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DE10013024A1 - Briefkastenanlage mit reihenweise angeordneten Briefkästen - Google Patents

Briefkastenanlage mit reihenweise angeordneten Briefkästen

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DE10013024A1
DE10013024A1 DE10013024A DE10013024A DE10013024A1 DE 10013024 A1 DE10013024 A1 DE 10013024A1 DE 10013024 A DE10013024 A DE 10013024A DE 10013024 A DE10013024 A DE 10013024A DE 10013024 A1 DE10013024 A1 DE 10013024A1
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Ritto Werk Loh GmbH and Co KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Briefkastenanlage mit mindestens einer Reihe mit mehreren nebeneinander angeordneten Briefkästen mit Kastentür und darüber angeordneten Briefeinwurfschlitz, der mittels einer drehbar gelagerten Verschlussklappe mit Namensschild abgedeckt ist. Der Teile- und Montageaufwand lässt sich dadurch beachtlich reduzieren, dass die Briefeinwurfschlitze jeder Reihe von Briefkästen jeweils in einem über alle Briefkästen der Reihe reichenden Rahmen-Profilabschnitt eingebracht sind und dass die Verschlussklappen jeder Reihe von Briefkästen jeweils zu einem einzigen, über die Briefkästen der Reihe geführten Klappen-Profilabschnitt zusammengefasst sind, der den Briefkästen der Reihe individuell zugeordnete Ausnehmungen für einsetzbare Namensschilder trägt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Briefkastenanlage mit mindestens einer Reihe mit mehreren nebeneinander angeordneten Briefkästen mit Kastentür und darüber angeordnetem Briefeinwurfschlitz, der mittels einer drehbar gelagerten Ver­ schlussklappe mit Namensschild abgedeckt ist.
Bei den bekannten Briefkastenanlagen dieser Art ist jedem Briefkasten ein Briefeinwurfrahmen zugeordnet, der den Briefeinwurfschlitz umschließt und mit einer individuellen Verschlussklappe mit Namensschild abgedeckt ist. Dabei kann die Briefkastenanlage ein einziges, entsprechend abgeteiltes Gesamtge­ häuse oder entsprechend aneinander gereihte Einzelgehäuse aufweisen.
Gerade die individuelle Zuordnung eines Briefeinwurfrahmens und einer Ver­ schlussklappe pro Briefkasten bringt einen erheblichen Teile- und Montage­ aufwand mit sich, der die Herstellung der Briefkastenanlage wesentlich ver­ teuert.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Briefkastenanlage der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die bei reduziertem Teile- und Montageaufwand wesentlich kostengünstiger herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Briefeinwurf­ schlitze jeder Reihe von Briefkästen jeweils in einem über alle Briefkästen der Reihe reichenden Rahmen-Profilabschnitt eingebracht sind und dass die Ver­ schlussklappen jeder Reihe von Briefkästen jeweils zu einem einzigen, über alle Briefkästen der Reihe geführten Klappen-Profilabschnitt zusammengefasst sind, der den Briefkästen der Reihe individuell zugeordnete Ausnehmungen für ein­ setzbare Namensschilder trägt.
Jeder Reihe von Briefkästen ist dabei ein Rahmen-Profilabschnitt und ein Klappen-Profilabschnitt zugeordnet, die beide nur an ihren Enden im Gehäuse befestigt bzw. drehbar gelagert werden. Dabei können der Rahmen- und der Klappen-Profilabschnitt je nach Anzahl der aneinander gereihten Briefkasten von einem Profilstrang abgelängt und in der Kastenteilung mit den Briefeinwurf­ schlitzen bzw. den Ausnehmungen für die Namensschilder versehen werden. Bei großen Briefkastenanlagen mit mehreren Reihen trifft dies für alle Reihen zu.
Mit dem Klappen-Profilabschnitt wird der Zugang zu den in der Reihe angeord­ neten Briefkästen freigegeben oder abgedeckt. Dies erleichtert zudem das Einwerfen von Briefen, Werbematerial und dgl., da die Öffnungsmaßnahme nur einmal vorzunehmen ist. Eine weitere Erleichterung lässt sich nach einer Weiterbildung dadurch erreichen, dass dem Klappen-Profilabschnitt eine me­ chanische und/oder elektrische Haltevorrichtung zugeordnet ist, mit der der Klappen-Profilabschnitt in der Öffnungsstellung festlegbar und wieder freigebbar ist.
