DE10012751A1 - Verstellvorrichtung zum Verschieben einzelner Elemente von optischen Systemen oder von Meßsystemen - Google Patents
Verstellvorrichtung zum Verschieben einzelner Elemente von optischen Systemen oder von MeßsystemenInfo
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Abstract
Bei einer Verstellvorrichtung zum Verschieben einzelner Elemente (2) von optischen Systemen oder von Meßsystemen, bei der das zu verschiebende Element auf einer Unterlage (1) längs einer vorgegebenen Richtung (x) mittels einer piezoelektrischen Aktuatoranordnung (21, 22) bewegbar ist, die von dem Element (2) getragen wird und derart ausgebildet sowie ansteuerbar ist, daß sie zur Ausführung einer schrittweisen Bewegung des Elementes (2) auf der Unterlage (1) Stoßimpulse auf diese ausübt, ist das Element (2) in einem Körper (1; 27) angebracht, der einen offenen oder einen geschlossenen Hohlquerschnitt aufweist, und stützt sich an diesem an mindestens einer Stelle unter Zwischenschaltung einer vorgespannten Federeinrichtung (8, 8') reibschlüssig ab.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verstellvorrichtung zum Verschieben einzelner Elemente von
optischen Systemen oder von Meßsystemen, wobei das zu verschiebende Element auf einer
Unterlage längs einer vorgegebenen Richtung mittels einer piezoelektrischen Aktuatoranordnung
bewegbar ist.
Verstellvorrichtungen, die zum Verschieben einzelner Elemente von optischen Systemen oder von
Meßsystemen auf einer Unterlage längs einer vorgegebenen Richtung dienen, werden auf
verschiedenen Gebieten, so z. B. bei optischen Geräten (zum Verschieben von Linsen oder von
Blenden im Millimeterbereich oder in einem noch kleineren Verstellbereich) oder auch bei
Präzisionsmeßgeräten zum Positionieren von Objekten mit Nanometer-Präzision eingesetzt.
Hierfür ist eine Vielzahl von Antriebsanordnungen bekannt, bei denen der Antrieb auf
pneumatischem oder hydraulischem Weg oder elektromotorisch erfolgt. Als besonders geeignet
haben sich jedoch Geräte erwiesen, bei denen mit einem piezoelektrischen Antrieb gearbeitet wird.
So ist aus der DE 36 10 540 C ein Mikromanipulator zur Mikrobewegung von Objekten bekannt,
bei dem zur Erzeugung der Mikrobewegung aus piezoelektrischem Werkstoff bestehende
Hohlzylinder eingesetzt werden, die sich unter Spannung verbiegen und auf diese Weise eine
schrittweise Verschiebung des auf dem Hohlzylinder aufliegenden Objektes bewirken. Allerdings
sind diese Objektbewegungen nicht reproduzierbar und lassen sich daher für bestimmt
Anwendungen, z. B. in der Mikroskopie, nicht anwenden. Zudem werden mit dieser bekannten
Anordnung auch nur relativ geringe Stellwege erreicht.
In der DE 40 23 311 A ist eine Verstellvorrichtung für Mikrobewegungen beschrieben, bei welcher
der Antrieb mittels eines den Schereffekt nutzenden Piezowandlers erreicht wird, wobei die diesen
Piezowandler umfassenden Antriebselemente nicht nur die Bewegung des gegen sie anliegenden
Objektes bewirken, sondern zusätzlich dieses auch noch in Bewegungsrichtung führen. Dabei wird
das Objekt mittels einer Andrückeinrichtung mit einer vorgegebenen Kraft gegen das (Piezo-)
Antriebselement angedrückt. Der Antrieb kann dabei in der Form erfolgen, daß der Piezowandler
die Scherbewegung langsam ausführt und das aufliegende Objekt dabei mitnimmt, während die
Rückstellbewegung des Piezowandlers unter Überwindung der Reibung zwischen diesen und dem
Objekt rasch durchgeführt wird. Gleichermaßen kann aber auch der Piezowandler umgekehrt
angesteuert werden, nämlich daß zunächst eine schnelle Scherbewegung (unter Überwindung der
Reibung) ausgeführt wird, bei der sich das Objekt infolge seiner Trägheit nicht bewegt, wonach
dann eine langsame Rückstellbewegung erfolgt, bei der das Objekt in dieser Rückstellrichtung
mitgenommen wird. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, mit diesem bekannten Antrieb das
Objekt nicht nur in einer Richtung, sondern auch in der Gegenrichtung zu bewegen. Dabei weisen
die (Piezo-) Antriebselemente an ihrer Oberseite Auflagen auf, die mit Kugelsitzen für Kugeln
versehen sind, wobei auf den Kugeln das bewegliche Objekt aufliegt. Nachteilig ist dabei, daß
durch die Gleitreibung an den Kugelelementen Abtrieb entsteht, wodurch bei längerer Einsatzdauer
die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird. Auch ist die erzielbare Verstellgeschwindigkeit des
Objektes relativ gering.
Schließlich ist aus der DE 691 25 974 T2 wie auch aus der US 5,225,941 A eine
Antriebsvorrichtung für ein Objekt bekannt, das gleitend auf einer Stange geführt ist, die ihrerseits
mit einem Piezoaktuator zu einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden Expansion bzw. Kontraktion
angeregt werden kann. Auch hier kann eine langsame Expansion und eine rasche Kontraktion der
Stange durch eine geeignete Ansteuerung des Piezoaktuators erreicht werden mit der Folge, daß
bei der langsamen Expansion das Objekt infolge der Reibkräfte mitgenommen wird, hingegen bei
der raschen Kontraktion unter Überwindung der Reibkräfte das Objekt infolge seiner
Massenträgheit am Platz verbleibt. Dadurch ist eine schrittweise Fortbewegung des Objektes in
Längsrichtung möglich, wobei bei einer gegenläufigen Ansteuerung des Piezoelementes (zu einer
raschen Expansion und einer langsamen Kontraktion) auch ein Antrieb in Gegenrichtung erfolgen
kann. Der konstruktive Aufwand ist bei dieser bekannten Konstruktion jedoch vergleichsweise hoch
und es muß eine Vielzahl von einzelnen Anordnungselementen vorgesehen werden. Zudem ist
auch der Verstellbereich zwischen den beiden Lagerstellen der Verschiebestange im Hinblick auf
größere Verstellwege relativ begrenzt.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für optische Systeme oder für
Meßsysteme eine verbesserte Verstellvorrichtung zum Verschieben einzelner Element
vorzuschlagen, die eine besonders rasche Verstellmöglichkeit über einen weiten Verstellweg bei
stets größter Präzision gewährleistet und dabei preisgünstig herstellbar und einfach aufgebaut ist.
