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DE10013007C2 - Schaltschrank - Google Patents

Schaltschrank

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DE10013007C2
DE10013007C2 DE10013007A DE10013007A DE10013007C2 DE 10013007 C2 DE10013007 C2 DE 10013007C2 DE 10013007 A DE10013007 A DE 10013007A DE 10013007 A DE10013007 A DE 10013007A DE 10013007 C2 DE10013007 C2 DE 10013007C2
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DE
Germany
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frame
control cabinet
cross strut
wall
holder
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Martin Ramdohr
Frank Kuester
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Rittal GmbH and Co KG
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Rittal GmbH and Co KG
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    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/301Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor mainly consisting of a frame onto which plates are mounted

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Description

Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einem Rahmengestell, das zwei, einer Schaltschrankseite zugeordnete vertikale Rahmenprofile aufweist, wobei diese offene Schaltschrankseite mittels wenigstens einem Wandelement teil­ weise verschlossen oder verschließbar ist und wobei zwischen dem (den) Wandelement(en) und den horizontalen Rahmenprofilen des Dach- und/oder Bo­ denrahmens des Rahmengestelles ein Freiraum verbleibt, der mittels einer Blende abdeckbar ist.
Ein Schaltschrank dieser Art ist aus der DE 40 13 381 C1 bekannt. Bei diesem bekannten Schaltschrank ist ein aus Rahmenschenkeln zusammengesetztes Rahmengestell verwendet. Das Rahmengestell bildet vier Schaltschrankseiten aus, die mit vertikalen Wandelementen verkleidet werden können. Die vordere Schaltschrankseite ist mit mehreren, übereinander angeordneten Teil-Wand­ elementen verkleidet. Die Teil-Wandelemente können dabei als Teiltüren aus­ gebildet sein. Im Bereich ihrer vertikalen Ränder sind die Teiltüren an Dicht­ kanten der vertikalen Rahmenprofile angelegt. Die horizontalen Ränder der Teiltüren dichten an Querstreben ab, die sich zwischen den vertikalen Rahmen­ profilen erstrecken und an diesen befestigt sind. Häufig sind die Einbauge­ gebenheiten derart, dass die Wandelemente die offene Schaltschrankseite nicht vollständig überdecken. Dann verbleibt im Dach- und/oder im Bodenbereich ein offener Spalt, der mit einer Blende überdeckt wird, wie dies die DE 43 12 833 C2 beispielhaft zeigt.
Auch die DE 195 44 834 C1 zeigt einen Schaltschrank mit zwei, einer Schalt­ schrankseite zugeordneten vertikalen Rahmenprofilen, wobei diese offene Schaltschrankseite mittels wenigstens einem Wandelement teilweise verschlos­ sen oder verschließbar ist. Dabei wird zur Befestigung des Wandelementes eine spezielle Befestigungsklammer verwendet, die in eine mit einer Reihe von Be­ festigungsaufnahmen versehene Nut der Rahmenprofile einsetzbar ist.
Bei einem Schaltschrank ist es auch bekannt, zwischen den beiden vertikalen Rahmenprofilen Querstreben anzubringen und das als Schranktüre ausgebildete Wandelement an dieser Qeurstrebe zur Anlage zu bringen. Dieser bekannte Schaltschrank weist jedoch keinen Dach- oder Bodenrahmen des Rahmenge­ stelles auf, der mit getrennten Blenden abgedeckt und zugänglich sein muss, ohne das Wandelement abzunehmen oder die Schranktüre zu öffnen. Auch bei der Ausgestaltung werden Halter verwendet, an denen das Wandelement von der Schaltschrank-Innenseite her befestigt wird.
Bei der dichten Anbringung eines Wandelementes oder einer Schaltschranktüre am Rahmengestell sind Dichtungen am Übergang vom Wandelement oder der Schranktüre zum Rahmengestell üblich, wie die DE 40 13 381 C1 erkennen lässt.
