DE10013922C1 - Leuchtenanordnung - Google Patents
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Abstract
Bei einer Leuchtenanordnung (1) für ein Fahrzeug, mit einem Leuchtengehäuse (4), aus dem das Licht einer Lichtquelle durch eine (erste) Austrittsöffnung (Mittelfenster 7) austritt, ist am Leuchtengehäuse (4) mindestens eine weitere (zweite) Austrittsöffnung (Seitenfenster 9) für das Licht vorgesehen. Ferner ist im Leuchtengehäuse (4) mindestens ein Blendenabschnitt (15) beweglich belagert, der den Strahlengang des Lichts zwischen Lichtquelle und zweiter Austrittsöffnung (Seitenfenster 9) entweder abdeckt oder freigibt. So kann mit nur einer Glühlampe sowohl eine Innen- als auch eine Leselichtfunktion erfüllt werden. Dies ermöglicht es, Teile, Kosten und Platz einzusparen.
Description
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Innen- und Lese
leuchte für ein Fahrzeug, mit einem Leuchtengehäuse, aus dem
das Licht einer Lichtquelle durch eine Austrittsöffnung aus
tritt.
Eine derartige kombinierte Innen- und Leseleuchte ist durch
die DE-GSM 19 67 071 bekannt geworden.
Aus der DE-GSM 19 67 071 ist eine kombinierte Innen- und Le
seleuchte für Kraftfahrzeuge bekannt, bei der die zur Streu
ung des Innenlichts dienende Optik eines Lichtfensters für
den gebündelten Durchgang des Leselichts in einer Aussparung
nicht streuend ausgebildet ist. Eine für die Innenbeleuch
tung erforderliche, hinter der nicht streuenden Aussparung
angebrachte Scheibe mit einer streuenden Optik und eine für
das Leselicht vorgesehene Linse mit einem verstärkenden Re
flektor sind um die Glühlampe drehbar angeordnet, so dass
wechselseitig entweder das Innenlicht die Streuscheibe oder
für das Leselicht die Linse und der Reflektor in Gebrauchs
stellung geschwenkt werden können.
Es ist demgegenüber die Aufgabe der Erfindung, eine kombi
nierte Innen- und Leseleuchte der eingangs genannten Art so
weiterzubilden, dass kostengünstig mit möglichst wenig Tei
len eine Innen- und Leseleuchte herstellbar ist, die in ih
rer Funktion nicht darauf beschränkt ist, mit nur einer
Lichtquelle wahlweise entweder nur Leselicht oder nur Innen
raumlicht abzustrahlen, sondern bei der zum Leselicht wahl
weise das Innenraumlicht zuschaltbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am
Leuchtengehäuse mindestens eine weitere (zweite) Austritts
öffnung für das Licht vorgesehen ist und daß im Leuchtenge
häuse mindestens ein Blendenabschnitt beweglich gelagert
ist, der den Strahlengang des Lichts zwischen Lichtquelle
und zweiter Austrittsöffnung entweder abdeckt oder freigibt.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß
mit nur einer Glühlampe sowohl die Innen- als auch die Lese
lichtfunktion erfüllt werden kann. Dies ermöglicht es, Tei
le, Kosten und Platz einzusparen. Durch mechanische Blenden
wird der Strahlengang zu den entsprechenden Austrittsöffnun
gen oder -flächen freigegeben oder unterbrochen.
Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist je
der Blendenabschnitt an einem im Leuchtengehäuse drehbar ge
lagerten Schaltknopf angeordnet. Je nach Drehstellung des
Schaltknopfes ist der Strahlengang des Lichts zwischen
Lichtquelle und zweiter Austrittsöffnung geschlossen oder
zumindest teilweise offen.
In einer bevorzugten Weiterbildung dieser Ausführungsform
ist jeder Blendenabschnitt jeweils durch einen Wandabschnitt
einer Umfangswand des Schaltknopfes gebildet, wobei benach
barte Blendenabschnitte jeweils durch einen Öffnungsab
schnitt in der Umfangswand voneinander beabstandet sind.