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch eine Verstellvorrichtung zum Verschieben einzelner
Elemente von optischen Systemen oder von Meßsystemen, wobei das zu verschiebende Element
auf einer Unterlage längs einer vorgegebenen Richtung mittels einer piezoelektrischen
Aktuatoranordnung bewegbar ist, die von dem Element getragen wird und derart ausgebildet sowie
ansteuerbar ist, daß sie zur Ausführung einer schrittweisen Bewegung des Elementes auf der
Unterlage Stoßimpulse auf dieses ausübt, wobei das Element in einem Körper, der einen offenen
oder einen geschlossen Hohlquerschnitt aufweist, angebracht ist und sich an diesem an
mindestens einer Stelle unter Zwischenschaltung einer vorgespannten Federeinrichtung
reibschlüssig abstützt. Bevorzugt weist dabei der Körper einen U-förmigen Querschnitt oder einen
kreisförmigen Hohlquerschnitt auf.
Bei der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung wird die piezoelektrische Aktuatoranordnung von
dem zu verschiebenden Element selbst getragen und ist so ausgebildet und ansteuerbar, daß
durch die piezoelektrischen Auslenkungen Stoßimpulse auf das Element selbst ausgeübt werden.
Durch die aufgrund dieser Stoßimpulse an dem Element wirkenden Stoßkräfte kann dieses, wenn
dabei die Reibung zwischen dem Element und seiner Unterlage überschritten wird, schrittweise in
einer der Richtung der Stoßimpulse entsprechenden Richtung fortbewegt werden. Dadurch, daß
der piezoelektrische Aktuator aber von dem Element selbst getragen wird, bedeutet dies, daß das
Element alle Einrichtungen seines piezoelektrischen Antriebs selbst trägt, weshalb es im
Grundsatz einen beliebig großen Verstellbereich hat. Denn solange der piezoelektrische Aktuator
seine Stoßimpulse abgibt, solange kann grundsätzlich das Element in der betreffenden Richtung
bewegt werden, so daß bei Einsatz der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung auch ein sehr
großer Verstellweg ohne weiteres realisierbar ist.
Durch die reibschlüssige Abstützung des Körpers an mindestens einer Stelle seiner Unterlage
unter Zwischenschaltung einer vorgespannten Federeinrichtung wird zunächst eine Reibkraft
erzeugt, die im ausgestalteten Zustand der Aktuatoranordnung zu einer guten Lagefixierung des zu
bewegenden Elementes dient und sicherstellt, daß eine einmal erreichte Lage sich nicht
unerwünschterweise wieder ändert. Damit ist es auch möglich, mit der erfindungsgemäßen
Verstellanordnung auch Verstellbewegungen in Richtung der oder unter einer Neigung zur
Schwerkraft durchzuführen, somit z. B. zur Verstellung eines Elementes in einem senkrecht
verlaufenden Rohr von unten nach oben (oder auch umgekehrt). Durch die Feder kann unschwer
sichergestellt werden, daß das Element dann bei Erreichen einer bestimmten Verstellposition auch
in dieser verbleibt, selbst wenn die Schwerkraft laufend wirkt, wobei dabei sowohl in aufsteigender,
wie auch in absteigender Richtung gleich große Stellschritte erzielt werden können. Voraussetzung
ist hier lediglich, daß die auftretende Reibkraft in jedem Fall größer ist als die maximale Lastkraft
des Aktuators.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung weist das zu
verschiebende Element eine Platte auf, deren Form dem Innenquerschnitt des Körpers im
wesentlichen angepaßt ist und bei der die vorgespannte Federeinrichtung aus einem zumindest
teilweise längs des Außenumfangs der Platte verlaufenden Streifen besteht, der seitlich, bevorzugt
über die Vorder- und die Rückseite der Platte vorstehende, im Abstand zueinander angebrachte
Federzungen aufweist, die vom Streifen ausgehend in Richtung zu der zugeordneten Innenwand
des Körpers schräg verlaufen und an dieser unter Federdruck anliegen. Besonders bevorzugt ist
dabei auch noch eine weitere, parallel zu dem verschiebenden Element angeordnete zweite Platte
vorgesehen, deren Form ebenfalls im wesentlichen der Innenform des Hohlquerschnitts des
Körpers entspricht, die aber mit keiner Federeinrichtung versehen und mit dem zu verschiebenden
Element über einen rohrförmigen Piezoaktuator verbunden ist.
Alternativ hierzu kann zwischen den beiden Platten anstelle des rohrförmigen Piezoaktuators aber
auch vorgesehen werden, daß in der Nähe der beiden Seiten, an denen die Federzungen bei der
einen Platte angebracht sind, jeweils ein sich parallel zur jeweiligen Seitenfläche des Körpers
erstreckender piezoelektrischer Plattenaktuator mit einem seiner Enden befestigt ist, wobei die
anderen Enden der beiden piezoelektrischen Plattenaktuatoren wiederum an der parallel zu dem
zu verschiebenden Element angeordneten zweiten Platte befestigt sind.
