DE19644550C1 - Piezoelektrischer oder elektrostriktiver Trägheitsantrieb zum Verschieben oder Positionieren von insbesondere schweren Objekten - Google Patents
Piezoelektrischer oder elektrostriktiver Trägheitsantrieb zum Verschieben oder Positionieren von insbesondere schweren ObjektenInfo
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- General Electrical Machinery Utilizing Piezoelectricity, Electrostriction Or Magnetostriction (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen elektromechanischen Trägheitsantrieb mit einem vorzugsweise
piezoelektrischen Aktuator, wobei die Verschiebung und Positionierung eines Objekts sowohl
innerhalb der Längenänderung des Aktuators als auch schrittweise erfolgen kann.
Piezoelektrische Trägheitsantriebe funktionieren nach dem Prinzip, daß bei stoßartiger
Längenänderung des piezoelektrischen Aktuators durch geeignete elektrische Ansteuerung,
die Trägheitskraft der Masse, die mit dem Aktuator fest verbunden ist, die Haftreibungskraft
an der Klemmstelle und die Trägheitskraft der eingeklemmten Masse übertrifft. Dadurch wird
die eingeklemmte Masse schrittweise verschoben, wobei während des Verschiebevorgangs an
der Klemmstelle nur die im Vergleich zur Haftreibung wesentlich kleinere Gleitreibung
wirksam wird Piezoelektrische Trägheitsantriebe werden als Grobversteller für leichte
Objekte, wie z. B. Miniaturwerkzeuge, -instrumente und -optiken, in der
Rastersondenmikroskopie oder im Bereich der Nanotechnologien, eingesetzt.
Gemäß dem Stand der Technik sind unterschiedliche Anordnungen mit linear
dehnenden piezoelektrischen Aktuatoren bekannt:
- 1. In Ausführungsformen, wie sie in Rev. Sci. Instrum. 63 (1), Januar 1992 (Seite 263-264)
und DE 44 40 758 A1 beschrieben sind, wird ein vorzugsweiser rohrförmiger Piezoaktuator
auf einer Seite in Dehnungs- bzw. Kontraktionsrichtung fest mit einer Masse verbunden. Eine
zweite Masse wird mit einer Klemmeinrichtung an der Innenfläche des rohrförmigen
Aktuators, die als Reibungsfläche dient, eingeklemmt, wobei eine der Massen ortsfest ist und
die andere Masse positioniert wird. Die Positionierung nach dem Trägheitsprinzip erfolgt, wie
oben erläutert, durch eine mittels einer entsprechenden elektrischen Ansteuerung
hervorgerufenen stoßartigen Längenänderung des Aktuators, die bei Überwindung der
Haftreibung zwischen eingeklemmter Masse und Aktuator zu einer Verschiebung der Massen
relativ zueinander führt. Diese Anordnung hat mehrere grundlegende Nachteile:
- - Der maximal mögliche Verschiebeweg wird durch die Länge des Aktuators bestimmt.
- - Zudem wird die Haft- und Gleitreibung durch die Reibungsfläche zwischen der Oberfläche des Aktuators und der eingeklemmten Masse bestimmt, was unvorteilhaft zu Verschleiß am Aktuator führt, insbesondere bei hohen Haftreibungen.
- - Ein weiterer grundlegender Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß die absolute Dehnung oder Kontraktton des Aktuators entlang des Aktuators variiert. Sie nimmt in Dehnungsrichtung von dem Ende, das fest mit der Referenzmasse verbunden ist, bis zum anderen Ende des Aktuators von Null bis zur Gesamtdehnung des Aktuators zu. Das führt einerseits zu einer nicht gleichmäßigen Verschiebung, und andererseits dazu, daß der nutzbare Verschiebeweg sich auf einen Teilbereich der Länge des Aktuators beschränkt. Bei gleichmässiger elektrischer Ansteuerung nimmt die Schrittweite der Verschiebung entsprechend der Dehnung in Abhängigkeit der Position der angeklemmten Masse von Null auf einen Maximalwert zu, wobei der maximal mögliche Verschiebeweg bei gegebener elektrischer Ansteuerung mit dieser Anordnung nicht erreicht werden kann.
- - Einen weiteren Nachteil stellen die hohe Betriebsspannungen von typisch 500 V dar, die erforderlich sind, um die maximal verfügbare Dehnung rohrförmiger Piezoaktuatoren selbst bei dünnen Wandstärken zu erreichen.
- 2. In einer weiteren bekannten Ausführung (DE 39 33 296 A1, A. R. Smith, S. Gwo und C.
