DE10013007C2 - Schaltschrank - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einem Rahmengestell, das zwei,
einer Schaltschrankseite zugeordnete vertikale Rahmenprofile aufweist, wobei
diese offene Schaltschrankseite mittels wenigstens einem Wandelement teil
weise verschlossen oder verschließbar ist und wobei zwischen dem (den)
Wandelement(en) und den horizontalen Rahmenprofilen des Dach- und/oder Bo
denrahmens des Rahmengestelles ein Freiraum verbleibt, der mittels einer
Blende abdeckbar ist.
Ein Schaltschrank dieser Art ist aus der DE 40 13 381 C1 bekannt. Bei diesem
bekannten Schaltschrank ist ein aus Rahmenschenkeln zusammengesetztes
Rahmengestell verwendet. Das Rahmengestell bildet vier Schaltschrankseiten
aus, die mit vertikalen Wandelementen verkleidet werden können. Die vordere
Schaltschrankseite ist mit mehreren, übereinander angeordneten Teil-Wand
elementen verkleidet. Die Teil-Wandelemente können dabei als Teiltüren aus
gebildet sein. Im Bereich ihrer vertikalen Ränder sind die Teiltüren an Dicht
kanten der vertikalen Rahmenprofile angelegt. Die horizontalen Ränder der
Teiltüren dichten an Querstreben ab, die sich zwischen den vertikalen Rahmen
profilen erstrecken und an diesen befestigt sind. Häufig sind die Einbauge
gebenheiten derart, dass die Wandelemente die offene Schaltschrankseite nicht
vollständig überdecken. Dann verbleibt im Dach- und/oder im Bodenbereich ein
offener Spalt, der mit einer Blende überdeckt wird, wie dies die DE 43 12 833 C2
beispielhaft zeigt.
Auch die DE 195 44 834 C1 zeigt einen Schaltschrank mit zwei, einer Schalt
schrankseite zugeordneten vertikalen Rahmenprofilen, wobei diese offene
Schaltschrankseite mittels wenigstens einem Wandelement teilweise verschlos
sen oder verschließbar ist. Dabei wird zur Befestigung des Wandelementes eine
spezielle Befestigungsklammer verwendet, die in eine mit einer Reihe von Be
festigungsaufnahmen versehene Nut der Rahmenprofile einsetzbar ist.
Bei einem Schaltschrank ist es auch bekannt, zwischen den beiden vertikalen
Rahmenprofilen Querstreben anzubringen und das als Schranktüre ausgebildete
Wandelement an dieser Qeurstrebe zur Anlage zu bringen. Dieser bekannte
Schaltschrank weist jedoch keinen Dach- oder Bodenrahmen des Rahmenge
stelles auf, der mit getrennten Blenden abgedeckt und zugänglich sein muss,
ohne das Wandelement abzunehmen oder die Schranktüre zu öffnen. Auch bei
der Ausgestaltung werden Halter verwendet, an denen das Wandelement von
der Schaltschrank-Innenseite her befestigt wird.
Bei der dichten Anbringung eines Wandelementes oder einer Schaltschranktüre
am Rahmengestell sind Dichtungen am Übergang vom Wandelement oder der
Schranktüre zum Rahmengestell üblich, wie die DE 40 13 381 C1 erkennen
lässt.
Federnde Halter in Verbindung mit einem Befestigungsbolzen zur Befestigung
eines plattenförmigen Abdeckelementes an einem Rahmengestell eines Schalt
schrankes ist aus der DE 94 15 904 U1 bekannt. Schließlich sind auch federnde
Kontaktelemente bekannt, die eine elektrische Verbindung zwischen aufeinander
stoßende Blechteile herstellen, wie die DE 198 26 493 A1 zeigt.