Bei diesen Lösungen ergibt sich der Vorteil einer insgesamt besonders kleinen Baugröße, die eine
Anwendung insbesondere für Zoom-Objektive in Stereomikroskopen zuläßt, wobei zudem eine
recht einfache konstruktive Lösung vorliegt. Dabei ist der Trägheitskörper (nämlich das zu
verschiebende Element) nur über den Piezoaktuator (Piezorohr oder die beiden Piezoplatten) mit
der zweiten Platte verbunden und dient gleichzeitig der Aktuatorführung.
Bevorzugt weist dabei das Element in Form einer Platte und/oder die zweite Platte eine Aufnahme
zur Halterung z. B. einer Linse auf und dient damit auch der Linsenfassung, so daß die Lage der
Linse über die Verschiebung des Elementes entsprechend verschoben werden kann.
Eine ganz besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht auch darin, daß an dem zu
verschiebenden Element, bevorzugt an dessen in der Verfahrrichtung vorn oder hinten liegenden
Abschlußfläche, ein Meßkopf zum Abtasten eines Maßbandes, eines Strichcodes o. ä. angebracht
ist, was wiederum eine sehr einfache konstruktive Lösung darstellt, die auch kostengünstig
herstellbar ist.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung besteht darin,
daß der Körper aus einer Platte gebildet ist, auf deren beiden Plattenflächen jeweils ein sich im
wesentlichen senkrecht zur jeweiligen Plattenfläche angeordneter plattenförmiger Piezoaktuator
befestigt ist, der bei Beaufschlagung mit seinem von der Platte vorstehenden Ende in der
gewünschten Bewegungsrichtung der Platte auslenkbar ist. Vorzugsweise ist dabei an den freien
Enden der beiden Plattenaktuatoren (deren jedes auf einer Seite des Körpers vorsteht) jeweils ein
Massekörper befestigt, wobei, erneut bevorzugt, die beiden Plattenaktuatoren wie auch die an
ihren freien Enden angebrachten Massekörper eine zur Längsmittelebene der Platte symmetrische
Anordnung aufweisen. Dabei können vorzugsweise die beiden Piezoaktuatoren auch von einem
Plattenaktuator gebildet werden, der durch die Platte hindurchgeführt ist und auf beiden Seiten
vorsteht.
Diese Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung erweisen sich als ganz
besonders einfache, sehr preisgünstig und ohne weiteres auch in großen Stückzahlen herstellbare
Konstruktion, mit der trotzdem sehr präzise und reproduzierbare Verstellbewegungen ohne
Schwierigkeit durchführbar sind.
Bei einer weiteren, ganz besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Verstellvorrichtung ist das zu verschiebende Element im wesentlichen rohrförmig ausgebildet (es
kann z. B. von einer Linsenanordnung gebildet sein), konzentrisch in dem ebenfalls im
wesentlichen rohrförmigen Körper angeordnet und an seinem einen axialen Ende an einer radial
vergrößerten Führungsscheibe befestigt, die sich unter Zwischenschaltung mindestens eines
Federelementes radial auf der Innenfläche des rohrförmigen Körpers abstützt, wobei der
piezoelektrische Aktuator hier als scheibenförmiger Piezoaktuator ausgebildet ist, der sich
seinerseits unter Zwischenschaltung ebenfalls mindestens eines Federelementes radial auf der
Innenfläche des rohrförmigen Körpers abstützt. Ganz besonders bevorzugt ist dabei der
scheibenförmige Piezoaktuator auf seiner einen axialen Seite über ein elastisches rohrförmiges
Koppelglied an das zu verschiebende Element angeschlossen, wobei er vorzugsweise auch noch
auf seiner dem zu bewegenden Element axial gegenüberliegenden Seite eine konzentrisch an ihm
angeordnete Masse trägt.
Diese Ausführungsform der Erfindung stellt bei einem sehr kleinen Aufwand eine hoch präzise,
vorzügliche Verstellmöglichkeit für z. B. Linsensysteme dar, die durch ihren einfachen Aufbau und
ihre hervorragende Wirksamkeit besticht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber noch näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Prinzipdarstellung einer ersten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung;
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung ähnlich der aus
Fig. 1, hier jedoch gekoppelt mit einem Wegmeßsystem;
Fig. 3 eine (teilweise geschnittene) Ausführungsform einer weiteren erfindungsgemäßen
Verstellvorrichtung in Verbindung mit einem Wegmeßsystem;
Fig. 4 eine (teilweise geschnittene) Perspektivdarstellung einer noch anderen Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung mit einem Wegmeßsystem;
Fig. 5. den Graph des Spannungsverlaufes der Anregespannung für die Piezoantrieb einer
erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung bei sägezahnförmiger Spannungsänderung sowie den
Graph der zugehörigen Auslenkung des Piezoelementes, jeweils über der Zeit, und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung mit
scheibenförmigen Piezoaktuatoren.
In Fig. 1 ist in schräger Perspektive eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen
Verstellvorrichtung gezeigt. Dabei liegt auf einer Unterlage 1 ein zu verstellendes bzw. zu
bewegendes Element 2 in Form einer Platte 2 auf.
Die Unterlage 1 ist dabei als eine ebene Unterlage ausgeführt, die eine Vertiefung 3 ausbildet,
innerhalb derer das plattenförmige Element 2 liegt. Die Breite der Vertiefung 3 ist dabei so gewählt,
daß die seitlichen Begrenzungswände der Vertiefung 3 als seitliche Führungswände für das
plattenförmige Element 2 (unter Zwischenschaltung seitlicher Abstützfedern, vgl. weiter unten)
dienen, das somit sowohl auf seiner Unterseite, wie auch an seinen beiden Seitenflächen von der
Unterlage 1 in Form eines nach oben offenen Hohlquerschnitts umfaßt wird. Unter
"Hohlquerschnitt" wird ein Querschnitt verstanden, der eine Abstützung des plattenförmigen
Elementes 2 an mindestens drei Seiten desselben gewährleistet.
Das plattenförmige Element 2 soll in Längsrichtung der Vertiefung 3, nämlich in der durch den Pfeil
angedeuteten Richtung x bzw. in Gegenrichtung -x, bewegt werden.
