DE10014083A1 - Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer HalbleitervorrichtungInfo
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Abstract
Eine erste Resistschicht, die fähig ist eine Säure zu erzeugen, wird auf einer Halbleitergrundschicht gebildet und in einer kürzeren Entwicklungszeit als üblich entwickelt. Die erste Resistschicht wird mit einer zweiten Resistschicht bedeckt, welche ein Material enthält, das zu einer Vernetzung in der Anwesenheit einer Säure fähig ist. Die Säure wird in dem ersten Resistmuster durch Anwendung von Wärme oder durch Belichtung erzeugt, und eine vernetzte Schicht wird in dem zweiten Resistmuster an der Grenzfläche zwischen dem ersten Resistmuster als eine Deckschicht für das erste Resistmuster gebildet, wodurch verursacht wird, daß das erste Resistmuster dicker wird. Der nicht-vernetzte Abschnitt der zweiten Resistschicht wird entfernt und das feine Resistmuser wird gebildet. Auf diese Weise kann der Lochdurchmesser des Resistmusters verringert werden, oder die Trennbreite eines Resistmusters kann verringert werden.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Herstellen einer Halbleitervorrichtung. Insbesondere bezieht
sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Bilden ei
nes feinen Resistmusters und auf ein Verfahren zum Herstellen
einer Halbleitervorrichtung unter Verwenden des fein getrennten
Resistmusters und sie bezieht sich weiter auf eine Halbleiter
vorrichtung, welche gemäß des Verfahrens hergestellt wurde.
Da die Halbleitervorrichtungen hoch integriert wurden, wurden
die Verbindungen und die Trennbreiten, die in ihren Herstel
lungsvorgängen erforderlich sind, sehr fein. Allgemein wird ein
feines Muster gemäß eines Verfahrens gebildet, indem ein Re
sistmuster durch eine photolithographische Technik gebildet
wird, und verschiedene darunterliegende dünne Schichten werden
entsprechend durch das so gebildete Muster als eine Maske ge
ätzt.
Für Bildung eines feinen Musters ist daher die photolithogra
phische Technik sehr wichtig. Die photolithographische Technik
weist ein Resistbedecken, eine Maskenausrichtung, eine Belich
tung mit Licht und eine Entwicklung auf. Diese Technik hat eine
Grenze in bezug auf die Feinheit aufgrund der Beschränkung, die
der Wellenlänge des Belichtungslichtes auferlegt ist.
Ferner besitzt ein der Anmelderin bekannter lithographischer
Vorgang (Prozeß) eine Schwierigkeit im Steuern eines Ätzwider
standes eines Resists, wodurch es unmöglich wird, ein Oberflä
chenprofil vollständig so zu steuern, daß das geätzte Muster
auf der Oberfläche von Seitenwänden durch die Steuerung des
Ätzwiderstandes aufgerauht ist.
Wie oben beschrieben war es, wenn die der Anmelderin bekannte
photolithographische Technik mit einer Belichtung benutzt wur
de, schwierig, ein feines Resistmuster zu bilden, welches die
Grenze der Wellenlänge überschreitet. Um die Situation zu ver
bessern, haben die Erfinder ein neues Verfahren gefunden, um
ein feines Resistmuster zu bilden, welches sich jenseits der
Wellenlängenbegrenzung befindet, wie in der japanischen Patent
veröffentlichung H10-73927 dargelegt ist, welches der US-
Patentanmeldung 09/049,072 entspricht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Verfahren wei
ter zu verbessern.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 1.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Die vorliegende Erfindung gibt eine Technik an, die die Bildung
eines fein getrennten Resistmusters bzw. fein isolierten Re
sistmusters zum Bilden eines feinen Trennmusters bzw. Isolati
onsmusters oder eines feinen Lochmusters, daß die Wellenlängen
grenze überschreitet. Die vorliegende Erfindung gibt auch eine
Technik des Aufrauhens der Oberflächen von Seitenwänden eines
Musters nach dem Ätzen an, welches in der Steuerung gemäß der
der Anmelderin bekannten lithographischen Technik schwierig
war.
Ferner gibt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Her
stellen einer Halbleitervorrichtung durch Verwenden der Technik
des Bildens eines fein getrennten Resistmusters bzw. fein iso
lierten Resistmuster an, und gibt auch eine Halbleitervorrich
tung an, die durch das Verfahren hergestellt ist.
Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung wird in einem
Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung eine erste
Resistschicht auf einer Halbleitergrundschicht gebildet, und
die erste Resistschicht wird aus einem ersten Resist gebildet
und ist fähig, eine Säure zu erzeugen. Ein erstes Resistmuster
wird aus (von) der ersten Resistschicht durch Entwickeln in ei
ner verringerten Entwicklungszeit gebildet, und das erste Re
sistmuster ist fähig, eine Säure zu erzeugen. Eine zweite Re
sistschicht wird auf dem ersten Resistmuster gebildet, und die
zweite Resistschicht ist fähig, eine Vernetzungsreaktion in der
Anwesenheit einer Säure zu durchlaufen (vollziehen). Eine ver
netzte Schicht wird an einem Abschnitt der zweiten Re
sistschicht, die mit dem ersten Resistmuster in Kontakt steht,
durch die Vermittlung einer Säure, die von dem ersten Resistmu
ster zugeführt wird, gebildet. Ein zweites Resistmuster wird
durch Entfernen nicht-vernetzter Abschnitte der zweiten Re
sistschicht gebildet. Schließlich wird die Halbleitergrund
schicht durch das zweite Resistmuster, das als eine Maske
wirkt, geätzt.
In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung befindet
sich in dem Verfahren die verringerte Entwicklungszeit in dem
Bereich einer Zeit, in der die Endabmessung des ersten Re
sistmusters abhängig von der Entwicklungszeit variiert.
In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung befindet
sich die verringerte Entwicklungszeit in dem Bereich einer
Zeit, in der die Endabmessung des ersten Resistmusters mehr als
10 nm größer ist als in dem Fall, wenn es mit der üblichen Ent
wicklungszeit entwickelt wird, in der sich eine im wesentlichen
konstante Endabmessung des Resistmusters ergibt.
Weitere Merkmale und. Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der fol
genden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnungen. Von diesen zeigen:
Fig. 1(a) bis 1(c) Ansichten eines Maskenmusters, die ein
Verfahren zum Bilden eines Resistmusters
gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellen;
Fig. 2(a) bis 2(e) Vorgangs-Flußdiagramme (Prozeß-
Flußdiagramme), die ein Verfahren zum
Bilden eines Resistmusters gemäß der er
sten Ausführungsform darstellen;
Fig. 3(a) bis 3(f) Vorgangs-Flußdiagramme, die ein Verfah
ren zum Bilden eines Resistmusters gemäß
der ersten Ausführungsform darstellen;
Fig. 4 Beispiele von wasserlöslichen Harzen,
die als das zweite Resist gemäß der er
sten Ausführungsform verwendet werden;
Fig. 5 Beispiele der wasserlöslichen Vernet
zungsmittel, die als das zweite Resist
gemäß der ersten Ausführungsform benutzt
werden;
Fig. 6(a) bis 6(f) Vorgangs-Flußdiagramme, die ein Verfah
ren zum Bilden eines Resistmusters gemäß
der ersten Ausführungsform darstellen;
Fig. 7(a) bis 7(f) Vorgangs-Flußdiagramme, die ein Verfah
ren zum Bilden eines Resistmusters gemäß
der ersten Ausführungsform darstellen;
Fig. 8(a) bis 8(e) Vorgangs-Flußdiagramme, die ein Verfah
ren zum Bilden eines Resistmusters gemäß
der zweiten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung darstellen;
Fig. 9(a) bis 9(g) Vorgangs-Flußdiagramme, die ein Verfah
ren zum Bilden eines Resistmusters gemäß
der dritten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung darstellen;
Fig. 10(a) bis 10(c) erste Resistmuster in Beispielen 1, 2
und 3 der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11(a) bis 11(c) erste Resistmuster in einem Beispiel 4;
Fig. 12(a) bis 12(c) erste Resistmuster in einem Beispiel 5;
Fig. 13 ein zweites Resistmuster in einem Bei
spiel 14;
Fig. 14 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
dem Mischverhältnis von wasserlöslichen
Harzen und der Resistmustergröße nach
dem Bilden einer vernetzten Schicht in
dem Beispiel 14 zeigt;
Fig. 15 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
der Anwesenheit oder Abwesenheit der Be
lichtung und der Resistmustergröße nach
dem Bilden einer vernetzten Schicht in
einem Beispiel 15 zeigt;
Fig. 16(a) bis 16(c) zweite Resistmuster in einem Beispiel
16;
Fig. 17 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
der Misch-Temper-Temperatur und dem Re
sistmuster nach Bildung einer vernetzten
Schicht im Beispiel 16 zeigt;
Fig. 18 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
dem Mischverhältnis von wasserlöslichen
Materialien und der Resistmustergröße
nach dem Bilden der vernetzten Schicht
in einem Beispiel 17 zeigt;
Fig. 19 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
den Mengen von wasserlöslichem Materia
lien und der Resistmustergröße nach dem
Bilden einer vernetzten Schicht in einem
Beispiel 18 zeigt;
Fig. 20 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
dem Mischverhältnis von wasserlöslichen
Materialien oder der Misch-Temper-
Temperatur und der Resistmustergröße
nach der Bildung einer vernetzten
Schicht in einem Beispiel 19 zeigt;
Fig. 21 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
den Arten von wasserlöslichen Materiali
en und der Resistmustergröße nach der
Bildung einer vernetzten Schicht in ei
nem Beispiel 20 zeigt;
Fig. 22 eine Tabelle, die die Beziehung zwischen
der Anwesenheit oder der Abwesenheit ei
ner Elektronenstrahl-Bestrahlung und der
Resistmustergröße nach der Bildung einer
vernetzten Schicht in einem Beispiel 21
zeigt;
Fig. 23 eine Ansicht, die ein zweites Resistmu
ster in einem Beispiel 22 zeigt; und
Fig. 24(a) bis 24(c) Ansichten, die eine Musterform nach Ät
zen einer darunterliegenden Oxidschicht
in einem Beispiel 22 zeigen;
Fig. 25 ein Diagramm zum Erklären der verkürzten
Entwicklungszeit in jeder der oben ge
nannten Ausführungsformen.
Fig. 1(a) bis 1(c) sind Ansichten, die ein Maskenmuster zeigen,
welches zum Bilden eines fein getrennten (bzw. isolierten) Re
sistmusters benutzt werden, auf das die vorliegende Erfindung
gerichtet ist. Fig. 1(a) ist ein Maskenmuster 100 von feinen
Löchern, Fig. 1(b) ist ein Maskenmuster 200 von feinen Zwi
schenräumen und Fig. 1(c) ist ein Inselmuster 300.
Fig. 2(a) bis 2(e), Fig. 3(a) bis 3(f), Fig. 6(a) bis 6(f) und
Fig. 7(a) bis 7(f) zeigen entsprechend Vorgangs-Flußdiagramme
(Prozeß-Flußdiagramme), die ein Verfahren zum Bilden eines fein
getrennten Resistmusters gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigen.
Es wird auf Fig. 1(a) bis 1(c) und Fig. 2(a) bis 2(e) Bezug ge
nommen; ein Verfahren zum Bilden eines fein getrennten Re
sistmusters und ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter
vorrichtung unter Verwendung desselben in der ersten Ausfüh
rungsform werden beschrieben.
Zuerst wird, wie in Fig. 2(a) gezeigt ist, ein erstes Resist 1
auf einem Halbleitersubstrat oder einem Halbleiterwafer oder
Substrat 3 in zum Beispiel einer Dicke von ungefähr 0,7 bis
1,0 µm gebildet. Das erste Resist 1 hat einen Mechanismus zum
Erzeugen einer Säure von seinem Inneren durch eine geeignete
thermische Behandlung.
Dieses erste Resist 1 kann zum Beispiel durch Schleuderbe
schichtung auf dem Halbleitersubstrat 3 beschichtet, d. h. auf
gebracht werden, gefolgt von Vortrocknen, d. h. einer thermi
schen Behandlung bei 70 bis 110°C für ungefähr 1 Minute, um zu
verursachen, daß ein Lösungsmittel in dem ersten Resist 1 ver
dampft wird.
Danach wird, um ein erstes Resistmuster zu bilden, das erste
Resist mit Licht belichtet durch eine Maske mit einem Muster,
wie in Fig. 1(a), 1(b) oder 1(c) gezeigt ist. Das Belichtungs
licht oder der Strahl kann ein g-Strahl (d. h. eine g-Linie),
ein i-Strahl (d. h. eine i-Linie), tiefes W-Licht, ein
KrF-Excimer-Laserstrahl, ein ArF-Excimer-Laserstrahl, ein Elek
tronenstrahl (EB), ein Röntgenstrahl oder dergleichen sein,
welcher eine Wellenlänge entsprechend einer Sensibilisierungs-
Wellenlänge (Lichtempfindlichkeits-Wellenlänge) des ersten Re
sists 1 besitzt.
