DE10013314C2 - Elektromagnetisches Schaltgerät, insbesondere Schütz - Google Patents
Elektromagnetisches Schaltgerät, insbesondere SchützInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches
Schaltgerät, insbesondere ein Schütz, mit einer in ein
Schaltgerätgehäuse einführbaren Einschubeinheit, die einen
Spulenkörper für eine Spule umfasst, wie sie beispielsweise
aus der WO 95/12891 bekannt ist.
Eine solche auch als Spulenbaugruppe bezeichnete Einschubein
heit besteht zumindest aus einem Spulenkörper, der eine oder
mehrere Kupfer-Wicklungen trägt und einen Anschlussbereich,
über den die Wicklung mit einer externen Spannung versorgt
wird. Die Spulenbaugruppe bildet den Antrieb des elektroma
gnetischen Schaltgeräts.
Eine spezielle Ausführung eines solchen Antriebs ist bei
spielsweise der sogenannte Sparschaltungsantrieb. Hierbei
wird eine relativ hohe Einschalt- bzw. Anzugsenergie, die zum
Schalten des Schaltgeräts erforderlich ist, zu einem vorgege
benen Zeitpunkt auf eine deutlich niedrigere Halteenergie zu
rückgeschaltet. Dies hat den Vorteil, dass die Energieauf
nahme des Schaltgerätes im eingeschalteten Zustand verringert
und dementsprechend auch die Verlustleistung und damit ver
bunden die Wärmeabstrahlung reduziert ist.
Zur Realisierung einer solchen Sparschaltung ist es bekannt,
eine Spule mit zwei Wicklungen zu versehen, von denen eine
die Anzugswicklung und die andere die Haltewicklung bildet.
Mittels eines mechanischen Schaltelementes wird nun diese An
zugswicklung unterbrochen, so dass nur noch die Haltewicklung
stromdurchflossen ist. Die Betätigung des mechanischen
Schaltelementes erfolgt dabei über ein geeignetes Auslöseele
ment, das durch die bewegte Einheit des Schaltgerätes bewegt
wird und zu einem vorgegebenen Zeitpunkt während des Ein
schaltvorganges das Schaltelemente betätigt. Der von der bewegten
Einheit (Anker und Kontaktschieber) zwischen dem Ab
schaltzeitpunkt der Anzugswicklung und ihrer Endposition
(Haltestellung) zurückzulegende Differenzweg wird durch die
kinetische Energie der bewegten Einheit des Schaltgerätes
überwunden.
Bei einer aus der US 5,040,089 bekannten Sparschaltung eines
Gleichstrom-Relais wird der Gesamtenergieverbrauch reduziert,
indem durch Zuschalten eines Wicklungsteils der Antriebsspule
oder eines zusätzlichen Widerstandes der über die Auslöse
spule geführte Auslösestrom von einem vergleichsweise hohen
Einschaltstromwert auf einen vergleichsweise niedrigen Halte
stromwert reduziert wird.
Um sicherzustellen, dass die Haltestellung mit möglichst ge
ringer Anzugsenergie erreicht werden kann, ist anzustreben,
den Schaltpunkt so weit wie möglich vor die Haltestellung zu
legen. Dies erfordert eine genaue Lage des Schaltpunktes, um
ein Erreichen der Haltestellung sicherzustellen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein elektroma
gnetisches Schaltgerät anzugeben, das durch seinen konstruk
tiven Aufbau eine möglichst geringe Toleranzbreite für den
Schaltpunkt eines im Schaltgerätgehäuse für die Realisierung
einer mechanischen Sparschaltung eingebauten elektrischen
Schalters ermöglicht.
Die genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst mit den
Merkmalen des Patentanspruches 1. Das erfindungsgemäße elek
tromagnetische Schaltgerät, insbesondere ein Schütz, enthält
ein Schaltgerätgehäuse und eine in dieses einführbare Ein
schubeinheit, die einen Spulenkörper für eine Spule sowie ein
an einem Gehäuseteil der Einschubeinheit gelagertes Auslöse
element zum mechanischen Betätigen des Schaltelementes eines
elektrischen Schalters für eine Sparschaltung umfasst, der
auf einer in der Einschubeinheit angeordneten und von dem Gehäuseteil
separaten Tragstruktur montiert ist und mit einer
Stützkontur an einer Lagerkontur des Gehäuseteils anliegt.