Halteelemente zum Befestigen von Wandelementen eines Schaltschrankes kön
nen auch dreiteilig ausgebildet sein und eine Linsenkopfschraube, eine
Abstandsbuchse und eine Spreizbuchse umfassen. Die Spreizbuchse wird in
eine Befestigungsaufnahme des Rahmenprofils eines Rahmengestelles einge
rastet. Mit der Linsenkopfschraube, die in die Spreizbuchse einschraubbar ist,
wird unter Zwischenschaltung der Abstandsbuchse das mit abgekantetem Rand
versehene Wandelement am Rahmenprofil befestigt, wie der DE 296 14 146 U1
entnommen werden kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem Schaltschrank der eingangs erwähnten
Art an einer Schaltschrankseite eine Unterteilung in Wandelemente vorzuneh
men, wenn der Schaltschrank einen Dach- und/oder Bodenrahmen aufweist, der
(die) mit getrennten Blenden zugänglich abdeckbar ist (sind), wobei die Über
gänge zwischen den Blenden und den Wandelementen eindeutig verschließbar
sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass in dem Freiraum
neben dem zugeordneten horizontalen Rahmenprofil des Dach- und/oder Boden
rahmens eine zusätzliche Querstrebe zwischen den vertikalen Rahmenprofilen
angeordnet ist, dass vom Schaltschrank-Innenraum aus U-förmige Halter zwi
schen Querstrebe und Rahmenschenkel einsetz- und einrastbar sind, die mit
einem Durchbruch versehene Befestigungsabschnitte aufweisen, die zwischen
der Querstrebe und dem Rahmenschenkel parallel zur Außenseite des Rahmen
gestelles verlaufen, dass der Freiraum mittels einer auf der Rückseite mit
Befestigungsbolzen versehenen Blende abdeckbar ist, wobei die Befestigungs
bolzen durch die Durchbrüche der Halter führbar und die Blende mittels auf die
in den Schaltschrank-Innenraum ragenden Befestigungsbolzen aufschraubbaren
Muttern an den Haltern festlegbar ist, dass die Blende eine vertikale, die
zugeordnete offene Schaltschrankseite überdeckende Wandung aufweist, dass
an den Seiten der Wandung ein umlaufender Rand (horizontale Ränder und ver
tikale Ränder) abgekantet ist, dass auf der Innenseite der Wandung eine, im
Abstand zu dem Rand verlaufende Dichtung angeordnet ist, und dass die Dich
tung an Dichtkanten der Querstrebe und des horizontalen Rahmenprofils anliegt.
Der abzudeckende Freiraum wird durch das zugekehrte horizontale Rahmen
profil, die zusätzliche Querstrebe und die dazwischen angeordneten Teilab
schnitte der beiden vertikalen Rahmenprofile begrenzt. Durch die Ausbildung der
Blenden mit umlaufendem Rand mit Dichtung wird ein dichter Verschluss des
Freiraumes gewährleistet. Die Anordnung und Ausrichtung der U-förmigen Hal
ter erlaubt die einfache und schnelle Montage und Demontage der Blenden,
wobei über die Halter auch noch eine elektrisch leitende Verbindung zwischen
den Blenden und dem Rahmengestell hergestellt wird.
Für die Anbringung der Halter ist vorgesehen, dass der Halter mit einem ab
gewinkelten Vorsprung an dem einen Schenkel in eine Befestigungsaufnahme
der dem Freiraum zugekehrten Profilseite des horizontalen Rahmenprofils ein
geführt ist und sich über einen Stützabschnitt randseitig an der Befesti
gungsaufnahme abstützt.
Die elektrische Kontaktierung wird dabei dadurch verbessert, dass der Halter im
Bereich des Vorsprunges abgekantete Kontaktierungselemente aufweist, die in
elektrisch leitender Verbindung mit der Profilseite des zugekehrten horizontalen
Rahmenprofils des Dach- und/oder Bodenrahmens des Rahmengestelles stehen.
Die Verbindung der Halter zu den Querstreebn wird dadurch erreicht, dass sich
der andere Schenkel des Halters als Abkantung am Befestigungsabschnitt über
die Tiefe der Querstrebe hinaus erstreckt und dass das Ende der Abkantung in
einen Anschlag übergeht, der auf der dem Schaltschrank-Innenraum zugekehr
ten Seite an der Querstrebe anliegt. In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen,
dass die Abkantung eine Ausnehmung aufweist, in der ein Rastelement gehalten
ist und dass das Rastelement mit Kontaktierungszähnen versehen ist, die in
elektrisch leitender Verbindung mit der Abkantung des Halters stehen und dass
das Rastelement einen Rastansatz aufweist, der in eine Aussparung im zuge
kehrten Schenkel der U-förmigen Querstrebe einrastet.
Die Halter lassen sich als Stanz-Biegeteil aus einem Stahlblechzuschnitt
kostengünstig herstellen.