Zu diesem Zweck ist, etwa in der Mitte des plattenförmigen Elementes 2 (in dessen Erstreckung in
Bewegungsrichtung x gesehen) ein plattenförmiger Piezo-Biegeaktuator 4 vorgesehen, der durch
das plattenförmige Element 2 hindurchläuft und beidseits desselben jeweils um eine gleichgroße
Strecke f übersteht. An beiden überstehenden Enden ist jeweils eine Masse 5 bzw. 6 angebracht,
die in der zeichnerischen Darstellung der Fig. 1 nur prinzipiell in Form eines über die Länge des
betreffenden Endes sich erstreckenden zylindrischen Körpers dargestellt ist.
Dieser piezoelektrische Biege-Plattenaktuator (Piezoelement) 4 ist als piezoelektrischer Bieger, als
sogenannter "Bimorph", dargestellt und weist eine Dicke e auf. Gleichermaßen könnte das
Piezoelement 4 aber auch als Unimorph oder als Multimorph ausgebildet sein, wobei letzterer aus
einer Mehrzahl von rechts- und linkspolarisierten Piezofolien besteht, die abwechselnd
nebeneinander angeordnet sind und einen linken und einen rechten Folienstapel ausbilden,
zwischen denen eine Isoliertolie angeordnet ist.
An das Piezoelement 4 wird, wie dies in Fig. 1 nur rein prinzipiell dargestellt ist, eine Spannung UA
angelegt, die in geeigneter Weise variiert wird, um den Piezoaktuator 4 auf beiden Seiten des
plattenförmigen Elementes 2 in der gewünschten Verstellrichtung laufend auszulenken (und ihn
wieder in die Ausgangsstellung zurückzustellen). Dadurch kommt es zum laufenden Einwirken von
Stoßimpulsen auf das plattenförmige Element 2, die infolge der dabei auf dieses ausgeübten
Stoßkräfte unter Überwindung der Reibung zwischen dem plattenförmigen Element 2 und dem
Boden 7 sowie den Seitenwänden der Vertiefung 3 zur Ausführung einer schrittweisen Bewegung
des plattenförmigen Elementes 2 führen. Durch geeignete Spannungswahl kann dabei sowohl eine
Bewegung in Richtung x, wie auch in der Gegenrichtung -x erreicht werden. Dabei beträgt
allerdings der Stellschritt des Elementes 2 nur einen Bruchteil der Ausschwingweite des
Piezoaktuators 4.
Der Piezoaktuator wird in Resonanz betrieben, je nach Typ mit Kurzfrequenzen im Bereich von 5
bis 50 kHz, wobei die Ansteuerspannungen 6 bis 40 V betragen. Die Schrittgröße bekannter
Piezoaktuatoren liegt dabei bei 0,2 µm und ihre Stellgeschwindigkeit bei etwa 10 mm/s. Bekannte
Piezoaktuatoren, die hier einsetzbar sind, können Massen von bis zu maximal 100 g (auch vertikal)
bewegen.
Wie Fig. 1 zeigt, ist das plattenförmige Element 2 an seinen beiden Längsseiten mit seitlich
vorstehenden Federelementen 8 versehen, mit denen es sich beidseits gegen die Seitenwände der
Vertiefung 3 unter einer vorgegebenen Vorspannung abstützt. Bevorzugt eignen sich hierfür
Federzungen aus Federstahl, die, in Bewegungsrichtung gesehen, relativ steif ausgebildet sind,
sich aber senkrecht zur Bewegungsrichtung elastisch gut verformen lassen. Dabei ist die
Vorspannung der Federzungen 8 im Einbauzustand so gewählt, daß die zwischen ihnen und den
Seitenwänden der Vertiefung 3 sowie die am Boden der Vertiefung 3 mit dem plattenförmigen
Element 2 auftretende Reibkraft insgesamt größer ist als das Lastgewicht des plattenförmigen
Elementes 2 mit dem an ihm befestigten Piezoaktuator 4 und dessen Gewichten 5, 6, und zwar
soviel größer, daß auch die bei einer Bewegung des Elementes 2 auftretende Reibung, die kleiner
ist, immer noch das genannte Lastgewicht des Elementes 2 mit daran angebrachten Teilen
übersteigt. Damit wird sichergestellt, daß bei Wegfall des Antriebs auch bei vertikaler Bewegung
eine sichere Halbposition des Elementes 2 eintritt. Dadurch ist es möglich, das plattenförmige
Element 2 auch z. B. in einer vertikalen oder fast vertikalen Richtung anzutreiben, wobei in diesem
Fall dann allerdings eine entsprechende Ausbildung der Unterlage 1 vorliegen muß, die sicherstellt,
daß das plattenförmige Element 2 nicht aus der offenen Seite der Vertiefung 3 herausfallen kann.
Infolge der Federzungen bleibt dann auch bei z. B. vertikaler Bewegung des Elementes 2 bei
Ausschalten des Antriebs dieses an der jeweils erreichten Stelle selbst unter der Einreichung der
Schwerkraft stehen.
Die Ansteuerung des Piezoaktuators 4 kann in unterschiedlicher Weise vorgenommen werden:
Die elektrische Ansteuerung des Piezoaktuators 4 kann in jeder geeignete Weise erfolgen, so z. B.
mit Sägezahnimpulsen (vgl. Fig. 5) oder auch z. B. mittels geeigneter Rechteckimpulse.
Bei einer Ansteuerung mit Sägezahnimpulsen, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, bewirkt die steile
Flanke infolge einer hohen Beschleunigung des Piezoelementes 4 (welche geeignet sein muß, die
Haftreibung zu überwinden) den Stellschritt, während bei der flachen Flanke infolge der niedrigen
Beschleunigung (welche die Haftreibung nicht überwinden kann) kein Stellschritt auftritt.
In Fig. 5 ist unter der Darstellung des Verlaufs der Spannung U über der Zeit t auch die
Auslenkung des Piezoelementes y ebenfalls über der Zeit t aufgetragen.