Durch diese Maßnahmen ist der zur Realisierung der Sparschal
tung vorgesehene Schalter in einer festen Lage zu einer Re
ferenzfläche in demselben Gehäuseteil positioniert, in dem
auch das Auslöseelement gelagert ist, obwohl es sich bei dem
Gehäuseteil und der Tragstruktur um zwei separate Bauteile
handelt, die erst bei der Fertigung der Einschubeinheit zusammengefügt
werden. Die Lage des Schalters relativ zum Aus
löseelement ist durch diese Maßnahmen unabhängig von den To
leranzen, mit denen er auf der Tragstruktur, vorzugsweise
eine Leiterplatte, vormontiert ist oder mit der diese in der
Einschubeinheit relativ zum Gehäuseteil angeordnet ist. Da
durch sind die Schaltwegtoleranzen auf ein Minimum verrin
gert.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird die
beim Betätigen des Schaltelementes auf den Schalter ausgeübte
Kraft über die Stützkontur auf die Lagerkontur geleitet.
Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, dass der Schalter
auch beim Betätigen in einer festen Bezugsposition Gehäuse
teil und damit zum Auslöseelement verbleibt.
Insbesondere ist der elektrische Schalter auf einer im We
sentlichen parallel zur Außenwand des Gehäuseteiles angeord
neten Leiterplatte montiert und ragt durch diese mit zumin
dest einem die Stützkontur bildenden Teil seines Gehäuses
hindurch. Dies ermöglicht einen fertigungstechnisch besonders
einfachen Aufbau der Einschubeinheit.
Vorzugsweise ist die Lagerkontur an der Innenseite der Außen
wand angeordnet, die insbesondere in diesem Bereich eine Ver
steifungsstruktur aufweist. Dadurch werden Verformungen des
Gehäuseteils beim Betätigen des Schaltelementes weitgehend
vermieden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist am Gehäuseteil eine Wanne angeformt, an der der Schalter
angeordnet und mittels einer Vergussmasse lagefixiert ist.
Dies ist fertigungstechnisch besonders einfach zu realisie
ren. Außerdem dient die Vergussmasse zugleich zum Schutz der
zusätzlich zum Schalter auf der Leiterplatte angeordneten
elektrischen Bauelemente.
Vorzugsweise sind am Gehäuseteil zwei seitliche Lagerarme zur
Lagerung des Auslöseelements angeordnet. Dadurch ist eine
stabile und positionsgenaue Lagerung des Auslöseelements er
möglicht.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist
der Spulenkörper an einer seiner Stirnseiten mit zumindest
einem Verbindungsarm versehen, mit dem er am Gehäuseteil ge
lagert ist, wobei insbesondere die andere Stirnseite zumin
dest einen Rasthaken aufweist, der in eine korrespondierende
Ausnehmung am Gehäuseteil verrastet. Dadurch wird eine sta
bile Lagerung des Spulenkörpers am Gehäuseteil sicherge
stellt.
Insbesondere ist die Ausnehmung im Lagerarm für das Auslöse
element angeordnet. Dies ermöglicht eine besonders einfache
konstruktive Ausgestaltung, da die Lagerarme sowohl die Funk
tion der Lagerung des Auslöseelementes als auch die Funktion
der Fixierung des Spulenkörpers übernehmen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Ausfüh
rungsbeispiele der Zeichnung verwiesen. Es zeigen:
Fig. 1 ein elektromagnetisches Schaltgerät gemäß der Er
findung mit einer eingeführten Einschubeinheit in
einer schematischen Gesamtansicht,
Fig. 2 den Spulenkörper der Einschubeinheit mit darin po
sitionierter, den elektrischen Schalter aufnehmen
der Leiterplatte,
Fig. 3 das Gehäuseteil zur Lagerung des Spulenkörpers,
Fig. 4 die Einschubeinheit bei in das Gehäuseteil einge
schobenem Spulenkörper,
Fig. 5 die Einschubeinheit mit im Gehäuseteil gelagertem
Auslöseelement ebenfalls in einer perspektivischen
Ansicht,
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Einschubeinheit,
Fig. 7 eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfin
dung mit an beiden Stirnseiten am Gehäuseteil gela
gertem Spulenkörper.