Federnde Halter in Verbindung mit einem Befestigungsbolzen zur Befestigung eines plattenförmigen Abdeckelementes an einem Rahmengestell eines Schalt­ schrankes ist aus der DE 94 15 904 U1 bekannt. Schließlich sind auch federnde Kontaktelemente bekannt, die eine elektrische Verbindung zwischen aufeinander stoßende Blechteile herstellen, wie die DE 198 26 493 A1 zeigt.
Halteelemente zum Befestigen von Wandelementen eines Schaltschrankes kön­ nen auch dreiteilig ausgebildet sein und eine Linsenkopfschraube, eine Abstandsbuchse und eine Spreizbuchse umfassen. Die Spreizbuchse wird in eine Befestigungsaufnahme des Rahmenprofils eines Rahmengestelles einge­ rastet. Mit der Linsenkopfschraube, die in die Spreizbuchse einschraubbar ist, wird unter Zwischenschaltung der Abstandsbuchse das mit abgekantetem Rand versehene Wandelement am Rahmenprofil befestigt, wie der DE 296 14 146 U1 entnommen werden kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem Schaltschrank der eingangs erwähnten Art an einer Schaltschrankseite eine Unterteilung in Wandelemente vorzuneh­ men, wenn der Schaltschrank einen Dach- und/oder Bodenrahmen aufweist, der (die) mit getrennten Blenden zugänglich abdeckbar ist (sind), wobei die Über­ gänge zwischen den Blenden und den Wandelementen eindeutig verschließbar sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass in dem Freiraum neben dem zugeordneten horizontalen Rahmenprofil des Dach- und/oder Boden­ rahmens eine zusätzliche Querstrebe zwischen den vertikalen Rahmenprofilen angeordnet ist, dass vom Schaltschrank-Innenraum aus U-förmige Halter zwi­ schen Querstrebe und Rahmenschenkel einsetz- und einrastbar sind, die mit einem Durchbruch versehene Befestigungsabschnitte aufweisen, die zwischen der Querstrebe und dem Rahmenschenkel parallel zur Außenseite des Rahmen­ gestelles verlaufen, dass der Freiraum mittels einer auf der Rückseite mit Befestigungsbolzen versehenen Blende abdeckbar ist, wobei die Befestigungs­ bolzen durch die Durchbrüche der Halter führbar und die Blende mittels auf die in den Schaltschrank-Innenraum ragenden Befestigungsbolzen aufschraubbaren Muttern an den Haltern festlegbar ist, dass die Blende eine vertikale, die zugeordnete offene Schaltschrankseite überdeckende Wandung aufweist, dass an den Seiten der Wandung ein umlaufender Rand (horizontale Ränder und ver­ tikale Ränder) abgekantet ist, dass auf der Innenseite der Wandung eine, im Abstand zu dem Rand verlaufende Dichtung angeordnet ist, und dass die Dich­ tung an Dichtkanten der Querstrebe und des horizontalen Rahmenprofils anliegt.
Der abzudeckende Freiraum wird durch das zugekehrte horizontale Rahmen­ profil, die zusätzliche Querstrebe und die dazwischen angeordneten Teilab­ schnitte der beiden vertikalen Rahmenprofile begrenzt. Durch die Ausbildung der Blenden mit umlaufendem Rand mit Dichtung wird ein dichter Verschluss des Freiraumes gewährleistet. Die Anordnung und Ausrichtung der U-förmigen Hal­ ter erlaubt die einfache und schnelle Montage und Demontage der Blenden, wobei über die Halter auch noch eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Blenden und dem Rahmengestell hergestellt wird.
Für die Anbringung der Halter ist vorgesehen, dass der Halter mit einem ab­ gewinkelten Vorsprung an dem einen Schenkel in eine Befestigungsaufnahme der dem Freiraum zugekehrten Profilseite des horizontalen Rahmenprofils ein­ geführt ist und sich über einen Stützabschnitt randseitig an der Befesti­ gungsaufnahme abstützt.
