DE1001631B - Kinderherd - Google Patents
KinderherdInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H33/00—Other toys
- A63H33/30—Imitations of miscellaneous apparatus not otherwise provided for, e.g. telephones, weighing-machines, cash-registers
- A63H33/3055—Ovens, or other cooking means
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung ist auf Kinderherde, insbesondere solche für Puppenküchen, gerichtet.
Es ist bekannt, solche Herde, um ihren Spielreiz zu erhöhen,, mit einer echten Heizeinrichtung z. B.
einem Spirituskocher od. dgl. oder mit einer vorgetäuschten Heizeinrichtung, z. B. einer Funkenerzeugungsvoirrichtung,
zu versehen. Solche Herde sind sehr beliebt, weil sie ein »Kochfeuer« besitzen, mithin eine wirklichkeitsgetreuere Nachahmung des
Kochens im Spiel ermöglichen als »tote« Herde.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Spielmöglichkeiten eines Kinderherds insbesondere
eines solchen mit »Heizeinrichtung« zu verbessern und es dem Kind zu ermöglichen, beim spielerischen Kochen neuartige Spielvorgänge einzuschalten.
Dieses Ziel ist erfindungsgemäß durch eine die Kochdauer und/oder deren Ende anzeigende Einrichtung
erreichbar. Eine solche Einrichtung weist vorteilhafterweise eine nach Zeiteinheiten unterteilte
Skala und einen beweglichen Zeiger auf, der mittels eines im Herdgehäuse untergebrachten Motors antreibbar
ist. Von· besonderem Vorteil ist es, wenn diese Anzeigevorrichtung mit einem im Herdgehäuse
untergebrachten vorzugsweise akustischen Signal verbunden ist.
Mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Kinderherd kann das Kind mit Hilfe der Anzeigevorrichtung
feststellen, ob die notwendige Koch- bzw. Backdauer z. B. beim Einwecken, Backen, Eierkochen usw. erreicht
ist. Außerdem verhindert die Signaleinrichtung, daß die Backdauer überschritten wird mit der Folge,
daß ein Gericht, ein Kuchen od. dgl. »verbrennt«. Da. infolgedessen das Kind einen besseren Spielerfolg zu
verzeichnen hat, erfährt auch seine Spielfreude eine beachtliche Förderung. Dies ist wegen des erzieherischen
Wertes des spielerischen Kochens wichtig.
Die Erfindung wird vorzugsweise derart verwirklicht, daß als Motor ein Federlaufwerk dient und die
Zeigerbewegung von einer ins Langsame übersetzten Achse des Laufwerkes aus erfolgt. Zu diesem Zweck
kann die Betätigungsachse ein unter Wirkung einer Rückholfeder stehendes Zahnsegment von großem
Durchmesser tragen, welches einerseits mit dem Treibrad eines Untersetzungsgetriebes kämmt, andererseits
durch einen Handhebel in die Spannlage drehbar ist.
Als Signalgerät ist eine Glockenschale verwendbar, gegen welche ein Drehglied des Laufwerkes schlägt.
Vorteilhafterweise sitzt diese Glockenschale an einem Schwenkarm des Federlaufwerkes und ist mit Hilfe
dieses Armee in den Bewegungsbereich eines als Klöppel ausgebildeten Drehgliedes bringbar. Als
Klöppel mag dabei, wenn das obenerwähnte Untersetzungsgetriebe mit einem Regler versehen ist, dieser
dienen.
Anmelder:
Berkenkamp & Schieuter, Nürnberg,
Volzstr. 12-16
Volzstr. 12-16
Anton Berkenkamp, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben,
sich aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
veranschaulicht. Es ist
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Kinderherdes,
Fig. 2 ein Schnitt nach. A-B der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach C-D der Fig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt nach E-F der Fig. 1,
Fig. 5 eine Vorderansicht eines anderen Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 ein Schnitt nach. A-B der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach C-D der Fig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt nach E-F der Fig. 1,
Fig. 5 eine Vorderansicht eines anderen Ausführungsbeispiels,
Fig. 6 ein Schnitt nach G-H der Fig. 8,
Fig. 7 den gleichen Schnitt bei anderer Stellung der Antriebsglieder,
Fig. 8 ein Schnitt nach; J-K der Fig. 5.
Fig. 7 den gleichen Schnitt bei anderer Stellung der Antriebsglieder,
Fig. 8 ein Schnitt nach; J-K der Fig. 5.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 ist das Herdgehäuse 1 oben von der Herdplatte 2 abgedeckt,
welche die Kochstellen 3 aufweist. An der über die Herdplatte 2 nach oben vorragenden Verlängerung 4
der Gehäuserückwand 5 ist eine Anzeigevorrichtung angebracht, welche aus einer vorteilhafterweise nach
Zeiteinheiten unterteilten Skala 6 und einem beweglichen, beim dargestellten Ausführungsbeispiel drehbaren
Zeiger 7 besteht.
Der Zeiger 7 ist um seine Achse 8 hin- und herdrehbar. Dazu ist jedes geeignete Treibwerk brauchbar.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist ein Federlaufwerk vorgesehen, das im wesentlichen aus
dem unter Wirkung einer Rückholfeder 9 stehenden Spannhebel 10, dem ins Langsame übersetzenden
Getriebe 11, 12, 13, 14 und 15 besteht, ein Regler 16 zugeordnet ist.