Das Material für das erste Resist 1 kann dasjenige sein, wel
ches einen Mechanismus zum Erzeugen einer säurehaltigen bzw.
sauren Komponente innerhalb des Resist durch eine geeignete
Wärmebehandlung aufweist, und kann vom positiven oder negativen
Typ sein.
Beispielsweise kann das erste Resist 1 ein positives Resist
sein, das Novolak-Harz und ein photoempfindliches Naphtochinon
diazid-Mittel aufweist.
Ferner kann ein chemisch verstärktes Resist, welches von einem
Säureerzeugungsmechanismus Gebrauch macht, auch als das erste
Resist benutzt werden. Andere Arten von Resistmaterialien kön
nen auch benutzt werden, sofern sie Reaktionssysteme des Erzeu
gens einer Säure durch bzw. bei der Anwendung von Hitze nutzen.
Nach der Belichtung des ersten Resists 1 kann ein Nachbelich
tungs-Härten bzw. Nachbelichtungs-Tempern (PEB) ausgeführt wer
den, zum Beispiel bei einer PEB-Temperatur von 50 bis 130°C,
falls notwendig, um die Auflösung des Resists 1 zu verbessern.
Nachfolgend wird eine alkalische wäßrige Lösung von ungefähr
0,05 bis 3,0 Gew.-% von TMAH (Tetramethylammoniumhydroxid) für
die Entwicklung benutzt. Das Merkmal der vorliegenden Erfindung
ist es, eine wesentliche Verkürzung der für die Entwicklung er
forderlichen Zeit zu erreichen.
Fig. 2(b1) zeigt ein erstes Resistmuster 1a, das auf diese Wei
se gebildet ist.
Fig. 2(b2) zeigt einen Zustand der Säure 1b, die in dem ersten
Resistmuster 1a verbleibt. In der vorliegenden Erfindung wird
die Dichte der Säure 1b, die in der Oberflächenschicht des er
sten Resistmuster 1a verbleibt, im wesentlichen hoch gemacht
bzw. gehalten, im Vergleich zu den vorhergehenden Technologien
mit einer normalen oder üblichen Entwicklungszeit. Wie später
erklärt, wird dies zu einer Dicke der vernetzten Schicht bei
tragen.
Nach der Vervollständigung der Entwicklung kann ein Nachent
wicklungs-Tempern bewirkt werden, zum Beispiel bei einer Tem
per-Temperatur von 60 bis 120°C für ungefähr 60 Sekunden, falls
notwendig. Diese thermische Behandlung bewirkt eine nachfolgen
de Mischreaktion, und muß vorzugsweise bei einer geeigneten
Temperatur entsprechend der Art des ersten Resists oder des
zweiten Resists gesetzt bzw. durchgeführt werden.
Die oben genannten Schritte sind ähnlich zu denjenigen des Bil
dens eines Resistmusters gemäß eines in der Beschreibungsein
leitung genannten Resistbildungs-Vorgangs, ausgenommen, daß das
erste Resist 1, welches fähig ist, eine Säure zu erzeugen, be
nutzt wird.
Nur zur Erwähnung wird über den Vorgang (Prozeß) bis hierher
nun eine Übersicht gegeben werden. Der Vorgang bis zu diesem
Punkt weist allgemein die folgende Abfolge auf und wird in die
ser ausgeführt, d. h. (1) Trocknen (Tempern), um Wassergehalt
auszutreiben, (2) HMDS-Abscheidung, (3) Resistbedecken, (4)
Nachbedeckungs-Tempern, (5) Belichtung, (6) Nachbelichtungs-
Tempern, (7) Entwickeln, (8) Nachentwicklungs-Tempern. In der
vorliegenden Erfindung wird die Entwicklungszeit in dem Schritt
(7) konzentriert bzw. äußerst verringert.
Als nächstes wird, wie in Fig. 2(c) gezeigt ist, ein zweites
Resist 2 auf das Halbleitersubstrat 3 beschichtet, d. h. aufge
bracht. Das zweite Resist weist hauptsächlich ein vernetzbares
Material auf, das zu einer Vernetzung in Anwesenheit einer Säu
re fähig ist, und wird einem Lösungsmittel aufgelöst, das nicht
fähig ist, das erste Resist 1 oder 1a, das in Fig. 1(a), 1(b)
oder 1(c) gezeigt ist, aufzulösen.
Das Bedeckungsverfahren für das zweite Resist 2 ist nicht kri
tisch, vorausgesetzt, daß es einheitlich auf das Resistmuster
1a aufgebracht werden kann. Das zweite Resist kann durch Sprüh
beschichten, Schleuderbeschichten oder Eintauchen in eine Lö
sung des zweiten Resists beschichtet bzw. aufgebracht werden.
Nach dem Aufbringen des zweiten Resists 2 kann das Resist 2
vorgetempert werden, zum Beispiel bei 85°C für ungefähr 60 Se
kunden, falls notwendig.
Als nächstes werden, wie in Fig. 2(d) gezeigt ist, das erste
Resistmuster 1a und das zweite Resist 2, die auf dem Halblei
tersubstrat 1 gebildet sind, thermisch behandelt oder misch
getempert, auf das im folgenden einfach MB Bezug genommen wer
den kann, zum Beispiel bei einer Temper-Temperatur von 85 bis
150°C. Dadurch wird verursacht, daß die Säure von dem ersten
Resistmuster 1a in das zweite Resist 2 diffundiert, und die
Vernetzungsreaktion tritt an der Grenzfläche zwischen dem zwei
ten Resist 2 und dem ersten Resistmuster 1a auf. Die Misch-
Temper-Temperatur/Zeit beträgt zum Beispiel 85°C bis 150°C/60
bis 120 Sekunden, und optimale Bedingungen können abhängig von
den Arten des Resistmaterials und der nötigen Dicke der Reakti
onsschicht gesetzt (eingestellt) werden.
Durch das Mischtempern wird die vernetzte Schicht 4, in der die
Vernetzungsreaktion stattfand, in dem zweiten Resist 2 gebil
det, um das erste Resistmuster 1a damit zu bedecken.
Als nächstes werden, wie in Fig. 2(e) gezeigt ist, unter Ver
wenden eines flüssigen Entwicklers, wie beispielsweise Wasser,
oder einer alkalischen wäßrigen Lösung, wie beispielsweise
TMAH, die nicht-vernetzten Abschnitte des zweiten Resists 2
entwickelt und entfernt, um ein zweites Resistmuster 2a zu bil
den. Auf diese Weise kann ein Resistmuster erhalten werden,
welches einen verringerten Innendurchmesser eines Lochmusters,
eine verringerte Trennbreite eines Linienmusters oder eine ver
größerte Fläche eines Inselmusters besitzt.
Nun wird der Effekt des Verkürzens der Entwicklungszeit erklärt
werden.
Die Erfinder fanden heraus, daß, wenn ein erstes Resistmuster
1a im Übergang vom Zustand der Fig. 2(a) zu dem Zustand der
Fig. 2(b1) gebildet wird, die Dichte der Säure, die in der
Oberflächenschicht des ersten Resistmuster 1a verbleibt, nied
rig gemacht wird, und die gegenseitige Löslichkeit ist niedrig,
falls die Entwicklungszeit die übliche ist.
In der vorliegenden Erfindung wird die Entwicklungszeit ab
sichtlich gekürzt, wodurch die Dichte der in der inneren Ober
flächenschicht des ersten Resistmusters 1a verbleibenden Säure
erhöht wird, und die gegenseitige Löslichkeit wird erhöht.
Als eine Folge wird die Vernetzungsreaktion in dem Vorgang der
Fig. 2(d) verstärkt, und die Vernetzungsschicht wird dick aus
gebildet. Das bedeutet, das Gerüst des Resistmuster wird ver
größert.
Gemäß der Versuche der Erfinder betrug die Dicke der vernetzten
Schicht (Gerüstdicke) 70 nm, wenn die Entwicklungszeit 60 Se
kunden wie üblich betrug. Wenn die Entwicklungszeit 40 Sekunden
betrug, betrug die Dicke der vernetzten Schicht 80 nm.
Ferner wurde gemäß der Versuche der Erfinder gezeigt, daß je
kürzer die Entwicklungszeit ist, desto dicker ist die vernetzte
Schicht. Das heißt, die Gerüstdicke wurde vergrößert.
Auf die Entwicklung mit der verkürzten Zeit folgend wird der
nicht-vernetzte Abschnitt des ersten Resists 1 entwickelt und
entfernt, was einen verringerten feinen Spalt des zweiten Re
sistmusters 2 zur Folge hat. Auf diese Weise kann ein Resistmu
ster erhalten werden, welches einen weiter verringerten Innen
durchmesser eines Lochmusters, eine weiter verringerte Trenn
breite eines Linienmusters oder eine weiter vergrößerte Fläche
eines Inselmusters besitzt.
Wie oben beschrieben wird in dem Verfahren des Bildens eines
feinen Resistmusters, das mit Bezug auf Fig. 2(a) bis 2(e) ge
zeigt ist, die zweite Resistschicht 2 auf dem ersten Resistmu
ster 1a gebildet, und dann wird eine Säure in dem ersten Re
sistmuster 1a durch eine geeignete Wärmebehandlung erzeugt und
wird in das zweite Resist 2 diffundiert.
Nun wird eine andere Verfahrensweise des Erzeugens einer Säure
durch Belichtung anstelle von oder vor der Wärmebehandlung be
schrieben.
Fig. 3(a) und 3(f) zeigen ein Flußdiagramm, das ein Verfahren
zum Bilden eines fein getrennten Resistmusters in dieser Ver
fahrensweise darstellt. Die in Fig. 3(a) bis 3(c) gezeigten
Schritte sind denjenigen der Fig. 2(a) bis 2(c) ähnlich, so daß
die wiederholte Erklärung nicht gegeben werden wird. Das Ver
ringern der Entwicklungszeit zum Bilden eines ersten Resistmu
sters 1a, das in Fig. 3(b) gezeigt ist, ist ähnlich wie oben
erklärt.
Es wird angemerkt, daß das erste Resist 1 ein chemisch ver
stärktes Resist sein kann, welches von einem Mechanismus der
Erzeugung einer Säure durch Belichtung Gebrauch macht. In dem
chemisch verstärkten Resist tritt die Bildungsreaktion eines
Säurekatalysators durch Anwendung von Licht, eines Elektronen
strahls, Röntgenstrahlen oder dergleichen auf, und die Verstär
kungsreaktion, die durch den Säurekatalysator verursacht wird,
wird genutzt.
Nach dem Bilden des in Fig. 3(c) gezeigten zweiten Resists 2
wird das Halbleitersubstrat 1 wieder dem g-Strahl oder i-Strahl
einer Hg-Lampe auf der gesamten zugehörigen Oberfläche wie ins
besondere in Fig. 3(d) gezeigt ist, ausgesetzt. Dadurch wird
verursacht, daß eine Säure in dem ersten Resistmuster 1a er
zeugt wird. Als ein Folge wird, wie in Fig. 3(e) gezeigt ist,
eine vernetzte Schicht 4 entlang der Grenzfläche des zweiten
Resists 2 mit dem ersten Resistmuster 1a gebildet.
Als eine Lichtquelle, die für die Belichtung benutzt wird, kön
nen Hg-Lampen, ein KrF-Excimer, ein ArF-Excimer und dergleichen
verwendet werden, abhängig von der Lichtempfindlichkeits-
Wellenlänge des ersten Resists 1 oder 1a. Die Lichtquelle ist
nicht so kritisch, solange eine Säure durch Belichtung erzeugt
wird, und eine geeignete Lichtquelle oder Belichtung kann ab
hängig von der Lichtempfindlichkeitswellenlänge des aufgebrach
ten ersten Resists 1 ausgewählt werden.
Wie oben beschrieben wird in dem in Fig. 3(a) bis 3(f) gezeig
ten Verfahren nach dem Bedecken des zweiten Resists 2 belich
tet, und eine Säure wird in dem ersten Resistmuster 1a erzeugt.
Da in einem derartigen Zustand belichtet wird, in dem das erste
Resistmuster 1a mit dem zweiten Resist 2 bedeckt ist, kann eine
Menge der in dem ersten Resistmuster 1a erzeugten Säure über
einen weiten Bereich durch Steuern einer Belichtung genau ge
steuert werden. Daher kann die Dicke der Reaktionsschicht 4 ge
nau gesteuert werden.
