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DE1001390B - Bremsschaltung einer generatorischen elektrischen Bremse in Verbindung mit batteriegespeisten elektromechanischen Bremsen, insbesondere fuer Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb - Google Patents

Bremsschaltung einer generatorischen elektrischen Bremse in Verbindung mit batteriegespeisten elektromechanischen Bremsen, insbesondere fuer Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb

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Publication number
DE1001390B
DE1001390B DEK23165A DEK0023165A DE1001390B DE 1001390 B DE1001390 B DE 1001390B DE K23165 A DEK23165 A DE K23165A DE K0023165 A DEK0023165 A DE K0023165A DE 1001390 B DE1001390 B DE 1001390B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
battery
braking
electromechanical
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK23165A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Falder
Dipl-Ing Hermann Hutt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KIEPE THEODOR ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
Original Assignee
KIEPE THEODOR ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KIEPE THEODOR ELEKTROTECHNISCHE FABRIK filed Critical KIEPE THEODOR ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
Priority to DEK23165A priority Critical patent/DE1001390B/de
Publication of DE1001390B publication Critical patent/DE1001390B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/003Dynamic electric braking by short circuiting the motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/24Electrodynamic brake systems for vehicles in general with additional mechanical or electromagnetic braking
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P3/00Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters
    • H02P3/06Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter
    • H02P3/08Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing a DC motor
    • H02P3/12Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing a DC motor by short-circuit or resistive braking
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Bremsschaltung einer generatorischen elektrischen Bremse in Verbindung mit batteriegespeisten elektromechanischen Bremsen, insbesondere für Fahrzeuge mit elektrischem .Antrieb Zum Abbremsen elektrischer Triebfahrzeuge verwendet man vorzugsweise deren Triebmotoren in einer Kurzschlußbremsschaltung. Derartige Bremsanordnungen wirken aber mit Verzug, d. h. erst dann, wenn der der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit zugeordnete Widerstandswert des Bremswiderstandes eingeregelt ist und sich die als Bremsgeneratoren arbeitenden Triebmotoren genügend stark erregt haben. Dabei geht relativ viel Zeit verloren, die unter Umständen zur Verhinderung eines Unfalls fehlt, wenn plötzlich stark gebremst werden muß.
  • Um die Ansprechzeit derartiger Bremsanordnungen nach Möglichkeit herabzusetzen und außerdem die Gewähr zu haben, daß die generatorische Bremse mit absoluter Sicherheit eintritt, ist es allgemein üblich, die Hauptstromerregerwicklungen der Triebmotoren beim Bremsen vorzuerregen, wodurch jedoch die für die Einregelung des jeweils richtigen Bremswiderstandes notwendige Zeit nur unwesentlich verkürzt wird.
  • Es sind weiterhin Bremsanordnungen bekannt, bei welchen neben der vorstehend erwähnten generatorischen Bremse noch elektrisch gesteuerte, auf die Achsen wirkende mechanische Bremsen, wie z. B. Scheiben-, Trommel- oder auch Druckluftbremsen angewendet werden, welche in ihrer Wirkung die generatorische Bremse ablösen sollen. Bei dieser Anordnung besteht aber die Gefahr, daß bei gleichzeitigem Einsatz beider Bremsarten die Summe beider Bremskräfte die Haftreibungsgrenze überschreitet, ivas zu der gefürchteten Überbremsung führt, bei welcher die Achsen blockiert werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsanordnung, welche vor allem für elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu verwenden ist, bei der eine generatorische elektrische Bremse derart mit batteriegespeisten elektromechanischenBremsen zusammengeschaltet ist, daß die Bremsströme des Generatorbremskreises und des Batteriebremskreises einen gemeinsamen Widerstand, insbesondere die Motorfeldwicklungen und einen festen, nicht