DE10013946A1 - Longitudinale Anordnung von Start- und Landebahnen zur Steigerung der Kapazität an Flughäfen - Google Patents
Longitudinale Anordnung von Start- und Landebahnen zur Steigerung der Kapazität an FlughäfenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung schildert ein neuartiges Modell der Anordnung von Start- und Landebahn bei Flughäfen. Das Modell geht davon aus, dass jeweils zwei Bahnen hintereinander (longitudinal) angeordnet sind. Bei Bedarf kann die Start- und Landebahn unabhängig voneinander benutzt werden. Dies schafft eine Ausweitung der Kapazität auf geringen Flächen und ermöglicht den An- und Abflug in der selben Flugschneise.
Description
Es wird prognostiziert, dass in den nächsten Jahren, der über die Luftfahrt
abgewickelte Transport von Personen und Gütern, deutlich zunehmen wird.
Dies hat sowohl Auswirkungen auf den Flugverkehr in der Luft als auch auf
die Abwicklung (u. a. Be- und Entladen, An- und Abflug von Flugzeugen) an
den Flughäfen.
Für den Transport von Personen und Gütern ist es von großer Wichtigkeit,
dass Flughäfen mit einer optimalen Infrastruktur an bestehende
Verkehrsnetze angebunden sind. Daher ist ein optimaler Standort für
Flughäfen vorwiegend in Ballungszentren angesiedelt.
Die prognostizierte Zunahme des Flugverkehrs bedingt eine
Kapazitätserhöhung der heutigen Flughäfen. In vielen Fällen ist der Ausbau
jedoch nicht mehr in den bestehenden Flächen des Flughafens möglich, da
beispielsweise die existierende Bebauung oder die Lärmbelästigung der
betroffenen Einwohner dies behindert bzw. verhindert.
Der Neubau von Start- und Landebahnen bei bestehenden Flughäfen bedingt
neue An- und Abflugschneisen mit weitreichenden Auswirkungen für die
unmittelbare Umgebung.
Das vorliegende Patent beschreibt eine neuartige Anordnung von Start- und
Landebahnen für Flughäfen. Diese neuartige longitudinale Anordnung der
Bahnen bietet das Potential auf geringstem Raum die Kapazität von
bestehenden Flughäfen auszubauen und gleichzeitig bestehende An- und
Abflugschneisen zu erhalten um somit die Auswirkungen auf die unmittelbare
Umgebung zu minimieren.
Das vorgestellte Beispiel ist exemplarisch für den Rhein-Main Flughafen
Frankfurt angefertigt, ist aber auf jeden beliebigen Flughafen problemlos zu
übertragen.
Der Rhein-Main Flughafen in Frankfurt besteht aus zwei parallel
angeordneten Start- und Landebahnen (Nord und Süd) und einer in etwa
rechtwinkelig angeordneten Startbahn West (Abb. 1).
Bei Westwind starten und landen die Flugzeuge in Ost-West Richtung und bei
Ostwind entsprechend in Richtung West-Ost.
Das neuartige Modell ordnet zwei neue Start- und Landebahnen östlich von
den heute bestehenden Start- und Landebahnen Nord und Süd (Abb. 2).
Die in Abb. 2 beschriebene parallele Anordnung der Start- und
Landebahnen kann auch westlich erfolgen (Abb. 3). Bei dieser
Anordnung der parallelen neuen Start- und Landebahnen müsste ggf. die
Startbahn West in Richtung Süden verlängert werden.
Eine Kombination der in Abb. 2 und 3 beschrieben Anordnungen der
Start- und Landebahnen bietet Abb. 4. Hier werden die bereits heue
bestehenden Start- und Landebahnen geteilt und sowohl in westlicher als
auch in östlicher Richtung verlängert.
Die vorgestellten Beispiele am Rhein-Main Flughafen Frankfurt sind auf alle
Flughäfen analog zu übertragen. Dabei müssen nicht wie im Beispiel zwei
Start- und Landebahnen parallel angeordnet sein. Es können sowohl weniger
(eine Start- und Landebahn) als auch mehrere (3 oder mehr Start- und
Landebahnen) parallel betrieben werden.
Für die longitudinale Anordnung der Start- und Landebahnen ist eine
besondere An- und Abfluganordnung notwendig, welche schematisch in
Abb. 5 beschrieben wird.
Bei Westwind wird die linke Nordbahn ausschließlich als Startbahn und die
rechte Nordbahn ausschließlich als Landebahn verwendet. Gleiches gilt für
die Start- und Landebahnen Süd. Bei Ostwind ändert sich die Nutzung der
Bahnen. Die linke Bahn Nord wird als Landebahn und die rechte Bahn Nord
als Startbahn genutzt.
Eine Besonderheit der neuartigen Anordnung der Start- und Landebahnen ist
der geringe Platzbedarf bei minimalen Wegen zu den Terminals. Bei beiden
Windrichtungen liegt sowohl der Startplatz als auch der Ort nach dem
Ausrollen immer in der Mitte zwischen den beiden longitudinal angeordneten
Bahnen.
Claims (13)
1. Die Anordnung von Start- und Landebahnen in einer longitudinalen Form.
2. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Start- und
Landebahnen longitudinal angeordnet sind.
3. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Start-
und Landebahnen longitudinal angeordnet sind.
4. Gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei
longitudinale Start- und Landebahnen parallel angeordnet sind.
5. Gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei
longitudinale Start- und Landebahnen parallel angeordnet sind.
6. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der
Start- und Landebahnen in alle Himmelsrichtungen erfolgen kann.
7. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Abfertigungsterminal auf Höhe zwischen die jeweils longitudinalen Bahnen
stehen kann um geringe Wege zu ermöglichen.
8. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die selben An- und
Abflugschneisen verwendet werden können.
9. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein geringerer
Platzbedarf für Flughäfen entsteht.
10. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es für Erweiterungen
bestehender Flughäfen verwendet wird.
11. Gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es für Neubauen von
Flughäfen angewandt wird.
12. Gemäß Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der
Start- und Landebahnen auch ungerade sein kann.
13. Gemäß Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die
longitudinalen Bahnen als auch die parallel angeordneten Bahnen nicht
den gleichen Abstand besitzen müssen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10013946A DE10013946A1 (de) | 2000-03-21 | 2000-03-21 | Longitudinale Anordnung von Start- und Landebahnen zur Steigerung der Kapazität an Flughäfen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE10013946A DE10013946A1 (de) | 2000-03-21 | 2000-03-21 | Longitudinale Anordnung von Start- und Landebahnen zur Steigerung der Kapazität an Flughäfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10013946A1 true DE10013946A1 (de) | 2001-09-27 |
Family
ID=7635749
Family Applications (1)
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| DE10013946A Withdrawn DE10013946A1 (de) | 2000-03-21 | 2000-03-21 | Longitudinale Anordnung von Start- und Landebahnen zur Steigerung der Kapazität an Flughäfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE10013946A1 (de) |
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- 2000-03-21 DE DE10013946A patent/DE10013946A1/de not_active Withdrawn
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