Falls nötig, wird das Halbleitersubstrat 1 mit Wärme behandelt
oder misch-getempert bei zum Beispiel 60 bis 130°C. Durch die
Wärmebehandlung wird die Säure von dem ersten Resistmuster 1a
mehr in das zweite Resist 2 diffundiert, wodurch vereinfacht
wird, daß die Vernetzungsreaktion an der Grenzfläche zwischen
dem zweiten Resist 2 und dem ersten Resistmuster 1a auftritt.
Die Misch-Temper-Temperatur/Zeit beträgt 60 bis 130°C und 120
Sekunden, innerhalb dessen optimale Bedingungen eingestellt
sind, abhängig von den Arten der Resistmaterialien und der nö
tigen Dicke der Reaktionsschicht.
Durch das Misch-Tempern wird die vernetzte Schicht 4 in dem
zweiten Resist 2 gebildet, um das erste Resistmuster 1a damit
zu bedecken.
Der Schritt in Fig. 3(f) ist ähnlich zu demjenigen der Fig.
2(e).
In der vorliegenden Modifikation, wie auch in der ersten Aus
führungsform wird die Dichte der in der Oberflächenschicht des
Resistmusters 1a verbleibenden Säure erhöht, und die Dicke der
vernetzten Schicht 4 wird vergrößert. Das heißt, daß die Ge
rüstdicke des Resistmusters vergrößert wird.
Auf diese Weise kann ein Resistmuster erhalten werden, in dem
ein innerer Lochdurchmesser oder eine Trennbreite eines Linien
musters verringert ist, oder eine Fläche in einem Inselmuster
vergrößert ist.
Das oben genannte Verfahren, d. h. das Verfahren des Erzeugens
einer Säurekomponente in dem ersten Resistmuster 1a durch Be
lichtung, wie mit Bezug auf Fig. 3(a) bis 3(f) dargestellt ist,
wird auf geeignete Weise auf den Fall angewendet, in dem die
Reaktivität des ersten Resists 1 und des zweiten Resists 2 re
lativ niedrig ist, oder auf den Fall, in dem eine relativ dicke
vernetzte Schicht erforderlich ist, oder auf den Fall, in dem
insbesondere die einheitliche Vernetzungsreaktion erforderlich
ist.
Als nächstes wird das Material für das zweite Resist 2 erklärt.
Das zweite Resist kann ein wasserlösliches, verletztbares Harz
allein oder einer Mischung dieser Harze aufweisen. Alternativ
kann ein wasserlösliches Vernetzungsmittel allein oder eine Mi
schung dieser Mittel benutzt werden. Ebenso kann eine Mischung
dieser wasserlöslichen Harze und wasserlöslichen Vernetzungs
mittel benutzt werden.
Wenn eine Mischung als das zweite Resist benutzt wird, muß sei
ne optimale Zusammensetzung bestimmt werden, abhängig von der
Art des ersten Resistmaterials und vorgeschriebenen Reaktions
bedingungen, und ist nicht auf eine bestimmte beschränkt.
Ferner wird als das zweite Resist vorzugsweise ein Copolymer,
das aus zwei oder mehr Arten von wasserlöslichen Harzen als
Harzkomponente besteht, welche fähig ist, eine Vernetzungsreak
tion in der Anwesenheit einer Säure zu erzeugen oder zu durch
laufen, benutzt.
Beispiele der wasserlöslichen Harze, welche als das zweite Re
sist benutzt werden, weisen, wie in Fig. 4 gezeigt, folgende
auf: Polyacrylsäure, Polyvinylacetal, Polyvinylpyrrolidon, Po
lyvinylalkohol, Polyethylenimin, Polyethylenoxid, Styrol-
Maleinsäure-Copolymer bzw. Styren-Maleinsäure-Copolymer, Po
lyvinylaminharz, Polyallylamin, Oxazolin-Gruppen enthaltende
Harze, wasserlösliche Melaminharze, wasserlösliche Harnstoff
harze, Alkydharze, Sulfonamidharze und dergleichen. Die Harze
sind nicht kritisch, falls sie eine Vernetzungsreaktion in der
Anwesenheit einer säurehaltigen bzw. sauren Komponente durch
laufen. Alternativ ist es, falls sie keine Vernetzungsreaktion
durchlaufen, ausreichend, daß die Harz mit einem wasserlösli
chen Vernetzungsmittel mischbar sind. Die Harze können auf ef
fektive Weise alleine oder in Kombination benutzt werden.
Diese wasserlöslichen Harze können einzeln oder in Kombination
von zwei oder mehreren benutzt werden, und können auf geeignete
Weise angepaßt werden, abhängig von sowohl den Reaktionsbedin
gungen, als auch der Reaktivität mit dem darunterliegenden er
sten Resist 1.
Diese wasserlöslichen Harze können in Salz umgewandelt werden,
wie beispielsweise Hydrochlorid bzw. Chloride, zum Zwecke des
Verbesserns der Löslichkeit in Wasser.
Als nächstes weisen die wasserlöslichen Vernetzungsmittel, die
als das zweite Resist benutzt werden, wie in Fig. 5 gezeigt,
folgendes auf: Harnstoffgruppen-Vernetzungsmittel, wie bei
spielsweise Harnstoff, Alkoxymethylenharnstoffe, N-
Alkoxymethylenharnstoffe, Ethylenharnstoff, Ethylenharnstoff
carboxylate und dergleichen, Melamingruppen-Vernetzungsmittel
wie beispielsweise Melamin, Melaminderivate einschließlich Al
koxymethylenmelamin und Amino-Vernetzungsmittel wie beispiels
weise Benzoguanamin, Glykoluril und dergleichen. Daher kann das
zweite Resist nicht auf Amino-Vernetzungsmittel beschränkt wer
den und kann ein beliebiges von wasserlöslichen Vernetzungsmit
teln enthalten, die eine Vernetzung in Anwesenheit von Säure
erzeugen.
Ferner können wasserlösliche Resistmaterialien, die für das
zweite Resist benutzt werden, eine Mischung dieser Harze und
der Vernetzungsmittel sein. In diesen Mischungen können die
Harze einzeln oder in Kombination benutzt werden und die Ver
netzungsmittel können auch einzeln oder in Kombination benutzt
werden.
Beispielsweise wird vorzugsweise eine Mischung von Polyvinyl
acetat-Harz als das wasserlösliche Harz und Ethylenharnstoff
als das wasserlösliche Vernetzungsmittel benutzt. In diesem
Fall weist wegen der hohen Löslichkeit in Wasser die Lösung der
Mischung eine gute Lagerstabilität auf.
Es wird angemerkt, daß das Material, das als zweite Resist an
gewendet wird, nicht kritisch ist, vorausgesetzt, daß es in
Wasser löslich ist oder in einem wasserlöslichen Lösungsmittel
löslich ist, das nicht fähig ist, das erste Resistmuster aufzu
lösen und eine Vernetzungsreaktion in der Anwesenheit einer
säurehaltigen bzw. sauren Komponente durchläuft.
Wie im Vorhergehenden dargelegt, kann die Vernetzungsreaktion
nur durch Wärmebehandlung ohne Erzeugung einer Säure durch Wie
derbelichtung des ersten Resistmusters 1a stattfinden. In die
sem Fall wird bevorzugt, daß ein Material einer hohen Reaktivi
tät als das zweite Resist 2 ausgewählt wird, und daß eine ge
eignete Wärmebehandlung, zum Beispiel bei 85°C bis 150°C, be
wirkt wird.
Als ein bestimmtes Beispiel wird vorzugsweise als ein zweites
Resist eine wasserlösliche Zusammensetzung mit Polyvinylacetal-
Harz und Ethylenharnstoff, oder eine Zusammensetzung mit Po
lyvinylalkohol und Ethylenharnstoff, oder eine Mischung davon
bei geeigneten Verhältnissen benutzt.
Als nächstes ist es wichtig, die Vernetzungsreaktion zwischen
dem ersten Resist 1 und dem zweiten Resist 2 zu steuern, und
auch die Dicke der vernetzten Schicht 4, die auf dem ersten Re
sistmuster 1a gebildet wird, zu steuern. Die Vernetzungsreakti
on muß optimiert werden, abhängig von der Reaktivität zwischen
dem ersten Resist 1 und dem zweiten Resist 2, der Form des er
sten Resistmusters 1a und der beabsichtigten Dicke der vernetz
ten Schicht 4.
Die Steuerung der Vernetzungsreaktion zwischen dem ersten Re
sist und dem zweiten Resist kann durch Steuern der Vorgangsbe
dingungen (Prozeßbedingungen) oder durch Steuern der Zusammen
setzung des zweiten Resistmaterials ausgeführt werden.
Die effektive Vorgangssteuerung der Vernetzungsreaktion kann
durch (1) die Steuerung einer Belichtung des ersten Resistmu
ster 1a, oder (2) die Steuerung der MB(Misch-Temper)-Temperatur
und der Behandlungszeit ausgeführt werden. Insbesondere kann,
wenn die Erwärm- und Vernetzungszeit (MB-Zeit) gesteuert wird,
die Dicke der vernetzten Schicht gesteuert werden. Dieses Ver
fahren sichert eine sehr gute Reaktionssteuerung.
Vom Blickpunkt des Steuerns der Materialzusammensetzung aus,
die als das zweite Resist benutzt wird, kann die Steuerung der
Vernetzungsreaktion ausgeführt werden durch (3) eine Technik,
in der zwei oder mehr von geeigneten wasserlöslichen Harzen bei
einem gesteuerten Mischverhältnis zum Steuern der Reaktivität
mit dem ersten Resist gemischt werden, oder (4) eine Technik
des Mischens eines geeigneten wasserlöslichen Vernetzungsmit
tels mit einem wasserlöslichen Harz bei einem gesteuerten
Mischverhältnis, um die Reaktivität mit dem ersten Resist zu
steuern.
Jedoch werden diese Steuerungen der Vernetzungsreaktion nicht
eindeutig bestimmt, sondern müssen bestimmt werden, während
verschiedene Bedingungen in Betracht gezogen werden, ein
schließlich (1) der Reaktivität zwischen dem zweiten Resistma
terial und dem ersten Resistmaterial, (2) der Form und der Dic
ke des ersten Resistmusters, (3) der beabsichtigten Dicke der
vernetzten Schicht, (4) benutzbare Belichtungsbedingungen oder
MB-Bedingungen und (5) Beschichtungsbedingungen.
Insbesondere ist bekannt, daß die Reaktivität zwischen dem er
sten Resist und dem zweiten Resist einem Einfluß der Material
zusammensetzung des ersten Resists unterliegt. In der Praxis
muß die Materialzusammensetzung des zweiten Resists vorzugswei
se optimiert sein, während die oben erwähnten Faktoren oder Be
dingungen in Betracht gezogen werden.
Demgemäß sind die Arten und Zusammensetzungsverhältnisse des
wasserlöslichen Materials, das als das zweite Resist benutzt
wird, nicht kritisch und müssen optimal bestimmt sein, abhängig
von den Arten von Materialien und Wärmebehandlungsbedingungen.
Es wird angemerkt, daß Weichmacher, wie beispielsweise Ethy
lenglykol, Glyzerin, Triethylenglykol und dergleichen zu dem
zweiten Resistmaterial als ein Additiv hinzugefügt werden kön
nen.
Es wird auch angemerkt, daß, um die Filmbildungseigenschaft zu
verbessern, oberflächenaktive Mittel, z. B. wasserlösliche ober
flächenaktive Mittel wie beispielsweise Florade von Sumitomo 3M
Limited und Nonipole von Sanyo Chemical Industries Ltd. zu dem
zweiten Resistmaterial als ein Additiv hinzugefügt werden kön
nen.
Als nächstes werden die Lösungsmittel für die Benutzung mit dem
zweiten Resist erklärt.
Die Lösungsmittel, die für das zweite Resist benutzt werden,
dürfen nicht das erste Resistmuster auflösen und müssen wasser
lösliche Materialien gut auflösen. Die Lösungsmittel sind nicht
kritisch, vorausgesetzt, daß den oben genannten Erfordernissen
genügt ist.
Beispielsweise können die Lösungsmittel für das zweite Resist
Wasser (reines Wasser), Wasser und alkoholische Lösungsmittel
wie beispielsweise IPA (Isopropylalkohol) oder wasserlösliche
organische Lösungsmittel, wie beispielsweise N-Methylpyrrolidon
benutzt werden, und sie können einzeln oder in Kombination be
nutzt werden.
Die Lösungsmittel, die mit Wasser gemischt werden, sind nicht
kritisch, vorausgesetzt, daß sie in Wasser löslich sind. Bei
spiele weisen folgende auf: Alkohole, wie beispielsweise Etha
nol, Methanol, Isopropylalkohol und dergleichen, γ-
Butyrolacton, Aceton und dergleichen. Das Lösungsmittel wird in
einem Verhältnis in einem Bereich gemischt, in dem es das erste
Resistmuster nicht auflöst, während die Löslichkeit eines Mate
rials für das zweite Resist berücksichtigt wird.