Die elektrische Kontaktierung wird dabei dadurch verbessert, dass der Halter im Bereich des Vorsprunges abgekantete Kontaktierungselemente aufweist, die in elektrisch leitender Verbindung mit der Profilseite des zugekehrten horizontalen Rahmenprofils des Dach- und/oder Bodenrahmens des Rahmengestelles stehen.
Die Verbindung der Halter zu den Querstreebn wird dadurch erreicht, dass sich der andere Schenkel des Halters als Abkantung am Befestigungsabschnitt über die Tiefe der Querstrebe hinaus erstreckt und dass das Ende der Abkantung in einen Anschlag übergeht, der auf der dem Schaltschrank-Innenraum zugekehr­ ten Seite an der Querstrebe anliegt. In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Abkantung eine Ausnehmung aufweist, in der ein Rastelement gehalten ist und dass das Rastelement mit Kontaktierungszähnen versehen ist, die in elektrisch leitender Verbindung mit der Abkantung des Halters stehen und dass das Rastelement einen Rastansatz aufweist, der in eine Aussparung im zuge­ kehrten Schenkel der U-förmigen Querstrebe einrastet.
Die Halter lassen sich als Stanz-Biegeteil aus einem Stahlblechzuschnitt kostengünstig herstellen.
Zur Verbesserung des Überganges zur Querstrebe und einwandfreien Abdich­ tung sieht eine Weiterbildung vor, dass die Querstrebe einen U-förmigen Querschnitt aufweist, der von zwei im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkeln und einer diese Schenkel verbindenden Innenwand gebildet ist, und dass der der Blende zugewandte Schenkel an seinem der Innenwand abgewand­ ten Ende zur Bildung der Dichtkante um 180° umgefalzt ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Teildarstellung ein Rahmengestell eines Schalt­ schrankes mit einer bodenseitig angeordneten Blende und
Fig. 2 das Rahmengestell gemäß Fig. 1 in Seitendarstellung und im Schnitt mit einer im Dachbereich montierten Blende.
In der Fig. 1 ist ein Rahmengestell 10 eines Schaltschrankes dargestellt. Das Rahmengestell 10 ist aus zwölf Rahmenschenkeln zusammengesetzt, die in den Schaltschrank-Eckbereichen miteinander verbunden sind. Die offene Frontseite des Schaltschrankes wird von zwei vertikalen Rahmenprofilen 11 und zwei hori­ zontalen Rahmenprofilen, die als Breitenstreben 12 ausgebildet sind, begrenzt. Die vertikalen Rahmenprofile 11 weisen vier dem Innenraum des Schaltschran­ kes zugewandte Profilseiten auf, in die jeweils eine Reihe von Befestigungs­ aufnahmen 13 eingebracht ist. Die Befestigungsaufnahmen 13 sind dabei in gleicher Teilung zueinander beabstandet angeordnet.
Wie die Fig. 1 erkennen lässt, steht eine der Profilseiten der vertikalen Rahmenprofile 11 im rechten Winkel zu der Vorderseite des Schaltschrankes.
Damit sind diese beiden Profilseiten der vertikalen frontseitigen Rahmenprofile 11 gegeneinander gerichtet. Die Breitenstreben 12 bilden zusammen mit in Richtung der Schaltschranktiefe verlaufenden Tiefenstreben 18 einen Boden­ rahmen. Die Tiefenstreben 18 und die Breitenstreben 12 sind querschnittsgleich ausgebildet. Sie weisen zwei dem Innenraum des Schaltschrankes zugewandte Profilseiten auf, die rechtwinklig aufeinander stoßen und eine Innenkante bilden. Jede der Profilseiten weist zwei Reihen von Befestigungsaufnahmen 14 und 15 auf. Dabei gehen die Reihen von Befestigungsaufnahmen 15 in die Reihen von Befestigungsaufnahmen 13 der vertikalen Rahmenprofile 11 über.