Zur Verbesserung des Überganges zur Querstrebe und einwandfreien Abdich
tung sieht eine Weiterbildung vor, dass die Querstrebe einen U-förmigen
Querschnitt aufweist, der von zwei im Wesentlichen horizontal ausgerichteten
Schenkeln und einer diese Schenkel verbindenden Innenwand gebildet ist, und
dass der der Blende zugewandte Schenkel an seinem der Innenwand abgewand
ten Ende zur Bildung der Dichtkante um 180° umgefalzt ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Teildarstellung ein Rahmengestell eines Schalt
schrankes mit einer bodenseitig angeordneten Blende und
Fig. 2 das Rahmengestell gemäß Fig. 1 in Seitendarstellung und im
Schnitt mit einer im Dachbereich montierten Blende.
In der Fig. 1 ist ein Rahmengestell 10 eines Schaltschrankes dargestellt. Das
Rahmengestell 10 ist aus zwölf Rahmenschenkeln zusammengesetzt, die in den
Schaltschrank-Eckbereichen miteinander verbunden sind. Die offene Frontseite
des Schaltschrankes wird von zwei vertikalen Rahmenprofilen 11 und zwei hori
zontalen Rahmenprofilen, die als Breitenstreben 12 ausgebildet sind, begrenzt.
Die vertikalen Rahmenprofile 11 weisen vier dem Innenraum des Schaltschran
kes zugewandte Profilseiten auf, in die jeweils eine Reihe von Befestigungs
aufnahmen 13 eingebracht ist. Die Befestigungsaufnahmen 13 sind dabei in
gleicher Teilung zueinander beabstandet angeordnet.
Wie die Fig. 1 erkennen lässt, steht eine der Profilseiten der vertikalen
Rahmenprofile 11 im rechten Winkel zu der Vorderseite des Schaltschrankes.
Damit sind diese beiden Profilseiten der vertikalen frontseitigen Rahmenprofile
11 gegeneinander gerichtet. Die Breitenstreben 12 bilden zusammen mit in
Richtung der Schaltschranktiefe verlaufenden Tiefenstreben 18 einen Boden
rahmen. Die Tiefenstreben 18 und die Breitenstreben 12 sind querschnittsgleich
ausgebildet. Sie weisen zwei dem Innenraum des Schaltschrankes zugewandte
Profilseiten auf, die rechtwinklig aufeinander stoßen und eine Innenkante bilden.
Jede der Profilseiten weist zwei Reihen von Befestigungsaufnahmen 14 und 15
auf. Dabei gehen die Reihen von Befestigungsaufnahmen 15 in die Reihen von
Befestigungsaufnahmen 13 der vertikalen Rahmenprofile 11 über.
Zwischen den beiden vertikalen Rahmenprofilen 11 ist eine Querstrebe 20
eingezogen. Im Bereich der längsseitigen Enden der Querstrebe 20 sind
Montagewinkel 25 angeschraubt (Befestigungsschraube 26.1). Die Montage
winkel 25 weisen eine Montageplatte auf, mit der sie an die vertikalen
Rahmenprofile 11 angesetzt sind. Mittels Befestigungsschrauben 26.2, die
durch eine Befestigungsaufnahme der Montageplatte hindurchgeführt und in
eine zugeordnete Befestigungsaufnahme 13 eingeschraubt sind, lässt sich der
Montagewinkel 25 an dem vertikalen Rahmenprofil 11 befestigen.
Die Querschnittsausbildung der Querstrebe 20 lässt sich deutlich aus der Fig. 2
ersehen. Wie die Fig. 2 zeigt, weist die Querstrebe 20 einen U-förmigen
Querschnitt auf. Dieser wird von zwei zueinander parallelen Schenkeln 21, 23
gebildet, die mittels einer vertikal stehenden Innenwand 22 miteinander
verbunden sind. Die Schenkel 21, 23 sind an ihren freien Enden um 180°
umgebogen, so dass ein Falz 21.1 entsteht. Im Übergangsbereich zwischen
dem Falz 21.1 und dem jeweiligen Schenkel 21, 23 bildet sich eine gerundete
Dichtkante 27. Aus dem Falz 21.1 ist ein Durchbruch ausgestanzt, der eine
Aussparung 24 bildet.