K. Shih, Rev. Sci. Instrum. Vol.65, 3216 (1994)) ist das zu positionierende Objekt selbst mit
dem Aktuator fest verbunden und mit einer Klemm- und Führungseinrichtung an einer
ortsfesten Referenzmasse angeklemmt oder das Objekt ist mit einem Kraftübertragungs- und
Führungselement verbunden, das über eine Klemm- und Führungseinrichtung an der
Referenzmasse gelagert und mit dem Aktuator fest verbunden ist. In beiden Fällen ist der
Aktuator in Dehnungs- und Kontraktionsrichtung auf der gegenüberliegenden Seite zum
Objekt bzw. zum Führungselement mit einer freitragenden Gegenmasse fest verbunden. Wie
oben erläutert, führt auch hier eine stoßartige Längenänderung des Aktuators zu einer
Verschiebung des Objekts. Derartige Anordungen haben mehrere grundlegende Nachteile, die
sich dadurch ergeben, daß die Trägheitkraft der Gegenmasse bei stoßartiger Längenänderung
des Aktuators die Haftreibungskraft übertreffen muß, wobei die Trägheitskraft des Objekts
und gegebenenfalls des Führungselements der Verschiebung des Objekts entgegenwirkt:
- - Die Trägheit der Objektmasse wirkt der Bewegung entgegen, das erfordert unter Umständen unvorteilhaft große Gegenmassen.
- - Die Kraft die sich aus der Haftreibungskraft und der Trägheit der Objektmasse und gegebenenfalls der Führungselementmasse ergibt, darf nicht größer sein als die Blockierkraft des Aktuators. Haftreibungskraft und Trägheitskraft des Objekts begrenzen sich daher gegenseitig. D. h. schwere Objekte können mit einer nicht so großen Haftreibung eingeklemmt werden wie leichte Objekte.
- - Die maximal mögliche Schrittweite bei der durch die elektrische Ansteuerung gegebenen Dehnung des Aktuators und vernachlässigbarer Gleitreibung wird verkürzt entsprechend dem Massenverhältnis aus Gegenmasse zu Objektmasse und gegebenenfalls der Führungselementmasse, gemäß der Impulserhaltung.
- - Bei vorgegebener Schrittweite oder Haftreibung nimmt die erforderliche Betriebsspannung des Aktuators mit der Objektmasse unvorteilhaft zu. Ein weiterer Nachteil ist, dass bei derartigen Anordnungen das Objekt nur schrittweise bewegt werden kann über das oben erläuterte Trägheitsprinzip, aber eine kontinuierliche Positionierung des Objekts durch Längenänderung des Aktuators in Abhängigkeit einer angelegten Spannung nicht möglich ist.
- 3. In weiteren bekannten Ausführungen (DE 35 31 099 A1, DE-OS 19 33 205) wird eine schrittweise Bewegung dadurch erreicht, dass die Klemmkraft der Klemm- und Führungseinrichtung mit Hilfe eines Aktuators elektrisch steuerbar ist. Es werden also im Gegensatz zu piezoelektrischen Trägheitsantrieben mindestens zwei Piezoaktuatoren benötigt für die schrittweise Verschiebung bei dieser Art von Antrieb, die mit zeitlich korrelierten Spannungssignalen angesteuert werden müssen. Nachteilig bei diesen Ausführungen ist die aufwendigere Klemm- und Führungseinrichtung mit Piezoaktuator, die die Kompaktheit des Antriebs beschränkt, eine komplexere Steuerelektronik erfordert und einen höheren Energie- und Leistungsbedarf besitzt als piezoelektrische Trägheitsantriebe ohne elektrisch steuerbare Klemmkraft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben erwähnten Nachteile von
Verschiebevorrichtungen mit piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuatoren zu vermindern
oder zu beseitigen, und die Verschiebevorrichtungen zu verbessern, daß unter anderem
schwere Objekte, die mit hoher Haftreibung gelagert sind, exakt positioniert werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss nach Anspruch 1 gelöst.
Unter dem Objekt wird eine zu verschiebende und zu positionierende Masse verstanden, die
sich auch aus einer Anordnung von Massen, z. B. aus verschiedenen Materialien
zusammensetzen kann, und Elemente zur Anpassung und Befestigung an dem
piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuator, z. B. durch Kleben, aufweisen kann. Bei
Anordnung des Objekts am Kraftübertragungs- und Führungselement, das z. B. stabförmig ist,
weist das Objekt eine Führungseinrichtung, z. B. eine Nut, mit einer Klemmvorrichtung, z. B.
eine Feder, auf bzw. ist an dem Krattübertragungs- und Führungselement befestigt. Bei z. B.
sehr leichten Miniaturinstrumenten kann sich das Objekt aus dem eigentlichen Instrument
und einer zusätzlich angebrachten Masse zusammensetzen, um zu erreichen, dass die Masse
des Objekts vorteilhaft größer ist als die Masse des Kraftübertragungs- und
Führungselements. Zudem kann unter Umständen das Objekt mit kleiner Haft- und
Gleitreibung z. B. über Kugellager oder Führungsschienen auf der Referenzmasse gelagert
sein. Das Objekt ist z. B. ein Läufer eines Positioniertisches gegebenenfalls mit Aufbauten wie
Spiegel, Werkzeuge und Instrumente mit Befestigungsvorrichtungen usw.