Gemäß Fig. 1 umfasst ein elektromagnetisches Schaltgerät, im
Beispiel ein Schütz, ein Schaltgerätgehäuse 2, in das eine
Einschubeinheit 4 (Spulenbaugruppe) eingeführt ist. Die Ein
schubeinheit 4 ist gehäusedeckelseitig mit einem Anschluss
bereich 6 versehen, in dem die Anschlusskontaktelemente für
die Spulenwicklung einer Spule für die Einschubeinheit 4 an
geordnet sind. In der FIG ist außerdem noch gestrichelt ein
gezeichnet ein Anschlussbereich 8 für die Schaltkontakte des
elektromagnetischen Schaltgeräts.
Gemäß Fig. 2 ist eine Stirnseite 10 eines Spulenkörpers 12 mit
zwei Verbindungsarmen 14 versehen, die die Schenkel eines U
bilden, dessen Basis durch eine Längskante 16 des Stirnrah
mens 18 des Spulenkörpers 12 gebildet wird. Zumindest einer
der Verbindungsarme 14 ist mit einem seitlichen Schlitz 20
zum Führen der Enden der in der FIG nicht dargestellte Spu
lenwicklung versehen.
An den freien Enden der Verbindungsarme 14 ist eine Trag
struktur, im Ausführungsbeispiel eine Leiterplatte 22 an
geordnet, die Träger eines elektrischen Schalters 24 sowie
weiterer zur Verwirklichung einer Sparschaltung erforderli
cher elektronischer Bauelemente 25 ist. Der elektrische
Schalter 24 ist dabei auf der Tragstruktur fest vormontiert.
Die Leiterplatte 22 ist mit in der FIG nicht sichtbaren Kon
taktstiften versehen, an die die Enden der Spulenwicklung
angelötet werden. Von der Leiterplatte 22 führen Anschluss
leiter 26 zu Anschlusskontakten 28 für die von außen an das
Schaltgerät zu dessen Betätigen herangeführte Steuerspannung.
Der Schalter 24 weist an seiner von der Leiterplatte 22 abge
wandten Flachseite ein Schaltelement 30 auf, durch dessen
Axialbewegung der Schalter 24 mechanisch betätigt wird.
Gemäß Fig. 3 ist ein zur Aufnahme des Spulenkörpers sowie der
Leiterplatte 22 vorgesehenes Gehäuseteil 40 mit zwei seitli
chen Lagerarmen 42 versehen, die auf ihrer Innenseite jeweils
mit Führungselementen 44 versehen sind, die zur Aufnahme des
auf das Gehäuseteil 40 aufzuschiebenden Spulenkörpers (Fig. 2)
dienen. Das Gehäuseteil 40 dient zugleich als Deckel und ist
damit Bestandteil des Schaltgerätgehäuses (Fig. 2), wenn die
komplett montierte Einschubeinheit 4 (Fig. 1) im Schaltgerät
positioniert ist.
Das Gehäuseteil 40 ist mit Seitenwänden 46 versehen, die sich
in das Innere der Einschubeinheit erstrecken und gemeinsam
mit der Deckelseite eine Wanne 48 zur Aufnahme der Leiter
platte 22 (Fig. 2) bilden. Am Boden der Wanne 48 ist ein
Stützzylinder 50 angeformt. In den Außenmantel des Stützzy
linders 50 münden am Boden angeformte Querstreben 52, die zu
gleich eine Versteifungsstruktur für das aus einem Kunst
stoffspritzgussteil bestehende Gehäuseteil 40 im Bereich des
Stützzylinders 50 bilden. Die aus dem Stützzylinder 50 und
den Querstreben 52 gebildete Versteifungsstruktur befindet
sich in einer Vertiefung des Bodens der Wanne 48.