Zwischen den beiden vertikalen Rahmenprofilen 11 ist eine Querstrebe 20 eingezogen. Im Bereich der längsseitigen Enden der Querstrebe 20 sind Montagewinkel 25 angeschraubt (Befestigungsschraube 26.1). Die Montage­ winkel 25 weisen eine Montageplatte auf, mit der sie an die vertikalen Rahmenprofile 11 angesetzt sind. Mittels Befestigungsschrauben 26.2, die durch eine Befestigungsaufnahme der Montageplatte hindurchgeführt und in eine zugeordnete Befestigungsaufnahme 13 eingeschraubt sind, lässt sich der Montagewinkel 25 an dem vertikalen Rahmenprofil 11 befestigen.
Die Querschnittsausbildung der Querstrebe 20 lässt sich deutlich aus der Fig. 2 ersehen. Wie die Fig. 2 zeigt, weist die Querstrebe 20 einen U-förmigen Querschnitt auf. Dieser wird von zwei zueinander parallelen Schenkeln 21, 23 gebildet, die mittels einer vertikal stehenden Innenwand 22 miteinander verbunden sind. Die Schenkel 21, 23 sind an ihren freien Enden um 180° umgebogen, so dass ein Falz 21.1 entsteht. Im Übergangsbereich zwischen dem Falz 21.1 und dem jeweiligen Schenkel 21, 23 bildet sich eine gerundete Dichtkante 27. Aus dem Falz 21.1 ist ein Durchbruch ausgestanzt, der eine Aussparung 24 bildet.
Wie die Fig. 1 weiter erkennen lässt, kann an dem Rahmengestell 10 ein Halter 30 befestigt werden. Der Halter 30 weist einen Befestigungsabschnitt 31 auf, in den ein Durchbruch 32 eingebracht ist. Von dem Befestigungsabschnitt 31 ist ein Übergangsabschnitt 33 abgebogen. Der Übergangsabschnitt 33 trägt zwei zueinander beabstandet angeordnete Vorsprünge 34. An der, dem Übergangs­ abschnitt 33 abgewandten Seite weist der Befestigungsabschnitt 31 eine Abkantung 36 auf. Die Abkantung 36 läuft in einem abgewinkelten Anschlag 37 aus. Die Querschnittsgestaltung des Halters 30 lässt sich näher aus der Fig. 2 ersehen.
Wie die Fig. 2 zeigt, sind die Vorsprünge 34 von dem Übergangsabschnitt 33 S-förmig abgebogen, wobei ein Stützabschnitt 34.1 entsteht. Im Übergangs­ bereich zwischen dem Befestigungsabschnitt 31 und der Abkantung 36 weist der Halter 30 eine Ausnehmung 39 auf. In diese Ausnehmung 39 kann ein Rastelement 35 eingesetzt werden. Das Rastelement 35 ist als U-förmige Klammer ausgebildet, die mit ihren beiden Spannschenkeln die Abkantung 36 beidseitig umgreift. Zur Erreichung eines besseren Haltes ist das Rastelement 35 im Bereich wenigstens eines seiner Schenkel mit Kontaktierungszähnen versehen. Diese Kontaktierungszähne krallen sich in die Oberfläche der Abkantung 36 ein. Infolge dieses Eingriffes entsteht auch eine elektrisch leitende Kontaktierung zwischen dem Rastelement 35 und dem Halter 30. Da die Ausnehmung 39 im Übergangsbereich zwischen dem Befestigungsabschnitt 31 und der Abkantung 36 vorgesehen ist, lässt sich das Rastelement 35 einfach montieren.
Die Fig. 1 zeigt eine Blende 40, die an dem Rahmengestell montiert werden kann. Die Blende 40 besitzt eine Wandung 41, von der umlaufend ein Rand abgebogen ist. Der Rand wird dabei von horizontalen und vertikalen Randabschnitten 42, 43 gebildet. Beabstandet zu den Randabschnitte 42, 43 ist auf die Wandung 41 eine Dichtung 47 aufgeschäumt. Auf der Innenseite der Wandung 41 sind drei Befestigungsbolzen 45, die vorliegend als Gewindebolzen ausgebildet sind, angeschweißt.