Die Referenzmasse ist eine große Masse, die im allgemeinen ortsfest ist, und an der die
Klemm- und Führungseinrichtung bzw. eine Seite des piezoelektrischen/elektrostriktiven
Aktuators befestigt ist. Sie weist gegebenenfalls eine Halterung oder andere Anordnungen zur
Befestigung der großen Masse und/oder Anpassungs- und Befestigungselemente zur
Befestigung an dem piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuator auf. Die Referenzmasse ist
z. B. der Stator einer Positioniervorrichtung, an dem der piezoelektrische/elektrostriktive
Aktuator bzw. die Klemm- und Führungseinrichtung befestigt ist.
Der im wesentlichen in einer Dimension dehnende bzw. kontrahierende piezoelektrische/elektrostriktive
Aktuator ist z. B. ein linear dehnendes Piezoelement, also kein
Scherpiezoelement. Bei entsprechender elektrischer Ansteuerung des Aktuators wird eine
Längenänderung in Verschiebungsrichtung hervorgerufen, die eine Kraft auf das Objekt bzw.
die Referenzmasse und das Kraftübertragungs- und Führungselement ausübt.
Das Kraftübertragungs- und Führungselement ist fest mit dem Aktuator verbunden und im
allgemeinen stabförmig ausgebildet, und besteht aus harten Materialien, wie z. B. harten
Stahllegierungen, Wolframcarbid, usw., und dient zusammen mit der Klemmvorrichtung zur
Festhaltung des Objekts über die Haftreibung, und zur Kraftübertragung und Führung des
durch elektrische Ansteuerung dehnenden piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuators auf
die Klemmstelle zwischen dem Kraftübertragungs- und Führungselement und der Klemm-
und Führungseinrichtung. Ebenso wie die Referenzmasse und das Objekt kann das
Kraftübertragungs- und Führungselement Anpassungs- und Befestigungselemente zur
Befestigung am piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuator aufweisen. Zudem kann es die
von der Aktuatoroberfläche ausgeübte Kraft pro Fläche bei grosser Aktuatorfläche in eine
grosse Kraft pro Fläche transformieren, wenn das Führungselement einen grossen Querschnitt
am Aktuatur und einen kleinen Querschnitt, d. h. kleine Reibfläche, an der Klemmstelle
besitzt.
Die Klemm- und Führungseinrichtung besteht z. B. aus einer Nut und einer Klemmfeder,
zwischen denen das Kraftübertragungs- und Führungselement gelagert ist, wobei die Kraft der
Klemmfeder auf das Kraftübertragungs- und Führungselement z. B. über eine Schraube
eingestellbar sein kann. Die Größe der Haftreibung ist z. B. von den Materialeigenschaften des
Kraftübertragungs- und Führungselements und der Klemm- und Führungseinrichtung, deren
Oberflächenbeschaffenheit, deren Form und der Klemmkraft der Feder abhängig.
Entscheidend für die Verschiebung und Positionierung des Objekts relativ zur Referenzmasse
ist die Anordnung nach Anspruch 1 und das sich hieraus ergebende Zusammenwirken des
Objekts mit den übrigen Komponenten des piezoelektrischen/elektrostriktiven Antriebs.
Vorteilhaft bewirkt die Trägheit der Objektmasse bei entsprechender elektrischer
Ansteuerung des Aktuators eine Trägheitskraft, die zur Überwindung der Haftreibung
zwischen dem Kraftübertragungs- und Führungselement und der Klemm- und
Führungseinrichtung führt. Die Trägheitskraft des Objekts muß nicht bei einer Verschiebung
des Kraftübertragungs- und Führungselements zusätzlich zur Haftreibungskraft überwunden
werden, sie wirkt also der gewünschten Bewegung nicht entgegen. Die Haftreibung wird
vorteilhaft an der Klemm- und Führungseinrichtung eingestellt, wie oben erläutert, und ist
damit unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit und Form des Aktuators.
Durch das Zusammenwirken der Objektmasse mit den übrigen Komponenten in der
erfindungsgemässe Anordnung nach Anspruch 1 ergeben sich unter anderem folgende
technische Möglichkeiten und Vorteile:
- - Objektmasse und Haftreibungskraft begrenzen sich nicht gegenseitig, d. h. vorteilhaft können grosse Objektmassen sehr stark über das Kraftübertragungs- und Führungselement an der Klemm- und Führungseinrichtung eingespannt werden und unabhängig von der Objektmasse können Haftreibungskräfte bis nahe an die Blockierkraft des Aktuators überwunden werden.
- - Bei gegebener Betriebsspannung kann die maximal mögliche Haftreibung überwunden und eine maximal mögliche, gleichmässige Verschiebung und Verschiebungsgeschwindigkeit über die gesamte Länge des Kraftübertragungs- und Führungselements erreicht werden. Andererseits kann bei einer vorgegebener Haftreibung mit einer relativ kleinen Betriebsspannung eine Verschiebung hervorgerufen werden. Der insgesamt mögliche Verschiebungsweg ist bei dieser Anordnung von der Länge des Kraftübertragungs- und Führungselement abhängig und nur begrenzt durch dessen Härte, wobei die Elastizität des Kraftübertragungs- und Führungselements die vom Aktuator ausgeübte Maximalkraft auf die Klemmstelle begrenzt.