Vorzugsweise ist die Lichtquelle in einem Innenraum des
Schaltknopfes angeordnet, in dessen Stirnseite auch die er
ste Austrittsöffnung ausgebildet sein kann. Die erste Aus
trittsöffnung kann als separate Lichtscheibe ausgebildet
sein, in die eine Leselichtoptik integriert sein kann.
Bei einer anderen bevorzugten Weiterbildung tritt zumindest
ein Teil des von der Lichtquelle abgestrahlten Lichts schräg
aus der ersten Austrittsöffnung aus. Diese Maßnahme hat den
Vorteil, daß in entsprechenden Drehstellungen des Schalt
knopfes das aus der ersten Austrittsöffnung austretende
Licht auf den Fahrer oder den Beifahrer gerichtet ist. Der
schräge Lichtaustritt kann z. B. durch eine am Schaltknopf,
insbesondere an der ersten Austrittsöffnung, angeordnete
Leseleuchtenoptik erreicht werden. Auch mittels eines im
Schaltknopf angeordneten Reflektors ist ein schräger Licht
austritt möglich.
Bevorzugt ist zu beiden Seiten des Schaltknopfes jeweils ei
ne zweite Austrittsöffnung angeordnet. Diese zweite Aus
trittsöffnung kann eine Lichtscheibe sein oder durch eine in
diesem Bereich lichtdurchlässige Gehäusewand gebildet sein.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung sind mit der
Lichtquelle elektrisch verbundene Schleifkontakte am Schalt
knopf angeordnet, die in bestimmten Drehstellungen des
Schaltknopfes mit Kontakten einer am Leuchtengehäuse befestigten
Kontaktiereinrichtung zusammenwirken. Der Schalt
knopf dient dann nicht nur zum Manipulieren des zur zweiten
Austrittsöffnung führenden Strahlengangs, sondern auch zum
Ein- und Ausschalten der kombinierten Innen- und Leseleuch
te.
Bei der Erfindung ist bevorzugt, daß das aus der ersten Aus
trittsöffnung austretende Licht als fokusiertes Leselicht
und das aus der oder den zweiten Austrittsöffnungen austre
tende Licht als großflächig austretendes Innenraumlicht aus
gebildet ist.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Be
schreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend
genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfin
dungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in be
liebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und
beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende
Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaf
ten Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch die am Dachhimmel eines Fahrzeugs ange
ordnete erfindungsgemäße kombinierte Innen- und Le
seleuchte in perspektivischer Ansicht schräg von
unten;
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel der in Fig. 1 ge
zeigten Leuchte mit einer horizontal angeordneten
Glühlampe in einer Explosionsdarstellung;
Fig. 3 die in Fig. 2 gezeigte Leuchte im vormontierten Zu
stand (Fig. 3a) und im endmontierten Zustand (Fig.
3b);
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel der in Fig. 1 ge
zeigten Leuchte mit einer senkrecht angeordneten
Glühlampe in einer Explosionsdarstellung;
Fig. 5
bis 8 schematisch verschiedene Strahlengänge der in den
Fig. 2 und 3 gezeigten Leuchte, jeweils in einer
Ansicht von oben auf die Leuchte bei abgenommener
oberer Gehäusehälfte (a) und in einer Seitenansicht
(b).
Die in Fig. 1 allgemein mit 1 bezeichnete kombinierte Innen-
und Leseleuchte ist im Innenraum eines Fahrzeugs am Dachhim
mel 2 befestigt und dient als Leseleuchte und wahlweise auch
als Innenleuchte für den Innenraum.