Fig. 4 zeigt die Einschubeinheit 4 bei in das Gehäuseteil 40
eingeschobenem Spulenkörper 12. In dieser FIG ist zu erken
nen, dass die bestückte Leiterplatte 22 in der Wanne 48 gela
gert ist. Der Schalter 24 befindet sich dabei über der in der
FIG nicht mehr sichtbaren Versteifungsstruktur, wobei der
Stützzylinder 50 (Fig. 3) mit der Längsachse des Schaltelemen
tes 30, d. h. mit der Richtung der auf dieses beim Betätigen
ausgeübten Kraft fluchtet.
Fig. 5 zeigt nun die Einbaueinheit 4 mit montiertem Auslöse
element 60. Das Auslöseelement 60 ist mit einer Welle 62
schwenkbar in Lageraugen 64 der Lagerarme 14 gelagert. Auf
der Welle 62 ist ein Auslösehebel 66 fixiert, der bei einer
durch den in der FIG nicht dargestellten Anker des Schaltge
rätes herbeigeführten Schwenkbewegung der Welle 62 das
Schaltelement 30 des Schalters 24 betätigt.
Gemäß Fig. 6 weist der Schalter 24 einen Lagerzapfen 68 auf,
mit dem er durch die Leiterplatte 22 hindurchgeführt ist. Der
Lagerzapfen 68 ist im Wesentlichen hohlzylindrisch und weist
einen Längsschlitz auf, der diesen Hohlzylinder in zwei Halb
schalen trennt. Dadurch wird eine Einführung des Lagerzap
fens 68 in eine entsprechende Bohrung der Leiterplatte 22 er
leichtert. Durch eine Verjüngung am Umfang des Lagerzap
fens 68 wird der Schalter 24 auf der Leiterplatte 22 verra
stet, so dass dessen Montage erleichtert ist.
Die Stirnfläche des Lagerzapfens 68 bildet eine Stützkon
tur 70, die sich auf der eine Anlagekontur 72 bildenden
Stirnfläche des Stützzylinders 50, von dem in der FIG nur der
stirnseitige Rand zu sehen ist, abstützt. Die Leiterplatte 22
wird mit dem vormontierten Schalter 24 und parallel zur Au
ßenwand 73 des Gehäuseteils 40 in die Wanne 48 eingeführt,
bis die Stützkontur 70 des Schalters 24 auf der Lagerkon
tur 72 des Gehäuseteils 40 anliegt. Der Schalter 24 ist dann
unabhängig von eventuellen Lagetoleranzen auf der Leiter
platte 22 in seiner Position relativ zum Gehäuseteil 40 fest
gelegt. In dieser Position wird die Wanne 48 mit einer Ver
gussmasse 74 aufgefüllt, so dass der Schalter 24 in der Soll
position relativ zum Gehäuseteil 40 fixiert ist. Die Verguss
masse 74 dient zugleich zum Schutz der auf der Leiterplatte
zur Realisierung der Sparschaltung angeordneten weiteren
elektronischen Bauelemente 25.
Der Schalter 24 wird durch diese Maßnahme bei der Montage in
eine feste und vorgegebene räumliche Position zum Gehäuse
teil 40 und damit auch zum unmittelbar am Gehäuseteil 40
schwenkbar angeordneten Auslöseelement 66 gebracht, obwohl er
auf einer vom Gehäuseteil 40 separaten Tragstruktur, im Aus
führungsbeispiel die Leiterplatte 22, vormontiert ist. Mit
anderen Worten: Die Toleranzen, mit denen der Schalter auf
der Tragstruktur angeordnet ist und mit denen diese in das
Gehäuseteil 40 eingebaut ist, haben praktisch keinen Einfluss
auf die Schaltwegtoleranzen. Diese sind somit auf ein Minimum
reduziert und unabhängig von der Einbaulage des Schalters 24
auf der Leiterplatte 22 sowie der Einbaulage der Leiter
platte 22 in der Wanne 48.