- - Die hohe einstellbare Haftreibung und die hohe Kraft pro Fläche, die das Kraftübertragungs- und Führungselement an der Klemmstelle erzeugen kann, macht die Verschiebung im wesentlichen unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit des Kraftübertragungs- und Führungselements und der Klemm- und Führungseinrichtung, d. h. unabhängig von z. B. Korrosion, Verschmutzung, usw. und führt zu einer spiel- und hysteresefreien, und im wesentlichen gleichmäßigen und reproduzierbaren Verschiebung.
- - Da die Trägheit des Objekts bei der Überwindung der Haftreibung des Kraftübertragungs- und Führungselements nicht der Verschiebung entgegenwirkt, können insbesondere mit dieser Anordnung schwere Objekte mit mehreren hundert Gramm gegen die Schwerkraft pro Antriebseinheit bewegt und positioniert werden, wie z. B. handelsübliche Mikroskopobjektive, was neue Anwendungsbereiche für piezoelektrische/elektrostriktive Antriebe eröffnet.
- - Vorteilhaft kann bei dieser Anordnung, das Objekt sowohl schrittweise bewegt werden, z. B. im cm-Bereich durch eine Verschiebung des Kraftübertragungs- und Führungselements, als auch fein positioniert werden im Nanometerbereich durch Einstellung einer Dehnung am Aktuator über eine statische bzw. zeitlich langsam variierende Spannung.
Nach Anspruch 2 ist es vorteilhaft, dass das Kraftübertragungs- und Führungselement eine
möglichst kleine Masse aufweist, z. B. nadelförmig aus leichtem, aber hartem Material besteht.
Die Trägheit des Kraftübertragungs- und Führungselements wirkt zusammen mit der
Haftreibungskraft der Kraft des Aktuators bzw. der Trägheitskraft des Objekts bzw. der
Referenzmasse entgegen. Bei sehr kleiner Masse können daher bei gegebener elektrischer
Ansteuerung des Aktuators vorteilhaft sehr große Haftreibungskräfte, im Grenzfall bis nahe
an die Blockierkraft des Aktuators, überwunden und gemäß der Impulserhaltung sehr große
Verschiebeschritte pro angelegtem Spannungspuls, die praktisch der Längenänderung des
Aktuators entsprechen, und große Verschiebegeschwindigkeiten erreicht werden.
Andererseits führt bei gegebener Haftreibung die sehr kleine Trägheit des Kraftübertragungs-
und Führungselements zu einer vorteilhaft niedrigen Betriebsspannung zur Überwindung der
Haftreibung.
Vorteilhaft ist es, das Objekt an der Oberfläche des Aktuators und
die Klemm- und Führungseinrichtung an der Referenzmasse zu befestigen. Bei dieser
Anordnung wirkt die Trägheitskraft des Objekts bei stoßartiger Längenänderung des
Aktuators in Richtung der Verschiebung. Das Objekt muss nicht mit einer Klemm- und
Führungseinrichtung versehen werden, was insbesondere bei sehr kleinen Objekten, oder
Anwendungen, bei welchen das Objekt sehr kompakt sein muß, wie z. B. bei
Miniaturinstrumenten, von Vorteil ist.
Die Verwendung von Vielschichtpiezoelementen als Aktuator in der erfindungsgemäßen
Anordnung nach Anspruch 3 erlaubt es, die elektromechanische Verschiebevorrichtung mit
kleinen Betriebsspannungen zu betreiben, wie z. B. kleiner 10 V, und schon bei kleinen
Spannungen relativ große Haftreibungen zu überwinden.
Ein Kraftübertragungs- und Führungselement mit rundem Querschnitt, das in einer V-Nut der
Klemm- und Führungseinrichtung gelagert ist, und mit einer Klemmfeder, z. B. einer
Blattfeder, mit einstellbarer Federkraft in die V-Nut gedrückt wird, kann vorteilhaft technisch
einfach realisiert werden, wobei sich die oben erläuterten Vorteile in dieser einfachen
Ausführung nutzen lassen. Zudem läßt sich die Ausführungsform nach Anspruch 4 einfach
nachträglich in vorhandene Konstruktionen integrieren.
Nach Anspruch 5 kann die Klemm- und Führungseinrichtung als Quetschverschraubung,
bestehend aus einem schraubenartigen Element, das eine Bohrung aufweist und geschlitzt ist,
und einer aufschraubbaren Gewindehülse, eine vorteilhafte Ausführungsform sein. In der
Bohrung ist das Kraftübertragungs- und Führungselement gelagert, die Haftreibung wird
durch Anschrauben der Gewindehülse eingestellt. Diese Klemm- und Führungseinrichtung
weist vorteilhaft eine Federwirkung nur senkrecht zur Bewegungsrichtung auf, in
Bewegungsrichtung ist die Klemmvorrichtung extrem starr. Dadurch wird die maximale
Kraft, die durch stoßartige Längenänderung des Aktuators hervorgerufen wird, zur
Überwindung der Haftreibung wirksam. Ferner lassen sich Quetschverschraubungen leicht
nachträglich in vorhandene Gewindebohrungen, z. B. zur Aufnahme von Verstellschrauben,
einsetzen.