abschaltbaren Anpassungswiderstand gleichsinnig durchfließen. Die Erfindung besteht darin, daß in den Batteriestromkreis der elektromechanischen Bremse eine Sperrzelle geschaltet ist. Diese kann in Reihe oder parallel mit der elektromechanischen Bremse geschaltet sein. Die wesentliche Wirkung der Erfindung liegt nun darin, daß die Summe der Bremswirkungen der generatorischen und der elektromechanischen Bremse auf ein und dieselbe Triebachse während des gesamten Bremsvorganges ein Optimum ist, wobei die Haftreibungsgrenze nicht überschritten wird. Diese beabsichtigte Wirkung wird dadurch erreicht, daß in den aus Batterie und elektromechanischer Bremse bestehenden Stromkreis eine Sperrzelle eingefügt wird, welche verhindert, daß ein generatorisch erzeugter Bremsstrom über die elektromechanische Bremse fließt. Demnach kann der Strom in der elektromechanischen Bremse niemals seine Richtung wechseln. Bei steigender generatorischer Bremsung geht die Bremswirkung der elektromechanischen Bremse in dem gleichen Maße zurück, wie der Generatorstrorn ansteigt, und zwar bis zu dem Punkt, wo Spannungsgleichheit zwischen dem aus Batterie, elektromechanischer Bremse und Sperrzelle gebildeten Stromkreis mit dem aus der Motorfeldwicklung und dem Anpassungswiderstand bestehenden Stromkreis besteht. Bei weiterem Ansteigen des generatorischen Bremsstromes ist nur die generatorische Bremse allein wirksam, weil die Sperrzelle verhindert, daß ein generatorischer Bremsstrom über die elektromechanische Bremse fließen kann. Beim Abklingen der generatorischen Bremsung nimmt auch der Generatorbremsstrom im gleichen Maße ab. Sobald aber der generatorische Bremsstrom unter den Wert sinkt, bei welchem Spannungsgleichheit zwischen beiden Stromkreisen besteht, fließt wieder ein Batteriestrom über die elektromechanische Bremse. Beide Bremsarten lösen sich also in ihrer Wirkung gleitend ab, wobei eine überbremsung der Triebachsen bei entsprechender Bemessung der beiden Stromkreise in jedem Fall mit Sicherheit vermieden wird. Der gemeinsam vom Generatorstrom und Batteriestrom gleichsinnig durchflossene Widerstand kann entweder aus der Feldwicklung der Bremsgeneratoren oder aus der Feldwicklung der Bremsgeneratoren zusammen mit einem gegebenenfalls einstellbaren Festwiderstand bestehen.
  • Sofern für die generatorische Bremsung eines elektrischen Triebfahrzeuges mit mehreren Fahrmotoren eine v erkreuzte Bremsschaltung vorgesehen ist und zwei elektromechanische Bremsen angewendet werden, können erfindungsgemäß die Erregerwicklungen derselben entweder an einen, zwischen den Feldwicklungen liegenden Ausgleichswiderstand angeschlossen werden oder selbst als Ausgleichswiderstand dienen.
  • Die Zeichnung stellt einige Ausführungsbeispiele dar, und zwar Abb. 1 eine Bremsschaltung mit einem Fahrmotor als Bremsgenerator, einer Solenoidbremse und einer mit ihr in Reihe geschalteten Sperrzelle, Abb. 2 eine Bremsschaltung mit einem Fahrmotor als Bremsgenerator, einer Solenoidbremse und einer ihr parallel geschalteten Sperrzelle, Abb.3 eine verkreuzte Bremsschaltung mit zwei Fahrmotoren als Bremsgeneratoren und einem Ausgleichswiderstand zwischen den Feldwicklungen,einer Solenoidbremse sowie einer mit ihr in Reihe gelegten Sperrzelle, Abb. 4 eine verkreuzte Bremsschaltung mit zwei Fahrmotoren als Bremsgeneratoren und einem Ausgleichswiderstand zwischen den Feldwicklungen sowie einer Solenoidbremse mit parallel geschalteter Sperrzelle, Abb.5 eine verkreuzte Bremsschaltung mit zwei Fahrmotoren als Bremsgeneratoren, je einer jeder Feldwicklung zugeordneten Solenoidbremswicklung und je einer jeder Solenoidbremswicklung parallel geschalteten Sperrzelle.
  • In Abb. 1 wird der generatorische Bremsstromkreis durch den Generator _Il, die Feldwicklung 2, den Festwiderstand 3 und den regelbaren Bremswiderstand 4 gebildet. Im Batteriebrernsstromkreis der elektromechanischen Bremse 5 liegen mit ihr in Reihe die Sperrzelle 6 und die Erregerbatterie 7. Der Batteriebremsstromkreis der elektromechanischen Bremse 5 ist mit dem gtneratorischen Bremsstromkreis derart zusammengeschaltet, daß die Erregerwicklung der elektromechanischen Bremse 5 zwischen dem Generator l11 und der Feldwicklung 2 am Punkt X und die Erregerbatterie 7 an das geerdete Ende 0 des Festwiderstandes 3 angeschlossen ist.