In dem oben genannten Beispiel wurde ein Verfahren zum Bilden
eines feinen Resistmusters über bzw. oberhalb der gesamten
Oberfläche des Halbleitersubstrats 1 beschrieben. Als nächstes
wird ein Verfahren zum Bilden eines feinen Resistmusters selek
tiv auf einem erwünschten Bereich oder auf Bereichen des Halb
leitersubstrats 1 beschrieben.
Fig. 6(a) bis 6(f) zeigen einen Vorgangsfluß (Prozeßfluß) des
Bildungsverfahrens eines feinen Resistmusters.
Anfänglich sind die Schritte der Fig. 6(a) bis 6(c) dieselben
der Fig. 3(a) bis 3(c). Die Verringerung der Entwicklungszeit
zum Bilden eines ersten Resistmusters 1a, das in Fig. 6(b) ge
zeigt ist, ist ähnlich wie oben beschrieben.
Wie in Fig. 6(c) gezeigt ist, wird die zweite Resistschicht 2
gebildet. Danach wird, wie in Fig. 6(d) gezeigt ist, ein Teil
des Halbleitersubstrats 3 mit einer Lichtabschirmplatte 5 abge
schirmt, und der ausgewählte Bereich wird einem g- oder einem
i-Strahl (Linie) einer Hg-Lampe wieder ausgesetzt. Dadurch wird
in dem ersten Resistmuster 1a eine Säure erzeugt. Dann wird,
wie in Fig. 6(e) gezeigt ist, eine vernetzte Schicht 4 entlang
der Grenzfläche des zweiten Resists 2, das mit dem ersten Re
sistmuster 1a in Kontakt steht, in dem belichteten Abschnitt
gebildet.
Der Schritt der Fig. 6(f) ist ähnlich zu demjenigen der Fig.
3(f) und wird hier nicht weiter dargelegt.
In der vorliegenden Modifikation, wie auch in der ersten Aus
führungsform wird die Dichte der in der Oberflächenschicht des
ersten Resistmusters 1a verbleibenden Säure erhöht, und die
Dicke der vernetzten Schicht 4 wird vergrößert. Das heißt, die
Gerüst-Dicke des Resistmusters wird vergrößert.
Auf diese Weise wird die vernetzte Schicht 4 auf dem ersten Re
sistmuster 1a in dem ausgewählten Bereich des Halbleitersub
strats 3 wie in Fig. 6(f) gezeigt, gebildet, und es wird keine
beliebige vernetzte Schicht in dem ersten Resistmuster in dem
anderen Bereich gebildet.
Gemäß des oben beschriebenen Verfahrens ermöglicht die geeigne
te Belichtungsmaske, daß die Schicht auf der Halbleitervorrich
tung 1 derart belichtet wird, daß der belichtete Abschnitt und
der nicht belichtete Abschnitt voneinander unterschieden wer
den, und dadurch werden der Bereich des zu vernetzenden zweiten
Resistmusters und der Bereich des nicht zu vernetzenden zweiten
Resistmusters in dem Grenzabschnitt zwischen dem zweiten Re
sistmuster und dem ersten Resistmuster gebildet.
Auf diese Weise können feine Löcher oder feine Zwischenräume
mit verschiedenen Abmessungen auf demselben Halbleitersubstrat
gebildet werden.
Fig. 7(a) bis 7(f) sind ein Vorgangs-Flußdiagramm (Prozeßfluß
diagramm), das ein anderes Verfahren des selektiven Bildens ei
nes feinen Resistmusters in einem erwünschten Bereich des Halb
leitersubstrats 1 darstellt. Die Schritte der Fig. 7(a) bis
7(c) sind dieselben der Fig. 2(a) bis 2(c). Die Verringerung
der Entwicklungszeit zum Bilden eines ersten Resistmusters 1a,
das in Fig. 7(b) gezeigt ist, ist ähnlich wie oben erklärt.
Dann wird, wie in Fig. 7(c) gezeigt ist, die zweite Re
sistschicht 2 gebildet. Dann wird ein bestimmter Bereich des
Halbleitersubstrats 3 mit einer Elektronenstrahlabschirmplatte
6 abgeschirmt. Dann wird ein Elektronenstrahl auf den anderen
Bereich ausgestrahlt.
Danach wird das Substrat in dem Schritt der Fig. 7(e) wärmebe
handelt. Dadurch wird eine vernetzte Schicht in dem Bereich ge
bildet, in dem nicht mit dem Elektronenstrahl bestrahlt wurde,
während keine vernetzte Schicht in dem Bereich gebildet wird,
in dem mit dem Elektronenstrahl bestrahlt wurde.
Der Schritt der Fig. 7(f) ist ähnlich zu demjenigen der Fig.
2(f) und wird hier nicht weiter erklärt.
In der vorliegenden Modifikation, wie auch in der ersten Aus
führungsform wird die Dichte der in der Oberflächenschicht des
Resistmusters 1a verbleibenden Säure erhöht, und die Dicke der
vernetzten Schicht 4 wird vergrößert. Das heißt, daß die Ge
rüstdicke der Resistschicht vergrößert wird.
Auf diese Weise wird die vernetzte Schicht 4 auf dem ersten Re
sistmuster 1a in dem ausgewählten Bereich des Halbleitersub
strats 3, wie in Fig. 7(f) gezeigt, gebildet, und keine ver
netzte Schicht wird auf dem ersten Resistmuster in dem anderen
Bereich gebildet. Daher können feine Löcher oder feine Zwi
schenräume mit verschiedenen Abmessungen auf demselben Halblei
tersubstrat gebildet werden.
Oben wurde das Verfahren des Bildens eines fein getrennten Re
sistmusters auf dem Substrat 3 im Detail beschrieben. Das fein
getrennte Resistmuster kann nicht nur auf dem Halbleitersub
strat 3, sondern auch auf einer Isolierschicht, wie beispiels
weise einer Siliziumoxidschicht, oder auf einer leitenden
Schicht, wie beispielsweise eine Polysiliziumschicht gebildet
werden, abhängig von einem Herstellungsvorgang einer Halblei
tervorrichtung.
Die beschriebene Bildung eines fein getrennten Resistmusters
ist nicht auf die Art der darunterliegenden Schicht beschränkt,
sondern ein derartiges Resistmuster kann auf jede Art von da
runterliegender Schicht oder einem Substrat, das fähig ist, ein
Resistmuster darauf auszubilden, gebildet werden, und kann auf
jeder darunterliegenden Schicht oder jedem Substrat gebildet
werden. All diese Substrate werden hier gattungsmäßig als eine
"Halbleitergrundschicht" bezeichnet.
Das auf diese Weise gebildete fein getrennte Resistmuster wird
als eine Maske benutzt, gefolgt durch Ätzen des darunterliegen
den Halbleitersubstrats oder der Halbleitergrundschicht ein
schließlich verschiedener Arten von dünnen Schichten, um feine
Zwischenräume oder Löcher in der Halbleitergrundschicht zu bil
den. Daher kann eine Halbleitervorrichtung hergestellt werden.
Ein Material und seine Zusammensetzung für das zweite Resist
und eine MB-Temperatur werden auf geeignete Weise bestimmt und
das fein getrennte Resistmuster kann durch Bilden der vernetz
ten Schicht auf dem ersten Resistmuster erhalten werden. Dann
kann ein Halbleitersubstrat oder eine Halbleitergrundschicht
unter Verwenden des derart feinen Resistmusters als eine Maske
geätzt werden. Als eine Folge können die Seitenoberflächen des
geätzten Substrats auf effektive Weise aufgerauht werden.
Fig. 8(a) bis 8(e) zeigen einen Vorgangsfluß (Prozeßfluß), der
ein Verfahren zum Bilden eines fein getrennten Resistmusters
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
darstellt. Es wird auf Fig. 1(a) bis 1(c) und Fig. 8(a) bis
8(e) Bezug genommen; das Verfahren zum Bilden eines fein ge
trennten Resistmusters der zweiten Ausführungsform und ein Ver
fahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung unter Verwen
den des Musters werden beschrieben.
Zuerst wird, wie in Fig. 8(a) gezeigt ist, ein erstes Resist
11, das eine kleine Menge einer säurehaltigen bzw. sauren Sub
stanz darin enthält, auf einem Halbleitersubstrat 3 aufge
bracht. Das erste Resist 11 wird vorgetempert oder thermisch
behandelt bei 70 bis 110°C für ungefähr 1 Minute, gefolgt von
einer Belichtung mit einem g- oder i-Strahl (Linie) einer Hg-
Lampe durch eine Maske mit einem derartigen Muster, wie in Fig.
1(a), 1(b) oder 1(c) gezeigt ist.
Nach der Belichtung des ersten Resists 1 kann ein Nachbelich
tungs-Tempern (PEB) ausgeführt werden, zum Beispiel bei einer
PEB-Temperatur von 50 bis 130°C, falls nötig, um die Auflösung
des Resists 1 zu verbessern.
Nachfolgend wird eine alkalische wäßrige Lösung von ungefähr
0,05 bis 3,0 Gew.-% von TMAH (Tetramethylammoniumhydroxid) für
die Entwicklung benutzt. Das Merkmal der vorliegenden Erfindung
ist es auch, die Zeit, die für die Entwicklung erforderlich
ist, im Vergleich zu der üblichen Entwicklung wesentlich zu
kürzen.
Fig. 8(b) zeigt das auf diese Weise gebildete erste Resistmu
ster 11a. In der vorliegenden Ausführungsform wird die Dichte
der in der Oberflächenschicht des ersten Resistmusters 11a ver
bleibenden Säure wesentlich erhöht im Vergleich mit den voran
gegangenen Technologien mit einer normalen oder üblichen Ent
wicklungszeit. Wie später erklärt wird, wird dies zu einem An
stieg einer Dicke der Vernetzungsschicht beitragen.
Als das Material für das erste Resist 11 können diejenigen Ma
terialien, die in der ersten Ausführungsform erklärt wurden,
effektiv benutzt werden. Die detaillierte Beschreibung davon
erfolgt hier nicht, um eine Wiederholung zu vermeiden. Die in
dem ersten Resist 11 enthaltene Säure weist vorzugsweise Kar
bonsäuren eines niedrigen Molekulargewichts auf.
Danach wird das Substrat wärmebehandelt mittels PEB bei 10 bis
130°C, falls nötig, um die Auflösung des Resists zu verbessern
und dann mit einer verdünnten wäßrigen Lösung von ungefähr 2,0%
von TMAH (Tetramethylammoniumhydroxid) entwickelt.
Nachfolgend kann das Substrat einem Nachentwicklungs-Tempern
unterzogen werden, falls nötig. Diese Wärmebehandlung bewirkt
eine nachfolgende Mischreaktion und muß bei einer geeigneten
Temperatur stattfinden. Der oben beschriebene Vorgang ist ähn
lich einem in der Beschreibungseinleitung beschriebenen Re
sistmuster-Bildungsvorgang, ausgenommen, daß das Resist 11, das
eine Säure enthält, benutzt wird.
Nachdem das Resistmuster 11a wie in Fig. 8(b) gezeigt gebildet
ist, wird ein zweites Resist 12 über dem Halbleitersubstrat 3
wie in Fig. 8(c) gezeigt aufgebracht. Das zweite Resist 12 be
steht hauptsächlich aus einem vernetzbaren Material, das in der
Anwesenheit einer Säure zur Vernetzung fähig ist, und kann in
einem Lösungsmittel gelöst sein, welches das erste Resist 11
nicht auflöst.
Das Material für das zweite Resist 12 und das Lösungsmittel da
für sind dieselben, welche in der ersten Ausführungsform ge
nannt sind, und werden in dieser zweiten Ausführungsform auf
effektive Weise benutzt. Deshalb wird die detaillierte Be
schreibung davon unterlassen, um eine Wiederholung zu vermei
den.
Nach dem Aufbringen des zweiten Resists 12 wird dieses vorge
tempert, falls nötig. Diese Wärmebehandlung bewirkt eine nach
folgende Mischreaktion und muß bei einer geeigneten Temperatur
stattfinden.
Dann wird, wie in Fig. 8(d) gezeigt, das Halbleitersubstrat 3
wärmebehandelt, zum Beispiel bei 60 bis 130°C, wodurch verur
sacht wird, daß eine Vernetzungsreaktion in der Nachbarschaft
der Grenzfläche zwischen dem zweiten Resist 12 und dem ersten
Resistmuster 11a mittels einer Säure von der kleinen Menge der
säurehaltigen bzw. sauren Substanz, die in dem ersten Resistmu
ster 11a enthalten ist, auftritt. Daher wird eine vernetzte
Schicht 14, welche durch die Vernetzungsreaktion erhalten wird,
in dem zweiten Resist 12 erhalten, um das erste Resistmuster
11a zu bedecken.
