DE1001445B - Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchstroemten Brennschacht - Google Patents
Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchstroemten BrennschachtInfo
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Description
- Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchströmten Brennschacht Die Erfindung betrifft eine Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchströmten Brennschacht und einer am Boden des Brennschachtes befindlich-en Schlackenaustragvorrichtung.
- Bei Feuerungen dieser Art hat sich gezeigt, daß die heiße Sehlacke am unteren Ende des Schachtes unter dem Druck der Brennstoffsäule zu einem großen Schlackenkuchen zusammenschmilzt, der über der ganzen Rostbreite zusammenhängt und beim Erkalten ein außerordentlich dichtes und hartes Gefüge zeigt. Die Austragung dieses Schlackenkuchens erfordert eine sehr kräftige Austragvorrichtung und einen hohen Kraftbedarf für den Antrieb.
- Ferner ist bekanntgeworden, bei einer Schadhtfeüerung die Temperatur der Brennstoffsäule durch Kühlung der Schachtwandung so weit herabzusetzen, daß die Sinterung der Schlacke weitgehend vermieden wird. Dies ist aber nur zu erreichen bei niedriger Wärmebelastung des Brennschaehtes und verhältnismäßig geringem Sdhachtduersc'hnitt, so daß sich baulich ungünstige Schachtformen ergeben. Auch ist es bereits bekannt, bei Schachtöfen für größere Rostbreiten zwei- und mehrteilige Verdränger vorzusehen.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den Brennschacht der Feuerung durch lotrechte, wassergekühlte Zwischenwände in der Schlackenaustragungs- und Luftströmungseinrichtung in mehrere Bremikammern zu unterteilen und jede Brennkammer mit einer Schlackenausdrückvorrichtung zu versehen. Es ist erforderlich, daß die Zwischenwände zumindest die Hauptbrennzone unterteilen und bis auf den Boden des Brennschachtes reichen.
- Durch diesen Vorschlag wird erreicht, daß in dem Brennschacht keine über die ganze Breite s'ic'h erstreckende Schlackenkuchen entstehen können, und außerdem wird durch den intensiven Wärmeentzug durch diie von beiden Seiten beheizten, gekühlten Zwischenwände die Temperatur im Innern der Brennstoffsäule herabgesetzt, so daß die Schlackenteilchen weniger zur S,interung neigen. Die gesinterten Sdlilackenstücke werden daher zumindest in geringerer Größe anfallen, die durch die Schlackenausdrückvorridhtungen leicht nach außen entfernt werden können.
- Die Zeichnung zeigt in Abb.1 und 2 den Erfindungsgegenstand. Der Brennschacht 1 wird vorn und hinten durch die mit schräg gestellten Flossen besetzten Rohrreihen 2 und 3 begrenzt. Nach unten ist der Brennschacht durch den Bodenrost 4 abgeschlossen, der aus einem wassergekühlten Kasten mit Luftdurchtr.ittssdhlitzen 5 besteht. Die Verbrennungsluft strömt aus der Luftkammer 6 vorwiegend waagerecht durch das aus den Rohren 2 bestehende Eintrittsgitter. Die Verbrennungsgase treten durch das Austrittsgitter 3 in den Ausbrennraum 7 über und durchströmen von hier aus eine nicht näher dargestellte Berührungsheizfläche. EinTeil derLuft tritt auch von unten ein durch die Schlitze 5. Die sich auf dem Rost sammelnde Schlacke wird durch den Sdhlac'kensdhieber 8 nach vorn ausgedrückt.
- Abb.2 zeigt einen Querschnitt durch den Brennsc@acht nach Abb. 1. wie erfindungsgemäß vorgeschlagen wurde, ist der Brennschacht 1 durch eine wassergekühlte Zwischenwand 9 in die beiden Brennkammern 1° und 1v unterteilt. Dementsprechend besteht auch die Ausdrückvorrichtung aus zwei Schlackenschiebern. Der Antrieb des Schiebers-entweder von Hand oder durch motorische Kraft - kann so ausgebildet sein, daß beide Schieber zugleich betätigt «erden. Besser ist es aber, die Schieber nacheinander zu betätigen.
- Im letzteren Fall kann auch jeder Schieber einen eigenen Antrieb erhalten, wodurch beide Schieber völlig unabhängig voneinander arbeiten können. Wie Abb. 2 zeigt, liegt dter Antrieb 10 an den beiden Seitenwänden.
- Die Zwischenwand 9 kann - wie gezeigt - aus zwei ebenen Wänden gebildet sein; sie kann aber auch aus dicht aneinanderliegenden Rohren bestehen.
- Die Zahl der Zwischenwände g kann beliebig gewählt werden. Sie wird bestimmt durch diie Breite der Feuerung und die Eigenschaften der Schlacke.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchströmten Brennschacht und einer am Boden des Brennschachtes befindlichen Sehlackenaustragvorridhtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennschacht durch lotrechte wassergekühlte Zwischenwände in der Schlackenaustragungs- und Luftströmungsrichtung in mehrere Brennkammern unterteilt ist und jede Brennkammer mit einer Schlackenausdrückvorrichtung versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 386 826, 658 411; französ@isahe Patentschriften Nr. 1035 071, 1030 504; sc!h-%vedische Patentschrift Nr. 119 413.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV7051A DE1001445B (de) | 1954-03-26 | 1954-03-26 | Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchstroemten Brennschacht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV7051A DE1001445B (de) | 1954-03-26 | 1954-03-26 | Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchstroemten Brennschacht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001445B true DE1001445B (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=7571798
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV7051A Pending DE1001445B (de) | 1954-03-26 | 1954-03-26 | Schachtfeuerung mit einem von der Verbrennungsluft vorwiegend waagerecht durchstroemten Brennschacht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1001445B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098135B (de) | 1956-04-09 | 1961-01-26 | Stamicarbon | Schachtfeuerung fuer feste Brennstoffe |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE386826C (de) * | 1922-08-25 | 1923-12-15 | Metallbank & Metallurg Ges Ag | Feuerungsbetrieb in Schachtoefen mit Schlackenschichten |
| CH119413A (de) * | 1926-05-21 | 1927-06-16 | Philipp Ruepp E | Schiebtürschloss. |
| DE658411C (de) * | 1935-01-15 | 1938-03-31 | Adolf Schneider Auf Gut Maisza | Schachtfeuerung fuer feste Brennstoffe |
| FR1030504A (fr) * | 1950-01-06 | 1953-06-15 | Directie Staatsmijnen Nl | Procédé et foyer automatique pour la combustion de coke, particulièrement de gros coke et autres combustibles analogues |
| FR1035071A (fr) * | 1950-04-06 | 1953-08-14 | Directie Staatsmijnen Nl | Perfectionnement aux foyers |
-
1954
- 1954-03-26 DE DEV7051A patent/DE1001445B/de active Pending
Patent Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
| DE386826C (de) * | 1922-08-25 | 1923-12-15 | Metallbank & Metallurg Ges Ag | Feuerungsbetrieb in Schachtoefen mit Schlackenschichten |
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