Nach Anspruch 6 ist eine grosse Haftreibung zwischen Kraftübertragungs- und
Führungselement und Führung bzw. eine kleine Haftreibung zwischen Klemmfeder und
Kraftübertragungs- und Führungselement von Vorteil. So können z. B. die Teile der
Oberflächen, die als Reibfläche zwischen Kraftübertragungs- und Führungselement und
Führungseinrichtung dienen, rauh sein und die Teile der Oberflächen, die die Reibfläche
zwischen Kraftübertragungs- und Führungselement und Klemmfeder darstellen, möglichst
glatt sein. Durch diese Massnahme wird vorteilhaft eine hohe Haftreibung erreicht, wobei bei
stossartiger Längenänderung des Aktuators die Klemmfeder nur eine kleine Kraft in
Bewegungsrichtung erfährt und damit die maximale Stoßkraft zur Überwindung der
Haftreibung an der Klemmstelle wirksam wird.
Vorteilhaft nach Anspruch 7 kann als Objekt der Läufer eines Verschiebetisches mit der
erfindungsgemäßen Anordnung verschoben und positioniert werden, da sich insbesondere
diese kompakte, erfindungsgemäße Anordnung zum Verschieben von schweren Objekten
eignet und leicht nachträglich in z. B. manuell betätigte Verschiebetische integrieren läßt, die
dann elektronisch, z. B. über Computer, mit hoher Positioniergenauigkeit justiert werden
können. Zudem kann auf aufwendige Antriebe, z. B. auf Elektromotoren mit Getriebe,
verzichtet werden.
Bei Lagerung des Läufers eines Verschiebetisches auf drei Kraftübertragungs- und
Führungselementen, die mit piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuatoren fest verbunden
sind, an Klemm- und Führungseinrichtungen am Stator des Verschiebetisches nach Anspruch
8, ist der Läufer vorteilhaft statisch bestimmt und spielfrei gelagert. Die piezoelektrischen/elektrostriktiven
Aktuatoren werden in diesem Fall zeitlich und spannungsmässig korreliert
angesteuert.
Vorteilhaft nach Anspruch 9 können Kippspiegel, mit der erfindungsgemässen Anordnung
justiert werden. Der Kippspiegel als das zu positionierendes Objekt ist z. B. fest mit zwei
Aktuatoren und einem Gelenk, z. B. Festkörpergelenk, verbunden, wobei die zwei
Kraftübertragungs- und Führungselemente an dem Stator als Referenzmasse über Klemm-
und Führungseinrichtungen mit grosser Haftreibung gelagert sind. Der Kippspiegel kann mit
einer solchen einfachen Anordnung in zwei Dimensionen elektrisch justiert werden, was sonst
nur mit einer sehr aufwendigen Mechanik, bestehend z. B. aus Elektromotoren und Getrieben,
möglich ist. Die erfindungsgemässe Anordnung ist besonders für solche Anwendungen
geeignet, da große Massen wie der Spiegel positioniert, hohe Verschiebegeschwindigkeiten
erreicht und hohe Haftreibungen überwunden werden können, wie oben erläutert.
Für z. B. Tieftemperaturanwendungen kann es erforderlich sein, daß der
piezoelektrische/elektrostriktive Aktuator und die Elemente, die an ihm befestigt sind,
ähnliche Temperaturausdehnungskoeffizienten aufweisen, um eine Zerstörung des
piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuators durch thermisch bedingte Verspannungen zu
verhindern. Vorteilhaft nach Anspruch 10 weisen das Kraftübertragungs- und
Führungselement und das Objekt bzw. die Referenzmasse vorzugsweise schichtartige
Anpassungselemente auf, welche mit dem Aktuator verbunden sind. Diese
Anpassungselemente, z. B. harte Keramiken, mit ähnlichem
Temperaturausdehnungskoeffizienten wie der Aktuator, verhindern, dass thermische bedingte
Verspannungen, hervorgerufen durch das Kraftübertragungs- und Führungselement und das
Objekt bzw. die Referenzmasse, am Aktuator auftreten.
Die erzielbaren Vorteile werden an den nun folgenden Ausführungsbeispielen erläutert. In
den Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigen
- - die Fig. 1 a-d schematisch die Verschiebung eines Objekts in Abhängigkeit der angelegten Spannung für eine Anordnung, bei der das zu positionierende Objekt fest mit den Aktuator verbunden ist.
- - die Fig. 2a und 2b einen Positioniertisch, dessen Läufer mit der erfindungsgemässen Anordnung verschoben werden kann.
- - die Fig. 3a und 3b einen Positioniertisch, dessen Läufer auf drei Kraftübertragungs- und Führungselementen gelagert ist und verschoben werden kann.