Dann wird, wie in Fig. 8(e) gezeigt ist, der nicht-vernetzte
Abschnitt des zweiten Resists 12 mit Wasser oder einem flüssi
gen Entwickler, wie beispielsweise TMAH, entwickelt, und von
dem Substrat entfernt.
In der vorliegenden Ausführungsform, wie auch in der ersten
Ausführungsform wird die Dichte der Säure, die in der Oberflä
chenschicht des ersten Resistmuster 11a verbleibt, erhöht, und
die Dicke der vernetzten Schicht 4 wird vergrößert. Das heißt,
daß die Gerüstdicke des Resistmusters vergrößert wird.
Gemäß des oben genannten Vorgangs kann ein Resistmuster erhal
ten werden, in dem ein innerer Lochdurchmesser eines Lochmu
sters oder eine Trennbreite eines Linienmusters verringert ist,
oder eine Fläche eines Inselmusters vergrößert ist.
In der zweiten Ausführungsform muß das erste Resist 11 bei der
Belichtung keine Säure erzeugen, aber das erste Resist 11 muß
so ausgebildet sein, daß darin eine Säure enthalten ist. Die
Säure wird durch Anwendung von Wärme für die Vernetzung diffun
diert. Die Säure, die in dem ersten Resist 11 enthalten ist,
können vorzugsweise Karbonsäuren eines niedrigen Molekularge
wichts sein, sind aber nicht kritisch, sofern sie mit einer Re
sistlösung gemischt werden können.
Das fein getrennte Resistmuster wird auf verschiedenen Arten
von Halbleitersubstraten gebildet und kann als eine Maske zum
Bilden fein getrennter Zwischenräume oder feiner Löcher in dem
Halbleitersubstrat in einer Weise benutzt werden, wie in bezug
auf die oben genannte erste Ausführungsform beschrieben wurde.
Fig. 9(a) bis 9(g) zeigen einen Vorgangsfluß (Prozeßfluß), der
ein Verfahren zum Bilden eines fein getrennten Resistmusters
gemäß einer dritten Ausführungsform darstellt. Es wird auf Fig.
1(a) bis 1(c) und Fig. 9(a) bis 9(g) Bezug genommen; ein Ver
fahren zum Bilden eines fein getrennten Resistmusters und ein
Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung unter Ver
wenden des Musters werden beschrieben.
Anfänglich wird, wie in Fig. 9(a) gezeigt ist, ein erstes Re
sist 21 auf einem Halbleitersubstrat 3 aufgebracht. Das erste
Resist 21 wird vorgetempert oder wärmebehandelt bei 70 bis
100°C für ungefähr 1 Minute. Dann wird das erste Resist 21
durch eine Maske mit einem derartigen Muster, wie in Fig. 1(a),
1(b) oder 1(c) gezeigt ist, belichtet. Das Belichtungslicht
kann ein g-Strahl (g-Linie) oder ein i-Strahl (i-Linie) einer
Hg-Lampe sein, abhängig von einer Lichtempfindlichkeitswellen
länge des ersten Resists 21.
Als das Material für das erste Resist 21 können diejenigen, die
mit Bezug auf die erste Ausführungsform beschrieben wurden, ef
fektiv benutzt werden. Die detaillierte Beschreibung des Mate
rials erfolgt hier nicht, um eine Wiederholung zu vermeiden.
Dann wird das Substrat mittels PEB wärmebehandelt, zum Beispiel
bei 10 bis 130°C, um die Auflösung des Resists zu verbessern,
falls nötig. Dann wird das erste Resist 21 mit einer verdünnten
wäßrigen Lösung von ungefähr 2,0% von TMAH (Tetramethylammoni
umhydroxid) entwickelt. Das Merkmal der vorliegenden Ausfüh
rungsform ist es, die Zeit, die für die Entwicklung erforder
lich ist, wesentlich zu kürzen.
Fig. 9(b) zeigt das resultierende erste Resistmuster 21a. In
der vorliegenden Ausführungsform wird die Dichte der Säure, die
in der Oberflächenschicht des ersten Resistmusters 11a ver
bleibt, wesentlich erhöht im Vergleich zu den vorhergehenden
Technologien mit einer normalen oder üblichen Entwicklungszeit.
Wie später erklärt wird, wird dies zu einem Anstieg einer Dicke
der Vernetzungsschicht beitragen.
Nachfolgend kann ein Nachentwicklungs-Tempern bewirkt werden,
falls nötig. Diese Wärmebehandlung bewirkt eine nachfolgende
Mischreaktion und muß bei einer geeigneten Temperatur stattfin
den. Der oben genannte Vorgang ist ähnlich zu einem üblichen
Resist-Bildungsvorgang.
Nach der Bildung des Musters der Fig. 9(b) wird das Halbleiter
substrat 3 einem Eintauchen in eine Säurelösung, wie in Fig.
9(c) gezeigt, unterzogen. Das Puddle-Entwicklungs-Verfahren
(Auftropf-Entwicklungs-Verfahren) oder das Säure-Verdampfungs-
Verfahren kann gewöhnlicherweise als die Behandlungstechnik be
nutzt werden. Das Halbleitersubstrat kann einer Oberflächenbe
handlung mit einem säurehaltigen bzw. sauren Gas unterzogen
werden. Die säurehaltige Lösung oder das säurehaltige Gas kann
entweder eine organische Säure oder eine anorganische Säure
aufweisen. Vorzugsweise wird eine Essigsäure einer niedrigen
Konzentration benutzt.
In diesem Schritt wird die Säure in der Nachbarschaft der
Grenzfläche des Resistmusters 21a aufgesaugt, um eine dünne
Schicht, welche die Säure enthält, zu bilden, gefolgt von Spü
len mit reinem Wasser, falls nötig.
Dann wird, wie in Fig. 9(e) gezeigt ist, ein zweites Resist 22
auf dem ersten Resistmuster 21, wie in Fig. 9(e) gezeigt, auf
gebracht. Das zweite Resist 22 besteht hauptsächlich aus einem
vernetzbaren Material, das in Anwesenheit einer Säure zum Ver
netzen fähig ist, und wird in einem Lösungsmittel aufgelöst,
welches nicht das erste Resist 21 auflösen wird. Das Material
für das zweite Resist 22 und das Lösungsmittel dafür sind die
selben oder ähnlich zu denjenigen, die in der ersten Ausfüh
rungsform dargelegt wurden, und werden in dieser Ausführungs
form effektiv genutzt. Die detaillierte Beschreibung davon er
folgt nicht, um eine Wiederholung zu vermeiden.
Nach dem Aufbringen des zweiten Resists wird das zweite Resist
22 vorgetempert, falls nötig. Diese Wärmebehandlung bewirkt ei
ne nachfolgende Mischreaktion und muß bei einer geeigneten Tem
peratur stattfinden.
Dann wird, wie in Fig. 9(f) gezeigt, das Halbleitersubstrat 3
wärmebehandelt, zum Beispiel bei 60 bis 130°C, und für die Ver
netzung getempert, wodurch eine Vernetzungsreaktion in der
Nachbarschaft der Grenzfläche zwischen dem zweiten Resist 22
und dem ersten Resistmuster 21a mittels einer Säure, die von
dem ersten Resistmuster 21a zugeführt wurde, verursacht wird.
Dadurch wird eine vernetzte Schicht 4 in dem zweiten Resist 22
durch die Vernetzungsreaktion zum Bedecken des ersten Resistmu
ster 21a gebildet.
Dann wird, wie in Fig. 9(g) gezeigt ist, der nicht-vernetzte
Abschnitt des zweiten Resists 22 mit Wasser oder einem flüssi
gen Entwickler, wie beispielsweise TMAH, entwickelt, und von
dem Substrat entfernt.
In der vorliegenden Ausführungsform, wie auch in der ersten
Ausführungsform, wird die Dichte der in der Oberflächenschicht
des ersten Resistmuster 21a verbleibenden Säure erhöht, und die
Dicke der vernetzten Schicht 24 wird vergrößert. Das heißt, daß
die Gerüstdicke des Resistmusters vergrößert wird.
Gemäß der oben genannten Behandlungen wird ein Resistmuster er
halten, in dem ein innerer Lochdurchmesser eines Lochmusters
oder eine Trennbreite eines Linienmusters verringert ist, oder
eine Fläche eines Inselmusters vergrößert ist.
Wie von dem oben Dargelegten offenbar ist, ist gemäß der drit
ten Ausführungsform kein Schritt des Erzeugens einer Säure in
der ersten Resistschicht durch Belichten nötig. Vor dem Bilden
des zweiten Resists 22 auf dem ersten Resistmuster 21a wird die
Oberfläche mit einem säurehaltigen bzw. sauren Gas behandelt,
welches für die Vernetzung in einem nachfolgenden Wärmebehand
lungsschritt diffundiert wird.
Das fein getrennte Resistmuster wird auf verschiedenen Arten
von Halbleitersubstraten gebildet und kann als eine Maske zum
Bilden fein getrennter Zwischenräume oder feiner Löcher in dem
Halbleitersubstrat in einer Weise benutzt werden, wie im Hin
blick auf die oben dargelegte erste oder zweite Ausführungsform
beschrieben wurde.
Beispiele, die sich auf die vorgenannte erste bis dritte Aus
führungsform beziehen, werden beschrieben. Ein Beispiel kann
sich auf eine oder mehrere Ausführungsformen, wie oben be
schrieben, beziehen, so daß die Beispiele kollektiv dargelegt
werden.
Zuerst werden Beispiele 1 bis 5, die sich auf ein erstes Re
sistmaterial beziehen, beschrieben.
Als ein erstes Resist wurde ein Resistmuster gebildet durch
Verwenden eines i-Linienresists, das aus Novolakharz und
Naphthochinondiazid besteht, welche in Ethyllactat und Propy
lenglykolmonoethylacetat aufgelöst sind.
Insbesondere wurde das Resist über einen Si-Wafer getropft und
schleuderbeschichtet, gefolgt durch Vortempern unter Bedingun
gen von 85°C/70 Sekunden, um zu verursachen, daß das Lösungs
mittel von dem Resist verdampft wird, um ein ungefähr 1,0 µm
dickes erstes Resist zu bilden.
Danach wurde das erste Resist einer i-Linie von einer i-Linien
reduzierten Projektions-Belichtungsvorrichtung durch Masken,
wie in Fig. 1(a), 1(b) oder 1(c) gezeigt sind, belichtet, ge
folgt von einer PEB-Behandlung unter Bedingungen von 120°C/70
Sekunden. Dann wurde das erste Resist in einer verkürzten Zeit
mit einem alkalischen Entwickler (NMD3, hergestellt durch Tokyo
Ohka Kogyo Co., Ltd.) entwickelt, um Resistmuster mit derarti
gen Trenngrößen, wie in Fig. 10(a) bis 10(c) gezeigt, zu erhal
ten.
Als ein erstes Resist wurde ein Resistmuster von einem i-
Linien-Resist gebildet, das aus Novolakharz und Naphthochinon
diazid besteht, welche in 2-Heptanon aufgelöst sind.
Das Resist wurde über einen Si-Wafer getropft und schleuderbe
schichtet, wodurch eine Resistschicht einer Dicke von ungefähr
0,8 µm gebildet wurde. Danach wurde die Schicht unter Bedingun
gen von 85°C/70 Sektanden zum Trocknen des Lösungsmittels in der
Schicht vorgetempert. Danach wurde die Schicht mit Licht von
einer i-Linienreduzierten Projektions-Belichtungsvorrichtung
durch Masken, wie in Fig. 1(a), 1(b) und 1(c) gezeigt, belich
tet, gefolgt von einer PEB-Behandlung unter Bedingungen von
120°C/70 Sekunden. Dann wurde die Schicht in einer verkürzten
Zeit mit einem alkalischen Entwickler (NMD3, hergestellt durch
Tokyo Ohka Kogyo Co., Ltd.) entwickelt, um Resistmuster mit
derartigen Trenngrößen, wie in Fig. 10(a) bis 10(c) gezeigt, zu
erhalten.
Als ein erstes Resist wurde ein Resistmuster von einem i-
Linien-Resist gebildet, das aus Novolakharz und Naphthochinon
diazid besteht, welche in einem gemischten Lösungsmittel von
Ethyllactat und Butylacetat aufgelöst sind.
Das Resist wurde über einen Si-Wafer getropft und schleuderbe
schichtet, wodurch eine Resistschicht einer Dicke von ungefähr
1,0 µm gebildet wurde. Danach wurde die Schicht unter Bedingun
gen von 100°C/90 Sekunden vorgetempert, um das Lösungsmittel in
der Schicht zu trocknen.