Wird der Spannhebel 10 mittels seines Handgriffes 17 in die Lage gemäß Fig. 3 verschwenkt, so nimmt
der Zeiger 7 die punktiert angedeutete Lage ein. Beim Loslassen des Handgriffes 17 tritt das Federlaufwerk
in Wirkung, wobei die Drehbewegung der Achse 18 über das Kronenrad 19 und die Ritzel 20
und 21 auf das Antriebsrad 22 der Zeigerachse 8
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übertragen wird mit der Folge, daß der Zeiger in Richtung des Pfeiles χ bewegt wird. Das spielende
Kind kann dann an der Skala ablesen, wann die im betreffenden Falle richtige Koch- bzw. Backzeit erreicht
ist.
Die erläuterte Anzeigevorrichtung ist beim gezeichneten Ausführungsbeispiel mit einer Signaleinrichtung
verbunden. Diese besteht aus der am Spannhebel 10 sitzenden Glockenschale 23 und dem
Regler 16. Sobald der Spannhebel 10 aus der Lage gemäß Fig. 3 in die Stellung gemäß Fig. 2 zurückgeschwenkt
ist, gerät die Glockenschale in den Bewegungsbereich des Reglers 16, der dann als
Klöppel der Glocke in Funktion tritt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bis 8 unterscheidet sich von der oben erläuterten Ausbildungsform
dadurch, daß die Anzeigevorrichtung nach Art einer Uhr ausgebildet ist, also eine kreisförmige
Skala 24 und einen um 360° drehbaren Zeiger 25 aufweist. Außerdem liegt ein Unterschied darin, daß das
Handbetätigungsorgan nicht ein z. B. von oben nach unten schwenkbarer Spannhebel 10, sondern ein mit
einer Handhabe 26 ausgerüstetes Drehglied 27 ist. Bei diesem handelt es sich um eine mittels der Handhabe
26 drehbaren Welle, auf welcher der das TLzkm.-segment
28 tragende Schwenkhebel 29 sitzt. Dieses Zahnsegment dreht die Zeigerachse 8. Ein anderes,
auf. der gleichen. Welle 27 sitzendes Zahnsegment 30 kämmt mit dem Antriebsritzel 31 des Untersetzungsgetriebes
32, 33, 34, 35. An dem letzterwähnten Zahnsegment 30 sitzt wiederum eine Glockenschale
23, mit welcher als Klöppel der Regler 16 zusammenwirkt.
Der Bereich der Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele
beschränkt Es kann beispielsweise an Stelle eines Federlaufwerkes ein anderes Antriebswerk, z. B.
ein Elektromotor, treten, dessen Stromquelle so im Herdgehäuse unterbringbare Batterie sein kann. Die
Anzeigevorrichtung kann anstatt mit einem drehbaren mit einem verschieblichen Zeiger versehen sein.
Auch ist es möglich, eine andere Signaleinrichtung, z. B. bei Benutzung eines elektromotorischen Antriebs
eine elektroakustische Signaleinrichtung, vorzusehen. In Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist es
ferner möglich, die Anzeigevorrichtung und/oder die Signaleinrichtung einstellbar auszubilden, so daß
unterschiedliche Koch- bzw. Backzeiten festlegbar sind.
Claims (4)
1. Kinderherd, insbesondere für Puppenküchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch einen
Motor, z. B. Federwerk, angetriebene Anzeigevorrichtung für die Kochdauer und/oder deren
Beendigung angeordnet ist.
2. Kinderherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung eine
nach Zeiteinheiten unterteilte Skala und einen über ein Untersetzungsgetriebe mit Regler angetriebenen
Zeiger aufweist.
3. Kinderherd nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Herdgehäuse eine
akustische Signaleinrichtung, z. B. Glocke, untergebracht ist, die durch den Regler oder ein als
Klöppel ausgebildetes Drehglied am Getriebe betätigt wird.
4. Kinderherd nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Glocke am Aufziehhebel für das Federwerk angeordnet ist und bei Beendigung
der Rückwärtsbewegung des Aufziehhebels mit dem Regler oder Klöppel in Berührung
kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 767/97 1.57
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB37906A DE1001631B (de) | 1955-11-14 | 1955-11-14 | Kinderherd |
| CH338749D CH338749A (de) | 1955-11-14 | 1955-12-31 | Kinderkochherd |
| FR1140049D FR1140049A (fr) | 1955-11-14 | 1956-01-06 | Cuisinière pour enfants |
| GB278056A GB805421A (en) | 1955-11-14 | 1956-01-27 | Improvements in or relating to children's toy stoves |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB37906A DE1001631B (de) | 1955-11-14 | 1955-11-14 | Kinderherd |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001631B true DE1001631B (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=6965330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB37906A Pending DE1001631B (de) | 1955-11-14 | 1955-11-14 | Kinderherd |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH338749A (de) |
| DE (1) | DE1001631B (de) |
| FR (1) | FR1140049A (de) |
| GB (1) | GB805421A (de) |
Families Citing this family (4)
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1955
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- 1955-12-31 CH CH338749D patent/CH338749A/de unknown
-
1956
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- 1956-01-27 GB GB278056A patent/GB805421A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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