- - die Fig. 4a und 4b eine erfindungsgemässe Anordnung für eine Positioniervorrichtung, die z. B. für Tieftemperaturanwendungen geeignet ist.
In Fig. 1a ist eine erfindungsgemässe Anordnung dargestellt bei angelegter Spannung Null am
piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuator 1, bestehend aus einem
piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuator 1, einem zu positionierenden Objekt 2, einem
Kraftübertragungs- und Führungselement 3, einer Klemm- und Führungseinrichtung 5/5' mit
einer Klemmeinrichtung 5 und einer Nut als Führungseinrichtung 5' und einer ortsfesten
Referenzmasse 4, die fest mit der Klemm- und Führungseinrichtung 5/5' verbunden ist. Das
Objekt 2 ist, z. B. durch Klebung, mit einer der Oberflächen des Aktuators 1 in Dehnungs-
bzw. Kontraktionsrichtung fest verbunden. Das Kraftübertragungs- und Führungselement 3 ist
fest mit der gegenüberliegenden Oberfläche des Aktuators 1 verbunden und in der Klemm-
und Führungseinrichtung 5/5' eingespannt. Die Haftreibung an der Klemmstelle wird durch
die Oberflächenbeschaffenheit des Kraftübertragungs- und Führungselements 3 und der
Klemm- und Führungseinrichtung 5/5' und durch den Anpressdruck der Klemmeinrichtung 5
bestimmt.
Wird nun ein ausreichend grosser Spannungspuls auf den Aktuator 1 gegeben, wie in Fig. 1b
gezeigt, dann führt die stoßartige Dehnung des Aktuators 1 zu einer Trägheitskraft des
Objekts 2 in Bewegungsrichtung, die größer als die Haftreibungskraft an der Klemmstelle
zwischen Kraftübertragungs- und Führungselement 3 und Klemm- und Führungseinrichtung
5/5', die mit der ortsfesten Referenzmasse 4 verbunden ist, wobei die Trägheitskraft der
vorteilhaft möglichst kleinen Masse des Kraftübertragungs- und Führungselements 3
entgegenwirkt. Die Trägheitskraft des Objekts 2 wirkt vorteilhaft in Verschiebungsrichtung
und dient im wesentlichen zur Überwindung der Haftreibungskraft, falls die Trägheit des
Kraftübertragungs- und Führungselements 3 vernachlässigbar ist. Vorteilhaft können mit
dieser Anordnung schwerere Objekte 2 bei gegebener elektrischer Ansteuerung größere
Haftreibungen überwinden, wobei die Haftreibungskraft bei der erfindungsgemäßen
Anordnung bis nahe am Wert der Blockierkraft des Aktuators 1 liegen kann. Daher können
vorteilhaft insbesondere schwere Objekte fest, d. h. spielfrei, an der Klemmstelle eingespannt
werden. Die Haftreibung wird nahezu unabhängig von Korrosion, Verschmutzung usw. der
Oberflächen von dem Kraftübertragungs- und Führungselement 3 und der Klemm- und
Führungseinrichtung 5/5'.
Ist die Haftreibung überwunden, verschiebt sich das Kraftübertragungs- und Führungselement
3 in der Klemm- und Führungseinrichtung 5/5' gegen die wesentlich kleinere
Gleitreibungskraft, wobei der Verschiebungsschritt bei einer gegenüber der Objektmasse 2
vernachlässigbaren Kraftübertragungs- und Führungselement-Masse 3 im wesentlichen der
Dehnung des Aktuators 1 entspricht.
Die anschließend zeitlich abfallende Spannung am Aktuator 1 muß so gewählt werden, daß
die durch Kontraktion des Aktuators 1 hervorgerufene Trägheitskraft am Objekt 2 die
Haftreibungskraft an der Klemmstelle 5/5' nicht übertrifft, wie in Fig. 1c und 1d gezeigt. Das
Kraftübertragungs- und Führungselement 3 bleibt dann gegenüber der Referenzmasse fest,
und das Objekt 2 verschiebt sich entsprechend der Längenänderung des Aktuators 1. Bei der
erfindungsgemäßen Anordnung kann daher vorteilhaft mit einer vorzugsweise
sägezahnförmigen elektrischen Ansteuerung eine zeitlich lineare, schrittweise Verschiebung
des Objekts 2 erfolgen durch das Trägheitsprinzip (vergleiche Fig. 1a und 1d) als auch eine
kontinuierliche Positionierung im Nanometerbereich (vergleiche Fig. 1e und 1d) mit einer
zeitlich langsam variierenden Spannung am Aktuator 1. Da die Objektmasse 2 in Richtung
der Verschiebung wirkt, wird zum Erreichen von großen Schrittweiten und
Verschiebegeschwindigkeiten, zum Verschieben von großen Objektmassen und zum
Überwinden von hohen Haftreibungen relativ zu anderen Anordnungen nur eine kleine
Betriebsspannung benötigt, insbesondere dann, wenn der piezoelektrische/elektrorestriktive
Aktuator 1 ein Vielschichtpiezoelement ist. Vorzugsweise wird der Aktuator 1 in Form eines
Plättchens gewählt, wobei einerseits eine hohe Bruchfestigkeit der Anordnung erreicht wird
und andererseits durch entsprechende Form des Kraftübertragungs- und Führungselements 3,
wie in Fig. 1a-d dargestellt, eine Transformation von der Kraft pro Fläche am Aktuators 1 in
eine höhere Kraft pro Fläche, wirksam auf eine kleine Reibfläche an der Klemmstelle
zwischen Kraftübertragungs- und Führungselement 3 und Klemm- und Führungseinrichtung
5/5', erreicht wird. Aufgrund der Anordnung kann eine spiel- und hysteresefreie, sehr
gleichmässige und reproduzierbare Bewegung über die gesamte Länge des Kraftübertragungs-
und Führungselement 3 erreicht werden.