Die auf das Schaltelement 30 vom Auslösehebel 66 ausgeübte
Kraft F wirkt dabei senkrecht zur Stützkontur 70 und wird
über diese dazu parallelen Anlagekontur 72 eingeleitet, so
dass der Schalter 24 auch beim Betätigen in einer stabilen
Position relativ zum Gehäuseteil 40 und damit zum Auslöseele
ment 60 verbleibt.
In der alternativen Ausgestaltung der Erfindung gemäß Fig. 7
sind die Verbindungsarme 14 des Spulenkörpers 12 am Gehäuse
teil 40 in Führungen 80 eingeschoben, die den Lagerarmen 42
zur schwenkbaren Lagerung des Auslöseelementes 60 gegenüber
liegen. An der den Verbindungsarmen 14 gegenüberliegenden
Stirnseite 82 des Spulenkörpers 12 ist in den dem Gehäuse
teil 40 zugewandten Eckbereichen jeweils ein Rasthaken 84 an
geordnet, der in eine Ausnehmung 86 am freien Ende des La
gerarmes 42 eingreift und eine Rastverbindung herstellt.
Durch diese konstruktive Ausgestaltung wird eine stabile La
gerung des Spulenkörpers 12 bewirkt, die insbesondere bei
großen Bauformen von Vorteil ist.
Claims (11)
1. Elektromagnetisches Schaltgerät, insbesondere Schütz,
mit einem Schaltgerätgehäuse (2) und einer in dieses einführ
baren Einschubeinheit (4), die einen Spulenkörper (12) für
eine Spule sowie ein an einem Gehäuseteil (40) der Einschub
einheit (4) gelagertes Auslöseelement (60) zum mechanischen
Betätigen des Schaltelementes (30) eines elektrischen Schal
ters (24) für eine Sparschaltung umfasst, der auf einer in
der Einschubeinheit (4) angeordneten Tragstruktur montiert
ist und mit einer Stützkontur (70) an einer Lagerkontur (72)
des Gehäuseteils (40) anliegt.
2. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 1, bei dem
die beim Betätigen des Schaltelementes (30) auf den Schal
ter (24) ausgeübte Kraft (F) über die Stützkontur (70) auf
die Lagerkontur (72) geleitet wird.
3. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 2, bei dem
als Tragstruktur eine Leiterplatte (22) vorgesehen ist, die
im Wesentlichen parallel zur Außenwand (73) des Gehäuse
teils (40) angeordnet ist, wobei der elektrische Schalter
(24) durch die Leiterplatte (22) mit zumindest einem die
Stützkontur (70) bildenden Teil (68) seines Gehäuses hindurch
ragt.
4. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 3, bei dem
die Lagerkontur (72) an der Innenseite der Außenwand (73) an
geordnet ist.
5. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 4, bei dem
die Außenwand (73) im Bereich der Lagerkontur (72) eine Ver
steifungsstruktur (52) aufweist.
6. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorherge
henden Ansprüche, bei dem am Gehäuseteil (40) eine Wanne (48)
angeformt ist, in der der Schalter (24) angeordnet und mittels
einer Vergussmasse (74) lagefixiert ist.
7. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorherge
henden Ansprüche, bei dem am Gehäuseteil (40) zwei seitliche
Lagerarme (42) zur Lagerung des Auslöseele
ments (60)angeordnet sind.
8. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 7, bei dem
das Auslöseelement (60) schwenkbar in den Lagerarmen (42) ge
lagert ist und über einen Schwenkhebel (66) mit dem Schalt
element (30) des Schalters (24) in Wirkverbindung steht.
9. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorherge
henden Ansprüche, bei dem der Spulenkörper (12) an einer sei
ner Stirnseiten (10) mit zumindest einem Verbindungsarm (14)
versehen ist, mit dem er am Gehäuseteil (40) gelagert ist.
10. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 9, bei dem
die andere Stirnseite (82) zumindest einen Rasthaken (84)
aufweist, der in einer korrespondierenden Ausnehmung (86) am
Gehäuseteil (40) verrastet.
11. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 10, bei
dem die Ausnehmung (86) an einem der Lagerarme (42) für das
Auslöseelement (60) angeordnet ist.
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