Wie die Fig. 1 weiter erkennen lässt, kann an dem Rahmengestell 10 ein Halter
30 befestigt werden. Der Halter 30 weist einen Befestigungsabschnitt 31 auf,
in den ein Durchbruch 32 eingebracht ist. Von dem Befestigungsabschnitt 31 ist
ein Übergangsabschnitt 33 abgebogen. Der Übergangsabschnitt 33 trägt zwei
zueinander beabstandet angeordnete Vorsprünge 34. An der, dem Übergangs
abschnitt 33 abgewandten Seite weist der Befestigungsabschnitt 31 eine
Abkantung 36 auf. Die Abkantung 36 läuft in einem abgewinkelten Anschlag
37 aus. Die Querschnittsgestaltung des Halters 30 lässt sich näher aus der Fig.
2 ersehen.
Wie die Fig. 2 zeigt, sind die Vorsprünge 34 von dem Übergangsabschnitt 33
S-förmig abgebogen, wobei ein Stützabschnitt 34.1 entsteht. Im Übergangs
bereich zwischen dem Befestigungsabschnitt 31 und der Abkantung 36 weist
der Halter 30 eine Ausnehmung 39 auf. In diese Ausnehmung 39 kann ein
Rastelement 35 eingesetzt werden. Das Rastelement 35 ist als U-förmige
Klammer ausgebildet, die mit ihren beiden Spannschenkeln die Abkantung 36
beidseitig umgreift. Zur Erreichung eines besseren Haltes ist das Rastelement 35
im Bereich wenigstens eines seiner Schenkel mit Kontaktierungszähnen
versehen. Diese Kontaktierungszähne krallen sich in die Oberfläche der
Abkantung 36 ein. Infolge dieses Eingriffes entsteht auch eine elektrisch
leitende Kontaktierung zwischen dem Rastelement 35 und dem Halter 30. Da
die Ausnehmung 39 im Übergangsbereich zwischen dem Befestigungsabschnitt
31 und der Abkantung 36 vorgesehen ist, lässt sich das Rastelement 35 einfach
montieren.
Die Fig. 1 zeigt eine Blende 40, die an dem Rahmengestell montiert werden
kann. Die Blende 40 besitzt eine Wandung 41, von der umlaufend ein Rand
abgebogen ist. Der Rand wird dabei von horizontalen und vertikalen Randabschnitten
42, 43 gebildet. Beabstandet zu den Randabschnitte 42, 43 ist auf
die Wandung 41 eine Dichtung 47 aufgeschäumt. Auf der Innenseite der
Wandung 41 sind drei Befestigungsbolzen 45, die vorliegend als Gewindebolzen
ausgebildet sind, angeschweißt.
Wie die Fig. 1 zeigt, können die Halter 30 mit ihren Vorsprüngen 34 in die
Befestigungsaufnahmen 15 der Breitenstrebe 12 eingesetzt werden. Beim
Einsetzen der Vorsprünge 34 wird der Befestigungsabschnitt gekippt gehalten.
Wenn die Vorsprünge 34 in die Befestigungsaufnahmen 15 eingesetzt sind,
kann der Halter 30 aufgeschwenkt werden (s. Montageposition 2). Beim Hoch
schwenken des Halters 30 wird ein elastisches Federelement des Rastelementes
35 gegenüber der Querstrebe ausgelängt. Sobald der Halter 30 seine aufrechte
Montageposition erreicht hat, verrastet das Federelement mit der Aussparung
24 der Querstrebe 20. Der Halter 30 ist dann in einer vorgerasteten Montage
stellung festgelegt. In dieser Montagestellung ist der Durchbruch 32 auf die
beiden Befestigungsbolzen 45 ausgerichtet. Damit lässt sich die Blende 40 dann
an das Rahmengestell 10 ansetzen, wobei die Befestigungsbolzen 45 die Durch
brüche 32 durchfassen. Wie die Fig. 2 erkennen lässt, können auf die
Befestigungsbolzen 45 Muttern 48 aufgeschraubt werden, so dass die Blende
40 fixiert ist.