Wie anhand der Erläuterungen zu den Fig. 1a-d hervorgeht, wird das Verschieben und
Positionieren des Objekts 2 erreicht durch das Zusammenwirken des Objekts 2 mit den
übrigen Komponenten der Verschiebevorrichtung (1, 3, 4, 5/5'), wobei das Objekt 2 selbst eine
wichtige Komponente des Antriebs darstellt. Insbesondere können mit dieser Anordnung
vorteilhaft schwere Objekte 2, die mit hoher Haftreibung gelagert sind, verschoben und
positioniert werden. Alternativ kann in der Anordnung in Fig. 1a-d die Referenzmasse 4 und
Objekt 2 vertauscht werden, wobei dann das Objekt 2 an der Klemm- und
Führungseinrichtung 5/5' befestigt werden muß.
In Fig. 2a und 2b ist die Frontansicht und Aufsicht eines Verschiebtisches gezeigt, bestehend
aus einem Läufer als das zu positionierende Objekt 2, der über Führungsschienen 7 mit
kleiner Haft- und Gleitreibung am Stator als Referenzmasse 4 gelagert ist. Der Antrieb selbst
besteht aus dem Läufer 2, dem piezoelektrischen/elektrostriktiven Aktuator 1, dem
Kraftübertragungs- und Führungselement 3 mit rundem Querschnitt und der Klemm- und
Führungseinrichtung 5/5' befestigt am Stator 4. Vorteilhaft weist die Klemm- und
Führungseinrichtung 5/5' eine V-Nut 5' und eine Blattfeder 5 auf. Die erforderliche
Haftreibung kann mit der Schraube 6 und durch die Härte der Blattfeder 5 eingestellt werden.
Eine solche Anordnung läßt sich technisch einfach realisieren, und einfach nachträglich in
vorhandene Konstruktionen von Verschiebetischen, z. B. mit manueller Verstellung,
integrieren. Damit kann der Läufer 2 elektromechanisch verschoben und exakt positioniert
werden. Auf im allgemeinen komplizierte elektrische Antriebe, wie Elektromotoren, kann
verzichtet werden. Weiterhin vorteilhaft ist es, eine kleine Haftreibung zwischen Feder 5 und
Kraftübertragungs- und Führungselement 3 und eine große Haftreihung zwischen V-Nut 5'
und Kraftübertragungs- und Führungselement 3 zu wählen, und eine Feder 5 zu verwenden,
die starr in Verschiebungsrichtung und biegsam nur senkrecht zur Verschiebungsrichtung ist.
Mit beiden Maßnahmen wird eine Verschiebung gegen eine hohe Haftreibung erreicht, wobei
die maximale Kraft bei stoßartiger Längenänderung des Aktuators 1 zur Überwindung der
Haftreibung bzw. zur Verschiebung des Kraftübertragungs- und Führungselements 3 wirksam
wird.
In Fig. 3a und 3b ist ein Verschiebetisch ähnlich dem in Fig. 2a und 2b gezeigt, wobei statt der
Lagerung des Läufers 2 auf Führungsschienen 7 der Läufer 2 fest durch drei
Kraftübertragungs- und Führungselemente 3 über die Klemm- und Führungseinrichtung 5/5'
am Stator 4 eingespannt ist. Diese Anordnung führt vorteilhaft zu einer absoluten
Spielfreiheit des Läufers 2, vorallem da der Läufer 2 erfindungsgemäss mit hohen
Haftreibungskräften eingespannt werden kann. Zur Verschiebung des Läufers 2 muß eine
zeitlich und spannungsmäßig korrelierte Ansteuerung der Aktuatoren 1 erfolgen.