An der bei befestigter Leuchte 1 sichtbaren Vorderseite 3
des langgestreckten Leuchtengehäuses 4 ist ein Schaltknopf 5
drehbar gelagert. An seiner sichtbaren Stirnseite 6 hat der
Schaltknopf 5 ein lichtdurchlässiges Mittelfenster 7 und ei
ne Fingermulde 8, so daß ein Insasse den Schaltknopf 5 von
außen leicht verdrehen kann. Die Vorderseite 3 weist zu bei
den Seiten des Schaltknopfes 5 jeweils ein lichtdurchlässi
ges Seitenfenster 9 auf. Im Leuchtengehäuse 4 ist eine
Lichtquelle (in Fig. 1 nicht dargestellt) vorgesehen, deren
Licht durch das Mittelfenster 7 als Leselicht 10 und durch
die Seitenfenster 9 als Innenraumlicht 11 austritt. Das Le
selicht 10 tritt als fokusierter Lichtkegel aus dem Mittelfenster
7 und das Innenraumlicht 11 großflächig als diffuses
Licht aus den Seitenfenstern 9 aus. Über den Schaltknopf 5
läßt sich einerseits die Lichtquelle ein- und ausschalten
und andererseits das Innenraumlicht 10 zu- oder ausschalten.
In Fig. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der Leuchte 1
gezeigt. In dem Innenraum 12 des topfförmigen Schaltknopfes
5 ist eine quer zur Längsachse des Schaltknopfes 5 (d. h. ho
rizontal) angeordnete Glühlampe 13 als Lichtquelle der
Leuchte 1 befestigt. Das Licht der Glühlampe 13 kann aus dem
Innenraum 12 stirnseitig über das Mittelfenster 7 und um
fangsseitig über zwei einander gegenüberliegende Öffnungsab
schnitte 14 in der zylindrischen Umfangswand des Schaltknop
fes 5 austreten. In Umfangsrichtung der Umfangswand sind so
mit abwechselnd Öffnungsabschnitte 14 und geschlossene Blen
denabschnitte 15 vorgesehen. Die Bledenabschnitte 15 des
Schaltknopfes 5 sind lichtundurchlässig, und das Mittelfen
ster 7 ist eine separate Lichtscheibe.
Eine am Schaltknopf 5 befestigte Fassung 16 für die Glühlam
pe 13 umgreift die Glühlampe 13 mit einem ersten Kontaktab
schnitt 17, der auf seiner einen Seite einen ersten Schleif
kontakt 18 trägt. Auf seiner anderen der Glühlampe 13 zuge
wandten Seite ist der Kontaktabschnitt 17 als Reflektor 19
ausgebildet, der das von der Glühlampe 13 nach hinten abge
strahlte Licht nach vorne auf das Mittelfenster 7 des
Schaltknopfes 5 reflektiert. Elektrisch isoliert vom ersten
Schleifkontakt 18 ist an der Fassung 16 noch ein zweiter
Schleifkontakt 20 vorgesehen, wobei beide Schleifkontakte
18, 20 jeweils mit den beiden Fassungskontakten für die
Glühlampe 13 elektrisch leitend verbunden sind. Im Mittel
fenster 7 ist eine Leselichtoptik integriert, die das austretende
Licht für einen schrägen Lichtaustritt aus dem Mit
telfenster 7 ablenkt.
Das Leuchtengehäuse 4 ist durch eine untere und eine obere
Gehäusehälfte 21, 22 gebildet, die miteinander verrastet
werden. In eine kreisrunde Öffnung 23 in der unteren Gehäu
sehälfte 21 ist der Schaltknopf 5 mit seiner Stirnseite 6
eingesetzt, wobei zwei zylindrische Wandabschnitte 24 der
unteren Gehäusehälfte 21 als Lagerschalen für den Schalt
knopf 5 dienen. Zwischen den beiden zylindrischen Wandab
schnitte 24 und jeweils angrenzend an die Seitenfenster 9
sind einander gegenüberliegend zwei Wandöffnungen 25 vorge
sehen. Durch Verdrehen des Schaltknopfes 5 können entweder
seine Öffnungsabschnitte 14 oder seine Blendenabschnitte 15
vor die Wandöffnungen 25 gedreht werden, wobei die Öffnungs
abschnitte 14 und die Wandöffnungen 25 etwa gleich groß
sind.