Danach wurde die Schicht belichtet unter Verwenden eines Step
pers von Nikkon Corporation, durch Masken, wie in Fig. 1(a),
1(b) und 1(c) gezeigt, gefolgt von einer PEB-Behandlung unter
Bedingungen von 110°C/60 Sekunden. Dann wurde die Schicht in
einer verkürzten Zeit mit einem alkalischen Entwickler (NMD3,
hergestellt durch Tokyo Ohka Kogyo Co., Ltd.) entwickelt, um
Resistmuster, wie in Fig. 10(a) bis 10(c) gezeigt, zu erhalten.
Als ein erstes Resist wurde ein Resistmuster von einem chemisch
verstärkten Excimer-Resist von Tokyo Ohka Kogyo Co., Ltd. ge
bildet.
Das Resist wurde über einen Si-Wafer getropft und schleuderbe
schichtet, wodurch eine Resistschicht von ungefähr 0,8 µm Dicke
gebildet wurde. Danach wurde die Schicht vorgetempert unter Be
dingungen von 90°C/90 Sekunden, um das Lösungsmittel in der
Schicht zu trocknen. Danach wurde die Schicht belichtet durch
Verwenden einer KrF-Excimer-reduzierten Projektionsbelichtungs
vorrichtung durch Masken, wie in Fig. 1(a), 1(b) und 1(c) ge
zeigt sind, gefolgt von einer PEB-Behandlung unter Bedingungen
von 100°C/90 Sekunden. Dann wurde die Schicht in einer verkürz
ten Zeit mit einem alkalischen Entwickler (NMD-W, hergestellt
durch Tokyo Ohka Kogyo Co., Ltd.) entwickelt, um Resistmuster,
wie in Fig. 11(a) bis 11(c) gezeigt, zu erhalten.
Als ein erstes Resist wurde ein Resistmuster von einem chemisch
verstärkten Resist von Hishiden Chemical Ind. Co., Ltd. (Mel
ker, J. Vac. Sci. Technol. B11 (6) 2773, 1993), welches aus
t-Boc-Polyhydroxystyrol und einem Säureerzeuger besteht, gebil
det.
Das Resist wurde über einen Si-Wafer getropft und schleuderbe
schichtet, wodurch eine Schicht von ungefähr 0,52 µm Dicke ge
bildet wurde. Danach wurde die Schicht vorgetempert unter Be
dingungen von 120°C/180 Sekunden, um das Lösungsmittel in der
Schicht zu trocknen. Danach wurde Espacer ESP-100 von Showa
Denko K.K., das als ein antistatisches Mittel dient, auf das
Resist in derselben Weise wie oben dargelegt, schleuderbe
schichtet, gefolgt von Tempern unter Bedingungen von 80°C/120
Sekunden.
Unter Verwenden einer EB-Schreibvorrichtung bzw. EB-
Belichtungsvorrichtung wurde ein Bild bei 17,4 µC/cm2 geschrie
ben (bzw. belichtet), gefolgt von einer PEB-Behandlung unter
Bedingungen von 80°C; /120 Sekunden. Dann wurde die antistatische
Schicht mit reinem Wasser entfernt und dann in einer verkürzten
Zeit mit einem alkalischen TMAH-Entwickler (NMD-W, hergestellt
durch Tokyo Ohka Kogyo Co., Ltd.) entwickelt.
Als eine Folge gab es EB-Resistmuster mit einem Zwischenraum
von ungefähr 0,2 µm,. wie in Fig. 12(a) bis 12(c) gezeigt sind.
Als nächstes werden Beispiele 6 bis 13, die sich auf das zweite
Resistmaterial beziehen, gezeigt.
Als ein zweites Resistmaterial wurde 400 g reines Wasser zu 100 g
zu einer 20 gew.-%igen wäßrigen Lösung jeweils von KW3 und
KW1, welche jeweils ein Polyvinylacetalharz von Sekisui Chemi
cal Co., Ltd. waren, in einem Litermeßkolben hinzugefügt, ge
folgt von Mischen unter Rühren bei Raumtemperatur für 6 Stun
den, um 5 gew.-%ige wäßrige Lösungen von Polyvinylacetal KW3
bzw. KW1 zu erhalten.
In derselben Weise wie in Beispiel 6 wurden 5 gew.-%ige wäßrige
Lösungen eines Polyvinylalkoholharzes, eines Oxazol
enthaltenden wasserlöslichen Harzes (Epocross WS 500, herge
stellt durch Nippon Shokubai Co., Ltd.), bzw. von Styrol-
Maleinsäureanhydrid-Copolymeren (SMA 1000, 1400H, hergestellt
durch ARCO Chemical Co.), welche anstelle der Polyvinylacetal
harze des Beispiels 6 benutzt wurden, erhalten.
Als ein zweites Resistmaterial wurde eine wäßrige Lösung von
ungefähr 10 Gew.-% von Methylolmelamin durch Mischen von 100 g von
Methoxymethylolmelamin (Cymel 370 von Mitsuff Cynamide Co.,
Ltd.), 780 g reinen Wassers und 40 g von IPA (Isopropylalkohol)
in einem Litermeßkolben unter Rühren bei Raumtemperatur für 6
Stunden erhalten.
Als ein zweites Resistmaterial wurde eine wäßrige Lösung von
ungefähr 10 Gew.-% von Ethylenharnstoff durch Mischen von 100 g
(N-Methoxymethyl-)Methoxyethylenharnstoff, 100 g
(N-Methoxymethyl-)Hydroxyethylenharnstoff oder 100 g N-
Methoxymethylharnstoff, jeweils mit 860 g reinem Wasser und 40 g
von IPA (Isopropylalkohol) in einem Litermeßkolben unter Rühren
bei Raumtemperatur für 6 Stunden erhalten.
Als ein zweites Resistmaterial wurde eine Lösung einer Mischung
eines wasserlöslichen Harzes und eines wasserlöslichen Mittels
durch Mischen von 160 g der wäßrigen Lösung von Polyvinylacetal
KW3, die im Beispiel 6 erhalten wurde, 20 g der wäßrigen Me
thoxymethylolmelamin-Lösung, die in Beispiel 8 erhalten wurde,
und 20 g reinen Wassers unter Rühren bei Raumtemperatur für 6
Stunden erhalten.
Als ein zweites Resist wurden Lösungen eines wasserlöslichen
Harzes und der entsprechenden wasserlöslichen Vernetzungsmittel
durch Mischen einer Mischung von iGOg der wäßrigen Lösung von
Polyvinylacetal KW3, die in Beispiel 6 erhalten wurde und je
weils von 20 g der wäßrigen (N-Methoxymethyl-)
Methoxyethylenharnstoff-Lösung, 20 g von (N-Methoxymethyl-)
Hydroxyethylenharnstoff und 20 g von N-Methoxymethylharnstoff
mit 20 g reinem Wasser unter Rühren bei Raumtemperatur für 6
Stunden erhalten.
Als ein zweites Resistmaterial wurden wäßrige Lösungen erhalten
durch Mischen von 160 g der wäßrigen Lösung von Polyvinylacetal
KW3, die in Beispiel 6 erhalten wurde, und der wäßrigen Me
thoxyethylenharnstoff-Lösung, die in Beispiel 9 erhalten wurde,
in verschiedenen Mengen von 10 g, 20 g und 30 g, und 20 g reinen
Wassers unter Rühren bei Raumtemperatur für 6 Stunden.
Als eine Folge wurden drei Arten von wäßrigen Lösungen des
zweiten Resists erhalten, welche Konzentrationen des wasserlös
lichen Methoxyethylenharnstoff-Vernetzungsmittels von ungefähr
11 Gew.-%, 20 Gew.-% und 27 Gew.-% relativ zu dem Polyvinylacetalharz
aufwiesen.
Als ein zweites Resist wurden drei Arten von gemischten Lösun
gen erhalten, welche verschiedene Mischverhältnisse zwischen
dem Polyvinylacetalharz und dem Polyvinylalkoholharz aufwiesen,
durch Mischen einer wäßrigen Lösung von 5 Gew.-% von Polyvinylal
koholharz unter jenen wasserlöslichen Harzlösungen, die in Bei
spiel 7 erhalten wurden, in verschiedenen Mengen von 0 g, 35,3 g
und 72,2 g mit 100 g der 5 gew.-%igen wäßrigen Polyvinylacetal
harz-Lösung, die in Beispiel 6 erhalten wurde, unter Rühren bei
Raumtemperatur für 6 Stunden.
Als nächstes werden Beispiele 14 bis 22, die sich auf die Bil
dung feinen Resistmustern beziehen, beschrieben.
Das zweite Resistmaterial, das in Beispiel 12 erhalten wurde,
wurde über den Si-Wafer getropft, auf dem die ersten Resistmu
ster, die in Beispiel 3 erhalten wurden, gebildet waren, und
schleuderbeschichtet, gefolgt von Vortempern unter Bedingungen
von 85°C/70 Sekunden, um eine zweite Resistschicht zu bilden.
Nachfolgend wurde ein Mischtempern (MB) unter Bedingungen von
120°C/90 Sekunden ausgeführt, um zu verursachen, daß eine Ver
netzungsreaktion stattfand. Dann wurde die zweite Resistschicht
mit reinem Wasser entwickelt, um eine nicht-vernetzte Schicht
zu entwickeln und davon zu entfernen, gefolgt von Nachtempern
unter Bedingungen von 90°C/90 Sekunden, um ein zweites Re
sistmuster, wie in Fig. 13 gezeigt, zu bilden. In Fig. 13 wurde
der Lochdurchmesser des zweiten Resistmuster als ein zu messen
der Abschnitt ausgewählt, und eine Resistmustergröße wurde nach
dem Bilden der vernetzten Schicht gemessen, während ein Misch
verhältnis des wasserlöslichen Harzes geändert wurde. Die Er
gebnisse sind in der Tabelle der Fig. 14 gezeigt.
Die Ergebnisse zeigen, daß, wenn das Mischverhältnis zwischen
dem Polyvinylacetalharz und dem Polyvinylalkoholharz geändert
wird, die Dicke der auf dem ersten Resist gebildeten vernetzten
Schicht gesteuert werden kann.
Die wäßrige KW1 Harzlösung, die in Beispiel 6 erhalten wurde,
und als das zweite Resistmaterial diente, wurde über den in
Beispiel 2 erhaltenen Si-Wafer getropft, in dem das erste Re
sistmuster vorher gebildet war, und schleuderbeschichtet, ge
folgt von Vortempern unter Bedingungen von 85°C/70 Sekunden, um
eine zweite Resistschicht zu erhalten.
Als nächstes wurde der Wafer mit Licht von einer i-Linien-
Belichtungsvorrichtung über der gesamten zugehörigen Oberfläche
belichtet, gefolgt von Mischtempern (MB) unter Bedingungen von
150°C/90 Sekunden, tun zu verursachen, daß die Vernetzungsreak
tion stattfindet. Danach wurde Wasser für die Entwicklung be
nutzt, worauf eine nicht-vernetzte Schicht entwickelt und ent
fernt wurde. Dann wurde ein Nachtempern unter Bedingungen von
110°C/90 Sekunden ausgeführt, um eine vernetzte Schicht des
zweiten Resists auf dem Lochmuster des ersten Resistmusters,
wie in Fig. 13 gezeigt, zu bilden. Der Lochdurchmesser des in
Fig. 13 gezeigten zweiten Resistmusters wurde als ein zu mes
sender Abschnitt ausgewählt, und eine Resistmustergröße wurde
nach der Bildung der vernetzten Schicht gemessen, in dem Fall,
in dem Licht auf die gesamte Oberfläche belichtet wurde, und
auch in dem Fall, in dem nicht belichtet wurde. Die Ergebnisse
sind in der Tabelle der Fig. 15 gezeigt.
Die Ergebnisse zeigen, daß gefunden wurde, daß die Lochmuster
größe des ersten Resists, welche 0,4 µm vor der Bildung der
vernetzten Schicht betrug, ungefähr 0,13 µm betrug, wenn Licht
auf die gesamte Oberfläche belichtet wurde, und auf ungefähr
0,10 µm reduziert war, wo nicht insgesamt belichtet wurde.
In diesem Fall, wenn die gesamte Oberfläche vor dem MB-Tempern
belichtet wird, war die Vernetzungsreaktion weiter vorange
schritten, als in dem Fall, in dem nicht belichtet wird, was
eine dickere, auf der ersten Resistoberfläche gebildete ver
netzte Schicht zur Folge hat.