In Fig. 4a und 4b ist eine erfindungsgemäße Anordnung dargestellt, die sich z. B. zum
Positionieren von Objekten 2, wie z. B. Läufer von Verschiebetischen, bei tiefen Temperaturen
eignet, z. B. Heliumtemperatur. Bei Anwendungen für weite Temperaturbereiche müssen
Objekt 2 und Kraftübertragungs- und Führungselement 3 schichtartige Anpassungselemente
2', 3' aufweisen, die mit dem Aktuator 1 fest verbunden werden, um eine Zerstörung des
Aktuators 1 durch unterschiedliche Temperaturausdehnungskoeffizienten von Aktuator 1 und
Kraftübertragungs- und Führungselement 3 bzw. Objekt 2 zu verhindern. Diese Schichten 2',
3' können z. B. aus Keramiken mit ähnlichem Temperaturausdehnungskoeftizienten wie der
des Aktuators 1 bestehen, und die temperaturbedingten Verspannungen zwischen Aktuator 1
und Objekt 2 bzw. Kraftübertragungs- und Führungselement 3 zerstörungsfrei aufnehmen.
Ferner zeigt Fig. 4a und 4b statt einer Klemmung mit Blattfeder 5 und V-Nut 5' eine
Quetschverschraubung 5''/5''' als Klemm- und Führungseinrichtung, bestehend aus einer
Gewindehülse 5''' und einem geschlitzten schraubenartigen Element mit Bohrung 5'', in der
das Kraftübertragungs- und Führungselement 3 gelagert ist. Quetschverschraubungen 5''/5'''
weisen vorteilhaft eine Federwirkung nur senkrecht zur Verschieberichtung und eine extreme
Starrheit in Verschieberichtung auf, und können leicht nachträglich in vorhandene
Gewindebohrungen, z. B. von Verstellschrauben, eingeschraubt werden.
Claims (10)
1. Elektromechanischer Trägheitsantrieb zum Verschieben und Positionieren von mindestens
einem Objekt (2), wobei:
- a) mindestens ein im wesentlichen in einer Dimension dehnender und/oder kontrahierender piezoelektrischer oder elektrostriktiver Aktuator (1) mit einer seiner Oberflächen in Bewegungsrichtung fest mit einem Kraftübertragungs- und Führungselement (3) verbunden ist,
- b) das Kraftübertragungs- und Führungselement (3) über Reibungsflächen in zumindest einer Klemm- und Führungseinrichtung (5/5') gelagert ist und eine kleinere Querschnittsfläche an der Klemm- und Führungseinrichtung (5/5') aufweist als die entsprechende Querschnittsfläche des Aktuators (1),
- c) das Objekt (2) fest mit der anderen Oberfläche in Bewegungsrichtung des piezoelektrischen oder elektrostriktiven Aktuators (1) verbunden ist und eine Referenzmasse (4) fest mit der Klemm- und Führungseinrichtung (5/5') verbunden ist, oder eine Referenzmasse (4) fest mit der anderen Oberfläche in Bewegungsrichtung des piezoelektrischen oder elektrostriktiven Aktuators (1) verbunden ist und das Objekt (2) fest mit der Klemm- und Führungseinrichtung (5/5') verbunden ist.
2. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kraftübertragungs- und Führungselement (3) eine möglichst kleine Masse aufweist.
3. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der piezoelektrische Aktuator (1) ein Vielschichtpiezoelement ist.
4. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kraftübertragungs- und Führungselement (3) einen runden Querschnitt aufweist und in
der Klemm- und Führungseinrichtung (5/5') mittels V-Nut (5') und Klemmfeder (5) gelagert
ist.
5. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemm- und Führungseinrichtung (5/5') eine Quetschverschraubung (5''/5''') ist.
6. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gemeinsame Reibfläche zwischen dem Kraftübertragungs- und Führungselement (3) und
der Führungseinrichtung (5') einen größeren Haftreibungskoeffizienten aufweist als die
gemeinsame Reibfläche zwischen dem Kraftübertragungs- und Führungselement (3) und der
Klemmeinrichtung (5).
7. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Objekt (2) der Läufer eines Verschiebetisches und die Referenzmasse (4) der Stator eines
Verschiebetisches ist.
8. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Läufer (2) eines Verschiebetisches in Verschiebungsrichtung beidseitig fest mit insgesamt
drei piezoelektrischen oder elektrostriktiven Aktuatoren (1) mit Kraftübertragungs- und
Führungselementen (3) am Stator (4) des Verschiebetisches über Klemm- und
Führungseinrichtungen (5/5') gelagert ist, wobei zwei der Aktuatoren (1) auf einer der Seiten
des Läufers (2) in Verschiebungsrichtung befestigt sind und der dritte Aktuator (1) auf der
anderen Seite des Läufers (2) in Verschiebungsrichtung befestigt ist.
9. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Objekt (2) ein Spiegel ist und die Referenzmasse (4) der Stator einer
Kippspiegelhalterung ist.
10. Elektromechanischer Trägheitsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Objekt (2) oder die Referenzmasse (4) und/oder das Kraftübertragungs- und Führungs
element (3) zur Befestigung an dem piezoelektrischen oder elektrostriktiven Aktuator (1)
zumindest ein Anpassungselement (2', 3') mit ähnlichem Temperaturausdehnungskoeffzienten
wie der des piezoelektrischen oder elektrostriktiven Aktuators (1) aufweist/aufweisen.
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