnet,
an die ein Zuleitungsdraht 13, der zu einem Steckerbrettchen 14 führt, angelötet ist. Der Messingstift
liegt zwischen zwei Isolierscheiben 15 und 16, die am Deckelblech 3 verschraubt werden. An der
unteren Isolierscheibe 16 ist ein Gewindeansatz, auf dem ein Isolierrohr 17 geschraubt wird. In diesem
Isolierrohr läuft ein federnder Kontakt 18, der zum Einfüllstutzen 11 des Faltenbalges 2 hin einen kuge-
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ligen Kopfansatz 19 hat. Zwischen diesem Ansatz 19 und der Isolierscheibe 16 befindet sich außerhalb des
Isolierrohres 17 eine Druckfeder 20, die den Stift 18 immer auf den Einfüllstutzen 11 aufdrückt und ihn so
jede Bewegung des Faltenbalges mitmachen läßt. Das Steckerbrettchen 14 hat zwei Kontaktstifte, von denen
der eine isoliert und mit dem Ende des Zuleitungsdrahtes 13 verbunden ist, während der andere auf dem
Deckelflansch 4 des Kondensators direkt aufliegt. Zwischen beiden kann der Isolationswiderstand ge- ίο
messen werden. Ist der Faltenbalg infolge unzulässiger Draeksteigerung im Kondensatorinnern auf ein
bestimmtes Maß zusammengedrückt, so geben die beiden Stifte 12 und 18 Kontakt, und am Steckerbrettchen
kann direkter Durchgang gemessen werden.
Bei der Anordnung der Fig. 3 ist die Einrichtung der Fig. 2 zur Betätigung einer Signallampe benutzt,
wenn die Kontakte 12 und 18 einander berühren. An das Steckerbrettchen 14 ist die Signallampe 21 angeschlossen.
Ferner ist an den einen Stift des Stecker- ao brettchens sowie an den federnden Kontakt 18 am
Faltenbalg eine Spannung von einigen Volt (6 bis 8 V) Gleich- oder Wechselstrom angeschlossen. Beim Zusammendrücken
des Fakenbalges infolge der Drucksteigerung im Kondensatorinnern kommt daher die
Signallampe zum Aufleuchten und zeigt an, daß die zulässige Faltenbalghubhöhe überschritten wurde. Der
durch den Faltenbalg betätigte Signal Stromkreis kann auch ein Auslösestromkreis für die Betätigung·
eines den Kondensator abschalteöden Schalters sein.
Claims (3)
1. Anordnung an Kondensatoren mit starrem, . rohrförmigem Gehäuse (insbesondere mit rohrförmigem
Isoliergehäuse für Hochspannungskondensatoren) , an der für die Wärmedehnungen der Kondensatorfüllung
an der Stirnseite des rohrförmigen Gehäuses in die Gehäusewand ein elastisch nachgiebiger
Teil in der Art eines Faltenbalges eingefügt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch
nachgiebige Teil bei unzulässiger Drucksteigerung im Kondensator in an sich bekannter Weise eine
Anzeige- oder Schutzeinrichtung betätigt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den nachgiebigen Teil bei
Drucksteigerung im Kondensator ein zweckmäßig gefärbter Stift in eine gut erkennbare Lage gebracht
wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den nachgiebigen Teil bei
Drucksteigerung im Kondensator ein Kontakt geschlossen wird, durch den ein Anzeige- oder
Alarmstromkreis betätigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 655 157.
Deutsche Patentschrift Nr. 655 157.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 768/235 1.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES35290A DE1001770B (de) | 1953-09-18 | 1953-09-18 | Anordnung an Kondensatoren mit starrem rohrfoermigem Gehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES35290A DE1001770B (de) | 1953-09-18 | 1953-09-18 | Anordnung an Kondensatoren mit starrem rohrfoermigem Gehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001770B true DE1001770B (de) | 1957-01-31 |
Family
ID=7481841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES35290A Pending DE1001770B (de) | 1953-09-18 | 1953-09-18 | Anordnung an Kondensatoren mit starrem rohrfoermigem Gehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1001770B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148331B (de) * | 1957-02-08 | 1963-05-09 | Siemens Ag | Kondensatorgehaeuse mit elastischem Druckausgleich und Abreisssicherung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE655157C (de) * | 1935-09-26 | 1938-01-10 | Richard Jahre Spezialfabrik Fu | Elektrischer Kondensator mit fluessigem Dielektrikum, insbesondere OElkondensator |
-
1953
- 1953-09-18 DE DES35290A patent/DE1001770B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE655157C (de) * | 1935-09-26 | 1938-01-10 | Richard Jahre Spezialfabrik Fu | Elektrischer Kondensator mit fluessigem Dielektrikum, insbesondere OElkondensator |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148331B (de) * | 1957-02-08 | 1963-05-09 | Siemens Ag | Kondensatorgehaeuse mit elastischem Druckausgleich und Abreisssicherung |
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