Wie die Fig. 2 weiter erkennen lässt, liegt der Halter 30 mit seinem Stütz
abschnitt 34 an dem Rand der Befestigungsaufnahme 15 der Breitenstrebe
formschlüssig an. Damit ist verhindert, dass die Blende 40 zur Vorderseite hin
von dem Rahmengestell 10 abgezogen werden kann. Der Versatz der Blende 40
zum Innenraum des Schaltschrankes hin wird mittels der umlaufenden Dichtung
47 blockiert. Diese liegt im Bereich ihrer horizontalen Ränder an einer
Dichtfläche der Breitenstrebe 12 und der Dichtkante 27 der Querstrebe 20 an.
Die vertikalen Abschnitte der Dichtung 47 sind an Dichtflächen der vertikalen
Rahmenprofile 11 angelegt. Wie die Fig. 1 erkennen lässt, besitzt der dem
Zentrum der offenen Schaltschrankseite zugewandte, horizontale Randabschnitt
42 der Blende 40 eine Ausnehmung 42.1. Diese überbrückt die Dichtkanten des
vertikalen Rahmenprofites 11. Zwischen den beiden Befestigungsbolzen 45
weist die Blende 40 einen Erdungsanschluss 46 auf. Der Erdungsanschluss 46
ist mit der Blende 40 verschweißt.
Wie die Fig. 2 erkennen lässt, kann der Teil der offenen Schaltschrankseite, der
nicht mit der Blende 40 überdeckt ist, mit einem oder mehreren übereinander
angeordneten Wandelementen 50 verschlossen werden. Die Wandelemente 50
weisen einen abgekanteten Seitenrand 51 auf. Beabstandet zu diesen Seiten
rand 51 ist eine umlaufende Dichtung 52 auf die Innenseite des Wandelementes
50 aufgeschäumt. Die Dichtung 52 liegt an der Dichtkante 27 des unteren
Schenkels 23 der Querstrebe 20 an.
Claims (8)
1. Schaltschrank mit einem Rahmengestell, das zwei, einer Schaltschrank
seite zugeordnete vertikale Rahmenprofile aufweist, wobei diese offene
Schaltschrankseite mittels wenigstens einem Wandelement teilweise ver
schlossen oder verschließbar ist und wobei zwischen dem (den) Wandele
ment(en) und den horizontalen Rahmenprofilen des Dach- und/oder Bo
denrahmens des Rahmengestelles ein Freiraum verbleibt, der mittels einer
Blende abdeckbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Freiraum neben dem zugeordneten horizontalen Rahmenprofil (12) des Dach- und/oder Bodenrahmens eine zusätzliche Querstrebe (20) zwischen den vertikalen Rahmenprofilen (11) angeordnet ist,
dass vom Schaltschrank-Innenraum aus U-förmige Halter (30) zwischen Querstrebe (20) und Rahmenschenkel (12) einsetz- und einrastbar sind, die mit einem Durchbruch (32) versehene Befestigungsabschnitte (31) aufweisen, die zwischen der Querstrebe (20) und dem Rahmenschenkel (12) parallel zur Außenseite des Rahmengestelles verlaufen,
dass der Freiraum mittels einer auf der Rückseite mit Befestigungsbolzen (45) versehenen Blende (40) abdeckbar ist, wobei die Befestigungsbolzen (45) durch die Durchbrüche (32) der Halter (30) führbar und die Blende (30) mittels auf die in den Schaltschrank-Innenraum ragenden Befestigungsbolzen (45) aufschraubbaren Muttern (48) an den Haltern (30) fest legbar ist,
dass die Blende (40) eine vertikale, die zugeordnete offene Schalt schrankseite überdeckende Wandung (41) aufweist,
dass an den Seiten der Wandung (41) ein umlaufender Rand (horizontale Ränder (42) und vertikale Ränder (43)) abgekantet ist,
dass auf der Innenseite der Wandung (41) eine, im Abstand zu dem Rand verlaufende Dichtung angeordnet ist, und
dass die Dichtung (47) an Dichtkanten (27) der Querstrebe (20) und des horizontalen Rahmenprofils (12) anliegt.