Die gemischte Lösung von Polyvinylacetalharz und Ethylenharn
stoff, die in Beispiel 11 erhalten wurde, und als das zweite
Resist dient, wurde auf den Si-Wafer, der in Beispiel 2 erhal
ten wurde und in dem das erste Resistmuster zuvor gebildet wor
den war, aufgebracht.
Das zweite Resistmaterial wurde getropft und schleuderbeschich
tet, gefolgt von Vortempern unter Bedingungen von 85°C/70 Se
kunden, um eine zweite Resistschicht zu bilden. Dann wurde die
zweite Resistschicht einem Misch-Tempern (MB) unter drei Bedin
gungen von 105°C/90 Sekunden, 115°C/90 Sekunden und 125°C/90
Sekunden unterzogen, wodurch verursacht wurde, daß die Vernet
zungsreaktion stattfand bzw. voranschritt. Reines Wasser wurde
für die Entwicklung benutzt und ein nicht-vernetzter Abschnitt
wurde für jede Schicht entwickelt und entfernt. Dann wurde ein
Nachtempern ausgeführt unter den Bedingungen von 90°C/90 Sekun
den, um eine vernetzte Schicht des zweiten Resists auf der er
sten Resistschicht, wie in 16(a), 16(b) und 16(c) gezeigt, zu
bilden. Der Lochdurchmesser des zweiten Resistmusters und die
Zwischenräume der Linien und Inselmuster, die in Fig. 16 ge
zeigt sind, werden jeweils als ein zu messender Abschnitt aus
gewählt. Während die Misch-Temper(MB)-Temperatur geändert wur
de, wurden die Resistmustergrößen nach dem Bilden der vernetz
ten Schicht gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle der
Fig. 17 gezeigt.
Die Ergebnisse zeigen, daß der Innendurchmesser der Lochmuster
und der Zwischenraumgrößen der Linienmuster und Inselmuster,
welche 0,4 µm nach der Bildung in Beispiel 2 betrugen, jeweils
wie in Fig. 17 gezeigt, nach der Bildung der vernetzten Schicht
verringert waren. Der Grad der Verringerung steigt mit einem
Anstieg der MB-Temperatur. Davon ist ersichtlich, daß die
Steuerung der MB-Temperatur ermöglicht, die Vernetzungsreaktion
auf genaue Weise zu steuern.
Die wäßrige Polyvinylacetal-Lösung, die in Beispiel 6 erhalten
wurde, die wäßrige hösung einer Mischung von Polyvinylacetal
harz und Ethylenharnstoff, die in Beispiel 12 erhalten wurde,
und die wäßrigen Lösungen von Mischungen von Polyvinylalkohol
harz und Ethylenharnstoff mit verschiedenen Konzentrationen von
Ethylenharnstoff wurden jeweils als ein zweites Resist auf dem
Si-Wafer, der in Beispiel 3 erhalten wurde und in dem das erste
Resistmuster gebildet worden war, aufgebracht.
Insbesondere wurde jedes zweite Resistmaterial aufgetropft und
schleuderbeschichtet, gefolgt von Vortempern unter Bedingungen
von 85°C/70 Sekunden, um eine zweite Resistschicht zu bilden.
Danach wurde die Resistschicht misch-getempert (MB) unter Be
dingungen von 65°C/70 Sekunden + 100°C/90 Sekunden und ver
netzt. Reines Wasser wurde für die Entwicklung benutzt und eine
nicht-vernetzte Schicht wurde entwickelt und getrennt, gefolgt
durch Nachtempern unter Bedingungen von 90°C/90 Sekunden, wo
durch eine vernetzte Schicht des zweiten Resists auf dem ersten
Resistmuster, wie in Fig. 13 gezeigt, gebildet wurde. Der Loch
durchmesser des in Fig. 13 gezeigten zweiten Resistmusters wur
de als ein zu messender Abschnitt ausgewählt. Während das
Mischverhältnis des wasserlöslichen Vernetzungsmittels geändert
wurde, wurde die Resistmustergröße nach der Bildung der ver
netzten Schicht gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle
der Fig. 18 gezeigt.
Als eine Folge war der Innendurchmesser des Lochmusters, wel
ches ungefähr 0,4 µm betrug, wenn es in Beispiel 3 gebildet
wurde, verringert, wie in Fig. 18 gezeigt ist. Der Grad der
Verringerung steigt mit einer ansteigenden Menge des wasserlös
lichen Vernetzungsmittels an.
Hieraus ist ersichtlich, daß die Steuerung in dem Mischverhält
nis der wasserlöslichen Materialien ermöglicht, die Vernet
zungsreaktion genau zu steuern.
Ferner ist ersichtlich, daß bei derselben Menge eines Vernet
zungsmittels der Grad der Verringung durch Verändern der Art
des wasserlöslichen Harzes gesteuert werden kann.
Die in Beispiel 6 erhaltene wäßrige Polyvinylacetallösung und
gemischte Lösungen der wäßrigen Polyvinylacetalharz-Lösung, die
in Beispiel 11 erhalten wurde, und eine wäßrige Lösung einer
Mischung von N-Methoxymethyl-Methylethylenharnstoff, (N-
Methoxymethyl)-Hydroxyethylenharnstoff und N-
Methoxymethylharnstoff, welche jeweils als ein wasserlösliches
Vernetzungsmittel dienen, wurden jeweils als ein zweites Resist
auf dem Si-Wafer, der in Beispiel 3 erhalten wurde und in dem
das erste Resistmuster gebildet worden war, aufgebracht.
Jedes zweites Resistmaterial wurde aufgetropft und schleuderbe
schichtet, gefolgt von Vortempern unter Bedingungen von 85°C/70
Sekunden, um eine zweite Resistschicht zu bilden.
Danach wurde die Resistschicht misch-getempert (MB) unter Be
dingungen von 65°C/70 Sekunden + 100°C/90 Sekunden für die Ver
netzung. Reines Wasser wurde für die Entwicklung benutzt und
eine nicht-vernetzte Schicht wurde entwickelt und entfernt.
Dann wurde ein Nachtempern unter Bedingungen von 90°C/90 Sekun
den ausgeführt, wodurch eine vernetzte Schicht des zweiten Re
sists auf dem ersten Resistmuster wie in Fig. 13 gezeigt, ge
bildet wurde. Der Lochdurchmesser des in Fig. 13 gezeigten
zweiten Resistmusters wurde als ein zu messender Abschnitt aus
gewählt. Während die Art des wasserlöslichen Vernetzungsmittels
geändert wurde, wurde die Resistmustergröße nach der Bildung
der vernetzten Schicht gemessen. Die Ergebnisse sind in der Ta
belle der Fig. 19 gezeigt.
Als ein Ergebnis war der Innendurchmesser des Lochmusters, wel
ches ungefähr 0,4 µm betrug, wenn es in Beispiel 3 gebildet
wurde, verringert, wie in Fig. 19 gezeigt ist. Es wurde bestä
tigt, daß der Grad der Verringerung von der Art des wasserlös
lichen Vernetzungsmittels abhängt.
Hieraus ist ersichtlich, daß die Änderung in den Arten der was
serlöslichen Materialien ermöglicht, die Vernetzungsreaktion zu
steuern.
Die in Beispiel 6 erhaltene wäßrige Polyvinylacetallösung und
wäßrige Lösungen von Mischungen der wäßrigen Polyvinylacetal
harzlösung, die in Beispiel 11 erhalten wurde, und Methoxyethy
lenharnstoff, das als ein wasserlösliches Vernetzungsmittel
diente, wurden als ein zweites Resist für das Aufbringen auf
den Si-Wafer, der in Beispiel 4 erhalten wurde und in dem das
erste Resistmuster gebildet worden war, benutzt.
Jedes zweite Resistmaterial wurde aufgetropft und schleuderbe
schichtet, gefolgt von Vortempern unter Bedingungen von 85°C/70
Sekunden, um eine zweite Resistschicht zu bilden.
Danach wurde die Resistschicht misch-getempert (MB) bei einer
gegebenen Temperatur für 90 Sekunden zum Vernetzen. Reines Was
ser wurde für die Erstwicklung benutzt und eine nicht-vernetzte
Schicht wurde entwickelt und entfernt. Dann wurde ein Nachtem
pern unter Bedingungen von 90°C/90 Sekunden ausgeführt, wodurch
eine vernetzte Schicht des zweiten Resists auf dem ersten Re
sistmuster, wie in Fig. 13 gezeigt, gebildet wurde. Der Loch
durchmesser des in Fig. 13 gezeigten zweiten Resistmusters wur
de als ein zu messender Abschnitt ausgewählt. Während die Menge
des wasserlöslichen Vernetzungsmittels und die Reaktionstempe
ratur geändert wurde, wurde die Resistmustergröße nach der Bil
dung der vernetzten Schicht gemessen. Die Ergebnisse sind in
der Tabelle der Fig. 20 gezeigt.
Als ein Ergebnis war der Innendurchmesser des Lochmusters, wel
ches ungefähr 0,3 µm betrug, wenn es in Beispiel 4 gebildet
wurde, wie in Fig. 20 gezeigt, verringert, was einen bedeuten
den Unterschied abhängig von der Menge des wasserlöslichen Mit
tels und der Reaktionstemperatur offenbart.
Hieraus ist ersichtlich, daß, wenn das chemisch verstärkte Re
sist, welches fähig ist, eine Säure durch Bestrahlung mit Licht
zu erzeugen, benutzt wird, die Steuerung der Resistmustergröße
auf der Basis der Vernetzungsreaktion ermöglicht wird.
Die in Beispiel 6 erhaltene wäßrige Polyvinylacetallösung und
wäßrige Lösungen von Mischungen der wäßrigen Polyvinylacetal
harzlösung, die in Beispiel 11 erhalten wurde, und Methoxyethy
lenharnstoff, das als ein wasserlösliches Vernetzungsmittel
diente, wurden für das Aufbringen auf den Si-Wafer, der in Bei
spiel 5 erhalten wurde und in dem das erste Resistmuster gebil
det worden war, benutzt.
Jedes zweite Resistmaterial wurde aufgetropft und schleuderbe
schichtet, gefolgt von Vortempern unter Bedingungen von 85°C/70
Sekunden, um eine zweite Resistschicht zu bilden.
Danach wurde die Resistschicht misch-getempert (MB) unter Be
dingungen von 105°C, 115°C/90 Sekunden, wodurch die Vernet
zungsreaktion verursacht wurde.
Reines Wasser wurde für die Entwicklung benutzt und eine nicht-
vernetzte Schicht wurde entwickelt und entfernt. Danach wurde
ein Nachtempern ausgeführt unter Bedingungen von 90°C/90 Sekun
den, wodurch eine vernetzte Schicht des zweiten Resists auf dem
ersten Resistmuster, wie in Fig. 13 gezeigt, gebildet wurde.
Der Lochdurchmesser des in Fig. 13 gezeigten zweiten Resistmu
sters wurde als ein zu messender Abschnitt ausgewählt. Während
die Menge des wasserlöslichen Vernetzungsmittels und die Reak
tionstemperatur geändert wurde, wurde die Resistmustergröße
nach der Bildung der vernetzten Schicht gemessen. Die Ergebnis
se sind in der Tabelle der Fig. 21 gezeigt.
Als ein Ergebnis war der Innendurchmesser des Lochmusters, wel
ches ungefähr 0,2 µm betrug, wenn es in Beispiel 5 gebildet
wurde, wie in Fig. 21 gezeigt, verringert, was offenbart, daß
der Grad der Verringerung einen bedeutenden Unterschied be
sitzt, abhängig von der Menge des wasserlöslichen Materials und
der MB-Temperatur.
Hieraus ist ersichtlich, daß, wenn der chemisch verstärkte EB-
Resist, der aus dem t-boc-Polyhydroxystyrol und einem Säureer
zeuger besteht, benutzt wird, die Steuerung der Resistmuster
größe auf der Basis der Vernetzungsreaktion möglich ist.
Ein Elektronenstrahl wurde selektiv auf das in Beispiel 2 er
haltene erste Resisitmuster ausgestrahlt. Die Dosis des Elektro
nenstrahls betrug 50 µC/cm2.
Danach wurde eine gemischte wäßrige Lösung der in Beispiel 11
erhaltenen wäßrigen Polyvinylacetalharz-Lösung und Methoxyethy
lenharnstoff, das als ein wasserlösliches Vernetzungsmittel
dient, als ein zweites Resist vorgesehen, und wurde auf das er
ste Resistmuster aufgebracht, welches mit dem Elektronenstrahl
bestrahlt worden war. Insbesondere wurde das zweite Resistmate
rial aufgetropft und schleuderbeschichtet, gefolgt von Vortem
pern unter Bedingungen von 85°C/70 Sekunden, um eine zweite Re
sistschicht zu bilden.
Die Schicht wurde misch-getempert (MB) unter Bedingungen von
120°C/90 Sekunden, wodurch eine Vernetzung verursacht wurde.