In die obere Gehäusehälfte 22 ist innenseitig eine elektri
sche Kontaktiereinrichtung 26 mit drei Kontaktfingern 27,
28, 29 eingelegt. Der mittlere Kontaktfinger 27 steht in
dauerndem Schleifkontakt mit dem ersten Schleifkontakt 18.
Die drei Kontaktfinger 28 und der Kontaktfinger 29 sind je
weils im Winkelabstand von etwa 90° auf dem Drehkreis, der
bei Drehung des Schaltknopfes 5 vom zweiten Schleifkontakt
20 beschrieben wird, angeordnet. Bei einer Dreheinstellung
des zweiten Schleifkontaktes 20 auf den Kontaktfinger 29
wird die Glühlampe 13 erst beim Öffnen einer Fahrzeugtür ak
tiviert, während durch Einstellung auf die Kontaktfinger 28
die Glühlampe 13 jeweils sofort eingeschaltet wird. In allen
anderen Drehstellungen des Schaltknopfes 11 bleibt die Glüh
lampe 13 ausgeschaltet. Insgesamt gibt es somit vier Dreh
stellungen (90°-Stellungen) des Schaltknopfes 11, in denen
sich die Glühlampe 13 einschalten läßt. Dies erlaubt ein
Ausschalten der Leuchte 1 durch Einstellung des Schaltknop
fes auf eine Zwischendrehstellung, z. B. auf die 45°-Stel
lung.
Zur Verrastung der beiden Gehäusehälften 21, 22 ist an bei
den Längsenden der unteren Gehäusehälfte 21 jeweils eine
Rastnase 30 vorgesehen, welche bei vormontierter Leuchte 1
(Fig. 3a) in eine untere Rastöffnung 31 und bei endmontier
ter Leuchte 1 (Fig. 3b) in eine obere Rastöffnung 32 der
oberen Gehäusehälfte 22 eingreift. Die beiden Gehäusehälften
21, 22 sind Spritzgußteile, wobei die untere Gehäusehälfte
21 zumindest im Bereich ihrer Seitenfenster 9 lichtdurchläs
sig ist, aber auch vollständig aus lichtdurchlässigem Mate
rial gebildet sein kann. An den beiden Seiten der oberen Ge
häusehälfte 22 sind jeweils zwei Klappen 33 schwenkbar gela
gert, die nach Einsetzen der Leuchte 1 in die entsprechende
Öffnung im Dachhimmel 2 auf einen an der unteren Gehäuse
hälfte 22 umlaufenden Rand 34 abgeklappt werden (Fig. 3b).
Dadurch ist der Dachhimmel 2 zwischen Klappen 33 und Rand 34
festgeklemmt und so die Leuchte 1 am Dachhimmel 2 befestigt.
Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Leuchte 1,
wobei funktionsgleiche Bauteile mit gleichen Bezugsziffern
bezeichnet sind. Die Glühlampe 13 ist in dem Schaltknopf 5
längs dessen Mittelachse angeordnet, so daß der Schaltknopf
5, die beiden zylindrischen Wandabschnitte 24 und damit das
gesamte Leuchtengehäuse 4 höher als beim Leuchtengehäuse der
Fig. 2 und 3 sind. Die beiden Gehäusehälften 41, 42 werden
über vier Clipsverbindungen miteinander verbunden. Dazu sind
an der unteren Gehäusehälfte 41 vier nach oben offene Klemm
aufnahmen 43, jeweils an den Längsenden und an den beiden
Längsseiten, vorgesehen, in denen bei zusammengefügten Gehäusehälften
41, 42 jeweils Zapfen 44 der oberen Gehäuse
hälfte 42 eingeclipst sind.
Die Fassung 45 für die Glühlampe 13 ist über dem Innenraum
12 des Schaltknopfes 5 zentriert gehalten und trägt einen
Reflektor 46, der das von der Glühlampe 13 abgestrahlte
Licht auf das Mittelfenster 7 des Schaltknopfes 5 reflek
tiert. An der Fassung 45 sind für die eine Lampenkontaktie
rung zwei Schleifkontakte 47 vorgesehen, die zueinander un
ter einem Winkel von ca. 135° angeordnet sind. Der Schleif
kontakt 48 für die andere Lampenkontaktierung ist durch das
Anschlußende der Glühlampe 13 gebildet.