Wie die Fig. 1 zeigt, können die Halter 30 mit ihren Vorsprüngen 34 in die Befestigungsaufnahmen 15 der Breitenstrebe 12 eingesetzt werden. Beim Einsetzen der Vorsprünge 34 wird der Befestigungsabschnitt gekippt gehalten. Wenn die Vorsprünge 34 in die Befestigungsaufnahmen 15 eingesetzt sind, kann der Halter 30 aufgeschwenkt werden (s. Montageposition 2). Beim Hoch­ schwenken des Halters 30 wird ein elastisches Federelement des Rastelementes 35 gegenüber der Querstrebe ausgelängt. Sobald der Halter 30 seine aufrechte Montageposition erreicht hat, verrastet das Federelement mit der Aussparung 24 der Querstrebe 20. Der Halter 30 ist dann in einer vorgerasteten Montage­ stellung festgelegt. In dieser Montagestellung ist der Durchbruch 32 auf die beiden Befestigungsbolzen 45 ausgerichtet. Damit lässt sich die Blende 40 dann an das Rahmengestell 10 ansetzen, wobei die Befestigungsbolzen 45 die Durch­ brüche 32 durchfassen. Wie die Fig. 2 erkennen lässt, können auf die Befestigungsbolzen 45 Muttern 48 aufgeschraubt werden, so dass die Blende 40 fixiert ist.
Wie die Fig. 2 weiter erkennen lässt, liegt der Halter 30 mit seinem Stütz­ abschnitt 34 an dem Rand der Befestigungsaufnahme 15 der Breitenstrebe formschlüssig an. Damit ist verhindert, dass die Blende 40 zur Vorderseite hin von dem Rahmengestell 10 abgezogen werden kann. Der Versatz der Blende 40 zum Innenraum des Schaltschrankes hin wird mittels der umlaufenden Dichtung 47 blockiert. Diese liegt im Bereich ihrer horizontalen Ränder an einer Dichtfläche der Breitenstrebe 12 und der Dichtkante 27 der Querstrebe 20 an.
Die vertikalen Abschnitte der Dichtung 47 sind an Dichtflächen der vertikalen Rahmenprofile 11 angelegt. Wie die Fig. 1 erkennen lässt, besitzt der dem Zentrum der offenen Schaltschrankseite zugewandte, horizontale Randabschnitt 42 der Blende 40 eine Ausnehmung 42.1. Diese überbrückt die Dichtkanten des vertikalen Rahmenprofites 11. Zwischen den beiden Befestigungsbolzen 45 weist die Blende 40 einen Erdungsanschluss 46 auf. Der Erdungsanschluss 46 ist mit der Blende 40 verschweißt.
Wie die Fig. 2 erkennen lässt, kann der Teil der offenen Schaltschrankseite, der nicht mit der Blende 40 überdeckt ist, mit einem oder mehreren übereinander angeordneten Wandelementen 50 verschlossen werden. Die Wandelemente 50 weisen einen abgekanteten Seitenrand 51 auf. Beabstandet zu diesen Seiten­ rand 51 ist eine umlaufende Dichtung 52 auf die Innenseite des Wandelementes 50 aufgeschäumt. Die Dichtung 52 liegt an der Dichtkante 27 des unteren Schenkels 23 der Querstrebe 20 an.