Im anfänglichen Bereich I ruft die relativ flache Flanke der Sägezahnspannung bei dem System,
das anfänglich in Ruhe war, eine moderate Beschleunigung des Massenschwerpunkts der trägen
Masse hervor, wobei die Beschleunigungskraft im allgemeinen unterhalb der Reibungskraft bleibt
und damit keine Bewegung auftritt.
Im Bereich II schließt sich eine gegenläufige steile Flanke der Sägezahnspannung an, die durch
die plötzliche starke Umpolung der elektrischen Spannung im Zusammenhang mit der bis dahin
erreichten Auslenkung des Piezoelementes 4 mit den an diesem angebrachten trägen Massen 5, 6
zu einer großen stoßweisen Kraftwirkung auf das zu bewegende Element 2 führt. Die große
Beschleunigung der trägen Masse wird aus der starken Krümmung der Wegkennlinie y(t) deutlich.
Ab diesem Zeitpunkt setzt im allgemeinen dann die Gleitbewegung in der Reibfläche ein, wobei die
verrichtete Reibarbeit dem schwingungsfähigen System mechanische Energie entzieht.
In der anschließenden Phase III nimmt die Schwingungsamplitude wieder deutlich ab und die träge
Masse wird im Verlauf der sich anschließenden flachen Sägezahnflanke wieder allmählich
verzögert und rückbeschleunigt.
Schließlich wird in Phase IV nach Erreichen der nächsten positiven Sägezahnspitze ein neuer
Zyklus begonnen, sofern die Impulsfolge fortgesetzt wird.
Fig. 1 zeigt weiterhin, daß auf dem Boden 7 der Vertiefung 3 eine Öffnung 9 ausgebildet ist, deren
Breite etwas größer als die Breite des Piezoaktuators 4 ist. Auf diese Weise kann der
Piezoaktuator auf beiden Seiten des zu bewegenden Elementes 2 überstehen, ohne daß dadurch
die Bewegungsfähigkeit des Elementes 2 beeinträchtigt wird.
Die Darstellung nach Fig. 2 zeigt im Prinzip eine fast gleiche Anordnung wie die aus Fig. 1, wobei
hier jedoch das zu bewegende plattenförmige Element 2 mit einem Wegmeßsystem 10 gekoppelt
ist.
In Abänderung zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist bei der Ausführungsform nach Fig. 2
an dem plattenförmigen Element 2 jedoch der piezoelektrische Aktuator 4 nicht mehr in der Mitte
(bezüglich der Längserstreckung des Elementes 2 gesehen) angebracht, sondern in dessen in
Bewegungsrichtung x vorne liegendem Bereich, und zwar derart, daß (wie Fig. 2 zeigt) sich der
Piezoaktuator 4 etwa in der Mitte der Längserstreckung des Elementes 2 befindet, die außerhalb
der Brücke 11 liegt.
Eine weitere Änderung gegenüber der Ausgestaltung nach Fig. 1 besteht auch darin, daß bei der
Anordnung nach Fig. 1 nicht beidseits des plattenförmigen Elementes 2, sondern nur auf einer
Seite desselben eine vorgespannte federnde Andrückeinrichtung gegen die dort liegende
Seitenwand der Vertiefung 3 angebracht ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, handelt es sich dabei um
einen seitlich an dem plattenförmigen Element 2 ausgebildeten Federsteg 15, der auf seiner zur
zugewandten Seitenwand der Vertiefung 3 hier liegenden Seite mit einer verdickten Nase 16
versehen ist, die gegen diese Seitenwand federnd anliegt. Der Federsteg 15 wird dabei als eine
dünne Seitenwand einer Durchbrechung in dem Element 2 gebildet, wie dies Fig. 2 zeigt.
Zusätzlich zu der Ausführungsform, wie sie in Verbindung mit Fig. 1 weiter oben bereits
beschrieben wurde, ist hier auf der Unterlage 1 eine Brücke 11 mit einer Hallsonde 12 angebracht.
Zudem ist auf der Oberseite des zu bewegenden Elementes 2 ein Dauermagnet 13 über eine
geeignete Verbindung 14 befestigt. Mit dieser Meßanordnung kann die Relativbewegung zwischen
dem Element 2 und der Unterlage 1 gemessen werden.
Zur Messung dieser Relativbewegung zwischen dem Element 2 und der Unterlage 1 können aber
auch alle anderen, im optischen Präzisionsgerätebau für solche Relativbewegungen üblichen und
bekannten Meßsysteme eingesetzt werden, wie z. B. numerische Meßsysteme o. ä. Der
Einfachheit halber ist die elektrische Verbindung zwischen dem Ausgang UM und der
Meßanordnung sowie der Auswerteelektronik in Fig. 2 nicht dargestellt.
Die zwischen der Nase 16 und der Seitenwand der Vertiefung 3 wirkende Andruckkraft FQ entsteht
durch die elastische Verbiegung des Federstegs 15. Hierdurch können in ihrer Größe definiert
festlegbare Reibungskräfte erzeugt werden (die natürlich zusätzlich zu den Reibungskräften auf
der anderen Seite des plattenförmigen Elementes 2 mit der dort liegenden Seitenfläche der
Unterlage 1 und auf dessen Unterseite mit dem Boden der Vertiefung 3, zumindest in den
seitlichen Bereichen, in denen eine Auflage stattfindet, hinzutreten).
Selbstverständlich können mehrerer solcher federnden Andruckstellen über die Länge des
Elementes 2 auf einer Seite desselben oder auch auf beiden Seiten vorgesehen werden,
desgleichen auch anderer geeignete federnde Andruckeinrichtungen, die ein Einstellen der
insgesamt durch den Piezoaktuator 4 zu überwindenden Reibungskräfte gestatten.
Fig. 3 zeigt eine teilweise geschnittene perspektivische Prinzipdarstellung einer weiteren
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung, die sich durch kleine und
kompakte Größe, billige Herstellbarkeit und einem besonders ruhigen Lauf auszeichnet.