Für die Drehlagerung der Klappen-Profilabschnitte sieht eine Ausgestaltung vor, dass der Klappen-Profilabschnitt im Bereich der Oberkante eine durchgehende Lageraufnahme aufweist, die sich um mehr als 180° über den Umfang von im Querschnitt runden Lageransätzen des Gehäuses erstreckt. Dabei kann zudem vorgesehen sein, dass die Lageransätze an Abdeckteilen angebracht sind, die den Klappen-Profilabschnitt und den Rahmen-Profilabschnitt an den Enden ab­ decken.
Die Befestigung der Namensschilder an dem Klappen-Profilabschnitt wird nach einer Ausgestaltung dadurch erleichtert und vereinfacht, dass auf der Rückseite des Klappen-Profilabschnittes zu beiden der parallel zur Lageraufnahme ver­ laufenden Seiten der Ausnehmungen jeweils ein L-förmiger Haltesteg angeformt ist, und dass die Haltestege gegeneinander gerichtet eine Aufnahme für eine einschiebbare, durchsichtige Fensterplatte und ein einschiebbares Halteelement bilden.
Für das zusammensetzbare Namensschild ist vorgesehen, dass die Fensterplat­ ten mit einem umlaufenden Anlageflansch versehen sind und von der Aufnahme zwischen den Haltestegen aus senkrecht zum Klappen-Profilabschnitt in die individuellen Ausnehmungen bündig einführbar sind und mit dem Anlageflansch an der Rückseite des Klappen-Profilabschnittes anliegen. Damit das Halte­ element auf den Anlageflansch der in die Ausnehmung eingeführten Fenster­ platte aufgeschoben werden kann, ist vorgesehen, dass die Aufnahme zwischen den Haltestegen in der Breite und Höhe auf die zugeordneten Außenabmessun­ gen des Halteelementes abgestimmt sind und dass das Halteelement der Fens­ terplatte zugekehrt eine Aufnahme für den Anlageflansch der Fensterplatte aufweist, die auf der Einführseite des Halteelementes offen ist.
Das Halteelement stützt sich an den Haltestegen ab und der Anlageflansch der Fensterplatte begrenzt die Aufschiebebewegung, so dass Fensterplatte und Halteelement positioniert sind. Das Halteelement hält die Fensterplatte durch Anlage des Anlageflansches auf der Rückseite des Klappen-Profilabschnittes fest. Damit im Halteelement ein getrenntes Schild untergebracht werden kann, ist vorgesehen, dass die Einführseite und Absätze der restlichen Seitenwände des boxartigen Halteelementes Auflagen für die Fensterplatte bilden und zum Boden des Halteelementes hin eine allseitig geschlossene Schildaufnahme für ein einlegbares beschriftetes oder bedrucktes Schild umschließen.
Sind die Haltestege durchgehend, dann werden die Namensschilder nacheinan­ der im Klappen-Profilabschnitt eingebracht.
Eine individuelle Einbringung der Namensschilder lässt sich dadurch erreichen, dass die Haltestege zwischen den Ausnehmungen jeweils in einer Länge ausge­ spart sind, die zumindest der zugeordneten Abmessung der Halteelemente ent­ spricht.
Ist der Klappen-Profilabschnitt so ausgebildet, dass an dem Klappen-Profil­ abschnitt im Bereich der Unterkante rückseitig eine Griffleiste angeformt ist, die gleichzeitig als Rückstellgewicht für den Klappen-Profilabschnitt dient, dann ist nach dem Anheben und Wiederloslassen sichergestellt, dass der Klappen-Profil­ abschnitt in die Verschlussstellung zurückgestellt wird.
Damit der Klappen-Profilabschnitt in der Verschlussstellung bequem gefasst werden kann, sieht eine Ausgestaltung vor, dass in der Verschlussstellung des Klappen-Profilabschnittes die Unterkante mit der Griffleiste frei zugänglich in eine Griffmulde des Rahmen-Profilabschnittes ragt.
Die Befestigung des Rahmen-Profilabschnittes am Gehäuse oder den Abdecktei­ len wird dadurch vereinfacht, dass auf der Rückseite des Rahmen-Profilabschnit­ tes Verbindungsaufnahmen für Verbindungselemente des Gehäuses oder ge­ trennter Abdeckteile angeformt sind.