dass in dem Freiraum neben dem zugeordneten horizontalen Rahmenprofil (12) des Dach- und/oder Bodenrahmens eine zusätzliche Querstrebe (20) zwischen den vertikalen Rahmenprofilen (11) angeordnet ist,
dass vom Schaltschrank-Innenraum aus U-förmige Halter (30) zwischen Querstrebe (20) und Rahmenschenkel (12) einsetz- und einrastbar sind, die mit einem Durchbruch (32) versehene Befestigungsabschnitte (31) aufweisen, die zwischen der Querstrebe (20) und dem Rahmenschenkel (12) parallel zur Außenseite des Rahmengestelles verlaufen,
dass der Freiraum mittels einer auf der Rückseite mit Befestigungsbolzen (45) versehenen Blende (40) abdeckbar ist, wobei die Befestigungsbolzen (45) durch die Durchbrüche (32) der Halter (30) führbar und die Blende (30) mittels auf die in den Schaltschrank-Innenraum ragenden Befestigungsbolzen (45) aufschraubbaren Muttern (48) an den Haltern (30) fest legbar ist,
dass die Blende (40) eine vertikale, die zugeordnete offene Schalt schrankseite überdeckende Wandung (41) aufweist,
dass an den Seiten der Wandung (41) ein umlaufender Rand (horizontale Ränder (42) und vertikale Ränder (43)) abgekantet ist,
dass auf der Innenseite der Wandung (41) eine, im Abstand zu dem Rand verlaufende Dichtung angeordnet ist, und
dass die Dichtung (47) an Dichtkanten (27) der Querstrebe (20) und des horizontalen Rahmenprofils (12) anliegt.
2. Schaltschrank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Halter (30) mit einem abgewinkelten Vorsprung (34) an dem
einen Schenkel (33) in eine Befestigungsaufnahme (15) der dem Freiraum
zugekehrten Profilseite (16) des horizontalen Rahmenprofils (12) ein
geführt ist und sich über einen Stützabschnitt (34.1) randseitig an der
Befestigungsaufnahme (15) abstützt.
3. Schaltschrank nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Halter (30) im Bereich des Vorsprunges (34) abgekantete Kon
taktierungselemente (38) aufweist, die in elektrisch leitender Verbindung
mit der Profilseite (16) des zugekehrten horizontalen Rahmenprofils (12)
des Dach- und/oder Bodenrahmens des Rahmengestelles stehen.
4. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der andere Schenkel des Halters (30) als Abkantung (36) am Befestigungsabschnitt (31) über die Tiefe der Querstrebe (20) hinaus erstreckt und
dass das Ende der Abkantung (36) in einen Anschlag (37) übergeht, der auf der dem Schaltschrank-Innenraum zugekehrten Seite an der Quer strebe (20) anliegt.
dass sich der andere Schenkel des Halters (30) als Abkantung (36) am Befestigungsabschnitt (31) über die Tiefe der Querstrebe (20) hinaus erstreckt und
dass das Ende der Abkantung (36) in einen Anschlag (37) übergeht, der auf der dem Schaltschrank-Innenraum zugekehrten Seite an der Quer strebe (20) anliegt.
5. Schaltschrank nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abkantung (36) eine Ausnehmung (39) aufweist, in der ein Rast element (35) gehalten ist und
dass das Rastelement (35) mit Kontaktierungszähnen versehen ist, die in elektrisch leitender Verbindung mit der Abkantung (36) des Halters (30) stehen.
dass die Abkantung (36) eine Ausnehmung (39) aufweist, in der ein Rast element (35) gehalten ist und
dass das Rastelement (35) mit Kontaktierungszähnen versehen ist, die in elektrisch leitender Verbindung mit der Abkantung (36) des Halters (30) stehen.
6. Schaltschrank nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rastelement (35) einen Rastansatz aufweist, der in eine Aus
sparung (24) im zugekehrten Schenkel (21) der U-förmigen Querstrebe
(20) einrastet.
7. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Halter (30) als Stanz-Biegeteil aus einem Stahlblechzuschnitt
hergestellt ist.
8. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querstrebe (20) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, der von zwei im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkeln (21, 23) und einer diese Schenkel (21, 23) verbindenden Innenwand (22) gebildet ist, und
dass der der Blende (40) zugewandte Schenkel (21) an seinem der Innen wand (22) abgewandten Ende zur Bildung der Dichtkante (27) um 180° umgefalzt ist.
dass die Querstrebe (20) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, der von zwei im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkeln (21, 23) und einer diese Schenkel (21, 23) verbindenden Innenwand (22) gebildet ist, und
dass der der Blende (40) zugewandte Schenkel (21) an seinem der Innen wand (22) abgewandten Ende zur Bildung der Dichtkante (27) um 180° umgefalzt ist.
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