Hierbei ist die Untertage 1 in Form eines im Querschnitt rechteckigen Hohlprofils (Führungsrohr)
ausgeführt, das auch nach einer Seite (bei der zeichnerischen Darstellung nach Fig. 3: z. B. nach
oben hin) offen sein und z. B. aus einem faserverstärkten Kunststoff bestehen kann.
Wie Fig. 3 zeigt, ist das zu verschiebende Element 2 in Form einer Platte ausgebildet, die dem
Innenquerschnitt des Körpers bzw. der Unterlage 1 im wesentlichen angepaßt ist.
Dabei ist die vorgespannte Federeinrichtung, mit der sich das zu bewegende Element 2 an der
Unterlage 1 abstützt, in Form von an zwei einander gegenüberliegenden Seiten am Außenumfang
des plattenförmigen Elementes 2 angebrachten Federzungen 8 und 8' ausgebildet, die von einem
sich jeweils über die Höhe dieser Seite erstreckenden Mittelstreifen 18 beidseits vorstehen, unter
einer leichten Abwinkelung gegen die zugewandte Seitenfläche der Unterlage 1 geneigt verlaufen
und sich dort an ihren freien Enden abstützen.
Das zu bewegende Element 2 weist eine Rundöffnung auf, z. B. zur Halterung einer Linse 19,
beispielsweise mit einem Durchmesser von 15 mm.
Axial zu dem Element 2 um einen Abstand A versetzt ist ein zweites plattenförmiges Element 20
(aus Messing) mit gleicher Formgebung angebracht, das auf den Seiten, an denen sich bei dem
plattenförmigen Element 2 die seitlichen Federzungen 8 befinden, keine Federzungen aufweist.
Diese Seiten des Elements 20 befinden sich vielmehr nicht in Kontakt mit der zugewandten
Seitenwand der Unterlage 1, sondern bilden zu dieser einen kleinen Spalt aus.
Die plattenförmigen Elemente 2 und 20 sind, wie dies Fig. 3 im einzelnen zeigt, an ihren den
beiden zugewandten Seitenflächen der Unterlagen 1 benachbarten Endbereichen über zwei
piezoelektrische Plattenaktuatoren 21 und 22 miteinander verbunden, wobei die Piezoaktuatoren
21 und 22 parallel zu den jeweiligen Seitenwänden der Unterlage 1 verlaufen und jeweils an ihren
Endflächen in geeigneter Weise an den Elementen 2 bzw. 20 befestigt sind.
An der in Bewegungsrichtung vorne liegenden Fläche des plattenförmigen Elementes 2 ist ein
Meßkopf 23 (z. B. eine Meßlichtschranke) angeordnet, der eine auf der zugewandten Bodenfläche
24 der Unterlage 1 in Verfahrrichtung der Anordnung angebrachte Codierung 25 (etwa in Form
eines Strichcodes oder auch ein Maßband) abtasten kann.
Wie in Fig. 3 nur prinzipiell dargestellt, werden die elektrischen Impulse für die Piezoplatten 21, 22
von einer Regelelektrik 26 geliefert, die ihrerseits an eine mit dem Meßkopf 23 verbundenen
Meßelektronik 35 angeschlossen ist, die das sinusförmige, vom Meßkopf gelieferte Wegmeßsignal
triggert. Diese nur prinzipielle dargestellte Anordnung erlaubt es, z. B. eine durch ein nicht
gezeigtes Gerät vorgebbare Sollposition für das zu verstellende Element 2 genau anzufahren.
In Fig. 4 ist schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße
Verstellvorrichtung in Form eines piezoelektrischen Linearantriebsmoduls gezeigt ist, der mit einem
Wegmeßsystem gekoppelt. Zur Darstellung ist eine schräge Perspektive (mit einer
Teilschnittdarstellung) gewählt.
Die Unterlage 1 ist hier plattenförmig ausgebildet und trägt, etwa mittig, eine Codierung 25 in Form
eines Rastermaßstabs (z. B. mit einer Gitterkonstante von 20 µm).
Auf der Unterlage 1 ist eine im Querschnitt U-förmige Abdeckung 27 angebracht, die auf ihrer der
Unterlage 1 gegenüberliegenden Seite von einem Längsschlitz 28 durchsetzt ist, der zu dem
Codierstreifen 25 ausgerichtet verläuft.
Innerhalb des durch die Unterlage 1 und die Abdeckung 27 gebildeten geschlossenen
Hohlquerschnitts ist ein zu bewegendes Element 2 vorgesehen, das über einen weiter unten noch
näher zu beschreibenden piezoelektrischen Antrieb in Längsrichtung der Gesamtanordnung, also
in Längsrichtung des Spaltes 28, verfahrbar ist. An der in Verfahrrichtung vorne liegenden Seite
des Elementes 2 ist ein Meß- bzw. Lesekopf 23 zur Abtastung der Codierung 25 vorgesehen. Als
ein solcher Meßkopf kann z. B. eine Reflexionslichtschranke oder ein optoelektronischer Sender
und Empfänger eingesetzt werden.
Das Element 2 ist in seinem Querschnitt so ausgebildet, daß es im wesentlichen den freien
Innenraum zwischen der Abdeckung 27 und der Unterlage 1 im Querschnitt ausfüllt und an seiner
Oberseite mit einem in den Längsschlitz 28 hineinragenden und bevorzugt bis zur
Außenoberfläche der entsprechenden Seite der Abdeckung 27 hin laufenden Blockvorsprung 29
versehen ist, in dem z. B. Innengewinde 30 zum Anschrauben irgendeines zu bewegenden Teiles
außerhalb der gezeigten Gesamteinrichtung angebracht sind.