An der oberen Gehäusehälfte 42 ist die elektrische Kontak
tiereinrichtung 49 außenseitig angebracht. Das durch ein
Loch 50 in der Oberseite der oberen Gehäusehälfte 42 hoch
stehende Anschlußende 48 der Glühlampe 13 steht in dauerndem
Schleifkontakt mit einem inneren Kontaktfinger 51 der Kon
takteinrichtung 49. Die anderen Kontaktfinger 52, 53 sind um
den oberseitigen Rand der oberen Gehäusehälfte 42 umgebogen
und jeweils im Winkelabstand von etwa 90° auf dem Drehkreis,
der bei Drehung des Schaltknopfes 5 von den beiden Schleif
kontakten 47 beschrieben wird, angeordnet. Bei einer Dreh
einstellung eines der beiden Schleifkontakten 47 auf den ei
nen Kontaktfinger 53 wird die Glühlampe 13 erst beim Öffnen
einer Fahrzeugtür aktiviert, während durch Einstellung eines
der beiden Schleifkontakten 47 auf einen der Kontaktfinger
52 die Glühlampe 13 jeweils sofort eingeschaltet wird. In
allen anderen Drehstellungen des Schaltknopfes 5 ist die
Glühlampe 13 ausgeschaltet. Wegen der zwei Schleifkontakte
47 gibt es hier insgesamt acht Drehstellungen des Schalt
knopfes 5, in denen sich die Glühlampe 13 einschalten läßt.
In den Fig. 5 bis 8 ist schematisch der Strahlengang für
die Leuchte 1 der Fig. 2 und 3 gezeigt, und zwar in Abhän
gigkeit der verschiedenen Drehstellungen des Schaltknopfes
5. In den Fig. 5a, 6a, 7a und 8a ist jeweils durch eine
schwarze Markierung in der schematisch gezeigten Glühlampe
13 angedeutet, in welchen Raumwinkelbereich das durch die
Leselichtoptik abgelenkte Licht durch das Mittelfenster 7
schräg austritt.
In der in Fig. 5a gezeigten Drehstellung des Schaltknopfes
5 unterbrechen die Wandabschnitte 15 den Strahlengang zwi
schen Glühlampe 13 und den Seitenfenstern 9. Aus der Leuch
te 1 kann daher nur das Leselicht 10 aus dem Mittelfenster 7
austreten, und zwar, wie Fig. 5b zeigt, schräg nach links
unten, d. h. zum Fahrer.
Durch Verdrehen des Schaltknopfes 5 um 90° im Uhrzeigersinn
ergibt sich aus Fig. 5a die in Fig. 6a gezeigte Drehstel
lung, in der die Öffnungsabschnitte 14 des Schaltknopfes 5
den Strahlengang zu den Seitenfenstern 9 freigeben. Aus der
Leuchte 1 treten sowohl das Leselicht 10 aus dem Mittelfen
ster 7 als auch das Innenraumlicht 11 aus den beiden Seiten
fenstern 9 aus. Das Leselicht 10 tritt in der in Fig. 6b ge
zeigten Seitenansicht schräg nach hinten aus.
Durch Verdrehen des Schaltknopfes 5 um 90° im Uhrzeigersinn
ergibt sich aus Fig. 6a die in Fig. 7a gezeigte Drehstel
lung, in der erneut die Wandabschnitte 15 den Strahlengang
zwischen Glühlampe 13 und den Seitenfenstern 9 unterbrechen.
Aus der Leuchte 1 tritt daher nur das Leselicht 10 aus dem
Mittelfenster 7 aus, und zwar, wie Fig. 7b zeigt, schräg
nach rechts unten, d. h. zum Beifahrer.
Durch Verdrehen des Schaltknopfes 5 um 90° im Uhrzeigersinn
ergibt sich aus Fig. 7a die in Fig. 8a gezeigte Drehstel
lung, in der die Öffnungsabschnitte 14 des Schaltknopfes 5
den Strahlengang zu den Seitenfenstern 9 wieder freigeben.