Der Übergang des Rahmen-Profilabschnittes zum Gehäuse ist nach einer Ausge­ staltung so ausgebildet, dass der Rahmen-Profilabschnitt den ersten und letzten Briefeinwurfschlitz mit einem Befestigungsschenkel mit Befestigungsbohrung abschließt, und dass die Unterkanten der Briefeinwurfschlitze auf der Rückseite des Rahmen-Profilabschnittes in einen angeformten Abdecksteg übergeht, und die Endabdeckung des Rahmen- und Klappen-Profilabschnittes ist so vorgenom­ men, dass die Abdeckteile spiegelbildlich ausgebildet sind und eine im Wesent­ lichen dem Querschnitt des Rahmen-Profilabschnittes folgende Grundplatte die in eine senkrecht abstehende Abdeckplatte übergeht, dass die Abdeckplatten auf den einander zugekehrten Innenseiten die Lageransätze für die Drehlagerung des Klappen-Profilabschnittes tragen und dass an den Innenseiten der Abdeckplatten senkrecht zu den Grundplatten stehende Aufnahmeelemente für elasti­ sche Pufferelemente angeformt sind.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs­ beispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in Vorderansicht eine Briefkastenanlage mit drei aneinander ge­ reihten Briefkästen,
Fig. 2 eine perspektivische Vorder-Teilansicht eines Klappenprofilab­ schnittes, die den Querschnitt desselben und die Elemente für ein in die Ausnehmung einsetzbares Namensschild wiedergibt,
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Draufsicht auf ein Halteelement eines Namensschildes,
Fig. 4 eine perspektivische Vorder-Teilansicht eines Rahmen-Profilab­ schnittes, die den Querschnitt und die Briefeinwurfschlitze desselben erkennen lässt,
Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Vorder-Teilansicht des Rahmen- Profilabschnittes mit angebrachten Abdeckteilen,
Fig. 6 in perspektivischer Vorderansicht das linke Abdeckteil für den Rahmen-Profilabschnitt und
Fig. 7 in perspektivischer Vorderansicht das rechte Abdeckteil für den Rahmen-Profilabschnitt.
Fig. 1 zeigt eine Briefkastenanlage 10 mit in einer Reihe nebeneinander an­ geordneter Briefkästen BK1, BK2 und BKn. Dabei kann die Anzahl n variieren, denn der Klappen-Profilabschnitt 20 und der diesen aufnehmende Rahmen-Pro­ filabschnitt 30 werden von einem Profilstrang abgelängt, wobei die Länge entsprechend der Anzahl der Briefkästen in der Reihe gewählt wird. Das Ge­ häuse 11 kann entsprechend der Anzahl der Briefkästen unterteilte Fächer auf­ weisen. Es lassen sich auch eine Anzahl von Einzelkästen in einem Rahmen zu­ sammenfassen. Der Gehäuseaufbau ist für die vorliegende Erfindung frei wähl­ bar und wird daher nicht näher erläutert.
Jedem Briefkasten BK1 bis BKn ist eine Kastentür 15.1; 15.2 und 15.n zuge­ ordnet, wobei das Gehäuse 11 und Trennwände 12 und 13 als Schließ- und An­ lenkelemente mit verwendet werden.
Der Klappen-Profilabschnitt 20 erstreckt sich über alle Briefkästen BK1 bis BKn der Reihe. Weist die Briefkastenablage 10 mehrere Reihen auf, dann ist jeder Reihe ein Klappen-Profilabschnitt 20 und ein Rahmen-Profilabschnitt 30 zuge­ ordnet, der mit dem Gehäuse 11 verbunden wird, wie noch gezeigt wird. In dem Klappen-Profilabschnitt 20 sind den Briefkästen BK1 bis BKn zugeordnete Ausnehmungen 21.1; 21.2 und 21.n zur Aufnahme von Namensschildern einge­ bracht. Auch die Kastentüren 15.1 bis 15.n können mit Namensschildern ver­ sehen sein, wie die Bezugszeichen 16.1; 16.2 und 16.n zeigen.