Wie aus der Darstellung der Fig. 4 ersichtlich ist, weist das den Verschiebekörper ausbildende
Element 2 sowohl auf seiner dem Betrachter zugewandten Seite, wie auch auf seiner der
Unterlage 1 zugewandten Seite Federelemente 8 bzw. 8' auf, die in Form von Federzungen
ausgebildet sind, welche sich von einem Mittelstreifen 18 aus in Bewegungsrichtung und entgegen
dieser erstrecken und jeweils über die entsprechende Vorder- bzw. Rückseite des
Verschiebekörpers 2 überstehen. Diese Federzungen 8 bzw. 8' verlaufen dabei unter einem
kleinen Winkel geneigt zu der zugewandten Anlagefläche (also zu dem betreffenden
Seitenschenkel der Abdeckung 27 bzw. zur Unterlage 1 hin), wo sie mit ihren Endbereichen unter
federndem Andruck anliegen. Durch diese Anordnung der Federelemente 8 und 8' läßt sich eine
vorzügliche spielfreie Verschiebelagerung des Verschiebekörpers 2 erreichen.
Der Antrieb des Verschiebekörpers 2 erfolgt über einen plattenförmigen Piezoaktuator 31, der auf
der dem Meßkopf 25 gegenüberliegenden Seite des Verschiebekörpers 2 an diesem befestigt ist,
parallel zur Unterlage 1 verläuft und an seinem freien Ende eine blockförmige Masse- bzw. einen
Trägheitskörper 32 trägt, der seinerseits jedoch keine eigene federnde Abstützung gegenüber der
Unterlage 1 bzw. den Seitenwänden der Abdeckung 27 aufweist (wie dies aus Fig. 4 auch
entnehmbar ist), sondern frei am Ende des piezoelektrischen Aktuators 31 befestigt ist. Als
Piezoaktuator 31 wird bevorzugt eine piezoelektrische Platte mit Ober- und Unterelektroden
eingesetzt, bei deren Abmessungen die Länge z. B. 8 mm die Breite 16 mm und Dicke 0,5 mm
betragen kann.
Der elektrische Piezoaktuator 31 und der Meßkopf 23 können über elektrische Verbindungen 33
angesteuert werden, die, wie Fig. 4 zeigt, auf der Oberseite des Verschiebekörpers 2
herausgeführt werden, und zwar in einem Spalt, der zwischen der einen Seite des Blockvorsprungs
29 und der zugewandten Seite des Längsschlitzes 28 ausgebildet ist.
Die Federzungen 8 und 8' sorgen für die gewünschte Reibkraft (was insbesondere bei einer
Vertikalbewegung wichtig ist) und für eine spielfreie Führung des Verschiebekörpers innerhalb des
von der Abdeckung 27 und der Unterlage 1 gebildeten Hohlraumes.
Die piezoelektrischen Linearantriebsmodule, wie sie in Fig. 3 oder in Fig. 4 dargestellt sind, eignen
sich sehr gut zum Einsatz bei inkrementalen Wegmeßsystemen, wobei insbesondere auch die
wegen der niedrigen Kosten für die Piezoplatte sehr preisgünstige Herstellung und die einfache
konstruktive Lösung bemerkenswert sind. Beide Ausführungsformen arbeiten weitgehend lautlos,
was ebenfalls einen großen Vorteil darstellt.
In Fig. 6 ist eine Prinzipdarstellung einer weiteren Verstellvorrichtung gezeigt, bei welcher der die
Reibunterlage ausbildende Körper 1 als ein hülsenförmiges Rohr ausgebildet ist, wobei die
Darstellung der Fig. 6 so vorgenommen ist, daß der hülsenförmige Körper 1 längs eines
Durchmessers geschnitten ist, die darin befindliche Verstellvorrichtung jedoch nicht geschnitten
dargestellt ist, wobei zudem alles in perspektivischer Darstellung erfolgt.
Als piezoelektrischer Aktuator ist hier ein scheibenförmiges Piezoelement 40 vorgesehen, das über
(in Fig. 6 nur ganz schematisch eingezeichnete) Federelemente 41 sich auf der Innenfläche des
hülsenförmigen Körpers 1 abstützt.
Das zu bewegende Element 2, welches bei der gezeigten Ausführungsform z. B. durch eine (dort
nicht mehr dargestellte) Linsengruppe gebildet sein kann und seinerseits rohrförmig ausgebildet
sowie konzentrisch innerhalb des hülsenförmigen Körpers 1 angeordnet ist, ist seinerseits über ein
elastisches Koppelglied 42 mit den scheibenförmigen Piezoelement 40 zentral verbunden, wobei
auf der gegenüberliegenden axialen Seite des Piezoelementes 40 an diesem noch eine
Zusatzmasse 45 angebracht ist (die, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigt, auch in
einem Endabschnitt des rohrförmigen Körpers 2 bestehen kann, der durch den scheibenförmigen
Piezoaktuator 40 hindurchgeführt ist und auf dessen gegenüberliegender Seite übersteht.
Zur Führung und Unterstützung des Körpers 2 bzw. der diesen ausbildenden Linsengruppe dient
eine Führungsscheibe 43, die über ein oder mehrere Federelemente 44 radial außen sich
gegenüber der Innenseite des hülsenförmigen Körpers 1 abstützt.
Der hier eingesetzte scheibenförmige Piezoaktuator 40 bewirkt eine translatorische Bewegung des
Systems, das aus ihm, der Masse 45, dem elastischen Koppelglied 42, der angeschlossenen
Linsengruppe 2 und der Führungsscheibe 43 sowie den Federelementen 41 und 44 besteht.
Die an den scheibenförmigen Piezoaktuator 40 angeschlossene Masse 45 weist eine Größe auf,
die etwa 50% der Masse des scheibenförmigen Piezoaktuators 40 und des elastischen Kopfgliedes
42 entspricht.
Der scheibenförmige Piezoaktuator 40 wird, wie dies in Fig. 6 nur ganz prinzipiell dargestellt ist,
über elektrische Anschlüsse 46 angesteuert, zwischen denen eine Spannung UA anliegt, die in
Form definierter positiver oder negativer Spannungsimpulse zu einer beschleunigten Verbiegung
des scheibenförmigen Piezoaktuators 40 führt. Dabei erfolgt z. B. eine Verbiegung desselben in
-x-Richtung, was infolge der Trägheit des scheibenförmigen Piezoaktuators 40 in Verbindung mit
der Masse 45 und der Wirkung der Federelemente 41 eine Bewegung des Systems in
+x-Richtung bewirkt. Bei einer Umpolung der Spannung wird in analoger Weise eine Bewegung
der Linsengruppe 2 in Gegenrichtung erzeugt.