Aus der Leuchte 1 treten sowohl das Leselicht 10 aus dem
Mittelfenster 7 als auch das Innenraumlicht 11 aus den bei
den Seitenfenstern 9 aus. Das Leselicht 10 tritt in der in
Fig. 8b gezeigten Seitenansicht schräg nach vorne aus. In
dieser Drehstellung ist die Glühlampe 13 elektrisch mit dem
Türkontakt verbunden, d. h., die Glühlampe 13 leuchtet nur
bei geöffneter Fahrzeugtür.
Mit der Leuchte der Fig. 4 wird wegen der winkelmäßig ver
setzten zwei Schleifkontakte 47 die Glühlampe 13 jeweils
auch in den Drehzwischenstellungen (45°, 135°, 225°, 315°)
des Schaltknopfes 5, die zwischen den in den Fig. 5 bis 8
gezeigten Drehstellungen liegen, geschaltet. In diesen Dreh
zwischenstellungen verdecken die Wandabschnitte 15 noch
teilweise die beiden Wandöffnungen 25, so daß das Innenraum
licht 11, verglichen mit den Drehstellungen der Fig. 5 und
7, mit geringerer Helligkeit austritt.
Claims (10)
1. Kombinierte Innen- und Leseleuchte (1) für ein Fahr
zeug, mit einem Leuchtengehäuse (4), aus dem das Licht
einer Lichtquelle durch eine erste Austrittsöffnung
(7) austritt,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Leuchtengehäuse (4) mindestens eine weitere
zweite Austrittsöffnung (9) für das
Licht vorgesehen ist und daß im Leuchtengehäuse (4)
mindestens ein Blendenabschnitt (15) beweglich gela
gert ist, der den Strahlengang des Lichts zwischen
Lichtquelle und zweiter Austrittsöffnung
(9) entweder abdeckt oder freigibt.
2. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß jeder Blendenabschnitt (15)
an einem im Leuchtengehäuse (4) drehbar gelagerten
Schaltknopf (5) angeordnet ist.
3. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Blendenabschnitt
(15) jeweils durch einen Wandabschnitt einer Umfangs
wand des Schaltknopfes (5) gebildet ist, wobei benach
barte Blendenabschnitte (15) jeweils durch einen Öff
nungsabschnitt (14) in der Umfangswand voneinander be
abstandet sind.
4. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach Anspruch 2
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle in
einem Innenraum (12) des Schaltknopfes (5) angeordnet
ist.
5. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach einem der An
sprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Austrittsöffnung (7) in der Stirnseite
(6) des Schaltknopfs (5) ausgebildet ist.
6. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach einem der An
sprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Teil des von der Lichtquelle abgestrahlten Lichts
schräg aus der ersten Austrittsöffnung
(7) austritt.
7. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß für das schräg aus der er
sten Austrittsöffnung (7) austretende
Licht am Schaltknopf (5), insbesondere an der ersten
Austrittsöffnung (7), eine Optik ange
ordnet ist.
8. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach einem der An
sprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden
Seiten des Schaltknopfes (5) jeweils eine zweite Aus
trittsöffnung angeordnet ist.
9. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach einem der An
sprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit der
Lichtquelle elektrisch verbundene Schleifkontakte (18,
20; 47, 48) am Schaltknopf (5) vorgesehen sind, die in
bestimmten Drehstellungen des Schaltknopfes (5) mit
Kontakten (27, 28, 29; 51, 52, 53) einer am Leuchten
gehäuse (4) befestigten Kontaktiereinrichtung (26; 49)
zusammenwirken.
10. Kombinierte Innen- und Leseleuchte nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
aus der ersten Austrittsöffnung (7) aus
tretende Licht als Leselicht (10) und das aus jeder
zweiten Austrittsöffnung (9) austretende
Licht als Innenraumlicht (11) ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
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| DE (1) | DE10013922C1 (de) |
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