Der Querschnitt des Klappen-Profilabschnittes 20 ist aus der Fig. 2 zu erkennen, der im Wesentlichen eine Platte aufweist, an deren Oberkante sich eine ange­ formte Lageraufnahme 22 anschließt. Die zur Rückseite hin gerichtete Lagerauf­ nahme 22 ist offen, umschließt aber einen eingeführten, im Querschnitt runden Lageransatz über mehr als 180° des Umfanges. Die Ausnehmungen 21.1 bis 21.n werden aus dem Klappen-Profilabschnitt 20 ausgestanzt. Auf der Rück­ seite des Klappen-Profilabschnittes 20 sind L-förmige Haltestege 23 und 24 angeformt, die parallel zur Lageraufnahme 22 verlaufen und auf beide paralle Seiten der Ausnehmungen 21.1 bis 21.n verteilt sind. Da die Haltestege 23 und 24 gegeneinander gerichtet sind, bilden sie eine in Höhe und Breite auf die Abmessungen eines einschiebbaren Halteelementes 50 angepasste Aufnahme. Auf der Rückseite ist im Bereich der Unterkante eine Griffleiste 25 angeformt, die auch als Rückstellgewicht dient.
Von dem Namensschild wird zuerst eine Fensterplatte 40 eingeschoben, die bündig in die Ausnehmungen 21.1 bis 21.n einführbar ist und sich mit einem umlaufenden Anlageflansch 41 auf der Rückseite des Klappen-Profilabschnittes 20 abstützt. Zur Festlegung der Fensterplatte 40 wird das Halteelement 50 ein­ geschoben, das auf der der Fensterplatte 40 zugekehrten Seite eine Aufnahme 59 für den Anlageflansch 51 der Fensterplatte 40 aufweist, wie Fig. 3 in Ein­ zelheiten zeigt. Das boxartige Halteelement 50 bildet an den Längsseitenwän­ den 54 und 56 sowie an der Querseitenwand 52 Innen-Absätze 55, 57 und 53, die als Auflage für den Anlageflansch 41 dienen. Die Querseitenwand 51 als Einführseite schließt bündig mit diesen Absätzen 53, 55 und 57 ab, so dass der Anlageflansch 41 beim Aufschieben des Halteelementes 50 in die Aufnahme 59 eingeführt werden kann. Die geschlossene Querseitenwand 52 begrenzt die Aufschiebebewegung und stellt sicher, dass die Fensterplatte 40 eindeutig in der zugeordneten Ausnehmung 21.1; 21.2 oder 21.n gehalten ist. Die Absätze 53, 55 und 57 und die Querseitenwand 51 des Halteelementes 50 bilden zum Boden 58 hin eine geschlossene Aufnahme für ein einlegbares beschriftetes oder bedrucktes Schild. Außerdem kann der Boden 58 des Halteelementes 50 selbst beschriftet, bedruckt oder graviert werden.
Sind die Haltestege 23 und 24 durchgehend angeformt, dann werden die Na­ mensschilder nacheinander in die Ausnehmungen 21.1; 21.2; 21.n des Klap­ pen-Profilabschnittes 20 eingebracht.
Um eine individuelle Einbringungsmöglichkeit zu schaffen, werden zwischen den Ausnehmungen 21.1 bis 21.n die Haltestege 23 und 24 jeweils auf einer Länge ausgespart, die der Außenabmessung der Längsseiten des Halteelementes 50 zumindest entspricht, um diese an diesen ausgesparten Stellen in die Rest- Haltestege einführen zu können. Dasselbe gilt auch für die Fensterplatten 40, die in den Außenabmessungen sowieso kleiner sind als die Abmessungen der Halteelemente 50.
Der Rahmen-Profilabschnitt 30 erstreckt sich auch über alle Briefkästen BK1 bis BKn der Reihe und weist, wie die Fig. 4 und 5 erkennen lassen, individuelle Briefeinwurfschlitze 31.1; 31.2 und 31.n auf. Der im Wesentlichen plattenför­ mige Rahmen-Profilabschnitt 30 bildet im Bereich der Unterkante eine Art Griffmulde 37, so dass die Unterkante des Klappen-Profilabschnittes 20 mit der Griffleiste 25 auch in der Verschlussstellung des Klappen-Profilabschnittes 20 leicht fassbar bleibt. An die Unterkante der Briefeinwurfschlitze 31.1; 31.2 und 31.n schließt sich ein angeformter Abdecksteg 33 an. Auf der Rückseite des Rahmen-Profilabschnittes 30 sind zudem durchgehende Verbindungsaufnahmen 32 und 34 für Verbindungselemente 67.1; 67.2; 68.1; 68.2) des Gehäuses 11 oder besonderer Abdeckteile 60.1 und 60.2 nach Fig. 6 und 7 angeformt. Der erste Briefeinwurfschlitz 31.1 und der letzte Briefeinwurfschlitz 31.n des Rahmen-Profilabschnittes 30 sind mit Befestigungsschenkeln 35 und 38 abge­ schlossen, die über Befestigungsbohrungen 36 und 39 mit dem Gehäuse 11 verbunden werden können.