Claims (14)
1. Verstellvorrichtung zum Verschieben einzelner Elemente (2) von optischen Systemen oder von
Meßsystemen, wobei das zu verschiebende Element (2) auf einer Unterlage längs einer
vorgegebenen Richtung (x) mittels einer piezoelektrischen Aktuatoranordnung (4, 5, 6; 21, 22; 31)
bewegbar ist, die von dem Element (2) getragen wird und derart ausgebildet sowie ansteuerbar ist,
daß sie zur Ausführung einer schrittweisen Bewegung des Elementes (2) auf der Unterlage (1)
Stoßimpulse auf dieses ausübt, wobei das Element (2) in einem Körper (1; 27), der einen offenen
oder einen geschlossen Hohlquerschnitt aufweist, angebracht ist und sich an diesem an
mindestens einer Stelle unter Zwischenschaltung einer vorgespannten Federeinrichtung (8, 8'; 15,
16) reibschlüssig abstützt.
2. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Körper (1; 27) einen U-förmigen Querschnitt
oder einen kreisförmigen Hohlquerschnitt aufweist.
3. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Element eine Platte (2) aufweist, deren
Form dem Innenquerschnitt des Körpers (1; 27) im wesentlichen angepaßt ist und bei der die
vorgespannte Federeinrichtung aus einem zumindest teilweise längs des Außenumfangs der Platte
(2) verlaufenden Streifen (18) besteht, der seitlich bevorzugt über die Vorder- und die Rückseite
der Platte (2) vorstehende, im Abstand zueinander angebrachte Federzungen (8, 8') aufweist, die
vom Streifen (18) ausgehend in Richtung zu der zugeordneten Innenwand des Körpers (1; 27)
schräg verlaufen und an dieser unter Federdruck anliegen.
4. Verstellvorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher eine weitere, parallel zu dem zu
verschiebenden Element (2) angeordnete zweite Platte (20) vorgesehen ist, deren Form ebenfalls
im wesentlichen der Innenform des Hohlquerschnitts des Körpers (1) entspricht, die aber mit keiner
Federeinrichtung versehen und mit dem zu verschiebenden Element (2) über einen rohrförmigen
Piezoaktuator verbunden ist.
5. Verstellvorrichtung nach Anspruch 3, bei der in der Nähe der beiden Seiten (18), an denen die
Federzungen (8) angebracht sind, jeweils ein sich parallel zur jeweiligen Seitenfläche des Körpers
(1) erstreckender piezoelektrischer Plattenaktuator (21, 22) mit jeweils einem seiner Enden
befestigt ist, wobei die beiden freien Enden der beiden piezoelektrischen Plattenaktuatoren (21, 22)
wiederum an einer parallel zu dem zu verschiebenden Element (2) liegenden zweiten Platte (20)
befestigt sind, deren Form ebenfalls im wesentlichen der Innenform des Hohlquerschnitts des
Körpers (1; 27) entspricht, die aber mit keiner Federeinrichtung versehen ist.
6. Verstellvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, bei der das Element in Form einer Platte (2)
und/oder die zweite Platte (20) eine Aufnahme zur Halterung einer Linse (19) aufweisen.
7. Verstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der an dem zu verschiebenden
Element (2), bevorzugt an dessen in der vorgegebenen Richtung vorne oder hinten liegenden
Abschlußfläche, ein Meßkopf (23) zum Abtasten eines Maßbandes (25), eines Strichcodes o. ä.
angebracht ist.
8. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Körper aus einer Platte (2) besteht, auf
deren beiden Plattenfläche jeweils ein sich im wesentlichen senkrecht zur jeweiligen Plattenfläche
angeordneter plattenförmiger Piezoaktuator (4) befestigt ist, der bei Beaufschlagung mit seinem
von der Platte (2) vorstehenden Ende in der gewünschten Bewegungsrichtung der Platte (2)
auslenkbar ist.
9. Verstellvorrichtung nach Anspruch 8, bei der an den freien Enden der beiden Plattenaktuatoren
(4) jeweils ein Massekörper (5, 6) befestigt ist.
10. Verstellvorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher sowohl die beiden Plattenaktuatoren (4), wie
auch die an ihren freien Enden angebrachten Massenkörper (5, 6) eine zur Längsmittelebene der
Platte (2) symmetrische Anordnung aufweisen.
11. Verstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei welcher die beiden Piezoaktuatoren
von einem durch die Platte (2) hindurch geführten Plattenaktuator (4) gebildet werden.
12. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das zu verschiebende Element (2) in
wesentlichem rohrförmig ausgebildet ist, konzentrisch in dem ebenfalls rohrförmig ausgebildeten
Körper (1) angeordnet ist und an seinem einen axialen Ende an einer radial vergrößerten
Führungsscheibe (43) befestigt ist, die sich unter Zwischenschaltung mindestens eines
Federelementes (44) auf der Innenfläche des rohrförmigen Körpers (1) abstützt, und wobei der
piezoelektrische Aktuator als scheibenförmiger Piezoaktuator (40) ausgebildet ist, der sich
seinerseits unter Zwischenschaltung mindestens eines Federelementes (41) auf der Innenfläche
des rohrförmigen Körpers (1) abstützt.
13. Verstellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenförmige
Piezoaktuator (40) auf seiner einen Seite axial über ein elastisches rohrförmiges Koppelglied (42)
an das zu verschiebende Element (2) angeschlossen ist.
14. Verstellvorrichtung nach Anspruch 13, bei welcher der scheibenförmige Piezoaktuator (40) auf
seiner dem zu bewegenden Element (2) gegenüberliegenden Seite eine konzentrisch an ihm
angeordnete Masse (45) trägt.
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