  • Sofort bei Beginn der Bremsbetätigung wird der Erregerstromkreis für- die Solenoidbremse 5 über 2, 3, 7, 6, 5 geschlossen. Die elektromechanische Bremse 5 setzt deshalb sofort in der vollen gewünschten Stärke ein, während sich die wirksame Bremskraft des Generators M durch seine bei fortschreitendem Herunterregeln des Bremswiderstandes 4 zunehmende Felderregung erst nach einiger Zeit einstellt. Mit wachsender Felderregung des Generators M verstärkt sich der Strom im Generatorbremskreis, wächst die Spannungsdifferenz zwischen den Anschlußstellen X und 0 und vermindert sich infolgedessen der Erregerstrom im Batteriebremskreis. Sowie die Spannung zwischen X und 0 gleich der Batteriespannung ist, fließt kein Strom mehr aus der Batterie 7 in den Batteriebremskreis, wodurch die elektromechanische Bremse 5 nicht mehr anzieht, gleichzeitig aber die volle generatorische Bremsung erreicht ist. Wird der Bremswiderstanid 4 schnell heruntergeregelt, dann überwiegt an den Anschlußstellen X und 0 die generatorische Spannung die durch die Batterie 7 hervorgerufene Spannung. In diesem Bremszustand verhindert die Sperrzelle 6 ein Fließen des Batteriestromes im umgekehrten Sinne und damit ein zusätzliches Ansprechen der elektromechanischen Bremse 5.
  • In Abb. 2 liegt die Sperrzelle 6 parallel zur elektromechanischen Bremse 5. Bei dieser Anordnung fließt, sobald infolge starker generatorischer Bremsung die Spannung zwischen den Punkten X und 0 die Batteriespannung übersteigt, ein Ladestrom von X über die Sperrzelle 6 in die Batterie 7, während durch die Erregerwicklung der elektromechanischen Bremse 5 wegen ihres relativ höheren Widerstandes nur ein unbedeutender Strom fließt, so daß sie nicht anspricht.
  • Der mit dem Generatorbremskreis verbundene Batteriestromkreis wirkt bei Spannungen zwischen X und 0, welche höher als die Batteriespannung sind, wie ein Shunt zur Feldwicklung 2 und vermindert den Bremskraftanstieg sowie den Bremsspannungsanstieg.
  • In den Abb. 3 und 4 sind zwei als Bremsgeneratoren dienende Fahrmotoren M 1 und M 2 in Kreuzschaltung mit einem Ausgleichswiderstand 8 geschaltet. Der eine Anschlußpunkt X jedes der beiden Batteriebremskreise liegt dabei normal in der Mitte des Ausgleichswiderstandes B. Die Wirkungsweise der Schaltung nach Abb. 3 entspricht grundsätzlich derjenigen nach Abb. 1 und diejenige der Abb. 4 derjenigen nach Abb. 2.
  • In Abb. 5, welche ebenfalls zwei als Bremsgeneratoren dienende Fahrmotoren M 1 und M 2 in verkreuzter Bremsschaltung zeigt, liegen die beiden in Reihe geschalteten elektromechanischen Bremsen 5 mit je einer parallel dazu liegenden Sperrzelle 6 zwischen den Anschlußpun,kten X 1 und X 2 .d.°r Feldwicklungen 2. Die anderen Anschlußpunkte der elektromechanischen Bremsen 5 sind mit der gemeinsamen Batterie 7 verbunden. In dieser Schaltung übernehmen also die elektromechanischen Bremsen gleichzeitig die Funktion des Ausgleichswiderstandes, können jedoch auch parallel zu einem besonderen Ausgleichswiderstand geschaltet sein, welcher zwischen die Anschlußpunkte X 1 und X 2 geschaltet wird. Zu Beginn der Bremsung fließt zunächst ein Batteriestrom in den beiden Kreisen 7, 5, 2, 3, 0. Dadurch werden sowohl die elektromechanischen Bremsen 5 als auch die Feldwicklungen 2 erregt. Die elektromechanischen Bremsen 5 werden dabei sofort voll wirksam, während der generatorische Bremsstrom in dem Maße zunimmt, wie der Bremswiderstand 4 heruntergeregelt wird. Mit wachsender generatorischer Bremsung erhöht sich die Spannung bei X 1 und X 2 und vermindert sich deshalb der Strom in den beiden Batteriebremskreisen. Erreicht die Spannung bei X 1 und X 2 die Höhe der Batteriespannung, dann fließt kein Batteriestrom mehr, und die elektromechanischen Bremsen werden unwirksam. Statt der zwei elektromechanischen Bremsen 5 kann jedoch auch eine einzige elektromechanische Bremse mit zwei Bremswicklungen verwendet werden, welche sich in ihrer Bremswirkung unterstützen, wodurch sich an der Wirkungsweise und der prinzipiellen Schaltung nach Abb. 5 nichts ändert.