Wie Fig. 5 zeigt, werden die spiegelbildlich ausgebildeten Abdeckteile 60.1 und 60.2 an den Enden des Rahmen-Profilabschnittes 30 aufgesteckt, wobei die Verbindungselemente 67.1 und 67.2 in die Verbindungsaufnahme 32 und die Verbindungselemente 68.1 und 68.2 in die Verbindungsaufnahme 34 eingeführt werden. Die Grundplatten der Abdeckteile 60.1 und 60.2 ist in Teilbereiche 61.1 und 64.1 bzw. 61.2 und 64.2 geteilt, die im Wesentlichen dem Quer­ schnitt des Rahmen-Profilabschnittes 30 folgen und mit Befestigungsbohrungen 65.1 und 65.2 versehen sind. Sind die Abdeckteile 60.1 und 60.2 aufgesteckt, dann fluchten die Befestigungsbohrungen 65.1 und 65.2 mit den Befestigungs­ bohrungen 36 und 39 des Rahmen-Profilabschnittes 30, so dass die Abdeckteile 60.1 und 60.2 mit dem Rahmen-Profilabschnitt 30 zusammen am Gehäuse 11 verschraubt werden kann. Die Lageransätze 63.1 und 63.2 der Abdeckteile 60.1 und 60.2 werden in die Lageraufnahme 22 des Klappen-Profilabschnittes 20 eingeführt, so dass dieser drehbar gelagert ist. Die Grundplattenteile 64.1 und 64.2 sind an die Form der Griffmulde 37 des Rahmen-Profilabschnittes 30 angepasst. An den Grundplatten der Abdeckteile 60.1 und 60.2 sind senkrecht nach vorne abstehende Abdeckplatten 62.1 und 62.2 angeformt, die den vor dem Rahmen-Profilabschnitt 30 drehbar gelagerten Klappen-Profilabschnitt 20 zu beiden Enden hin seitlich abdecken. Die Lageransätze 63.1 und 63.2 sind an diesen Abdeckplatten 62.1 und 62.2 angeformt. Außerdem tragen die Abdeckplatten 62.1 und 62.2 angeformte Aufnahmeelemente 66.1 und 66.2 für senk­ recht zu den Grundplatten einsteckbare, elastische Pufferelemente 70.1 und 70.2, die die Anschlaggeräusche beim Rückfallen des Klappen-Profilabschnittes 20 in die Verschlussstellung dämpfen.

Claims (14)

1. Briefkastenanlage mit mindestens einer Reihe mit mehreren nebeneinan­ der angeordneten Briefkästen mit Kastentür und darüber angeordneten Briefeinwurfschlitz, der mittels einer drehbar gelagerten Verschlussklappe mit Namensschild abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Briefeinwurfschlitze (30.1, 30.2, 30.n) jeder Reihe von Brief­ kästen (BK1, BK2, KBn) jeweils in einem über alle Briefkästen der Reihe reichenden Rahmen-Profilabschnitt (30) eingebracht sind und
dass die Verschlussklappen jeder Reihe von Briefkästen (BK1, BK2, BKn) jeweils zu einem einzigen, über alle Briefkästen der Reihe geführten Klappen-Profilabschnitt (20) zusammengefasst sind, der den Briefkästen (BK1, BK2, BKn) der Reihe individuell zugeordnete Ausnehmungen (21.1, 21.2; 21.n) für einsetzbare Namensschilder trägt.
2. Briefkastenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappen-Profilabschnitt (20) im Bereich der Oberkante eine durchgehende Lageraufnahme (22) aufweist, die sich um mehr als 180° über den Umfang von im Querschnitt runden Lageransätzen des Gehäu­ ses (11) erstreckt.
3. Briefkastenanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lageransätze (63.1, 63.2) an Abdeckteilen (60.1; 60.2) ange­ bracht sind, die den Klappen-Profilabschnitt (20) und den Rahmen-Pro­ filabschnitt (30) an den Enden abdecken.
4. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Rückseite des Klappen-Profilabschnittes (20) zu beiden der parallel zur Lageraufnahme (22) verlaufenden Seiten der Ausnehmungen (21.1; 21.2; 21.n) jeweils ein L-förmiger Haltesteg (23, 24) angeformt ist, und
dass die Haltestege (23, 24) gegeneinander gerichtet eine Aufnahme für eine einschiebbare, durchsichtige Fensterplatte (40) und ein einschieb­ bares Halteelement (50) bilden.
5. Briefkastenanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterplatten (40) mit einem umlaufenden Anlageflansch (41) versehen sind und von der Aufnahme zwischen den Haltestegen (23, 24) aus senkrecht zum Klappen-Profilabschnitt (20) in die individuellen Ausnehmungen (21.1; 21.2; 21.n) bündig einführbar sind und mit dem Anlageflansch (41) an der Rückseite des Klappen-Profilabschnittes (20) anliegen.
6. Briefkastenanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahme zwischen den Haltestegen (23, 24) in der Breite und Höhe auf die zugeordneten Außenabmessungen des Halteelementes (50) abgestimmt sind und
dass das Halteelement (50) der Fensterplatte (40) zugekehrt eine Auf­ nahme (59) für den Anlageflansch (41) der Fensterplatte (40) aufweist, die auf der Einführseite (51) des Halteelementes (50) offen ist.
7. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführseite (51) und Absätze (53, 55, 57) der restlichen Sei­ tenwände (52, 54, 56) des boxartigen Halteelementes (50) Auflagen für die Fensterplatte (40) bilden und zum Boden (58) des Halteelementes (50) hin eine allseitig geschlossene Schildaufnahme für ein einlegbares beschriftetes oder bedrucktes Schild umschließen.
8. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Klappen-Profilabschnitt (20) im Bereich der Unterkante rück­ seitig eine Griffleiste (25) angeformt ist, die gleichzeitig als Rück­ stellgewicht für den Klappen-Profilabschnitt (20) dient.
9. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Klappen-Profilabschnitt (20) eine mechanische und/oder elek­ trische Haltevorrichtung zugeordnet ist, mit der der Klappen-Profilabschnitt (20) in der Öffnungsstellung festlegbar und wieder freigebbar ist.
10. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verschlussstellung des Klappen-Profilabschnittes (20) die Un­ terkante mit der Griffleiste (25) frei zugänglich in eine Griffmulde (37) des Rahmen-Profilabschnittes (30) ragt.
11. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite des Rahmen-Profilabschnittes (30) Verbindungs­ aufnahmen (32, 34) für Verbindungselemente (67.1; 67.2; 68.1; 68.2) des Gehäuses (11) oder getrennter Abdeckteile (60.1; 60.2) angeformt sind.
12. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestege (23, 24) zwischen den Ausnehmungen (21) jeweils in einer Länge ausgespart sind, die zumindest der zugeordneten Ab­ messung der Halteelemente (50) entspricht.
13. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen-Profilabschnitt (30) den ersten und letzten Brief­ einwurfschlitz (31.1 und 31.n) mit einem Befestigungsschenkel (35, 38) mit Befestigungsbohrung (36, 39) abschließt, und
dass die Unterkanten der Briefeinwurfschlitze (31.1 bis 31.n) auf der Rückseite des Rahmen-Profilabschnittes (30) in einen angeformten Ab­ decksteg (33) übergeht.
14. Briefkastenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckteile (60.1; 60.2) spiegelbildlich ausgebildet sind und eine im Wesentlichen dem Querschnitt des Rahmen-Profilabschnittes (30) folgende Grundplatte (61.1; 64.1 bzw. 61.2; 64.2) die in eine senkrecht abstehende Abdeckplatte (62.1; 62.2) übergeht,
dass die Abdeckplatten (62.1; 62.2) auf den einander zugekehrten Innen­ seiten die Lageransätze (63.1; 63.2) für die Drehlagerung des Klappen- Profilabschnittes (20) tragen und
dass an den Innenseiten der Abdeckplatten (62.1; 62.2) senkrecht zu den Grundplatten (61.1; 61.2) stehende Aufnahmeelemente (66.1; 66.2) für elastische Pufferelemente (70.1; 70.2) angeformt sind.
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