Schließlich wurde reines Wasser für die Entwicklung benutzt,
und eine nicht-vernetzte Schicht wurde entwickelt und entfernt.
Danach wurde ein Nachtempern unter Bedingungen von 110°C/70 Se
kunden ausgeführt, wodurch eine vernetzte Schicht des zweiten
Resists selektiv auf dem ersten Resistmuster wie in Fig. 13 ge
zeigt, gebildet wurde. Der Lochdurchmesser des in Fig. 13 ge
zeigten zweiten Resistmusters wurde als ein zu messender Ab
schnitt ausgewählt, und die Resistmustergröße nach der Bildung
der vernetzten Schicht wurde in bezug auf den mit dem Strahl
bestrahlten Abschnitt und dem nicht-bestrahlten Abschnitt ge
messen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle der Fig. 22 gezeigt.
Als ein Ergebnis war das Resistmuster mit einer Lochgröße von
ungefähr 0,4 µm, das in Beispiel 2 gebildet worden war, in dem
nicht mit dem Elektronenstrahl bestrahlten Abschnitt, wie in
Fig. 22 gezeigt ist, verringert. Was den mit dem Elektronen
strahl selektiv bestrahlten Abschnitt betrifft, trat keine Ver
netzungsreaktion auf, und keine Verringerung in der Lochgröße
wurde gefunden.
Hieraus ist ersichtlich, daß, wenn ein Elektronenstrahl selek
tiv eingestrahlt wird nach der Bildung eines Resistmusters,
keine Reaktion in dem Muster des bestrahlten Abschnitts auf
tritt, so daß die selektive Größensteuerung des Resistmusters
möglich ist.
Das in Beispiel 2 erhaltene erste Resistmuster wurde auf einem
Si-Wafer gebildet, auf dem eine Oxidschicht gebildet wurde, wo
durch ein erstes Resistmuster, wie in Fig. 23 gezeigt, gebildet
wurde.
Danach wurde das in Beispiel 12 erhaltene zweite Resistmaterial
aufgetropft und schleuderbeschichtet, gefolgt von Vortempern
unter Bedingungen von 85°C/70 Sekunden. Die Schicht wurde
misch-getempert unter Bedingungen von 105°C/90 Sekunden, und
eine nicht-vernetzte Schicht wurde mit reinem Wasser entwickelt
und entfernt. Danach wurde ein Nachtempern unter Bedingungen
90°C/90 Sekunden ausgeführt, um eine vernetzte Schicht des
zweiten Resists auf der ersten Resistschicht zu bilden.
Die darunterliegendes (bzw. unterhalb liegende) Oxidschicht wur
de dann mittels einer Ätzvorrichtung geätzt, und das Muster
wurde nach dem Ätzen betrachtet.
Zum Vergleich wurde der Wafer, welcher mit einem derartigen er
sten Resistmuster gebildet war, wie in Fig. 23 gezeigt ist, und
nicht gemäß der vorliegenden Erfindung behandelt worden war,
auf gleiche Weise geätzt.
Die Ergebnisse wurden verglichen. In dem Fall, in dem die vor
liegende Erfindung nicht angewendet wurde, ist das Ergebnis,
wie in Fig. 24(a) gezeigt ist. In den Fällen, in denen die vor
liegende Erfindung angewendet wurde, sind die Ergebnisse wie in
Fig. 24(b) und 24(c) gezeigt. In den letzteren Fällen ist die
Trennbreite des Oxidschichtmusters verringert, und Seitenober
flächen des Oxidschichtmusters sind aufgerauht.
Es ist ersichtlich, daß der Grad der Aufrauhung steuerbar ist,
abhängig von der Menge des Vernetzungsmittels, das gemischt
wird.
Nun wird eine zusätzliche Erklärung gegeben mit Bezug auf die
verkürzte Entwicklungszeit, die in jeder der oben genannten
Ausführungsformen ausgeführt wurde.
Fig. 25 zeigt die Beziehung der Zwischenraum- oder Spalt-
Abmessungen eines gebildeten Resistmusters (horizontale Achse)
und der Zeit oder Dauer der Entwicklung (vertikale Achse).
Wie von Fig. 25 ersichtlich ist, kommt es, wenn die Entwick
lungszeit länger ist als T1, dazu, daß dann die Resist-
Endabmessung fast konstant ist. Aber, wenn die Entwicklungszeit
geringer ist als T1 und gegen T0 geht, dann variieren die Re
sist-Endabmessungen und werden kürzer mit der kürzeren Entwick
lungszeit.
In der herkömmlichen Technik war die Entwicklungszeit ausrei
chend gesichert, um eine Veränderung der Abmessung zu vermeiden
(rechte Seite von T1).
Jedoch ist in der vorliegenden Erfindung die Entwicklungszeit
äußerst verkürzt, d. h. kürzer als üblich, und der Zeitbereich,
in dem die Resist-Endabmessungen variieren, wird positiv ge
nutzt (linke Seite von T1).
Gemäß der vorliegenden Erfindung bedeutet die verkürzte Ent
wicklungszeit zum Bilden des ersten Resistmusters die Zeit oder
Dauer, in der die Resist-Endabmessungen variieren, abhängig von
der Entwicklungszeit.
Alternativ kann die Änderung der Resist-Endabmessungen die Än
derung von mehr als 10 nm im Hinblick auf die Varianz in der
SEM-Längenmessung bedeuten.
Die verkürzte Entwicklungszeit in der vorliegenden Erfindung
bedeutet die Zeitdauer in jenem Bereich.
Nun können die Effekte und Zweckmäßigkeiten der vorliegenden
Erfindung wie folgt zusammengefaßt werden.
Wie im Detail beschrieben wurde, werden gemäß der vorliegenden
Erfindung die Materialien und Verfahren zum Bilden eines fein
getrennten Resistmusters erhalten. Dadurch wurde es möglich,
ein Resistmuster zu bilden, welches eine Wellenlängengrenze in
der Feinheit eines Resist-Trennmusters oder eines Resist-
Lochmuster überschreitet.
Daher kann der Lochdurchmesser eines Lochresistmusters weiter
über herkömmliche Gegenstücke hinaus verringert werden, und ei
ne Trennbreites eines beabstandeten Resistmusters kann auch
weiter über herkömmliche Gegenstücke hinaus verringert werden.
Unter Verwenden des so erhaltenen fein getrennten Resistmusters
als eine Maske können fein getrennte Zwischenräume oder Löcher
auf einem Halbleitersubstrat oder einer Halbleitergrundschicht
gebildet werden.
Gemäß eines derartigen Herstellungsverfahrens kann eine Halb
leitervorrichtung mit fein getrennten Zwischenräumen oder Lö
chern erhalten werden.
Die gesamte Offenbarung der japanischen Patentanmeldung
11-240528, die am 26. August 1999 einschließlich Beschreibung,
Ansprüche, Zeichnungen und Zusammenfassung eingereicht wurden
und auf der die Priorität der vorliegenden Erfindung basiert,
ist hier durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit aufgenommen.
Claims (7)
1. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung mit
den Schritten
Bilden einer ersten Resistschicht (1, 11, 21) auf einer Halb leitergrundschicht (3), wobei die erste Resistschicht (1, 11, 12) aus einem ersten Resist gebildet ist und fähig ist, eine Säure zu erzeugen,
Bilden eines ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) aus der ersten Resistschicht (1, 11, 12) durch Entwickeln in einer verringer ten Entwicklungszeit, wobei das erste Resistmuster (1a, 2a, 3a) fähig ist, eine Säure zu erzeugen,
Bilden einer zweiten Resistschicht (2, 12, 22) auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a), wobei die zweite Resistschicht (2, 12, 12) fähig ist, eine Vernetzungsreaktion in Anwesenheit ei ner Säure auszuführen,
Bilden einer vernetzten Schicht (4, 14, 24) an einem Abschnitt der zweiten Resistschicht (2, 12, 22), die mit dem ersten Re sistmuster (1a, 2a, 3a) in Kontakt steht, durch die Vermittlung einer Säure, die von dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) zuge führt wird,
Bilden eines zweiten Resistmusters (2a, 12a, 22a) durch Entfer nen nicht-vernetzter Abschnitte der zweiten Resistschicht (2, 12, 22),
Ätzen der Halbleitergrundschicht (3) durch das zweite Resistmu ster (2a, 12a, 22a), das als eine Maske wirkt.
Bilden einer ersten Resistschicht (1, 11, 21) auf einer Halb leitergrundschicht (3), wobei die erste Resistschicht (1, 11, 12) aus einem ersten Resist gebildet ist und fähig ist, eine Säure zu erzeugen,
Bilden eines ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) aus der ersten Resistschicht (1, 11, 12) durch Entwickeln in einer verringer ten Entwicklungszeit, wobei das erste Resistmuster (1a, 2a, 3a) fähig ist, eine Säure zu erzeugen,
Bilden einer zweiten Resistschicht (2, 12, 22) auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a), wobei die zweite Resistschicht (2, 12, 12) fähig ist, eine Vernetzungsreaktion in Anwesenheit ei ner Säure auszuführen,
Bilden einer vernetzten Schicht (4, 14, 24) an einem Abschnitt der zweiten Resistschicht (2, 12, 22), die mit dem ersten Re sistmuster (1a, 2a, 3a) in Kontakt steht, durch die Vermittlung einer Säure, die von dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) zuge führt wird,
Bilden eines zweiten Resistmusters (2a, 12a, 22a) durch Entfer nen nicht-vernetzter Abschnitte der zweiten Resistschicht (2, 12, 22),
Ätzen der Halbleitergrundschicht (3) durch das zweite Resistmu ster (2a, 12a, 22a), das als eine Maske wirkt.
2. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
Anspruch 1, bei dem sich die verringerte Entwicklungszeit in
dem Bereich der Zeit befindet, in dem die Endabmessung des er
sten Resistmusters (1a, 2a, 3a) abhängig von Entwicklungszeit
variiert.
3. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
Anspruch 1 oder 2, bei dem die verringerte Entwicklungszeit
sich in dem Bereich der Zeit befindet, in dem die Endabmessung
des ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) mehr als 10 nm größer ist
als wenn es mit einer üblichen Entwicklungszeit entwickelt
wird, in der es dazu kommt, daß die Endabmessung des Resistmu
sters im wesentlichen konstant ist.
4. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 3 weiter mit dem Schritt:
Heizen des ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) und der zweiten Resistschicht (2, 12, 22), die auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) gebildet ist, wodurch eine vernetzte Schicht in der Oberflächenschicht der zweiten Resistschicht (2, 12, 22) gebil det wird, welche mit dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) in Kontakt steht.
Heizen des ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) und der zweiten Resistschicht (2, 12, 22), die auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) gebildet ist, wodurch eine vernetzte Schicht in der Oberflächenschicht der zweiten Resistschicht (2, 12, 22) gebil det wird, welche mit dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) in Kontakt steht.
5. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
einem der Ansprüche 7 bis 4 weiter mit dem Schritt:
Belichten einer ausgewählten Fläche des ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) und der zweiten Resistschicht (2, 12, 22), die auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) gebildet ist, wodurch eine vernetzte Schicht in der Oberflächenschicht der zweiten Re sistschicht (2, 12, 22) gebildet wird, welche mit dem ersten Re sistmuster (1a, 2a, 3a) in der ausgewählten Fläche in Kontakt steht.
Belichten einer ausgewählten Fläche des ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) und der zweiten Resistschicht (2, 12, 22), die auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) gebildet ist, wodurch eine vernetzte Schicht in der Oberflächenschicht der zweiten Re sistschicht (2, 12, 22) gebildet wird, welche mit dem ersten Re sistmuster (1a, 2a, 3a) in der ausgewählten Fläche in Kontakt steht.
6. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 5 weiter mit dem Schritt:
Einstrahlen mit einem Elektronenstrahl auf den anderen Ab schnitt als den ausgewählten Abschnitt des ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) vor dem Bilden der zweiten Resistschicht (2, 12, 22) auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a), wodurch eine ver netzte Schicht in der Oberflächenschicht der zweiten Re sistschicht (2, 12, 22) gebildet wird, welche mit dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) in dem ausgewählten Bereich in Kon takt steht.
Einstrahlen mit einem Elektronenstrahl auf den anderen Ab schnitt als den ausgewählten Abschnitt des ersten Resistmusters (1a, 2a, 3a) vor dem Bilden der zweiten Resistschicht (2, 12, 22) auf dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a), wodurch eine ver netzte Schicht in der Oberflächenschicht der zweiten Re sistschicht (2, 12, 22) gebildet wird, welche mit dem ersten Resistmuster (1a, 2a, 3a) in dem ausgewählten Bereich in Kon takt steht.
7. Halbleitervorrichtung, hergestellt durch das Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
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