  • Steigt die Spannung bei X 1 und X 2 über die Batteriespannung an, fließt aus dem Generatorbremskreis über die Sperrzellen 6 ein dem Spannungsüberschuß entsprechender Ladestrom in die Batterie 7. Der dabei durch die elektromechanischen Bremsen 5 fließende Strom ist so gering, daß keine Bremswirkung eintritt. Da nun nicht mehr der gesamte generatorische Bremsstrom die Feldwicklungen 2 durchfließt, steigt auch die generatorische Bremskraft und Bremsspannung nicht mehr in gleichem Maße wie ohne diese Feldschwächung.
  • Tritt beim Bremsvorgang der Fall ein, daß, etwa bei starker generatorischer Bremsung, der Generator M 2 zu schlüpfen beginnt, also wesentlich langsamer läuft und eine geringere Spannung erzeugt als der Generator M 1, dann vermindert sich die Spannung bei X 1 gegenüber X 2, und es fließt ein Ausgleichstrom von X 2 über die rechte Sperrzelle 6 und die linke Solenoidbremse 5 nach X1. Dabei bleibt die rechte elektromechanische Bremse 5 unwirksam, während die linke elektromechanische Bremse 5 anzieht.
  • In dem Augenblick völliger Blockierung oder bei Ausfall des Generators h7 2 verbleibt infolge der Wirkung des Ausgleichswiderstandes bei den für die einzelnen Teile der Schaltung üblichen Widerstandswerten für den linken Bremsteil noch etwa ein Drittel der generatorischen Bremskraft durch den Generator M 1 und etwa derselbe Betrag durch die zugehörige linke elektromechanische Bremse 5.
  • Mit der Bremsschaltung nach Abb. 5 werden demnach folgende Wirkungen erreicht: Gleichmäßige Bremsung sofort vom Beginn bis zum Ende des Bremsvorganges, günstige Notbremseigenschaften bei Schlupf, Blockierung oder Ausfall eines Generators, Möglichkeit des selbsttätigen Aufladens der Erregerbatterie während der Bremsung mit Bremsstrom.
  • In der erfindungsgemäßen Schaltung können statt der auf die Fahrachsen wirkenden elektromechanischen Bremsen auch Schienenbremsen angeordnet sein oder beide in Kombination.
  • Die Erfindung kann auch auf andere Bremsschaltungen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge übertragen werden, insbesondere auf solche mit automatischen Steuerungen; außerdem ist die Erfindung für Bremsschaltungen von Krananlagen u. dgl. verwendbar.

Claims (1)

13ATENTASSPR-C11E.: 1. Bremsschaltung einer generatorischen elektrischen Bremse in Verbindung mit batteriegespeisten elektromechanischen Bremsen, insbesondere für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, wobei die Bremsströme des Generatorbremskreises und des Batteriebremskreises einen gemeinsamen Widerstand gleichsinnig durchfließen, insbesondere die Motorfeldwicklungen und einen festen, nicht abschaltbaren Anpassungswiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß in den Batteriestromkreis der elektromechanischen Bremse eine Sperrzelle eingeschaltet ist. z. Bremsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstrom der elektromechanischen Bremsen (5) in an sich bekannter Weise zur Vorerregung der generatorischen Bremse benutzt wird. 3. Bremsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrzelle (6) im Batteriebremskreis parallel oder in Reihe zu den elektromechanischen Bremsen (5) angeordnet ist. 4. Bremsschaltung nach Anspruch 1, 2 und 3, bei welcher die Fahrmotoren (M1, M2) in an sich bekannter Weise als Generatoren in verkreuzter Bremsschaltung verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Erregerwicklungen von elektromechanischen Bremsen entweder an einem zwischen den Feldwicklungen (2) und Ankerwicklungen (M 1, M2) angeschlossenen Ausgleichswiderstand (8) angeschlossen sind oder selbst als Ausgleichswiderstand verwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 883 770; schweizerische Patentschrift Nr. 165 024.
DEK23165A 1954-08-14 1954-08-14 Bremsschaltung einer generatorischen elektrischen Bremse in Verbindung mit batteriegespeisten elektromechanischen Bremsen, insbesondere fuer Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb Pending DE1001390B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104991B (de) * 1959-06-23 1961-04-20 Siemens Ag Bremseinrichtung fuer die Treibachsen von Elektrofahrzeugen
DE1129607B (de) * 1960-04-16 1962-05-17 Bosch Gmbh Robert Magnetzuender, insbesondere Lichtmagnetzuender mit an die Primaerwicklung des Zuendankers angeschlossenem Stromverbraucher

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH165024A (de) * 1932-11-24 1933-10-31 Werz Jacob Einrichtung zur elektrischen Bremsung von elektrischen Triebfahrzeugen.
DE883770C (de) * 1951-11-08 1953-07-20 Herbert Dr-Ing Reinfeld Schaltungsanordnung zur Begrenzung des Hoechstwertes des Erregerstromes von elektromagnetischen Bremsen aller Art

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