Claims (8)

1. Schaltschrank mit einem Rahmengestell, das zwei, einer Schaltschrank­ seite zugeordnete vertikale Rahmenprofile aufweist, wobei diese offene Schaltschrankseite mittels wenigstens einem Wandelement teilweise ver­ schlossen oder verschließbar ist und wobei zwischen dem (den) Wandele­ ment(en) und den horizontalen Rahmenprofilen des Dach- und/oder Bo­ denrahmens des Rahmengestelles ein Freiraum verbleibt, der mittels einer Blende abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Freiraum neben dem zugeordneten horizontalen Rahmenprofil (12) des Dach- und/oder Bodenrahmens eine zusätzliche Querstrebe (20) zwischen den vertikalen Rahmenprofilen (11) angeordnet ist,
dass vom Schaltschrank-Innenraum aus U-förmige Halter (30) zwischen Querstrebe (20) und Rahmenschenkel (12) einsetz- und einrastbar sind, die mit einem Durchbruch (32) versehene Befestigungsabschnitte (31) aufweisen, die zwischen der Querstrebe (20) und dem Rahmenschenkel (12) parallel zur Außenseite des Rahmengestelles verlaufen,
dass der Freiraum mittels einer auf der Rückseite mit Befestigungsbolzen (45) versehenen Blende (40) abdeckbar ist, wobei die Befestigungsbolzen (45) durch die Durchbrüche (32) der Halter (30) führbar und die Blende (30) mittels auf die in den Schaltschrank-Innenraum ragenden Befestigungsbolzen (45) aufschraubbaren Muttern (48) an den Haltern (30) fest­ legbar ist,
dass die Blende (40) eine vertikale, die zugeordnete offene Schalt­ schrankseite überdeckende Wandung (41) aufweist,
dass an den Seiten der Wandung (41) ein umlaufender Rand (horizontale Ränder (42) und vertikale Ränder (43)) abgekantet ist,
dass auf der Innenseite der Wandung (41) eine, im Abstand zu dem Rand verlaufende Dichtung angeordnet ist, und
dass die Dichtung (47) an Dichtkanten (27) der Querstrebe (20) und des horizontalen Rahmenprofils (12) anliegt.
2. Schaltschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (30) mit einem abgewinkelten Vorsprung (34) an dem einen Schenkel (33) in eine Befestigungsaufnahme (15) der dem Freiraum zugekehrten Profilseite (16) des horizontalen Rahmenprofils (12) ein­ geführt ist und sich über einen Stützabschnitt (34.1) randseitig an der Befestigungsaufnahme (15) abstützt.
3. Schaltschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (30) im Bereich des Vorsprunges (34) abgekantete Kon­ taktierungselemente (38) aufweist, die in elektrisch leitender Verbindung mit der Profilseite (16) des zugekehrten horizontalen Rahmenprofils (12) des Dach- und/oder Bodenrahmens des Rahmengestelles stehen.
4. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass sich der andere Schenkel des Halters (30) als Abkantung (36) am Befestigungsabschnitt (31) über die Tiefe der Querstrebe (20) hinaus erstreckt und
dass das Ende der Abkantung (36) in einen Anschlag (37) übergeht, der auf der dem Schaltschrank-Innenraum zugekehrten Seite an der Quer­ strebe (20) anliegt.
5. Schaltschrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abkantung (36) eine Ausnehmung (39) aufweist, in der ein Rast­ element (35) gehalten ist und
dass das Rastelement (35) mit Kontaktierungszähnen versehen ist, die in elektrisch leitender Verbindung mit der Abkantung (36) des Halters (30) stehen.
6. Schaltschrank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (35) einen Rastansatz aufweist, der in eine Aus­ sparung (24) im zugekehrten Schenkel (21) der U-förmigen Querstrebe (20) einrastet.
7. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (30) als Stanz-Biegeteil aus einem Stahlblechzuschnitt hergestellt ist.
8. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Querstrebe (20) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, der von zwei im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkeln (21, 23) und einer diese Schenkel (21, 23) verbindenden Innenwand (22) gebildet ist, und
dass der der Blende (40) zugewandte Schenkel (21) an seinem der Innen­ wand (22) abgewandten Ende zur Bildung der Dichtkante (27) um 180° umgefalzt ist.
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